Newsletter Nr. 10 vom 16.5.2019

Hardenberg/ Dirschl: Vielfalt ist das Kapital unserer Gesellschaft
Gesemann/ Schwarze/ Seidel: Städte leben Vielfalt
Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung« (IQ)
Lachmayr: Diversity Management
Hörmann: MigraNet – IQ-Landesnetzwerk Bayern
Haselhorst: IQ-Netzwerk gegen Rechtspopulismus in Brandenburg
Valcic-Manstein: Internationale Gründungen – Vielfalt im Saarland
Theren/ Schütz: Gemeinsam unterwegs für die Vielfalt in Sachsen-Anhalt
»Wie digital ist das Ehrenamt Rheinland-Pfalz?«: Ideenwettbewerb
4. Nürnberger Freiwilligenmesse: Save the Date
»Engagement zw. Selbstorganisation und Fremdbestimmung«: Bericht
Stärkung und Entbürokratisierung des Ehrenamts: Kleine Anfrage der FDP beantwortet
Gemeinnützigkeit und politische Aktivität: Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke beantwortet
Faktische Verstaatlichung der TAFEL durch Bezirksamt Lichtenberg
»Berliner Agenda der europäischen Zivilgesellschaft«
Diversity Challenge: BBE-Mitglieder nominiert
Rückblick: BBE-Fachwerkstatt »Irgendwas mit Internet«
Gemeinsamer Synergieworkshop von BBE und BMFSFJ
Der 24. Deutsche Präventionstag: Prävention und Demokratieförderung
»Corporate Volunteering digital«: Erfahrungsaustausch
Ausschreibung: 100 startsocial-Stipendien für soziale Initiativen
Stiftung Digitale Chancen: Digitale Bildung und Kultur
Neues Portal für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
»Die Zivilgesellschaft als Treiber der Dekarbonisierung«: Heft
Stellenausschreibungen
Hinweis

Der heutige Schwerpunkt ist im siebten Jahr in Folge unser besonderer BBE-Beitrag zum Diversity-Tag, der am 28. Mai 2019 zum siebten Mal stattfindet. In diesem Jahr konzentrieren wir uns auf das IQ-Netzwerk und das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung« (IQ). Dabei geht es um die Aktivitäten nicht nur zum Diversity-Tag in Bund und Bundesländern, sondern ebenso um die damit verbundenen Ziele, Strukturen und Dienstleistungen. Aletta Gräfin von Hardenberg und Stephan Dirschl unterstreichen, dass die Arbeitswelt und die Gesellschaft der Zukunft in Deutschland noch bunter sein wird. Dr. Frank Gesemann, Kristin Schwarze und Alexander Seidel stellen schließlich Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zum sozialen Zusammenhalt in vier Städten dar. Beleuchtet werden Akzeptanz, Ambivalenzen und Herausforderungen von Diversität.

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Hardenberg/ Dirschl: Vielfalt ist das Kapital unserer Gesellschaft

Ein Plädoyer für die Zukunft einer bunten Arbeitswelt und Gesellschaft halten zum 7. Deutschen Diversity-Tag am 28. Mai 2019 Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt e.V. in Berlin, und Stephan Dirschl, Pressereferent des Vereins. Sie diskutieren die Charta der Vielfalt-Idee aus der Perspektive der Wirtschaft und des wirtschaftlichen Erfolges mit Diversity-Management, die mittlerweile von über 3.100 Unternehmen und Institutionen geteilt wird – so viele haben seit 2006 die Charta der Vielfalt unterzeichnet und sind von den Vorteilen einer vielfältigen Arbeitswelt überzeugt. Eine erfolgversprechende Alternative zu diesem Weg gibt es nicht, auch wenn manche politischen Strömungen in Europa das nicht wahrhaben wollen.

Beitrag von Aletta Gräfin von Hardenberg und Stephan Dirschl (HTML)

Beitrag von Aletta Gräfin von Hardenberg und Stephan Dirschl (PDF, 156 KB)

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Gesemann/ Schwarze/ Seidel: Städte leben Vielfalt

Die Ergebnisse von Fallstudien zum sozialen Zusammenhalt in vier Städten werden vorgestellt von Dr. Frank Gesemann, Geschäftsführer von DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration, Kristin Schwarze, Gesellschafterin am IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH, und Alexander Seidel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DESI Institut. Verglichen werden die Städte Dortmund, Rostock, Dessau-Roßlau und Lippstadt. Neben konzeptionellen Überlegungen und der Darstellung zentraler Ergebnisse geht es in dem Beitrag um Ambivalenzen und Spannungsfelder in der Akzeptanz von Diversität, die zu Handlungsempfehlungen für Kommunen führen.

Kurzes Resümee und Handlungsempfehlungen des Beitrages (HTML)

Beitrag von Dr. Frank Gesemann/ Kristin Schwarze/ Alexander Seidel (PDF, 339 KB)

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Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung« (IQ)

In dem Beitrag werden das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)«, das IQ Netzwerk und seine Präsenz beim 7. Diversity Tag behandelt. Das IQ Netzwerk sieht sich als »Partner für Vielfalt«. Das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung« (IQ) arbeitet seit 2005 an der Zielsetzung, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern, und geht in diesem Kontext mit wechselnden Herausforderungen um. Erläutert werden die unterschiedlichen Handlungsebenen des IQ-Netzwerks und die Strukturen des Förderprogramms.

Beitrag zum Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (HTML)

Beitrag zum Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (PDF, 193 KB)

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Lachmayr: Diversity Management

Tina Lachmayr, Leiterin der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung, diskutiert die Grundzüge des Diversity Managements. Vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen Verständnisses der Person geht es darum, Vielfalt als Ressource zu begreifen. Ebenso beschreibt sie die Leistungen des Förderprogramms »Integration durch Qualifizierung« (IQ) sowie das IQ-Netzwerk mit seinen ca. 400 Projekten und 5 Fachstellen. Genauer geht sie dabei auf die Fachstelle »Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung« ein.

Beitrag von Tina Lachmayr (HTML)

Beitrag von Tina Lachmayr (PDF, 201 KB)

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Hörmann: MigraNet – IQ-Landesnetzwerk Bayern

Die Arbeit des IQ Landesnetzwerks Bayern erläutert Katharina Hörmann, Mitarbeiterin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von MigraNet, dem IQ Landesnetzwerk Bayern, für die »Tür an Tür« – Integrationsprojekte gGmbH. Das seit 2005 arbeitende IQ-Netzwerk verbindet relevante Organisationen, Einrichtungen, Institutionen, Unternehmen und Migrant*innenorganisationen, um die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern nachhaltig zu verbessern. Hörmann skizziert die Grundzüge der Struktur des IQ-Netzwerks und die inhaltlichen Grundorientierungen. Zugleich stellt sie dar, mit welchen Projekten das Landesnetzwerk den Diversity-Tag begeht.

Beitrag von Katharina Hörmann (HTML)

Beitrag von Katharina Hörmann (PDF, 176 KB)

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Haselhorst: IQ-Netzwerk gegen Rechtspopulismus in Brandenburg

Lena Haselhorst, Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle des IQ Netzwerks Brandenburg im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, umreißt die Aktivitäten des IQ Netzwerks Brandenburg zum Diversity-Tag am 28. Mai 2019. Dabei geht es um den Umgang mit Rechtspopulismus. Ebenso stellt sie die organisatorische Aufstellung, inhaltliche Arbeit und Dienstleistungen des IQ Netzwerks dar, wobei die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von erwachsenen Menschen mit Migrationsgeschichte im Land Brandenburg ein zentrales Ziel ist.

Beitrag von Lena Haselhorst (HTML)

Beitrag von Lena Haselhorst (PDF, 165 KB)

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Valcic-Manstein: Internationale Gründungen – Vielfalt im Saarland

Stefanie Valcic-Manstein, Gründungsberaterin im IQ Landesnetzwerk und Projektleitung von »Perspektive Neustart«, skizziert die Aktivitäten des IQ Netzwerks Saarland zum Diversity-Tag am 28. Mai 2019. Dabei geht es um die vielfältigen Erfahrungen zum Thema Gründung von Menschen aus aller Welt im Saarland, etwa die deutsch-syrische Käserei Chamsaar, der Edel-Second-Hand Handel »Wie neu« und die Gründerin des Franchise-Entertainmenttools »MiniBook«. Valcic-Manstein stellt diese Erfahrungen in den Kontext einer langjährigen Praxis im Bereich der Gründungsberatung von Migrantinnen und Migranten im Rahmen von IQ.

Beitrag von Stefanie Valcic-Manstein (HTML)

Beitrag von Stefanie Valcic-Manstein (PDF, 181 KB)

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Theren/ Schütz: Gemeinsam unterwegs für die Vielfalt in Sachsen-Anhalt

Dr. Anna Maria Theren, Mitarbeiterin der Servicestelle IQ »Interkulturelle Beratung und Trainings« in Magdeburg, sowie Ronald Schütz, Projektleiter der Servicestelle IQ »Interkulturelle Beratung und Trainings« (SIBT) im IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt Süd, beschreiben die IQ-Aktivitäten im IQ-Netzwerk Sachsen-Anhalt am 28. Mai 2019, dem Diversity-Tag. Das diesjährige Motto ist Mobilität »mit dem Rad, mit dem Rollstuhl, zu Fuß, mit dem Kinderwagen und manchmal auch nur mit den Gedanken«. Dieser Gedanke soll in Magdeburg und Halle (Saale) mit Vielfalt-Flashmobs auf die Straße gebracht werden.

Beitrag von Dr. Anna Maria Theren/ Ronald Schütz (HTML)

Beitrag von Dr. Anna Maria Theren/ Ronald Schütz (PDF, 162 KB)

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»Wie digital ist das Ehrenamt Rheinland-Pfalz?«: Ideenwettbewerb

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat 2019 erneut den Ideenwettbewerb »Ehrenamt 4.0« ausgeschrieben. Bewerben können sich ehrenamtliche Projekte, die digital oder mit digitaler Unterstützung umgesetzt werden. Als Beispiele werden die Koordinierung und Vermittlung von Ehrenamtlichen über soziale Netzwerke, digitale Ansätze der Vorstandsarbeit im Verein, digitale Formate der Fort- und Weiterbildung, eine selbst entwickelte App, eine interaktive Website für den Verein oder auch Formen des Online-Volunteering genannt. Die ersten zehn Projektideen erhalten jeweils Preise in Höhe von 1.000 Euro. Der Ideenwettbewerb ist Teil der Initiative »Wir tun was« des Landes Rheinland-Pfalz für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2019.

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4. Nürnberger Freiwilligenmesse: Save the Date

Im Rahmen des »Tags der offenen Tür« der Stadt Nürnberg findet am 13. Oktober 2019 die 4. Nürnberger Freiwilligenmesse statt. Im Historischen Rathaussaal stellen sich dabei um die 50 Organisationen und Einrichtungen vor, bei denen man u.a. in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Ökologie oder Tierschutz ehrenamtlich aktiv werden kann. Die Veranstaltung soll Interessierten einen ersten Überblick verschaffen und ihnen die Möglichkeit bieten, unverbindlich Informationen zu sammeln oder sich mit erfahrenen Haupt- und Ehrenamtlichen über konkrete Einsatzmöglichkeiten auszutauschen. Für Gäste werden vor der Anmeldung in den nächsten Monaten weitere Informationen veröffentlicht. Bei Interesse an einer Teilnahme als Aussteller*in kann man sich bereits jetzt formlos via E-Mail unter engagiert(at)stadt.nuernberg.de anmelden.

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»Engagement zw. Selbstorganisation und Fremdbestimmung«: Bericht

Der vom Paritätischen Schleswig-Holstein e.V. herausgegebene Abschlussbericht im Projekt »Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein« speist sich aus 6 Jahre langen Erfahrungen in Nachbarschaftsnetzen, Tauschringen, Dorfgemeinschaftsvereinen und Senior*innengenossenschaften aus der Region. Dabei, so beschreibt es der Autor Holger Wittig-Koppe, »haben [wir] uns entschlossen, auf die Metaebene zu gehen und unsere Erfahrungen kritisch zu reflektieren und in Bezug zu setzen zu Entwicklungen in der Engagementszene und in der Gesellschaft. Wir hoffen damit, einen Beitrag zum Aufbau einer effektiven Unterstützungsstruktur für zivilgesellschaftliches Engagement und einer Engagementpolitik leisten zu können«. Konzeption und Durchführung des Projekts basieren auf der Arbeit des Referats für Bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesenarbeit, Inklusion und Selbsthilfe im Paritätischen Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

Zum Bericht (PDF, 705 KB)

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Stärkung und Entbürokratisierung des Ehrenamts: Kleine Anfrage der FDP beantwortet

Mit Datum vom 18. April 2019 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (Drucksache 19/9006) zur Engagementpolitik beantwortet: »Stärkung und Entbürokratisierung des Ehrenamts« (Drucksache 19/9579). Mit Bezug auf den Koalitionsvertrag warf die FDP-Fraktion 18 Fragenkomplexe auf, von denen die meisten mit dem Satz beantwortet wurden: »Die Prüfungen innerhalb der Bundesregierung sind hierzu noch nicht abgeschlossen.« Am konkretesten fallen die Antworten zur Engagementstiftung und zur Digitalisierung aus. Über die Engagementstiftung werde in der Regierung beraten, wobei diese dann in besonderer Weise die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Zivilgesellschaft unterstützen könne.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 231 KB)

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Gemeinnützigkeit und politische Aktivität: Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke beantwortet

Mit Datum vom 18. April 2019 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Drucksache 19/8996) zur Engagementpolitik beantwortet: »Gemeinnützigkeit von Organisationen im politischen Raum« (Drucksache 19/9563). Vor dem Hintergrund der Erfahrungen von ATTAC und anderen Organisationen hatte die Fraktion 6 Fragen gestellt, in denen es anhand konkreter Aktivitätsbeispiele um die Abgrenzung zwischen politischer Bildung und politischer Willensbildung geht. Alle Fragen beantwortete die Bundesregierung zusammenfassend: »Ob die in den Fragen 1 bis 6 abstrakt beschriebenen Tätigkeiten eine Art der Verwirklichung eines gemeinnützigen Zwecks sein können, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Ob und in wieweit die Voraussetzungen für die An- oder Aberkennung der Gemeinnützigkeit erfüllt sind, prüft und entscheidet nach der verfassungsrechtlichen Grundordnung die jeweilige Landesfinanzbehörde – und nicht die Bundesregierung – in eigener Zuständigkeit.«

Antwort der Bundesregierung (PDF, 302 KB) 

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Faktische Verstaatlichung der TAFEL durch Bezirksamt Lichtenberg

Ein Berliner gibt in seinem Wohngeldantrag an, Lebensmittel von der Tafel zu beziehen. Das Lichtenberger Bezirksamt rechnet ihm daraufhin knapp 3.000 Euro jährlich als Einnahmen zu seinen Ungunsten an und mindert das beantragte Wohngeld um den entsprechenden Betrag – eine Verstaatlichung der Tafel durch die Hintertür. Der Widerspruch wird abgewiesen. Dabei unterstellt das Amt eine tägliche Vollversorgung mit Frühstück (51 Euro pro Monat), Mittagessen (95 Euro) und Abendessen (95 Euro), obwohl die 45 Berliner LAIB und SEELE-Stellen nur einmal pro Woche Lebensmittel an bedürftige Menschen in ihrer Nachbarschaft abgeben und diese Lebensmittel lediglich eine Unterstützung für wenige Tage darstellen. Die Vorsitzende der Berliner Tafel, Sabine Werth, konstatiert: »Dieses Vorgehen ist willkürlich und rechtswidrig. Die Berliner Tafel ist ein unabhängiger Verein, der schon immer bewusst auf staatliche Fördergelder verzichtet hat, um genau diese unzulässige Verknüpfung von zustehenden Sozialleistungen und freiwilligen Lebensmittelspenden zu vermeiden.«

Mitteilung der Berliner Tafel

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»Berliner Agenda der europäischen Zivilgesellschaft«

Auf der Konferenz der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas »Nicht ohne Uns!« wurde am 22. März 2019 ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet und verabschiedet. Die »Berlin Agenda. European Civil Society demands towards the European Elections 2019 and beyond« enthält gemeinsame Forderungen zur Zukunft der Demokratie in Europa, Civic Space sowie Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Derzeit ist sie auf Englisch verfügbar, eine Übersetzung auf weiteren Sprachen folgt.

Download Berlin Agenda (PDF, 814 KB)

Weitere Informationen zur Konferenz

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Diversity Challenge: BBE-Mitglieder nominiert

Im Rahmen der diesjährigen Diversity Challenge, dem Teamwettbewerb für Vielfalt am Arbeitsplatz der »Charta der Vielfalt«, wurden die drei BBE-Mitglieder BASF, BP Europa SE und der Internationale Bund (IB) für die engere Auswahl nominiert. Der IB beispielsweise hat als Wettbewerbsbeitrag ein »Diversity Toolkit« in Form eines bunt aufgemachten Kochbuches veröffentlicht. Aufgabe war es, mit unterschiedlichen Aktivitäten die sechs Dimensionen von Diversity (Religion und Weltanschauung, Alter, Behinderung, sexuelle Orientierung und Identität, Ethnische Herkunft und Nationalität, Geschlecht) am eigenen Arbeitsplatz erlebbar zu machen.

Weitere Informationen zur Diversity Challenge

Zu den Wettbewerbsbeiträgen von BP Europa SE, BASF und IB

Zum IB Diversity Kochbuch (PDF, 36,4 MB)

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Rückblick: BBE-Fachwerkstatt »Irgendwas mit Internet«

Am 9. und 10. Mai fand die Fachwerkstatt »Irgendwas mit Internet. Wie die Digitalisierung das Engagement in ländlichen Räumen verändert« in der Hansestadt Stendal statt. Über 60 Akteur*innen aus Engagement fördernden Einrichtungen, Kommunalverwaltungen, LEADER-Gruppen und weiteren Strukturen wurden mit einem Impuls von Anna Wohlfarth, Stiftung Neue Verantwortung, auf das Thema eingestimmt. Danach ging es in vier parallelen Workshops um agiles Arbeiten, die Nutzung von Social Media, um datensichere Kommunikation und digitale Tools für das Zusammenleben im Dorf. Am Abend gab es weitere Impulse für digitale Engagementförderung: Mit PechaKucha oder PoetrySlam stellten sich sieben Unterstützungsangebote vor. Am Folgetag ging es auf Vor-Ort Erkundungen in die »Kleine Markthalle«, wo ein neues Vorhaben, das digitale Bürgerhaus, diskutiert und Handyschulungen live miterlebt werden konnten, sowie zum Veranstaltungspartner KinderStärken e.V., der seine Erfahrungen im Bereich digitaler Kinder- und Jugendbeteiligung mit den Teilnehmenden diskutierte.

Das volle Programm & Einblicke in die Veranstaltung gibt es hier.

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Gemeinsamer Synergieworkshop von BBE und BMFSFJ

Am 9. Mai kamen thematisch ausgewählte Fachreferate des BMFSFJ mit Sprecher*innenrat, Geschäftsführung und Arbeitsbereichen des BBE zum mittlerweile 6. Synergieworkshop in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Vorbereitung des gemeinsam veranstalteten Deutschen EngagementTags, der am 5. und 6. Dezember 2019 in Berlin zum vierten Mal stattfinden wird.

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Der 24. Deutsche Präventionstag: Prävention und Demokratieförderung

Der 24. Deutsche Präventionstag findet am 20. und 21. Mai 2019 in Berlin im Estrel Congress Center statt und widmet sich dem Schwerpunktthema Prävention und Demokratieförderung. Er ist der größte europäische Kongress zur Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche, der seit 1995 jährlich zweitägig in Deutschland stattfindet. Der Kongress bildet ein Diskussionsforum für aktuelle und grundsätzliche Fragen der Prävention und führt Akteur*innen des Bereiches zusammen. Dabei werden Empfehlungen an Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft erarbeitet. Unter vielen anderen präsentiert sich beispielsweise auch die Amadeu Antonio Stiftung mit einem Infostand und hält am 20. Mai 2019 einen Vortrag zum Thema »Digitale Zivilgesellschaft – Präventionsarbeit im Netz«. Interessierte können sich für die Kongressteilnahme online anmelden.

Weitere Informationen

Zur Veranstaltung »Digitale Zivilgesellschaft – Präventionsarbeit im Netz«

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»Corporate Volunteering digital«: Erfahrungsaustausch

Am 13. Juni 2019 findet der nächste Corporate Volunteering Roundtable zum Thema »Digitalisierung« in Berlin statt. In einem Erfahrungsaustausch sollen sich Teilnehmende anhand verschiedener Instrumente und Konzepte mit neuen Formaten des Mitarbeiter*innenengagements auseinandersetzen und lernen, welche digitalen Tools es gibt, die Corporate Volunteering-Aktivitäten unterstützen können. Im zweiten Teil des Tages besteht die Gelegenheit, individuelle Fragestellungen aus der eigenen Unternehmenspraxis im geschützten kollegialen Kreis zu diskutieren. Der Corporate Volunteering Roundtable ist ein Angebot des UPJ-Unternehmensnetzwerks. Er richtet sich an Verantwortliche und operativ zuständige Personen in Unternehmen, die mit Corporate Volunteering und/oder CSR befasst sind.

Zum Programm (PDF, 1,6 MB)

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Ausschreibung: 100 startsocial-Stipendien für soziale Initiativen

Unter dem Motto »Hilfe für Helfer« schreibt startsocial den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Vom 6. Mai bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen behandeln, auf startsocial.de für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben. Die Stipendiat*innen erhalten eine kostenlose viermonatige Beratung ihrer sozialen Initiative durch jeweils zwei erfahrene Fach- und Führungskräfte. Diese unterstützen sie bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen. Darüber hinaus bietet das Stipendium den Teilnehmenden zahlreiche spannende Veranstaltungen, Workshops und Pro-bono-Angebote. Sieben von ihnen erwarten bei der Preisverleihung in Berlin Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro, darunter ist auch ein Sonderpreis der Bundeskanzlerin. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Stiftung Digitale Chancen: Digitale Bildung und Kultur

Das Projekt »Kultur trifft Digital: Stark durch digitale Bildung und Kultur« richtet sich speziell an sozial- und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Das Projekt der Stiftung Digitale Chancen ermöglicht ihnen, kulturelle Werke mit Hilfe digitaler Medien zu erleben und zu gestalten. Es setzt sich aus einem eintägigen digitalen Orientierungsparcours und einem zwei- bis fünftägigen kreativen medienpraktischen Projekt zusammen. »Kultur trifft Digital« findet in Kooperation mit mindestens zwei lokalen Partner*innen als Bündnis für Bildung statt. Das Projekt eignet sich als Ferienprogramm. Die Stiftung Digitale Chancen sucht laufend – vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und im Saarland, aber auch in allen anderen deutschen Bundesländern – nach weiteren Einrichtungen, die als Bündnispartner*innen teilnehmen möchten.

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Neues Portal für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Das vhs-Ehrenamtsportal ist ein Angebot des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. und richtet sich an Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe. Die Entwicklung der Portalsinhalte wurde vom Learning Lab der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet und es wurden bundesweit Bedarfe unter Ehrenamtlichen abgefragt. Die Volkshochschulen wollen die jeweiligen Angebote vor Ort durch den Onlineauftritt ergänzen. Auf der Plattform bereitgestellt werden u.a. Informationen und Praxismaterialien zu verschiedenen Themen wie Deutsch lernen, Asylrecht und interkulturelle Kommunikation. Zu praktischen Fragen wie Feste feiern, Termine vereinbaren und Formulare ausfüllen finden sich ebenfalls Handreichungen. Expert*innen zu allen Themen und Erfahrene in der Ehrenamtsarbeit können kontaktiert werden und berichten selbst über ihre Arbeit.

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»Die Zivilgesellschaft als Treiber der Dekarbonisierung«: Heft

Das aktuelle Heft »Bewegt euch! Die Zivilgesellschaft als Treiber der Dekarbonisierung« der Zeitschrift »politische ökologie« befasst sich mit unterschiedlichen Aktions- und Protestformen gegen die aktuelle Klimapolitik. So schreibt beispielsweise Frank Uekötter über umweltpolitische Erfolge und Misserfolge der Zivilgesellschaft und Stefan Diefenbach-Trommer über Beschränkungen zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Was alle Autor*innen dieser Ausgabe eint, ist ein »Unbehagen gegenüber unserem fossil geprägten Wirtschaftsmodell, das mit seinem Wachstumsparadigma die planetaren Grenzen missachtet.« Es wird festgestellt: »Mehr denn je ist die Zivilgesellschaft als Mahnerin, Mittlerin und Motor für den Übergang in eine fossilfreie Zukunft gefragt.«

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 29. Mai 2019.

Redaktionsschluss ist der 22. Mai 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
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