Newsletter Nr. 14 vom 11.7.2019

Röder: Bürgerschaftliches Engagement als Chance zur Inklusion geflüchteter Menschen

In ihrem Beitrag stellt Anne Röder, wissenschaftliche Koordinatorin des Arbeiterwohlfahrt Landesverbandes Sachsen e.V., das Projekt »Bürgerschaftliches Engagement als Chance zur Inklusion geflüchteter Menschen in Sachsen - Evaluation, Beratung, Netzwerkausbau und Engagementförderung« vor. Sie berichtet dabei einleitend über Bedarf und Zielstellung des Projektes, nimmt thematisch Bezug auf eine aktuelle Studie im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration der Bundesregierung (2019) und beschreibt wichtige Schritte bei der Beratung geflüchteter Engagierter und dem Aufbau eines regionalen Netzwerkes. »Ziel […] ist es, Geflüchtete mittels bürgerschaftlichem Engagement in die sächsische Gesellschaft zu integrieren und ihnen dadurch neue Perspektiven und Chancen für eine aktive Partizipation am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen.« Mittels einer Befragung von sozialen Einrichtungen und potentiellen Einsatzstellen für engagierte Geflüchtete stellt sie u.a. fest: »[Es] hat sich gezeigt, dass die Bereitschaft der sozialen Einrichtungen für die Aufnahme von Geflüchteten zwar vorhanden, die Öffnung gegenüber anderen kulturellen Einflüssen jedoch nicht von vorneherein selbstverständlich ist.«

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Zum Beitrag von Anne Röder (PDF, 181 KB)

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Wortmann: 15 Jahre Unternehmensengagement für und in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Brigitta Wortmann, langjähriges Mitglied im BBE-Koordinierungsausschuss und Sprecher*innenrat des BBE sowie Senior Political Adviser im Bereich External Affairs von BP Europa SE, behandelt in ihrem Beitrag die erfolgreiche Entstehung und stetige Weiterentwicklung von 15 Jahren Dialog und Zusammenarbeit zwischen BBE und BP, insbesondere in Bezug auf das Projekt der »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«, das 2019 sein 15-jähriges Jubiläum feiert. Nach einem kurzen Resümee zur Entstehung der Zusammenarbeit zwischen Netzwerk und Unternehmen beschreibt sie unterschiedliche Formen von finanzieller und inhaltlicher Unterstützung, mit der BP, aber auch andere Unternehmen das BBE in den letzten Jahren begleitet haben. In Bezug auf zukünftige Handlungsspielräume und die Weiterentwicklung gibt sie abschließend ermutigende Worte mit auf den Weg: »Die […] Möglichkeiten sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Reise geht weiter. Ich wünsche der »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«, dass sie auch in Zukunft in diesem Sinne weitere Potenziale hebt. Dies ist eine Chance für das BBE, Impulsgeber*in und Treiber*in für neue Wege und Innovation zu sein.«

Zum Beitrag von Brigitta Wortmann (HTML)

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Dachverbände fordern sichere Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement

Nach einem Parlamentarischen Abend in Berlin fordern der Deutsche Bundesjugendring (DBJR), der Deutschen Olympische Sportbund (DOSB), der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der Deutsche Kulturrat und der Deutsche Naturschutzring (DNR) – alle Mitglieder des BBE – in einer gemeinsamen Pressemitteilung sichere rechtliche und politische Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement. In ihrer Mitteilung wiesen die Vorsitzenden und Geschäftsführer*innen der Organisationen in verschiedenen Statements auf die Wichtigkeit und Bedeutung von Zivilgesellschaft für Demokratie und Gesellschaft hin. So sagte DNR-Präsident Kai Niebert: »Anstelle die Zivilgesellschaft zu attackieren, sollte die Politik uns als Partner im Ringen um eine bessere Zukunft akzeptieren und gemeinsam Lösungen für die großen Herausforderungen des sozial und ökologischen Wandels formulieren. Demokratie hat mit einer starken Bürgergesellschaft eine Zukunft.« Die Vorsitzende des DBJR Lisi Maier fügte hinzu: »Der Staat muss das Handeln zivilgesellschaftlicher Organisationen unterstützen und eine echte Ermöglichungspolitik für zivilgesellschaftliches Engagement in den Vordergrund rücken. Es macht einen Staat aus, dass er sich eine solche kritische Zivilgesellschaft auch leistet.«

Zur Pressemitteilung

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Entfristung von »Demokratie leben!«: eine engagementpolitische Debatte

Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 26. Juni 2019 sollen dem Bundesfamilienministerium im Jahr 2020 11,8 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Unter anderem sollen damit die Ansätze für die Titel von Wohlfahrtsverbänden mit zusätzlichen 11,57 Millionen Euro verstetigt werden. Darüber hinaus wurde das Bundesprogramm »Demokratie leben!« nun entfristet und geht in die zweite Förderperiode. Für das Programm werden 2020 insgesamt 107,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Anlässlich dieser Entfristung hat die Zeitung des Deutschen Kulturrates »Politik & Kultur« in der Juli/ August Ausgabe einen Schwerpunkt zu »Demokratie leben!« veröffentlicht. In mehreren Beiträgen wird dabei die Wichtigkeit des Programms und das schwierige Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft debattiert. Zu den Beitragenden gehören u.a. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung.

Zur »Politik & Kultur« Ausgabe 7/8 2019 (PDF, 12,1 MB) 

Zur Pressemitteilung des BMFSFJ »Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwurf für 2020«

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kfd Positionspapier: Zulassung von Frauen zu allen Diensten und Ämtern

In ihrer Bundesversammlung vom 20. bis 22. Juni 2019 stimmten 92 Delegierte der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) für die Öffnung aller Weiheämter und verabschiedeten damit das neue Positionspapier: »gleich und berechtigt. Alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche«. Die Bundesvorsitzende der kfd Mechthild Heil äußerte sich zur Abstimmung erfreut: »Das Papier zeigt auf, wie sehr die Kirche durch die Zulassung von Frauen zu allen Ämtern gewinnen könnte. Gleichzeitig steht es für die Kraft, den Willen und die Zuversicht von uns Frauen, endlich gleichberechtigt unsere Kirche zu gestalten und zu führen.« 1999 waren in den »Leitlinien `99« schon einmal Forderungen zur Zulassung von Frauen zu allen Ämtern und Diensten gestellt worden. Diese mussten damals aufgrund von Konflikten mit der Deutschen Bischofskonferenz herausgenommen werden.

Zum Positionspapier der kfd »gleich und berechtigt« (PDF, 161 KB) 

Zur Pressemitteilung der kfd

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Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement: Protokoll der 11. Sitzung

Am 8. Mai 2019 fand die 11. Sitzung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages in der 19. Legislaturperiode statt. Das Protokoll zur Sitzung liegt nun vor. Zentraler Tagungsordnungspunkt waren die Erfahrungen mit dem Bundesprogramm »Demokratie leben!«. Als Sachverständige äußerten sich Thomas Heppener (BMFSFJ, Referatsleiter Demokratieförderung), Dr. Christian Lüders (Deutsches Jugendinstitut e.V., Abteilungsleiter Jugend und Jugendhilfe), Dr. Christiane Nischler-Leibl (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales) und Sybille Thomae (Externe Koordination der lokalen Partnerschaft für Demokratie, Gera).

Zum Protokoll der 11. Sitzung (PDF, 826 KB)

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BFH Urteil zu Attac führt zu generalisierter Verunsicherung

Das Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) zur Gemeinnützigkeit von Attac wirkt sich auf weitere Vereine aus und führt zunehmend bei Vereinen und Stiftungen zu generalisierter Unsicherheit über die eigenen Grundrechte und das Gemeinnützigkeitsrecht. In einer Pressemitteilung der Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung« e.V. wird von einer weiteren Einrichtung, einem soziokulturellen Zentrum, berichtet, dem das zuständige Finanzamt auf Basis des Attac-Urteils wegen »Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Sinne eigener Auffassungen« mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit droht. Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung« bezeichnet diesen weiteren Fall als »typisches Beispiel für die Beschränkung gemeinnütziger Arbeit«, die gerade für kleine, ehrenamtlich basierte Vereine sehr schnell zum großen Problem werden kann. Er fordert abschließend den Bundestag eindringlich dazu auf, Klarstellungen zu förderwürdigen Zwecken zum Schutz des Engagements zu formulieren.

Zur Pressemitteilung der Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung« e.V.

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AG Bildung und Engagement im gesellschaftlichen Raum

Am 20. Mai 2019 kamen die Mitglieder der BBE-Arbeitsgruppe »Bildung und Engagement im gesellschaftlichen Raum« zu ihrer zweiten Sitzung in Berlin zusammen. Im Fokus standen die weitere Ausformulierung der Themenkomplexe »Die Rolle der Zivilgesellschaft in Bildungslandschaften« und »Demokratiebildung« sowie die Frage, wie das Thema »Civic Education« weiterverbreitet und gefördert werden kann. Darüber hinaus wurden erste Ziele und Vorschläge für die Arbeitsperiode der AG formuliert. Der Termin zur 3. Sitzung, die in Halle stattfinden soll, wird in Kürze bekannt gegeben.

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AG Freiwilligendienste

Am 4. Juni 2019 kam die BBE-Arbeitsgruppe »Freiwilligendienste« zu ihrer 2. Sitzung in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Austausch mit Obleuten des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement, um gemeinsam über die Weiterentwicklung der Freiwilligendienste ins Gespräch zu kommen. Als Grundlage für die Diskussion dienten von Mitarbeitenden der AG zuvor formulierte Forderungen an die Politik und ein BBE-Newsletter-Schwerpunkt zum Thema »Freiwilligendienste« am 29. Mai 2019. Darüber hinaus wurden in der Sitzung aktuelle Entwicklungen in den internationalen Freiwilligendiensten sowie thematische und strukturelle Grenzen der Freiwilligendienstformate diskutiert. Die nächste Sitzung der AG »Freiwilligendienste« findet am 22. Oktober 2019 in Düsseldorf statt.

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AG Digitalisierung und Bürgerschaftliches Engagement

Die BBE-Arbeitsgruppe »Digitalisierung und Bürgerschaftliches Engagement« tagte am 23. Mai 2019 in Berlin unter dem Titel »Der Diskurs: Digitalisierung und Zivilgesellschaft«. Ziel der Sitzung war es, gemeinsam mit Inputgeber*innen im Kreis der AG-Mitglieder eine Diskussion zum Stand der digitalen Transformation der Zivilgesellschaft zu führen. Ralph Müller-Eiselt, Bertelsmann Stiftung, gab mit seinem Vortrag unter dem Titel »Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft« einen Überblick über den Diskurs, der durch die AG rege diskutiert wurde. In den fünf folgenden Kurzinputs wurden neue und innovative Ansätze aus der zivilgesellschaftlichen Praxis beleuchtet. Anschließend arbeitete die AG an folgenden Fragen: »Welche Veränderungsprozesse werden für den Dritten Sektor durch die Digitalisierung ausgelöst?«, »Welchen unterschiedlichen digitalen Herausforderungen müssen sich zivilgesellschaftliche Organisationen stellen?«, »Wo gibt es bereits digital-engagierte Akteur*innen in der Zivilgesellschaft und welches sind ihre Angebote?«. Die AG tagt erneut am 2. September 2019 in Hannover.

Weitere Informationen zur AG

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Rückblick: Vorsicht! Lösungen trifft Open Neuland

Das Festival Vorsicht! Lösungen des Allerhand e.V. war dieses Jahr Gastgeber für das OPEN Neuland - eine regionale »Konferenz der Akteure«. Die Robert Bosch Stiftung und das Thünen-Institut für Regionalentwicklung luden vom 14. bis 16. Juni 2019 mit der dvs und dem BBE engagierte Menschen jeden Alters nach Qualitz in Mecklenburg ein! Für Neulandgewinner*innen, Macher*innen, Pionier*innen und Wissbegierige gab es unzählige Workshops von Soziokratie über gemeinsame Projektarbeit im ländlichen Raum bis zum Bau einer Komposttoilette. Einer Unwetterwarnung wurde mit mehrstimmigen Gesängen erfolgreich getrotzt, es gab gute Gespräche am Lagerfeuer und einen Abend mit sechs inspirierenden und beispielgebenden PechaKucha-Vorträgen engagierter Gestalter*innen des ländlichen Raums. Im Workshop zum Filmen mit der Handykamera entstanden vier wunderbare kurze Dokumentationen – über viele kleine schwarze Käfer und binäre Uhren, den »Herr der Zwingen«, die Landinventur und was beim Emaillieren zu beachten ist.

Das BBE-Team berichtete live aus Qualitz

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Wohin geht's weiter mit der Oberlausitz? Veranstaltungsbericht

Wie wollen wir im ländlichen und strukturschwächeren Raum zusammenleben und was brauchen wir dafür? In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung hatte das BBE am 11.06. zu einem öffentlichen Gespräch bei Suppe & Brot in die Kulturfabrik Mittelherwigsdorf geladen, um gemeinsam mit Engagierten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, mit »Raumpionieren« und weiteren, die in der Region Verantwortung übernehmen, über Herausforderungen und Lösungswege zu reden. Der Einladung folgten 70 Interessierte, eine bunte Mischung aus Kultur, kommunaler Politik, Handwerk, Wirtschaft, Hochschule und Zivilgesellschaft. Im Verlauf der spannenden Diskussion wurden neben infrastrukturellen Herausforderungen wie der notwendigen verkehrs- und kommunikationstechnischen sowie wirtschaftlichen Anbindung auch gesellschaftliche Themen beleuchtet. Denn ein lebendiges, demokratisches Gemeinwesen und positive Signale aus der Region sind mitentscheidend, um junge, fitte Menschen vor Ort halten zu können, so ein lokaler Unternehmer. Auch Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker stellte mehrfach heraus, wie wichtig es sei, dass (mehr) Menschen konstruktiv und mit Optimismus an der Gestaltung ihrer Regionen mitwirkten. Denn nicht nur in politischen Entscheidungsprozessen wirke sich Druck »von unten« aus. Eine weltoffene und engagierte Zivilgesellschaft strahle in viele Bereiche aus. Und dass die Menschen sich und ihrer Region einiges zutrauen, wurde durch die große Zustimmung zur Bewerbung zur »Kulturhauptstadt Europas« deutlich. Für Diskursräume, in denen alle Gehör finden, setzt sich angesichts der anstehenden Transformationsprozesse in der Lausitz bspw. die Initiative »Lausitzer Perspektiven e.V.« ein. Und auch vor Ort geht es weiter: Das öffentliche Gespräch ist Auftakt zu einer 12-teiligen Gesprächsreihe, die nach der Sommerpause in der Kulturfabrik zu Einzelthemen der Diskussion startet.

Link zur filmischen Doku der Veranstaltung

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Civil Academy: Praktikant*in gesucht

Die Civil Academy sucht Unterstützung im Veranstaltungsmanagement sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ab dem 1. September 2019 besteht die Möglichkeit, für 3 bis 4 Monate ein Praktikum zu absolvieren. Das Stipendiat*innenprogramm der Civil Academy bietet jungen Engagierten die Chance, an drei Seminarwochenenden ihre Ideen für gemeinnützige Projekte mithilfe professioneller Unterstützung von Expert*innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft umzusetzen. Bewerbungsfrist für das Praktikum ist der 19. Juli 2019. Die Civil Academy ist ein gemeinsames Programm von BP Europa SE und dem BBE.

Weitere Informationen 

Zur Ausschreibung (PDF, 349 KB)

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BBE-Mitglied des Monats: Kindernothilfe

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit 60 Jahren benachteiligte Kinder auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben. Fast zwei Millionen Mädchen und Jungen stärkt, schützt und beteiligt die Kindernothilfe derzeit in 32 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. In Deutschland unterstützen rund 50 ehrenamtliche Arbeits- und Freundeskreise auf lokaler Ebene. Gemeinsam mit helpteers wurde eine digitale Engagementplattform aufgebaut, bei der sowohl aktive Ehrenamtliche als auch neue Interessierte gemeinsam Aktionen planen, Gruppen gründen oder Unterstützer*innen finden können.

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Transfertagung »Engagiert für Integration« in Sachsen-Anhalt

Am 22. August 2019 findet die Transfertagung »Engagiert für Integration – Lotsen und Patenschaften für Geflüchtete in Sachsen-Anhalt« statt. Die Tagung richtet sich an Koordinator*innen und Freiwillige aus Lotsen- und Patenschaftsprojekten und Migrant*innenselbstorganisationen sowie an Verantwortliche aus Politik und Verwaltung. Die Veranstaltung soll einen Überblick sowie intensiven Austausch zu Vielfalt und Erfahrungen der ehrenamtlichen Lotsen- und Patenschaften für Geflüchtete bieten. Expert*innen und Sachverständige wie Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., und Lilian Schwalb vom BBE werden Impulsvorträge halten. Die Fachtagung bildet damit den öffentlichen Abschluss des Modellprojektes »Willkommen in Halle – ehrenamtliche Lotsen und Paten für Geflüchtete«, welches durch das Bundesministerium des Innern, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) gefördert wird. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen und Anmeldung

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openTransfer CAMP #Patenschaften in Bremen

Am 24. August 2019 lädt die Stiftung Bürgermut mit Unterstützung durch das Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum openTransfer CAMP #Patenschaften nach Bremen ein. Eingeladen sind Netzwerker*innen, Social Entrepreneur*innen, Haupt-, Ehrenamtliche oder bisher noch gar nicht Engagierte, um im offenen Konferenzformat eines Barcamps über die Herausforderungen von Patenschafts-, Mentoring- oder Tandemprojekten zu diskutieren. Weitere Partner der Veranstaltung sind die Freiwilligen-Agentur Bremen, das Social Impact Lab Bremen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros und das Programm Lesementoring der Landeshauptstadt Hannover. Die Teilnahme ist kostenlos. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten.

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Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung

Das Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung der Stiftung Mitarbeit in Kooperation mit der evangelischen Akademie Loccum trägt dieses Jahr den Titel: »Spaltungen überwinden! Partizipation und demokratische Innovationen schaffen neue Perspektiven«. Es findet vom 20. bis 22. September 2019 in Loccum statt. Ziel der Veranstaltung ist es, innovative, demokratische und partizipative Ansätze zu finden oder aber bereits bestehende Strukturen zu stärken, die menschenfeindlichen Äußerungen, Grenzüberschreitungen in bspw. den sozialen Medien und Vertrauensverlust in Politik und Verwaltung entgegenwirken. »Partizipation und Teilhabe bringen Menschen in Kontakt und in den Dialog. Zusammen mit anderen Maßnahmen sind sie ein wichtiger Schlüssel zu einem friedlichen Miteinander und gemeinsamen, demokratischen Lösungsfindungen.« Die Tagung wendet sich an Interessierte aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft.

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FAIRWANDLER-Preis für junges globales Engagement

Der FAIRWANDLER-Preis wird jährlich bundesweit ausgeschrieben und würdigt das entwicklungspolitische Engagement junger Menschen. Bewerben können sich 18- bis 32-Jährige, die beispielsweise über einen Freiwilligendienst eine längere Zeit in Afrika, Asien oder Lateinamerika verbracht haben und sich in Deutschland mit einer eigenen Initiative für entwicklungspolitische Themen einsetzen. Der von der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie initiierte Preis umfasst eine finanzielle Förderung in Höhe von 2.500 Euro sowie praktische Unterstützung durch Patenschaften und Coachings. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2019.

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RNE: Projekte für nachhaltige Modekultur und Textilien gesucht

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sucht noch bis zum 18. August 2019 innovative Projekte und Ideen für den Ideenwettbewerb »Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit«. Bewerben können sich gemeinnützige Akteure, Engagierte aus Bürgerinitiativen und Zivilgesellschaft, aus Designschulen, Gemeinden und auch Einzelpersonen. Die einzureichenden Ideen sollen einen Bewusstseinswandel bei Verbraucher*innen anregen, wie zum Beispiel Aktionen im öffentlichen Raum, neue Plattformen oder auch Konzepte aus den Bereichen Design, Produktion und Handel, die Herstellungs- und Lieferbedingungen verändern können. Die besten Beiträge können eine Förderung von bis zu 50.000 Euro aus dem Fonds Nachhaltigkeitskultur erhalten. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung möchte mit dem Fonds die Umsetzung der 17 Sustainable Development Goals (SDG) fördern und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen.

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»So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch«: Publikation

Der Band »So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch« von Werner Schiffauer, Anne Eilert und Marlene Rudloff stellt 90 beispielhafte Projekte aus Deutschland vor, die sich auf innovative Art und Weise mit dem Thema Flucht und Geflüchtete auseinandersetzen. Alle ausgewählten Projekte werden ihrer Idee nach in verschiedenen Kategorien vorgestellt wie z.B. Wohnen und Unterbringung von Geflüchteten, Gesundheitsförderung, Rechtsberatung, Kinder- und Jugendarbeit, Selbstorganisation und Empowerment, Kooperationsmodelle von Freiwilligenkoordinationen und Kommunen oder auch Freizeitprojekte im Bereich Kunst, Kultur und Sport. Die Projektauswahl soll »zeigen, welche Kraft zur Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen in der gegenwärtigen Zivilgesellschaft zu finden ist – und welches Potenzial zu einem neuen Miteinander nicht nur im Umgang mit Zuwanderern, sondern auch innerhalb der Zivilgesellschaft steckt.« Die Publikation wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

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»Digitale Zivilgesellschaft fördern«: Diskussionspapier

Das Papier »Digitale Zivilgesellschaft fördern« von Anna Wohlfarth, Sprecherin des Vorstandes der Stiftung Neue Verantwortung, debattiert, wie Politik und Verwaltung die Digitalisierung des Dritten Sektors unterstützen können. Gemeinnützige Stimmen seien im gesellschaftlichen und politischen Diskurs zu neuen Technologien unterrepräsentiert, so die Autorin. Sie weist weiter darauf hin, dass für einen sozial und ökologisch nachhaltigen digitalen Wandel Politik und Verwaltung darauf angewiesen seien, eng mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten. Ziel des Diskussionspapiers soll es u.a. sein, die Zusammenarbeit über Ministerien hinweg zu stärken, Diskussionen über Förderpolitik mit Förderempfängern zu führen und bei der der Weiterentwicklung von Konsultationsverfahren die zu beteiligenden Akteure einzubeziehen. Das Papier ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts von Robert Bosch Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Neue Verantwortung und der PHINEO AG. Im Januar 2019 erschien der Report »Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft«, auf den der BBE Newsletter ebenfalls hingewiesen hat.

Zum Diskussionspapier »Digitale Zivilgesellschaft fördern« (PDF, 1,3 MB) 

Zum BBE Newsletter Hinweis auf den Report »Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft«

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 24. Juli 2019.

Redaktionsschluss ist der 18. Juli 2019.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Michaelkirchstr. 17-18 
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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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