Newsletter Nr. 15 vom 24.7.2019

Díaz/Kalnins: Bedürfnisse und Lebenslagen neuzugewanderter Familien aus spanischsprachigen Ländern in Deutschland

Mit Unterstützungsbedarfen und Problemen für zugewanderte Familien aus Spanien und spanischsprachigen Ländern als Herausforderung und wichtige Aufgabe der Confederación (dem Bund der spanischen Elternvereine in der Bundesrepublik Deutschland e.V.) befassen sich Inmaculada Díaz, Koordinatorin der Geschäftsstelle von Confederación, und Dr. Artur Kalnins, hauptamtlicher pädagogischer Mitarbeiter der AEF Spanische Weiterbildungsakademie e.V. in Bonn. In ihrem Beitrag erläutern sie, inwiefern zugewanderte Familien in Deutschland vermehrt auf Probleme stoßen, bestehende Hilfsangebote (noch) nicht kennen und sich folglich »tagtäglich« an Vereine und Geschäftsstelle der Confederación wenden. Die Autor*innen stellen fest, dass »…Deutschland gegenwärtig nicht auf diese neue Migration von EU-Bürger*innen im Kontext der europäischen Freizügigkeit vorbereitet ist« und verweisen hierbei auf die besondere Rolle und das »sozialintegrative« Potential von Migrant*innenorganisationen.

Zum Beitrag von Inmaculada Díaz und Dr. Artur Kalnins (HTML)

Zum Beitrag von Inmaculada Díaz und Dr. Artur Kalnins (PDF, 167 KB)

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Backhaus-Maul: Der Hochschulstandort Marburg als »blühende« Engagementlandschaft

Dr. Holger Backhaus-Maul, Soziologe und Verwaltungswissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und u.a. Mitglied im Vorstand der Stiftung Aktive Bürgerschaft und des Hochschulnetzwerkes Bildung durch Verantwortung e.V., rezensiert in seinem Beitrag die von Christina Möller und Heike Rundnagel herausgegebene Studie »Freiwilliges Engagement von Studierenden. Analysen, Konzepte, Perspektiven«. Laut den empirischen Befunden der Studie trägt »freiwilliges Engagement zu gesellschaftlicher Integration und individueller Kompetenzentwicklung Studierender bei und lässt Hochschulstandorte zu ›blühenden Landschaften‹ des Wissenstransfers werden«. Dr. Backhaus-Maul geht dabei sowohl auf den theoretisch-konzeptionellen Rahmen der Studie als auch auf spezifische Inhalte der einzelnen Beiträge ein und bezeichnet den Band als »kleine und feine Studie«, »überzeugend« und »empirisch fundiert«. Der Band ist 2019 im Springer Verlag erschienen.

Zur Rezension von Dr. Holger Backhaus-Maul (HTML)

Zur Rezension von Dr. Holger Backhaus-Maul (PDF, 193 KB)

Weitere Informationen zur Studie »Freiwilliges Engagement von Studierenden. Analysen, Konzepte, Perspektiven«

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Klie: Eine geschlechterkritische Analyse ehrenamtlicher Care-Arbeit

In einer Buchrezension bespricht Prof. Dr. Thomas Klie, Professor für öffentliches Recht an der Ev. Hochschule Freiburg, die Promotion »Freiwilliges Engagement in sorgenden Gemeinschaften - Eine geschlechterkritische Analyse ehrenamtlicher Care-Arbeit für ältere Menschen« von Yvonne Rubin. Diese beschäftigt sich mit dem Begriff der sorgenden Gemeinschaft aus einer geschlechter-theoretischen und feministischen Perspektive. Prof. Dr. Klie beschreibt das spezifische Verständnis Rubins von Care als Fürsorge- und Pflegebereich bzw. als familiäre und institutionalisierte Aufgaben der Gesundheitsversorgung, fasst die theoriegeleiteten Kapitel der Promotion zusammen und nimmt abschließend kritisch Bezug auf ihre Rezeption der Debatte um ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement im Themenfeld. Die Untersuchung von Yvonne Rubin ist Ende 2018 im Barbara Budrich Verlag erschienen.

Zur Rezension von Prof. Dr. Thomas Klie (HTML)

Zur Rezension von Prof. Dr. Thomas Klie (PDF, 188 KB)

Weitere Informationen zu »Freiwilliges Engagement in sorgenden Gemeinschaften - Eine geschlechterkritische Analyse ehrenamtlicher Care-Arbeit für ältere Menschen«

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Bundesregierung beschließt »Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt«

Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, hat die Bundesregierung in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das Kabinett der Gründung einer »Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt« zugestimmt hat, die noch 2019 aufgebaut werden soll. Aufgabe und Anliegen der zukünftigen Stiftung soll es sein, »Serviceangebote für die Organisation von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt bereitzustellen und ehrenamtlich Tätige bei der Digitalisierung zu unterstützen.« Ziel ist es, mit der Stiftung z.B. in strukturschwachen und ländlichen Regionen ehrenamtliche Strukturen sowohl neu aufzubauen als auch bestehende Strukturen zu erhalten. Die Gründung der Stiftung war eine von vielen Handlungsempfehlungen, die im Rahmen der Ergebnisse der Kommission »Gleichwertige Lebensverhältnisse« ausgesprochen wurden.

Zur Pressemitteilung der Bundesregierung

Zu den Ergebnissen der Kommission »Gleichwertige Lebensverhältnisse« (PDF, 2,6 MB)

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Kommission »Gleichwertige Lebensverhältnisse«: Beschlüsse

Am 18. Juli 2018 wurde von der Bundesregierung die Kommission »Gleichwertige Lebensverhältnisse« mit Facharbeitsgruppen eingesetzt. Auftrag der Kommission war es, eine gerechte Verteilung von Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen zu untersuchen und Vorschläge zur Stärkung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet zu machen. Die Facharbeitsgruppen haben im Mai 2019 ihre Ergebnisberichte und Empfehlungen vorgelegt, auf deren Basis nun 12 Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Dazu gehören u.a. folgende Beschlüsse: Mit einem neuen gesamtdeutschen Fördersystem sollen strukturschwache Regionen gezielt gefördert werden. Breitband und Mobilfunk sowie Mobilität und Verkehrsinfrastruktur sollen flächendeckend ausgebaut werden. Dörfer und ländliche Räume sollen gestärkt und das Miteinander der Bürger*innen in den Kommunen gefördert werden. Geplant sind außerdem die Verwirklichung von Barrierefreiheit in der Fläche, die Sicherung von Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung und die Stärkung von Engagement und Ehrenamt, die die Gründung der »Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt« beinhaltet. Zur Steuerung und Kontrolle der Umsetzung der Beschlüsse soll ein Staatssekretärsausschuss beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat eingerichtet werden. Zum Bericht haben diverse Organisationen bereits Stellung genommen, darunter z.B. der Deutsche Kulturrat, der den Stellenwert des Kulturbereichs im Bericht begrüßte.

Zu den Schlussfolgerungen zur Arbeit der Kommission »Gleichwertige Lebensverhältnisse«: »Unser Plan für Deutschland- Gleichwertige Lebensverhältnisse überall« (PDF, 2,6 MB) 

Zur Pressemitteilung des BMFSFJ zur Vorstellung der Ergebnisse zur Kommission 

Zur Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates

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»Ehrenamt vereinfachen«: Kleine Anfrage beantwortet

Am 2. Juli 2019 hat die Bundesregierung eine kleine Anfrage (Drucksache 19/10908) der FDP Fraktion zum Thema »Ehrenamt vereinfachen« beantwortet (Drucksache 19/11313). In einer vergangenen Antwort auf die Kleine Anfrage »Stärkung und Entbürokratisierung des Ehrenamtes« (Drucksache 19/9579) vom 18. April 2019 hatte die Bundesregierung angegeben, »mit geeigneten Maßnahmen das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement« zu stärken. Nach diesen Maßnahmen erkundigt sich die FDP Fraktion in der aktuellen Anfrage. Spezifisch gefragt wurde dabei nach konkret ergriffenen Maßnahmen zur stärkeren Vertretung von Menschen mit geringer Schulbildung und Menschen mit Migrationshintergrund unter den ehrenamtlich Tätigen, zur zielgruppengerechten Freiwilligengewinnung sowie zur Schaffung von Erleichterungen für ehrenamtliche Vorstände gemeinnütziger Vereine, bspw. durch Haftungsschutz hinsichtlich der Arbeitszeitdokumentation. Steuerliche Erleichterungen für gemeinnützige Vereine waren ebenso Thema wie die potentielle Erhöhung der Ehrenamts-/Übungsleiterpauschale und die Erhöhung der Freigrenze des § 64 Absatz 3 der Abgabenordnung. Bei der Frage nach Maßnahmen zur Förderung der Anerkennungskultur ehrenamtlicher Tätigkeit verwies die Bundesregierung u. a. auf die vom BMFSFJ geförderte »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« des BBE.

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (PDF, 336 KB)

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»Allianz für Lobbytransparenz«: Eckpunktepapier für mehr Transparenz

Die »Allianz für Lobbytransparenz«, bestehend aus den sechs Organisationen Transparency Deutschland, dem Verband der Chemischen Industrie (VCI), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Unternehmerverband »Die Familienunternehmer«, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), setzt sich in einer gemeinsamen Erklärung für mehr Offenheit und Nachvollziehbarkeit in der politischen Interessenvertretung ein. Um dieses Ziel zu erreichen, fordert sie ein umfassendes Interessenvertretungsgesetz noch in dieser Legislaturperiode. Hartmut Bäumer, Vorsitzender von Transparency Deutschland, sagte dazu: »Um das Vertrauen in die demokratischen Institutionen zu stärken, müssen die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie und warum politische Entscheidungen zustande kommen. […] Wir brauchen eine transparente Interessenvertretung aufseiten von Wirtschaft und Zivilgesellschaft und eine öffentlich nachvollziehbare Interessenabwägung aufseiten der Politik und Verwaltung.« Das nun gemeinsam veröffentlichte Eckpunktepapier führt an, wie ein solches Gesetz aufgebaut sein könnte.

Zum Eckpunktepapier »Allianz für Lobbytransparenz – Gemeinsam für eine transparente Interessenvertretung« (PDF, 357 KB)

Zur Pressemitteilung von Transperancy International e.V.

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BGH: Deutsche Umwelthilfe darf weiter klagen

Nach der Debatte um den Status der Deutschen Umwelthilfe (DUH) als gemeinnütziger Verbraucherverband hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 4. Juli 2019 entschieden, dass die DUH weiterhin gegen Luftverschmutzung und Falschangaben beispielsweise zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß vorgehen darf. Die Verbraucherschutzklagen gegen Unternehmen lägen im gesetzlichen Rahmen und weder die Anzahl noch die Höhe der Abmahnungen wären rechtsmissbräuchlich, so der BGH. Ein Geschäftsführer diverser Autohäuser in Stuttgart hatte der DUH vorgeworfen, mit den Klagen ausschließlich Gewinn machen zu wollen und brachte den Vorwurf bis vor den BGH. Während des Dieselskandals hatte die DUH mit ihren Klagen für Fahrverbote gesorgt, die eine Debatte über den Status des Verbandes auslösten.

Zur Pressemitteilung des BGH

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Engagement Fachtage Mecklenburg-Vorpommern

Am 13. und 14. September 2019 finden in Wismar die Engagement Fachtage Mecklenburg-Vorpommern statt. Die Ehrenamtsstiftung MV lädt gemeinsam mit dem BBE und weiteren Partnern Engagierte, Vertreter*innen aus Vereinen, Verbänden, Politik und Verwaltung ein, sich mit Fragen rund um neue Engagementformen, digitale Anwendungen und passende Lösungen für das Engagement vor Ort auseinanderzusetzen. Das BBE richtet ein Forum zum Thema »Lebendige Dörfer. Vom Mitgestalten zur Mitbestimmung – politisches Gewicht zivilgesellschaftlicher Akteure stärken!« aus. Gemeinsam mit lokalen und überregionalen Akteur*innen soll darüber gesprochen werden, welche Rolle die Zivilgesellschaft spielen kann, welche Instrumente ihr zur Verfügung stehen und ob es neuer Formate bedarf, um politisches Gewicht zu erhalten und im Dorf bzw. für Dörfer eine Stimme zu haben. Ebenfalls vertreten ist das Kooperationsprojekt »Digitale Nachbarschaft« von Deutschland Sicher im Netz e.V. mit dem Forum »Digital engagiert - aber sicher?!«. Darüber hinaus sind durch Impulse, Podien und Foren auch Birger Hartnuß, Mitglied des BBE-Sprecher*innenrates und Leiter der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, sowie Vertreter*innen zahlreicher BBE-Mitgliedsorganisationen vertreten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Digital Engagiert: DiNa-Webinare

Datenschutz und die Sammlung von Mitgliederdaten müssen im Vereinsalltag gegeneinander abgewogen werden. Wie das geht, erklärt die Referentin Katharina Mosene in einem mundgerechten 45-minütigen Wissenshappen in der kostenlosen Webinarreihe »Mittagspause mit der Digitalen Nachbarschaft (DiNa)«. Nach dem Expertinnen-Input haben die Webinar-Teilnehmenden die Möglichkeit, Rückfragen zu Anwender*innenthemen rund um das Internet zu stellen. Das Webinar »Dein Verein und seine Mitglieder: Vereinssoftware, Mitgliederdaten, DSGVO« findet am 20. August 2019 um 13 Uhr statt. Mosene klärt im Webinar darüber auf, welche Daten bei Engagierten erhoben werden und wie sie verarbeitet werden dürfen, wie Vereine richtig mit Mitgliederdaten umgehen und wie datenschutzkonforme Mitgliederverwaltung aussieht. DiNa ist ein Kooperationsprojekt von »Deutschland sicher im Netz« und dem BBE.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Jubiläum: 15 Jahre »Engagement macht stark!«

Am 24. September 2004 wurde die erste »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« in Berlin eröffnet. Dies markierte nicht nur den Startschuss der ersten bundesweiten Aktionswoche, sondern auch den Beginn einer seit 15 Jahren währenden Mitmachkampagne, an der bis heute jedes Jahr Hunderte von Vereinen, Initiativen und Engagierten teilnehmen und den Slogan »Engagement macht stark!« mit Leben füllen. Neben der Artikelreihe, die seit Januar anlässlich des 15-jährigen Jubiläums regelmäßig im BBE-Newsletter veröffentlicht wird, zeigt die Kampagne auf ihrer Website die Entwicklungen der letzten Jahre auf. Unter anderem mit Gastbeiträgen von Engagementministerin Dr. Franziska Giffey, von Ute Kumpf als Mitinitiatorin der Kampagne, von den Kampagnenleitern Erik Rahn und Dieter Rehwinkel, von Carola Schaaf-Derichs als langjährige Begleiterin der Kampagne seitens des BBE-Sprecher*innenrates, und von Jan Duensing als Engagement-Botschafter 2017.

Zu den Beiträgen

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Engagement für attraktives Dorfleben prämiert - Bundeswettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«

Die Entscheidung ist gefallen - die Gewinner des 26. Bundeswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurden gekürt: Mit Gold ausgezeichnet werden die Dörfer Basberg (RLP), Bollstedt (TH), Bötersen (NDS), Dissen (BB), Gestratz (BY), Lückert (NRW), Rumbach (RLP) und Schaephuysen (NRW). Die acht Golddörfer konnten mit herausragendem bürgerschaftlichen Engagement, beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten überzeugen. Darüber hinaus wurden 15 Dörfer mit Silber und sieben Orte mit Bronze geehrt. Außerdem werden in diesem Jahr sechs Sonderpreise vergeben: für besonderes Engagement in bestimmten Bereichen. Bereits zum 26. Mal ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bürgerschaftliches Engagement und die ganzheitliche Entwicklung der Dörfer. Das BBE ist gemeinsam mit vielen weiteren Einrichtungen und Verbänden Mitträger des Wettbewerbs.

Weitere Hintergrundinformationen zum Dorfwettbewerb 2019

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bbt-Fachtagung »Institutionalisierung der Zusammenarbeit mit Eltern im interkulturellen Bildungskontext«

Was braucht es für eine gelungene und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen und Eltern im interkulturellen Kontext? Auch wenn die Bedeutung von Elternbeteiligung immer wieder hervorgehoben wird, fehlt es bislang an einer umfassenden, längerfristigen Strategie zur Stärkung und Institutionalisierung der Zusammenarbeit mit Eltern mit Einwanderungsgeschichte und deren Organisationen. Im Rahmen seiner diesjährigen Fachtagung will das Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) am 26. September 2019 erprobte und erfolgreiche Wege einer interkulturellen Elternbeteiligung aufzeigen und die Möglichkeiten ihrer institutionellen Verankerung und nachhaltigen Förderung ausloten. Die Fachtagung dient zugleich der Weiterentwicklung der Agenda und Strategieplanung des bbt.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Barcamp: OpenTransfer CAMP #Demokratie

Am 28. September 2019 bringt die Stiftung Bürgermut im Erfurter Zughafen rund 100 Organisationen, Projekte und Initiativen in einem kostenlosen Barcamp zusammen. Diese sorgen mit ihrer Arbeit ganz konkret dafür, dass alle mitreden können. In einzelnen Sessions geht es um den Austausch zu den diversen Möglichkeiten des Engagements für Demokratie – auch fernab von politischen Parteistrukturen oder anstehenden Wahlen. Um etwas zu verändern, ist eine mutige Zivilgesellschaft gefragt: Die Veranstaltung lädt deshalb mit dem Ziel des Wissenstransfers dazu ein, vor Ort ins Gespräch zu kommen, zu streiten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Das BBE sowie die Thüringer Ehrenamtsstiftung sind Partner der Veranstaltung.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Goldener Internetpreis 2019: Ausschreibung

Unter dem Motto »Digital aktiv im Alter« werden Initiativen, Kooperationen und Kommunen gefördert, die ältere Menschen beim sicheren Einstieg in die Onlinewelt unterstützen und sie für die digitale Welt begeistern. Für die Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro kann sich in verschiedenen Tätigkeitsfeldern beworben werden. So muss das erbrachte Engagement einer von drei Kategorien zugeordnet werden: »Ältere zeigen Älteren digitale Helfer für mehr Lebensqualität«, »Generationen gemeinsam digitalaktiv« und »Kommunen und Quartiere für Ältere«. Bewerbungsfrist ist der 31. August 2019. Die Schirmherrschaft des Projekts hat das Bundesinnenministerium übernommen. Partner der Ausschreibung sind u.a. die Deutsche Telekom AG, BAGSO und Deutschland sicher im Netz e.V..

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Der Farbenbekennen Award 2019: Ausschreibung

Die Senatskanzlei Berlin zeichnet das besondere Engagement von geflüchteten Menschen aus, die »Gründergeist« beweisen, indem sie in Berlin Organisationen ins Leben rufen, welche den Zusammenhalt in unser Gesellschaft fördern. Die Initiatorin des Preises Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, will mit dem Projekt zeigen, »dass ›Made in Germany‹ viele Gesichter hat«. Eine Jury aus Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft wählt die Sieger*innen des Jury- und Sonderpreises sowie die Finalist*innen eines zusätzlichen Publikumspreises. Bewerbungsfrist ist der 5. August 2019.

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»Aktiv für Demokratie und Toleranz«: Ausschreibung

Das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) schreibt zum 19. Mal den Wettbewerb »Aktiv für Demokratie und Toleranz« aus, um zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung zu unterstützen. Neben einer verstärkten Öffentlichkeitspräsenz und einem interessenspezifischen Workshop erhalten die Gewinner*innen eine Förderung von bis zu 5.000 Euro. In diesem Jahr werden vor allem Projekte gesucht, die sich gegen Antiziganismus und Antisemitismus engagieren, das Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stärken oder sich aktiv gegen Extremismus einbringen. Einsendeschluss ist der 22. September 2019.

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Kirchengemeinden in der Zivilgesellschaft: Studie

Die neu erschienene Studie »Überraschend offen – Kirchengemeinden in der Zivilgesellschaft« von David Ohlendorf und Hilke Rebenstorf untersucht die Kooperation kirchlicher und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure und basiert auf einem dreijährigen empirischen Forschungsprojekt. In sechs Fallstudien wurden dazu kirchengemeindliche Akteure wie auch andere zivilgesellschaftlich aktive Menschen zu ihren Beziehungen, Kooperationen und gegenseitigen Wahrnehmungen befragt. Laut den Forschungsergebnissen sei eine »überraschende Offenheit« in der Interaktion zwischen Kirchengemeinden und bspw. Vereinen, Initiativen oder Kommunalpolitik zu erkennen, da die Kirche im jeweiligen Umfeld oder Ort oftmals »zentrale Funktionen für das Gemeinwesen« einnehme. Mit der Analyse des Beitrags der Kirchengemeinden zur Zivilgesellschaft soll u.a. eine Forschungslücke aufgegriffen werden, da bisher nur wenige Studien zum kirchlichen Beitrag für die Sozialraumentwicklung existieren. Die Publikation wurde herausgegeben vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD.

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 8. August 2019.

Redaktionsschluss ist der 1. August 2019.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel, Maren Wegener und Leonie Malchow. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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