»Engagierte Stadt« wird eigenständiges Netzwerk
Das erfolgreiche Programm »Engagierte Stadt« endet nach einer 11-jährigen einzigartigen Fördergeschichte. Ab dem 1. Juli 2026 wird es als eigenständig organisiertes Netzwerk unter dem Namen Netzwerk Engagierte Stadt e.V. fortgeführt. Dabei übernehmen die Engagierten Städte die strategische Leitung und operative Umsetzung selbst. Das BBE begleitete seit 2020 die Entwicklung in der Steuerungsgruppe sowie die operative Umsetzung durch ein Programmbüro.
„Wir freuen uns, dass das angestrebte Ziel der Sprecher*innen der Engagierten Städte, die »Engagierte Stadt« zu einem fachlich und rechtlich selbstständigen Netzwerk zu entwickeln, jetzt gelungen ist“, so Dr. Lilian Schwalb, Geschäftsführerin des BBE. „Damit haben die Engagierten Städte nun die Möglichkeit, ihr Wirken vor Ort zu verstetigen und für Engagierte weiterhin eine verlässliche Struktur anzubieten.“
Das Programm wurde 2015 durch ein Konsortium von Partner*innen auf Bundesebene initiiert und in den letzten Jahren getragen und weiterentwickelt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, die Breuninger Stiftung, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und die Körber-Stiftung. Im starken Verbund und begleitet durch engagierte Partner*innen bot das bundesweit einzigartige Netzwerk allen Beteiligten ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und Zusammenarbeit der Engagierten Städte.
Engagierte Städte entstehen dort, wo sich überzeugte Menschen aus gemeinnützigen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmen gemeinsam dafür einsetzen, gute Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort zu schaffen.
Aus vielen einzelnen Städten und Gemeinden ist seit 2015 eine bundesweite Bewegung Engagierter Städte entstanden, die bürgerschaftliches Engagement stärkt, von seiner Wirkung überzeugt ist und sektorübergreifende Zusammenarbeit lebt. Ziel sind der Aufbau und die Weiterentwicklung von nachhaltigen Engagementstrukturen. Die Engagierten Städte haben dafür ein gemeinsames Selbstverständnis entwickelt, das für die Haltung steht, mit der alle Beteiligten das Netzwerk mit Leben füllen. Engagierte Städte profitieren vom Austausch erprobter Praxislösungen und der Vielfalt lokaler Konzepte. Sie sind Teil eines Netzwerks, das gelungene Praxis vor Ort sichtbar macht und mit starken Partner*innen bürgerschaftliches Engagement auf allen Ebenen stärkt.