Newsletter Nr. 25 vom 13.12.2018

Nagel: Baukultur und bürgerschaftliches Engagement
Löw: Anerkennung nicht nur zu Weihnachten
Winkler: Deutscher Engagementpreis 2018
Wilke: Zur Situation des deutschen Spendenwesens im Jahr 2018
Ehrenamtspreis 2019 in Bayern
Engagement-Strategie für Berlin: Antrag
Bundesfreiwilligendienst ab 27 in Ostdeutschland: Evaluation
MdL Köpping: Mut-Bürgerinnen und Mut-Bürger stärken
Konzept für »Jugendfreiwilligenjahr«
Integration von Geflüchteten an Unis: Kleine Anfrage beantwortet
BAGSO zu 70 Jahre UNO-Menschenrechtserklärung
3. Deutscher EngagementTag: Bericht
3. BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«
Das BBE auf der Internationalen Grünen Woche 2019
Zukunftsforum ländliche Entwicklung: BBE-Fachforum
Pilotprojekt »Students meet Society«: Transfertagung
»Gutes Gedeihen lassen«: BBE-Publikation
Das Land lebt doch! Rückblick »Konferenz der Akteure«
Mitglied des Monats: Deutscher Fundraising Verband e. V. (DFRV)
Chancenpatenschaften: Fördermittel für Tandems
»Integration neu denken«: Ausschreibung
»Land schreibt Zukunft«: Ideenwettbewerb
»Mein gutes Beispiel«: Preis für engagierte Unternehmen
Deutscher Kongress für Geographie: Call for papers
Pilotprojekt »Students meet Society«: Studie
»Hilfe? Hilfe!«: Publikation
Stellenausschreibungen
Hinweis

Nagel: Baukultur und bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger Pfeiler für Baukultur in Deutschland, so Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Anhand von jüngst erhobenen empirischen Daten macht er die Bedeutung bürgerschaftlicher Initiativen für konkrete Baudenkmäler und Baukultur, insbesondere im kommunalen Kontext, bewusst. Dabei zeigt sich, dass Baukultur und Heimatgefühl zusammengehören: 51 Prozent der Befragten verbinden mit dem Begriff Heimat ein einzelnes besonderes Gebäude. Mit verschiedenen Beispielen illustriert er die Aufgaben, denen sich bürgerschaftliches Engagement beim Erhalt und der Weiterentwicklung der Baukultur in Deutschland stellt. Um diese Initiativen zu stärken und anzuerkennen, hat deshalb die Bundesstiftung Baukultur bei ihrem diesjährigen Konvent das erste bundesweite Netzwerktreffen von Baukulturinitiativen organisiert und durchgeführt.

Beitrag von Reiner Nagel (HTML)

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Löw: Anerkennung nicht nur zu Weihnachten

Die Herausforderungen einer Anerkennung von Engagement für eine Organisation auf Bundesebene erörtert Martina Löw, Leiterin der Abteilung Freiwilligenmanagement in der Bundesgeschäftsstelle des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND). Sowohl die Unterschiede des Engagements bei den Engagierten selbst als auch die Nähe oder Ferne der jeweiligen verbandlichen Ebene zu den Engagierten müssen dabei beachtet werden. Die Autorin stellt die gewählten Lösungsstrategien beim BUND dar. Hilfreich sind für die Weiterentwicklung der Anerkennungsformate auch zwei Studien zum Engagement im BUND, die 2016 und 2018 durchgeführt wurden.

Beitrag von Martina Löw (HTML)

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Winkler: Deutscher Engagementpreis 2018

Den Deutschen Engagementpreis 2018 stellt Markus Winkler vor, Pressereferent des Deutschen Engagementpreises mit Sitz im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Er präsentiert die Preisträger*innen in den verschiedenen Kategorien, die am 5. Dezember 2018 mit den Preisverleihungen geehrt wurden. Zugleich gibt er einen Ausblick auf den Engagementpreis 2019, für den ab sofort alle Preisausrichter*innen für freiwilliges Engagement ihre Preisträger*innen nominieren können, die seit Juni 2018 ausgezeichnet wurden.

Beitrag von Markus Winkler (HTML)

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Wilke: Zur Situation des deutschen Spendenwesens im Jahr 2018

Wichtige Entwicklungen des deutschen Spendenwesens im Jahr 2018 skizziert Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Die Themen reichen von Trends zum Volumen des Spendenwesens über internationale Aspekte bis zur Struktur des Spendenwesens und der Entwicklung der 2010 gestarteten »Initiative Transparente Zivilgesellschaft«.

Beitrag von Burkhard Wilke (HTML)

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Ehrenamtspreis 2019 in Bayern

Unter dem Motto »Gesellschaftsritter: Mut zum Einsatz« sucht die Versicherungskammer Stiftung digitale und analoge Projekte aus Bayern und der Pfalz, die mit ihrer Initiative wegweisend zivilcouragiertes Verhalten in der Gesellschaft fördern. Bewerben können sich Institutionen, Vereine, Initiativen, Start-ups oder Unternehmen, sofern sie von Ehrenamtlichen mitgetragen werden. Der Ehrenamtspreis wird jährlich ausgeschrieben und in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie »Wir gestalten« werden Projekte, Initiativen und Maßnahmen gesucht, die sich im Bereich Gefahrenprävention engagieren. Die Kategorie »Wir starten durch« zeichnet ein digitales Projekt aus, das sich für zivilcouragiertes Handeln in der »Online-Welt« stark macht und dort gegen Diskriminierung, Diffamierung, Mobbing und Co. vorgeht. Einsendeschluss ist der 4. März 2019.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis in Bayern

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Engagement-Strategie für Berlin: Antrag

Die Fraktion der SPD, die Fraktion Die Linke und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben einen Antrag vom 4. Dezember 2018 in das Abgeordnetenhaus Berlin eingebracht: »Engagement-Strategie für Berlin – Ehrenamt fördern und vor Ort stärken« (Drucksache 18/1513). Darin fordern sie das Abgeordnetenhaus auf, es wolle beschließen, den Senat aufzufordern, »als einen Baustein zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements in Berlin eine Landes-Engagement-Strategie zu erarbeiten. Diese soll ressortübergreifend und mit den Bezirken und den Berliner*innen in einem partizipativen und öffentlichen Beteiligungsprozess erarbeitet werden.«

Antrag »Engagement-Strategie für Berlin« (PDF, 41,4 kB)

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Bundesfreiwilligendienst ab 27 in Ostdeutschland: Evaluation

Mit der Aussetzung der Wehrpflicht und damit des Zivildienstes wurde der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingeführt, der inhaltlich, strukturell und hinsichtlich der Zielgruppe große Übereinstimmungen mit den Jugendfreiwilligendiensten aufweist. Ein zentraler Unterschied besteht darin, dass sich der BFD auch an 27-Jährige und Ältere richtet. Seit der Einführung konnten deutliche Ost-West-Unterschiede in der Altersstruktur festgestellt werden. So ist eine überdurchschnittlich hohe Inanspruchnahme durch Teilnehmende über 27 Jahren in den ostdeutschen Bundesländern zu verzeichnen. Der Abschlussbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)/ des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer arbeitet Besonderheiten und spezifische Herausforderungen der Einsatzbereiche heraus und untersucht Gründe und Folgen der überdurchschnittlichen Inanspruchnahme in Ostdeutschland.

Weitere Informationen und Download des Abschlussberichts

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MdL Köpping: Mut-Bürgerinnen und Mut-Bürger stärken

Die Stärkung der Zivilgesellschaft in Sachsen ist Anliegen von Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Abgeordnete des Sächsischen Landtages. Dabei zeigt sie mit Zahlen aus dem Sachsen-Monitor 2018, wie tiefgreifend Verunsicherungen und Spaltungen innerhalb der sächsischen Bevölkerung wahrgenommen werden. Mit dem Landesprogramm »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz« (WOS) sollen die freiheitlich demokratische Grundordnung gestärkt, Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ressentiments abgebaut und die Integration gefördert werden: »Es gilt heute mehr denn je, (...) den Engagierten wider allen Anfeindungen von demokratiefeindlichen Gruppierungen zur Seite zu stehen. Deshalb ist es mir sehr wichtig, die Mut-Bürgerinnen und Mut-Bürger in unserem Bundesland zu stärken.«

Beitrag von Staatsministerin MdL Petra Köpping (HTML)

Beitrag von Staatsministerin MdL Petra Köpping als PDF herunterladen (PDF, 186 kB)

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Konzept für »Jugendfreiwilligenjahr«

Am 3. Dezember 2018 hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ihr Konzept für das neue Freiwilligenjahr vorgestellt. Jeder junge Mensch, der die Schule verlässt, soll danach die Chance haben, ein Freiwilligenjahr zu machen. Gute finanzielle Rahmenbedingungen gehören danach ebenso dazu wie ein Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst und in diesem Zusammenhang Verbesserungen für Menschen mit besonderen Lebensumständen, Behinderungen und anderen schwierigen Voraussetzungen. Das Konzept, das unter Beteiligung von Jugendlichen und Jugendverbänden wie auch von Träger*innen, realisiert werden soll, würde bei maximalem Erfolg etwa 1 Milliarde Euro jährlich benötigen. Nach einem Aufwuchs um 65 Millionen Euro stehen 2019 insgesamt 327 Millionen für Freiwilligendienste zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Vorstellung des neuen Konzeptes


Pressemitteilung der BKJ zum Konzept

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Integration von Geflüchteten an Unis: Kleine Anfrage beantwortet

Am 26. November 2018 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der FDP (Drucksache 19/5716) zum Programm »Welcome« beantwortet (Drucksache 19/6185): »Zukunft des Programms ›Welcome‹ zur Integration Geflüchteter an deutschen Hochschulen.« Aus Sicht der Bundesregierung ist das Programm effizient und effektiv durch die gezielte Ergänzung ehrenamtlichen Engagements. Etwa zehn Prozent der sich engagierenden Studierenden hätten selbst einen Fluchthintergrund und eine Welcome-Initiative aus eigener Erfahrung durchlebt. Die über 600 Welcome-Initiativen an rund 160 Hochschulen erreichten 2016 über 50.000 und 2017 über 35.000 Geflüchtete. Der Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode sieht vor, die Förderung deutscher Hochschulen für geflüchtete Studierende fortzuführen, wobei aber Ausrichtung wie Umfang der Maßnahmen noch nicht abschließend beraten wurden.

Antwort der Bundesregierung zum Programm »Welcome« (PDF, 470 kB)

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BAGSO zu 70 Jahre UNO-Menschenrechtserklärung

Anlässlich des 70. Jahrestages der UNO-Menschenrechtserklärung vom 10. Dezember 1948, fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) weltweit einen besseren Schutz der Menschenrechte älterer Personen in allen Lebenslagen. Das beschränkt sich nicht auf Fragen sozialer Sicherheit: »Auch der Schutz alter Menschen vor Gewalt und Missbrauch ist in vielen Ländern rechtlich nicht ausreichend abgesichert. Diskriminierungen aufgrund des Alters bestehen in Finanzfragen, auf dem Arbeitsmarkt und durch negative Altersstereotype.« Die BAGSO arbeitet deshalb aktiv an der Entwicklung einer UN-Konvention für ältere Menschen mit und ist auch der Global Alliance for the Rights of Older People (GAROP) beigetreten.

Pressemitteilung der BAGSO (PDF, 276 kB)

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3. Deutscher EngagementTag: Bericht

»Warum engagierst Du Dich? Werte – Zusammenhalt – Demokratie« – unter diesem Motto stand der dritte »Deutsche EngagementTag«, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit dem BBE am 5. und 6. Dezember 2018 ausrichtete. Michael Bergmann, Mitglied des BBE-Sprecher*innenrats, betonte auf dem Eröffnungspodium die Bedeutung von Werten. Sie geben Orientierung für unser eigenes Handeln und den Umgang miteinander. Bürgerschaftliches Engagement trage maßgebend dazu bei, demokratische Werte zu leben und zu erlernen. Der Deutsche EngagementTag bot eine Plattform für Austausch und Vernetzung der vielfältigen Akteur*innen aus dem Engagementbereich. Eine Dokumentation wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 erscheinen.

Pressemitteilung von BMFSFJ und BBE (PDF, 110 kB)

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3. BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«

»Pat*innen, Mentor*innen, Lots*innen: Engagement fördern, gesellschaftliche Integration unterstützen« – unter diesem Titel fand am 15. und 16. November 2018 der dritte Fachkongress des BBE im Programm »Menschen stärken Menschen« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) statt. Mittlerweile wurden über 60.000 Pat*innenschaften und Mentoringbeziehungen gestiftet. Lag der Fokus in den ersten beiden Programmjahren auf dem Engagement für und mit geflüchteten Menschen, wurde die Perspektive im dritten Programmjahr erweitert: Pat*innenschaften werden herkunftsunabhängig gestiftet und begleitet, um für verschiedene Zielgruppen Chancen zu schaffen und Teilhabe zu ermöglichen. Im Rahmen des fachlichen Austauschs wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die in einer Dokumentation festgehalten und dem BMFSFJ übergeben werden. Allen Beteiligten sei für den erfolgreichen Kongress wie auch für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr herzlich gedankt. Die Kongressdokumentation und weitere Materialien werden in Kürze auf der Projektseite zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum BBE-Fachkongress

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Das BBE auf der Internationalen Grünen Woche 2019

Auch 2019 ist das BBE wieder dabei, wenn es heißt: Herzlich willkommen bei der Internationalen Grünen Woche! In der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft »Lust aufs Land« in Halle 4.2 präsentiert vom 18. bis 27. Januar 2018 der BBE-Arbeitsbereich »Demokratiestärkung im ländlichen Raum« Wissenswertes rund um Engagement und Demokratiestärkung – nicht nur in ländlichen Räumen. Die BBE-Fotobox lädt dazu ein, das eigene Engagement in Szene zu setzen und in den sozialen Medien zu teilen. Das Angebot bereichern auch die am Stand täglich wechselnden Partner*innen aus dem Netzwerk. – Das Thema Engagement und Ehrenamt ist auch zentrales Thema am Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Halle 4.2. Weitere Schwerpunkte der Halle sind die Themen Digitalisierung und Gründerkultur im Rahmen der ländlichen Entwicklung. Hierzu gibt es täglich mehrere Fachrundgänge. Weitere Informationen folgen in Kürze auf der Webseite des BBE-Arbeitsbereichs »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«.

Webseite BBE-Arbeitsbereich »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«

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Zukunftsforum ländliche Entwicklung: BBE-Fachforum

Parallel zur Internationalen Grünen Woche findet auch 2019 das Zukunftsforum ländliche Entwicklung statt. Vom 23.-24. Januar 2019 können angemeldete Teilnehmende aus 24 Fachforen zum Thema »Ländliche Entwicklung – Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft« wählen. Das BBE diskutiert in dem von ihm vorbereiteten Fachforum »Unbezahlbares unterstützen – Förderung demokratischen Engagements in ländlichen Räumen«, wie Unterstützung für diejenigen aussehen kann, die Projektarbeit im ländlichen Raum machen und sich dabei als demokratisch handelnde Akteur*innen verstehen. In einem Podiumsgespräch soll mit erfahrenen Projektträger*innen, Programmverantwortlichen und den Teilnehmenden diskutiert werden, was notwendig ist, um Menschen vor Ort kurzfristig und bedarfsorientiert in ihrem Engagement zu unterstützen. Dabei wird auch die neue Publikation zum Thema vorgestellt.

Weitere Informationen zum Zukunftsforum ländliche Entwicklung

Weitere Informationen zum BBE-Fachforum

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Pilotprojekt »Students meet Society«: Transfertagung

Am 5. Februar 2019 veranstalten die Freiwilligen-Agentur Halle und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit dem BBE, dem Hochschulnetzwerk »Bildung durch Verantwortung« e.V. und der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina eine Transfertagung zum Pilotprojekt »Students meet Society – gesellschaftliche Teilhabe von Studierenden mit Migrationsgeschichte und internationalen Studierenden an der MLU durch Engagement« in Halle (Saale). Im Fokus der Tagung steht Wissenstransfer im Engagement: Was lernen (internationale) Studierende, Non-Profit-Organisationen und Hochschulen dabei? Ausgehend von dieser Fragestellung sollen Perspektiven für einen Transfer des Pilotprojektes an andere Hochschulen diskutiert werden. Anmeldungen sind bis zum 29. Januar 2019 möglich.

Weitere Informationen zur Transfertagung

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»Gutes Gedeihen lassen«: BBE-Publikation

Eine große Zahl von Förderprogrammen kann bei der Realisierung von Projektvorhaben in ländlichen Räumen helfen. Den Überblick zu behalten, fällt angesichts der Fülle möglicher Ansprechpartner*innen nicht leicht. Mit der neuen Broschüre »Gutes gedeihen lassen. Mit Fördermitteln demokratische Kultur und Engagement in ländlichen Räumen stärken« stellt der BBE-Arbeitsbereich »Demokratiestärkung im ländlichen Raum« anhand von Praxisbeispielen verschiedene Fördermöglichkeiten im Themendreieck »Demokratiestärkung«, »Engagement« und »Ländliche Entwicklung« vor. Damit möchte der Arbeitsbereich Engagierte vor Ort auf der Suche nach Förderung für ihre Projektidee unterstützen. Denn neben unabdingbar guten Rahmenbedingungen durch die Geldgeber*innen sind es immer die Menschen vor Ort, die aus den Zuwendungen etwas Gemeinschaftsstiftendes machen und dazu beitragen, dass Förderung auch als Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders vor Ort wirken kann. Ein Serviceteil mit Tipps und Übersichten über Beratungs- und Förderstrukturen rundet die Broschüre ab. Die Förderbroschüre kann kostenlos herunterladen werden. Gedruckte Exemplare können – solange der Vorrat reicht – per Mail an Susanne Hartl, Projektmitarbeiterin »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«, bestellt werden.

Kontakt Susanne Hartl
E-Mail: susanne.hartl(at)b-b-e.de

Download Publikation »Gutes Gedeihen lassen« (PDF, 14,5 MB)

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Das Land lebt doch! Rückblick »Konferenz der Akteure«

Die »Konferenz der Akteure« am 29. November 2018 stand unter dem Motto »Das Land lebt doch!« Über 180 Teilnehmende kamen in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung zusammen und diskutierten über ihre Ansätze, Herausforderungen und Erkenntnisse bei der Gestaltung ländlicher Räume. Ob »Neulandgewinner«, LEADER-Manager*innen oder Koordinator*innen von Partnerschaften für Demokratie: Beim Pecha Kucha, in 21 Themenräumen, in Vorträgen und Diskussionen tauschten sie sich aus. Lokale Initiativen für zukunftsorientierte Denkansätze, konkrete Projekte für innovative Lösungen vor Ort oder neue soziale Netzwerke – sie alle stärken das Leben auf dem Land. Einen kleinen Einblick gibt es auf der Social Wall #landlebtdoch. Die »Konferenz der Akteure« war eine Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG in Kooperation mit der Deutschen Vernetzungsstelle für Ländliche Räume (dvs) und dem BBE.

Einblicke auf der Social Wall

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Mitglied des Monats: Deutscher Fundraising Verband e. V. (DFRV)

Der DFVR stärkt als gemeinnütziger Fachverband die Kultur des Gebens in Deutschland. Er vereint haupt- und ehrenamtliche Fundraiser*innen, Spendenorganisationen, Fundraising-Dienstleister*innen, Vertreter*innen aus Wissenschaft und Forschung und alle Personen, die sich in Deutschland für die Kultur des Gebens einsetzen. Der DFRV steht für eine gute, transparente und ethische Fundraising-Praxis und vergibt das Ethik-Signet an seine Mitglieder als vertrauensvolle Spendenorganisationen. Mit rund 1.300 Mitgliedern ist der DFRV europaweit der zweitgrößte Bundesverband seiner Art. Vom 8. bis 10. Mai 2019 veranstaltet der Verband den Deutschen Fundraising Kongress in Kassel. Daneben organisiert er Fachtage, Workshops und Arbeitskreise. Durch das Mitgliedermagazin, einen Online-Newsletter und einen eigenen Online-Kalender informiert der DFRV Haupt- und Ehrenamtliche über Trends und Entwicklungen im Fundraising.

Weitere Informationen zum DFRV

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Chancenpatenschaften: Fördermittel für Tandems

Gemeinsam mit den Landesverbänden der Kita- und Schulfördervereine unterstützt die Stiftung Bildung Tandemprojekte zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne benachteiligende Umstände. Mit Hilfe von bürgerschaftlichem Engagement sollen diejenigen jungen Menschen erreicht werden, die einen Bedarf an sozialer und kultureller Inklusion sowie Integration haben, denen eine Zukunftsperspektive jedoch fehlt und die durch bisher bestehende Angebote nur schwer zu erreichen sind. Mit dem nun vom Familienministerium auf Chancenpatenschaften erweiterten Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« können bis Ende 2018 bundesweit weitere 900 Chancenpatenschaften initiiert und gestärkt werden. Eine Abrechnung über die Fördervereine ist bis zum 31. März 2019 möglich.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung

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»Integration neu denken«: Ausschreibung

»Integration neu denken« ist ein Programm von SINGA Deutschland und der Robert Bosch Stiftung und unterstützt Projekte und Organisationen, die bereits im Themenfeld Integration tätig sind, ihre Arbeit aber noch inklusiver gestalten wollen. Über den Zeitraum von 12 Monaten bekommen teilnehmende Projekte Beratung und Begleitung in der Entwicklung und/oder bei der Durchführung von Projekten, deren Fokus besonders auf dem Thema Teilhabe liegt. Für die Umsetzung in die Praxis erhalten sie eine einmalige Förderung in Höhe von 10.000 Euro. Bewerben können sich alle Projekte noch bis zum 18. Januar 2019.

Weitere Informationen zum Wettbewerb »Integration neu denken«

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»Land schreibt Zukunft«: Ideenwettbewerb

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sucht innovative Projekte und Ideen über den Ideenwettbewerb »Land schreibt Zukunft« des Fonds Nachhaltigkeitskultur. Willkommen sind Denkanstöße und Zukunftsskizzen aus der Vor-Ort-Perspektive ebenso wie Überlegungen zur Ausweitung konkreter, beispielgebender Projekte der Nachhaltigkeitskultur. Bis zum 20. Januar 2019 können Projektideen zur Förderung in den Kategorien »Wertschöpfung und nachhaltiges Wirtschaften«, »Tourismus«, »Gesellschaftlicher Wandel«, »Bildung« und »öffentliche Verwaltung« eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb »Land schreibt Zukunft«

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»Mein gutes Beispiel«: Preis für engagierte Unternehmen

Der Wettbewerb »Mein gutes Beispiel« ist ein bundesweiter Preis für das gesellschaftliche Engagement von kleinen, mittelständischen und familiengeführten Unternehmen. Er wird von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit DIE JUNGEN UNTERNEHMER, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) und engagierten, mittelständischen Unternehmen durchgeführt. Thematisch zielt der Preis auf Engagement für Mitarbeitende sowie auf Engagement für das Gemeinwesen ab. Themenfelder sind hierbei beispielsweise Bildung und Ausbildung, Integration, soziale Benachteiligung, Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Hinzu kommt dieses Jahr die Kategorie »Jung und Innovativ«. Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2019. Die Preisverleihung findet am 15. Mai 2019 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb »Mein gutes Beispiel«

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Deutscher Kongress für Geographie: Call for papers

Vom 25. bis 30. September 2019 findet der Deutsche Kongress für Geographie in Kiel statt. Interessierte sind eingeladen, die ausgeschriebenen 235 Fachsitzungen mit ihren Beiträgen zu füllen. Die Fachsitzungen orientieren sich an den insgesamt neun Leitthemen des Kongresses, zu denen unter anderem folgende gehören: »Geographien in kritischer Perspektive«, »Geographie und Globaler Wandel«, »Gesellschaft, Bevölkerung und Wirtschaft in Bewegung«, »Stadt-Land-Welten«. Vorschläge sind spätestens bis zum 25. Januar 2019 online einzureichen. Jeder Beitrag ist mit einem Titel (max. 160 Zeichen), einem Kurzabstract (max. 200 Zeichen) sowie einem Exposé (max. 2.500 Zeichen) darzustellen.

Weitere Informationen zum Kongress und zu den Fachsitzungen

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Pilotprojekt »Students meet Society«: Studie

Die Untersuchung »Gesellschaftliche Teilhabe durch Engagement« geht der Frage nach, ob und inwiefern Engagement für die gesellschaftliche und universitäre Teilhabe von internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte von Bedeutung ist. Mit dem Pilotprojekt »Students meet Society – Integration durch Engagement und Teilhabe am Hochschulstandort« haben die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V. (FWA) diese Themen mittels einer Fragebogenerhebung im Wintersemester 2016/2017 untersucht. Engagement und Teilhabe werden dabei als Ermöglichung der aktiven Mitentscheidung und Mitgestaltung in politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Angelegenheiten im Allgemeinen und der Universität im Besonderen verstanden. Die Untersuchung steht als kostenloser Download zur Verfügung.

Download »Gesellschaftliche Teilhabe durch Engagement« (PDF, 747 kB)

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»Hilfe? Hilfe!«: Publikation

Ist »Hilfe« geeignet, um Ungerechtigkeit und Ungleichheit zu bekämpfen? Der Menschenrechtsaktivist Thomas Gebauer und der Schriftsteller Ilija Trojanow haben verschiedene Ansätze von Hilfe – zum Beispiel die Wohltätigkeit von Reichen, staatliche Unterstützungsprojekte, lokale Initiativen – unter anderem in Pakistan, Kenia, Sierra Leone und Guatemala recherchiert und kritisch unter die Lupe genommen. In der Publikation »Hilfe? Hilfe! Wege aus der globalen Krise« zeigen die Autoren, was funktioniert und was nicht. Sie beschreiben Möglichkeiten der Veränderung wie auch ihre strukturelle Verhinderung. Anhand von Formen solidarischer Praxis wird aufgezeigt, dass es auch anders geht.

Weitere Informationen zur Publikation

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 10. Januar 2019.

Redaktionsschluss ist der 7. Januar 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel, Jana Börsdamm und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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