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DSEE

Engagementstiftung: Einigung auf Vorstand

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einigten sich auf die Besetzung des Gründungs-Vorstandes der neu errichteten »Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt«.

Marktplatz Neustrelitz

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner haben sich auf die Besetzung des Gründungs-Vorstandes der neu errichteten Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt geeinigt. Die drei federführenden Ministerien gaben in einer gemeinsamen Pressemitteilung am 28. Mai 2020 die Einigung auf Katarina Peranic und Jan Holze als Gründungs-Vorstände der DSEE bekannt.

Katarina Peranic blickt auf eine zwölfjährige Tätigkeit bei der Stiftung Bürgermut in Berlin zurück, davon auf acht Jahre als Vorständin. Jan Holze arbeitet seit 2015 als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied für die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und leitet daneben seit 2016 als ehrenamtlicher Vorsitzender die Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey nennt das Duo in der Mitteilung der Ministerien „eine erstklassige Doppelspitze“ und erwartet dadurch den raschen Aufbau der Stiftung in Neustrelitz und die Umsetzung der ersten Vorhaben noch in diesem Jahr: „Dass es damit jetzt losgehen kann, ist auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für alle Engagierten im Land, gerade jetzt, wo Solidarität mehr denn je gefragt ist. Die Stiftung soll Partner und Unterstützer der Engagementlandschaft in Deutschland sein und den Stellenwert des Engagements in seiner nationalen Bedeutung nach außen tragen und fördern.“

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist ein gemeinsames Vorhaben des Bundesfamilienministeriums, des Bundesinnenministeriums sowie des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Sie ist ein zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ und soll insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen Engagement sinnvoll und nachhaltig unterstützen. Sitz der Stiftung ist die Stadt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Ab 2021 sind finanzielle Mittel in Höhe von bis zu 30 Millionen Euro jährlich für die Stiftung vorgesehen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Ministerien

 

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