BBE Europa-Nachrichten

BBE Europa-Nachrichten Nr. 2 vom 20.2.2026

Die BBE Europa-Nachrichten zu »Newsletter für Engagement und Partizipation« bieten monatlich Informationen und Hintergrundberichte zu europäischen Fragen der Engagementpolitik und -förderung, Gastbeiträge namhafter Europaexpert*innen sowie Hinweise auf internationale Beteiligungsverfahren.

Aktuelles aus europäischer Engagementpolitik und -debatte

EWSA-Präsident: Zivilgesellschaft im Zentrum der EU-Agenda 2026
UK kehrt 2027 zu Erasmus+ zurück – Chancen für Austausch nach Brexit
ELARD fordert klare Umsetzung für ländliche EU-Ziele
Programm zur Stärkung der Teilhabe älterer Menschen bis Ende 2028 verlängert
Vier Bischofskonferenzen plädieren für Europa
Online-Debatte zur Zukunft der EU-Kohäsionspolitik 2028–2034
Leitfaden für Kommunikation zum Internationalen Jahr der Freiwilligen 2026

Schwerpunkt: Europa im Dialog: Vernetzung und Kooperation

Editorial
European Civic Forum – Schutz und Stärkung zivilgesellschaftlicher Räume in Europa
Civil Society Europe: Netzwerk für zivilgesellschaftlichen Dialog auf EU-Ebene
CEV und European Volunteering Capital: Netzwerk für Freiwilligenarbeit in Europa
IAVE: Globales Netzwerk für die Zukunft des Ehrenamts
Global Volunteering Forum
Konferenz der INGOs – Netzwerk der organisierten Zivilgesellschaft beim Europarat
ECI-Botschafter-Netzwerk stärkt Bürgerbeteiligung in der EU

Internationale Beteiligungsverfahren

EU-Bürger*innen haben ein Mitspracherecht bei der Vorbereitung auf künftige Krisen
EU-Konsultation zu Klimaresilienz läuft bis 23. Februar 2026
Rechtliche Anforderungen für die Gründung einer EBI

Aktuelles aus dem BBE und von europäischen Partnern

EBD gedenkt Ehrenpräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth – Förderin des »Preis Frauen Europas«
Save the Date: 37. Europäischer Abend – Europas digitale Souveränität
BBE-Strategierunde: Europäische Politik und Zivilgesellschaft im Fokus
Engagement in Europa: Ein Rückblick mit Dr. Frank Heuberger

Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

Jugendkampagne #LassReden kommt zur »Chance« nach Halle (Saale)
Europäisches Forum für Beschäftigung und soziale Rechte 2026
Call for Applications: Spinelli Forum 2026
Deutsch-Polnische Regierungskonsultationen: Impulse für die Zivilgesellschaft
Call for Papers 2026: Vierteljahreszeitschrift »Integration«
Neuerscheinung: »Europa auf einen Blick«



Hinweis


Aktuelles aus europäischer Engagementpolitik und -debatte

EWSA-Präsident: Zivilgesellschaft im Zentrum der EU-Agenda 2026

Nach 100 Tagen im Amt zieht der Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA), Séamus Boland, Bilanz und skizziert seine Prioritäten für 2026. »My vision is a Union of opportunities, security and resilience with civil society at its heart.«, betont er. Für 2026 setzt das EWSA den Fokus auf nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit mit KI und einem menschenzentrierten Ansatz, der die Würde und Rechte der Arbeitnehmer*innen schützt. Im Bereich Wohnen arbeiten wir mit den zyprischen und irischen EU-Ratspräsidentschaften an Energiearmut und der Strategie für bezahlbares Wohnen. Die Bekämpfung von Armut bleibt zentral, unterstützt durch die Anti-Armut-Strategie der Kommission und eine hochrangige Konferenz im Oktober. Psychische Gesundheit junger Menschen und die Auswirkungen digitaler Technologien stehen im Mittelpunkt, ebenso wie die Einbindung junger Menschen über den Youth Test. Die EU-Erweiterung wird durch Kandidatenmitglieder und zivilgesellschaftliches Engagement gestärkt.

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UK kehrt 2027 zu Erasmus+ zurück – Chancen für Austausch nach Brexit

Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben vereinbart, dass das Vereinigte Königreich ab 2027 wieder am europäischen Erasmus+-Programm teilnehmen kann. Damit erhalten britische Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte und junge Menschen erstmals seit dem Brexit wieder Zugang zu Studienaufenthalten, Praktika und Mobilitätsprojekten in Europa. Der Beitrag des Vereinigten Königreichs zum Programm wird für das Jahr 2027 rund 570 Millionen Pfund betragen, inklusive eines Rabatts, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beitrag und Nutzen sicherzustellen. Die Rückkehr wird als bedeutender Schritt gewertet, um grenzüberschreitende Bildung und Ausbildung wieder zu ermöglichen, das Netz der europäischen Bildungszusammenarbeit zu stärken und jungen Menschen gleiche Chancen in ganz Europa zu eröffnen. Gleichzeitig signalisiert die Vereinbarung eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Sicherheit zwischen London und Brüssel. Die Wiederaufnahme wird als Symbol der Annäherung nach fünf Jahren Unterbrechung gewertet und eröffnet eine neue Phase der europäischen Mobilität für britische Jugendliche.

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ELARD fordert klare Umsetzung für ländliche EU-Ziele

Die Europäische LEADER-Vereinigung für ländliche Entwicklung (ELARD) begrüßt die geplante Anerkennung ländlicher Räume im EU-Haushalt 2028-2034 sowie die Einführung eines spezifischen Ausgabenziels für ländliche Räume. ELARD warnt jedoch, dass das Ziel symbolisch bleiben könnte, wenn es nicht durch klare strategische Vorgaben und robuste Umsetzungsvorgaben und Schutzmaßnahmen für LEADER-CLLD (»Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale – Community-Led Local Development«) abgesichert wird. LEADER-CLLD soll Bottom-up-Governance, Bürgerbeteiligung und lokale Entwicklung verbinden. ELARD fordert daher strikte Bedingungen für ländliche Tagging-Zuordnungen, transparente Mittelzuweisungen und den Schutz der LEADER-Förderung vor Umschichtungen. Seit 1991 unterstützt LEADER-CLLD lokale Aktionsgruppen in ländlichen Regionen, fördert Bottom-up-Entwicklung und stärkt Demokratie, Zivilgesellschaft und nachhaltige Regionalentwicklung.

Pressemitteilung (10.2.2026) (PDF)


Programm zur Stärkung der Teilhabe älterer Menschen bis Ende 2028 verlängert

Das ESF-Plus-Programm »Stärkung der Teilhabe älterer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Isolation« wurde über den 30. September 2027 hinaus bis zum 31. Dezember 2028 verlängert. Grundlage hierfür ist zum einen die Zustimmung der Europäischen Kommission zur Ausweitung laufender ESF-Plus-Programme und zum anderen die neue Förderrichtlinie, die am 1. September 2025 in Kraft getreten ist. Seit Oktober 2022 unterstützt das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) kofinanzierte Bundesprogramm freie gemeinnützige Träger sowie Kommunen dabei, niedrigschwellige Angebote für Menschen ab 60 Jahren aufzubauen. Ziel ist es, Einsamkeit und soziale Isolation zu vermeiden, die Einkommens- und Lebenssituation älterer Beschäftigter – insbesondere bei drohendem oder bestehendem Arbeitsmarktausschluss – zu verbessern und kommunale Unterstützungsstrukturen nachhaltig zu stärken. Beratungs- und Aktivierungsangebote fördern die soziale Teilhabe, informieren über Sozialleistungen und tragen zum Aufbau verlässlicher lokaler Netzwerke für ältere Menschen bei.

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Vier Bischofskonferenzen plädieren für Europa

In einer gemeinsamen Erklärung rufen die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Polen, Georg Bätzing, Jean-Marc Aveline, Matteo Zuppi und Tadeusz Wojda, zu einer aktiven Rolle von Christ*innen und der Zivilgesellschaft für die Zukunft Europas auf. Angesichts von Krieg, Polarisierung und wachsendem Nationalismus betonen sie die Verantwortung Europas für Frieden, Solidarität und Rechtsstaatlichkeit. Europa dürfe sich nicht auf Marktlogiken reduzieren, sondern müsse als Wertegemeinschaft wirken. Gerade zivilgesellschaftliche Akteur*innen seien gefordert, Dialog, Versöhnung und supranationale Kooperation zu stärken. Die Bischöfe plädieren für ein Europa, das Gemeinwohl, gesellschaftlichen Zusammenhalt und internationale Verständigung in den Mittelpunkt stellt.

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Erklärung


Online-Debatte zur Zukunft der EU-Kohäsionspolitik 2028-2034

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) lädt zur öffentlichen Online-Debatte »Kohäsionspolitik 2028-2034: Ein neuer Fonds, ein neuer Rahmen, eine neue Rolle für die Zivilgesellschaft?« ein. Sie findet am 25. Februar 2026, von 10:30 bis 12:00 Uhr statt. Bei der Veranstaltung kommen Vertreter*innen der EU-Institutionen, der Sozialpartner sowie der organisierten Zivilgesellschaft zusammen, um über die Zukunft der Kohäsionspolitik im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen zu diskutieren. Im Fokus stehen Reformvorschläge zur Ausgestaltung und Steuerung der Fördermittel, die Auswirkungen des neuen Rahmens im Kontext nationaler und regionaler Partnerschaftspläne sowie die Frage, wie zivilgesellschaftliche Organisationen stärker an Planung, Umsetzung und Monitoring beteiligt werden können. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Kohäsionspolitik auch zukünftig territoriale, soziale und wirtschaftliche Kohäsion sichern und zugleich auf neue Herausforderungen und Transformationsprozesse in der EU reagieren kann.

Programm


Leitfaden für Kommunikation zum Internationalen Jahr der Freiwilligen 2026

Die United Nations Volunteers (UNV) haben einen neuen Kommunikationsleitfaden veröffentlicht. Dieser soll Organisationen und Akteur*innen dabei helfen, das Internationale Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung 2026 (IVY 2026) effektiv zu kommunizieren. Er enthält zentrale Botschaften, visuelle Gestaltungshinweise und praxisnahe Tipps, um eine einheitliche und wirkungsvolle Kommunikation weltweit, regional und lokal zu gewährleisten. Das Ziel besteht darin, die Sichtbarkeit des Engagements von Freiwilligen zu erhöhen und ihre Bedeutung für die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele hervorzuheben.

Communications Guide (PDF)


Schwerpunkt: Europa im Dialog: Vernetzung und Kooperation

Editorial

Liebe Leser*innen,

Zivilgesellschaft lebt von Austausch, Kooperation und der Möglichkeit, gemeinsam wirksam zu werden. In Europa zeigt sich besonders deutlich, dass Netzwerke und Partnerschaften über nationale Grenzen hinweg entscheidend sind, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und politische Prozesse zu gestalten. Die Landschaft zivilgesellschaftlicher Netzwerke in Europa ist vielfältig und dynamisch; sie reicht von thematischen Bündnissen bis hin zu breiter aufgestellten Plattformen. In diesem Schwerpunkt stellen wir europäische Netzwerke vor, die sich gezielt für die Förderung bürgerschaftlichen Engagements und den Schutz zivilgesellschaftlicher Räume einsetzen. Dabei haben wir bewusst eine Auswahl getroffen: Im Fokus stehen Netzwerke, deren Arbeit unmittelbar auf die Stärkung und Vernetzung von Engagement ausgerichtet ist unabhängig von spezifischen Zielgruppen. Wir möchten einen Einblick geben in die Vielfalt, Dynamik und Innovationskraft dieser Akteur*innen. Dabei wird sichtbar: Vernetzung ist weit mehr als organisatorische Effizienz; sie ist ein strategisches Instrument, um gesellschaftliche Wirkung zu erzielen und die Stimmen der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene zu stärken. Denn Europa im Dialog bedeutet nicht nur Austausch zwischen Institutionen und Politik, sondern vor allem die starke Stimme einer vernetzten Zivilgesellschaft, die grenzüberschreitend wirkt.

Herzlichst,

Redaktion der BBE Europa-Nachrichten


European Civic Forum – Schutz und Stärkung zivilgesellschaftlicher Räume in Europa

Das 2005 gegründete European Civic Forum (ECF) ist ein Netzwerk von rund 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus 29 Ländern. Ziel des Netzwerks ist es, zivilgesellschaftliche Freiräume zu verteidigen, politische Teilhabe zu fördern und den Dialog zwischen EU-Institutionen und Zivilgesellschaft zu stärken. Ein zentrales Werkzeug ist die Plattform Civic Space Watch, die seit 2017 zivilgesellschaftliche Freiheiten in Europa beobachtet. Die jüngste Überarbeitung der Website reagiert auf den zunehmenden Druck auf NGOs und Aktivist*innen mit einem proaktiven, handlungsorientierten Ansatz: Alerts informieren EU-Institutionen, Medien und Menschenrechtsorganisationen über Einschränkungen. Entwicklungen auf EU-Ebene werden systematisch verfolgt und die Alerts sind zunehmend mit konkreten Maßnahmen verknüpft. Der neue »Protection and Resource Hub« bietet eine wachsende Datenbank mit Tools und Organisationen, die Schutz und Ressourcen für bedrohte zivilgesellschaftliche Akteure bereitstellen. Zudem stärkt die Plattform die Solidarität durch bewährte Verfahren, Erfolgsgeschichten und schnelle Unterstützung bei Lobbyarbeit.

Website vom European Civic Forum (ECF)

Website Civic Space Watch


Civil Society Europe: Netzwerk für zivilgesellschaftlichen Dialog auf EU-Ebene

Civil Society Europe (CSE) ist ein europaweites Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen. Es wurde 2016 als Fortsetzung des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger gegründet und fungiert seither als zentraler Ansprechpartner für die EU-Institutionen zu transversalen Fragen des zivilgesellschaftlichen Dialogs und des Schutzes zivilgesellschaftlicher Räume. Über seine Mitgliedsorganisationen stärkt CSE die Mitwirkung von Bürger*innen in europäischen Entscheidungsprozessen und fördert evidenzbasiertes, transparentes Politikhandeln. Am 17. Februar 2026 hat CSE eine Stellungnahme veröffentlicht zu »European Commission’s call for evidence on Better Regulation«, in dem Interessierte konnten Beiträge zu evidenzbasierter Politikgestaltung, Konsultationsprozessen und der Vereinfachung von EU-Rechtsvorschriften einreichen. CSE betont, dass für eine effektive Politikgestaltung sei die echte Einbindung der Zivilgesellschaft und der Bürger*innen, qualitativ hochwertige öffentliche Konsultationen sowie ein offener und strukturierter Dialog.

Website von Civil Society Europe

Civil Society Europe’s contribution to the European Commission’s call for evidence on Better Regulation (PDF)


CEV und European Volunteering Capital: Netzwerk für Freiwilligenarbeit in Europa

Das Centre for European Volunteering (CEV), gegründet 1992, vernetzt über 60 Organisationen, die Freiwilligenarbeit in Europa fördern. Es unterstützt Mitglieder auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene, entwickelt politische Empfehlungen und stärkt zivilgesellschaftliche Räume. Im Rahmen des Europäischen Jahres der Bürger 2013 initiierte CEV den Wettbewerb »European Volunteering Capital«, um freiwilliges Engagement auf lokaler Ebene sichtbar zu machen. Seit 2014 wurden zahlreiche Städte ausgezeichnet, u. a. Berlin (2021), Maia (2026) sowie County Clare (2027). Die wiederkehrenden Wettbewerbe förderten den Aufbau eines europaweiten Netzwerks engagierter Städte, das Erfahrungen, Best Practices und Strategien für Freiwilligenarbeit austauscht. Der Call for Candidates für 2028 ist derzeit geöffnet. Das Netzwerk bietet Städten die Möglichkeit, ihre lokalen Freiwilligeninitiativen zu präsentieren, den Austausch zu stärken und Impulse für bürgerschaftliches Engagement in ganz Europa zu setzen.

Website vom CEV

Weitere Informationen zu Europäischen Freiwilligenhauptstadt


IAVE: Globales Netzwerk für die Zukunft des Ehrenamts

Die 1970 gegründete International Association for Volunteer Effort (IAVE) ist ein weltweit agierendes Netzwerk, das sich der Förderung von Freiwilligenarbeit widmet. IAVE vernetzt Freiwilligenkoordinator*innen, zivilgesellschaftliche Organisationen, staatliche Stellen, Wissenschaft, Unternehmen und weitere Akteur*innen in über 100 Ländern. Ziel ist es, Freiwilligenarbeit als zentralen Baustein einer gerechten, nachhaltigen und solidarischen Gesellschaft zu stärken und in Politik und Praxis sichtbarer zu machen. IAVE koordiniert weltweite Initiativen, darunter die World Volunteer Conferences, und bietet Wissenstransfer, Best-Practice-Austausch sowie Führungskompetenzen für Freiwilligenorganisationen. Über seine Mitgliedschaft erreicht IAVE Millionen von Menschen, die in oder mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aktiv sind. Am 5. Dezember 2025 präsentierte IAVE am UN-Hauptquartier in New York den »Call to Action for the Future of Volunteering«, der auf einer globalen Konsultation von fast 14.000 Freiwilligen und Stakeholdern aus 164 Ländern basiert. Ziel ist die Stärkung, Anerkennung und Absicherung von Freiwilligenarbeit, insbesondere in den Bereichen Anerkennung, Unterstützung und Schutz. Partnerorganisationen wie das Global Volunteering Forum, das Internationale Rote-Kreuz-Komitee (IFRC), UNICEF Generation Unlimited und die Volunteer Groups Alliance begleiten die Initiative im Rahmen des Internationalen Jahres der Freiwilligenarbeit 2026. IAVE entwickelt Ressourcen, um Freiwilligenorganisationen und Institutionen bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen zu unterstützen und nationale sowie lokale Freiwilligensysteme zu stärken.

Website von IAVE

»Call to Action for the Future of Volunteering«


Global Volunteering Forum

Das Global Volunteering Forum ist ein weltweites Netzwerk von Organisationen, die Freiwilligenarbeit zur Förderung nachhaltiger Entwicklung einsetzen. Es dient als Plattform für Austausch, Forschung und Qualitätsentwicklung im Bereich der internationalen Freiwilligenzusammenarbeit. Zentrales Flaggschiff ist die jährlich stattfindende IVCO-Konferenz (International Volunteer Cooperation Organisations Conference), die Führungskräfte, Praktiker*innen und Forschende zusammenbringt, um Trends zu diskutieren und die Rolle von Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung und sozialen Wandel zu stärken. Der Austragungsort wechselt jährlich: 2026 wird France Volontaires die IVCO in Paris ausrichten; Organisationen können ihr Interesse an der Ausrichtung 2027 oder 2028 bekunden.

Website des Forums


Konferenz der INGOs – Netzwerk der organisierten Zivilgesellschaft beim Europarat

Die Konferenz der INGOs vereint internationale Nichtregierungsorganisationen (INGOs) mit partizipativem Status beim Europarat und fungiert als Netzwerk, das den Dialog zwischen Zivilgesellschaft und europäischen Institutionen strukturiert. Sie bietet Mitgliedsorganisationen einen eigenen Raum, um die Umsetzung internationaler Standards zu begleiten, die Ziele des Europarats zu unterstützen und partizipative Demokratie, aktive Staatsbürgerschaft sowie Vereinigungsfreiheit zu fördern. Die Konferenz durchlief 2020 eine umfassende Reform, die ihre Struktur vereinfachte und die Relevanz für die Zusammenarbeit mit dem Europarat erhöhte. Über das Netzwerk können die Mitglieder ihre Expertise und Anliegen bündeln, um die Arbeit des Europarats zu beeinflussen, Empfehlungen einzubringen und die Beteiligung der organisierten Zivilgesellschaft systematisch zu stärken.

Weitere Informationen

Strategischer Plan 2024-2027


ECI-Botschafter-Netzwerk stärkt Bürgerbeteiligung in der EU

Das ECI-Botschafter-Netzwerk ist ein zentrales Instrument der Europäischen Bürgerinitiative (EBI/ECI), das die direkte Demokratie in der EU fördert. Ehrenamtliche Botschafter*innen machen das Instrument bekannter, unterstützen Bürger*innen dabei, sich für wichtige Anliegen einzusetzen, und fördern den Dialog zwischen Zivilgesellschaft und EU-Institutionen. Sie organisieren Online- und Vor-Ort-Veranstaltungen, begleiten Initiativen in sozialen Medien und beraten zu Themen wie partizipativer Demokratie, EU-Politik oder nachhaltigen Städten. Im Januar 2026 traten drei neue Organisationen dem Netzwerk bei: Politika (nejen) pro mladé (Tschechien), Gustav-Stresemann-Institut (GSI, Deutschland) und Associazione informaGiovani (Italien). Damit vereint das ECI-Botschafter-Netzwerk inzwischen rund 55 Organisationen aus allen EU-Mitgliedstaaten.

Weitere Informationen


Internationale Beteiligungsverfahren

EU-Bürger*innen haben ein Mitspracherecht bei der Vorbereitung auf künftige Krisen

Auf der Plattform für Bürgerbeteiligung hat eine Online-Diskussion zu einem weiteren Thema begonnen: Alle Bürger*innen in der EU sind eingeladen, ihre Ideen und Perspektiven zu Vorsorge und Resilienz auszutauschen. Unsere Fähigkeit, künftige Krisen – ob Klimakatastrophen, Pandemien oder geopolitische Herausforderungen – zu bewältigen, hängt von einer starken kollektiven Vorsorge der Bevölkerung ab. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission ihre EU-Strategie für die Vorsorgeunion (EU preparedness union strategy) auf den Weg gebracht. Die online eingespeisten Beiträge werden nicht nur in die Strategie einfließen, sondern auch die Arbeit des Europäischen Bürgerforums für Vorsorge unterstützen. Es nimmt im März seine Beratungen auf.

Weitere Informationen


EU-Konsultation zu Klimaresilienz läuft bis 23. Februar 2026

Die Europäische Kommission führt derzeit eine öffentliche Konsultation zur Europäischen Initiative für Klimaresilienz und Risikomanagement durch. Dabei handelt es sich um einen integrierten EU-Rahmen zur Stärkung von Vorsorge, Risikobewertung und Anpassungsplanung angesichts der Folgen des Klimawandels. Die im Dezember 2025 gestartete Konsultation richtet sich an Bürger*innen, Verwaltungen, Unternehmen, die Wissenschaft und die Zivilgesellschaft. Ziel ist es, Perspektiven und Vorschläge für einen kohärenten Rechts- und Politikrahmen zu sammeln. Dieser soll dazu beitragen, EU-weit besser auf Extremereignisse wie Hitze, Überschwemmungen oder Stürme vorbereitet zu sein und systematische Risikominderungsstrategien zu entwickeln. Ziel des Prozesses ist es, einen wirksamen EU-Rechtsrahmen zu erarbeiten, der Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen integriert, sodass Risiken auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene frühzeitig adressiert werden können. Die Kommission plant, die Initiative als Teil eines Maßnahmenpakets bis Ende 2026 umzusetzen. Interessierte können ihre Beiträge bis zum 23. Februar 2026 über das Online-Portal der Europäischen Kommission einreichen.

Weitere Informationen


Rechtliche Anforderungen für die Gründung einer EBI

Das ECI-Forum setzt seine praxisorientierte Webinarreihe fort und widmet sich diesmal den rechtlichen Anforderungen für die Registrierung einer europäischen Bürgerinitiative. Thematisiert werden Zulassungskriterien, der Registrierungsprozess sowie häufige rechtliche Fallstricke. Das Online-Webinar findet am 10. März 2026 von 12:30 bis 13:30 Uhr MEZT statt. Anmeldung über das ECI-Forum.

Weitere Informationen und Anmeledung


Aktuelles aus dem BBE und von europäischen Partnern

EBD gedenkt Ehrenpräsidentin Prof.’in Dr. Rita Süssmuth – Förderin des »Preis Frauen Europas«

Die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) gedenkt ihrer Ehrenpräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, die am 1. Februar 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Süssmuth war von 1994 bis 1998 Präsidentin der EBD und prägte das Netzwerk in einer Phase institutioneller Wandlungen nachhaltig. Nach ihrer Amtszeit blieb sie der EBD eng verbunden und setzte sich über Jahre aktiv für die europäische Idee, Demokratie und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen ein. In ihrer parlamentarischen Karriere war Süssmuth Mitglied des Deutschen Bundestages (1987-2002) und von 1988 bis 1998 dessen Präsidentin. Ihr Engagement galt insbesondere der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft, der Förderung demokratischer Werte sowie der europäischen Zusammenarbeit. Als Ehrenpräsidentin unterstützte sie unter anderem Initiativen wie den »Preis Frauen Europas«, der von der EBD verliehen wird und ehrenamtliches Engagement für ein vereintes Europa würdigt.

Weitere Informationen


Save the Date: 37. Europäischer Abend – Europas digitale Souveränität

Am 19. Mai 2026 ab 18:00 Uhr findet der 37. Europäische Abend statt, eine gemeinsame Veranstaltung des dbb beamtenbund und tarifunion, der Europa-Union Deutschland (EUD) und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema »Europas digitale Souveränität«.

Weitere Informationen


BBE-Strategierunde: Europäische Politik und Zivilgesellschaft im Fokus

Im Rahmen der BBE-Strategierunde bei den Europa-Tagen am 10. Februar 2026 diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen in der europäischen Politik und deren Auswirkungen auf das zivilgesellschaftliche Engagement. Auf der Tagesordnung standen insbesondere die Beratung über die aktuelle Lage in Europa, die EU-Strategie zur Stärkung der Zivilgesellschaft sowie die Festlegung der Prioritäten für die Europaarbeit des BBE im Jahr 2026. Ziel der Runde war es, die Arbeit des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) enger mit den aktuellen politischen Prozessen in Brüssel und den Mitgliedstaaten zu verknüpfen sowie Strategien zur Förderung von Teilhabe, Vernetzung und europäischer Zusammenarbeit zu entwickeln.


Engagement in Europa: Ein Rückblick mit Dr. Frank Heuberger

Zwei Jahrzehnte Engagementpolitik, europäische Netzwerkarbeit und der Einsatz für eine starke Bürgergesellschaft: Im Gespräch blickt Dr. Frank Heuberger auf prägende Meilensteine wie den Bericht der Enquete-Kommission »Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements«, die wachsende Rolle der Zivilgesellschaft in Europa und aktuelle Herausforderungen für den »civic space« zurück. Er spricht über Kooperationen mit europäischen Partnern, politische Polarisierung, die Grenzen institutioneller Dialoge und darüber, warum Engagement auch künftig durch persönliche Begegnung und verlässliche Rahmenbedingungen gestärkt werden muss. Ein Rückblick mit klaren Analysen und einem leidenschaftlichen Plädoyer für eine widerstandsfähige Demokratie.

Interview mit Dr. Frank Heuberger (PDF)


Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

Jugendkampagne #LassReden kommt zur »Chance« nach Halle (Saale)

Die von der Europäische Kommission gestartete Jugendkampagne #LassReden kommt nach Sachsen‑Anhalt: Am 20.-21. Februar 2026 macht die Tour Station auf der Bildungs‑, Berufs‑ und Gründungsmesse »Chance« in Halle (Saale). Die Initiative richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren und lädt sie ein, im Rahmen der Messe direkt mit Vertreterinnen der EU‑Institutionen, Influencerinnen und Politik ins Gespräch zu kommen. Im sogenannten #LassReden‑Cube, einem mobilen Podcast‑Studio, können Teilnehmende ihre Perspektiven und Meinungen zur Zukunft Europas einbringen und über Themen wie berufliche Orientierung, Mobilität oder politische Teilhabe diskutieren. Ziel der Kampagne ist es, den Dialog zwischen jungen Europäerinnen und politischen Entscheidungsträgerinnen zu stärken und ihre Stimme in den europäischen Politikprozess einzubringen. Die Messe »Chance« wird von Schülerinnen und Studierenden sowie Berufseinsteigerinnen genutzt, um sich über Karriere‑ und Bildungswege zu informieren; die EU‑Präsenz vor Ort unterstreicht die Betonung von Jugendbeteiligung und Bildung als zentrale Politikfelder auf europäischer Ebene.

Weitere Informationen


Europäisches Forum für Beschäftigung und soziale Rechte 2026

Das European Employment and Social Rights Forum findet am 3.-4. März 2026 sowohl in Brüssel als auch digital statt. Die Veranstaltung wird von der Europäischen Kommission organisiert und richtet sich an Entscheidungsträger*innen, Expert*innen, Unternehmen, Wissenschaftler*innen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Ziel des Forums ist es, Strategien zu erarbeiten und zu diskutieren, die das europäische Sozialmodell sichern, gleiche Chancen fördern, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze stärken und soziale Schutzmechanismen anpassen, um auf technologische, wirtschaftliche und geopolitische Veränderungen reagieren zu können. Thematische Schwerpunkte liegen auf Arbeitsmarktveränderungen, sozialer Inklusion, Qualifikationsentwicklung, digitaler Transformation, Resilienz gegenüber wirtschaftlichen und sozialen Krisen sowie der Stärkung von sozialem Dialog und Governance-Strukturen. Das Forum bietet eine Plattform für den Austausch innovativer Ideen, Best Practices und Handlungsempfehlungen, um ein nachhaltiges und zukunftsfähiges europäisches Sozialmodell zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten, Unternehmen und Zivilgesellschaft zu stärken. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, eine Rede halten.

Weitere Informationen und Anmeldung


Call for Applications: Spinelli Forum 2026

Der Deutsch-Italienische Nachwuchsführungskräfte-Dialog »Spinelli Forum« wurde 2019 vom Auswärtigen Amt und dem italienischen Außenministerium ins Leben gerufen. Er wird vom IEP und dem ISPI organisiert. Die sechste Ausgabe startet 2026 mit einer virtuellen Auftaktveranstaltung am 20. März, gefolgt von zwei Online-Workshops. Vom 4. bis 6. Mai findet in Mailand in Kooperation mit »NEXT – Empowering Future Leaders« eine zweitägige Abschlusskonferenz statt. Zwei digitale Strategie-Sessions mit deutschen und italienischen Entscheidungsträger*innen runden das Programm ab. In vier Arbeitsgruppen diskutieren die Teilnehmenden zentrale Zukunftsfragen der EU: Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Handel und Wachstum, Energieresilienz sowie Künstliche Intelligenz. Bewerben können sich Nachwuchsführungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Kultur im Alter von 25 bis 35 Jahren mit sehr guten Englischkenntnissen bis zum 1. März 2026.

Weitere Informationen

Abschlussbericht des Spinelli Forums 2025 (19.1.2026)


Deutsch-Polnische Regierungskonsultationen: Impulse für die Zivilgesellschaft

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung lädt am 16. März 2026 zu einer Veranstaltung über die Perspektiven der deutsch-polnischen Zusammenarbeit ein. Im Mittelpunkt stehen die jüngsten Regierungskonsultationen und deren Bedeutung für Politik und Zivilgesellschaft. Knut Abraham, Polen-Beauftragter der Bundesregierung, gibt einen Impuls zu den Ergebnissen der bilateralen Gespräche und ordnet diese politisch ein. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen in den deutsch-polnischen Beziehungen sowie Chancen für zivilgesellschaftliche Kooperationen. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung der Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V. statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen


Call for Papers 2026: Vierteljahreszeitschrift »Integration«

Die Vierteljahreszeitschrift Integration ist ein theoriegeleitetes, politiknahes und interdisziplinäres Forum zu Grundsatzfragen der europäischen Integration. Sie richtet sich an Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Bildung und Medien. Herausgegeben wird sie vom Institut für Europäische Politik (IEP) und dem Arbeitskreis Europäische Integration (AEI). Nachwuchswissenschaftler*innen sind ausdrücklich eingeladen, Beiträge einzureichen. Für das Jahr 2026 sind insbesondere Beiträge zu den Themen europäische Sicherheitsordnung, strategische Partnerschaften und Handelspolitik, EU-Institutionen und Mitgliedstaaten (u. a. Rechtsstaatlichkeit), Wettbewerbs-, Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie weitere Politikfelder wie Klima-, Digital- oder Migrationspolitik willkommen. Manuskripte (43.500–54.000 Zeichen) können ganzjährig eingereicht werden.

Weitere Informationen


Neuerscheinung: »Europa auf einen Blick«

Die beliebte Fragen-und-Antworten-Reihe der Berliner Landeszentrale für politische Bildung wurde um das 45-seitige Heft Europa auf einen Blick erweitert. Die Publikation bietet einen kompakten Einstieg in die Geschichte der Europäischen Union, ihre Entscheidungsstrukturen und die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger*innen. Darüber hinaus werden die europäischen Dimensionen zentraler Politikfelder wie Wirtschaft, Klimaschutz, Migration, Sicherheit und Verteidigung erläutert. Abschließend wird dargestellt, wie die EU in Berlin präsent ist und wie Berlin europäische Politik mitgestaltet. Das Heft ist in den Besuchszentren erhältlich und steht online zum Download bereit.

Weitere Informationen


Hinweis

Die nächste Ausgabe der BBE Europa-Nachrichten erscheint am 19. März 2026.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an europa(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen

Redaktion: Dr. Lilian Schwalb (V.i.S.d.P.) und Nino Kavelashvili.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführung: Dr. Lilian Schwalb
Kontakt: lilian.schwalb[at]b-b-e.de


 

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