Engagementpolitik und -förderung



Bürgerschaftliches Engagement braucht gute und fördernde Rahmenbedingungen sowie eine breite Anerkennungskultur. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Infrastrukturen haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Von der Anerkennung der Qualifikationen aus dem Engagement bis zum Zuwendungsrecht gibt es eine Vielzahl von »Stellschrauben«, an denen Engagementpolitik ansetzen muss, um fördernde Bedingungen zu stärken und Problemlösungen zu ermöglichen. Rechtliche, politische organisatorische und finanzielle Bedingungen haben entscheidenden Einfluss darauf, ob und inwiefern Engagement unterstützt, gefördert oder blockiert wird. 


Foren und Plattformen des engagementpolitischen Diskurses


Staat
Der Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« des Deutschen Bundestages ist der Ort der legislativen Diskussionen zur Engagementförderung. Weitere Informationen

Zivilgesellschaft
Das Bündnis für Gemeinnützigkeit, in dem die Dachverbände des Dritten Sektors ihre Interessen abstimmen und beraten, leistet wertvolle Beiträge zur engagementpolitischen Diskussion. Weitere Informationen

Der trisektorale Diskurs im BBE
Im BBE tauschen sich Staat, Zivilgesellschaft und Akteure aus der Wirtschaft zu Fragen der Engagementförderung aus und erarbeiten im Austausch von Praxis und Theorie Anregungen für die Engagementpolitik. Die Gremien und Arbeitsgruppen des BBE sind daher Plattformen zu allen Fragen der Engagementförderung. Weitere Informationen und Materialien zu den Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement finden Sie insbesondere auf den Seiten der BBE-Arbeitsgruppe 1 »Rahmenbedingungen«. mehr...

Die engagementpolitischen Positionen der Mitglieder des BBE finden sich im Mitgliederbereich unserer Internetplattform. mehr...


Drei Eckpunkte einer erfolgreichen Engagementpolitik 2013 - 2017


Der Koordinierungsausschuss des BBE hat auf seiner Sitzung am 17. Oktober in Berlin drei zentrale Erwartungen an die Engagementpolitik der neuen Bundesregierung formuliert. 
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Kommentar zum Koalitionsvertrag aus engagementpolitischer Sicht


Was der schwarz-rote Koalitionsvertrag aus engagement- und demokratiepolitischer Sicht bedeutet, analysieren PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE, und Dr. Serge Embacher, Projektleiter im BBE und Publizist. Zum einen sind engagement- und demokratiepolitische Vorhaben inhaltlich wie politisch kaum koordiniert. Zum anderen entsteht der problematische Eindruck, dass an Stelle einer Engagementpolitik eine bundesstaatlich gesteuerte Freiwilligendienstepolitik treten könnte, die bürgerschaftliches Engagement vor allem als Dienstleistungsressource beansprucht.
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Engagementpolitische Empfehlungen des BBE zur Bundestagswahl 2013


Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement schaut mit Spannung darauf, was die kommende Legislaturperiode engagementpolitisch bringen wird. Auf der Basis der engagementpolitischen Impulse, die bereits im vergangenen Jahr entwickelt wurden, hat das Bundesnetzwerk seine engagementpolitischen Empfehlungen für die Bundestagswahl 2013 entwickelt. Sie zeigen auf, welche Herausforderungen der aktuellen Engagementpolitik die gut 250 Mitglieder des Netzwerks identifiziert haben, und welche Möglichkeiten sie sehen ihnen zu begegnen. 
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Historie und Perspektiven einer nationalen Engagementstrategie


Im Jahr 2009 hat das BBE das »Nationale Forum für Engagement und Partizipation« (NFEP) als Projekt konzipiert und mit Hilfe einer Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen. Das NFEP hatte die Aufgabe, die engagementpolitischen Diskussionen seit der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu resümieren und zu bündeln und Handlungsempfehlungen für eine nationale Engagementstrategie des Bundes abzugeben bzw. die Weiterentwicklung dieser Strategie zu begleiten.
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Ehrung von Dr. Michael Bürsch


Rede von Dr. Michael Bürsch anlässlich der Verleihung des BBE-Ehrenpreises für sein engagementpolitisches Lebenswerk zur Eröffnung der »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« 2012.





Versicherungsschutz im Ehrenamt


Noch immer gehört der Versicherungsschutz für ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierte zu den komplexesten Feldern der Rahmenbedingungen für Freiwilligenarbeit. Er hat jedoch seit dem Bericht der im Dezember 1999 eingesetzten Enquete-Kommission des Bundestages »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« ein hohes Maß an Dynamik gewonnen – ein Zeichen dafür, dass die Politik auf allen Ebenen den Paradigmenwechsel von einem Verständnis der Freiwilligenarbeit als individuellem Altruismus »für Gotteslohn« hin zum Auftrag der Schaffung von engagementförderlichen Rahmenbedingungen angenommen hat und umzusetzen bereit ist.
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