Mitglieder
dbb beamtenbund und tarifunion

dbb beamtenbund und tarifunion

Einsatz für einen starken Öffentlichen Dienst

Mit über 1,3 Millionen Mitgliedern ist der dbb beamtenbund und tarifunion seit nunmehr 100 Jahren die große deutsche Interessenvertretung für Beamte und Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst und im privaten Dienstleistungssektor.

Als Dachverband für über 40 Fachgewerkschaften ist der dbb die Spitzenorganisation der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der privatisierten Bereiche und versteht sich als konstruktiver Reformpartner von Politik, Verwaltung und Gesellschaft ebenso wie als tatkräftiger Interessenvertreter seiner Mitglieder.

Der dbb setzt sich in vielfältiger Weise für eine bessere Arbeitswelt ein. Dazu zählt ein attraktiver Öffentlicher Dienst, der den gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen gewachsen ist und der das Vertrauen der Bevölkerung in einen handlungsfähigen, pluralistischen, demokratischen Rechtsstaat stärkt.

Konkrete Ziele des dbb sind:

eine leistungsstarke und menschliche Verwaltung

engagierte Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst

ein leistungsorientiertes Dienstrecht

leistungsbezogene Bezahlung

der Erhalt von Tarifautonomie

ein moderner Föderalismus

starke Sozialpartnerschaften


Vielfältiges bürgerschaftliches Engagement
Als engagierter Sozialpartner fördert der dbb das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder auf verschiedene Art und Weise. Die Mitglieder des dbb beamtenbund und tarifunion sind in über 40 Mitgliedsgewerkschaften vor Ort überwiegend ehrenamtlich aktiv und treten mit großem persönlichen Einsatz in vielfältiger Weise für das gemeinsame Ziel einer besseren Arbeitswelt ein.

Die Mitglieder engagieren sich vor Ort in Personal- und Betriebsräten, organisieren Kundgebungen, Mahnwachen oder Demonstrationen für einen attraktiveren öffentlichen Dienst und machen sich stark für Gender- und Generationengerechtigkeit. Zugleich setzen sie immer wieder klare Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung.

dbb jugend

dbb bundesfrauenvertretung

dbb bundesseniorenvertretung

Der dbb Bundesverband fördert das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder, indem er sie etwa in berufsspezifischen Fragen über aktuelle Entwicklungen informiert, indem er sie in rechtlichen und vertraglichen Fragen unterstützt, indem er ihnen in beruflichen Rechtsstreitigkeiten Rechtsschutz gewährt oder indem er ihnen das breit gefächerte Schulungsangebot der dbb akademie zur Verfügung stellt.

Der dbb engagiert sich auch auf europäischer Ebene für gewerkschaftliche, sozial- und beschäftigungspolitische Themen: Im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, im Sozialen Dialog der Europäischen Kommission sowie über seinen europäischen Dachverband, der Conféderation Européenne des Syndicats Indépendants (CESI).

Der dbb ist außerdem Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland und im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.

Zudem organisiert der dbb Bundesverband regelmäßig Veranstaltungen zu relevanten gesellschaftlichen Themen. Neben den Foren Öffentlicher Dienst, Personalvertretungsrecht und Behindertenpolitik sowie den Betriebsräte- oder Medienkonferenzen werden unter anderem in der Veranstaltungsreihe »Europäischer Abend« aktuelle Herausforderungen der Europapolitik diskutiert. Das BBE ist seit 2013 Mitveranstalter des »Europäischen Abends«.

  
Schlagkräftige Interessenvertretung seit 1918

Der dbb beamtenbund und tarifunion wurde am 4. Dezember 1918 als »Zusammenschluss der deutschen Beamten- und Lehrervereinigungen auf gewerkschaftlicher Grundlage« in Berlin gegründet. Vorausgegangen war der Aufruf des Rates der Volksbeauftragten an das deutsche Volk vom 12. November 1918, der erstmals auch Beamten ein Koalitionsrecht zugesteht. Erster Vorsitzender des dbb wurde der damalige DDP-Abgeordnete Ernst Remmers.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konstituierte der dbb sich am 29. Januar 1949 beim ersten Bundestag der »Gewerkschaft Deutscher Beamtenbund« aus vier regionalen, gewerkschaftlichen Beamten-Vereinigungen in Köln, wo der dbb bis heute seine Jahrestagung abhält.

Im Jahr 2003 öffnete der Deutsche Beamtenbund sich durch eine Satzungsänderung für Angestellte im Öffentlichen Dienst und heißt seitdem »dbb beamtenbund und tarifunion«. Seit der Verschmelzung der beiden Organisationen »dbb beamtenbund« und »dbb tarifunion« im Jahr 2012 ist der dbb selbst Tarifpartner und führt Tarifverhandlungen mit Bund, Ländern und Kommunen.

Stimmberechtigtes MitgliedWirtschaft und Arbeitsleben
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