09.08.18

Allgemeine Dienstpflicht und bürgerschaftliches Engagement

Mit einem Video nach ihrer »Zuhör-Tour« entfachte die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Debatte über eine Allgemeine Dienstpflicht: »Wie gewährleisten wir in Zukunft die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land? Und zwar egal, ob im Inneren oder im Äußeren. Und eines kann ich versprechen: Über das Thema Wehrpflicht oder Dienstpflicht da werden wir ganz intensiv noch mal diskutieren müssen.« Das hat zu zustimmenden und auch zu kritischen Kommentaren aus der Zivilgesellschaft geführt. Das Deutsche Rote Kreuz erklärt am 7. August 2018: »4. Bei Einführung eines Pflichtjahres steht das DRK grundsätzlich als Anbieter bereit, wenn die Wahl des Anbieters frei ist und somit der Grundsatz der Freiwilligkeit bei der Mitwirkung im DRK gewahrt ist.« Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturates, Olaf Zimmermann, sagt: »Bürgerschaftliches Engagement darf nicht vom Staat erzwungen werden. Dieses widerspricht im Kern dem Bürgerschaftlichen Engagement, das durch ein hohes Maß an Selbstermächtigung und Freiwilligkeit geprägt ist.« Schon im Jahr 2004 war das Thema Gegenstand einer Fachveranstaltung im Rahmen der 5. Mitgliederversammlung des BBE am 5. November 2004 im Berliner Rathaus, die online verfügbar ist.

Erklärung aus dem Deutschen Kulturrat

Erklärung des DRK

Dokumentation der Fachveranstaltung »Freiwilligkeit oder Pflicht?« 2004 (PDF, 797 kB)

(Stichwörter: Engagementpolitik & -förderung, Freiwilligendienste, Newsletter)


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