Mitglieder des Monats

Das BBE will die Vielfalt seiner Netzwerkmitglieder noch stärker sichtbar machen und hat hierfür die Rubrik »Mitglieder des Monats« ins Leben gerufen. In dieser Rubrik stellen wir etwa alle zwei Wochen ein Mitglied des BBE im Newsletter und auf der Internetplattform mit einem kurzen Teaser vor. 
Die Auswahl der »Mitglieder des Monats« orientiert sich vor allem an der Vielfalt der Themen und Sektoren im Netzwerk sowie an den inhaltlichen Schwerpunkten der Arbeit des BBE und seiner Mitglieder.

Juli 2016

Deutscher Frauenrat

Für die Rechte von Frauen setzt sich der Deutsche Frauenrat seit 65 Jahren ein. 1951 als Zusammen-schluss von Vertreterinnen aus Frauenverbänden in Westdeutschland entstanden, ist er heute die politische Interessenvertretung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -gruppen und damit die größte Frauenlobby in Deutschland. Zu seinen Mitgliedern gehören sozial- und frauenrechtspolitische Verbände, die Frauengruppen der Parteien, Gewerkschaften, Frauengruppen oder -abteilungen in Sport, Kultur und Kirche sowie in Medien und Wirtschaft. Ihr gemeinsames Ziel ist die Chancengleichheit und die gleichwertige Anerkennung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen – ob in Beruf und Familie, Gesellschaft und Politik oder Wirtschaft und Kultur. Durch eigene Themensetzung und kritische Begleitung politischer Vorgänge engagiert sich der Deutsche Frauenrat für die uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe und Mitwirkung von Frauen, die Wertschätzung bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie für die Prävention und Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen Frauen. mehr...

Juni 2016

Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband

Nah bei den Menschen zu sein ist ein zentrales Anliegen der Diakonie Deutschland; ob sie wie Kranke, Menschen mit Behinderungen und Ältere mitten in der Gesellschaft oder wie Wohnungslose, MigrantInnen und von Armut betroffene Menschen am Rande der Gesellschaft stehen und Hilfe benötigen. Als Verband der Freien Wohlfahrtspflege ist sie der soziale Dienst der evangelischen Kirche in Deutschland und in allen Bereichen der sozialen Arbeit und im Gesundheitsbereich tätig. Der Bundesverband ist der Dachverband von Diakonischen Werken, Freikirchen mit ihren diakonischen Einrichtungen sowie rund 70 Fachverbänden. Zu den Einrichtungen der Diakonie gehören Pflegeheime und Krankenhäuser, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Migrationserstberatungsstellen und Kindertagesstätten. Freiwilliges Engagement ist aus den Diensten und Einrichtungen der Diakonie nicht wegzudenken: Seit ihrer Gründung 1848 prägt es ihr Erscheinungsbild, heute sind rund 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Für junge Menschen bietet die Diakonie neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr das Diakonische Jahr im Ausland (DJiA) an. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und den anderen Wohlfahrtsverbänden (BAGFW) setzt sie sich zudem für bessere Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement ein. mehr...

Kulturpolitische Gesellschaft

Mehr Demokratie im Kunst- und Kulturbereich: Dafür setzt sich die Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) seit inzwischen 40 Jahren ein. Es ist ihr Ziel, Kultur für alle Menschen zugänglich zu machen. Als bundesweiter Zusammenschluss von kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen entwickelt sie neue Zielsetzungen für eine zeitgemäße Kulturpolitik. Im Rahmen ihres Instituts für Kulturpolitik forscht und berät sie zum Thema und gestaltet mit ihren Landes- und Regionalgruppen Kulturarbeit und -politik vor Ort mit. Sie engagiert sich u.a. für eine inklusive und interkulturelle Ausrichtung der Kulturpolitik, eine vielfältige kulturelle Infrastruktur und die Stärkung der kulturellen Bildung. Förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen für das Engagement zivilgesellschaftlicher, öffentlicher und kulturwirtschaftlicher AkteurInnen in Kunst und Kultur ist ihr ein wichtiges Anliegen. Darüber hinaus ist sie Trägerin der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (KS EfBB) für das EU-Förderprogramm zur Unterstützung von Partizipation und Engagement in und für Europa sowie der nationalen Kontaktstelle »Creative Europe Desk KULTUR« für das Kulturförderprogramm der EU. mehr...

Mai 2016

Commerzbank AG

Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen ist Grundprinzip des gesellschaftlichen Engagements der Commerzbank und in ihrem Werteverständnis fest verankert. Seit Ende der 1980er Jahre fördert das Unternehmen Diversity durch ein offenes, faires und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Unter dem Motto »Vielfalt macht stark« sind die aktuellen Handlungsfelder Frauen in Führungspositionen, Work-Life-Balance, Zusammenarbeit der Generationen, sexuelle Orientierung sowie die kulturelle Vielfalt der MitarbeiterInnen. Die »Charta der Vielfalt« unterzeichnete die Bank bereits 2006. Gesellschaftlich engagiert sich die Commerzbank vor allem in den Bereichen Bildung und Sport. So unterstützen MitarbeiterInnen im 2013 gestarteten Bildungspaten-Programm ehrenamtlich benachteiligte Jugendliche dabei, ihren Schulabschluss zu erreichen oder eine Ausbildung abzuschließen. Daneben fördert das Unternehmen das Engagement seiner MitarbeiterInnen mit eigenen Corporate Volunteering-Projekten. Im Sportbereich ist die Commerzbank u.a. Partnerin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und prämiert gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) jedes Jahr 50 Sportvereine mit dem »Grünen Band«. mehr...

Freudenberg Stiftung

Seit 1984 fördert die Freudenberg Stiftung die soziale, schulische und berufliche Integration von Kindern und Jugendlichen. Sie engagiert sich in Kommunen, die gemeinsam mit der Bürgergesellschaft daran arbeiten, die Teilhabe von eingewanderten, geflüchteten und unterprivilegierten Menschen zu fördern und die demokratische Kultur zu verteidigen. Die Bildungs- und Berufschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu fördern und das Lernen demokratischer Kompetenzen in Kindergarten und Schule zu stärken sind Schwerpunkte der Arbeit der Freudenberg Stiftung. Mit dem Programm »Ein Quadratkilometer Bildung« geht sie in benachteiligte Stadtteile und zielt auf den Aufbau lokaler Bildungsverbünde. Die Lehr- und Lernform des Service Learning, die fachliches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement von SchülerInnen verbindet, hat die Freudenberg Stiftung als Methode der Engagementförderung nach Deutschland gebracht. Sie koordiniert und finanziert das Netzwerk Service Learning - »Lernen durch Engagement«, das die Verbreitung und Entwicklung von Service Learning fördert. 2015 hat die Stiftung die Initiative »Bildungsrecht für Kinder mit Fluchterfahrung: Jetzt!« ins Leben gerufen. Sie setzt sich dafür ein, dass geflohene Kinder und Jugendliche schnell in die KiTa oder Schule gehen können. mehr...

April 2016

Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern

Logo der Ehrenamtsstiftung MV - Stiftung für Ehrenamt und bürgerliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern

Im Juni 2015 nahm die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern auf Initiative der Landesregierung ihre Arbeit auf. Aufgaben und Ziele der Stiftung wurden in Dialogveranstaltungen mit Engagierten und VertreterInnen von Vereinen und Kommunen gemeinsam entwickelt: z.B. die Stärkung der Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement und die Beratung zu Fragen der praktischen Vereinsarbeit sowie zu Fördermöglichkeiten. Kleinere Projektvorhaben fördert die Stiftung auch selbst: neben einem allgemeinen Förderprogramm hat sie ein Sonderprogramm aufgelegt, um Willkommensinitiativen von Schulförder- und Schulträgervereinen finanziell zu unterstützen und Engagierte in der Flüchtlingshilfe mit Weiterbildungen zu stärken. Auch allgemeine Weiterbildungen zu Themen wie Vereinsrecht, Fundraising oder der Erstellung von Vereinswebseiten bietet die Stiftung an. Auf dem Portal »Gutes Tun in MV« können Vereine und Initiativen sich und ihre Arbeit vorstellen und Engagierte oder ProjektpartnerInnen für ihre Vorhaben finden. Im BBE engagierte sich die Stiftung bisher u.a. als Mitveranstalterin der Fachtagung »Kinder – Kitas – Kooperationen. Engagement und Partizipation in Kindertagesstätten« im Dezember 2015 sowie am Gemeinschaftsstand des BBE auf der Internationalen Grünen Woche. mehr...

Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin

Es ist das einzige Landesnetzwerk für Engagement in Deutschland, das ohne staatliche Unterstützung von den BürgerInnen selbst initiiert wurde: das Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin. 2005 als Zusammenschluss von Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen Berlins gegründet, ist es heute ein wichtiger Partner des Landes Berlin im Feld des bürgerschaftlichen Engagements. Es begleitet und diskutiert die Berliner Engagementpolitik auf Senats- und Bezirksebene und arbeitet an den »Runden Tischen zum freiwilligen Engagement« mit, die zu aktuellen zivilgesellschaftlichen Themen stattfinden. Hier entwickelt das Landesnetzwerk gemeinsam mit anderen AkteurInnen seit 2014 eine neue Engagementstrategie für Berlin im Sinne eines trisektoralen »Compact«. Durch seine Arbeit hat es zudem einen Ausschuss bürgerschaftliches Engagement im Berliner Abgeordnetenhaus angeregt, der seit 2013 arbeitet. Die Geschäftsstelle des Netzwerks ist bei der Landesfreiwilligenagentur Berlin angesiedelt. In Kooperation mit dieser führt es seit 2008 die »Berliner Freiwilligenbörse« durch, auf der sich Vereine, Projekte und Initiativen präsentieren und über Engagementmöglichkeiten in Berlin informieren. Seit 2010 ist das Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin auch Partner für die Berliner Engagementwoche, dem Berlin weiten Pendant der Aktionswoche des BBE. mehr...

März 2016

Deutscher Olympischer Sportbund

Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre der Vereinssport in Deutschland nicht denkbar: Rund 8,6 Millionen Menschen engagieren sich in Sportvereinen und –verbänden, jährlich kommen im Durchschnitt 290 Millionen Stunden Engagement zusammen. Unter seinem Dach vereint der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) diese Engagierten in 98 Mitgliedsorganisationen und ist damit einer der größten Träger bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Er ist der Bewahrung und Förderung der Olympischen Idee verpflichtet und vertritt die Interessen seiner Mitgliedsorganisationen auf Bundesebene. Unter dem Leitgedanken »Sport für alle« entwickelt er Programme, die den Sport für möglichst alle Menschen zugänglich machen sollen. Engagementstrukturen zu sichern und die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, sieht der DOSB als eine zentrale Aufgabe an. Neben der Verleihung des »Preis pro Ehrenamt« an Personen und Institutionen, die sich für das Engagement im Sport einsetzen, gehören vielfältige Bildungsangebote und das Internetportal ehrenamt-im-sport.de zu den Aktivitäten des DOSB in diesem Bereich. Aktuell unterstützt er mit dem Projekt »Willkommen im Sport« Bewegungs- und Sportangebote für Geflüchtete. mehr...

UPJ e.V.

Für Soziale Kooperationen von Unternehmen mit gemeinnützigen Organisationen und der öffentlichen Verwaltung setzt sich seit 1996 das UPJ-Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR ein. Mehr als 30 Unternehmen und über 25 gemeinnützige Mittlerorganisationen engagieren sich darin bundesweit. Das Netzwerk bietet damit eine Plattform für den Erfahrungsaustausch, den Wissenstransfer und praktische Projekte. Darüber hinaus führt UPJ eigene Projekte durch, um sektorenübergreifende Kooperationen, Corporate Citizenship- und CSR zu verbreiten: Dazu gehört die Förderung von lokalen Engagement-Marktplätzen und Unternehmensaktionstagen, die Qualifizierung von gemeinnützigen Organisationen für Unternehmenskooperationen oder regionale Praxistage für mittelständische Unternehmen zu verantwortlichen Lieferketten und zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Darüber hinaus unterstützt das Team von UPJ Unternehmen und Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Corporate Volunteering, Corporate Citizenship- und CSR-Strategien und arbeitet aktiv im CSR-Forum der Bundesregierung mit. In diesem Jahr feiert das Netzwerk sein 20-jähriges Bestehen. Im BBE ist es bereits seit der Vorgründungsphase aktiv und bringt sich insbesondere zu Unternehmensengagement und -verantwortung ein. mehr...

Februar 2016

Heinrich-Böll-Stiftung

Der Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll hat sich in die Politik eingemischt, hat Zivilcourage gezeigt und andere dazu ermutigt. Dieses Vermächtnis trägt die grüne politische Stiftung in ihrem Namen. Die Heinrich-Böll-Stiftung steht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe und begreift sich als Agentur für grüne Ideen und Projekte. Die Bundesstiftung mit Sitz in Berlin kooperiert mit 16 Landesstiftungen in den Bundesländern und 160 ProjektpartnerInnen in über 60 Ländern. Sie hat eigene Büros in 31 Ländern. Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Bücher, Studien und Fachgespräche machen die Arbeit sichtbar. Der Internetauftritt gießt die Themen der Stiftung in Webdebatten, Dossiers, Erklärfilme und Blogs. Die Grüne Akademie ist ein Netzwerk aus rund 60 ehrenamtlichen Mitgliedern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, hier werden wissenschaftliche und politische Diskurse miteinander verzahnt. Mit der Vergabe von Preisen erinnert die Heinrich-Böll-Stiftung an grüne Vordenkerinnen: Hannah Arendt, Petra Kelly, Anne Klein. Das erfolgreichste Printprodukt ist der mit dem BUND entwickelte Fleischatlas, der Daten und Fakten zur weltweiten Fleischerzeugung präsentiert, Zusammenhänge aufzeigt und so zu einem bewussteren Umgang mit Tieren und Fleisch anregen will. mehr...

MOZAIK gGmbH

Menschen mit Einwanderungsgeschichte stehen bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oft vor besonderen Herausforderungen. Die MOZAIK gemeinnützige Gesellschaft für interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote mbH mit Sitz in Bielefeld hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hindernisse bei der Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von EinwandererInnen zu beseitigen. Sie entwickelt bundesweit Projekte zur beruflichen Integration von Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte sowie zur interkulturellen Öffnung von Organisationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Empowerment-Ansätzen für Ehrenamtliche aus MigrantInnenorganisationen. Derzeit koordiniert MOZAIK das bundesweite Transferprojekt »Interkulturelle Netzwerke – Bildungsbeauftragte für junge Menschen!«. Im Rahmen des Projekts werden VertreterInnen von Organisationen und Behörden bei der Umsetzung des (Inter-)Cultural Mainstreaming-Ansatzes sowie zu Möglichkeiten der Einbindung von Ehrenamtlichen aus MigrantInnenorganisationen unterstützt und beraten. In einem weiteren Projekt berät das interkulturelle Team von MOZAIK MigrantInnen zur beruflichen Qualifizierung und zur Anerkennung von Berufs- und Studienabschlüssen, die im Ausland erworben wurden. mehr...

Januar 2016

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Bildung, Wissenschaft und Innovation – das sind die Kernthemen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. 1920 gegründet als »Stifterverband der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft«, um die staatliche Förderung der Wissenschaft mit Spenden aus der Wirtschaft zu unterstützen, bietet der Stifterverband heute vielfältige Beratungsleistungen an, vernetzt AkteurInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und initiiert zahlreiche eigene Förderprogramme und Wettbewerbe. Als Träger des Deutschen Stiftungszentrums berät und verwaltet er mehr als 600 Stiftungen. Daneben unterstützt er Hochschulen bei der Umsetzung von zivilgesellschaftlichem Engagement und beim Austausch mit zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, z.B. im Bereich des Service Learning. Seit 2010 verleiht er die »Hochschulperle«, um Öffentlichkeit für wenig bekannte Projekte aus dem Wissenschaftsbereich zu schaffen. Mit der Geschäftsstelle ZiviZ hat der Stifterverband gemeinsam mit Partnern wie der Bertelsmann Stiftung eine Observationsstelle für zivilgesellschaftliche Entwicklungen aufgebaut. Mit dem ZiviZ-Survey, der 2016 das zweite Mal erhoben werden soll, einem Corporate Citizenship Survey und anderen Instrumenten füllt die Geschäftsstelle damit die Lücke einer Dauerberichterstattung Zivilgesellschaft. mehr...

Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee

Für Interessierte, die sich in Entwicklungsländern sozial engagieren wollen, ist er häufig die erste Anlaufstelle: der Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee (AKLHÜ). Er berät, unterstützt und informiert zu Möglichkeiten des persönlichen und beruflichen Engagements weltweit sowie zu Projekten, Programmen und Zugangsvoraussetzungen verschiedener internationaler Freiwilligen- und Entwicklungsdienste. Gegründet wurde er 1963 als Zusammenschluss von Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit aktiv sind. Die Synergien zwischen diesen Organisationen zu stärken und sie dabei zu unterstützen, die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu verbessern, ist ein Ziel des AKLHÜ. Als Kontakt- und Vernetzungsstelle fördert er den Austausch zu Fachthemen und zu Fragen der Entsendung von Freiwilligen und Fachkräften. Mit der Fachmesse »Engagement weltweit« bietet er AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit zudem die Gelegenheit, sich der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Der AKLHÜ gehört zu den Gründungsmitgliedern des BBE und setzt sich im Netzwerk für die Verbesserung der Rahmenbedingungen nationaler und internationaler Freiwilligendienste ein. mehr...

November 2015

IBM Deutschland

Gesellschaftliches Engagement hat beim IT- und Beratungsunternehmen IBM einen hohen Stellenwert, Vielfalt und Diversity werden als Erfolgsfaktoren gesehen und sind gelebte Kultur im Unternehmen. Schon Anfang September hat IBM eine interne Arbeitsgruppe auf den Weg gebracht, um möglichst breit auch in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. Ob Implementierung von Software zum Management von Flüchtlingsunterkünften und Warenlagern, Sprachkurse durch MitarbeiterInnen oder Orientierungstage und -praktika zur Unterstützung der beruflichen Integration - das Unternehmen sucht möglichst umfänglich mit seinen Stärken beizutragen. Mit dem Corporate Volunteering Programm »On Demand Community«, in dem sich bisher über 150.000 aktive und pensionierte MitarbeiterInnen weltweit engagiert haben, dem »Corporate Service Corps«, das bereits über 1.000 Projekte weltweit unterstützt hat, und maßgeschneiderten kostenlosen Beratungsengagements (»Impact Grants«) für gemeinnützige Organisationen, verfügt es über eine Palette verschiedener Formate, bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren und für Zivilgesellschaft nutzbar zu machen. Auch das BBE erhält derzeit Unterstützung durch IBM: bei der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie sowie bei der Weiterentwicklung der Online-Aktivitäten. mehr...

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

1958 von betroffenen Eltern und Fachleuten gegründet, ist die Lebenshilfe heute mit rund 130.000 Mitgliedern eine der größten Interessenvertretungen für und von Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland. Die Bundesvereinigung, ihre 16 Landesverbände und die über 500 Orts- und Kreisvereinigungen setzen sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Familien am Leben in der Gesellschaft ein. Die örtlichen Lebenshilfen bieten mit Kindergärten, Schulen, Wohn- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung und vielfältigen weiteren Diensten auch konkrete Hilfen im Alltag an. Bundesweit rund 60.000 hauptamtlich Tätige und 15.000 ehrenamtlich Engagierte arbeiten gemeinsam an diesen Aufgaben. Inklusion bedeutet für die Lebenshilfe auch, dass interessierte Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, sich selbst zu engagieren. So berät die Bundesvereinigung Lebenshilfe aktuell das BBE als strategische Partnerin beim Projekt »Forum Inklusive Gesellschaft«, das die nationale Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland begleitet. mehr...

Oktober 2015

Türkische Gemeinde in Deutschland

Logo der Türkischen Gemeinde in Deutschland

Vor 20 Jahren wurde die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) in Hamburg gegründet. Sie vertritt die Interessen der BürgerInnen türkischer Herkunft in Deutschland und repräsentiert in den Dachorganisationen auf Länderebene sowie den Berufs- und Fachverbänden rund 267 Einzelvereine. Die TGD setzt sich für die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung von MigrantInnen in Deutschland sowie gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen jeglicher Art ein. Ein weiteres Ziel ist die Integration kultureller Minderheiten in die deutsche Gesellschaft unter Wahrung ihrer kulturellen Identität. Seit 2013 fördert die TGD mit dem Programm »MeinLand – Zeit für Zukunft« lokale Bündnisse, die Maßnahmen mit und für bildungsbenachteiligte Jugendliche durchführen. Im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit« entwickelt die TGD derzeit Empowermentstrategien für MigrantInnen und MigrantInnenorganisationen mit dem Ziel ihrer gleichberechtigten Partizipation an der Gestaltung einer diversitygerechten und demokratischen Gesellschaft. Daneben macht sie das bürgerschaftliche Engagement von MigrantInnen und MigrantInnenorganisationen sichtbar und wirksam. mehr...

Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen

Die gerechte Gestaltung der Globalisierung, insbesondere die Überwindung der weltweiten Armut, hat sich der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) zum Ziel gemacht. 1995 gegründet, vereint VENRO als Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Deutschland inzwischen mehr als 120 Mitglieder. Der Verband vertritt die Interessen der entwicklungspolitischen und humanitären NRO gegenüber der Politik und schärft das öffentliche Bewusstsein für entwicklungspolitische Themen. Zentraler Bestandteil von VENRO sind Arbeitsgruppen, die sich aus Mitgliedern des Verbandes zusammensetzen. Hier werden entwicklungspolitische Prozesse kritisch begleitet und Fachtagungen zu Themen wie Gesundheit, Kinderschutz oder Klimawandel organisiert. Gemeinsam erarbeitete Positionen werden veröffentlicht und bilden die Grundlage für die Arbeit des Verbandes. Das VENRO-Projekt »Deine Stimme gegen Armut« will mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen Menschen dazu anregen, sich entwicklungspolitisch zu engagieren. Aktuell arbeitet das Projekt an einer Kampagne zur bevorstehenden Klimakonferenz in Paris, die Ende November beginnt. mehr...

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik

Bürgerschaftliches Engagement kann sich nur entwickeln, wenn Kinder und Jugendliche Demokratie schon in Hort, Kita und Schule praktisch erfahren - diese Überzeugung verbindet die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe). Seit inzwischen zehn Jahren setzt sich das Netzwerk demokratiepädagogischer AkteurInnen und Einrichtungen, das seine Wurzeln im Engagement gegen rechtsextreme Ausschreitungen Anfang der 90er Jahre hat, für Demokratie im Bildungswesen ein. Die DeGeDe hat es sich zur Aufgabe gemacht, demokratische Handlungskompetenzen zu entwickeln und demokratische Organisationskulturen in schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen zu fördern. Gemeinsam mit SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft entwickelt die DeGeDe Initiativen und Projekte, die Demokratie für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen. Daneben bietet sie regional in Kooperation Fort- und Weiterbildungen an und berät bei schulentwicklerischen Prozessen. Im BBE engagiert sie sich in der AG 2 »Bildung und Qualifizierung«. Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums ihrer Gründung veranstaltet die DeGeDe am 16. und 17. November 2015 den ersten bundesweiten Demokratietag, in dessen Rahmen auch der erste DemokratieErleben-Preis für demokratische Schulentwicklung verliehen wird. mehr...

September 2015

Bundesland Sachsen-Anhalt

Die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement ist eine Herzensangelegenheit für Sachsen-Anhalt. Das Bundesland koordiniert Maßnahmen, Projekte und Initiativen zur Stärkung des Engagements und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen ein, wie etwa den erweiterten Versicherungsschutz für Engagierte. Um das Engagement für eine lokale Willkommenskultur zu fördern und landesweit zu etablieren, finanziert das Land Sachsen-Anhalt die Netzwerkstelle »Engagierte Nachbarschaft – Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt« und den Engagementfonds »Willkommenskultur«. Daneben bemüht es sich insbesondere um die Engagementförderung an Schulen und unterstützt die systematische Verankerung von Service Learning in den Unterricht mit vielfältigen Projekten. Als erstes Bundesland hat es das Impulspapier »Schule der Bürgergesellschaft« aufgegriffen, das die BBE-Arbeitsgruppe »Bildung und Qualifizierung« erarbeitet und 2014 öffentlich vorgestellt hat. Auf Grundlage des Papiers entwickelt es eine eigene Landesstrategie im Bereich Bildung und Engagement. Über Engagement-Möglichkeiten in Sachsen-Anhalt sowie über rechtliche Rahmenbedingungen, Wettbewerbe, Förderprogramme und Qualifizierungsangebote für Engagierte informiert das Land mit einem eigenen Engagementportal.

Portal »Engagiert in Sachsen-Anhalt«: http://www.engagiert-in-sachsen-anhalt.de/ 

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

»Wir fahren raus, wenn andere reinkommen« – bei jedem Wetter und rund um die Uhr sind die Seenotretter der DGzRS einsatzbereit. Und das zum größten Teil ehrenamtlich: Von insgesamt rund 1.000 Seenotrettern engagieren sich 800 freiwillig. Zudem setzen sich knapp 600 Ehrenamtliche in ganz Deutschland für die DGzRS ein: Sie helfen bei der Spendergewinnung, halten Vorträge, engagieren sich auf Messen und mit Infoständen oder betreuen Sammelschiffchen. Ohne ihre Hilfe wäre der erfolgreiche Einsatz der Seenotretter nicht möglich. Seit der Gründung der DGzRS im Jahr 1865 haben die Besatzungen bereits mehr als 82.000 Menschen aus Seenot oder lebensbedrohenden Gefahren gerettet. Heute verfügt die ausschließlich durch Spenden finanzierte Gesellschaft über eine der modernsten und leistungsfähigsten Rettungsflotten weltweit. Mit rund 60 Seenotrettungskreuzern und –booten sind die Seenotretter an den Küsten der deutschen Nord- und Ostsee im Einsatz. Als assoziierter Partner engagiert sich die DGzRS mit anderen Rettungs- und Hilfsdiensten für das Projekt »INKA« zur Integration von Freiwilligen im Katastrophenschutz. Das BBE gratuliert zum Jubiläum 150 Jahre DGzRS und dankt den vielen Freiwilligen für ihr selbstloses Engagement. mehr...

August 2015

Konrad-Adenauer-Stiftung

Vor 60 Jahren wurde die Konrad-Adenauer-Stiftung als »Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit« gegründet, seit 1964 trägt sie den Namen des ersten Bundeskanzlers. Die Festigung der Demokratie, die Förderung der europäischen Einigung und die Intensivierung der transatlantischen Beziehungen sind besondere Anliegen der Stiftung. Mit politischer Bildungsarbeit in Deutschland und weltweit möchte sie die aktive Bürgergesellschaft stärken und Bürgerinnen und Bürger dazu befähigen, sich für die Demokratie einzusetzen und Politik und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Dabei sucht die Stiftung insbesondere Wege, das politische Engagement in der Gesellschaft besser mit dem institutionellen Engagement in Parteien zu verbinden. Zudem setzt sie sich in der Politik dafür ein, dass bürokratische Hemmnisse des bürgerschaftlichen Engagements reduziert werden und unterstützt Engagierte mit zahlreichen Angeboten zur Qualifizierung und Professionalisierung. Aktuell führt die Konrad-Adenauer-Stiftung die Seminarreihe »Vereinsmanagement in der Praxis« durch. In verschiedenen Modulen informiert sie u.a. über Fundraising, Mitgliederwerbung und Pressearbeit im Verein. mehr...

Volkssolidarität Bundesverband

Soziales Engagement für ältere Menschen, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte sowie für Kinder und Jugendliche bildet seit ihren Anfängen den Schwerpunkt des Wirkens der Volkssolidarität. Der Sozial- und Wohlfahrtsverband wurde 1945 in Ostdeutschland gegründet mit dem Ziel, soziale Not und Elend nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu lindern. Heute engagiert sich der Verband für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt und Ausbau der sozialen Sicherungssysteme, der Gesundheitsversorgung und der Pflege. Er betreibt eine Vielzahl sozialer Einrichtungen, darunter Freizeit- und Begegnungsstätten, Pflegedienste, Beratungsstellen, Kindertagesstätten und Einrichtungen für Menschen in Not. Bürgerschaftliches Engagement ist von elementarer Bedeutung für die Volkssolidarität: im Jahr 2014 engagierten sich mehr als 24.000 ehrenamtliche MitarbeiterInnen in ihren Mitgliedsgruppen. Um die Gewinnung neuer Engagierter zu professionalisieren, hat der Verband die »Initiative Ehrenamtskoordination in der Volkssolidarität« gestartet. Daneben tritt er für bessere gesetzliche Rahmenbedingungen und eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements ein. mehr...

Juli 2015

Körber-Stiftung

Mit einer Vielzahl von Projekten und Kooperationen setzt sich die Körber-Stiftung seit Jahren für eine Stärkung der Bürgergesellschaft ein. Insbesondere hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern und die Engagementinfrastruktur dauerhaft zu stärken. Im Jahr 1959 vom Unternehmer und Anstifter Kurt A. Körber gegründet, ist die Körber-Stiftung heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international operativ tätig. Sie engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur, internationale Politik und Gesellschaft. Im Rahmen des im Januar 2015 gestarteten Netzwerkprogramms »Engagierte Stadt« arbeitet die Körber-Stiftung gemeinsam mit Partnern daran, die kommunale Engagementinfrastruktur zu stärken und gleichzeitig neue Formen der strategischen Zusammenarbeit zu erproben - z.B. zwischen Stiftungen und öffentlicher Hand oder zwischen Förderern und Einrichtungen, die lokales Engagement unterstützen. Um den Austausch von Stiftungen zum Thema Engagementförderung zu professionalisieren, hat die Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen das Forum Engagementförderung ins Leben gerufen. mehr...

Deutsche Bank

Als führende, globale und in Deutschland verankerte Bank investiert die Deutsche Bank in die Gesellschaften, in denen sie tätig ist. Das persönliche Engagement ihrer Mitarbeitenden ist dabei seit mehr als 20 Jahren integraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Allein 2014 engagierten sich rund 17.000 KollegInnen über 190.000 Stunden in sozialen Projekten. In Deutschland waren mehr als 7.200 Mitarbeitende in fast 1.900 gemeinnützigen Projekten aktiv und haben so gezeigt, wie sich die Kultur der Leistung mit einer Kultur der Verantwortung verbindet. Fast ein Drittel der Corporate Volunteers weltweit unterstützt die Born to Be-Projekte der Deutschen Bank und ihrer Stiftungen. Sie helfen jungen Menschen, ihr Potenzial zu entfalten oder stehen gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen mit Fachkompetenz beratend zur Seite. Die Deutsche Bank zählt auch zu den Unterstützern des BBE und ermöglicht z.B. jährlich die Durchführung der Mitgliederversammlung in ihrer Hauptstadtrepräsentanz in Berlin. mehr...

Weitere Informationen zur gesellschaftlichen Verantwortung der Deutschen Bank

Juni 2015

Förderverein Pro Asyl e.V.

Viele Menschen in Deutschland möchten sich für Flüchtlinge engagieren - und Tausende tun es bereits, z.B. in zivilgesellschaftlichen Willkommensbündnissen. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl e.V. fördert und unterstützt dieses Engagement, etwa durch Kampagnen wie die Bleiberechtskampagne für langjährig Geduldete oder Aktionstage wie den Tag des Flüchtlings. Mit der Broschüre »Herzlich Willkommen. Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann« gibt sie konkrete Anregungen und Tipps für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit vor Ort. Bereits seit fast 30 Jahren setzt sich Pro Asyl für die Rechte von Flüchtlingen in Deutschland und Europa ein - sei es durch Kampagnen zu Missständen in der Flüchtlingspolitik oder gegen Rassismus, durch Einzelfallhilfe über den Rechtshilfefonds und Begleitung von Flüchtlingen in ihren Asylverfahren oder durch die Förderung der Landesflüchtlingsräte, die aktive Gruppen vor Ort koordinieren und begleiten. Aktuell bietet Pro Asyl die Informationsausstellung »Asyl ist Menschenrecht« über Fluchtursachen, -wege und -hindernisse sowie über die Situation an den EU-Außengrenzen an. Vereine, Organisationen und Institutionen, die die Ausstellung in ihren Räumen zeigen möchten, können sie bei Pro Asyl bestellen. Das Projekt wird u.a. von den BBE-Mitgliedern IG Metall und DGB unterstützt. mehr...

Otto Brenner Stiftung

Die Otto Brenner Stiftung ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall. Gegründet 1972, im Todesjahr des ehemaligen 1. Vorsitzenden der IG Metall, Otto Brenner, führt die Stiftung im Rahmen gezielter Projektförderung Arbeit und Wirken des Gewerkschafters fort. Soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen und die Arbeits- und Lebensbedingungen in Ost- und Westdeutschland anzugleichen und zu verbessern gehört zu ihren Zielen. Weitere wichtige Anliegen der Stiftung sind der Einsatz für die gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Gruppen sowie die wissenschaftliche Forschung zu Engagementpolitik und Partizipation. Förderte sie in den Anfangsjahren vor allem arbeitsrechtliche Publikationen, unterstützt die Stiftung inzwischen ein breites Spektrum von Projekten mit nationalem, europäischem oder internationalem Fokus und überwiegend gesellschafts- oder sozialpolitischem Hintergrund. Seit 2012 unterstützt die Otto Brenner Stiftung durch eine Förderung des Newsletters und der Europa-Nachrichten auch die Arbeit des BBE. Jedes Jahr vergibt sie zudem den »Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus«, um Themen wie unternehmerische Verantwortung und Diskriminierung stärker in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. mehr...

Mai 2015

BAG SELBSTHILFE

Die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen ist seit fast 50 Jahren das zentrale Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE). Sie ist die Dachorganisation von 116 Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Um bürgerschaftliches Engagement in der Selbsthilfe zu fördern, hat die BAG SELBSTHILFE das Projekt »Lernort Selbsthilfe« ins Leben gerufen. Es unterstützt Selbsthilfeorganisationen bei der Entwicklung von Qualifizierungsangeboten für ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Vorstände. Durch Mitwirkung in Gremien wie dem Inklusionsbeirat bei der Behindertenbeauftragten Verena Bentele beteiligt sich die BAG SELBSTHILFE an der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Um ein Gegengewicht zur Berichterstattung des Bundes zu schaffen, hat sie zudem gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen die BRK-Allianz gegründet, die einen »Koordinierten Parallelbericht« erarbeitet. Darüber hinaus setzt sie sich im G-BA für die Umsetzung patientenorientierter Gesetze ein. mehr...

Städtetag Baden-Württemberg

Als Landesverband des Deutschen Städtetags vereint der Städtetag Baden-Württemberg 184 Städte und Gemeinden des Landes Baden-Württemberg sowie Verbände und kommunale Rechenzentren. Seine Hauptaufgabe ist es, die Interessen seiner Mitglieder in Land, Bund und EU zu vertreten. Er informiert seine Mitglieder über Entwicklungen im Gesetzgebungs- und Verwaltungsbereich und berät und vertritt sie in einzelnen kommunalen Angelegenheiten. Über diese Aufgaben hinaus engagiert sich der Städtetag Baden-Württemberg in den Bereichen Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung, Flüchtlingshilfe, demografischer Wandel und Inklusion. Er hat sowohl an der Erarbeitung der »Landesengagementstrategie« als auch an der Schaffung der »Allianz für Beteiligung« mitgewirkt und beteiligt sich derzeit an der Bildung neuer Bündnisse für und mit Flüchtlingen. Mit der »Kommunalen Beratungsstelle Inklusion« begleitet er die Städte bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Zudem hat er Anfang des Jahres 2014 den Aufbau eines »Kompetenznetzwerks Inklusion« gestartet. In diesem Monat feiert der Städtetag Baden-Württemberg Geburtstag: Gegründet wurde er am 10. Mai 1954. mehr...

April 2015

Deutscher Basketball Bund e.V. (DBB)

1949 in Düsseldorf gegründet, hat das noch junge BBE-Mitglied Deutscher Basketball Bund e.V. (DBB) seinen Sitz heute in Hagen. Der DBB ist Dachverband der 16 Landesverbände mit rund 2.000 organisierten Vereinen und Abteilungen und mehr als 190.000 Aktiven. Zu seinen Aufgaben gehört es, sich um die neun Nationalmannschaften und deren Förderung und Planung zu kümmern. Daneben ist der DBB u.a. zuständig für Regeln und die Ausrichtung von Länderspielen und anderen, auch internationalen, Veranstaltungen wie etwa der EM 2015 in Berlin. In allen Bereichen des Verbandes und seiner Vereine leisten ehrenamtlich Engagierte wichtige Arbeit – ob als SchiedsrichterInnen, TrainerInnen, Vorstände, Schulbeauftragte oder BetreuerInnen. Um das bürgerschaftliche Engagement in den Vereinen und Abteilungen weiter zu fördern, hat der DBB 2013 das Projekt »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!« ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projektes bietet der Verband Beratung für Basketballvereine und -abteilungen sowie Qualifizierung von MultiplikatorInnen für die Gewinnung neuer freiwillig Engagierter an. Ein weiteres Projekt führt die Basketballjugend im DBB im Rahmen des Förderprogramms »Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport!« (ZI:EL) durch. Es soll Jugendliche für das Engagement gewinnen, die bisher nicht im Fokus des organisierten Sports gestanden haben. mehr...

AfB Arbeit für Menschen mit Behinderungen gGmbH

Das gemeinnützige IT-Systemhaus AfB Arbeit für Menschen mit Behinderungen gGmbH wurde vor gut zehn Jahren mit einer ersten Filiale im baden-württembergischen Ettlingen gegründet, mit der Vision, die digitale Inklusion in unserer Gesellschaft zu fördern. Es übernimmt im Rahmen von CSR-Partnerschaften ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen, bereitet diese für den Wiederverkauf auf oder gewinnt Ersatzteile aus zu alten und defekten Geräten. Damit schont die AfB gGmbH nicht nur die Umwelt, sondern fördert zugleich Diversity und Inklusion: Inzwischen beschäftigt sie an insgesamt 13 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz über 200 Angestellte, die Hälfte mit Behinderung. Die Arbeitsprozesse im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet und werden gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderung erledigt. Gemeinsam mit der IHK-Aachen und dem Landschaftsverband Rheinland hat die AfB gGmbH die anerkannte Ausbildung zur/zum FachpraktikerIn für IT-Systeme für junge Menschen mit Behinderung geschaffen und setzt diese im Rahmen des Projektes »Werkstatt - Ausbildung - Beruf« um. AfB sucht weiterhin Firmen als CSR-PartnerInnen: Interessierte Unternehmen können IT-Geräte, die sie nicht mehr benötigen, zur Verfügung stellen und sich auf diese Weise gesellschaftlich engagieren. mehr...

Aus Anlass der Wahl zum Mitglied des Monats räumt AfB allen Mitgliedern des BBE 5 Prozent Rabatt beim Kauf von gebrauchten IT-Geräten in den AfB-Shops ein.
Weitere Informationen unter der AfB-Hotline: (0 72 43) 2 00 00-0.

März 2015

European Youth4Media Network e.V.

Durch digitale Medien jungen Menschen eine Stimme geben – das hat sich der Verein European Youth4Media e.V. zur Aufgabe gemacht. Vor zehn Jahren gegründet, vereint das europäische Netzwerk mit Sitz in Münster inzwischen 46 Mitgliedsorganisationen aus 31 Ländern, von Jugendinstitutionen über Radio- und TV-Stationen sowie Kultur- und Medienzentren bis hin zu Nichtregierungsorganisationen. Gemeinsam engagieren sich die Mitgliedsorganisationen grenzüberschreitend für partizipative Jugendmedienarbeit und die aktive Mitgestaltung und Teilhabe Jugendlicher an einer europäischen Bürgergesellschaft. Das Netzwerk betreibt Lobbyarbeit für Bürgermedien in Europa und fördert insbesondere non-formale Bildung und Jugendbildung als Zusatzqualifikation für den Übergang Schule und Beruf sowie Lebenslanges Lernen. In zahlreichen Projekten bietet Youth4Media Seminare und Workshops an, in denen Jugendliche kreativ mit digitalen Medien arbeiten können – ob in Form von Video-, Audio- und Web-TV-Produktionen, Blogartikeln oder Fotos. Darüber hinaus stärkt das Netzwerk das Empowerment von zivilgesellschaftlichem Engagement auch durch die Ausbildung von MedientrainerInnen, die das erworbene Wissen in ihren Heimatländern weitergeben. mehr...

Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS)

Viele Menschen über 50 Jahren haben den Wunsch, die Gesellschaft weiterhin aktiv mitzugestalten und sich für andere einzusetzen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) trägt seit 20 Jahren mit ihrer Arbeit dazu bei, die gesellschaftliche Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen zu fördern. Sie ist Gründungsmitglied des BBE und hat gemeinsam mit anderen Mitgliedern die BBE-AG 8 »Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement« initiiert. Als Dach- und Fachverband der Träger der rund 350 Seniorenbüros in Deutschland bietet die BaS Fachberatung und Vernetzung und setzt sich auf allen politischen Ebenen für den Fortbestand und die Schaffung neuer Seniorenbüros sowie für den Ausbau von Infrastruktureinrichtungen ein, die das Engagement älterer Menschen fördern. Vor Ort und auf Bundesebene entwickelt sie neue Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels: ob zu Nachbarschaftshilfe und sozialen Dienstleistungen, zur Übergangsphase zwischen Erwerbsarbeit und Rente oder zu vielfältigen anderen Themen. Gemeinsam mit DOSB und bagfa hat die BaS das Projekt »Attraktives Ehrenamt im Sport« gestartet, das Ansätze und Ideen erprobt, wie das Engagement im Sport insbesondere auf Leitungs- und Vorstandsebene für Ältere attraktiv gestaltet werden kann. Das BBE gratuliert der BaS zum 20. Jubiläum! mehr...

Februar 2015

Deutsche Telekom AG

Bürgerschaftliches Engagement ist bei der Deutschen Telekom AG fester Bestandteil der Unternehmenskultur, sowohl in Form des Corporate Volunteering der MitarbeiterInnen als auch durch die Unterstützung von Projekten und Kooperationspartnern. Seit 2011 ist die Deutsche Telekom Partnerin und Unterstützerin des BBE. Sie begleitet seit drei Jahren die Woche des bürgerschaftlichen Engagements und hat von 2012 bis 2014 das Projekt »Netzwerkentwicklung des BBE« finanziell sowie als strategische Partnerin unterstützt. Ziel des Projekts war es, die Ressourcen und Potenziale des BBE noch besser nutzbar zu machen. Zum zehnjährigen Jubiläum des BBE stellte die Telekom dem Netzwerk das »Engagement-Mosaik« zur Verfügung, eine Online-Plattform, auf der Engagierte sich und ihr Projekt vorstellen können. Das Unternehmensengagement der Telekom widmet sich schwerpunktmäßig den gesellschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels, der Förderung von Medienkompetenz und Chancengleichheit. So entwickelt sie u.a. nachhaltige Kommunikationsprodukte, unterstützt Kinder und Senioren im Umgang mit digitalen Medien oder engagiert sich für den Behindertensport. Mit der »Ich kann was«-Initiative fördert sie seit 2009 Projekte, die die Kompetenzen sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher stärken. Derzeit unterstützt die Deutsche Telekom AG das BBE bei der Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie. In diesem Jahr feiert der Konzern außerdem 20jähriges Bestehen. Wir gratulieren zum Jubiläum! mehr...

BBE Engagement Mosaik Weitere Informationen

Deutscher Naturschutzring (DNR)

Mit 5,5 Millionen Mitgliedern in 100 Mitgliedsverbänden ist der Deutsche Naturschutzring, Gründungsmitglied des BBE, der viertgrößte Dachverband in Deutschland. Er versammelt Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Natursportorganisationen, Erzeugerverbände, Stiftungen und Institute, darunter BUND und NABU, die ebenfalls Mitglied im BBE sind. Im Jahr 1950 mit 15 Mitgliedsverbänden gegründet, tritt der DNR inzwischen seit 65 Jahren für Naturschutz und Nachhaltigkeit ein. Aufgabe des Verbandes ist es u.a., umwelt- und naturschutzpolitische Forderungen der Zivilgesellschaft auf Bundes- und EU-Ebene durchzusetzen, die Arbeit seiner Mitglieder zu koordinieren und über aktuelle Gesetze, Initiativen, Projekte und Studien zu informieren. Die natürlichen Ressourcen auch für zukünftige Generationen zu bewahren und ein nachhaltiges, umweltgerechtes Wirtschaften zu fördern, sind Ziele des DNR. Im Rahmen des Projekts »Generationengerechtigkeit als ökologisch-soziale Herausforderung«, das sich dem Beitrag des Umweltschutzes zur sozialen Gerechtigkeit widmet, bringt der DNR Organisationen und Verbände aus Naturschutz und sozialem Engagement zusammen. Die Online-Plattform des Projekts bietet AkteurInnen die Möglichkeit, Kooperationspartner für gemeinsame Ziele und Projekte zu finden, um sich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Gesellschaft zu engagieren. Der DNR ist beteiligt am Projekt Forschungswende. Es bietet Umweltverbänden, Entwicklungshilfsorganisationen und anderen Organisationen eine Plattform, um Wissenschaft und Forschung zu diskutieren und hilft den Organisationen, sich an der Forschungswende für eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft zu beteiligen. mehr...

Online-Plattform zum Projekt »Generationengerechtigkeit als ökologisch-soziale Herausforderung« Weitere Informationen

Projekt Forschungswende Weitere Informationen

Dachverband Gemeindepsychiatrie

Seit inzwischen fast 40 Jahren setzt sich der Dachverband Gemeindepsychiatrie mit seinen rund 200 Mitgliedsorganisationen und ihren über 18.000 Mitgliedern in allen Bundesländern für die Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe von psychisch erkrankten und behinderten Menschen in Deutschland ein. Als Zusammenschluss gemeindepsychiatrischer Trägerorganisationen, die psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen unterstützen, vereint er sowohl professionelle Anbieter als auch Unterstützungsangebote engagierter BürgerInnen. Die aktive und verantwortliche Beteiligung der Betroffenen ist allen angeschlossenen Vereinen, Gruppen und Bürgerinitiativen ein wichtiges Anliegen. Dies gilt auch im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements, dessen Neugestaltung unter Einbeziehung psychiatrie-erfahrener Menschen der Dachverband Gemeindepsychiatrie seit Beginn durch Projekte, Lobbyarbeit und Mitgliederkommunikation fördert. Der konkreten Umsetzung von Inklusion und Teilhabe widmet sich der Dachverband u.a. im Projekt »PIELAV – Gemeindepsychiatrie schafft Inklusion«. Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre die Gemeindepsychiatrie kaum denkbar: In unzähligen Bürgervereinen, Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftsprojekten und Beratungsstellen engagieren sich psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen ehrenamtlich. mehr...

Berliner Wochenblatt Verlag

Der Berliner Wochenblatt Verlag gibt jeden Mittwoch die kostenlose Lokalzeitung »Berliner Woche« und das »Spandauer Volksblatt« heraus. Mit über 1,53 Mio. Exemplaren ist sie die auflagenstärkste Wochenzeitung der Hauptstadt. In jeder der 33 Lokalausgaben erscheint die Seite »Berlin engagiert«. Hier werden beispielhafte Engagements der BerlinerInnen und Hintergründe der Engagementpolitik vorgestellt sowie Interviews mit Personen der Engagement-Szene veröffentlicht. Auch einige VertreterInnen aus dem Netzwerk des BBE kamen bereits zu Wort. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Senat, dem Landesnetzwerk Bürgerengagement und der Stiftung Gute-Tat.de veröffentlicht die Berliner Woche zudem vielfältige Engagementangebote. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat der Berliner Wochenblatt Verlag im BVDA aktiv für das Thema bürgerschaftliches Engagement geworben. Inzwischen haben viele Anzeigenblattverlage in Deutschland das Thema deutlich stärker im Fokus als früher. Denn es bietet den Anzeigenzeitungen eine wunderbare Möglichkeit der Anerkennung und Öffentlichkeitsarbeit für – nicht nur lokales – Engagement. Folgerichtig wurde der BVDA ebenfalls Mitglied des BBE und ist seit 2013 Medienpartner der Aktionswoche für bürgerschaftliches Engagement. mehr...

Amadeu Antonio Stiftung

Eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagiert - das ist das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung seit ihrer Gründung 1998. Angesichts der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte, gemeinsamer Aufmärsche von Hooligans und Rechtsextremen sowie eines starken Anstiegs antisemitischer Straftaten in der jüngeren Zeit haben diese Themen eine traurige Aktualität. Der tödliche Überfall von rechtsextremen Jugendlichen auf Amadeu Antonio Kiowa - den Namensgeber der Stiftung - jährt sich in dieser Woche zum 24. Mal. Um Projekte und Initiativen zu fördern, die gegen rechtsextreme Gewalt und für eine demokratische Kultur und den Schutz von Minderheiten eintreten, bietet die Amadeu Antonio Stiftung nicht nur finanzielle Unterstützung: die Eigeninitiative zu stärken, Projekte zu vernetzen und mehr öffentliche Aufmerksamkeit für sie zu schaffen, bildet einen wichtigen Schwerpunkt in der bedeutenden Arbeit der Stiftung. Leitend dafür ist die Überzeugung, dass eine lebendige demokratische Kultur und die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements entscheidend sind für den Einsatz gegen Rassismus und Rechtsextremismus. mehr...

Deutscher Feuerwehrverband (DFV)

In Deutschland sind 1,3 Millionen Menschen in Freiwilligen, Jugend-, Berufs- und Werkfeuerwehren aktiv, mehr als eine Million davon ehrenamtlich. Dies zeigt, dass bürgerschaftliches Engagement eine elementare Grundlage für die Feuerwehr in Deutschland ist. Der Deutsche Feuerwehrverband vertritt die Interessen der Feuerwehrangehörigen auf Bundesebene, analysiert Probleme, begleitet Entwicklungen im Feuerwehrwesen und erarbeitet Konzepte für die Tätigkeit der Feuerwehren. Mit verschiedenen Projekten engagieren sich die Feuerwehren etwa für Integration, Frauen in der Feuerwehr und Demokratie. Gemeinsam mit dem BBE und anderen Partnern arbeitet der Deutsche Feuerwehrverband im Projekt »Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz« (INKA) mit. Auch Kinder und Jugendliche spielen eine wichtige Rolle für die Feuerwehr. In diesem Jahr feierte die Deutsche Jugendfeuerwehr bereits ihr 50. Jubiläum mit derzeit mehr als 18.000 Gruppen. mehr...

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

Gute Arbeitsbedingungen, Grundrechte im Betrieb, Mitbestimmung und Gleichberechtigung, bessere Löhne und Tarifverträge - dafür engagiert sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit ihren rund 2 Millionen Mitgliedern aus etwa 1000 Berufen seit 2001. Sie ist die zweitgrößte Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und unterstützt JugendvertreterInnen sowie Betriebs- und Personalräte bei der Vertretung ihrer Interessen. Ziele ihres gewerkschaftlichen Engagements sind Solidarität und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Dafür arbeiten Tausende haupt- und ehrenamtlich in Betrieben und Ortsvereinen, in Bezirks- und Landesgeschäftsstellen sowie in der Bundesverwaltung der Gewerkschaft. Ihre Mitglieder engagieren sich für Themen wie soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit in der Bildung, bessere Arbeitsbedingungen, Tarifverträge und eine Wirtschaft, die sich am Gemeinwohl orientiert. ver.di setzt sich zudem dafür ein, dass Freiwilligendienste nicht in Konkurrenz zu regulärer Beschäftigung treten, sondern arbeitsmarktneutral ausgestaltet werden und unterstützt mit guten Tarifverträgen den zeitlichen und finanziellen Raum, den das bürgerschaftliche Engagement von Erwerbstätigen in der Gesellschaft braucht. mehr...

Children for a better World

»Mit Kindern. Für Kinder!« lautet seit 20 Jahren der Leitgedanke von CHILDREN. Der Verein setzt sich in Deutschland und im Ausland für Kinder in Armut ein. In verschiedenen Projekten wird ihnen nicht nur in ihrer schwierigen Situation geholfen. Sie lernen Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Bei den CHILDREN-Mittagstischen etwa können sie neben einer warmen Mahlzeit zudem lernen, bewusst einzukaufen und zu kochen. In eigenen Projekten engagieren sie sich gemeinsam für eine bessere Welt. Die Kinder und Jugendlichen entscheiden in Kinderbeiräten selbst über die Vergabe von Fördergeldern und übernehmen so Verantwortung. Mit Jugend hilft! fördert CHILDREN die Initiativen von Kindern und Jugendlichen auch finanziell und mit Know-How. CHILDREN ist überzeugt: »Wer schon früh lernt, dass er etwas bewegen kann und dass sein Einsatz zählt, wird sowohl für sich selbst als auch für unsere Gesellschaft mehr Verantwortung übernehmen.« Das finden wir auch und gratulieren zum 20. Jubiläum!
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Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa)

Die Bereitschaft, sich freiwillig und ohne Bezahlung für andere einzusetzen, ist in Deutschland groß. Es gibt nicht nur eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich zu engagieren – vom Bildungsprojekt für Kinder, über Umweltschutz bis zum gemeinsamen Engagement mit Menschen mit Behinderung. Auch die Motive und Wünsche der Bürger/innen an ein Ehrenamt sind vielfältig. Freiwilligenagenturen helfen dabei, das passende Engagement zu finden. Hier werden die Angebote von Organisationen und Initiativen in einer Stadt oder Gemeinde gesammelt und Engagierte entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten vermittelt. Freiwilligenagenturen, die mancherorts auch Zentren oder Börsen heißen, beraten zudem die Organisationen, die mit Freiwilligen zusammenarbeiten wollen. Vor 15 Jahren gründeten lokale Freiwilligenagenturen die Bundesarbeitsgemeinschaft bagfa. Hauptaufgabe der bagfa ist es, die Freiwilligenagenturen in ihrer strategischen Entwicklung und ihrer Arbeit zu unterstützen sowie bundesweit zu vernetzen. Zu ihren Tätigkeitsfeldern gehören Fortbildung, Qualitätsmanagement, Projektentwicklung wie auch die bundesweite Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung. An Thementagen der bagfa stehen bestimmte Themen, wie etwa im Mai 2014 das Jugendengagement, im Zentrum von Workshops. Auf der 19. Jahrestagung der Freiwilligenagenturen im November schließlich feiert die bagfa ihr 15-jähriges Jubiläum. Das BBE gratuliert der bagfa zum Geburtstag und dankt den vielen Freiwilligenagenturen für ihre wertvolle Arbeit.
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Youth Bank Deutschland e.V.

Ideen bewegen mit mehr als nur Geld: Seit zehn Jahren fördern die Youth Banks kleine Projekte von Jugendlichen in Deutschland und ermutigen sie so zum Engagement. Dabei übernehmen junge Menschen bis 25 Jahre die Verantwortung in den Youth Banks. Sie entscheiden über die Förderung der Projekte, beraten und unterstützen die Jugendlichen bei der Umsetzung. Diese können dabei vieles von der Projekteplanung bis zur guten Teamarbeit lernen. Die lokalen Youth Banks sammeln für ihre Arbeit Geld von Partnern vor Ort: Kommunen, Unternehmen, Bürgerstiftungen und andere. Der Youth Bank Deutschland e.V. unterstützt dieses Engagement von Jugendlichen für Jugendliche mit Qualifizierung und sorgt für die Vernetzung der lokalen Youth Banks.
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ARBES in Baden-Württemberg

Entstanden aus einem Modellprojekt in Baden-Württemberg, ermöglichte die ARBES zunächst Seniorengenossenschaften, sich zu vernetzen und das Bürgerschaftliche Engagement zu entwickeln. Sie wurde 1994 auf Anregung des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth gegründet. Bald folgten auch weitere Themen des Engagements und heute versammelt die ARBES ca. 120 Mitgliedsvereine und -initativen, die sich für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg einsetzen. In diesem Jahr feiert das Netzwerk sein 20-jähriges Bestehen.
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Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Gesellschaftliches Engagement ist im Selbstverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fest verankert. Das ZDF ist Gründungsmitglied des BBE und unterstützt die Woche des bürgerschaftlichen Engagements »Engagement macht stark« als Medienpartner seit den Anfängen in 2004. Darüber hinaus ist das ZDF seit vielen Jahren in der AG »Kommunikation« engagiert. Das ZDF setzt sich über das TV-Programm hinaus für soziale und kulturelle Belange ein. Ein Fokus liegt dabei auf Barrierefreiheit, Medienkompetenz und sozialem Engagement. So hat das ZDF vor fünfzig Jahren die Aktion Mensch (damals Aktion Sorgenkind) gegründet, die sich der Förderung der Inklusion verschrieben hat. Bis heute können so jedes Jahr hunderte Projekte gefördert werden, von denen die Sendung »Menschen – das Magazin« jede Woche einige vorstellt. Jedes Jahr unterstützt das ZDF zudem die Krebshilfe, die Welthungerhilfe, Brot für die Welt und Misereor sowie »Ein Herz für Kinder« mit Charitysendungen. Eine weitere Medienpartnerschaft pflegt das ZDF mit den »Sternen des Sports« unseres Mitglieds DOSB, der besonderes gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen auszeichnet.
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Engagementbericht des ZDF Weitere Informationen

Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

Der Versicherungsschutz im Ehrenamt ist seit seiner Einrichtung ein wichtiges Thema für die Arbeit des BBE. Engagierte können in ihrem Engagement – etwa auf dem Glockenturm beim sonntäglichen Glockengeläut oder Kassenwart in einem Verein – Opfer eines körperlichen Schadens werden. Hier stellt sich die Frage nach einer Unfallversicherung, die eine möglichst schnelle Wiederherstellung der Gesundheit unterstützt, eine finanzielle Grundsicherung bei Invalidität bietet sowie im schlimmsten Falle auch Hinterbliebene unterstützt. Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ist eine der beiden gesetzlichen Unfallversicherungen, die Engagierte in verschiedenen Bereichen versichern. Neben der im Gesetz verankerten Versicherung im Ehrenamt können sich Engagierte auch selbst freiwillig versichern oder dies über ihre Organisationen tun. Die VBG stellt hierfür eine einfache Antragsmöglichkeit zur Verfügung. Damit ist die VBG selbst ein wichtiger Teil der Rahmenbedingungen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.
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Freiwillige Versicherung Weitere Informationen

Ford-Werke

Als eines der ersten Neumitglieder des BBE entwickelt und realisiert die Ford-Werke GmbH verschiedene Formen gesellschaftlichen Engagements. Im Kontext von Corporate Citizenship liegt dabei ein Fokus auf Volunteering: Das Prinzip »Zeitspende« wurde im Mai 2000 mit dem »Ford Community Involvement-Programm« systematisch in Deutschland eingeführt und kontinuierlich ausgebaut. Bei einer bezahlten Freistellung von 16 Stunden pro Jahr können sich Ford Beschäftigte frei nach ihren Ambitionen für die Gemeinschaft engagieren – sozial, ökologisch und kulturell. Der Facettenreichtum der Freiwilligen-Projekte ist das Markenzeichen des Programms und spiegelt so die Vielfalt der Belegschaft. So eröffnet Ford seit über 14 Jahren einen niedrigschwelligen, »experimentellen« Einstieg ins Ehrenamt und fördert Engagement-Karrieren. Bis heute investierte Ford mit seinen MitarbeiterInnen rund 180.000 Arbeitsstunden für das Gemeinwohl. Zudem engagiert sich Ford mit Mobilitäts-Sponsoring sowie Projekt-Förderungen über den »Ford Fund« der amerikanischen Muttergesellschaft. Dessen Förderschwerpunkte sind Bildung, Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit/Umwelt und (lokale) Bürgergesellschaft.
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Im Juni 2014 wurde Ford Deutschland in der Kategorie Großunternehmen durch eine unabhängige Jury unter die »Top 5« für den CSR-Preis der Bundesregierung nominiert.
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Ford ist langjähriges BBE-Mitglied, aufgenommen 2003 unter den 75 ersten Neumitgliedern des BBE, und war seitdem viele Jahre engagiert im Koordinierungsausschuss (bis 2009) und im Sprecherrat des BBE (bis 2010).

Robert Bosch Stiftung

Soziale Verantwortung und Völkerverständigung waren Schwerpunkte des philanthropischen Wirkens von Robert Bosch. Die vor 50 Jahren gegründete Robert Bosch Stiftung führt das Vermächtnis des Unternehmers fort, indem sie selbst mit Programmen und Förderpreisen operativ tätig ist und modellhafte Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Gesundheit, Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur unterstützt. Seit 1992 ist die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement ein Schwerpunkt in der Arbeit der Stiftung, die auch Gründungsmitglied des BBE ist. Um den Problemen vieler Vereine bei der Besetzung ehrenamtlicher Vorstandsämter zu begegnen, startete die Stiftung 2011 in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern das Programm »Engagement braucht Leadership«. An drei Modellstandorten wurden von 2011 bis 2013 Maßnahmen und Unterstützungsangbote für Vereine und ihre Vorstände erprobt, die in der 2014 gestarteten zweiten Programmphase nun mit Blick auf die Verankerung des Ansatzes im politischen Handeln auf Landesebene vertieft werden. Parallel zu diesem Programm hat die Robert Bosch Stiftung das BBE-Projekt »Gewinnung, Qualifizierung und Entwicklung ehrenamtlicher Vereinsvorstände« gefördert, in dessen Rahmen auch dieser Themen-Newsletter erscheint.
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BBE-Projekt »Gewinnung, Qualifizierung und Entwicklung ehrenamtlicher Vereinsvorstände« mehr... 

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen

Auch und gerade für ältere Menschen ist bürgerschaftliches Engagement eine Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und dieses mitzugestalten. Angesichts des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft stellt sich zunehmend die Frage, wie wir dieses Engagement fördern und seine Rahmenbedingungen verbessern können. Unser Mitglied des Monats im Juni, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), setzt sich bereits seit 25 Jahren für das Engagement im Alter und die Interessen von älteren Menschen ein. Die Arbeit des BBE unterstützt sie zudem seit der Gründung. Unter ihrem Dach versammelt die BAGSO heute über 100 Senioren-Verbände mit mehreren Millionen ehrenamtlich Engagierten. Neben der gesellschaftlichen Teilhabe und Partizipation älterer Menschen gehören ein solidarisches Miteinander der Generationen und eine hochwertige Versorgung in den Bereichen Gesundheit und Pflege zu den Zielen der Bundesarbeitsgemeinschaft. Sie beteiligt sich unter anderem an den Projekten »Klimaverträglich mobil 60+« und »Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern«. Alle drei Jahre veranstaltet die BAGSO den Deutschen Seniorentag, um einen Einblick in das breite Spektrum des Engagements im Alter zu geben. Der 11. Deutsche Seniorentag wird vom 2. bis 4. Juli 2015 unter dem Motto »Gemeinsam in die Zukunft« in Frankfurt stattfinden.
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Maecenata Stiftung

MAECENATA hat seine gemeinnützigen Aktivitäten in einer Stiftung gebündelt, die 2010 ihre jetzige Form erhielt. Die Maecenata Stiftung verfolgt zwei zentrale Programmschwerpunkte: 1. Das Maecenata Institut, das sich als sozialwissenschaftlicher Think Tank in Forschung und Lehre versteht und mit öffentlicher Information und wissenschaftlicher Politikberatung zu Themen der Zivilgesellschaft aktiv ist. 2. Maecenata International (MINT) erleichtert und ermöglicht als deutscher Partner des Netzwerks »Transnational Giving Europe« (TGE) weltweit das Spenden über nationale Grenzen hinweg. Zwei temporäre Stiftungsprojekte befassen sich mit dem Thema eines Europas der Bürgerinnen und Bürger und mit der Gründung eines Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung. Ihr 25. Jubiläum feiert dieses Jahr die Datenbank Deutscher Stiftungen, die das Institut 1989 angelegt hat und seit 2012 in Kooperation mit der Fachzeitschrift »DIE STIFTUNG« ständig aktualisiert. Mit dem Programm »Europa Bottom-Up« widmet sich die Stiftung dem europäischen Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. In der gleichnamigen Reihe erscheinen interdisziplinäre Arbeiten zum Themenfeld Europa, zuletzt: »The Chances of Framework Agreements for a Citizen-Powered Europe« von Dr. Frank Heuberger und Mirko Schwärzel, die beide für die Europaarbeit des BBE zuständig sind.
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Reihe »Europa Bottom-up« Weitere Informationen

Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland

Das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD) wurde vor 65 Jahren gegründet, im Bemühen einer internationalen europäischen Bewegung für Frieden und Zusammenarbeit in Europa. Als deutsche Sektion der Europäischen Bewegung International und Mittlerorganisation des Auswärtigen Amtes informiert das Netzwerk über Europapolitik und fördert die europäische Integration und grenzüberschreitende Kooperation der Zivilgesellschaft in den europäischen Ländern. Die EBD als Plattform unterstützt seine über 230 Mitgliedsorganisationen in europäischen Informations-, und Kooperationsaktivitäten und ermöglicht ihnen einen Dialog mit EU-Akteuren auf nationaler und europäischer Ebene. Zusammen mit den Landeskultusministerien ist die EBD zudem die Träger des Europäischen Wettbewerbs, dem ältesten Schülerwettbewerb in Deutschland.
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Derzeit führt das Netzwerk EBD die Kampagne »1000 gute Gründe für Europa« für eine Mobilisierung zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai durch. Daran beteiligt sich auch das BBE mit dem BBE-Europabeauftragten Dr. Frank Heuberger.
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Stadt Nürnberg

Die Großstadt Nürnberg, Zentrum einer Metropolregion mit über 3 Millionen Einwohnern, ist in vielfältiger Weise im Bereich der Engagementförderung aktiv. Die Stadt konzentriert sich dabei auf die Schaffung von Möglichkeitsstrukturen, damit sich die Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement in Form von Bürgerzeit, Bürgerwissen und Bürgergeld optimal entfalten kann. Dazu gehören zentrale Informationsangebote im Netz und vor Ort, wie z. B. Freiwilligenmessen, und mehrere Netzwerke und Kooperationen mit Unternehmen und Stiftungen. Im Rahmen der »Aktion Ehrenwert« wird der oder die »Ehrenamtliche des Monats« ausgezeichnet, um sich für besondere Verdienste zu bedanken und weitere Menschen zu inspirieren. Eine Besonderheit sind auch die »Arbeitspapiere zu sozialer Teilhabe, bürgerschaftlichem Engagement und ›Good Governance‹«. Bereits 26 Papiere zu verschiedensten Engagementthemen dokumentieren die Bemühungen der Stadt Nürnberg in diesem Bereich. Aktuell war die Stadt zudem Gastgeber für die Kita-Tagung unserer BBE-Arbeitsgruppe »Bildung/Qualifizierung«. Die Tagung beschäftigte sich vor genau zwei Wochen mit Engagement und Partizipation in Kindertagesstätten: Wie lernen Kinder frühzeitig, dass sie sich für die Gemeinschaft einsetzen und diese mitgestalten können? Einen Bericht zur Tagung finden Sie in diesem Newsletter.
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Engagement Global

Viele Menschen engagieren sich für Andere, die nicht um die Ecke wohnen, und Regionen die nicht vor der Haustür liegen, sondern überall auf der Welt. Seit gut zwei Jahren ist Engagement Global die zentrale Ansprechpartnerin für Initiativen und Menschen im Bereich des entwicklungspolitischen Engagements. Unter diesem Dach wurden Programme, Beratungs- und Bildungsangebote gebündelt. Engagement Global hilft Einzelpersonen wie Gruppen, Organisationen, Projekten und Kommunen, die sich entwicklungspolitisch engagieren wollen mit Informationen zu den vielfältigen Möglichkeiten, Beratung für die Durchführung, den Förderanträgen und die Evaluation, Weiterbildung sowie mit Netzwerken. Jedes Jahr gehen durchschnittlich über 3000 Jugendliche mit dem Freiwilligendienst »weltwärts« für ein Jahr ins Ausland. Die Beratungsstelle »bengo«, selbst bereits fast 25 Jahre aktiv, hilft Trägern, sich in den Förderrichtlinien zurechtzufinden. Die »Servicestelle Kommunen in der Einen Welt« unterstützt die Kommunen bei Ihrer Eine-Welt-Arbeit. Dies sind nur einige Beispiele der vielfältigen Arbeit, die Engagement Global für die Unterstützung entwicklungspolitischen Engagements leistet. 
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Im Juni 2014 startet Engagement Global in Kooperation mit dem BBE das Projekt »Engagiert rotiert« auf der jeweils eine Woche Menschen via Twitter von ihrem Engagement berichten. Weitere Informationen unter www.engagiert-rotiert.de 

Deutscher Wanderverband

Der Frühling beginnt und immer mehr zieht es nun nach draußen an die frische Luft. Wer gerne durch die Landschaft wandert und radelt, folgt sicherlich den vielen Wegweisern und Hinweisen an den Wanderwegen. Die mehr als 200.000 km Wanderwege in Deutschland werden betreut durch über 20.000 Freiwillige der 57 deutschen Gebirgs- und Wandervereine, die im Deutschen Wanderverband (DWV) zusammengeschlossen sind. Im letzten Jahr feierte der Verband sein 130-jähriges Jubiläum. Der DWV erstellt Richtlinien zur Markierung von Wanderwegen und bildet Wanderführer aus. In den letzten zehn Jahren zeichnete der DWV mit der Initiative »Wanderbares Deutschland« 105 Wanderwege mit insgesamt fast 12.000 km Wegstrecke aus. Mit ihrem Engagement tragen die Wandervereine nicht nur zu einem schönen Ausflug bei, sondern leisten etwa durch die Lenkung von Besucherströmen einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Dieses Jahr hat der DWV zum Aktionsjahr Deutsches Wanderabzeichen unter dem Motto »Sei aktiv und gehe mit!« ausgerufen. Hintergrund ist ein weiteres Jubiläum: 5 Jahre Gesundheitsinitiative des DWV. Regelmäßiges Wandern bringt nämlich nicht nur frische Luft in die Lungen, sondern fördert auch insgesamt die Gesundheit.
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Deutsche Morbus Crohn/ Colitis ulcerosa Vereinigung

Die Deutsche Morbus Crohn/ Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) ist der Selbsthilfeverband für die 350.000 Menschen mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung und primär sklerosierenden Cholangitis in Deutschland. Sie setzt sich für die Verbesserung der medizinischen Versorgung ein und informiert die Öffentlichkeit über die Krankheitsbilder. Das Hauptziel der DCCV ist seit ihrer Gründung 1982 Hilfe zur Selbsthilfe: »Das emanzipatorische Leitbild ›Von Betroffenen für Betroffene‹ ist ein zentraler Pfeiler unserer Verbandsidentität. Aus diesem Selbstverständnis heraus fördern wir das Engagement der Betroffenen hin zu mehr Partizipation, Selbstorganisation und Eigenverantwortung.« Derzeit sind etwa 70 Menschen aktiv, um zu beraten, Veranstaltungen zu organisieren und die 260 lokalen Selbsthilfegruppen zu unterstützen. Zudem führt die DCCV Projekte wie die »Jugendfreizeit« durch, durch die jedes Jahr 24 Jugendliche lernen, mit ihrer Erkrankung selbstständig und selbstbewusst umzugehen und ihr Mitspracherecht bei der Behandlung wahrzunehmen.
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Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) ist ein kommunales Unternehmen in Sachsen, für das bürgerschaftliches Engagement fest zur Unternehmensphilosophie gehört. Die SWG engagiert sich für Familien im »Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit«, das 2005 auf Initiative der SWG gegründet wurde. Aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommend, bemühen sich die Bündnispartner um eine Verbesserung der Familienfreundlichkeit und der Vereinbarung von Beruf und Familie in der Region. So wurde etwa der Fonds »Familien in Not« gegründet, der mit Geld- und Sachleistungen Familien in Notsituationen unterstützt. Darüber hinaus fördert die SWG lokale Sportvereine und unterstützt, z.B. durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten, Veranstaltungen zum Thema Familie, die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft und weitere Kunst- und Kulturvereine der Region.
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Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze)

Seit 1996 ist das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) in der Forschung und Beratung rund um bürgerschaftliches Engagement, Good Governance und Corporate Citizenship aktiv. Es wurde im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Berichterstattung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg gegründet und begleitet seitdem kontinuierlich Entwicklungen bürgerschaftlichen Engagements in diesem und weiteren Bundesländern. Dabei arbeitet das zze mit Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden und vor allem Kommunen eng zusammen. Im Auftrag von Bundesministerien wurden bundesweite Modellprogramme evaluaiert, etwa Freiwilligendienst aller Generationen und Aktiv im Alter wissenschaftlich begleitet. Aktuell führt das zze die Geschäftsstelle des Zweiten Engagementberichts der Bundesregierung. Seit Jahren beteiligt sich das zze an Europäischen Projekten aktuell an Senior Capital, einem Projekt zur Bedeutung Älterer auf dem Arbeitsmarkt und einer Studie zu Freiwilligendiensten in Deutschland und Polen. Im Auftrag des BMZ untersucht es momentan Zivilgesellschaftskonzepte und -verständnisse in Namibia. 
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Geschäftsstelle des Zweiten Engagementberichtes Weitere Informationen

Dezember 2013

Bundesverband Deutsche Tafel

Vor 20 Jahren entstand die erste deutsche Tafel in Berlin. Heute gibt es über 900 gemeinnützige Tafeln in Deutschland. Die rund 60.000 meist ehrenamtlichen HelferInnen sammeln im Handel und bei Herstellern überschüssige, aber qualitativ hochwertige Lebensmittel ein. Diese verteilen sie jede Woche an 1,5 Millionen sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Mit ihrer Arbeit bilden die Tafeln eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel in unserer Gesellschaft. Der Bundesverband Deutsche Tafel ist seit 1995 die Dachorganisation der lokalen Tafeln, die teils eigenständige Vereine und teils in Trägerschaft von (Wohlfahrts-)Verbänden oder Stiftungen sind. Sie werden durch den Bundesverband beraten, vernetzt und vertreten. Auch politisch engagiert sich der Bundesverband gegen Armut. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Tafel-Bewegung wurden Forderungen in einem »Appell für ein sozial gerechtes Deutschland« aufgestellt. Dazu gehören u.a. ein gesetzlicher Mindestlohn, eine Verbesserung der sozialen Sicherung und der Ausbau der Kinderbetreuung.
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Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- Jugendbildung e. V. (BKJ) ist der Dachverband der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland. Sie ist ein Zusammenschluss von 55 bundesweit agierenden Institutionen, Fachverbänden und Landesvereinigungen. Auch im fünfzigsten Jahr ihres Bestehens widmet sich die BKJ Engagementthemen. Schließlich gründet sie ihre Existenz auf einer breiten Laienbewegung der musisch-kulturellen Erziehung. Die ehrenamtlich Engagierten sind auch heute nach der Professionalisierung der Kulturellen Bildung nicht wegzudenken. Den Eigenwert zu sichern und sich von einer Indienststellung zwischen Lückenbüßertum und Prekarisierung abzugrenzen, ist eine strukturelle und interessenspolitische Aufgabe, der sich die BKJ und ihre Mitglieder stellen. Bildungsprozesse durch Engagement in der Kultur zu ermöglichen und gleichzeitig Kultureinrichtungen für das Engagenment zu öffnen, ist ein Ziel der BKJ. Die Freiwilligendienstformate, die sie im Verbund »Freiwilligendienste Kultur und Bildung« koordiniert, sind wirksame Orte der Bildung, der Beteiligung, Mitgestaltung und -entscheidung in Einrichtungen und Vereinen. 
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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Vor 60 Jahren wurde das BAMF als »Bundesdienststelle für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge« gegründet. Zunächst zuständig für die Asylanträge von Flüchtlingen, ist das BAMF heute mit einem breiten Aufgabenspektrum im Themenfeld Migration und Integration befasst. Dazu gehören Koordination, Beratung, Projektförderung, Forschung und sowie die internationale Zusammenarbeit. Bürgerschaftliches Engagement spielt eine zentrale Rolle bei der Integration. Daher zielt das BAMF mit vielen Projekten auf die Stärkung des gemeinsamen Engagements von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Seit 2006 fördert das BAMF die Tagungsreihe des BBE von und für Migrantenorganisationen, die als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung von Handlungskompetenzen genutzt werden. Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Tagung zum Thema »Migrantenorganisationen im Spiegel der Generationen« in Dortmund statt. Der Generationenwechsel in Organisationen, junge Organisationen neuer Einwanderer, Jugendverbände, Familie und Fragen des Alterns in den ersten Einwanderergenerationen waren Themen der Tagung. 
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Ein Beitrag von BBE-Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein über die Kooperation des BBE mit dem BAMF findet sich in der Festschrift des BAMF zum 60-jährigen Jubiläum.
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BP Europa SE

»Wer Gutes tut, sollte die Chance bekommen, es auch gut zu tun«, so lautet das Motto der Civil Academy. Seit über acht Jahren organisieren BP und das BBE gemeinsam das Qualifizierungsprogramm für junge Menschen. Bislang wurden über 400 TeilnehmerInnen dabei unterstützt, ihre Projektidee umzusetzen. Am kommenden Wochenende treffen sich die Alumni zum alljährlichen Vernetzungstreffen, lernen sich kennen, tauschen sich aus und starten neue Kooperationen. BP engagiert sich im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements vor allem im Bereich Bildung und bei der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. So werden mit einem »Matching Fund« die Spenden der MitarbeiterInnen verdoppelt oder ihre ehrenamtliche Arbeit mit einer zusätzlichen Spende unterstützt. Der Schul-Wettbewerb »Klima & Co« fördert Kinder und Jugendliche mit ihren Ideen für den Klimaschutz. Etwas jünger als die Civil Academy ist die »Charta der Vielfalt«, die 2006 von BP, Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom initiiert wurde, um Erfahrungen der Unternehmen mit Diversität und Inklusion auszutauschen und zu verbreiten. Bislang wurde die Charta bereits von über 1500 Unternehmen und Institutionen unterzeichnet. 
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Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst

Anlässlich mehrerer Jubiläen präsentieren wir dieses Mal statt einem gleich vier Mitglieder des Monats: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihr 100-jähriges und der Malteser Hilfsdienst sein 60-jähriges Bestehen. Das Deutsche Rote Kreuz kann gar auf eineinhalb Jahrhunderte Engagement in Deutschland zurückblicken. Damit würdigen wir das Engagement von über sieben Millionen Mitgliedern und Förderern und mehr als einer halben Million Freiwilligen, die allein in diesen vier Organisationen aktiv sind. Stellvertretend für alle ehren- und hauptamtlich Engagierten in den Rettungs- und Hilfsdienste Deutschlands: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vielen Dank für Ihre Arbeit! Was die vier Rettungs- und Hilfsdienste alles leisten, können Sie auf den aktualisierten Mitgliederseiten nachlesen. Hier geht es nicht nur um Rettungswagen und Rettungsschwimmer. Die vielen Engagierten und Mitarbeiter arbeiten auch in der Alten- und Jugendhilfe, Sozialen Diensten und helfen in Katastrophenfällen, wie dem Hochwasser im Sommer. Die vier Organisationen beteiligen sich zudem mit den anderen Rettungs- und Hilfsdiensten (THW, Johanniter-Unfallhilfe, Seenotretter, Deutscher Feuerwehrverband), die ebenfalls Mitglieder im BBE sind, im Projekt »INKA« zur Integration von Freiwilligen. Über dieses Projekt werden wir in unserem nächsten Newsletter ausführlich berichten. 

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Generali Zukunftsfonds

Unser erstes Mitglied des Monats im Oktober ist der Generali Zukunftsfonds (GZF). Die Generali Deutschland Gruppe fördert mit dem Zukunftsfonds unter dem Leitbild »Der demografische Wandel - unsere gemeinsame Herausforderung« ausgewählte Projekte und Initiativen im Themenfeld. Der demografische Wandel ist in diesem Jahr ebenfalls Themenschwerpunkt des BBE. Daher sind der GZF und das BBE für 2013 eine Partnerschaft eingegangen, um die fachliche Koordinierung und Begleitung des Themas im Netzwerk zu unterstützen. Neben der Förderung von Projekten und der Wissenschaft sowie intensiver Netzwerkarbeit gibt der Zukunftsfonds die Publikationsreihe »Monitor« heraus, in der aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert werden. Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Monitors »Alter. Macht. Staat. Politische Teilhabe der Generation 65 plus« ist die gesellschaftliche Teilhabe von Älteren. Mit der Generali Altersstudie hat der GZF Ende 2012 eine umfangreiche und viel beachtete Erhebung zum Leben, Denken und Engagement der Älteren veröffentlicht. Diese soll die Lebensbedingungen und Einstellungen der älteren bzw. älter werdenden Bevölkerung in Deutschland stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.
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Archiv der Jugendkulturen

Auch das zweite BBE-Mitglied des Monats im September feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Das Archiv der Jugendkulturen e.V. in Berlin sammelt seit 15 Jahren als bislang einzige Einrichtung dieser Art in Europa Zeugnisse aus und über die Jugendkulturen. Dazu gehören neben Fanzines, Flyern und einem Grafitti-Archiv auch wissenschaftliche Arbeiten und Medienberichte, die in einer Präsenzbibliothek zur Verfügung gestellt werden. Neben dieser Sammlung betreibt das Archiv selbst Jugendforschung, bietet Beratung und Fortbildungen an und führt verschiedene Projekte durch. Aktuell gibt etwa die Ausstellung »Der z/weite Blick« einen Einblick in verschiedene Diskriminierungsformen in Jugendkulturen. Dabei werden Fragen gestellt wie »Sind alle Emos schwul?« oder »Wieso gibt es so wenig Mädchen in der Skateboarding-Szene?«. Die Tafeln der Ausstellung geben Anregungen, die eigene Sicht zu hinterfragen sowie selbst aktiv zu werden. Das Archiv gibt zudem die Zeitschrift »Journal der Jugendkulturen« heraus. Die meisten MitarbeiterInnen arbeiten ehrenamtlich im Archiv. Die Finanzierung erfolgt durch Projektförderungen und vor allem Spenden.
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Stiftung Mitarbeit

»Demokratieentwicklung von unten« lautet das Motto der Stiftung Mitarbeit, die in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Das BBE gratuliert zu diesem runden Geburtstag und wählt es zum Mitglied des Monats im September. Stiftung Mitarbeit ist Gründungsmitglied des BBE und unterstützt das Netzwerk vor allem bei der Umsetzung der Internetplattform. Aufgabe der Stiftung ist es, die politische Teilhabe aller Menschen in Deutschland zu stärken und zugleich die Menschen zu ermutigen, Eigeninitiative zu entwickeln, um sich in die Gesellschaft einzubringen. Publikationen, Tagungen und Methodenseminaren, ein breites Informations- und Beratungsangebot, eine Starthilfeförderung für neue Initiativen sowie weitere Projekten unterstützen das bürgerschaftliche Engagement. Beispielhaft genannt seien die Plattform »Wegweiser Bürgergesellschaft« mit seinem umfangreichen Informationsangebot und das »Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie«, das in der kommenden Woche bereits zum 18. Mal in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Loccum durchgeführt wird. Vor zwei Jahren wurde zudem auf Initiative der Stiftung Mitarbeit das Netzwerk Bürgerbeteiligung gegründet, um Partizipation in Deutschland mehr Gewicht zu verleihen.
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August 2013

Bundesland Rheinland-Pfalz

Das Bundesland Rheinland-Pfalz ist Partner der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Dies nehmen wir zum Anlass, das Bundesland als Mitglied des Monats August auszurufen. Rheinland-Pfalz hat eine der höchsten Engagementquoten in Deutschland - gleichauf mit Niedersachsen und Baden-Württemberg - und bemüht sich auf vielfältige Weise um die Förderung von Engagement und Partizipation. So wurde im letzten Jahr das »jugendforum rlp« durchgeführt, bei dem die Jugendlichen ihre eigenen Visionen und Vorschläge für das Bundesland erarbeitet haben. Das Projekt erhielt dafür den Sonderpreis »Jugendpartizipation« des Preises für Online-Partizipation 2013. Darüber hinaus beschäftigt sich derzeit die Enquete-Kommission »Bürgerbeteiligung« des Landtages mit allen Facetten der Demokratie in Rheinland-Pfalz. Aktuell wurde die Initiative »Ich bin dabei!« gestartet, die SeniorInnen dabei unterstützt, ihren eigenen Weg ins Engagement zu finden und ihre Projekt in die Tat umzusetzen. Für weitere Informationen zum bürgerschaftlichen Engagement und dessen Förderung in Rheinland-Pfalz gibt es auf dem Portal »Wir tun 'was« ein breites Angebot, unter anderem eine Datenbank der Vereine und Initiativen. Wer sich engagieren oder beteiligen will, kann hier mögliche Wege und Unterstützung finden.
Portal »Wir tun 'was« von Rheinland-Pfalz: www.wir-tun-was.de  

Deutsches Jugendinstitut

Das BBE wählt das Deutsche Jugendinstitut (DJI) zum Mitglied des Monats August. Damit gratulieren wir unserem Mitglied zu seinem 50-jährigen Bestehen, das seine Geschichte im Wechselspiel mit den gesellschaftlichen Entwicklungen in einem interessanten Sonderheft der »DJI Impulse« Revue passieren lässt. Das DJI, nach einem Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet, ist das größte außeruniversitäre sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut in Deutschland. Es beschäftigt sich mit dem Wandel der Lebensverhältnisse, aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen und berät die Politik und die Fachwelt im Bereich Kinder, Jugend und Familien. Wichtige Arbeitsschwerpunkte sind der DJI-Survey »Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten« (AID:A) sowie verschiedene Forschungsprojekte, die zum Teil in Kooperation mit anderen Einrichtungen, insbesondere im Forschungsverbund mit der Technischen Universität Dortmund, durchgeführt werden. Die Webseite des DJI gibt einen anschaulichen Überblick über die vielen verschiedenen aktuellen wie vergangenen Forschungsprojekte. 
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Juli 2013

VIS a VIS Agentur für Kommunikation

Die VIS a VIS Agentur für Kommunikation GmbH ist das zweite BBE-Mitglied des Monats Juli 2013. Bürgerschaftliches Engagement bildet den Kern der Arbeit der Agentur in allen gesellschaftlichen Sektoren: bei der Entwicklung und Evaluation des Corporate Volunteering von Unternehmen, des Freiwilligenmanagements in Organisationen oder bei Projekten zur Förderung des Engagements. Zur Förderung des Engagements außerhalb von Kundenaufträgen hat VIS a VIS zusammen mit Mitarbeitern und Partnern den Verein 3WIN e.V. Institut für Bürgergesellschaft gegründet. Dieser fördert in seinen Projekten zum Beispiel die Kompetenzen und die Entwicklung ehrenamtlicher Vereinsvorstände oder die Gründung kommunaler Netzwerke engagierter Unternehmen. VIS a VIS ist zudem Engagementpartner der Kölner Freiwilligen Agentur und fördert den Erfahrungsaustausch von Unternehmen als Mitveranstalter etwa der Corporate Citizenship-Clubs im Rhein-Ruhr- und Rhein-Maingebiet. 
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Lokales Bündnis für Familie im Landkreis Uecker Randow

Das zweite BBE-Mitglied des Monats ist das Lokale Bündnis für Familie in Landkreis Uecker Randow. Initiiert vom Demokratischen Frauenbund fanden sich im August 2005 Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um Familien im damaligen Landkreis Uecker Randow zu unterstützen. Seitdem wurden vom Bündnis mehrere Projekte ins Leben gerufen. Ziel ist es die Abwanderung junger Menschen aufzuhalten und die Region für Familien lebenswert zu halten. Erst kürzlich zeichnete das Bündnis vier familienfreundliche Unternehmen in der Region Uecker Randow aus. In den Projekten und Arbeitsgruppen fördert das Bündnis den Generationendialog oder bietet Hilfen für Familien. So wurden am 28. Juni 2013, gefördert durch Deutsche Kinderhilfswerk, Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt. 
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Juni 2013

Servicestelle Jugendbeteiligung

Als erstes Mitglied des Monats haben wir die Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. ausgewählt. Seit über zehn Jahren ist sie Anlaufstelle, wenn es um Jugendbeteiligung geht. Sie informiert, qualifiziert, berät und vernetzt Jugendliche und Jugendinitiativen. Neben der bundesweiten Servicestelle Jugendbeteiligung in Berlin gibt es auch mehrere regionale Servicestellen. In den Servicestellen arbeiten junge Menschen ehrenamtlich oder im Rahmen von Freiwilligendiensten, um Jugendliche bei ihrem Engagement zu unterstützen und auch eigene Projekte durchzuführen. Erst jüngst wurde die Servicestelle Jugendbeteiligung für das Projekt »Junge Deutsche 2012/13« mit dem Sonderpreis Jugendpartizipation ausgezeichnet. Es sei ein »Partizipationsprojekt der ganz anderen Art«, so die Jury, und »setzt ein Zeichen, was im Bereich Partizipationsprojekte möglich gemacht werden kann«.
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Meldungen aus dem BBE

14.07.2016

Stellenausschreibungen aus Mitgliedsorganisationen des BBE

Der Deutsche Frauenrat sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Bereich Nationale…

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14.07.2016

Mitglied des Monats: Deutscher Frauenrat

Für die Rechte von Frauen setzt sich der Deutsche Frauenrat seit 65 Jahren ein. 1951 als…

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14.07.2016

Projektassistenz für das Stipendienprogramm Civil Academy gesucht

Die BBE Geschäftsstelle gGmbH sucht für das Stipendienprogramm Civil Academy zum 1. September 2016…

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