Newsletter Nr. 2 vom 13. Februar 2026
Der BBE-Newsletter informiert über Engagementpolitik und -debatte in Deutschland, interessante Publikationen und Veranstaltungen sowie Aktuelles aus dem BBE.
Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte
Modernisierung des Sozialstaats: Empfehlungen der Kommission übergeben
Vorhabenplanung 2026 des BMBFSFJ: »Bessere Bildung – Starke Familien – Resiliente Demokratie«
Sachsen übernimmt 2026 den Vorsitz der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz
Niedersachsen bringt Konzept zur Stärkung der Zivilgesellschaft auf den Weg
Ausschuss für Sport und Ehrenamt: Protokoll der 13. Sitzung
Bundestag befasst sich mit Zukunft der Engagementberichte
Podcast-Folge »Die NGO-Debatte« mit Stephan Mayer MdB
Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im DOSB-Podcast »Olympia in Deutschland«
Bundesverband Deutscher Stiftungen: Stellungnahme zur Änderung des Hessischen Stiftungsgesetzes
Vorbereitungen für den ZiviZ-Survey 2027 gestartet
Umfrage zu Führung in der Zivilgesellschaft: Belastungen, Motivation und Unterstützungsbedarfe
Aktuelles aus der BBE-Geschäftsstelle
Fachtagung: Engagementpolitik für ein starkes Ehrenamt
Praxisbeispiele für Unternehmenskooperationen in ländlichen Räumen gesucht
Bündnis für Gemeinnützigkeit: Strategische Weichenstellung für 2026
Bericht aus der BBE-AG Engagement junger Menschen: Shrinking Spaces für Jugendengagement in Europa
Engagement-Botschafter*in 2026 gesucht
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen
Aufruf: Innovatio Sozialpreis 2026: Caritas und Diakonie würdigen soziale Innovationen
Versicherungskammer Stiftung schreibt Ehrenamtspreis 2026 aus
Wettbewerb »Gute Nachbarschaft« 2026
104. Deutscher Katholikentag
Tagung: Wie politisch darf die Kirche sein?
BKON 2026: »Wie politisch muss Bildung sein?!«
Neues Dialogformat zwischen Politik und Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg
Jugendengagementkongress 2026
NextGen Fundraising Summit
DigitalPakt Alter und Commerzbank-Stiftung fördern neue Erfahrungsorte
Webinar-Reihe zu demokratischem Gestalten aus Ostdeutschland
Bewerbungsphase Projektschmiede 2026
Studie zur Wirtschaftskraft der Amateurmusik
Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte
Modernisierung des Sozialstaats: Empfehlungen der Kommission übergeben
Am 27. Januar 2026 nahm Bundesministerin Bärbel Bas die Ergebnisse der Sozialstaatskommission entgegen. Die aus Vertreter*innen von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden bestehende Kommission hatte über einen Zeitraum von fünf Monaten hinweg Empfehlungen zur Modernisierung des Sozialstaats erarbeitet und dabei Vertreter*innen von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden sowie externe Expert*innen einbezogen. Der Abschlussbericht enthält 26 Vorschläge zur Verbesserung der Bürgerfreundlichkeit, Effizienz und Digitalisierung, ohne das soziale Schutzniveau zu reduzieren. Unter anderem werden Rechtsvereinfachungen, klarere Begrifflichkeiten, Pauschalierungen, digitale Antragstellungen und ein verbesserter Informationsaustausch zwischen Behörden empfohlen. Bundesministerin Bas bezeichnete das Paket als ambitioniert und betonte, dass Bund, Länder und Kommunen die Vorschläge gemeinsam umsetzen sollen, um sozialstaatliche Leistungen einfacher, gerechter und effizienter bereitzustellen.
Vorhabenplanung 2026 des BMBFSFJ: »Bessere Bildung – Starke Familien – Resiliente Demokratie«
Mit der Vorhabenplanung 2026 hat das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) seine politischen Schwerpunkte unter dem Leitmotiv »Bessere Bildung – Starke Familien – Resiliente Demokratie« für dieses Jahr vorgestellt. Im Bereich Bessere Bildung stehen unter anderem ein gemeinsamer Bund-Länder-Arbeitsprozess für Bessere Bildung, die weitere Umsetzung des Startchancen-Programms oder der Digitalpakt 2.0 im Mittelpunkt. Ziel ist es, Chancengerechtigkeit zu stärken und die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems nachhaltig zu verbessern. Unter dem Schwerpunkt »Starke Familien« plant das Ministerium unter anderem Reformen beim Elterngeld, Maßnahmen im Bereich Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt oder die Sicherung der Funktionsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe. Mit dem Leitgedanken einer Resilienten Demokratie verbindet das Ministerium die Etablierung eines Bundesgesellschaftsdienstes, die Stärkung jüdischen Lebens in Deutschland sowie die Weiterentwicklung und unabhängige Evaluation des Bundesprogramms »Demokratie leben!«. Zukünftige Schwerpunkte des Programms sollen »Extremismusprävention im digitalen Raum sowie zur Islamismus- und Antisemitismusprävention sowie Demokratiebildung in der Arbeits- und Unternehmenswelt« sein. Hierfür ist als nächster Schritt eine Überarbeitung der Förderrichtlinie für Förderungen ab 2025 vorgesehen. Ziele der Überarbeitung sind: 1. Neue Struktur und Inhalt, 2. Mehr Anbindung an Regelstrukturen, z. B. Schule und Sport, 3. Mehr Reichweite durch neue Schwerpunkte, z.B. digitaler Raum, 4. Anpassungen der Evaluation.
Weitere Informationen zur Vorhabenplanung 2026 (PDF)
Sachsen übernimmt 2026 den Vorsitz der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz
Zum Jahresbeginn 2026 übernimmt der Freistaat Sachsen den Vorsitz der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) von Nordrhein-Westfalen. Damit wird Sachsen für ein Jahr zum zentralen Koordinierungs- und Abstimmungsforum der Gleichstellungspolitik in Deutschland. Die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping stellt den Vorsitz unter das Leitthema »Gleichwertige Teilhabe durch Ressourcengerechtigkeit«. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Bekämpfung von Frauenarmut und der Abbau struktureller Barrieren beim Zugang zu Einkommen, Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe, wobei der Fokus auf mehrfach benachteiligten Gruppen liegt. Die Hauptkonferenz der GFMK ist für Juni 2026 in Dresden vorgesehen.
Niedersachsen bringt Konzept zur Stärkung der Zivilgesellschaft auf den Weg
Die Niedersächsische Landesregierung hat ein ressortübergreifendes Konzept zur Förderung von Engagement, Bürgerbeteiligung und politischer Bildung verabschiedet. Es bündelt rechtliche, strukturelle und dialogorientierte Maßnahmen, um zivilgesellschaftliche Strukturen zu festigen und Engagierte besser zu unterstützen. Zentrale Bausteine sind etwa der Ausbau von Mikroförderung, Maßnahmen zur Stärkung von Vernetzung und Sichtbarkeit durch einen landesweiten Kongress unter dem Titel »Was Demokratie braucht …«, (19. Februar 2026), Regionalkonferenzen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sowie ein Ehrenamtskongress im vierten Quartal 2026 vorgesehen. Durch ein geplantes Demokratiefördergesetz, ein Teilhabe- und Partizipationsgesetz zur Stärkung von Chancengleichheit, ein Informationsfreiheitsgesetz sowie den Ausbau von Beteiligungsformaten wie Bürgerräten soll die Beteiligung strukturell gestärkt werden.
Ausschuss für Sport und Ehrenamt: Protokoll der 13. Sitzung
Am 3. Dezember 2025 befasste sich der Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages zum zweiten Mal in dieser Legislaturperiode mit aktuellen Fragen der Engagementpolitik und der Förderung von Engagement und Ehrenamt. Das Protokoll der 13. Sitzung des Ausschusses liegt nun vor. Geführt wurden Expert*innengespräche zum Vierten Engagementbericht der Bundesregierung und zu den jüngst veröffentlichten ersten Ergebnissen des sechsten Freiwilligensurveys. Die Engagementberichtskommissionsmitglieder Univ.-Prof. Dr. Chantal Munsch, Prof. Dr. Wibke Riekmann und Prof. Dr. Sabrina Zajak diskutierten über Zugangschancen und -hürden ins Engagement. Für das BBE nahm Geschäftsführerin Dr. Lilian Schwalb Stellung zu den Befunden des Sechsten Freiwilligensurveys und verwies auf Ansatzpunkte der Stärkung von Engagement durch das Setzen politischer Rahmenbedingungen. Ingo Leven erläuterte als Verantwortlicher des den Survey durchführenden Instituts Verian die Anlage der Untersuchung und die ersten Ergebnisse. Katarina Peranić und Jan Holze von der DSEE äußerten sich zu beiden Punkten insbesondere mit Blick auf Ansätze der DSEE. In einem dritten TOP befasste sich der Ausschuss mit der Abstimmung zum Entwurf eines Steueränderungsgesetzes 2025, den die Bundesregierung am 6. Oktober 2025 vorgelegt hatte. Neben dem nun veröffentlichten Protokoll ist die Sitzung auch als Aufzeichnung verfügbar.
Wortprotokoll der 13. Sitzung, Anlagenkonvolut zum Wortprotokoll, Aufzeichnung
Bundestag befasst sich mit Zukunft der Engagementberichte
Mit einer Kleinen Anfrage (Drucksache 21/3979) thematisieren Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen die künftige Ausgestaltung der Engagementberichte der Bundesregierung. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zur Struktur, zur gesetzlichen Verankerung, zur ressortübergreifenden Zuständigkeit und zur institutionellen Absicherung der Berichterstattung. Dabei wird Bezug genommen auf den Vierten Engagementbericht, der auf ungleiche Zugangschancen zum Engagement hinweist. Mit der Anfrage soll die Kontinuität, Wirkung und Umsetzung der Handlungsempfehlungen künftiger Engagementberichte gestärkt werden.
Kleine Anfrage »Zukünftige Engagementberichte: Struktur und Inhalt« (PDF)
Podcast-Folge »Die NGO-Debatte« mit Stephan Mayer MdB
Im aktuellen Podcast »Die NGO-Debatte« ist der Bundestagsabgeordnete der CSU Stephan Mayer im Gespräch mit Victoria Strachwitz und Michael Seberich. Unter dem Titel »Ein Jahr nach der Kleinen Anfrage: Was sagt die CSU heute zu NGOs?« diskutieren die beiden Gastgebenden mit Stephan Mayer, MdB, über parlamentarische Kontrolle und politische Erwartungen an Engagement. Sie rekapitulieren, welches Ziel mit der Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion aus dem Jahr 2025 verfolgt wurde, welche Konsequenzen die Kleine Anfrage hatte, thematisieren, wie die CSU zwischen politischer Meinungsäußerung und parteipolitischer Neutralität differenziert und warum die Debatte um das Bundesprogramm »Demokratie leben!« immer wieder für Kontroversen sorgt. Der Podcast wird von der Maecenata Stiftung (Mitglied im BBE) und Wider Sense GmbH herausgegeben und durch die Robert Bosch Stiftung und die Schöpflin Stiftung gefördert.
Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im DOSB-Podcast »Olympia in Deutschland«
Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, spricht im Podcast »Olympia in Deutschland« über die Bedeutung der bevorstehenden sowie möglicher zukünftiger Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland. Sie erläutert, welche Ziele die Bundesregierung in den Bereichen Sport und Ehrenamt verfolgt und welche Rolle Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland dabei spielen könnten. Zudem beschreibt sie, wie Sport und ehrenamtliches Engagement künftig gezielt gestärkt werden sollen und welche Impulse eine mögliche Ausrichtung der Spiele für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das bürgerschaftliche Engagement und die Zukunftsfähigkeit des Landes setzen könnte. Olympische und Paralympische Spiele stehen dabei nicht nur für internationale sportliche Spitzenleistungen, sondern auch für Werte wie Vielfalt, Gemeinschaft und Innovationsbereitschaft.
Bundesverband Deutscher Stiftungen: Stellungnahme zur Änderung des Hessischen Stiftungsgesetzes
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat am 20. Januar 2026 eine Stellungnahme zum Entwurf der Änderung des Hessischen Stiftungsgesetzes (HStiftG) veröffentlicht. Grundsätzlich begrüßt der Verband darin die Anpassung des Landesstiftungsgesetzes an die bundesrechtliche Reform des Stiftungszivilrechts und die Einführung des Stiftungsregisters. Gleichzeitig weist er auf Rechtsunsicherheiten bei der Einordnung von Familienstiftungen hin. So sollte die Verknüpfung der Definition mit der Stiftungssatzung statt dem ursprünglichen Stiftungsgeschäft klarer geregelt werden, um steuer- und aufsichtsrechtliche Folgen zu vermeiden. Positiv bewertet wird die Abkehr von routinemäßigen Vollprüfungen zugunsten eines risikoorientierten Prüfansatzes. Der Verband fordert jedoch, damit eine spürbare Entlastung der Stiftungen zu verbinden und die Prüfungskosten zu begrenzen. Zudem schlägt er vor, kostenintensive Prüfmaßnahmen nur bei begründetem Anlass zuzulassen, um den Verwaltungsaufwand für Stiftungen zu reduzieren. Insgesamt sieht der Verband die Änderungen als sachgerecht an. Er setzt jedoch auf weitere Konkretisierungen, um die Arbeitspraxis von Stiftungen rechtssicherer und effizienter zu gestalten.
Vorbereitungen für den ZiviZ-Survey 2027 gestartet
Die Vorbereitungen für den nächsten ZiviZ-Survey haben begonnen. Mit der alle vier bis fünf Jahre stattfindenden, bundesweit angelegten Erhebung untersucht ZiviZ im Stifterverband die Strukturen, Entwicklungen und Herausforderungen der organisierten Zivilgesellschaft in Deutschland. Die Feldphase der aktuellen Erhebung ist für September 2026 vorgesehen, die Ergebnisse werden 2027 veröffentlicht. Im Rahmen des Surveys werden rund 125.000 Organisationen, u.a. Vereine, Stiftungen und weitere gemeinnützige Organisationen, zur Teilnahme eingeladen. Das Projekt wird von der Stiftung Mercator und der Bertelsmann Stiftung gefördert. Darüber hinaus kooperiert ZiviZ mit mehreren Bundesländern, um ergänzende Länderstudien zu erstellen.
Umfrage zu Führung in der Zivilgesellschaft: Belastungen, Motivation und Unterstützungsbedarfe
»Führen mit Verantwortung – wie geht es Geschäftsführenden und Vorständen in der Zivilgesellschaft?« Bislang liegen nur wenige systematische Erkenntnisse darüber vor, wie es Personen in Leitungsfunktionen zivilgesellschaftlicher Strukturen geht, was sie motiviert und welchen Unterstützungsbedarf sie haben. Die Stiftung Bürgermut führt dazu eine anonyme Online-Umfrage unter Leitungspersonen in Non-Profit-Organisationen durch. Ziel ist es, realistische Einblicke in die Führungspraxis der Zivilgesellschaft zu gewinnen und auf dieser Grundlage passgenaue Unterstützungsangebote sowie verbesserte strukturelle Rahmenbedingungen zu entwickeln.
Aktuelles aus der BBE-Geschäftsstelle
Fachtagung: Engagementpolitik für ein starkes Ehrenamt
Am 4. März 2026 findet im Haus der Evangelischen Kirche in Berlin die Fachveranstaltung »Engagementpolitik für ein starkes Ehrenamt: Aufbruch mit neuen Partnern« zur Weiterentwicklung der Engagementpolitik und zur Ausgestaltung des Zukunftspakts Ehrenamt statt. Im Mittelpunkt stehen die neuen politischen Strukturen auf Bundesebene, wie der Ausschuss für Sport und Ehrenamt im Deutschen Bundestag und das Amt der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, sowie deren Bedeutung für die Stärkung des Engagements. Vertreter*innen aus Bundesregierung, Bundestag und Zivilgesellschaft tauschen sich über Ziele, Chancen und Grenzen des Zukunftspakts sowie über konkrete Schritte zu seiner Umsetzung aus. Ergänzend fließen Erfahrungen aus der Praxis des ehrenamtlichen Engagements und aus den Ländern ein. Über die Ziele, Chancen und Grenzen des Zukunftspakts Ehrenamt sowie der neuen Strukturen diskutieren Dr. Christiane Schenderlein (Staatsministerin für Sport und Ehrenamt), Dr. Lilian Schwalb (Geschäftsführerin des BBE), Jan Wenzel (Sprecher des Bündnisses für Gemeinnützigkeit), David Möller (Staatssekretär für Sport und Ehrenamt des Landes Thüringen) und Aydan Özoguz (Vorsitzende des Ausschusses für Sport und Ehrenamt im Deutschen Bundestag). Die Fachtagung wird moderiert von Patrick Hoemke (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) und Rainer Hub (Diakonie Deutschland, Vorsitzender des BBE-Sprecher*innenrates).
Praxisbeispiele für Unternehmenskooperationen in ländlichen Räumen gesucht
Unternehmenskooperationen sind ein wichtiger Baustein, um lokale Engagement-Netzwerke in ländlichen Räumen nachhaltig zu stärken. Im Rahmen des Programms »Engagiertes Land« sollen gelingende Formen der Zusammenarbeit mit Unternehmen vor Ort sichtbar gemacht werden. Gesucht werden konkrete Praxisbeispiele, Erfahrungen und kreative Formate – ob groß oder klein, bewährt oder experimentell. Ziel ist es, Wissen zu bündeln, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und andere Initiativen zu inspirieren. Die ausgewählten Beispiele werden über die Landmaschine sowie in einer kurzen, praxisnahen Publikation veröffentlicht. Einreichungen sind bis zum 31. März 2026 möglich.
Kontakt: mareike.jung[at]b-b-e.de
Bündnis für Gemeinnützigkeit: Strategische Weichenstellung für 2026
Mit einer zweitägigen Klausurtagung Ende Januar 2026 in Berlin hat das Bündnis für Gemeinnützigkeit seine Arbeitsschwerpunkte für das neue Jahr festgelegt. Im Zuge der Tagung berieten die Mitglieder des Trägerkreises und des Beirats über den Umgang mit einem zunehmend herausfordernden gesellschafts- und politisch-rechtlichen Umfeld für gemeinnützige Organisationen. Das Bündnis verfolgt das Ziel, gemeinsame Positionen zu entwickeln und die Rahmenbedingungen für Engagement, Gemeinnützigkeit und demokratische Teilhabe zu stärken. Inhaltlich standen insbesondere der geplante »Zukunftspakt Ehrenamt«, Reformbedarfe im Gemeinnützigkeits- und Steuerrecht sowie Fragen der Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit der Zivilgesellschaft im Fokus. Der Trägerkreis des BfG versteht sich als Entscheidungsgremium; seine Mitglieder sind neun Verbände, die auch Mitglied im BBE sind. Der Beirat, bestehend aus 12 Organisationen und Personen, darunter auch BBE-Geschäftsführerin Lilian Schwalb, berät das Gremium bei der Positionierung.
Bericht aus der BBE-AG Engagement junger Menschen: Shrinking Spaces für Jugendengagement in Europa
Die Arbeitsgruppe »Engagement junger Menschen« des BBE diskutierte am 4. Februar 2026 das Thema »Shrinking Spaces« und die Lage von Selbstvertretungen Jugendlicher in Europa. Anhand von Beispielen aus Belarus, der Türkei und Frankreich wurde deutlich, wie politische, finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen zivilgesellschaftliches Engagement einschränken können. Während stabile Förderstrukturen in Dänemark junge Selbstvertretungen stärken, führen Delegitimierung, Mittelentzug und staatlicher Druck in anderen Ländern zu erheblichen Einschränkungen, in Extremfällen sogar zu geschlossenen Räumen (»closed spaces«) für jugendliches Engagement.
Engagement-Botschafter*in 2026 gesucht
Zum Jahresthema »Miteinander Zukunft gestalten« sucht die BBE-Kampagne »Engagement macht stark!« eine*n Engagement-Botschafter*in 2026. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die beispielhaft zeigt, wie Kooperation gelingt, gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt und freiwilliges Engagement wirksam gestaltet werden kann. Mit der Persönlichkeit und ihrem Engagement soll im Zuge der Kampagne sichtbar gemacht werden, wie Engagement Menschen verbindet, neue Formen des Miteinanders entstehen lässt und gemeinsames Handeln fördert. Vorgeschlagen werden können Personen, die Kooperationen initiieren, Netzwerke stärken und Herausforderungen konstruktiv angehen. Vorschläge können bis zum 18. Februar 2026 eingereicht werden. Die Ernennung der*des Engagement-Botschafter*in 2026 erfolgt am 19. Mai 2026 im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) gemeinsam mit der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt.
Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen
Aufruf: Innovatio Sozialpreis 2026: Caritas und Diakonie würdigen soziale Innovationen
Gemeinsam mit dem Versicherer im Raum der Kirchen rufen Caritas und Diakonie zur Bewerbung für den Innovatio Sozialpreis 2026 auf. Ausgezeichnet werden Projekte von Caritas und Diakonie, die mit innovativen Ansätzen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und soziale Herausforderungen kreativ angehen. Der Preis macht kirchlich-soziale Innovationen sichtbar und würdigt Engagement, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt, den Klimaschutz voranbringt oder den Austausch zwischen den Generationen fördert. Der Innovationsozialpreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert, darunter ein Hauptpreis in Höhe von 6.000 Euro. Neu ist ein überarbeiteter Internetauftritt, der Informationen zur Ausschreibung, Einblicke in frühere Preisträgerprojekte bietet und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026, die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2026 in Berlin statt.
Versicherungskammer Stiftung schreibt Ehrenamtspreis 2026 aus
Die Versicherungskammer Stiftung hat die Ausschreibung für ihren Ehrenamtspreis 2026 gestartet. Unter dem Motto »Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander« werden Projekte, Initiativen und Organisationen aus Bayern und der Pfalz ausgezeichnet, die mit innovativen Ideen das Miteinander in ihrer Gemeinschaft stärken. Gesucht werden Initiativen, Schulen, Organisationen und Aktionen mit Vorbildcharakter, die kreative Zusammenarbeit fördern, neue Mitglieder gewinnen und eine offene Willkommenskultur leben. Die Bewerbung erfolgt online über die eigene Organisation oder die Stadt/Gemeinde. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Eine unabhängige Jury wählt die Gewinner aus. Diese werden im Frühjahr informiert. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 45.000 Euro vergeben: acht Hauptpreise à 5.000 Euro sowie vier Publikumspreise à 1.250 Euro. Ziel ist es, das vielfältige Engagement sichtbar zu machen und Impulse für ein modernes, zukunftsfähiges Ehrenamt zu setzen.
Wettbewerb »Gute Nachbarschaft« 2026
Im Rahmen der Modellförderung »Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement – Gute Nachbarschaft« unterstützt das Land Niedersachsen erneut innovative Projekte, die Integration, Teilhabe und nachbarschaftlichen Zusammenhalt in Quartieren mit besonderen sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen fördern. Dafür stellt das niedersächsische Wirtschafts- und Bauministerium drei Millionen Euro bereit. Antragsberechtigt sind Kommunen sowie gemeinnützige Träger, Wohlfahrtsverbände und kirchliche Organisationen. Die Förderung beträgt maximal 60.000 Euro pro Jahr bzw. 120.000 Euro bei mehreren Quartieren pro Antrag und ist auf drei Jahre begrenzt. Antragsschluss ist der 26. März 2026, die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine unabhängige Jury vor den Sommerferien.
104. Deutscher Katholikentag
Vom 13. bis 17. Mai 2026 wird Würzburg zu einem Zentrum für Dialog, Glaube und Kultur: Bei über 700 Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, im Kreis der Teilnehmenden nach Wegen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Kirche zu suchen. Gottesdienste, Podiumsdiskussionen, Workshops, Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen, Meditationen und Mitmachaktionen bieten Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Feiern. Dabei steht die Idee der unveräußerlichen Würde jedes Menschen und die christliche Hoffnung im Mittelpunkt. Für den Katholikentag werden helfende Hände gesucht. Ob als Einzelperson, in Gruppen, Verbänden oder Gemeinden – alle Mitwirkenden können das große Ereignis aktiv mitgestalten und sich bis zum 28. Februar 2026 bewerben. Das detaillierte Programm wird am 3. März 2026 veröffentlicht.
Tagung: Wie politisch darf die Kirche sein?
Welche Rolle soll Kirche angesichts wachsender gesellschaftlicher Spannungen, demokratischer Erosionsprozesse und einer polarisierten Debattenkultur einnehmen? Diese Frage steht im Fokus der Tagung der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 19. bis 20. März 2026. Expert*innen beleuchten die aktuellen Herausforderungen und zeigen Handlungsperspektiven auf, gestützt auf den christlichen Universalismus und die katholische Soziallehre. Ziel ist es, brisante Themen zu identifizieren, Diskussionsräume zu öffnen und die Rolle der Erwachsenenbildung in diesem Kontext zu reflektieren. Ein Abendvortrag von Prof. Joas am 19. März 2026 kann gesondert besucht werden; die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch online möglich.
BKON 2026: »Wie politisch muss Bildung sein?!«
Die Bündniskonferenz 2026 des Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft findet am 26. März 2026 in Berlin (martas Gästehäuser Hauptbahnhof) statt. Unter dem Motto »Wie politisch muss Bildung sein?!« richtet die Konferenz den Fokus auf die aktuellen Herausforderungen demokratischer Bildungsarbeit. Zivilgesellschaftliche Akteur*innen, pädagogische Fachkräfte und Organisationen, die demokratische Teilhabe fördern, sehen sich steigenden gesellschaftlichen und politischen Anforderungen ausgesetzt, während ihre Arbeit teilweise hinterfragt wird. Die Veranstaltung bietet eine zentrale Plattform, um Netzwerke zu stärken, Wissen zu teilen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Ziel ist es, Austausch, gegenseitige Unterstützung und strukturelle Zusammenarbeit zwischen Partnerorganisationen zu fördern. Bündnismitglieder können ab 9:30 Uhr teilnehmen, weitere Interessierte ab 12:30 Uhr.
Neues Dialogformat zwischen Politik und Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg
Mit dem Projekt »Wahlkreistage! Bürger*in und Politik im Gespräch« erprobt die Allianz für Beteiligung ein neues, eintägiges Dialogformat zur Stärkung des direkten Austauschs zwischen Zivilgesellschaft und Politik in Baden-Württemberg. Ziel ist es, Begegnungen zwischen Bürger*innen sowie Abgeordneten auf Landes- und kommunaler Ebene niedrigschwellig, sachlich und nahbar zu gestalten und politische Dialoge vor Ort zu fördern. Zivilgesellschaftliche Initiativen – unabhängig von ihrer Rechtsform – sowie Kommunen in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern können derzeit eine Förderung für die Durchführung eines Wahlkreistags beantragen. Die Allianz für Beteiligung unterstützt die ausgewählten Vorhaben durch fachliche Begleitung und eine finanzielle Förderung von Sachkosten in Höhe von bis zu 4.000 Euro. Die Umsetzung der Wahlkreistage ist bis spätestens Ende April 2026 vorgesehen.
Jugendengagementkongress 2026
Vom 20. bis 24. Mai 2026 lädt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) junge Menschen, die sich zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich engagieren, nach Berlin zum Jugendengagementkongress ein. Erwartet werden rund 300 Teilnehmende im Alter von 16 bis 23 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich in Workshops, Exkursionen und interaktiven Formaten weiterbilden, vernetzen und Impulse für ihr Engagement gewinnen möchten. Die mehrtägige Veranstaltung steht im Zeichen des Tags des Grundgesetzes am 23. Mai. An diesem Tag findet unter anderem eine Engagement-Rallye durch Berlin statt, bevor am Abend eine Abschlussparty gefeiert wird. Der Kongress richtet sich sowohl an bereits aktive junge Engagierte als auch an diejenigen, die am Beginn ihres politischen oder zivilgesellschaftlichen Einsatzes stehen. Für Unterkunft, Verpflegung und lokale Mobilität ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenfrei – lediglich die Anreise muss selbst organisiert werden. Vereine und Initiativen können bis zu fünf besonders engagierte junge Menschen inklusive einer Gruppenleitung entsenden. Die Anmeldung ist bis zum 1. März 2026 freigeschaltet. Programmdetails und FAQs sind online verfügbar.
NextGen Fundraising Summit
Der Deutsche Fundraising Verband (DFRV) lädt am 24. April 2026 zur nächsten Ausgabe des NextGen Fundraising Summit in das Publix Berlin ein. Die Veranstaltung richtet sich an junge Fundraiser*innen unter 36 Jahren sowie an Interessierte, die Fundraising neu erlernen, weiterentwickeln oder kritisch reflektieren möchten. Im Mittelpunkt stehen bewährte Open-Space-Formate, die einen partizipativen Austausch zu eigenen Fragestellungen und Erfahrungen ermöglichen. Erstmals ergänzt ein kuratiertes Programm mit vorab geplanten Sessions das offene Format, darunter ein Panel zu Politik und Zivilgesellschaft. Der Summit setzt auf Austausch auf Augenhöhe, neue Perspektiven und generationenübergreifendes netzwerken. Es gelten unterschiedliche Preise für die Teilnahme: DFRV-Mitglieder zahlen einen anderen Preis als Nicht-Mitglieder. Ab 2026 wird zudem ein vergünstigter Starter-Tarif für neue Mitglieder angeboten. Thematische Vorschläge der Teilnehmenden fließen in die Programmgestaltung ein.
DigitalPakt Alter und Commerzbank-Stiftung fördern 100 neue Erfahrungsorte
Der 2021 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) gestartete DigitalPakt Alter stärkt die digitale Teilhabe älterer Menschen durch eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Kern des Programms sind die sogenannten Erfahrungsorte, an denen ältere Menschen individuell bei der Nutzung digitaler Geräte und Anwendungen unterstützt werden. Bisher wurden 314 Standorte gefördert, 2026 sollen 50 neue Erfahrungsorte hinzukommen, je 25 in ländlichen und städtischen Regionen. Gefördert werden gemeinnützige Initiativen, Vereine und Volkshochschulen, die niedrigschwellige Lernangebote für ältere Menschen, insbesondere für diejenigen mit geringen digitalen Kenntnissen, anbieten. Jede Initiative erhält 2.000 Euro, Materialien sowie Zugang zu Schulungen, Vernetzung und Erfahrungsaustausch im DigitalPakt-Netzwerk. Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Formular vom 2. bis 28. Februar 2026 möglich. Die Umsetzung der geförderten Angebote muss bis zum 31. Dezember 2026 erfolgen, danach sollen sie dauerhaft weitergeführt werden.
Webinar-Reihe zu demokratischem Gestalten aus Ostdeutschland
Die Webinar-Reihe »Mit Mut & Methode. 5 wirksame Ansätze für demokratisches Gestalten aus Ostdeutschland« von openTransfer Zusammenhalt bietet fünf leuchtende Beispiele aus der Zivilgesellschaft. Expert*innen geben praxisnahe Einblicke, wie Zusammenhalt und Demokratie aktiv gestaltet werden können, statt nur zu reagieren. Sie teilen Erfahrungen und vermitteln konkrete Methoden für die eigene Arbeit vor Ort. Die Webinare finden ab dem 18. Februar wöchentlich mittwochs von 12:00 bis 13:30 Uhr statt und können einzeln oder als Reihe besucht werden. Im Fokus stehen zentrale Fragen aus der Praxis: Wie wird Wirkung sichtbar gemacht? Wie lässt sich kommunikativ Haltung zeigen und mit erfolgreichen Gegenerzählungen arbeiten? Was braucht gute Zusammenarbeit im Bündnis und eine konstruktive Verständigung mit Politik und Verwaltung? Und welche Formate ermöglichen Dialog und Deeskalation in konfliktbehafteten Situationen? Die Webinar-Reihe findet im Rahmen des Programms openTransfer Zusammenhalt statt und richtet sich an Organisationen, Vereine und Initiativen, die sich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ostdeutschland einsetzen. openTransfer Zusammenhalt ist ein Programm der gemeinnützigen Stiftung Bürgermut und wird gefördert durch die Stiftung Mercator.
Bewerbungsphase Projektschmiede 2026
Im Rahmen des Bundesprogramms »Gesellschaftlicher Zusammenhalt« läuft die Projektschmiede 2026 in die sechste Runde. Die Antragswerkstatt unterstützt gemeinnützige Organisationen, insbesondere junge Vereine und Migrant*innen-(Selbst)organisationen mit wenig Fördererfahrung, dabei, Projektideen wirkungsorientiert zu entwickeln und in förderfähige Anträge zu überführen. In drei Workshops (digital und als Präsenzveranstaltung in Berlin) erarbeiten jeweils zwei Vertreter*innen pro Organisation eine tragfähige Antragsskizze. Dabei werden zentrale Kenntnisse zu Projektplanung, Finanzkalkulation, Zuwendungsrecht und Verwendungsnachweisen vermittelt. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden im Rahmen einer Beratungsphase individuelles Feedback. Ziel ist es, die Organisationen zu befähigen, im Sommer 2026 einen Antrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Programm »Gesellschaftlicher Zusammenhalt« sowie bei weiteren Fördermittelgeber*innen einzureichen. Bewerbungsschluss ist der 22. Februar 2026.
Studie zur Wirtschaftskraft der Amateurmusik
In ihrer Freizeit machen 16,3 Millionen Menschen Musik. In Chören, Orchestern und Musikvereinen leisten sie einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Integration. Darüber hinaus, so die Annahme, stellen sie eine immense Wirtschaftskraft dar. Dies ist bislang allerdings unerforscht. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) hat ZiviZ im Stifterverband mit einer Umfrage unter Amateurmusiker*innen sowie Vertreter*innen von Ensembles und Verbänden beauftragt. Die Untersuchung erfasst Ausgaben und Einnahmen auf drei Ebenen: individuelle Ausgaben von Amateurmusizierenden, die finanziellen Strukturen von Ensembles sowie die Finanzierungsschwerpunkte von Verbänden. Ziel ist es, repräsentative Daten zu generieren, die die wirtschaftlichen Effekte des gemeinschaftlichen Musizierens aufzeigen und somit eine belastbare Grundlage für kulturpolitische Entscheidungen liefern. Die Feldphase läuft noch bis Ende März 2026. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2026 veröffentlicht werden. Gefördert wird die Studie durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Hinweis
Der nächste Newsletter erscheint am 26. Februar 2026.
Redaktionsschluss ist der 23. Februar 2026.
Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de
Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -debatte. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellen und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.
Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.
Redaktion: Dr. Lilian Schwalb (V.i.S.d.P.), Dr. Behzad Förstl und Nino Kavelashvili.
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de
Geschäftsführung: Dr. Lilian Schwalb
Kontakt: lilian.schwalb[at]b-b-e.de