Empfehlungspapier des Fachbeirats DigiBäM: »Digitale Agenda ohne Ältere? Wege zu einer Digitalpolitik für alle«
Der Fachbeirat Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen (DigiBäM) beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im März 2026 das Empfehlungspapier »Digitale Agenda ohne Ältere? Wege zu einer Digitalpolitik für alle« verabschiedet.
Ausgangspunkt war ein DigiBäM-Fachgespräch vom 7. November 2025, in dem zentrale Herausforderungen einer generationengerechten Digitalisierung diskutiert wurden. Das Papier benennt wesentliche Handlungsbedarfe für eine sektorenübergreifende Digitalpolitik und formuliert Empfehlungen in sieben zentralen Handlungsfeldern:
- Einen schrittweisen Übergang in die digitale Zukunft gestalten
- Mehr Partizipation in Gestaltungsprozessen und Forschungsprojekten planen
- Niedrigschwellige Zugänge in die digitale Welt schaffen
- Klar geregelte Zuständigkeiten und Strukturen der Zusammenarbeit etablieren
- Digitale Transformation braucht Bildung und digitale Mündigkeit
- Cyber-Sicherheit fördern und Verbraucherschutz ausbauen
- Digitalstrategien im interdisziplinären Austausch entwickeln, evaluieren und fortschreiben
Im Mittelpunkt des Empfehlungspapiers steht die Forderung nach einem schrittweisen und sozial abgesicherten Übergang in die digitale Zukunft, der niemanden ausschließt. Digitale Teilhabe wird dabei ausdrücklich über den reinen Zugang zu technischen Geräten hinaus verstanden und umfasst ebenso digitale Souveränität, Bildung, Unterstützungsstrukturen sowie Möglichkeiten der Mitbestimmung. Ziel ist eine generationengerechte Digitalpolitik, die Teilhabe und Selbstbestimmung über alle Altersgruppen hinweg stärkt.
Zu den Mitgliedern des Fachbeirats zählt auch das BBE, vertreten durch Geschäftsführerin Lilian Schwalb
Empfehlungspapier des Fachbeirats DigiBäM: »Digitale Agenda ohne Ältere? Wege zu einer Digitalpolitik für alle« (PDF)
Weitere Informationen zum DigiBäM-Fachgespräch vom 7. November 2025