BBE Newsletter

Newsletter Nr. 22 vom 9.11.2023

Der BBE-Newsletter informiert 14-täglich über Engagementpolitik und -debatte in Deutschland, interessante Publikationen und Veranstaltungen sowie Aktuelles aus dem BBE.

Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte

Anhörung zur Situation des Ehrenamts in den »Blaulicht-Diensten«
Bundeskabinett beschließt Entwurf zum Freiwilligen-Teilzeitgesetz
Union thematisiert muslimische Wohlfahrtspflege mit einer Kleinen Anfrage
Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus in der BPK
Gemeinsames Statement von DOSB und Makkabi Deutschland
KRM fordert mehr Differenzierung in Nahost-Debatte in Deutschland
Engagementpolitik ist Demokratiepolitik
Hessische Engagementstudie 2022

Aktuelles aus dem BBE

Regionalgipfel »ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ«
8. Deutscher EngagementTag am 5. und 6. Dezember 2023 in Berlin

Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

Aktionstag »Berlin sagt Danke« – reloaded nach Corona
Das Ehrenamt wieder attraktiv machen – BMI-Veranstaltung
Digitale Sprechstunden: »Was tun in rauen Zeiten?«
Bürger*innen-Werkstatt 2023 des BMZ
Publikation: Dritte Orte. Begegnungsräume in der altersfreundlichen Stadt
Online-Dialogplattform für Fachkräfte in der Selbsthilfe-Unterstützung
Fachtag Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern
Civic Coding ‒ Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl: Veranstaltungen
Programm Aller.Land: Auftaktveranstaltung



Hinweis


Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte

Fachgespräch zur Situation des Ehrenamts in den »Blaulicht-Diensten«

Am 18. Oktober 2023 fand im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestags ein öffentliches Fachgespräch zum Ehrenamt in Organisationen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes statt. Es äußerten sich Andrea Fürstberger, Frauenbeauftragte vom LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V., Burkhard Hamm, Vorstandsvorsitzender der THW-Landesvereinigung Schleswig-Holstein e.V., Ute Vogt, Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. und Frank Weber, Geschäftsführer der Malteser Hilfsdienst gGmbH. Das Spektrum der berührten Themen war breit. Es reichte von Nachwuchs- und Frauengewinnung über Haushaltskürzungen bis zur Bundes-Engagementstrategie. Dabei wurde erneut die tragende Rolle des bürgerschaftlichen Engagements im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz deutlich.

Bericht mit Videoaufzeichnung des Fachgesprächs


Bundeskabinett beschließt Entwurf zum Freiwilligen-Teilzeitgesetz

Das Bundeskabinett hat am 1. November 2023 den Entwurf des Gesetzes zur Erweiterung der Teilzeitmöglichkeit in den Jugendfreiwilligendiensten sowie im Bundesfreiwilligendienst für Personen vor Vollendung des 27. Lebensjahres und zur Umsetzung weiterer Änderungen (Freiwilligen-Teilzeitgesetz) beschlossen. Mit dem Gesetzentwurf sollen die Rahmenbedingungen für Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und in den Jugendfreiwilligendiensten Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) verbessert werden. Das Freiwilligen-Teilzeitgesetz sieht auch eine Anpassung der Taschengeldobergrenze von 438 Euro monatlich auf 584 Euro monatlich vor. Zusätzlich sollen Einsatzstellen Mobilitätszuschläge zahlen dürfen. Mit dem Gesetz erhalten auch Freiwilligendienstleistende unter 27 Jahren die Möglichkeit einen Freiwilligendienst in Teilzeit zu leisten, ohne dass sie dafür persönliche, gesundheitliche oder familiäre Gründe nachweisen müssen, wie es bisher erforderlich ist. Der Dienst muss mehr als 20 Stunden die Woche betragen, und alle Beteiligten müssen mit der Teilzeit einverstanden sein.

Zur Pressemitteilung des BMFSFJ


Union thematisiert muslimische Wohlfahrtspflege mit einer Kleinen Anfrage

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag thematisiert in einer Kleinen Anfrage vom 19. Oktober 2023 (Drucksache 20/8990) die »Zukunft muslimischer Wohlfahrtspflege – Sicherstellung des Ausschlusses extremistischer Akteure«. So möchte die Unionfraktion wissen, wie die Bundesregierung zum Vorhaben der Gründung eines muslimischen Zentralverbands der Wohlfahrtspflege steht und ob »sie hierbei Fragen hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit aufgeworfen« sieht. Mehrere Fragen richten sich in diesem Zusammenhang auf das Islamische Kompetenzzentrum für Wohlfahrtswesen e.V. – IKW. Das IKW wurde 2016 von den 6 muslimischen Verbänden DITIB – Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, IRD – Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, ZMD – Zentralrat der Muslime in Deutschland, VIKZ – Verband der Islamischen Kulturzentren, IGBD – Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland, IGS – Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands und ZRMD – Zentralrat der Marokkaner in Deutschland gegründet worden. Im Jahr 2020 ist die UIAZD – Union der Islamisch-Albanischer Zentren in Deutschland beigetreten. Ebenso will die Union wissen, wie die Bundesregierung sicherstellt, dass im Rahmen von Förderprogrammen und Einzelzuwendungen kein Steuergeld an Akteure fließt, die vom Verfassungsschutz beobachtet oder im Verfassungsschutzbericht genannt werden.

Kleine Anfrage der Unionsfraktion


Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus in der BPK

Am 7. November 2023 stellte die Amadeu Antonio Stiftung in der Bundespressekonferenz (BPK) ihr neues »Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus« vor, u.a. zusammen mit Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Die Stiftung warnte davor, dass sich im Schatten der aktuellen Aufmerksamkeit für linken und islamistischen Antisemitismus der rechtsextreme Angriff auf die Erinnerungskultur verstärkt und weniger Beachtung findet. Felix Klein zeigte sich enttäuscht von der bürgerlichen Gesellschaft in Deutschland, die nicht so deutlich wie von ihm erhofft Solidarität mit Jüd*innen zeige. Er unterstrich, auch mit Blick auf 24 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, dass eine intakte Erinnerungskultur kein Selbstläufer ist, sondern stets neu errungen werden muss.

Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus

Aufzeichnung der Bundespressekonferenz bei Youtube


Gemeinsames Statement von DOSB und Makkabi Deutschland

Am 3. November 2023 haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und Makkabi Deutschland ein gemeinsames Statement zur Welle des Antisemitismus nach den Terrortaten der Hamas veröffentlicht. Darin wird nicht zuletzt der Fokus auf den Antisemitismus in Deutschland gelegt: »Dem auftretenden Antisemitismus muss unmissverständlich widersprochen werden und wir müssen ihn vereint und mit aller Kraft bekämpfen. Überall, ob auf der Straße, am Stammtisch, im Netz oder auf unseren Sportplätzen. Die jüdische Gemeinschaft braucht unsere Solidarität.« Der DOSB sieht seine Mitgliedsorganisationen, die Funktionär*innen und Sportler*innen dabei in der Pflicht sich den Gefahren des Antisemitismus entgegenzustellen: »Lasst uns alle aufstehen gegen antisemitische Äußerungen in unseren mehr als 86.000 Sportvereinen in Deutschland! Lasst uns dafür sorgen, dass sich Jüdinnen und Juden bei uns sicher fühlen und wir weiterhin miteinander Sport treiben können! Der DOSB und MAKKABI Deutschland stellen klar: »Nie wieder!« ist jetzt.« Der DOSB ist Gründungsmitglied des BBE.

Gemeinsames Statement DOSB und Makkabi Deutschland


KRM fordert mehr Differenzierung in Nahost-Debatte in Deutschland

Am 7. November 2023 hat sich der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) zum dritten Mal mit einer Stellungnahme zu Terror in Krieg im Nahen Osten geäußert. Ging es am 8. Oktober und am 19. Oktober vor allem um die Situation in Palästina und Israel, fokussiert die gestrige Stellungnahme auf den öffentlichen Diskurs in Deutschland: »Die hiesige Nahost-Debatte spaltet unsere Gesellschaft. Folgt man den Medien, gewinnt man den Eindruck, als gäbe es nur zwei Lager: pro-palästinensisch oder pro israelisch. In Wirklichkeit gibt es einen breiten Konsens: pro-Frieden. Wer genau hinschaut, sieht: Die allermeisten Menschen fordern das Ende der Gewalt und Frieden – auf beiden Seiten.« Der KRM mahnt mehr Differenzierung und eine Versachlichung der Debatte an. Aktuell werde extremistischen Kräften zugespielt, mit der Folge von Angriffen auf Jüd*innen und ihre Einrichtungen in Deutschland wie auch auf Muslim*innen und ihre Einrichtungen. Zugleich wird die geringe Anteilnahme für alle Opfer vor Ort mit Sorge gesehen: Zur Klarstellung: »Es geht nicht darum, den Terror zu relativieren oder gar zu unterstützen. Wer Verbrechen verteidigt, muss selbstverständlich Gegenwind ernten. Wer jedoch legitime Forderungen stellt, das Leid des palästinensischen Volkes zur Sprache bringt, sich mit ihr solidarisiert, sich für Frieden einsetzt, verdient Gehör.« Mitglieder des KRM sind die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IRD), der Zentralrat der Muslime (ZMD), die Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland und der Zentralrat der Marokkaner in Deutschland.

Stellungnahme vom 7. November 2023


Engagementpolitik ist Demokratiepolitik

Die Steuerungsgruppe des Arbeitskreises Bürgergesellschaft und Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung hat im August 2023 ein Paper veröffentlicht: »Engagementpolitik ist Demokratiepolitik«. Darin werden strategische Zielsetzungen für die Engagementstrategie des Bundes formuliert, um die Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements zu verbessern und damit die Demokratie zu stärken. Die Schaffung bzw. Weiterentwicklung einer tragfähigen Infrastruktur für bürgerschaftliches Engagement ist dabei ebenso Thema wie die Förderung von Netzwerken des Engagements und der Bürgerbeteiligung. Gefordert wird ebenso eine Reform des Zuwendungs- und Gemeinnützigkeitsrechts.

Paper »Engagementpolitik ist Demokratiepolitik«


Hessische Engagementstudie 2022

Die Hessische Staatskanzlei beauftragte 2022 das involas Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik mit einer Studie, die das bürgerschaftliche Engagement in Hessen aus Sicht der Engagierten thematisieren sollte: »Bürgerschaftliches Engagement in Hessen als Garant des gesellschaftlichen Zusammenhalts«. Die Ergebnisse sind mittlerweile erschienen. Die Befragungen erfolgten vom 8. September bis 4. November 2022. Von der Methodik her beruhte das Fragesetting in seinen Grundlagen auf dem Freiwilligensurvey 2019, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Ergänzend und damit erstmals wurden alle Befragten nach möglichem informellem Engagement befragt. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und auch die Flut im Ahrtal waren Anlass für viele Hess*innen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Laut Studie ist die Engagement-Quote dabei von 42% im Jahr 2019 auf 58% gestiegen.

Studie


Aktuelles aus dem BBE

Regionalgipfel »ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ«

Am 1. Dezember 2023 findet in Zeitz der zweite Regionalgipfel im Rahmen des BBE-Programms »ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ« statt. Hintergrund: Auf dem Weg zur Klimaneutralität steht das Mitteldeutsche Revier vor großen Herausforderungen. Der Ausstieg aus der Braunkohle geht mit einem tiefgreifenden Strukturwandel in der Region einher. Neben Politik, Verwaltung und Wirtschaft trägt auch die engagierte Zivilgesellschaft wesentlich zu dessen Gelingen bei. Das Bündnis StrukturWandeln zeigt in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Initiativen und gute Praxisbeispiele für zivilgesellschaftlich getragenen Klimaschutz in der Region auf – vom Bürgerrat bis zur Energiegenossenschaft. Mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung möchten wir in den Austausch kommen, wie sich die Rahmenbedingungen für Klima-Engagement im Revier verbessern lassen. Die Veranstaltung findet im Zentrum von Zeitz inmitten der Ausstellung COALSCAPES statt, die mit beeindruckenden Aufnahmen aus den deutschen Kohleregionen den Wandel dokumentiert.

Zur Anmeldung


8. Deutscher EngagementTag am 5. und 6. Dezember 2023 in Berlin

Der 8. Deutsche EngagementTag findet unter dem Titel »Gestärkt in die Zukunft! Engagementstrategie als Chance für die Stärkung von Zivilgesellschaft und Demokratie« am 5. und 6. Dezember 2023 in Berlin und online statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist der Deutsche EngagementTag eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement. Wir tagen in diesem Jahr im Humboldt Carré in Berlin-Mitte am 5. Dezember von 10:00 bis ca. 16:10 Uhr und am 6. Dezember von 9:00 bis ca. 15:00 Uhr. Am 5. Dezember 2023 wird es zudem einen Markt der Möglichkeiten vor Ort geben, bei dem ein Austausch mit Vertreter*innen aus Organisationen, Initiativen und Projekten möglich ist. Auch in diesem Jahr möchten wir wieder alle Eindrücke zum EngagementTag auf einer Social Wall sichtbar machen. Posten Sie gerne schon vor der Veranstaltung Ihre Gedanken und Projekte unter dem Hashtag #EngagementTag. In guter Tradition wird am Abend des 5. Dezember 2023 außerdem der Deutsche Engagementpreis im feierlichen Rahmen im Deutschen Theater in Berlin verliehen.

Informationen zum Tagungsprogramm und Anmeldung

Informationen zum Deutschen Engagementpreis


Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

Aktionstag »Berlin sagt Danke« – reloaded nach Corona

Zum ersten Mal nach der Coronapandemie findet am 2. Dezember 2023 für ehrenamtlich engagierte Berliner*innen der Aktionstag »Berlin sagt Danke« statt. Der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus und zahlreiche Partner*innen würdigen an diesem Tag die freiwillig Engagierten. Dazu wird es wieder vielfältige, besondere Angebote in Berliner Einrichtungen geben. Im Mittelpunkt des Aktionstages steht, dass viele Einrichtungen den freiwillig Engagierten ein sichtbares Dankeschön für ihren Einsatz bereiten – mit Angeboten wie kostenlosen Führungen, Veranstaltungen, freiem Eintritt oder Kontingenten an Freikarten. In der Vergangenheit beteiligten sich zum Beispiel der Zoo und der Tierpark, der Bundesrat sowie zahlreiche Theater, Museen, Opern, Kunsthäuser und Schwimmbäder. Noch können sich Institutionen und kulturelle Einrichtungen sowie Unternehmen mit Angeboten beteiligen und bei der Senatsverwaltung über ein Online-Formular melden.

Weitere Informationen


Das Ehrenamt wieder attraktiv machen – BMI-Veranstaltung

Das Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) möchte ehrenamtlich Tätige in einen interregionalen Austausch bringen und sucht dafür engagierte Menschen, die an der Veranstaltung »Machbar, Nachbar?! – Ein Tag für regionale Lösungen aus der Mitte der Gesellschaft« teilnehmen und sich aktiv einbringen möchten. Die eintägige Veranstaltung findet am 4. Dezember 2023 in der Region Potsdam statt. Der Titel beschreibt das Thema: »Das Ehrenamt wieder attraktiv machen!«. Alle Teilnehmenden können zur Anreise ein kostenfreies Busshuttle von definierten Abfahrtsorten nutzen. Interessierte können sich bis zum 10. November 2023 zur kostenlosen Teilnahme anmelden.

Anmeldung


Digitale Sprechstunden: »Was tun in rauen Zeiten?«

Das politische und gesellschaftliche Klima wird zunehmend rauer und sorgt bei vielen Menschen für Unsicherheit. In den drei digitalen Sprechstunden »Was tun in rauen Zeiten?« von openTransfer Zusammenhalt wird dieser aktuellen Stimmung gemeinsam mit Expert*innen auf den Grund gegangen und Umgangsformen erprobt, um dagegenzuhalten. Die Sprechstunden bieten einen praxisnahen Raum für Austausch. Dabei kann es sich um Diskussionsrunden zur Bedeutung dieser gesellschaftlichen Lage für die Arbeit der Zivilgesellschaft handeln, aber ebenso um praktische Inputs zum Umgang mit gegensätzlichen Meinungen oder um Beispiele guter Aufklärungsarbeit gehen. Das kostenlose Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die mit ihrer Arbeit bzw. ihrem Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ostdeutschland stärken. Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs am 22. & 29. November 2023 sowie am 6. Dezember vormittags via Zoom statt. openTransfer Zusammenhalt ist ein Programm der gemeinnützigen Stiftung Bürgermut und wird gefördert durch die Stiftung Mercator.

Informationen und Anmeldemöglichkeit


Bürger*innen-Werkstatt 2023 des BMZ

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hatte für die Erarbeitung der neuen BMZ-Engagementstrategie Bürger*innen-Werkstätten durchgeführt. In der Strategie selbst hat es sich vorgenommen, die Bürger*innen-Werkstätten als festes Austauschformat mit Engagierten und Interessierten zu etablieren. Diese sollen am 28. November 2023 im BMZ Bonn und am 6. Dezember 2023 im BMZ Berlin stattfinden. Dabei sollen zwei Themenkomplexe diskutiert werden, nämlich Anerkennungskultur und Diversität im Engagement. Eine Anmeldung ist bis zum 13. November 2023 möglich.

Zur Anmeldung


Publikation: Dritte Orte. Begegnungsräume in der altersfreundlichen Stadt

Im Alter finden viele Menschen soziale Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe seltener am Arbeitsplatz und in der Familie. Sogenannte »Dritte Orte«, nach dem Zuhause als »Erstem Ort« und dem Arbeitsplatz als »Zweitem Ort«, sind Treffpunkte im öffentlichen Raum, die wichtige Anlaufstellen für soziales Miteinander und die Stärkung von freiwilligem Engagement darstellen. Die Veröffentlichung, die in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung entstanden ist, stellt die Diversität Dritter Orte dar und gibt Kommunen Hilfestellungen, wie sie Dritte Orte identifizieren, erhalten und neu schaffen können, mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse älterer Menschen.

Zur Publikation


Online-Dialogplattform für Fachkräfte in der Selbsthilfe-Unterstützung

Mit der dreiteiligen Online-Dialogplattform für Fachkräfte in der Selbsthilfe-Unterstützung fördert die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. die bundesweite Vernetzung von Kontaktstellenmitarbeitenden. Der zweite Termin fand Ende September 2023 statt und die Teilnehmenden befassten sich mit dem Thema »Ehrenamtliche Arbeit in der Pflegeselbsthilfe«. Der dritte Termin der Online-Dialogplattform findet am 7. Dezember 2023 statt.

Informationen


Fachtag Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern

»Kulturelle Grundversorgung und Vielfalt erhalten« ist der Titel des Fachtages Soziokultur in Mecklenburg-Vorpommern am 1. Dezember 2023. Dabei soll es um Zukunftsfähigkeit anhand von vier großen Themen gehen: Wie können wir Demokratie stärken, kulturelle Grundversorgung erhalten, nachhaltig handeln und Nachwuchs gewinnen? Der Bundesverband Soziokultur wirkt an den Impulsvorträgen und in den Themenräumen mit.

Anmeldung und Programm


Civic Coding ‒ Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl: Veranstaltungen

Im November realisiert die Initiative »Civic Coding ‒ Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl« zwei Veranstaltungen, wie man gemeinwohlorientierte KI-Projekte aufsetzt. Am 15. November 2023 werden Cristian Amaya vom Start-up ConBotics GmbH sowie Gabriele Dederer und Mareen Lee, die die App »Geisternetze« des WWF Deutschland mitentwickelt haben, von ihren Erfahrungen in der Projektstartphase berichten. Neben den Projektvertreter*innen gibt Dr. Aljoscha Burchardt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) weitere fachliche Impulse zum Thema und steht für Fragen und Tipps zur Test- und Pilotierungsphase zur Verfügung. Am 28. November 2023 geht es dann um die Verstetigung: »Gekommen, um zu bleiben – Tipps zur Verstetigung von gemeinwohlorientierten KI-Projekten«.

Mehr erfahren


Programm Aller.Land: Auftaktveranstaltung

Das Programm Aller.Land wird am 14. Dezember 2023 mit einer Veranstaltung in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund eingeläutet. Anfang 2024 starten bis zu 100 ländliche Regionen Deutschlands in die Förderung, um vor Ort neue Ideen der Beteiligung zu entwickeln und zu erproben. In Kulturvorhaben und künstlerischen Projekten, in Zusammenarbeit von Vereinen und Institutionen sowie im Dialog mit der lokalen Politik und den Kommunen. Das gemeinsame Ziel: die Gegenwart und Zukunft vor Ort zusammen gestalten und mit gesellschaftlichem Teamgeist die Demokratie stärken. An diesem Abend besteht die Gelegenheit, die beteiligten Regionen näher kennenzulernen. Zudem gibt es Einblicke in die künftige Arbeitsweise von Aller.Land.

Programm und Anmeldung


Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 23. November 2023. Redaktionsschluss ist der 21. November 2023. Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de
Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -debatte. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellen und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen. Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet. Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.
Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel, Theresa Spreckelsen und Rebecca Steger. Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen


Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführung: PD Dr. Ansgar Klein und Dr. Lilian Schwalb

Kontakt: ansgar.klein[at]b-b-e.de und lilian.schwalb[at]b-b-e.de


 

Die Arbeit der Geschäftsstelle des BBE wird gefördert vom:

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