BBE Europa-Nachrichten Nr. 9 vom 5.11.2026
Die BBE Europa-Nachrichten zu »Newsletter für Engagement und Partizipation« bieten monatlich Informationen und Hintergrundberichte zu europäischen Fragen der Engagementpolitik und -förderung, Gastbeiträge namhafter Europaexpert*innen sowie Hinweise auf internationale Beteiligungsverfahren.
Aktuelles aus europäischer Engagementpolitik und -debatte
Rat der EU billigt Schlussfolgerungen zu inklusiver demokratischer Teilhabe und gesellschaftlicher Resilienz
Neue Civil Society Platform der Europäischen Kommission eingerichtet
EWSA fordert bessere Bedingungen für lokale Demokratieinitiativen
Kompetenzen aus Ehrenamt und Engagement stärker anerkennen
Mehr als 600 Organisationen fordern Investitionen in Europas demokratische Zukunft
EBD-Mitgliedsorganisationen fordern starken EU-Haushalt
»Selbstverständlich europäisch«: Deutschlands Rolle in der EU
Schwerpunkt: Klimaschutz und Zivilgesellschaft: Europas grüne Transformation?
Zum Schwerpunktthema
EU legt Schwerpunkte für die internationalen Klimaverhandlungen fest
Zivilgesellschaft als Akteurin der europäischen Klimapolitik
Jugendliche diskutieren mit EU-Kommissar Hoekstra über Klimaschutz
The Climate We Speak: Ältere Menschen stärker in die Klimakommunikation einbeziehen
Engagierte für den Klimaschutz: Botschafter*innen des Europäischen Klimapakts
Europäische Auszeichnungen für nachhaltige Städte: Die Preisträger 2026 bis 2028 stehen fest
Litofcenko/ Simsa: Wie politische Rhetorik den Raum für Klimaaktivismus verengt
Internationale Beteiligungsverfahren
EU-Bürgerinitiative fordert souveränen digitalen KI-Raum unter .IA
Aktuelles aus dem BBE und von europäischen Partnern
Deutschland und die Ukraine im Dialog: Noch Plätze im Expert*innenkreis frei
Digitaler Austausch »Zivilgesellschaft zwischen Vereinnahmung und Vereinzelung – Erfahrungen aus Ungarn und Deutschland«
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen
kulturweit-Netzwerkkonferenz: Internationale Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliches Engagement stärken
Engagement Weltweit 2026: Fachmesse für internationale Zusammenarbeit und Freiwilligendienste
Social Economy Awards 2027: Kreativwettbewerb für junge Menschen
13. Amnesty International Menschenrechtspreis
Neue Publikation: Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Bürgerbeteiligung
Opusculum 210: Publikation zu den Herausforderungen für Zivilgesellschaft und Philanthropie
Editorial
Aktuelles aus europäischer Engagementpolitik und -debatte
Rat der EU billigt Schlussfolgerungen zu inklusiver demokratischer Teilhabe und gesellschaftlicher Resilienz
Am 13. Oktober 2026 billigte der Rat der Europäischen Union die Schlussfolgerungen zu inklusiver demokratischer Teilhabe und zur Resilienz von Gesellschaften und Gemeinschaften. Darin unterstreicht er die Bedeutung einer unabhängigen, vielfältigen und widerstandsfähigen Zivilgesellschaft für demokratische Kontrolle sowie für die Stärkung demokratischer Resilienz. Zugleich spricht er sich für inklusivere und transparentere Entscheidungsprozesse sowie eine stärkere Beteiligung der Bürger*innen an der Politikgestaltung aus. Die Schlussfolgerungen stehen im Zusammenhang mit der dritten Säule des Europäischen Schutzschilds für die Demokratie. Diese soll die gesellschaftliche Resilienz und das Engagement der Bürger*innen stärken. Damit rücken die Voraussetzungen für wirksame gesellschaftliche Teilhabe und die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen in demokratischen Prozessen auf europäischer Ebene in den Fokus.
Pressemitteilung des Rates der Europäischen Union vom 13. Oktober 2026
Neue Civil Society Platform der Europäischen Kommission eingerichtet
Im Rahmen der EU-Zivilgesellschaftsstrategie hat die Europäische Kommission 30 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den EU-Mitgliedstaaten und Beitrittskandidatenländern für die neu eingerichtete Civil Society Platform ausgewählt. Zu den ausgewählten Organisationen gehören das European Civic Forum (ECF) und das European Volunteer Centre (CEV). Die Plattform ist für eine dreijährige Mandatsperiode angelegt und soll einen dauerhaften, strukturierten Austausch zwischen der Europäischen Kommission und der Zivilgesellschaft ermöglichen. Inhaltliche Schwerpunkte sind Grundrechte, Demokratie, Gleichstellung und Rechtsstaatlichkeit. Über seine Mitgliedschaften im ECF und im CEV ist auch das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) an die Plattform angebunden und erhält Zugang zu diesem europäischen Dialogformat.
Civil Society Platform: Terms of Reference (PDF)
EU-Strategie für die Zivilgesellschaft (PDF)
EWSA fordert bessere Bedingungen für lokale Demokratieinitiativen
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) fordert die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, lokale zivilgesellschaftliche Initiativen stärker zu fördern. In einer am 3. November 2026 veröffentlichten Stellungnahme warnt er vor wachsender Distanz zwischen Bevölkerung und politischen Institutionen. Besonders junge Menschen außerhalb der Städte, Minderheiten und benachteiligte Gruppen seien von demokratischen Beteiligungsprozessen häufig ausgeschlossen. Der EWSA fordert deshalb dauerhafte Dialogstrukturen zwischen Behörden, Bevölkerung und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Bürgerversammlungen und öffentliche Konsultationen müssten zudem erkennbare Folgen für politische Entscheidungen haben. Zugleich verlangt der Ausschuss einen besseren Schutz zivilgesellschaftlicher Organisationen vor Einschüchterung und ungerechtfertigten Eingriffen. Kleinere lokale Initiativen benötigten verlässliche Fördermittel und einen leichteren Zugang zu EU-Finanzierung. Dafür sollen auch Programme wie AgoraEU, Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps stärker genutzt werden.
Kompetenzen aus Ehrenamt und Engagement stärker anerkennen
Die Europaabgeordnete Nela Riehl aus Hamburg (Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz) setzt sich dafür ein, Kompetenzen, die Menschen außerhalb formaler Bildungseinrichtungen erwerben – etwa durch Freiwilligenarbeit, Jugendorganisationen und gesellschaftliches Engagement –, stärker anzuerkennen. Sie betont, dass solche Lernerfahrungen dokumentiert und durch Instrumente wie Europass, Youthpass und den Europäischen Qualifikationsrahmen für Weiterbildung und berufliche Entwicklung nutzbar gemacht werden sollten. Dafür brauche es auch eine angemessene Finanzierung von Erasmus+. Ewa Bożena Kopacz, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, unterstützt die 16. Europäische Woche des lebenslangen Lernens insbesondere mit Blick auf inklusive Bildung. Sie hebt hervor, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihren individuellen Voraussetzungen Zugang zu unterstützenden Lernumgebungen erhalten sollten, um ihre Fähigkeiten und Potenziale entfalten zu können. Die 16. Europäische Woche des lebenslangen Lernens der Lifelong Learning Platform findet vom 30. November bis 4. Dezember 2026 statt. Unter dem Leitmotiv »Anerkennung und Validierung neu denken: Alle Lernenden, Lernwege und Kompetenzen wertschätzen« stehen die Anerkennung vielfältiger Lernwege sowie Inklusion und Innovation im Mittelpunkt.
Mehr als 600 Organisationen fordern Investitionen in Europas demokratische Zukunft
Mehr als 600 Kultur-, Medien- und zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa appellieren in einem gemeinsamen Schreiben an die EU-Mitgliedstaaten, geplante Kürzungen im nächsten langfristigen EU-Haushalt abzulehnen. Anlass ist ein Vorschlag der irischen Ratspräsidentschaft, der eine Reduzierung des Gesamthaushalts um acht Prozent vorsieht. Besonders betroffen wäre das Programm AgoraEU, dessen Mittel um 30 Prozent sinken sollen. Das Programm unterstützt Kultureinrichtungen, unabhängige Medien und Organisationen, die sich für Grundrechte einsetzen. Die Organisationen warnen vor den Folgen für die Kultur, den unabhängigen Journalismus und die Zivilgesellschaft. Zugleich verweisen sie darauf, dass die Kürzung bei AgoraEU lediglich 0,2 Prozent des Gesamthaushalts einsparen würde. Sie fordern daher, das Programm als wichtigen Bestandteil der europäischen Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts finanziell abzusichern.
EBD-Mitgliedsorganisationen fordern starken EU-Haushalt
Was soll Europa künftig leisten – und welche finanziellen Mittel braucht es dafür? Mit einem gemeinsamen Aufruf an die Bundesregierung beziehen 21 Mitgliedsorganisationen der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) Position zu den Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 (MFR). Sie sprechen sich für eine ambitioniertere deutsche Verhandlungsposition aus. Im Mittelpunkt steht die Forderung, den europäischen Mehrwert gemeinsamer Investitionen stärker zu berücksichtigen, statt den EU-Haushalt vor allem anhand nationaler Ein- und Auszahlungen zu beurteilen. Zugleich verlangen die Organisationen, dass sich die politischen Prioritäten der EU im Haushalt widerspiegeln, die Vergabe von EU-Mitteln an die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit gebunden bleibt und rechtzeitig eine Einigung erzielt wird, um Finanzierungslücken ab 2028 zu vermeiden. Mit ihrem Appell wenden sich die beteiligten Organisationen an die Bundesregierung und fordern eine entsprechende Ausrichtung der deutschen Position in den Haushaltsverhandlungen.
»Selbstverständlich europäisch«: Deutschlands Rolle in der EU
Welche Erwartungen haben die Bürger*innen an die EU und die deutsche Europapolitik? 68 Prozent der Befragten wünschen sich eine aktive Rolle der Bundesregierung in der EU. 59 Prozent befürworten gemeinsame Entscheidungen auch dann, wenn Deutschland dafür Kompromisse eingehen muss. Das zeigt die Langzeitstudie »Selbstverständlich europäisch 2026« der Heinrich-Böll-Stiftung und des Progressiven Zentrums. 72 Prozent unterstützen zudem Vorreiterkoalitionen, wenn einzelne Mitgliedstaaten gemeinsame Entscheidungen blockieren. Die Ergebnisse verweisen auf Erwartungen an eine stärker kooperativ handelnde EU – und an politische Beteiligung über nationale Grenzen hinweg. Für die Zivilgesellschaft stellt sich damit die Frage, wie Bürger*innen an der Gestaltung dieser europäischen Zukunft mitwirken können. Auch in der inhaltlichen Ausrichtung zeigen sich klare Erwartungen: 76 Prozent wünschen sich ein von den USA unabhängigeres Europa und neue internationale Partnerschaften. 62 Prozent wollen an den EU-Klimazielen festhalten oder sie verschärfen. Die Zustimmung zu zusätzlichen gemeinsamen EU-Ausgaben für soziale Absicherung und Klimaschutz ist gegenüber dem Vorjahr auf 39 beziehungsweise 37 Prozent gestiegen. Die Studie basiert auf einer Befragung von 3.023 Wahlberechtigten in Deutschland im August und September 2026.
Schwerpunkt: Klimaschutz und Zivilgesellschaft: Europas grüne Transformation?
Zum Schwerpunktthema
Der Weg zu einem klimaneutralen Europa wird nicht allein in Brüssel, Ministerien oder auf internationalen Gipfeln entschieden. Er entsteht auch dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen: in Vereinen, Initiativen, Kommunen und Verbänden, die Klimaschutz vor Ort gestalten. Zwei aktuelle Anlässe rücken dieses Engagement in den Fokus: die UN-Klimakonferenz COP31 vom 9. bis 20. November 2026 in Antalya und der Welttag der Tsunami-Aufklärung am heutigen 5. November. Beide unterstreichen die Bedeutung lokaler Gemeinschaften für Klimaschutz, Klimaanpassung und gesellschaftliche Resilienz. Damit verbunden ist die Frage, wie zivilgesellschaftliche Organisationen die Klimapolitik der EU mitgestalten und ihre Erfahrungen in politische Entscheidungsprozesse einbringen können. Das BBE setzt sich mit dem Programm ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ seit vielen Jahren dafür ein, Klimaschutz stärker in der Breite der Gesellschaft zu verankern. Denn Vereine, Verbände und andere gemeinnützige Organisationen können in ihren jeweiligen Handlungsfeldern wichtige Impulse für klimafreundliches Handeln setzen. Wie zivilgesellschaftliche Akteur*innen Klimapolitik auf europäischer Ebene mitgestalten können und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen, beleuchten die Europa-Nachrichten in dieser Ausgabe.
BBE-Newsletter mit dem Schwerpunktthema ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ
EU legt Schwerpunkte für die internationalen Klimaverhandlungen fest
Vom 9. bis 20. November 2026 findet die 31. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP31) im türkischen Antalya statt. Der Rat der Europäischen Union hat die gemeinsame Verhandlungsposition der EU und ihrer Mitgliedstaaten bereits festgelegt. Im Fokus stehen die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, der Ausstieg aus fossilen Energieträgern, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Eine wichtige Rolle kommt dabei auch der Zivilgesellschaft zu. Zivilgesellschaftliche Organisationen und weitere nichtstaatliche Akteur*innen können die Umsetzung von Klima- und Anpassungsmaßnahmen aktiv unterstützen, Erfahrungen und bewährte Ansätze einbringen sowie politische Fortschritte unabhängig begleiten. In einem aktuellen Hintergrundpapier zur COP31 (November 2026) weist Germanwatch darauf hin, dass die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen auch in neuen Formaten der internationalen Klimazusammenarbeit gewährleistet bleiben muss. Die Verlagerung von Prozessen in solche Formate dürfe nicht dazu führen, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht geschwächt werden oder besonders verletzliche Akteur*innen von der Mitwirkung ausgeschlossen werden.
Weitere Informationen zur UN-Klimakonferenz und zum Hintergrundpapier von Germanwatch
Zivilgesellschaft als Akteurin der europäischen Klimapolitik
Wie kann die EU-Erweiterung mit den europäischen Klimazielen verbunden werden? In einer am 24. September 2026 verabschiedeten Stellungnahme betont der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) die Bedeutung der Zivilgesellschaft für die Gestaltung, Überwachung und Umsetzung der Klima- und Erweiterungspolitik. Organisationen der Zivilgesellschaft sollen in den Beitrittsländern institutionell in politische Prozesse eingebunden werden. Ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen und den Sozialpartnern könne demokratische Mitwirkung, gesellschaftliche Akzeptanz und die Wirksamkeit von Klimareformen stärken. Der EWSA fordert zudem, zivilgesellschaftliche Akteur*innen, darunter auch Jugendorganisationen, aktiv am Erweiterungsprozess zu beteiligen. »Wirksame Klimaschutzmaßnahmen werden durch demokratische Eigenverantwortung und inklusive Governance, einschließlich eines ständigen Dialogs mit Organisationen der Zivilgesellschaft und Sozialpartnern, unterstützt. Die Zivilgesellschaft muss eine institutionalisierte Rolle bei der Gestaltung, Überwachung und Umsetzung der Politik erhalten, um Eigenverantwortung, Legitimität und Wirksamkeit sowohl der Klima- als auch der Erweiterungsreformen zu gewährleisten. Dies sollte sich in den nationalen Energie- und Klimaplänen und den Strategien für einen gerechten Übergang widerspiegeln«, heißt es im Bericht.
Jugendliche diskutieren mit EU-Kommissar Hoekstra über Klimaschutz
Am 1. Oktober 2026 diskutierten 16 junge Menschen aus europäischen Ländern mit EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra über die EU-Position für die UN-Klimakonferenz COP31. Organisiert wurde das Treffen von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, dem European Youth Forum und Generation Climate Europe. Auf Grundlage eines gemeinsamen Positionspapiers diskutierten die Teilnehmenden über Klimaschutz und den Ausstieg aus fossilen Energien, Klimaanpassung, einen gerechten Übergang, Klimafinanzierung und Jugendbeteiligung. Sie forderten, soziale Gerechtigkeit stärker in der Klimapolitik zu berücksichtigen und junge Menschen stärker in politische Entscheidungsprozesse und internationale Klimaverhandlungen einzubeziehen. Auch die Verbindung von Klima- und Naturschutz sowie die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Energiebedarf kamen zur Sprache. Hoekstra betonte die Bedeutung sauberer Energien und der EU-Klimafinanzierung. Zugleich unterstützte er eine stärkere Beteiligung junger Menschen und würdigte ihre Rolle als Impulsgeber*innen für Klimaschutz in ihren Gemeinschaften.
The Climate We Speak: Ältere Menschen stärker in die Klimakommunikation einbeziehen
»Break the climate silence«: das Schweigen über den Klimawandel brechen und ältere Menschen für die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und ihrem eigenen Lebensalltag sensibilisieren – das ist das Ziel des Projekts »The Climate We Speak«. Durch niedrigschwellige und kreative Formate wie Quizangebote, Exkursionen und Erzählformate soll die Klimakommunikation gestärkt und der Austausch mit und unter älteren Menschen gefördert werden. Beim Abschlussevent am 14. Oktober 2026 im Europäischen Parlament diskutierten Politiker*innen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Klimaengagierte und ältere Menschen darüber, wie die Beteiligung am Klimaschutz gestärkt und der Austausch zwischen den Generationen gefördert werden kann. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass ältere Menschen nicht nur besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen möchten. Dafür braucht es Möglichkeiten zur Beteiligung und eine Klimakommunikation, die zunächst zuhört, unterschiedliche Perspektiven einbezieht und Menschen nicht voraussetzt, Klimaexpert*innen zu sein. Die Diskussionen betonten außerdem die Bedeutung generationenübergreifender Zusammenarbeit, kollektiven Engagements und eines Wandels im gesellschaftlichen Altersbild – weg von Altersdiskriminierung, hin zu mehr Solidarität zwischen den Generationen. Als Ergebnis des Projekts steht unter anderem eine Sammlung von 13 Methoden und Formaten zur Verfügung, die zeigen, wie ältere Menschen zugänglich und wirkungsvoll in die Klimakommunikation einbezogen werden können.
Engagierte für den Klimaschutz: Botschafter*innen des Europäischen Klimapakts
Der Europäische Klimapakt – Initiative der Europäischen Kommission im Rahmen des Europäischen Grünen Deals – soll Menschen, Organisationen und Gemeinschaften dabei unterstützen, sich aktiv für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einzusetzen und den Austausch guter Praxisbeispiele in ganz Europa zu fördern. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Klimapakt-Botschafter*innen. Sie machen Klimaschutz in ihren Gemeinden, am Arbeitsplatz, in Vereinen und anderen Netzwerken sichtbar. Ein Beispiel ist die Spanierin Olivia Mandle: Bereits als Jugendliche entwickelte sie den sogenannten »Jelly Cleaner«, einen einfachen Filter zum Auffangen von Mikroplastik im Meer. Heute nutzt sie ihre Rolle als Klimapakt-Botschafterin, um an Schulen, Universitäten und bei internationalen Organisationen über Klimawandel und den Schutz der Meere zu informieren. Bewerbungen für die nächste Runde von Klimapakt-Botschafter*innen konnten bis Ende Oktober 2026 eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt im November und Dezember, die Bekanntgabe der neuen Botschafter*innen ist für Anfang 2027 geplant.
Europäische Auszeichnungen für nachhaltige Städte: Die Preisträger 2026 bis 2028 stehen fest
Mit dem European Green Capital Award und dem European Green Leaf Award zeichnet die Europäische Kommission Städte aus, die bei Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltiger Stadtentwicklung vorangehen. Aktuelle Titelträgerin der European Green Capital ist 2026 die portugiesische Stadt Guimarães. In den folgenden Jahren übernehmen Heilbronn (Deutschland, 2027) und Zaragoza (Spanien, 2028) den Titel. Die Green Leaf Awards für kleinere Städte gehen 2026 an Águeda (Portugal) und Vaasa (Finnland), 2027 an Assen (Niederlande) und Siena (Italien) sowie 2028 an Benidorm (Spanien) und Estarreja (Portugal). Die Auszeichnungen würdigen innovative kommunale Ansätze, etwa zum Schutz der Biodiversität, zur Klimaanpassung, zur Ressourcenschonung und für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Litofcenko/ Simsa: Wie politische Rhetorik den Raum für Klimaaktivismus verengt
Wie kann eine starke Klimabewegung selbst in einem ökologisch aufgeschlossenen demokratischen Umfeld an Rückhalt verlieren? Dieser Frage gehen Julia Litofcenko und Ruth Simsa in ihrer am 27. August 2026 bei Cambridge University Press veröffentlichten Studie »Not Just Words: Political Rhetorics and the Shrinking Space for Climate Activism« nach. Am Beispiel Österreichs untersuchen die Autorinnen, wie politische Strategien und mediale Diskurse zur Delegitimierung des Klimaaktivismus beitragen und damit den Boden für unterschiedliche Formen der Repression bereiten. Auf Grundlage eines Mixed-Methods-Ansatzes verbinden sie Interviews mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft mit einer quantitativen Auswertung von Zeitungsartikeln. Ihre Ergebnisse zeigen: Die Einschränkung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume beginnt nicht erst mit konkreten Sanktionen. Bereits die öffentliche Infragestellung der Legitimität von Aktivist*innen kann dazu beitragen, dass diese ihr Engagement zurückfahren und die gesellschaftliche Unterstützung für die Klimabewegung abnimmt. Die Studie liefert aktuelle Erkenntnisse darüber, wie sich Repression auf soziale Bewegungen auswirkt.
Internationale Beteiligungsverfahren
Neue Europäische Bürgerinitiative für souveräne europäische KI-Domains
Die Europäische Kommission hat am 6. Oktober 2026 die Europäische Bürgerinitiative »Schaffung des europäischen digitalen Raums (.IA) für eine souveräne KI-Governance« (ECI(2026)000012) registriert. Ziel der Initiative ist es, die digitale Souveränität Europas durch eine eigene Infrastruktur für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz zu stärken. Die Organisator*innen setzen sich für einen europäischen Rechtsrahmen ein, der hoch vertrauenswürdige digitale Räume und KI-Sandboxen zur Entwicklung und Erprobung ethischer KI-Anwendungen ermöglicht. Zudem sollen auch abgelegene Regionen als Innovationsstandorte gefördert werden, darunter die griechische Insel Antikythera. Darüber hinaus fordert die Initiative die Europäische Kommission auf, die Domain-Endung ».IA« zu reservieren und als strategische Ressource zu sichern. Dabei sollen europäische Standards für digitale Identitäten (eIDAS 2.0), KI-Governance (AI Act) und Datenschutz (DSGVO) gewahrt bleiben. Die Initiative verknüpft damit die Förderung digitaler Infrastruktur mit dem Ziel technologischer Unabhängigkeit und einer wertebasierten digitalen Entwicklung in Europa. Die Registrierung durch die Europäische Kommission bedeutet jedoch noch keine inhaltliche Unterstützung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Auch die internationale Umsetzbarkeit einer Domain-Endung ».IA« muss noch geprüft werden.
Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 6.10.2026
Aktuelles aus dem BBE und von europäischen Partnern
Deutschland und die Ukraine im Dialog: Noch Plätze im Expert*innenkreis frei
Am 11. November 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr (MEZ) findet der digitale Auftakt der neuen Dialogreihe »Deutschland und die Ukraine im Dialog: Hybride Bedrohungen und demokratische Resilienz – Was Deutschland und die Ukraine voneinander lernen können« statt. Diskutiert werden insbesondere Erfahrungen der ukrainischen Zivilgesellschaft im Umgang mit hybriden Bedrohungen, Desinformation und gesellschaftlicher Destabilisierung sowie mögliche Impulse für Deutschland und die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit. Zum Auftakt kommen Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Staat, Wissenschaft und Think Tanks zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. Die Dialogreihe wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und Open Platform e.V., Teil der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland (Open Platform/AUO), in Kooperation mit der Europa-Union Deutschland (EUD) initiiert. Die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) unterstützt die Reihe. Die Simultanübersetzung (Deutsch–Ukrainisch und Ukrainisch–Deutsch) wird durch die Bertelsmann Stiftung ermöglicht. Für den Auftakt sind noch einige Plätze im Expert*innenkreis verfügbar. Eingeladen sind insbesondere Personen, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit der Thematik beschäftigen, sich in diesem Bereich engagieren und/oder ein Interesse an der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit und der Diskussion um die Erhöhung demokratischer Resilienz haben.
Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an nino.kavelashvili[at]b-b-e.de
Einladung: Talk zum Thema »Zivilgesellschaft zwischen Vereinnahmung und Vereinzelung – Erfahrungen aus Ungarn und Deutschland« (digital oder vor Ort in Berlin)
In mehreren europäischen Ländern hat die organisierte Zivilgesellschaft in den vergangenen Jahren erlebt, wie Handlungsspielräume politisch eingeschränkt wurden: durch restriktive Förderpolitik, rechtliche Hürden und gezielte Delegitimierung, Diffamierung und auch Kriminalisierung. In manchen Ländern hält diese Entwicklung an, in anderen haben Wahlen einen politischen Wechsel herbeigeführt. Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern können wichtige Impulse für den Umgang mit solchen Entwicklungen geben. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) lädt am 20. November 2026 von 14:30 bis 15:30 Uhr zu einem Talk unter der Überschrift »Zivilgesellschaft zwischen Vereinnahmung und Vereinzelung – Erfahrungen aus Ungarn und Deutschland«. Prof. Dr. András Máté-Tóth von der Universität Szeged beleuchtet in seinem Vortrag die Auswirkungen von 16 Jahren Fidesz-Regierung auf die ungarische Zivilgesellschaft. Dabei geht er insbesondere darauf ein, mit welchen Strategien, Netzwerken und Ressourcen Organisationen diese Zeit bewältigt haben und wie sie die neu entstandenen politischen Spielräume nutzen. In der anschließenden Diskussion, unter anderem mit Dr. Rupert Graf Strachwitz von der Maecenata Stiftung, werden mögliche Schlussfolgerungen für Deutschland erörtert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie die Handlungsmöglichkeiten zivilgesellschaftlicher Organisationen auf lokaler und kommunaler Ebene gestärkt und langfristig gesichert werden können. Die Teilnahme ist vor Ort im Aedes Network Campus, Christinenstraße 18/19, 10119 Berlin, oder digital per Zoom möglich. Anmeldungen sind bis zum 13. November 2026 möglich. Der Talk ist Teil der Fachtagung im Zuge der BBE-Mitgliederversammlung, die für diese Diskussion für Gäste geöffnet wird.
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen
kulturweit-Netzwerkkonferenz: Internationale Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliches Engagement stärken
Wie können junge Menschen sich weiterhin für Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit und internationale Verständigung engagieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die kulturweit-Netzwerkkonferenz am 13. November 2026 von 10 bis 17 Uhr im Mitosis Lab, Sonnenallee 67, 12045 Berlin. Vor dem Hintergrund des Endes von kulturweit in seiner bisherigen Form und zunehmender Herausforderungen für die Zivilgesellschaft bringt die Konferenz Alumni-Netzwerke, Jugendorganisationen Initiativen und weitere zivilgesellschaftliche Akteur*innen zusammen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Erfahrungen, die Stärkung bestehender Netzwerke und die Entwicklung neuer Kooperationen. Diskutiert wird unter anderem, wie Räume für junges Engagement erhalten, Alumni-Netzwerke weiterentwickelt und Formen der Selbstorganisation und gegenseitigen Unterstützung gestärkt werden können. Auch Fragen der finanziellen Unabhängigkeit und der Bündelung gemeinsamer Kräfte spielen eine Rolle. Das Programm befindet sich noch in der Entwicklung und kann sich daher bis zur Veranstaltung ändern.
Engagement Weltweit 2026: Fachmesse für internationale Zusammenarbeit und Freiwilligendienste
Am 21. November 2026 findet von 9:15 bis 17:15 Uhr in Siegburg die »Engagement Weltweit 2026« statt. Die Fachmesse für internationale Zusammenarbeit und Freiwilligendienste richtet sich an Studierende, Absolvent*innen, Schüler*innen, erfahrene Fach- und Führungskräfte sowie Quereinsteiger*innen. Besucher*innen haben die Möglichkeit, Organisationen und Menschen kennenzulernen, die internationale Zusammenarbeit gestalten, und sich über berufliche Perspektiven, Freiwilligendienste und Wege ins internationale Engagement zu informieren. Vorträge, Workshops, Beratungsangebote und Austauschmöglichkeiten ergänzen das Programm. Die Fachmesse für internationale Zusammenarbeit in Deutschland ist organisiert vom Verband Internationale Dienste e.V. (vidi). Als Dachverband vernetzt vidi über 60 Organisationen und fördert internationales Engagement, stärkt die Qualität von Freiwilligen- und Fachdiensten und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Gesellschaft.
Social Economy Awards 2027: Kreativwettbewerb für junge Menschen
Social Economy Europe schreibt die Social Economy Awards 2027 unter dem Motto »Youth creating the present and the future of the Social Economy« aus. Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus ganz Europa. Ziel ist es, die Sozialwirtschaft bekannter zu machen und junge Perspektiven auf ein Wirtschaftsmodell sichtbar zu machen, das Menschen und Umwelt in den Mittelpunkt stellt und auf Solidarität, Teilhabe und demokratische Entscheidungsprozesse setzt. Beiträge können allein oder im Team in zwei Kategorien eingereicht werden: Kurzfilm und visuelle Kampagne. Die Arbeiten müssen eigenständig erstellt und auf Englisch verfasst sein. KI-generierte Inhalte sind ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 2. April 2027. Die Gewinner*innen werden am 31. Mai 2027 bei einer Preisverleihung in Lissabon bekannt gegeben.
13. Amnesty International Menschenrechtspreis
Amnesty International lädt zur Verleihung des 13. Amnesty International Menschenrechtspreises am 25. November 2026 um 18:00 Uhr ein. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Die Veranstaltung findet in der Kuppelhalle des Silent Green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin, statt. Eine Anmeldung ist bereits jetzt über ein Online-Formular möglich; auch der Termin kann direkt in den Kalender übernommen werden. Mit dem alle zwei Jahre verliehenen Menschenrechtspreis zeichnet die deutsche Sektion von Amnesty International Persönlichkeiten und Organisationen aus, die sich unter schwierigen Bedingungen für die Menschenrechte einsetzen. Ziel ist es, ihr Engagement zu würdigen, sie in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihren Einsatz in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.
Neue Publikation: Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Bürgerbeteiligung
Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit der OECD die englischsprachige Studie »Artificial Intelligence and the Future of Citizen Participation: Typology of Applications, Opportunities and Challenges for Democratic Innovation« veröffentlicht. Auf Grundlage von 50 Praxisbeispielen aus 22 Ländern untersucht die Studie, wie künstliche Intelligenz (KI) bereits in der Bürgerbeteiligung eingesetzt wird und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind. KI-Anwendungen können beispielsweise Bürgerbeiträge auswerten, Sprachbarrieren abbauen und die Moderation von Diskussionen unterstützen. Dadurch können Bürger*innen künftig besser in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Neben der ausführlichen Studie steht ein kompakter Policy Brief (07/2026) mit den wichtigsten Erkenntnissen und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Beide Publikationen sind online bei der Bertelsmann Stiftung abrufbar. Die Stiftung freut sich über Rückmeldungen und lädt Interessierte außerdem ein, sich für Informationen zu weiteren Neuigkeiten und Veranstaltungen des Projekts »Diskurs und Partizipation« zu registrieren.
Opusculum 210: Publikation zu den Herausforderungen für Zivilgesellschaft und Philanthropie
Die Publikation entstand aus einem internationalen Expert*innen-Roundtable im Juli 2026 im Rahmen der 17. Konferenz der International Society for Third Sector Research (ISTR) in Lissabon. Die Autor*innen untersuchen, wie demokratischer Rückschritt die Handlungsspielräume von Zivilgesellschaft und Philanthropie einschränkt. Die Länderbeiträge stammen von Chris Dayson (Großbritannien), Benjamin Gidron (Israel), Mark Sidel (USA), Ingrid Srinath (Indien) und Rupert Graf Strachwitz (Deutschland). Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen wie die Schwächung demokratischer Verfahren, Eingriffe in Justiz und Verwaltung sowie politischer Druck durch Veränderungen bei Förderbedingungen und Steuerregelungen. Die Beiträge zeigen unterschiedliche nationale Ausprägungen, machen aber auch gemeinsame internationale Muster sichtbar.
Hinweis
Bitte schicken Sie Ihre Informationen für die nächste Ausgabe der BBE Europa-Nachrichten an europa(at)b-b-e.de. Redaktionsschluss ist am 30. November 2026.
Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.
Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.
Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Ausgaben & Fristen
Redaktion: Dr. Lilian Schwalb (V.i.S.d.P.), Lisa-Sophie Linton und Nino Kavelashvili.
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
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Geschäftsführung: Dr. Lilian Schwalb
Kontakt: lilian.schwalb[at]b-b-e.de