02.10.19

Freiwilligendienste – 2020 gleichzeitig mehr und weniger Geld als 2019

Der erste Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze, hat den Haushaltsentwurf der Bundesregierung 2020 für die Jugendfreiwilligendienste als »Kalte Dusche« kritisiert. Während 2019 knapp 328 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sollen diese Mittel 2020 auf 277 Millionen Euro abgesenkt werden. Allerdings kommt die Kritik zur rechten Zeit, denn 65 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr für Freiwilligendienste verdanken sich der abschließenden Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im November 2018. Bis dahin lag der Ansatz für 2019 bei 263 Millionen Euro, also 14 Millionen Euro niedriger als der Etatansatz für 2020. Ob unter dem Strich tatsächlich ein Mittelrückgang 2020 real wird oder ob ein Mittelaufwuchs oder eine rote Null für Freiwilligendienste zu Buche stehen werden, wird man also endgültig erst Ende des Jahres wissen.

Pressemitteilung »Kalte Dusche« für Junge Engagierte (PDF) 

Pressemitteilung BMBFSJ zum Haushaltsentwurf der Bundesregierung

(Stichwörter: Newsletter, Engagementpolitik & -förderung, Freiwilligendienste, Demokratie & Partizipation, Akteure der Zivilgesellschaft)


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