Europa braucht mehr bürgerschaftliches Engagement und europäische Zivilgesellschaft. Ziel der Europaarbeit des BBE ist es, die pro-europäisch engagierten zivilgesellschaftlichen Kräfte in Deutschland in ihrer Arbeit zu unterstützen und damit zur Stärkung einer europäischen Zivilgesellschaft beizutragen.

Beauftragter des Sprecher*innenrates für Europäische Angelegenheiten

Dr. Frank Heuberger
BBE-Einzelmitglied mehr...
E-Mail: frank.heuberger(at)gmail.com

Europäische Netzwerkstelle im BBE

Am 1. Juli 2019 hat die Europäische Netzwerkstelle im BBE ihre Tätigkeit aufgenommen. Hier werden zukünftig in drei Themenclustern – »Europäische Demokratie«, »Europäisch engagiert« und »Praxistransfer« – europäische Kooperationsprojekte des BBE entwickelt und umgesetzt. Die Europäische Netzwerkstelle wird u.a. die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020 aus zivilgesellschaftlicher Perspektive begleiten. Zunächst beinhaltet die Europäische Netzwerkstelle das laufende Kooperationsprojekt »Making it Matter« mit u.a. dem Europäischen Freiwilligenzentrum CEV sowie das am 1. Juli 2019 gestartete Beratungsprojekt »Towards a National Civil Society Platform in Ukraine« mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Ansprechpartner
Mirko Schwärzel
Leiter Europäische Netzwerkstelle im BBE
Kooperationsprojekt »Making it matter«
Projekt »Towards a National Civil Society Platform in Ukraine«
Tel: +49 (0) 629 80-11 9
E-Mail: mirko.schwaerzel(at)b-b-e.de

Arbeitsbereich Europa in der BBE-Geschäftsstelle

Im Arbeitsbereich werden die europäische Zusammenarbeit des BBE und seine europabezogene Informationsarbeit gebündelt. Dazu zählt die Aufarbeitung aktueller engagementpolitischer Entwicklungen der europäischen Ebene über die BBE Europa-Nachrichten und über die Themenseite Europa der BBE-Internetplattform. Auch die Förderung des europabezogenen Fachaustauschs gehört zum Arbeitsbereich.
Die Aufgaben des Arbeitsbereichs gliedern sich in drei Handlungsfelder:

Ansprechpartnerin
Nino Kavelashvili
Referentin Europa/ Redaktionsmitglied BBE Europa-Nachrichten
Tel: +49 (0) 30 629 80-11 4
E-Mail: nino.kavelashvili(at)b-b-e.de

Information

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Publikationen des BBE

Publikationen zum Thema, die in Herausgeberschaft des BBE oder in Kooperation mit dem BBE entstanden sind, finden Sie in unserem Serviceteil. mehr...

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BBE Europa-Nachrichten

Die BBE Europa-Nachrichten sind als Online-Fachzeitschrift für europäische Engagementpolitik und Partizipation im deutschsprachigen Raum einzigartig.

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Fachaustausch zum Jahresschwerpunkt

»MehrWert AusTausch« ist ein Format des BBE, in dem wir den europäischen Fachaustausch und das europaweite Voneinander-Lernen in unterschiedlichen Fragen der Engagementpolitik und -förderung anregen möchten.

Stärkung der europäischen Demokratie (2019)

Titelbild des Dossier Nr. 6: Stärkung der europäischen Demokratie (2019)

Dossier Nr. 6: Stärkung der europäischen Demokratie - Europawahl, Engagementpolitik und Zivilgesellschaft (2019)

Europawahl, Engagementpolitik und Zivilgesellschaft stehen im Fokus des sechsten Dossiers, das einige Wochen vor der Europawahl 2019 erscheint. Wie die Spitzenkandidat*innen die Rolle der Zivilgesellschaft und Relevanz der Engagementpolitik einschätzen lässt sich im Teil I nachlesen. Viele zivilgesellschaftliche Akteure setzen sich mit Kampagnen lokal, regional, national und europaweit für eine zunehmend gefährdete Demokratie in Europa ein. Positionen der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas sind ein wichtiger Teil des Dossiers. Auch im Jahr 2014 befragten wir die damaligen (Spitzen)Kandidat*innen zur Europawahl zu Engagement- und Demokratiepolitik und haben in den BBE Europa-Nachrichten über die Europawahl und Wahlbeteiligung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Ein Rückblick dokumentiert im Vergleich wie es »damals« war, welche politischen Akzente, Erwartungen und Forderungen 2014 aktuell waren.
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BBE Europa-Nachrichten - Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 3 vom 10.4.2019

Schwerpunkt: Stärkung der Europäischen Demokratie mehr...

Europawahl 2019: Engagementorientierte Kandidat*innen

Das Europäischen Freiwilligenzentrum (CEV) macht eine Kampagne bei Kandidat*innen für das Europaparlament, nach der Wahl eine Parlamentariergruppe für bürgerschaftliches Engagement im Europaparlament zu etablieren (»Intergroup Volunteering«) – und dies durch eine entsprechend unterschriebene Erklärung öffentlich zu dokumentieren. Das BBE hat, als Mitglied des CEV, Anfang März die aussichtsreichen deutschen Kandidat*innen zum Europaparlament angeschrieben. mehr...

Digitalisierung und Zivilgesellschaft (2018)

Wie verändert die Digitalisierung die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen und das bürgerschaftliche Engagement? Wie kann die digitale Transformation aus zivilgesellschaftlicher Perspektive (mit-)gestaltet werden? Unter diesen Leitfragen wurde das Schwerpunktthema 2018 »Digitalisierung und Zivilgesellschaft« mit einer Recherche und dem Blick auf Estland umgesetzt. Estland gilt weltweit als ein Vorreiter der Digitalisierung und kann daher auch für die deutsche Diskussion zu Digitalisierung und Zivilgesellschaft konkrete Anknüpfungspunkte bieten. Erste Ansätze dafür wurden im Rahmen des Jahresschwerpunkts durch eine Studienreise, ein Arbeitspapier und einen Workshop erarbeitet.
Download Bericht zur Umsetzung des Schwerpunktthemas (PDF, 253 KB)

Arbeitspapier Nr. 7: Digitalisierung und Zivilgesellschaft in Estland (2018)

Wie richtet sich die estnische Zivilgesellschaft innerhalb der digitalen Gesellschaft aus? Mit welchen Instrumenten agieren welche Akteure? Was sind Ansätze, die für Deutschland Transferpotential haben könnten? Die Recherche sucht Antworten auf diese Fragen, die im Rahmen eines Studienbesuchs in Tallinn im Sommer 2018 mit zivilgesellschaftlichen Partnern aus Estland diskutiert wurden. 
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Workshopbericht: Digitalisierung und Zivilgesellschaft in Estland

Der Workshop bot Gelegenheit zum Austausch über Lern- und Transferpotentiale im Themenbereich Digitalisierung und Zivilgesellschaft. Ziel war die Identifizierung guter Beispiele von Ansätzen und Projekten zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie digitalen Partizipationsinstrumenten in Estland. Zudem wurde eine weiterführende Tagung mit der Botschaft von Estland in Berlin im Frühjahr 2019 vorbereitet.
Download (PDF, 179 KB)

Freiwilligendienste im europäischen Vergleich (2017-2018)

Freiwilligendienste erleben seit einigen Jahren europaweit einen Aufschwung: Zahlreiche europäische Länder haben Dienstprogramme eingeführt bzw. bestehende erweitert, und mit dem Aufbau des Europäischen Solidaritätskorps verstärkt auch die Europäische Union ihr Engagement in diesem Bereich deutlich. Doch Freiwilligendienst ist nicht gleich Freiwilligendienst. Ziel der Recherche (2017) war es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den nationalen und europäischen Diskursen und innerhalb der unterschiedlichen Freiwilligendienstprogramme sichtbar zu machen. Die Recherche blickt dabei nicht auf die deutsche Situation. Aber sie nimmt bestimmte Grundannahmen aus der deutschen Debatte als Analyserahmen für den Blick auf andere europäische Länder und die EU-Ebene. 

Arbeitspapier Nr. 6:  Freiwilligendienste im europäischen Vergleich (2018)

Arbeitspapier Nr. 6: Freiwilligendienste im europäischen Vergleich (2018)

Mit dem Arbeitspapier stellt der Europabereich der BBE-Geschäftsstelle die Ergebnisse einer europäisch vergleichenden Recherche zu nationalen und europäischen Freiwilligendienstprogrammen zur Diskussion, die im Herbst 2017 entstand und im Frühjahr 2018 um die aktuellen Entwicklungen beim Europäischen Solidaritätskorps ergänzt wurde. Beleuchtet werden Zielsetzungen und Umsetzung staatlich geförderter Freiwilligendienstprogramme in sieben europäischen Ländern und auf EU-Ebene.
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Das Arbeitspapier war Teil des Jahresschwerpunktes 2017-2018 des Europabereiches mehr...

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Fachworkshop: Entwicklungen und Trends in Freiwilligendiensten – ein europäischer Vergleich

Sind Freiwilligendienste in anderen Ländern vergleichbar mit den deutschen Dienstprogrammen wie FSJ/FÖJ oder BFD? Die BBE-Arbeitsgruppe Freiwilligendienste und der Arbeitsbereich Europa sind dieser Frage am 8. Juni 2018 in einem Fachworkshop nachgegangen. mehr...

Recherche: Integration Geflüchteter durch zivilgesellschaftliches Engagement in Europa

Diese Recherche konzentriert sich auf die Rolle der Zivilgesellschaft in dem nach 2015 überall in Europa angestoßenen Prozess, die Integrationspolitik unter den neuen Bedingungen zu reformieren. Leitfragen sind zum einen, wie zivilgesellschaftliche Akteure an staatlichen Integrationsmaßnahmen beteiligt sind und zum anderen, welche zivilgesellschaftlichen Projekte beispielgebend sind. Dabei werden jeweils die nationale und die europäische Ebene betrachtet.
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Europäische Konferenz: Der Beitrag der Zivilgesellschaft zur Integration Geflüchteter

Mit der europäischen Konferenz am 4.-5. Mai 2017 verfolgten das BBE und das Europäische Freiwilligenzentrum CEV das Ziel, dass ein europäischer zivilgesellschaftlicher Diskurs über wertegebundene Ansätze und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Engagement für Geflüchtete angeregt werden. Am ersten Konferenztag wurden zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte zur Integration Geflüchteter und MigrantInnen aus zahlreichen europäischen Ländern vorgestellt. Der zweite Tag widmete sich grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten und der zentralen Frage, welche gemeinsamen Standpunkte die europäische Zivilgesellschaft zum Umgang mit den anhaltenden Fluchtbewegungen vertritt. 

Europäisch-vergleichende Recherche: Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Ziel der im Rahmen der bundeszentralen Trägerschaft des BBE für das Programm »Demokratie leben!« durchgeführte Recherche war es, deutschen Maßnahme- und Projektträgern im Bereich Demokratiestärkung im ländlichen Raum Ansätze und Praxisbeispiele aus anderen europäischen Ländern an die Hand zu geben. Zur Identifizierung solcher europäischen Beispiele galt es, vor dem Hintergrund der skizzierten Herausforderungen ländlicher Regionen möglichst konkrete Fragen und Bedarfe deutscher Träger herauszustellen.
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Fachworkshop: Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Im Mittelpunkt dieses Fachworkshops standen die Präsentation der Rechercheergebnisse, Programme und Maßnahmen sowie Ansätze und Praxisbeispiele zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum. Sven Gramstadt, ECON, präsentierte den Ansatz von Community Organizing im ländlichen Raum. Prof. Dr. Kurt Krambach referierte zum Thema Engagement der europäischen Dorfbewegung. An den Gruppentischen wurden die Praxisbeispiele vertieft und diskutiert. mehr...

Ziel dieses Projekts war es, den europäischen Fachdiskurs zur nachhaltigen Engagementinfrastruktur und konkrete Maßnahmen anderer europäischer Länder für die deutsche Diskussion aufzuarbeiten, auf ihr Transferpotential zu prüfen und in die deutsche Diskussion einzubringen. mehr...

Netzwerkunterstützung

Kooperation zur Stärkung des Engagements

Europa-Union Deutschland

Die Europa-Union Deutschland (EUD) ist die größte Bürgerinitiative für Europa in Deutschland. Unabhängig von Parteizugehörigkeit, Alter und Beruf engagiert die EUD für die europäische Einigung gemeinsam mit rund 17.000 Mitgliedern in 16 Landesverbänden mit rund 300 Kreis-, Orts- und Stadtverbänden.
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Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD)

Das Netzwerk EBD hat 251 Mitglieder aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und fördert den europapolitischen Dialog zwischen Gesellschaft und Politik in Deutschland. Die Netzwerke EBD und BBE sind strategische Partner für europäisches Engagement in Europa.
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Logo CEV

Centre Européen du Voluntariat (CEV)

Das 1992 gegründete CEV ist mit Mitgliedsorganisationen aus 30 Ländern das größte europäische Netzwerk der Freiwilligenarbeit. Es bündelt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder, die mehr als 17.000 Freiwilligeninfrastruktureinrichtungen umfassen, und dient als zentrale Informations- und Austauschplattform für Politik und Praxis des bürgerschaftlichen Engagements in Europa.
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Civil Society Europe

Im Dezember 2014 wurde mit »Civil Society Europe« (CSE) die bisher größte Plattform der europäischen organisierten Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Als Nachfolgeorganisation der Allianz des Europäischen Bürgerjahres 2013/2014 versteht sich CSE als Sprachrohr der Interessen der europäischen Zivilgesellschaft und als Motor zur Etablierung partizipativ-demokratischer Verfahren auf EU-Ebene. Der Umsetzung von Art. 11 EUV – ein Kernthema der BBE-Europaarbeit der vergangenen Jahre – widmet CSE daher seine größte Aufmerksamkeit. Hier sind im vergangenen halben Jahr mit der Verabschiedung einer »Roadmap« große Fortschritte erzielt worden. In diesem Themenschwerpunkt reflektieren die BBE Europa-Nachrichten die aktuellen Entwicklungen. mehr...
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Logo European Civic Forum

European Civic Forum (ECF)

Das Netzwerk European Civic Forum (ECF) bringt mehr als 100 Verbände und NROs aus 27 Ländern Europas zusammen, die an den Themenbereichen politische Bildung, Menschenrechte und Demokratie aktiv arbeiten. Weitere Informationen

European Network of National Civil Society Associations (ENNA)

Das europäische Netzwerk ENNA vertritt die Interessen des gemeinnützigen dritten Sektors. Es hat derzeit 23 Mitgliedsorganisationen, die in 20 Ländern jeweils bereichsübergreifende Plattformen der Zivilgesellschaft darstellen. Das BBE leistete einen wichtigen Beitrag bei der Gründung von ENNA im Jahr 2010.
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Veranstaltungsreihen in Kooperation

Publikum beim 22. Europäischen Abend am 16. März 2015

Europäischer Abend

Der Europäische Abend ist eine Kooperationsveranstaltung des dbb beamtenbund und tarifunion zusammen mit der Europa-Union Deutschland (EUD), dem BBE und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Seit 2006 finden die Abende regelmäßig im dbb forum Berlin statt.

»Europa nach der Wahl - Wir müssen reden!«: Bürgerdialoge

Mit der Europawahl im Mai 2019 haben die Wähler*innen die Weichen für die zukünftige Entwicklung der EU gestellt. Wie geht es jetzt weiter? Welche Prioritäten und Themen setzt das neue Europäische Parlament? Wie stellt sich die neue Kommission auf? In was für einem Europa wollen wir leben? Welchen Nutzen wünschen wir uns von Europa für uns persönlich, für unsere Region und für Deutschland? Auch nach der Europawahl haben Bürger*innen die Möglichkeit, sich im Rahmen der bundesweiten Bürgerdialogreihe mit Expert*innen und Politiker*innen auszutauschen. Das BBE gehört weiterhin zu den zahlreichen Partnerorganisationen, die dazu beitragen, dass gesellschaftliche Themen möglichst breit diskutiert werden. Berichte zu den vergangenen Bürgerdialoge »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!« kann man auf der Website der Europa-Union Deutschland (EUD) nachlesen.

BBE-Netzwerk

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Arbeitsgruppen im Themenfeld Europa

  • AG »Internationales und Europa« (2016-2018) mehr...
  • AG »Engagement und Partizipation in Europa« (2010-2015) mehr...
  • Unterarbeitsgruppe »Internationales Engagement« (2015) mehr...

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