BBE Newsletter

Newsletter Nr. 6 vom 16. April 2026

Der BBE-Newsletter informiert über Engagementpolitik und -debatte in Deutschland, interessante Publikationen und Veranstaltungen sowie Aktuelles aus dem BBE.

Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte

Bündnis für Gemeinnützigkeit veröffentlicht Positionspapier zur Modernisierung des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts
Debatten um Engagement auf Berliner Stiftungswoche
Ohne Zivilgesellschaft geht es nicht

Schwerpunkt: Einsamkeit

Editorial zum Schwerpunktthema
BBE-Dossier Nr. 15: »Verbunden. Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf Einsamkeit und Engagement«
Sebastian Kießig: Marathon-Herausforderung Einsamkeit(en)
Lea Möller: Zwischen Isolation und Partizipation

Aktuelles aus der BBE-Geschäftsstelle

Bericht der Sitzung der Arbeitsgruppe Inklusion und Intersektionalität
Engagiert für Klimaschutz und Gesundheit: Ein Blick in die Praxis
Save the Date: Botschafter*innen-Ernennung »Engagement macht stark!« am 19. Mai 2026
2. Sitzung der Adhoc-Gruppe »Engagement in ländlichen Räumen«
Delegation aus Bhutan im Austausch mit dem BBE

Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

FörderMonitor 2026: Organisationen wünschen sich Verlässlichkeit und Gestaltungsraum
Studie »Sogwirkung entfalten - Impulse für ein Freiwilliges Gesellschaftsjahr«
Publikation »Zivilgesellschaft« von Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht
Gen Ost: Förderung für Junges Engagement in Ostdeutschland
Wettbewerb »Sterne des Sports« des Deutschen Olympischen Sportbunds gestartet
Bewerbungsphase für Ideenwettbewerb »Klimaschutz nebenan« geöffnet
Bürgerpreis 2026 des Bayerischen Landtags: Engagement gegen Einsamkeit gesucht
Ausschreibung Changemaker für die SINA Social Innovation Academy


Hinweis


Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte

Bündnis für Gemeinnützigkeit veröffentlicht Positionspapier zur Modernisierung des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts

Das Positionspapier ist im Rahmen der am 28. und 29. Januar 2026 stattgefundenen Klausurtagung entstanden, auf welcher die Modernisierung des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts Fokusthema war. Das Papier umfasst einen Forderungskatalog mit insgesamt 23 Einzelpunkten einschließlich Aufschlägen zum gemeinnützigen Journalismus und zur Zulässigkeit politischer Betätigung und ein ergänzendes Policy Paper mit umfassender politischer Einordnung und Einbettung des Forderungskatalogs. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ist ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Organisationen und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen für die Zivilgesellschaft ein. Für das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ist BBE-Geschäftsführerin Dr. Lilian Schwalb im Beirat des Bündnisses für Gemeinnützigkeit vertreten.

Vorschläge zur Modernisierung des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts in der 21. Legislaturperiode - Teil 1 - Policy Paper (PDF)

Vorschläge zur Modernisierung des Gemeinnützigkeits- und Steuerrechts in der 21. Legislaturperiode - Teil 2 - Forderungsliste (PDF)


Debatten um Engagement auf Berliner Stiftungswoche

Engagement sichtbar machen – das ist die Idee der Berliner Stiftungswoche. In zahlreichen Diskussionen und lebendigen Austauschformaten gestaltet die Berliner Stiftungswoche den Diskurs rund um Engagement in Deutschland und Europa maßgeblich mit. Sie beleuchtet Herausforderungen, wie die Vereinbarkeit von Führung im Beruf und freiwilligem Engagement und setzte klare Impulse für den Wert persönlicher Beziehungen im KI-Zeitalter. Die Themenvielfalt der Austauschformate wird deutlich, wenn es um die Frage geht, wie Bildungsungleichheit unsere Gesellschaft prägt und welche Lösungen möglich sind, und ob wir unsere Jugend falsch verstehen – mit Blick auf neue Forschungsergebnisse zu den Zukunftsbildern und dem gesellschaftlichen Engagement junger Menschen in Deutschland und Europa. Ziel der Berliner Stiftungswoche ist es, Bürger*innen einen persönlichen Einblick zu geben, wofür sich Stiftungen engagieren und mit ihnen konkret ins Gespräch zu kommen – vom 14. bis zum 24. April 2026 in Berlin, oder auch bei zahlreichen digitalen Angeboten.

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Ohne Zivilgesellschaft geht es nicht

Die Debatte über die Bedeutung von zivilgesellschaftlichem Engagement für unsere Demokratie wird seit vielen Jahren geführt. Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Robert D. Putnam postuliert in seinem Buch »Making Democracy Work«, dass eine stabile Demokratie und ein gutes Regieren angewiesen sind auf die gemeinschaftsbildende Kraft des bürgerschaftlichen Handelns im öffentlichen Raum. Auf Basis dieser These lässt sich der weltweit zu beobachtende Angriff auf Zivilgesellschaft als Angriff auf die Demokratie lesen. Vor diesem Hintergrund möchte das Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung (Freie Universität Berlin/ Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing aktuelle Forschungsergebnisse zu Zivilgesellschaft und Demokratie präsentieren und debattieren. Konkret wird es um die Fragen gehen, welchen Beitrag die Zivilgesellschaft leisten kann, um die Demokratie vor den derzeitigen inneren und äußeren Gefährdungen zu schützen. Expert*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Praxisfeldern diskutieren vom 5. bis zum 7. Juni 2026 in der Evangelischen Akademie Tutzing mit Bürger*innen und bereichern so den gesellschaftlichen Diskurs um Engagement.

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Schwerpunkt: Einsamkeit

Editorial zum Schwerpunktthema

Liebe Leser*innen,

der Deutsche Ethikrat formulierte 2024: »Fachleute warnen vor den Folgen von Einsamkeit, individuellen Folgen für die physische und psychische Gesundheit, das Wohlergehen und die Lebensqualität, aber auch Folgen für das große Ganze: für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.« Bürgerschaftliches Engagement bietet Gelegenheiten und Strukturen, Menschen miteinander zu verbinden. Ob in Vereinen, Initiativen, Nachbarschaftshilfen, Bürgerstiftungen, Integrationsprojekten: Engagement trägt in vielfältigen Formen dazu bei, Einsamkeit vorzubeugen und die Folgen zu lindern. Es entstehen Netzwerke und Gemeinschaften, die Solidarität und Zusammenhalt stiften. Sie bieten einen Rückhalt für Menschen, die Gefahr laufen, gesellschaftlich an den Rand zu geraten. So wird auch Demokratie gestärkt. Der BBE-Newsletter-Schwerpunkt »Einsamkeit« ist auch ein Ergebnis intensiver Netzwerkarbeit seit 2024. Mit unserem Kampagnenslogan »Aktiv gegen Einsamkeit« haben wir versucht Schaufenster zu sein, um gutes Wirken für gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar zu machen. Wir wollten Zugänge erleichtern, auf der praktischen, lokalen Ebene Engagement initiieren, mehr Teilhabe ermöglichen und Begegnungen fördern. Die Ergebnisse dokumentieren wir hier. Insofern bildet unser Newsletter sowohl einen Großteil der gesellschaftlichen Debatte ab als auch die Erfolgsgeschichten zivilgesellschaftlichen Handelns vor Ort. Sie finden ein Dossier, mit Beiträgen zu Erkenntnissen und Maßnahmen auf Bundes-, Länder- und lokaler Ebene und Sie finden wissenschaftliche und praxisbasierte Ergebnisse für die präventive oder helfende Arbeit. Wir werfen ein Schlaglicht auf Initiativen der Zivilgesellschaft, auf innovative kleinere Projekte, auf Aktivitäten von Netzwerkmitgliedern des BBE. Unsere Newsletter-Gastautor*innen beschäftigen sich mit der individuellen und gesellschaftlichen Relevanz von Einsamkeit für politische Einstellungen bzw. Partizipationschancen (Möller) sowie mit zivilgesellschaftlichen Herausforderungen verschiedener Einsamkeitsformen, aus denen auch Chancen für soziale Teilhabe entstehen (Kießig).

Seien Sie versichert: Das Thema beschäftigt uns auch in Zukunft.

Eine erhellende und angenehme Lektüre wünscht
Ihr Dieter Rehwinkel, Projektleiter »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«


BBE-Dossier Nr. 15: »Verbunden. Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf Einsamkeit und Engagement«

Das BBE-Dossier Nr. 15 »Verbunden. Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf Einsamkeit und Engagement« verdeutlicht, wie Engagement Einsamkeit sichtbar macht und bekämpft, und zeigt zugleich die vielfältigen Gesichter von Einsamkeit. Das Dossier soll dazu beitragen, Einsamkeit besser zu verstehen und Lösungswege sichtbar zu machen. Es lädt dazu ein, Einsamkeit nicht als Randthema, sondern als zentrale Herausforderung unserer Zeit zu begreifen – und zugleich als Chance, unsere Gesellschaft solidarischer, gerechter und demokratischer zu gestalten.

BBE-Dossier Nr. 15 »Verbunden. Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf Einsamkeit und Engagement« (PDF)


Sebastian Kießig: Marathon-Herausforderung Einsamkeit(en)

JProf. Dr. Sebastian Kießig ist Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT). Er forscht u.a. zu Pastoraltheologien in Europa im Kontext von Migration(en), dem Verhältnis von Sozialem und christlicher Religion als auch Einsamkeit(en) in der Zivilgesellschaft. Zuvor war er als Leiter des BBE-Programmbüros »Engagierte Stadt« tätig. In seinem Beitrag bildet er die These, dass es nicht die singuläre Einsamkeit gibt, u.a. aus dem Engagement christlicher Zivilgesellschaft viele Impulse zum Umgang mit Einsamkeit(en) aufgenommen und Einsamkeit(en) nicht final überwunden werden können.

Beitrag von JProf. Dr. Sebastian Kießig (PDF)


Lea Möller: Zwischen Isolation und Partizipation

Lea Möller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. in dem Bereich Gesellschaftliche Transformation mit den Schwerpunkten Einsamkeit und Gleichstellung. In ihrem Beitrag beschreibt sie, wie Einsamkeit politische Einstellungen und demokratisches Engagement prägt und damit zu einem Faktor wird, der das Funktionieren demokratischer Strukturen berührt und längerfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen kann.

Beitrag von Lea Möller (PDF)


Aktuelles aus der BBE-Geschäftsstelle

Bericht der Sitzung der Arbeitsgruppe Inklusion und Intersektionalität

In der Sitzung der Arbeitsgruppe Inklusion und Intersektionalität des BBE am 12. März 2026 stand das Thema »Strategisches positives Storytelling« im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, wie Storytelling im Kontext von Inklusion und Intersektionalität strategisch eingesetzt werden kann, um gleichberechtigte Teilhabe zu stärken. Input zu dem Thema gaben Yeliz Kidis von Kindernetzwerk e.V. und Jessika Knauer der BAG SELBSTHILFE. Insgesamt wurde in der Sitzung deutlich, dass strategisches Storytelling ein wichtiges Instrument sein kann, um inklusive Perspektiven sichtbar zu machen und Teilhabe zu stärken. Partizipatives und positives Storytelling kann Idealbilder hinterfragen und realistische und stärkende Sichtweisen auf das Engagement für Inklusion aufzeigen.

Bericht der Sitzung der Arbeitsgruppe Inklusion und Intersektionalität (PDF)


Engagiert für Klimaschutz und Gesundheit: Ein Blick in die Praxis

Dass Klimaschutz und Gesundheit zusammengedacht werden müssen, zeigt der neue Steckbrief von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. im Rahmen der Charta des Klimaschutz-Engagements. Die Organisation macht deutlich: Klimawandel ist längst auch eine soziale und gesundheitliche Herausforderung – insbesondere für vulnerable Gruppen. Mit ihrem Engagement möchte der Verein deshalb Klimaschutz strategisch in der eigenen Arbeit verankern und setzt dabei auf Vernetzung, Wissenstransfer und konkrete Maßnahmen. Die Charta des Klimaschutz-Engagements von »Engagiert für Klimaschutz« lädt Vereine und Verbände der Bürgergesellschaft ein, Klimaschutz in ihren eigenen Organisationsstrukturen zu verankern und zu etablieren. Die Charta kann laufend unterzeichnet werden. In Steckbriefen stellen die unterzeichnenden Organisationen ihr jeweiliges Klimaschutz-Engagement vor.

Steckbrief Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. im Rahmen Charta des Klimaschutz-Engagements

Charta des Klimaschutz-Engagements


Save the Date: Botschafter*innen-Ernennung »Engagement macht stark!« am 19. Mai 2026

Am 19. Mai 2026 wird die Botschafter*innen-Ernennung der BBE-Kampagne »Engagement macht stark!« stattfinden und damit das Kampagnenjahr 2026 eröffnet. Die Veranstaltung steht unter dem Titel »Miteinander Zukunft gestalten – Werkstatt für Engagement und Zusammenhalt«. Wir erwarten Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, und Christine Marx, Geschäftsführerin von Aktion Mensch e.V., sowie viele weitere interessante Gesprächspartner*innen aus Engagementpraxis, Politik und Wissenschaft. Wir laden dazu ein, in Werkstattgesprächen darüber ins Gespräch zu kommen, wie Verbindungen geschaffen, Zusammenhalt gestärkt und mit Engagement Zukunft gestaltet werden kann. Die Ergebnisse sollen dem Kanzleramt übergeben werden. Die Ernennung ist gleichzeitig der Auftakt der BBE-Kampagne »Engagement macht stark!«, die von Mai bis September läuft. Mit der längeren Wirkmöglichkeit des/ der Botschafter*in wird eine breitere Wirkung angestrebt, angefangen mit dem Ehrentag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anlässlich des Jubiläums des Grundgesetztes. Zusammen mit dem Bundespräsidenten, der die Schirmherrschaft für unsere Kampagne innehat, setzen wir zu Beginn der Kampagne 2026 ein wichtiges Zeichen für Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Laufe der Monate wird es viele Möglichkeiten geben, das Schwerpunktthema »Miteinander Zukunft gestalten« weiter zu befördern und Zeichen für die Bedeutung von Engagement für unsere Gesellschaft zu setzen. Die Kampagne wird im Rahmen des Projekts »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« durch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt gefördert.

Jahresthema Miteinander Zukunft gestalten

Der Ehrentag


2. Sitzung der Adhoc-Gruppe »Engagement in ländlichen Räumen«

Nach einem dynamischen Auftakt der BBE-Adhoc-Gruppe »Engagement in ländlichen Räumen« mit der konstituierenden Sitzung am 17. Februar 2026 geht es in die nächste Runde: Bei der 2. Sitzung der Adhoc-Gruppe am 22. April 2026 stehen die Erarbeitung von Perspektiven für das Engagement in ländlichen Räumen und das weitere Agendasetting auf der Tagesordnung. Hierfür gibt es unter anderem einen Input zur aktuellen Förderlandschaft (u. a. LEADER). Ziel ist es, gemeinsam konkrete nächste Schritte zu entwickeln und die Grundlage für eine stärkere politische Stimme ländlicher Räume zu legen. Im Zuge der Sitzung werden auch die Sprecher*innen der Gruppe gewählt. Interessierte an der Mitarbeit in der Adhoc-Gruppe können sich an das Sekretariat der BBE-Geschäftsstelle wenden info[at]b-b-e.de

BBE-Themenfeld Engagement in ländlichen Räumen


Delegation aus Bhutan im Austausch mit dem BBE

Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts »Aufbau einer inklusiven Demokratie: Zivilgesellschaft, Abgeordnete, Medien und Jugendliche stärken gute Regierungsführung in Bhutan« ist vom 13. bis zum 17. April 2026 eine Besuchergruppe aus 25 Parlamentarier*innen und Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Bhutan zu Gast in Berlin. Am 16. April 2026 erfolgt im Haus der Deutschen Welle ein Austausch der Delegierten mit Vertreter*innen des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Der Austausch ermöglicht der Delegation Einblicke in zivilgesellschaftliches Engagement zu gewinnen und eigene Erfahrungen aus Bhutan zu teilen. Neben Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit zwischen Politik und Zivilgesellschaft, ist auch die Gewinnung engagementferner Gruppen ein gemeinsames Thema des Besuchs. Das Projekt wird von der DW Akademie gemeinsam mit dem Bhutan Center for Media and Democracy umgesetzt, während des Besuches zusätzlich in Kooperation mit Helvetas. Ziel des dreijährigen Projektes ist es, den Dialog zwischen Parlament, Zivilgesellschaft und Medien zu stärken und Good-Governance-Prozesse – von der Idee bis zum Gesetz – möglichst inklusiv zu gestalten. Die DW Akademie ist das Zentrum der Deutschen Welle für internationale Medienentwicklung sowie journalistische Aus- und Fortbildung. Mit Projekten in rund 60 Entwicklungs- und Schwellenländern stärkt sie weltweit das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und Zugang zu Informationen. Die DW Akademie ist strategischer Partner des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und arbeitet u. a. mit Mitteln des Auswärtigen Amts und der Europäischen Union.

DW Akademie

Bhutan Center for Media and Democracy


Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

FörderMonitor 2026: Organisationen wünschen sich Verlässlichkeit und Gestaltungsraum

Im vergangenen Jahr hat das Stiftungsnetzwerk #VertrauenMachtWirkung gemeinsam mit dem Deutschen Fundraising Verband e.V. eine anonyme Befragung unter gemeinnützigen Organisationen zur Qualität von Stiftungsförderungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen viel Wertschätzung gegenüber Stiftungen und offenbaren zugleich die konkreten Hebel, durch die Stiftungen ihre Förderpartner noch effektiver unterstützen können.

FörderMonitor 2026


Studie »Sogwirkung entfalten - Impulse für ein Freiwilliges Gesellschaftsjahr«

Das »Gesellschaftsjahr« steht unter einem hohen Erwartungsdruck: es soll den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, Engpässe im sozialen Bereich abmildern und jungen Menschen Orientierung bieten. Der Diskurs spiegelt auch die grundsätzliche Frage wider, wie das Engagement junger Menschen für die Gesellschaft in Zukunft ausgestaltet sein könnte. Die Studie »Sogwirkung entfalten – Impulse für ein Freiwilliges Gesellschaftsjahr« von Dr. Jörn Fischer, herausgegeben durch die Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die Politik durch das Setzen guter Rahmenbedingungen viel bewegen kann, um Engagement junger Menschen zu befördern. Im Mittelpunkt steht ein Perspektivenwechsel – weg vom Druck und hin zu einem stärker ermöglichenden Staat. Zentrale Ansätze sind ein Rechtsanspruch auf ein Gesellschaftsjahr, bessere Rahmenbedingungen und eine gezielte Ansprache. Damit, so ein Befund, könnten deutlich mehr junge Menschen erreicht werden.

Studie


Publikation »Zivilgesellschaft« von Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht

Ausgabe Nr. 13/ 2026 der Reihe »Aus Politik und Zeitgeschichte« thematisiert die Rolle der Zivilgesellschaft in unserer Demokratie. Unter anderem wird beleuchtet, wie politisch gemeinnützige Organisationen sein dürfen und welche sozialen Aufgaben die Zivilgesellschaft heutzutage erfüllt.

Publikation


Gen Ost: Förderung für Junges Engagement in Ostdeutschland

Junges Engagement in Ostdeutschland ist vielfältig und selbstbestimmt – doch oft fehlen die finanziellen Mittel. Der neue JugendFonds von Gen Ost fördert junge Menschen in Ostdeutschland, die sich für ein demokratisches Miteinander engagieren. Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren können sich jetzt mit ihrer Projektidee bewerben und bis zu 5.000 Euro Förderung erhalten. Gen Ost ist ein Projekt der Stiftung Bürger für Bürger und der Gemeinschaftsinitiative Zukunftswege Ost. Über die Vergabe entscheidet quartalsweise eine Jugendjury. Auch eine Bewerbung als Jurymitglied ist aktuell möglich. Jugendliche aus Ostdeutschland zwischen 14 und 18 Jahren können als Teil der Jury mitentscheiden, wie die 100.000 Euro des Gen Ost JugendFonds in diesem Jahr verteilt werden. Die Bewerbung erfolgt formlos per E-Mail oder Instagram. Bewerbungsfrist für den Fonds ist der 15. April 2026. Bewerbungsfrist als Jurymitglied ist der 22. April 2026. Kontakt: foerderung[at]gen-ost.de

Website

Instagram


Wettbewerb »Sterne des Sports« des Deutschen Olympischen Sportbunds gestartet

Bis zum 30. Juni 2026 können sich Sportvereine beim Wettbewerb »Sterne des Sports« des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) bewerben. Gesucht werden Ideen und Projekte, die mit ihrem Engagement das gesellschaftliche Miteinander stärken, ihren Verein weiterentwickeln und die Rolle von Sportvereinen für Zusammenhalt, Wertevermittlung und gelebte Demokratie vor Ort sichtbar machen. Der Gewinnerverein des »Großen Stern des Sports« wird Anfang 2027 in Berlin geehrt und erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Weitere Informationen


Bewerbungsphase für Ideenwettbewerb »Klimaschutz nebenan« geöffnet

Wie kann Klimaschutz direkt vor unserer Haustür gelingen? Der Ideenwettbewerb »Klimaschutz nebenan« der nebenan.de Stiftung geht in die vierte Runde und sucht wieder engagierte Nachbar*innen mit kreativen Projektideen. Vom 15. April bis zum 14. Juni 2026 können Menschen aus ganz Deutschland ihre Ideen für mehr Klimaschutz in der Nachbarschaft einreichen. Die 20 überzeugendsten Projekte werden mit einem Startkapital von bis zu 2.000 Euro unterstützt. Gesucht werden Ideen aus allen Lebensbereichen, zum Beispiel Tauschaktionen, gemeinschaftliche Begrünungsprojekte, Lebensmittelrettung in der Nachbarschaft oder Initiativen für nachhaltige Mobilität im Viertel. Wichtig ist: Die Projekte sollen lokal umsetzbar sein, Zuversicht schaffen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft stärken.

Weitere Informationen


Bürgerpreis 2026 des Bayerischen Landtags: Engagement gegen Einsamkeit gesucht

Der Bayerische Landtag hat die Ausschreibung für den Bürgerpreis 2026 gestartet. Unter dem Leitthema »Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander« werden Projekte ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich gegen Einsamkeit engagieren. Gesucht werden Initiativen, die Begegnung ermöglichen, Teilhabe fördern und neue Wege aus der Isolation aufzeigen. Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Initiativen und Organisationen mit Sitz in Bayern. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und würdigt nachhaltiges, bereits wirksames Engagement. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026.

Ausschreibung


Ausschreibung Changemaker für die SINA Social Innovation Academy

Für den Aufbau der ersten Social Innovation Academy (SINA) Community in Berlin sucht SINA zwei Community Starter*innen / Changemaker-Maker. Die ausgewählten Personen verbringen von Juni bis Dezember 2026 zunächst sechs Monate in einer bestehenden SINA Community in Uganda und kehren anschließend nach Berlin zurück, um ab Januar 2027 die SINA Berlin Community mit aufzubauen. Gesucht werden Menschen mit grundlegenden Englischkenntnissen, Bereitschaft für sechs Monate in Uganda zu leben sowie der EU-Staatsbürgerschaft oder bestehendem deutschem Aufenthaltstitel. Flug, Unterkunft, Verpflegung und ein kleines Taschengeld werden übernommen. Die Bewerbung erfolgt per kurzem Video oder Sprachnachricht.

Weitere Informationen


Hinweis

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de
Redaktionsschluss ist der 23. April 2026.

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -debatte. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellen und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen. Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: Dr. Lilian Schwalb (V.i.S.d.P.), Lynn Gogolin-Grünberg, Charlotte Wallor und Nino Kavelashvili.

Eine Übersicht über die geplanten Ausgaben finden Sie unter Kommende Ausgaben & Fristen



Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de


Geschäftsführung: Dr. Lilian Schwalb
Kontakt: lilian.schwalb[at]b-b-e.de


 

Die Arbeit der Geschäftsstelle des BBE wird

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