BBE-Newsletter Nr. 8 vom 18.4.2019

Albrecht/ Krug: Zivilcourage älterer Menschen

Zivilcourage älterer Menschen als eine besondere Form bürgerschaftlichen Engagements beleuchten Dr. Peter-Georg Albrecht, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Magdeburg-Stendal, und Andy Krug, Studierender der Sozialen Arbeit im Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal. Grundlage ihrer Ausführungen ist eine aktuelle Untersuchung zum Thema »Seniorinnen und Senioren, Demokratie, Rechtsextremismus und zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus«. Zivilgesellschaftlicher Träger der Studie ist die Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V.. Antworten älterer Menschen aus geführten Interviews werden ebenso präsentiert wie zentrale Erkenntnisse zur Zivilcourage älterer Menschen, eine Typenbildung der Zivilcourage bei dieser Personengruppe und Folgerungen für die politische Bildungsarbeit.

Beitrag von Dr. Peter-Georg Albrecht/ Andy Krug (HTML)

Beitrag von Dr. Peter-Georg Albrecht/ Andy Krug (PDF, 182 KB)

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Diefenbach-Trommer: 7 Wochen Attac-Urteil und Grübeln über Demokratie

Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung«, thematisiert aus demokratie- und engagementpolitischer Sicht das Urteil des Bundesfinanzhofes zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit von ATTAC. Gerade wenn man meine, dass das Urteil tatsächlich die Rechtslage konsequent abbilde, bedeutet das für ihn: »Das Engagement für die Demokratie ist nicht abgesichert«. In seinem Beitrag formuliert er Ziele und Leitvorstellungen für eine vor diesem Hintergrund erforderliche rechtliche Absicherung zivilgesellschaftlichen Engagements. Zudem weist er auf die Leuchtturmbedeutung der Lage der deutschen Zivilgesellschaft für viele Staaten nicht nur in Europa hin, in denen die Zivilgesellschaft autoritär bedrängt wird und die nun wachsend irritiert nach Deutschland blickt.

Beitrag von Stefan Diefenbach-Trommer (HTML)

Beitrag von Stefan Diefenbach-Trommer (PDF, 156 KB)

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Notre Dame de Paris und bürgerschaftliches Engagement

Gegen 18 Uhr 50 wurde am 15. April 2019 das Feuer in der Kathedrale Notre Dame de Paris entdeckt. Am folgenden Tag konnte die Feuerwehr um 9 Uhr 57 melden, dass das Feuer komplett gelöscht ist. Der »Wald« aus 1200 Eichen, die die Kathedrale über Jahrhunderte abschirmten, ist zerstört. Noch während der Nacht wurden viele Kunstschätze und Reliquien, wie die Dornenkrone, vor dem Feuer gerettet. EU-Ratspräsident Donald Tusk und Bundespräsident Walter Steinmeier rufen dazu auf, für den Wiederaufbau der Kathedrale zu spenden. »Frankreich ist in dieser Stunde nicht allein«, sagte Steinmeier, und Notre-Dame sei nicht nur eine französische Kirche: »Sie ist ein großes Erbe der europäischen Kultur«. Noch in der Nacht sagten zwei französische Unternehmer*innenfamilien 300 Millionen Euro für den Wiederaufbau zu, der Großraum Ile de France und die Stadt Paris wollen 60 Millionen Euro geben. Notre-Dame de Paris ist die Kathedrale des Erzbistums Paris und Weltkulturerbe.

Beitrag zu Notre-Dame de Paris in der Wikipedia

Beitrag zum Brand in der Wikipedia

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Gemeinnützigkeitsrecht reformieren: Unterschriftensammlung

Mehr Demokratie e.V. sammelt mit einer Online-Petition Unterschriften für eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts. Dabei geht es insbesondere, veranlasst durch das ATTAC-Urteil des Bundesfinanzhofes, um Rechtssicherheit für politische Willensbildung. Unter der Überschrift »Die Zivilgesellschaft nutzt der Gemeinschaft« werden dabei mehrere Forderungen an den Deutschen Bundestag gerichtet. Bis zum 26. Mai 2019 sollen 250.000 Unterstützer*innen gewonnen werden. Aktuell sind es ca. 215.000. ATTAC selbst hat bekannt gegeben, auf dem weiteren anstehenden Rechtsweg das BFH-Urteil zum Gegenstand beim Bundesverfassungsgericht zu machen.

Unterschriftensammlung

Pressemitteilung ATTAC

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Inklusiveres Wahlrecht vorgezogen

Am 15. April 2019 beschleunigte das Bundesverfassungsgericht die Verwirklichung eines inklusiveren Wahlrechts, von dem bisher gut 80.000 Bürger*innen ausgeschlossen waren, die unter sogenannter Vollbetreuung stehen, also in allen Angelegenheiten ihres Lebens betreut werden. Zwar hatte der Deutsche Bundestag am 15. März 2019 beschlossen, dass dieser Personenkreis künftig bei politischen Wahlen wahlberechtigt ist, doch aus technischen Gründen sollte dies noch nicht für die Europawahl gelten. Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die FDP hatten mit einem Eilantrag dagegen beim Bundesverfassungsgericht Erfolg, sodass das Wahlrecht schon zur Europawahl umgesetzt wird. Schon der Beschluss des Bundestages war durch ein Urteil des Gerichts vom 21. Februar 2019 erzwungen worden.

Bericht Tagesschau vom 15. März 2019

Bericht Deutschlandfunk vom 15. April 2019

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Flüchtlingspolitik: Offener Brief an die Bundeskanzlerin

In einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin mit Datum vom 3. April 2019 stellen ca. 250 zivilgesellschaftliche Organisationen drei Forderungen zur Flüchtlingspolitik auf. Eingefordert werden ein Notfallplan für Bootsflüchtlinge, die Ermöglichung von »Sicheren Häfen« und die Aussetzung von Rückführungen nach Libyen. Die Unterzeichner – darunter PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, BDKJ, SOS Méditerranée, Seebrücke, Diakonie, Caritas, AWO, der Paritätische, der FC St. Pauli, Brot für die Welt, Deutsche Aidshilfe, der DGB und viele regionale Organisationen – wollen bis Juni 2019 weitere Akteure aus der Zivilgesellschaft gewinnen. Ziel ist es, diesem im politischen Raum unpopulär gewordenen Thema Nachdruck zu verleihen – und darauf hinzuweisen, wie viele Menschen nicht mit der eingeschlagenen Richtung in der europäischen Flüchtlingspolitik einverstanden sind.

Offener Brief (PDF, 921 KB)

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Nicht lang schnacken – machen!?: Flüchtlingshilfe in Hamburg

Als 2015 viele Menschen sich für Flüchtlinge engagierten, war das Verhältnis zwischen neuen bürgerschaftlichen Initiativen und Wohlfahrtsverbänden nicht immer einfach. Diakonie und Caritas haben am Beispiel der Flüchtlingshilfe in Hamburg die seit 2015 gemachten Erfahrungen reflektiert und zu Papier gebracht: »Nicht lang schnacken – machen!?« Darin geht es um das Mit- und Nebeneinander von bürgerschaftlichen Initiativen und Wohlfahrtsverbänden. Welche Formen des Mit- und Nebeneinanders gab und gibt es, welche Gründe gibt es dafür und was kann künftig besser gemacht werden? – Auf diese und weitere Fragen bietet die Publikation Antworten.

Zum Papier von Diakonie und Caritas (PDF, 311 KB)

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Zweite (offene) Sitzung der BBE-AG Zivilgesellschaftsforschung

Am 17. Mai 2019 findet die zweite (offene) Sitzung der BBE-AG Zivilgesellschaftsforschung in Berlin statt. Schwerpunkt der Sitzung wird das Thema »Shrinking Spaces - Schwindender Raum für die Zivilgesellschaft?« sein. Mit dem Begriff der Shrinking Spaces beschreiben die Sozialwissenschaften den schwindenden Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure, der sich gegenwärtig weltweit beobachten lässt. Interessierte und Expert*innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung möchten wir bitten, ihre Teilnahme an der AG-Sitzung telefonisch oder per E-Mail bis zum 10. Mai 2019 dem Sekretariat der BBE-Geschäftsstelle (info@b-b-e.de, 030-629 80 110) mitzuteilen. Die Tagesordnung der Sitzung finden Sie im Anhang. Aufgrund unserer Kooperation mit der Deutschen Bahn können wir Ihnen als Teilnehmende an einer BBE-Veranstaltung anbieten, über folgenden Link www.b-b-e.de/veranstaltungsticket-der-deutschen-bahn/ vergünstigte Zugtickets zu erwerben. Wir würden uns sehr freuen, Sie in Berlin begrüßen zu können.

Tagesordnung (PDF, 705 KB)

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BBE-Fachkongress im Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen«

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement freut sich, auch im vierten Programmjahr einladen zu können zum bundesweiten BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«. Der Kongress findet am 5. und 6. November 2019 in der Kalkscheune in Berlin-Mitte statt. Das Programm »Menschen stärken Menschen« wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verantwortet. Es steht durch die Förderung von Pat*innenschaften, die herkunftsunabhängig für verschiedene Zielgruppen Chancen schaffen und Teilhabe ermöglichen sollen, beispielhaft für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Überführung spontaner Hilfsbereitschaft in dauerhaftes Engagement. Der Fachkongress wird durch das BMFSFJ gefördert.

Weitere Informationen (PDF, 438 KB)

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»Nicht ohne Uns!«: Konferenz der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas

Am 21. und 22. März 2019, zwei Monate vor der Europawahl, luden das European Civic Forum und das BBE gemeinsam mit einer Vielzahl an zivilgesellschaftlichen Netzwerken und Initiativen zur europäischen Konferenz »Nicht ohne Uns!« ins Rote Rathaus Berlin ein. Die Konferenz wird Gegenstand des Schwerpunkts der nächsten Europa-Nachrichten sein. Bereits am Vorabend der Konferenz empfing Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Delegation aus Teilnehmenden im Schloss Bellevue. Ein kurzes Video mit Stimmungsbildern ist auf unser Website verlinkt.

Weitere Informationen und das Video

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3. Deutscher EngagementTag: Dokumentation

»Warum engagierst Du Dich? Werte – Zusammenhalt – Demokratie« – unter diesem Motto stand der dritte »Deutsche EngagementTag«, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit dem BBE am 5. und 6. Dezember 2018 ausrichtete. Der Deutsche EngagementTag bot eine Plattform für Austausch und Vernetzung der vielfältigen Akteur*innen aus dem Engagementbereich. Die Dokumentation zur Veranstaltung ist nun erschienen.

Zum Download der Dokumentation (PDF, 10,2 MB)

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Mitglied des Monats: Deutscher Bundesjugendring e.V. (DBJR)

Mehr als sechs Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland haben sich in unterschiedlichen Jugendverbänden zusammengeschlossen und engagieren sich dort freiwillig und selbstbestimmt. Als Mitgliedsorganisationen des DBJR stehen sie für ein breites Spektrum jugendlichen Engagements: Konfessionelle, ökologische und kulturelle Verbände sind im DBJR ebenso zusammengeschlossen wie Arbeiterjugend-Verbände, humanitär geprägte Verbände, Pfadfinder*innen-Verbände und Verbände junger Migrant*innen. »Wir verstehen uns als Interessenvertretung von jungen Menschen. Ehrenamtliches Engagement und Selbstorganisation sind die Basis für unsere Arbeit, sie sind auch die unverzichtbare Basis für eine lebendige Demokratie«, sagt Lisi Maier, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Schwerpunkte wie eine gute Jugendpolitik, Partizipation und Engagementförderung setzt der DBJR u.a. in Projekten wie »U18 - Die Kinder- und Jugendwahl«, »jugend.beteiligen.jetzt« und dem Weiterbildungsangebot »juleica« um.

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UPJ Pro Bono Rechtsberatung

Seit Januar 2018 ist UPJ e.V., Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR, Vermittlungsstelle für Pro-Bono-Engagement im Rechtsbereich. Non-Profit-Organisationen, die für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen, erhalten durch die UPJ Pro Bono Rechtsberatung die Chance, mit erfahrenen Anwält*innen engagierter Kanzleien zeitlich begrenzte Unterstützung bei ihrer konkreten Rechtsfrage zu erhalten. In folgenden Rechtsbereichen vermittelt UPJ eine Pro-Bono-Rechtsberatung: Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht, Arbeitsrecht, Versicherung/ Haftung, Zuwendungs- und Vergaberecht, Datenschutzrecht, Marken- und Kennzeichenrecht, Urheber- und Persönlichkeitsrecht, Ausgründung/ Fusion/ Social Franchising sowie weitere Rechtsfragen. Interessierte können in einem Webinar am 14. Mai 2019 das Vermittlungsangebot kennenlernen und alles zum Thema Pro-Bono-Engagement im Rechtsbereich erfahren.

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#landgemacht: Bundesweiter Einsatz des BDL

Zu seinem siebzigjährigen Jubiläum veranstaltet der Bund der deutschen Landjugend (BDL) im Zeitraum vom 18. bis zum 26. Mai 2019 eine Hilfsaktion. In 70-Stunden-Aktionen soll das Engagement der Landjugend von der Ortsgruppe über die Kreis-, Bezirks- und Landesebene bis zum Bundesverband sichtbar gemacht werden. Die unterschiedlichen Jugendgruppen können dabei ihre Aktionen selbst wählen und sind angehalten, die jeweilige Dorfbevölkerung oder die entsprechenden Vereine in die Planung und Durchführung miteinzubeziehen. Unterstützung und Aktionspakete erhalten sie darüber hinaus von den zuständigen Agent*innen. Zu den Aktionen gehören etwa der Bau einer mobilen Dorfbühne oder die Neugestaltung von Spielplätzen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, hat anlässlich des 70. Geburtstages des Bundes die Schirmherrschaft der bundesweiten Jubiläumsaktion übernommen.

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Deutscher StiftungsTag 2019

Der StiftungsTag findet vom 5. bis zum 7. Juni 2019 in Mannheim statt und steht unter dem Motto: »Unsere Demokratie«. In über 130 Veranstaltungen soll das Ziel vor allem darin bestehen, vielseitigem Engagement eine Plattform zu geben und es sichtbarer zu machen. Dabei wird allen Teilnehmer* innen und Interessierten die Möglichkeit geboten, sich auszutauschen, über aktuelle Entwicklungen zu informieren und zu diskutieren sowie nach Handlungsmöglichkeiten für Stiftungen zu suchen. Unter den Gästen werden unter anderem der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, der Stifter und Buchautor Eckart von Hirschhausen sowie der amerikanische Philanthrop und stellvertretende Vorsitzende der Open Society Foundations, Alexander Soros, erwartet.

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Organisationskultur in NPOs: MuP Fachkonferenz

Die Fachtagung der Akademie Management und Politik (MuP) veranstaltet zum Thema »Organisationskultur in NPOs und politischen Mitgliederorganisationen - Erscheinungsformen, Analyse- und Veränderungsmöglichkeiten« eine Fachkonferenz am 24. Juni 2019 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. In fachlichen Inputs, interaktiven Workshops und Diskussionsforen soll thematisiert werden, welchen Einfluss Organisationskultur auf die Zusammenarbeit und Außenwirkung von Organisationen haben kann und inwiefern sie die Bindung von Mitgliedern und Engagierten beeinflusst. Führungskräfte aus gemeinnützigen Initiativen, Verbänden, Parteien oder Gewerkschaften sind eingeladen, mitzudiskutieren und sich für die verschiedenen Workshops vorab anzumelden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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»Interkulturelle Kompetenz im Engagement«: Seminar

Vom 5. bis 6. Juli 2019 veranstaltet die Stiftung Mitarbeit in Halle (Saale) das Seminar »Interkulturelle Kompetenz im Engagement«. Interkulturelle Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für Menschen, die in gesellschaftlichen Bereichen aktiv sind und sich ehrenamtlich betätigen. Im Seminar geht es dabei im Besonderen um den analytischen, selbstkritischen Umgang mit kulturellen Unterschieden. Anhand von Fallbeispielen, Filmsequenzen, praktischen Übungen und Kleingruppenarbeit sollen kulturelle Bilder reflektiert werden, aber auch Lösungen entstehen, die die »Interkulturelle Öffnung« als Prozess in der eigenen Organisation oder Gruppe gelingen lassen. In der Auseinandersetzung mit dem Thema Kultur, kulturelle Prägung und der Reflexion über die eigene kulturelle Identität werden gemeinsam mit den Teilnehmenden Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Diversität gesucht. Die Kursplatzanzahl ist begrenzt. Bis zum 5. Juni besteht die Möglichkeit ein Hotelzimmerkontingent mit zu buchen.

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Ideenwettbewerb »MACHEN! 2019«: Startkapital für ostdeutsche Projekte

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, richtet in diesem Jahr einen Ideenwettbewerb für kreative Projekte in Ostdeutschland aus. Ziel ist, gesellschaftliche Gruppen zusammenzuführen und dem Gemeinwohl zu dienen. Noch bis zum 30. Juni 2019 können sich Engagierte auf ein Startkapital zwischen 5.000 und 15.000 Euro bewerben. Die Preisgelder werden vergeben in der Hauptkategorie: »Bürgerschaftliches Engagement – Lebensqualität stiften und Zusammenhalt stärken« und den zwei Sonderkategorien »Grenzüberschreitende Partnerschaften stärken« und »Deutsch-deutsche Geschichte erlebbar machen«. Die Preisverleihung findet am 26. August 2019 in Berlin statt.

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»Migration und Engagement«: Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen

Im Buch »Migration und Engagement - Zwischen Anerkennung, Lebensbewältigung und sozialer Inklusion« analysiert Anne-Katrin Schührer die Motivation bürgerschaftlichen Engagements im Kontext von Migration und sozialer Ungleichheit. Als empirische Grundlage verwendet die Diplom-Sozialarbeiterin Interviews von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich in Mütter- und Familienzentren sowie Mehrgenerationenhäusern in Baden-Württemberg engagieren. Insbesondere soll thematisiert werden, inwiefern bürgerschaftliches Engagement als Suche nach Anerkennung, Lebensbewältigung und sozialer Inklusion verstanden werden kann und welchen Beitrag Einrichtungen und Vereine leisten können, um zu anerkennungssensiblen Orten zu werden. Das Buch formuliert darüber hinaus Handlungsempfehlungen für Lehrende, Studierende und Fachkräfte der Sozialen Arbeit in den Arbeitsgebieten Bürgerschaftliches Engagement, Migration sowie Stadtteil- und Familienzentren. Ziel der Autorin ist es, »zur bislang wenig beachteten Schnittmenge von freiwilligem Engagement und Migration beizutragen und die Forschungslücke um ein kleines Stück zu schließen.«

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 2. Mai 2019.

Redaktionsschluss ist der 25. April 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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