KI gemeinwohlorientiert gestalten - unter aktiver Beteiligung von Zivilgesellschaft
Beim Deutschen Stiftungstag von Bundesverband Deutscher Stiftungen hat BBE-Themenpatin für Digitale Transformation und KI Dr. Stephanie Kowitz-Harms (Stiftung Bürgermut) gestern ein neues BBE-Policy Paper vorgestellt.
Das zentrale Anliegen: KI darf nicht nur technologisch oder wirtschaftlich gedacht werden – sie braucht eine starke Zivilgesellschaft, um demokratisch, inklusiv und gemeinwohlorientiert gestaltet zu werden.
KI gemeinwohlorientiert gestalten – das sind die Forderungen des BBE:
- Zivilgesellschaft systematisch einbinden: Stärkere Beteiligung bei Entwicklung, Regulierung und Anwendung von KI – als Mitgestalterin und demokratisches Korrektiv.
- Kompetenzen breit aufbauen: Gezielte Förderung von KI- und Digitalkompetenzen für alle Altersgruppen – mit besonderer Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen.
- Finanzierung & Förderstrukturen stärken: Dauerhafte und verlässliche Förderung für zivilgesellschaftliche KI-Projekte, Infrastruktur und Qualifizierung.
- Zugang & Teilhabe sichern: Ungleichheiten beim Zugang zu KI-Technologien aktiv abbauen – insbesondere für benachteiligte Gruppen.
- Transparenz, Fairness & Verantwortung sichern: KI-Systeme müssen nachvollziehbar, diskriminierungsarm und demokratisch kontrollierbar sein.
- Kooperation zwischen Sektoren ausbauen: Stärkere Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Zugleich zeigte die Veranstaltung »KI im Stiftungsalltag – was heute schon möglich ist«: Der Einsatz von KI ist längst Realität. Von der Analyse von Förderdaten bis zur Unterstützung interner Prozesse, überall wird KI heute genutzt.
Jetzt gilt es, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, damit diese Potenziale dem Gemeinwohl zugutekommen.