Newsletter Nr. 20 vom 2.10.2019

Jähnert/ Kusterer: Das BBE und »Engagement macht stark!« – ein EKG der Bürgergesellschaft?!

Hannes Jähnert und Peter Kusterer, beide Themenpaten Kommunikation des BBE, behandeln in ihrem Beitrag den digitalen Wandel des öffentlichen Raums mit Blick auf 17 Jahre BBE und 15 Jahre Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Sie machen mit statistischen Argumenten bewusst, welcher Weg noch vor Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement liegt, um eine angemessene Präsenz in digitalen Öffentlichkeiten zu erhalten und welche digitalen Potenziale das BBE und nicht zuletzt auch die Woche des bürgerschaftlichen Engagements des BBE besitzen. Der digitale Wandel könne für bürgerschaftliches Engagement eine leuchtende Zukunft bieten: »Voraussetzung dafür ist allerdings, die eigene digitale Transformation mutig und im direkten Austausch mit Engagierten zu beschreiten. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Potentiale groß – packen wir‘s an.«

Beitrag von Hannes Jähnert/ Peter Kusterer (HTML)

Beitrag von Hannes Jähnert/ Peter Kusterer (PDF)

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Haushaltsrede der Familien- und Engagementministerin

Am 12. September 2019 hielt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, ihre Rede zum Haushaltsgesetz 2020 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Darin stellte sie die Schwerpunkte dar, die im Haushalt ihres Ministeriums mit einem Rekordwert von 11,8 Milliarden Euro gesetzt werden.

Haushaltsrede der Familien- und Engagementministerin

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Demokratieförderung ausbauen statt kürzen!

Das Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft hat am 25. September 2019 eine Petition zum Förderprogramm »Demokratie Leben!« publiziert, die aktuell von 32 Organisationen und 216 Einzelpersonen unterstützt wird. Kritisiert wird, dass für das Bundesprogramm »Demokratie leben!« statt der ursprünglich geplanten 115,5 Millionen Euro nur 107,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen. Schon jetzt bekommen viele Organisationen Absagen für Förderantrage 2020-2024 mit Verweis auf diese Kürzungen. Insgesamt 5 Forderungen werden mit Blick auf die staatliche Co-Finanzierung zivilgesellschaftlich getragener Aktivitäten gestellt. Als Impuls hatte die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) diesen Petitionstext vorbereitet, der im Rahmen der Entwicklungskonferenz EKON spontan von gut 20 Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet worden war.

Zum Petitionstext

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Freiwilligendienste – 2020 gleichzeitig mehr und weniger Geld als 2019

Der erste Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze, hat den Haushaltsentwurf der Bundesregierung 2020 für die Jugendfreiwilligendienste als »Kalte Dusche« kritisiert. Während 2019 knapp 328 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sollen diese Mittel 2020 auf 277 Millionen Euro abgesenkt werden. Allerdings kommt die Kritik zur rechten Zeit, denn 65 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr für Freiwilligendienste verdanken sich der abschließenden Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im November 2018. Bis dahin lag der Ansatz für 2019 bei 263 Millionen Euro, also 14 Millionen Euro niedriger als der Etatansatz für 2020. Ob unter dem Strich tatsächlich ein Mittelrückgang 2020 real wird oder ob ein Mittelaufwuchs oder eine rote Null für Freiwilligendienste zu Buche stehen werden, wird man also endgültig erst Ende des Jahres wissen.

Pressemitteilung »Kalte Dusche« für Junge Engagierte (PDF) 

Pressemitteilung BMBFSJ zum Haushaltsentwurf der Bundesregierung

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Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe im Bundeshaushalt

Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe kritisiert die im Bundeshaushaltsentwurf 2020 für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe (ODA) eingeplanten Mittel als zu gering. Nach einer Analyse des Global Public Policy Instituts im Auftrag von VENRO fehlen 1,3 Milliarden Euro im Bundeshalt 2020, damit Deutschland seinen international eingegangenen Verpflichtungen nachkommen kann. In einer ausführlichen Stellungnahme hat VENRO sechs Kernforderungen an den Bundeshaushalt formuliert und zahlenmäßig präzisiert.

Analyse des Global Public Policy Instituts (PDF) 

Forderungen von VENRO zum Bundeshaushalt 2020 (PDF)

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Änderung steuerlicher Regelungen zu Engagement und Gemeinnützigkeit

Am 20. September 2019 hat der Bundesrat seine Stellungnahme zum »Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften« beschlossen (Drucksache 356/19). Darin geht es auch um eine Vielzahl an Regelungen, die für bürgerschaftliches Engagement und Gemeinnützigkeit von Bedeutung sind. Ehrenamtspauschale, Übungsleiterpauschale, Spendenabzug, Erbschafts- und Schenkungsrecht, Mittelvergabe ohne direkte Abdeckung durch die Satzungszwecke und manches mehr. Aufgrund der Vielzahl an Änderungen in allen möglichen Bereichen, ist das Dokument nicht unbedingt leser*innenfreundlich, obwohl manche Einzelbegründung engagementpolitisch spannend ist. Bei der Begründung für die Erhöhung der Übungsleiterpauschale auf 3000 Euro und der Ehrenamtspauschale auf 840 Euro heißt es: »Entlastungen für ehrenamtlich Tätige sind daher ein Kernpunkt zur Stärkung der Mitte der Gesellschaft und zur Entfaltung von weiterem Potenzial für bürgerschaftliches Engagement.«

Stellungnahme des Bundesrates vom 20. September 2019 (Beschluss) (PDF)

Gesamter Vorgang

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Forderung nach Demokratieklausel im Gemeinnützigkeitsrecht

In einer Pressemitteilung vom 20. September 2019 unterstreicht die Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung ihre Forderung nach der Einführung einer allgemeinen Demokratieklausel in das Gemeinnützigkeitsrecht. Anlass ist die Stellungnahme des Bundesrates zum »Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften« (Drucksache 356/19). Darin werden unter anderem die Möglichkeiten für gemeinnützige Vereine vereinfacht, Geld an andere gemeinnützige Organisationen weiterzugeben, auch wenn dies für andere Zwecke als in der eigenen Satzung niedergelegt geschieht (z.B. seitens eines Gesangvereins an einen Umweltverein, damit dieser eine Klimaschutz-Demo organisieren kann). »Die vorgeschlagene Vereinfachung ist sinnvoll, aber greift zu kurz. Das Recht der Gemeinnützigkeit braucht eine Demokratieklausel, die es erlaubt, in begrenztem Umfang auch über den eigenen Satzungszweck hinaus andere gemeinnützige Zwecke zu fördern. Das schafft Rechtssicherheit für Engagement«, fordert Stefan Diefenbach-Trommer. Ebenso mahnt er die Aufnahme der Förderung von Menschenrechten, Frieden und Sozialer Gerechtigkeit als gemeinnützige Zwecke an.

Pressemitteilung

Stellungnahme des Bundesrates vom 20. September 2019 (Beschluss) (PDF)

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Neustrukturierung und Erweiterung der Geschäftsführung

Die BBE Geschäftsstelle gGmbH ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Die Geschäftsführung hat sich daher mit der Frage befasst, wie sie den daraus resultierenden Herausforderungen gut entsprechen und sich breiter aufstellen kann. Die neue Struktur ist seit dem 1. Oktober 2019 in Kraft gesetzt worden. Fortan unterteilt sich die Geschäftsführung in einen 1. Geschäftsführer Fachpolitik Dr. Ansgar Klein (Gesamtverantwortung) und einen 2. Geschäftsführer Organisation Andreas Pautzke (Prokura). Sie werden durch Stellvertretungen als Mitglieder der erweiterten Geschäftsführung unterstützt: Dr. Lilian Schwalb für den 1. Geschäftsführer Fachpolitik und Mareike Jung für den 2. Geschäftsführer Organisation. Die neue Organisationsstruktur ist in einem Organigramm dargestellt, in dem einerseits zwischen dem Geschäftsstellenbereich und andererseits den Projekten und Programmen der BBE Geschäftsstelle gGmbH unterschieden wird und die jeweiligen Ansprechpartner*innen ersichtlich sind.

Zum Organigramm

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EKD-Diakonie Kongress »WIR&HIER«: Voranmeldung

Vom 3. bis 4. April 2020 finden in Hamburg, veranstaltet von der EKD und der Diakonie Deutschland der Kongress »WIR&HIER – Gemeinsame Lebensräume gestalten« und das Symposium »Religion im Sozialraum« statt. Der Kongress richtet sich an Akteur*innen aus Kirche und Diakonie sowie aus Zivilgesellschaft und Kommunen. Thematisch soll es um kooperativ sozialraumorientierte Arbeit gehen. Diese beinhaltet »Kirchliche und diakonische Arbeit im Zusammenhang mit den Interessen, Bedürfnissen, Fähigkeiten und Beteiligungswünschen der Menschen im Dorf, im Stadtteil oder im Quartier und das Leben zusammen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Kommunen.« Der Kongress bietet Raum für Impulsvorträge, Projektvorstellungen, theologische Reflexionen, Vernetzung und Begegnungen. Zum Thema »Sozialraumorientierung aus unterschiedlichen Perspektiven« spricht u.a. Dr. Thomas Röbke, Vorsitzender des BBE-Sprecher*innenrates. Beim Symposium »Religion im Sozialraum« am 2. April 2019 soll zum einen die Funktion religiöser Akteure im Sozialraum analysiert werden. Zum anderen wird das Paradigma der Sozialraumorientierung auf seine Anschlussfähigkeit für die Selbstverständigung religiöser Akteure hin befragt. Dabei geht es vor allem um begriffliche Klärungen, kritische Anfragen und konstruktive Bezüge. Bis zum 31. Oktober 2019 besteht die Möglichkeit, sich für beide Veranstaltungen voranzumelden.

Weitere Informationen und Anmeldung

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»Engagement macht stark!« – Rückblick auf Engagementwoche und Jubiläum

Mit mehr als 8.000 Veranstaltungen war die 15. Woche des bürgerschaftlichen Engagements ein voller Erfolg. Das Kampagnenteam bedankt sich bei allen, die daran mitgewirkt haben. Zehn Tage lang haben die Teilnehmenden auch in diesem Jahr gezeigt, wie vielfältig und bedeutsam freiwilliges Engagement ist – vor Ort und bundesweit. Die diesjährigen Kampagnenschwerpunkte »Zusammenhalt in der Gesellschaft«, »Engagement und Sport« und »Junges Engagement« wurden an den entsprechenden Thementagen in den Fokus gerückt. Während der Sportabzeichen-Tour am 17. September 2019 in Weimar zeigte die Kampagne gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), wie Sport und freiwilliges Engagement zusammenwirken können. Beim Thementag »Junges Engagement« am 20. September 2019 präsentierte der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) exzellentes, mit dem Heinz-Westphal-Preis ausgezeichnetes Engagement. Zudem feierte die Kampagne am 24. September 2019 ihr 15-jähriges Bestehen. Auf der Kampagnenwebsite finden Sie anlässlich des Jubiläums Rückblicke, Ausblicke, Grußbotschaften und Glückwünsche.

Zum Rückblick auf die Engagementwoche

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AG »Migration, Teilhabe, Vielfalt«: Sitzungsbericht

Am 17. September 2019 fand die dritte Sitzung der BBE-AG »Migration, Teilhabe, Vielfalt« in Berlin in den Räumen der BBE-Geschäftsstelle statt. Schwerpunkt der Sitzung war das Thema »Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. Ausgehend von Impulsen von Dr. Kai Unzicker, Bertelsmann Stiftung, und Susanna Steinbach, neue deutsche organisationen, diskutierten die Mitarbeitenden der AG über den Beitrag von Engagement zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und über die Aktivitäten und Positionen von Migrant*innenorganisationen in diesem Kontext. In dem Zusammenhang wurden auch Herausforderungen wie die Abgrenzung gegen rechtspopulistische Einflussnahme auf den Engagementbereich thematisiert. Bitte beachten Sie, dass die nächste, bislang auf den 21. November terminierte AG-Sitzung verschoben wird. Ein neuer Termin wird unter den AG-Mitarbeitenden per doodle-Abfrage ermittelt.

Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe

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AG »Engagement und Soziale Gerechtigkeit«: Sitzungsbericht

Zum Thema »Armut – Isolation – Engagement« tagte die BBE-AG »Engagement und Soziale Gerechtigkeit« am 6. September 2019 in der Anna-Seghers-Bibliothek im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen (Bezirk Lichtenberg). Anknüpfend an die Vorstellung des ortsansässigen, ESF-geförderten Projekts »Gut, dass du da bist« der oskar | freiwilligenagentur, wurde aus den Perspektiven von Praxis, Politik/Verwaltung und Forschung diskutiert, wie freiwilliges Engagement zur besseren Erreichbarkeit und zu mehr Teilhabe von Menschen beitragen kann, die v.a. aufgrund von Erwerbslosigkeit und (Teil-)Erwerbsunfähigkeit im Risiko sozialer Isolation leben. Ein geführter Rundgang gab interessante Einsichten in die Lebenswelt des Stadtteils.

Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe

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Mitglied des Monats: Deutscher Gewerkschaftsbund

Der DGB macht sich seit seiner Gründung 1949 stark für eine solidarische Gesellschaft. Arbeit und Einkommen müssen gerecht verteilt werden und Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht die gleichen Chancen erhalten. Der DGB ist die politische Stimme der Mitgliedsgewerkschaften mit rund 6 Millionen organisierten Arbeitnehmer*innen. In den nächsten Jahren kommt der Gewerkschaftsbund als Mitmach-Organisation im Projekt »Zukunftsdialog« mit Bürger*innen ins Gespräch über gerechte und soziale Lösungen für die Umbrüche unserer Zeit. Neben Aktionswochen und -Tagen sowie weiteren Veranstaltungen bietet zu jeder Zeit die Online-Dialogplattform www.redenwirueber.de die Möglichkeit der Beteiligung.

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UPJ Pro Bono Rechtsberatung und Webinar

Seit Anfang 2018 ist UPJ Vermittlungsstelle für Pro Bono Engagement im Rechtsbereich. Non-Profit-Organisationen, die für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen, erhalten durch die UPJ Pro Bono Rechtsberatung die Chance, mit erfahrenen Anwält*innen engagierter Kanzleien zeitlich begrenzte Unterstützung bei ihrer konkreten Rechtsfrage zu erhalten. Bereits fast 100 Mal gelang es UPJ in den knapp zwei Jahren, zwischen NPO und Kanzlei zu vermitteln. Interessierte können in einem Webinar am 7. Oktober 2019 das UPJ-Vermittlungsangebot kennenlernen und alles zum Thema Pro Bono Engagement im Rechtsbereich erfahren. Um Anmeldung wird gebeten.

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»Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren«: Impulsworkshop

Am 21. Oktober 2019 findet der regionale Impulsworkshop »Neue Verbindungen schaffen – Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren« in Stuttgart statt, veranstaltet von UPJ gemeinsam mit mehrwert – Agentur für Soziales Lernen gGmbH und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Der Workshop möchte erfolgreiche Konzepte und praktische Erfahrungen bei der Initiierung von Unternehmenskooperationen vor Ort bekannter machen, Interessierte gewinnen, die das in ihrer Stadt gemeinsam mit anderen angehen möchten, und das notwendige Wissen für einen erfolgreichen Start vermitteln. Die Teilnehmenden lernen drei erfolgreiche Konzepte kennen, die woanders bereits funktionieren, und erhalten Vorgehensweisen, Tipps und Materialien. Anmeldeschluss ist der 11. Oktober 2019. Die regionalen Impulsworkshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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23. Jahrestagung der Freiwilligenagenturen »Connecting People...«

Vom 4. bis 6. November 2019 findet die Jahrestagung der Freiwilligenagenturen mit dem Titel »Connecting People: Einfach Machen, Welt retten!« in Trier statt. Die Vielfalt des Engagements ist voller Vitalität und Energie. Menschen engagieren sich in Vereinen, Projekten und Initiativen. Die einen suchen gemeinsam das sinnstiftende Tun, die anderen wollen einfach nur anpacken und machen, wiederum andere wollen mit einer hohen politischen Motivation die Welt verändern. In dieser Vielfalt halten die Freiwilligenagenturen so manche Fäden in der Hand: Sie verbinden Menschen und Organisationen miteinander. Sie bringen Interessierte zu Engagementmöglichkeiten und Organisationen zu Engagierten. Sie vermitteln, qualifizieren, koordinieren, vernetzen. Sie bringen aber auch Menschen mit Themen und Anliegen zusammen und verändern manchmal mit ihren Projekten das Gesicht der lokalen Stadtgesellschaft. Die Tagung bietet durch Vorträge, Expeditionen und Workshops zum einen Gelegenheit, vielleicht neue, ungewohnten Verknüpfungen von Freiwilligenagenturen zu noch kaum entdeckten Themen nachzugehen. Zum anderen schafft sie den Raum für die Welt des Engagements, die zwar in den Freiwilligenagenturen lange zuhause ist, in der aber auch Wandel und Veränderungen zu neuen Herausforderungen führen. Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2019.

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Zweiter Regionaler Fachtag »Verein und Ehrenamt«

Am 9. November 2019 lädt Ministerpräsidentin Malu Dreyer Vereine, Verbände, Stiftungen, Projekte und Initiativen zum 2. Regionalen Fachtag »Verein und Ehrenamt« in Kaiserslautern nach Rheinland-Pfalz ein. In 11 verschiedenen, parallel laufenden Workshops werden zentrale Rechtsfragen im Ehrenamt behandelt wie der Versicherungsschutz, das Vereinsrecht, das Spenden- und Gemeinnützigkeitsrecht und das Stiftungsrecht. Weitere Themen sind Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination, Social Media im Ehrenamt und Datenschutz. Auch die Chancen und Herausforderungen der digitalen Entwicklung werden bearbeitet. Es werden digitale Wege und Tools vorgestellt, die die ehrenamtliche Arbeit entlasten und bereichern können. Bestehende und neue Förderprogramme für Ehrenamt und Bürgerengagement (in Rheinland-Pfalz und Europa) werden ebenfalls präsentiert. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Oktober 2019 möglich.

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13. UPJ-Praxisforum gemeinnütziger Mittlerorganisationen

Das 13. UPJ-Praxisforum gemeinnütziger Mittlerorganisationen für Corporate Citizenship findet am 20. November 2019 in Frankfurt am Main statt. Das Forum bietet einen offenen praxisorientierten Erfahrungsaustausch gemeinnütziger Mittlerorganisationen in ganz Deutschland, gegenseitige kollegiale Unterstützung sowie einen Anlaufpunkt für solche Organisationen und Kommunen, die als regionale Mittler aktiv werden wollen. Thematische Schwerpunkte des Forums sind: Bausteine der Mittlertätigkeit, Leistungsprofile, Management- und Qualitätsfragen, Nutzen von Unternehmensengagement für gemeinnützige Organisationen, ihre Adressat*innen, das Gemeinwesen, Programme zur Initiierung von Unternehmenskooperationen auf regionaler Ebene, in einzelnen Handlungsfeldern, für bestimmte Zielgruppen sowie Rahmenbedingungen und Geschäftsmodelle. Anmeldeschluss ist der 11. November 2019. Das Praxisforum wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Nürnberger Ehrenamtspreis der SPD: Ausschreibung

Der Nürnberger Ehrenamtspreis der SPD wird seit 2005 vergeben und würdigt öffentlich eine Gruppe, Organisation oder Einzelperson für deren herausragendes ehrenamtliches Engagement in oder für Nürnberg. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird öffentlich ausgelobt und ausgeschrieben. Vorschläge können von Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen gemacht werden. Über die Preisvergabe entscheidet ein Kuratorium aus Vertreter*innen der Stadtgesellschaft. Der Preis wird im Rahmen eines Festaktes am 4. Dezember 2019 vergeben. Bewerbungen zum 15. Nürnberger Ehrenamtspreis der SPD können bis zum 31. Oktober 2019 eingereicht werden.

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»Everybody For Future?«: gesellschaftspolitische Studie

Die gesellschaftspolitische Studie »Everybody For Future? - Gegenwart und Potenzial des jungen Klimaaufstands« von Sebastian Koos und Elias Naumann analysiert die Unterstützung für »Fridays For Future« sowie ihr Potenzial, zu einer breiten gesellschaftlichen Bewegung zu wachsen. Basierend auf einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage untersuchen die Autoren den »Greta-Effekt« und benennen neue Konfliktfelder sowie Impulse für die Diskussion um verschiedene Klimaschutzmaßnahmen wie der CO2-Steuer. In den Ergebnissen zeigt sich u. a, dass die junge Bevölkerung stärker sensibilisiert ist und Bereitschaft signalisiert, die erforderlichen Investitionen für Klimaschutz zu tragen und bspw. auch, dass keine explizite Ablehnung einer CO2-Steuer in der Bevölkerung vorliegt, und die Unterstützung höher ist, als bisher vermutet. Dr. Sebastian Koos ist Juniorprofessor für Corporate Social Responsibility am Fachbereich für Politik- und Verwaltungswissenschaften und Mitglied des Exzellenzclusters »The Politics of Inequality« der Universität Konstanz. Dr. Elias Naumann ist John F. Kennedy Memorial Fellow 2019-20 am Center for European Studies an der Universität Harvard und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 884 »Die Politische Ökonomie von Reformen« an der Universität Mannheim. Das Progressive Zentrum unterstützt die Veröffentlichung der Studie im Rahmen einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster »The Politics of Inequality« der Universität Konstanz. Im BBE-Newsletter Nr. 17 wurde bereits auf eine weitere umfassende Studie zum Thema hingewiesen: »Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland«

Weitere Informationen zur Studie »Everybody For Future? - Gegenwart und Potenzial des jungen Klimaaufstands« 

Zur Studie »Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland« (PDF)

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 17. Oktober 2019.

Redaktionsschluss ist der 9. Oktober 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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