18.09.19

Grande: Neue Konflikte, Zivilgesellschaft und Bildung

Prof. Dr. Edgar Grande, Gründungsdirektor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin, diskutiert die neuen gesellschaftspolitischen Polarisierungen als Herausforderung der Bildungspolitik. Entgegen weitverbreiteter Meinung ist der wichtigste Faktor zur Erklärung der politischen Positionen und Einstellungen radikaler nationalpopulistischer Parteien und rechtspopulistischer sozialer Bewegungen die Bildung. Bei näherer Betrachtung ist das nicht überraschend: Erst durch über Bildung erworbene Qualifikationen wird die »Risikogesellschaft« in einem positiven Sinn zur »Chancengesellschaft«. Nicht nur Schulbildung, auch lebenslanges Lernen und ineinandergreifende kommunale Bildungslandschaften sollten sich in einer umfassenden Bildungspolitik mit einem glaubwürdigen Bildungsversprechen niederschlagen. Denn: »Mehr noch als alle Einzelmaßnahmen zählt für die Bürger das Versprechen: Was immer auch kommt, wir werden dich und deine Kinder unterstützen und fördern – ›Whatever it takes!‹. Was für marode Banken gilt, das sollte für die Bürger – ob jung oder alt – erst recht gelten!«

Beitrag von Prof. Dr. Edgar Grande (HTML)

Beitrag von Prof. Dr. Edgar Grande (PDF, 186 KB)

(Stichwörter: Newsletter, Gastbeitrag, Bildung & Qualifizierung, Demokratie & Partizipation, Wissenschaft & Forschung, Akteure der Zivilgesellschaft)


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