04.09.19

Baumgärtner: Was haben wir gelernt?

Integration findet vor Ort statt, in den Kommunen: Inge Baumgärtner, Integrationsbeauftragte von Sinsheim, zeigt in Ihrem Beitrag, was dies konkret bedeutet. Dort entscheidet sich, wie Integration von Zugewanderten und Geflüchteten funktioniert und wie nicht. Dabei zeigt sich seit 2015, dass der erfolgreichste Ansatz zur Integration der persönliche Kontakt zur Bestandsbevölkerung ist. Diese Bestandsbevölkerung kann dabei selbst aus einem Gastarbeiterland stammen, vor 2015 als Geflüchtete gekommen sein oder einen Spätaussiedlerhintergrund besitzen. Wer von haupt- oder ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern unterstützt wird, kann schnell Menschen aus der Bestandsbevölkerung zu seinem Bekanntenkreis zählen, findet sich schneller zurecht und lernt schneller deutsch, als es noch bei Migrant*innen der Fall war, die vor 2015 kamen. Durchaus optimistisch schließt die Autorin: »Vielleicht gelingt es, Integration in Zukunft zu dem zu machen, was es sein könnte: Nämlich ein Prozess zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.«

Beitrag von Inge Baumgärtner (HTML)

Beitrag von Inge Baumgärtner (PDF, 189 KB)

(Stichwörter: Migration & Teilhabe, Demokratie & Partizipation, Gastbeitrag, Newsletter)


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