Newsletter Nr. 17 vom 22.8.2019

Ergün: Engagement – Von Mitarbeit zur Selbst-Organisation
Priesterath: Engagement von jungen Menschen und moderne Zivilgesellschaft
Gebauer: Junge Partizipation durch Engagement im Ehrenamt
Stuth/ Langhorst/ Wendt: Mal eben kurz die Welt retten?
30 Jahre Kinderrechte: Städte und Gemeinden in Aktion
3. ß-Kongress in Mecklenburg-Vorpommern
Tag der Regionen und bürgerschaftliches Engagement
Engagementpreis NRW 2020: Jung und engagiert
Ebert/ Roth: Engagiert für Demokratie in Ostdeutschland
Ehrenamtskampagne des BMI gestartet
Dritter Engagementbericht: Halbzeit und Webseite
Freifahrten in Bus und Bahnen für ehrenamtlich engagierte Menschen
Fridays for Future als soziale Bewegung: Umfassende Studie
»Engagement macht stark!«: Themenschwerpunkt »Junges Engagement«
»Engagement macht stark!«: Themenschwerpunkt »Engagement und Sport«
Thementag »Engagement und Zusammenhalt« in Erfurt
Fachwerkstatt »Demokratie und Beteiligung in ländlichen Räumen stärken«
Kommunikationsworkshop der BBE Geschäftsstelle zu jungem Engagement
Make Your School: Erstes Maker-Festival
Z2X19 – Festival der neuen Visionäre
POW! Workshop zu »Wirkung« für junge Engagierte
Utopolis-Jahreskonferenz
Diskriminierungssensible Beschwerdeverfahren in Jugendverbänden
ConSozial 2019
Alle Kids sind VIPs: Wettbewerb
CHILDREN Jugend hilft!: Förderung und Wettbewerb
Demokratie braucht Beteiligung braucht…: Themendossier
Stellenausschreibungen
Hinweis

Ergün: Engagement – Von Mitarbeit zur Selbst-Organisation

Üwen Ergün diskutiert in seinem Beitrag Äußerungsformen jungen Engagements im Verhältnis zu vorhandenen etablierten Strukturen und Verbänden. Welche Gründe gibt es für eine Distanz zwischen jungen Engagierten und etablierten Strukturen? Was bringt die Selbstorganisation junger Engagierter? Wo sind die Grenzen dieser Selbstorganisation für die eigene Wirksamkeit? Solche und weitere Fragen behandelt er auch vor dem Hintergrund des eigenen Engagementweges. Üwen Ergün ist Gründer des KinderRechteForum (KRF) und Themenpate des BBE für Junges Engagement.

Beitrag von Üwen Ergün (HTML)

Beitrag von Üwen Ergün (PDF, 199 KB)

nach oben

Priesterath: Engagement von jungen Menschen und moderne Zivilgesellschaft

Markus Priesterath diskutiert in seinem Beitrag das Engagement von jungen Menschen unter der Perspektive der sich bietenden Chancen und als Herausforderung für eine moderne Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Seine Ausführungen sollen verdeutlichen, wie wichtig die verstärkte Anerkennung und Unterstützung von »jungem Engagement« und »Engagement von jungen Menschen« ist, insbesondere auch mit Blick auf Schnittpunkte zu etablierten Engagementstrukturen und -praktiken. Dabei geht es ihm darum Diskussions-, Handlungs- und Entwicklungsbedarfe aufzuzeigen. Markus Priesterath ist Referent im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und beschäftigt sich dort mit dem Thema »Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement«.

Beitrag von Markus Priesterath (HTML)

Beitrag von Markus Priesterath (PDF, 285 KB)

nach oben

Gebauer: Junge Partizipation durch Engagement im Ehrenamt

Jonas Gebauer diskutiert in seinem Beitrag Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Partizipation, Ehrenamt und Kommunikation bei jungen Menschen am Beispiel des Bundesverbandes der Jugendpresse Deutschland. Er stellt die Jugendpresse als Bindeglied zwischen Engagement, Medienkompetenzbildung und Partizipation dar sowie als Ort wechselseitigen Lernens. Er zeigt dabei auf, wie kompetente journalistische Kommunikation durch und für die Generation Smartphone aussehen kann. Angesichts der noch vorherrschenden Altersstruktur in den meisten Medien ist das von besonderer Bedeutung, denn: »Kommunikation ist der Schlüssel zur Partizipation in unserer Gesellschaft«. Jonas Gebauer ist ehrenamtlich als geschäftsführender Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland tätig.

Beitrag von Jonas Gebauer (HTML)

Beitrag von Jonas Gebauer (PDF, 194 KB)

nach oben

Stuth/ Langhorst/ Wendt: Mal eben kurz die Welt retten?

Ana-Maria Stuth, Frauke Langhorst und Franziska Wendt präsentieren in ihrem Beitrag Erkenntnisse zum Engagement junger Menschen, die sie aus Programmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (dkjs) gewonnen haben. Selbstverständnisse, Motivlagen, Hinderungsgründe für Engagement, gesellschaftliche Anerkennung, Partizipation und digitales Engagement sind dabei einige der behandelten Themen. Grundlage der Ausführungen sind die Programme »u_count - gemeinsam Gesellschaft gestalten«, »jugend.beteiligen.jetzt«, »Think Big« sowie »Stark im Land – Lebensräume gemeinsam gestalten«. Ana-Maria Stuth, Frauke Langhorst und Franziska Wendt sind in unterschiedlichen Funktionen für die dkjs tätig.

Beitrag von Ana-Maria Stuth/ Frauke Langhorst/ Franziska Wendt (HTML)

Beitrag von Ana-Maria Stuth/ Frauke Langhorst/ Franziska Wendt (PDF, 288 KB)

nach oben

30 Jahre Kinderrechte: Städte und Gemeinden in Aktion

Am 20. November 1989, vor 30 Jahren, wurde die Kinderrechtskonvention von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Das Deutsche Kinderhilfswerk, Städte und Gemeinden nehmen den Jahrestag zum Anlass für drei Aktionstage. Am 20. September 2019, dem Weltkindertag, geht es um die Forderung »Kinderrechte ins Grundgesetz«. Am 20. November folgt der 2. Aktionstag an Kitas und Schulen. Dafür bietet das Kinderhilfswerk für Kitakinder sowie Schülerinnen und Schüler zwei verschiedene Aktionen an, die unkompliziert und ohne viel Aufwand umzusetzen sind. Den Endpunkt bildet der 28. Mai 2020, der Weltspieltag. Zum Weltspieltag werden Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen.

Weitere Informationen, Beteiligungsmöglichkeiten, Materialien

nach oben

3. ß-Kongress in Mecklenburg-Vorpommern

Am 19. September 2019 findet in Rostock der 3. ß-Kongress für Schülerzeitungen und junge Medienmachende statt. Organisatoren sind der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (JMMV), die Landesinformationsstelle Schülerzeitung (LiSZ) beim Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der AStA der Universität Rostock. Workshops finden statt zu Informationsfreiheit, Podcast, Fotografie, Themenfindung, Geschichten erzählen mit eigenen Games, Social Media oder »Makey Makey«. Ebenso gibt es Inspirationen und Tipps für den Schülerzeitungswettbewerb. Einige Veranstaltungen sind für bestimmte Klassenstufen angelegt (z.B. 1.-6. Klasse oder 7.-12. Klasse), andere sind für alle offen.

Weitere Informationen und Anmeldung zum ß-Kongress

nach oben

Tag der Regionen und bürgerschaftliches Engagement

Am 6. Oktober 2019 findet der Tag der Regionen statt, begleitet von zwei Aktionswochen, die vom 27. September bis zum 13. Oktober 2019 reichen. Das Thema 2019 lautet: »Weil Heimat lebendig ist«. Einmal im Jahr dreht sich rund um das Erntedankfest alles um die Stärken der Regionen in Deutschland, insbesondere um Landwirtschaft, Handwerk, Dienstleistung, Tourismus und bürgerschaftliches Engagement. Ebenso geht es um alle Akteure, die die eigene Region aktiv und nachhaltig unterstützen möchten, sei es als Nachbar, Kunde, Tourist oder Vereinsmitglied. Der Tag der Regionen ist ein Projekt vom Bundesverband der Regionalbewegung und wird umgesetzt von einem bundesweiten Aktionsbündnis, darunter einige Mitglieder des BBE und zahlreiche Akteure vor Ort. Jeder und jede ist eingeladen, mitzumachen. Zu den Kooperationspartnern gehört auch die Engagementwoche des BBE »Engagement macht stark«.

Weitere Informationen zum Tag der Regionen

Anmeldung von Aktionen zum Tag der Regionen

nach oben

Engagementpreis NRW 2020: Jung und engagiert

Bis zum 30. September 2019 läuft die Bewerbungsphase für den Engagementpreis NRW 2020. Unter dem Motto »Jung und engagiert in NRW« werden herausragende Projekte gesucht, in denen sich junge Menschen engagieren oder Projekte, die junge Menschen für ein solches Engagement qualifizieren. Aus den eingereichten Projekten werden Ende 2019 zwölf ausgewählt und im Jahr 2020 als »Engagement des Monats« auf der Internetplattform www.engagiert-in-nrw.de vorgestellt. Drei davon werden durch ein Online-Voting, ein Jury-Votum sowie die NRW-Stiftung (Sonderpreis) ausgewählt und erhalten zudem 3.000 Euro.

Weitere Informationen zum Engagementpreis NRW 2020

nach oben

Ebert/ Roth: Engagiert für Demokratie in Ostdeutschland

In Ihrem Beitrag diskutieren Olaf Ebert und Roland Roth die Situation des bürgerschaftlichen Engagements in Ostdeutschland und seiner dort oftmals prekären Förderung. Sie stellen eine Engagementlandschaft im Umbruch dar, die sich nur teilweise im Bericht der Kommission über Gleichwertige Lebensverhältnisse wiederfindet. Intensiv und kritisch befassen sie sich mit den aus dem Kommissionsbericht zu ziehenden demokratiepolitischen Folgerungen für die Situation in Ostdeutschland. Sie begrüßen die von der Bundesregierung beschlossene Gründung der »Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt«, plädieren darüber hinaus aber für eine neue Gemeinschafts-Initiative »Engagiert für Demokratie in Ostdeutschland«, um eine nachhaltige Förderung der Engagementinfrastruktur nicht nur in Ostdeutschland abzusichern. Olaf Ebert ist seit mehr als 20 Jahren Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger. Roland Roth, Professor für Politikwissenschaft, war Mitglied der Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements und ist stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bürger für Bürger.

Beitrag von Olaf Ebert/ Roland Roth (HTML)

Beitrag von Olaf Ebert/ Roland Roth (PDF, 204 KB)

nach oben

Ehrenamtskampagne des BMI gestartet

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat am 17. August 2019 seine diesjährige Ehrenamtskampagne gestartet: »Pack mit an! Für dich. Für uns alle.« Ein Kampagnenfilm, sechs Plakatmotive und eine Website (ehrenamt.bund.de) sollen ehrenamtlich Tätige aus dem realen Leben zeigen, die einen freiwilligen Beitrag leisten und damit andere Menschen spürbar unterstützen. Der Kampagnenfilm wird als Langfassung im Kino und als Kurzfassung im Fernsehen und bei YouTube ausgestrahlt. Die Plakatmotive werden deutschlandweit in 153 kleineren und größeren Städten zu sehen sein. Ebenso werden Print- und Online-Anzeigen geschaltet. Dabei will die BMI-Kampagne die Ehrenamtlichen als wandlungsfähige »Heldinnen« und »Helden« zeigen, die in ihrem Engagement über sich hinauswachsen und verdeutlichen, dass das Ehrenamt nicht nur die Lebenssituation derer verbessert, die vom Ehrenamt direkt oder indirekt profitieren, sondern auch die Lebensqualität der Ehrenamtlichen selbst.

Zur Kampagnenseite des BMI

nach oben

Dritter Engagementbericht: Halbzeit und Webseite

Die Erarbeitung des Dritten Engagementberichts im Auftrag der Bundesregierung hat als Schwerpunkt »Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter.« Nachdem bald die Hälfte der Erarbeitungszeit der offiziell am 8. November 2018 konstituierten Kommission vorbei ist, lohnt sich ein Blick auf die eigens dafür eingerichtete Webseite beim Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Neben Statements der Kommissionsmitglieder finden sich weitere Statements zu verschiedenen Themen, die von Inputgeber*innen stammen, die zu den annähernd monatlichen Treffen der Kommission eingeladen waren. Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Digitalisierung des Engagementsektors, Trends des digitalen Engagements und Lessons Learned stellen Themen der bisherigen »Input-Sessions« dar, deren Protokolle ebenso heruntergeladen werden können.

Zur Webseite zum Dritten Engagementbericht

nach oben

Freifahrten in Bus und Bahnen für ehrenamtlich engagierte Menschen

Der Deutsche Kulturrat fordert in einer Pressemitteilung Freifahrten in Bus und Bahnen für ehrenamtlich engagierte Menschen, nachdem Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mitteilte, dass Soldatinnen und Soldaten in Zukunft kostenlos mit der Bahn fahren können. Die Gratisfahrten, so die Ministerin, seien ein »handfester Ausdruck« des Respekts und des Danks, den Soldatinnen und Soldaten für ihren täglichen Einsatz verdienten. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert schon seit vielen Jahren mehr Anerkennungskultur für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Deshalb erklärt der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann: »Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich und freiwillig engagieren, haben wie die Soldatinnen und Soldaten Anerkennung und Respekt verdient. Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Familienministerin Franziska Giffey (SPD), die beide in der Bundesregierung für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verantwortlich sind, sollten sich an der Bundesverteidigungsministerin ein Beispiel nehmen und ein ähnliches Dankeschön organisieren. Freifahrten in Bus und Bahnen für engagierte Menschen im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements wäre ein sehr gutes Signal.«

Zur Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats

nach oben

Fridays for Future als soziale Bewegung: Umfassende Studie

Am 19. August 2019 haben das Institut für Protest- und Bewegungsforschung, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Otto Brenner Stiftung in einer Pressemitteilung zentrale Erkenntnisse über die Bewegung Fridays for Future (FFF) verbreitet, die am 20. August 2018 in Schweden begann. Grundlage ist die erste umfassende Studie zu FFF von Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak, die zeitgleich erschien. Danach werden die FFF besonders stark von jungen Frauen getragen. Die Protestierenden glauben an Veränderung durch Druck auf die Politik, wobei vor allem die Jüngeren auch in der eigenen Lebensweise und eigenem Konsum wichtige Hebel für Veränderung sehen. Und: »Bei der Mobilisierung zum Protest waren direkte persönliche Kontakte mit Freund*innen und Bekannten noch wichtiger als digitale soziale Medien.«

Zur gemeinsamen Pressemitteilung (PDF, 92,6 KB)

Zur Studie Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland (PDF, 1,9 MB)

nach oben

»Engagement macht stark!«: Themenschwerpunkt »Junges Engagement«

Weltweit setzen sich Millionen junge Menschen lautstark und mit Nachdruck für ihre Anliegen ein. Sie übernehmen Verantwortung und wollen über ihre Zukunft mitbestimmen. Gemeinsam mit dem Themenpartner Deutscher Bundesjugendring (DBJR) stellt die Kampagne »Engagement macht stark!« im aktuellen Schwerpunkt »Junges Engagement« positive Beispiele dar und zeigt Möglichkeiten der Fortbildung für und der (finanziellen) Förderung von Jungem Engagement auf. »Ich habe früh gelernt, dass es Sinn und Freude macht, sich in der eigenen Freizeit für andere zu engagieren.«, sagt Dennis Kirschbaum, Engagement-Botschafter »Junges Engagement« der Kampagne und Gründer von »JUMA e.V. – jung, muslimisch, aktiv«. Der diesjährige Höhepunkt anlässlich des Kampagnen-Thementages »Junges Engagement« wird am 20. September 2019 erreicht. Dann wird die zentrale Social-Media-Aktion des Themenschwerpunkts durch den DBJR ausgerichtet, der einen Tag lang exzellentes, mit dem Heinz-Westphal-Preis ausgezeichnetes Engagement präsentieren wird (#jungengagiert).

Zum Themenschwerpunkt

nach oben

»Engagement macht stark!«: Themenschwerpunkt »Engagement und Sport«

Rund acht Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland freiwillig und ehrenamtlich in knapp 90.000 Sportvereinen. Grund genug für die Kampagne »Engagement macht stark!«, sich dem Themenschwerpunkt »Engagement und Sport« zu widmen. Gemeinsam mit dem Themenpartner Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) gehen sie der Frage nach, wie Sport und freiwilliges Engagement zusammenwirken. Eindrucksvoll macht dies die DOSB-Sportabzeichentour sichtbar, die ihren diesjährigen Höhepunkt anlässlich des Kampagnen-Thementages »Engagement und Sport« am 17. September 2019 in Weimar erreicht. Darüber hinaus zeigt die Kampagne in spannenden Beiträgen, wie das Kinder- und Jugendengagement in Sportvereinen gefördert werden kann und was es braucht, damit aus Kindern faire Sportler*innen werden. Außerdem bildet der Themenschwerpunkt gelungene Beispiele aus der Praxis ab.

Zum Themenschwerpunkt

nach oben

Thementag »Engagement und Zusammenhalt« in Erfurt

Was hält die Gesellschaft zusammen? Welche Rolle spielt dabei das Engagement für die Gemeinschaft? Vor welche Herausforderungen sehen sich Ehrenamtliche und die Zivilgesellschaft in Thüringen gestellt? Wie können Menschen unterstützt werden, die sich für andere stark machen? Unter anderem um diese zentralen Fragen dreht sich der Fachtag Engagement und Zusammenhalt am 16. September 2019 in Erfurt. Der Fachtag nimmt den Einsatz und die Schwierigkeiten jener hunderttausender Thüringer*innen in den Blick, die sich für Zusammenhalt und die Zivilgesellschaft engagieren. Zudem wird eine Sekundäranalyse zum Themendreieck‚ Engagementförderung – Demokratiestärkung – Ländlicher Raum‘, entstanden im Auftrag des BBE, vorgestellt. Veranstalter ist das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena.

Weitere Informationen

nach oben

Fachwerkstatt »Demokratie und Beteiligung in ländlichen Räumen stärken«

Am 17. und 18. Oktober 2019 findet im Landkreis Göttingen die dritte Fachwerkstatt von BBE und Deutscher Vernetzungsstelle Ländliche Räume in Form eines Barcamps statt. Ziel ist die Vernetzung von Partnerschaften für Demokratie (PfD) aus dem Bundesprogramm »Demokratie leben!«, LEADER-Aktionsgruppen und weiteren Interessierten in der Region. Inhaltlich liegt der Fokus auf Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen. Zugleich werden auch dieses Mal das gegenseitige Kennenlernen und konkrete Möglichkeiten von Vernetzung und Zusammenarbeit, aber auch Raum für eigene, aktuelle Themen der Teilnehmenden nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen und Anmeldung

nach oben

Kommunikationsworkshop der BBE Geschäftsstelle zu jungem Engagement

Junges Engagement ist dieses Jahr und in den nächsten Jahren ein wichtiges BBE-Thema: Die Mitgliederversammlung des BBE verlieh ihm 2018 eine besondere Bedeutung, indem es als eigenes BBE-Themenfeld ausgezeichnet wurde, für das in der Folge Üwen Ergün und Elisabeth Kaneza als Themenpat*innen gewonnen und berufen wurden. Bei der BBE-Aktionswoche »Engagement macht stark!« ist ein Thementag 2019 dem Jungen Engagement gewidmet. Mit der 2018 eingesetzten AG Digitalisierung und einem anstehenden Forum Digitalisierung sind auch die Digital Natives im Blick. Und die Civil Academy im BBE ist schon lange ein wichtiges Instrument der konkreten Förderung von Jungem Engagement. Vor diesem Hintergrund organisierte der Arbeitsbereich Information und Kommunikation der BBE-Geschäftsstelle einen internen Workshop zum Thema »Junges Engagement und Digital Natives« als Gegenstand und Herausforderung für unsere Kommunikation. 18 Mitarbeiter*innen tauschten sich untereinander aus, um die Netzwerkziele in diesem Feld optimal zu unterstützen.

nach oben

Make Your School: Erstes Maker-Festival

Am 24. August 2019 findet in Berlin das erste Maker Festival von Make Your School statt, auf dem Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland ihre kreativen Hacks zeigen, die sie für ihre eigene Schule gemacht haben: Klimaanlage fürs Klassenzimmer, sprechender Mülleimer, eine Lärmampel oder eine Klassenbuch-App. Auf dem Festival kann man Prototypen selbst ausprobieren, Vorträge hören sowie an Mitmachangeboten und Workshops rund ums Hacken, Maken und Coden teilnehmen. Der Höhepunkt des Festivals ist die Auszeichnung der besten Hacks aus den vergangenen Schuljahren durch die Jury. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Maker-Festival

nach oben

Z2X19 – Festival der neuen Visionäre

Am 31. August und 1. September 2019 findet in Berlin das Festival der neuen Visionäre der Community Z2X statt. Sie ist 2016 aus einer Veranstaltung zur Feier von 20 Jahren ZEIT-Online hervorgegangen und ZEIT-Online ist auch Organisator dieser Veranstaltung. Ergänzt durch Kurzinputs etwa von Nico Semsrott, werden eine Vielzahl von Ideen in Sessions diskutiert. Die Community und das Festival sind offen für Menschen zwischen 20 und 29 Jahren, die eine Idee haben, wie unser Leben oder die Welt besser werden könnte. Wer am Festival teilnehmen möchte, muss vorher mit einer Bewerbung Teil der Z2X-Community werden und sein Motiv für eine Teilnahme in Berlin beschreiben.

Weitere Informationen

nach oben

POW! Workshop zu »Wirkung« für junge Engagierte

Am 18. September 2019 führt die Akademie für Junges Engagement in Berlin einen Workshop zum Thema »Wirkung« durch. Der Workshop soll einen ersten Einstieg und praxisrelevantes Know-How bieten. Ebenso soll diskutiert werden, was die Potenziale, aber auch Grenzen der Wirkungsorientierung sind. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro.

Weitere Informationen zum Workshop

nach oben

Utopolis-Jahreskonferenz

Am 19. September 2019 findet die Jahreskonferenz von »UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier« in Berlin statt, veranstaltet von der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.. Kooperationen und Vernetzung stehen im Mittelpunkt der Konferenz. Was bedeuten Kooperation und Vernetzung im Stadtteil? Wie baue ich Netzwerke auf? Worauf gilt es zu achten, welche Voraussetzungen sind nötig, welche Faktoren fördern oder behindern die Prozesse? Die Fachkonferenz bietet die Möglichkeit, Verbindungen zu schaffen und voneinander zu lernen. Beispiele zeigen auf, wie Soziokultur, Wissenschaft, Kommune und Wirtschaft innovative Netzwerke aufbauen und neue Wege der Kooperation eingehen, die für alle Beteiligten und für die Arbeit im Quartier eine Bereicherung darstellen. Ohne vorherige Anmeldung bis zum 16. September ist eine Teilnahme allerdings nicht möglich. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Weitere Informationen und Anmeldung

nach oben

Diskriminierungssensible Beschwerdeverfahren in Jugendverbänden

Vom 20. bis 22. September 2019 findet im Naturfreundehaus Hannover ein Workshop zum Thema »Diskriminierungssensible Beschwerdeverfahren in Jugendverbänden und der Jugend(bildungs)arbeit« statt. Ziel des Workshops ist es, einen selbstreflexiven Blick auf die eigenen Abläufe zu bekommen. Dazu gehören Sensibilität für und Wissen über Diskriminierung, um Beschwerden über Diskriminierungen überhaupt wahrnehmen zu können. Solche Beschwerden können von einer alltäglichen Unmutsäußerung bis hin zu offenen Klagen reichen. Veranstalter ist das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) e.V..

Weitere Informationen und Anmeldung

nach oben

ConSozial 2019

Am 6. und 7. November 2019 findet in Nürnberg die ConSozial 2019 statt, Deutschlands größte Kongress-Messe für den Sozialmarkt. Das diesjährige Motto lautet: Gemeinsam statt einsam – sozialen Zusammenhalt stärken. In Vorträgen und Workshops geht es auch immer wieder um Kindheit und Jugend sowie um Ehrenamt, Sozialunternehmer und Nachbarschaft. Im Rahmen der ConSozial findet ebenso ein KITA-Kongress statt. Veranstalter ist das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, den Ablauf der ConSozial planen der Veranstalter und die Durchführungspartner Rummelsberger Diakonie, Nürnberg Messe und Deutscher Caritasverband, Landesverband Bayern.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung

nach oben

Alle Kids sind VIPs: Wettbewerb

Bis zum 30. Oktober 2019 läuft die Bewerbungsphase des Wettbewerbs »Alle Kids sind VIPs«. Dieser Jugendintegrationswettbewerb ist eine seit 2008 bestehende Initiative der Bertelsmann Stiftung, um Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 21 Jahren zu ermutigen, sich für Vielfalt an der Schule einzusetzen, praxisorientierte Ideen für ein gutes Zusammenleben von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft zu entwickeln und sich für ein faires Miteinander in kultureller Vielfalt zu engagieren. Die Preisverleihung findet im April 2020 in Berlin statt.

Weitere Informationen und Bewerbung

nach oben

CHILDREN Jugend hilft!: Förderung und Wettbewerb

Der CHILDREN Jugend hilft! Fonds unterstützt jährlich rund 100 soziale Projekte von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 21 Jahren finanziell mit bis zu 2.500 € pro Projekt. Eine Jury entscheidet mehrmals im Jahr über die Anträge. Einmal im Jahr wählt eine Jury zudem die acht vielversprechendsten sozialen Projekte aus, wobei alle Antragsteller*innen für ein Projekt automatisch teilnehmen. Man kann sich aber auch bis zum 15. März 2020 nur für den Wettbewerb bewerben. Die Sieger*innen des Wettbewerbs fahren auf das fünftägige CHILDREN Jugend hilft! Camp nach Berlin, wo sie in verschiedenen Workshops die eigenen Projekte weiterentwickeln und zu einem Empfang in das Schloss Bellevue eingeladen werden. Children for a better World (kurz: CHILDREN) ist eine spendenfinanzierte Kinderhilfsorganisation mit Sitz in München, die 1994 von Gabriele Quandt und Dr. Florian Langenscheidt gegründet wurde.

Weitere Informationen

nach oben

Demokratie braucht Beteiligung braucht…: Themendossier

Die »Transferagentur für Großstädte« hat ein Themendossier über partizipative Prozesse im kommunalen Bildungsmanagement herausgebracht, mit dem Titel »Demokratie braucht Beteiligung braucht…«. Zu den Themen gehören u.a. Qualität von Beteiligung, Bildungsmonitoring und digitale Jugendbeteiligung. Die Transferagentur ist ein Bundesprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und berät Kommunen dabei, gesamtstädtische Strategien für Bildung zu entwickeln und ressortübergreifende Strukturen aufzubauen. Das Themendossier steht als kostenloses Download bereit.

Themendossier Demokratie braucht Beteiligung (PDF, 1,4 MB)

nach oben

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

nach oben

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 5. September 2019.

Redaktionsschluss ist der 29. August 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel, Maren Wegener und Leonie Malchow. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

nach oben

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)