30.10.19

Shell Jugendstudie 2019: Persönliches Engagement leicht rückläufig

Am 15. Oktober 2019 stellte die Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Mathias Albert die Ergebnisse der 18. Shell Jugendstudie gemeinsam mit Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey vor. Unter dem Titel »Jugend 2019 - Eine Generation meldet sich zu Wort« informiert sie über Interessen, Einstellungen und Werte junger Menschen in Deutschland. Viele Jugendliche bezeichnen sich als politisch interessiert (41 Prozent) und messen politischem Engagement hohe Bedeutung bei (34 Prozent). Vor allem grenzübergreifende Probleme machen Jugendlichen Angst, wie Umweltverschmutzung (71 Prozent), Terroranschläge (66 Prozent) und Klimawandel (65 Prozent). Das persönliche Engagement von Jugendlichen hingegen schwankt und erscheint aktuell leicht rückläufig. »Quer durch alle Gruppierungen findet sich eine Reihe von Gemeinsamkeiten, darunter eine zunehmende Sorge um die ökologische Zukunft, ein Trend zu gegenseitigem Respekt und einer Achtsamkeit in der eigenen Lebensführung, ein starker Sinn für Gerechtigkeit sowie ein wachsender Drang, sich für diese Belange aktiv einzubringen.«

Zusammenfassung der Studie (PDF)

Weitere Informationen zur 18. Shell Jugendstudie

(Stichwörter: BBE aktuell, Newsletter, Engagementpolitik & -förderung, Bildung & Qualifizierung, Demokratie & Partizipation, Demographischer Wandel, Migration & Teilhabe, Freiwilligendienste, Wissenschaft & Forschung, Länder & Kommunen)


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