Newsletter Nr. 3 vom 7.2.2019

Diefenbach-Trommer: Politisches und gemeinnütziges Engagement widersprechen sich nicht

Unterschiede und Übergänge zwischen politischem und gemeinnützigem Engagement im rechtlichen Sinne erörtert Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung. Auch wenn es eine klare rechtliche Unterscheidung von politischer Partei und gemeinnütziger Organisation gibt, führt der von der Finanzverwaltung behauptete Gegensatz von politischen und gemeinnützigen Zwecken in die Irre. Der Autor zeigt, dass dies weder begrifflich noch angesichts alltäglicher Lebenserfahrung Sinn macht und nur zu unnötiger Rechtsunsicherheit führt. Der Text beruht auf der Ende 2018 im »Forschungsjournal Soziale Bewegungen«, Nr. 4/2018 erschienenen Analyse »Über Bewegungen, Politik und das Gemeinnützigkeitsrecht«.

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Wohlfahrt im digitalen Wandel: Publikation zum Kongress des DRK

Am 31. Januar und 1. Februar 2019 fand der Wohlfahrtskongress des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin statt. Dazu erschien im Nomos-Verlag die von Dr. Sabine Skutta, Dr. Joß Steinke et al. herausgegebene Publikation »Digitalisierung und Teilhabe: Mitmachen, mitdenken, mitgestalten!« mit Autor*innen nicht nur aus dem DRK. Digitalisierung in der Wohlfahrtspflege stellte auch ein zentrales Thema auf dem Wohlfahrtskongress dar. In über 20 Beiträgen wird das Thema Digitalisierung und Teilhabe in vielen Facetten beleuchtet und dabei die Rolle von Wohlfahrtspflege herausgearbeitet. Dabei geht es um ganz Grundsätzliches ebenso wie um Konkretes und Praktisches. Ein erster Beitrag über Digitalität und Engagement in der außerschulischen Jugendarbeit am Beispiel von »Jugend hackt« und Demokratielaboren ist kostenfrei verfügbar und kann auf dem DRK-Blog diskutiert werden. Das Buch ist als Print und als eBook verfügbar. Bei der Publikation handelt es sich zugleich um einen Sonderband der Zeitschriften Blätter für Wohlfahrtspflege und Sozialwirtschaft.

Information des DRK und Blog

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»Nicht ohne Uns!«: Europäische Konferenz der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas

Am 21. und 22. März 2019, zwei Monate vor der Europawahl, laden das European Civic Forum und BBE gemeinsam mit einer Vielzahl an zivilgesellschaftlichen Netzwerken und Initiativen zur europäischen Konferenz »Nicht ohne Uns!« ins Rote Rathaus Berlin ein. Der erste Konferenztag »Engagiert für Europa« soll zivilgesellschaftlichen Kampagnen eine große öffentliche Bühne bieten, ihre Inhalte und Kampagnenelemente vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Am zweiten Konferenztag wird ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet und verabschiedet. Dieser »Berliner Appell der europäischen Zivilgesellschaft« mit gemeinsamen Positionen und Forderungen zu Reformbedarfen der EU, mehr bürgerschaftlicher Mitwirkung und Demokratiestärkung sowie zum Entgegenwirken rechtspopulistischer, anti-europäischer Tendenzen wird anschließend an die Kandidat*innen zur Europawahl und an die EU-Ratspräsidentschaft kommuniziert. Am 8. Februar wird die Veranstaltungswebseite freigeschaltet mit weiteren Hinweisen zum Programm, den Mitveranstaltenden sowie zu Anmelde- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen: mirko.schwaerzel(at)b-b-e.de

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Kultur in ländlichen Räumen stärken, Teilhabe ermöglichen: Antrag

Die Regierungsfraktionen haben am 29. Januar 2019 einen Antrag zu Kultur und Teilhabe in ländlichen Räumen im Bundestag eingebracht: »Kultur in ländlichen Räumen stärken – Teilhabe ermöglichen« (Drucksache 19/7426). Mit dem Antrag wollen sie einem weiteren Auseinanderdriften der kulturellen Versorgung in ländlichen Räumen entgegentreten und sehen in der Teilhabechance an Kultur keine freiwillige Leistung, sondern einen Teil der Daseinsvorsorge: »Kulturelle Teilhabe gehört jedoch zur regionalen Daseinsvorsorge und der Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Zur Daseinsvorsorge zählen grundlegende soziale und kulturelle Versorgungsleistungen wie etwa Schulen und Bibliotheken, Jugendeinrichtungen, Orte der Begegnung, Freizeit- und Kulturangebote wie Kinos, Theater, Museen, Konzerte und Ausstellungen.« Die Förderung solcher ›dritten Orte‹ gehört ebenso zu den 17 Forderungen an die Bundesregierung wie Punkt 15 zum bürgerschaftlichen Engagement: »Kultur in ländlichen Räumen besonders durch eine Stärkung der Strukturen für bürgerschaftliches Engagement und durch mehr Konzepte zur Umlandversorgung durch Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen aus urbanen Räumen weiter zu fördern«.

Antrag der Regierungsfraktionen (PDF, 531 KB) 

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Europäische Grundwerteinitiativen: 1. Lesung

Am 31. Januar 2019 wurden in erster Lesung zwei Oppositionsanträge für eine europäische Grundwerteinitiative diskutiert: »Für eine europäische Grundwerteinitiative« der FDP-Fraktion (Drucksache 19/7423) und »Für wehrhafte Demokratien in Europa – Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in den Mitgliedsländern der EU stärken« der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 19/7436). Beide Anträge sehen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Zivilgesellschaft in Europa in Gefahr und fordern diverse Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Gefahren.

Antrag der FDP-Fraktion (PDF, 483 KB) 

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (PDF, 526 KB) 

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Rechtsunsicherheit für Gemeinnützige beseitigen: Antrag

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 30. Januar 2019 einen Antrag zur Beseitigung von Rechtsunsicherheiten für gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen in den Bundestag eingebracht (Drucksache 19/7434): »Gemeinnützigkeit braucht Rechtssicherheit statt politischer Willkür«. Der Antrag fordert eine Erweiterung des Katalogs an förderfähigen Zwecken durch Aufnahme zivilgesellschaftlicher Themen wie den Einsatz für Frieden, für Menschenrechte oder die Rechte von Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen, den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie den Einsatz für eine gleichberechtigte Teilhabe an der digitalen Gesellschaft durch Freifunk-Initiativen. Zudem soll eine Bundesbehörde mit Zuständigkeit für das Gemeinnützigkeitsrecht eingerichtet werden. Außerdem solle sich die Bundesregierung jedem Versuch von Regierungen oder Parteien entgegenstellen, bestimmte NROs in ihrer Arbeit zu beschränken: »Die von staatlichen Einflüssen unabhängige Selbstorganisation der Zivilgesellschaft ist eine der wesentlichen Säulen eines liberalen, pluralen und demokratischen Rechtsstaats, wie ihn die Europäische Union (EU) gewährleistet«. In der Antragsbegründung wird auf Fake News-Kampagnen in Polen und Ungarn verwiesen, die den späteren Gesetzverschärfungen in diesen Ländern vorausgingen. Kritisch wird darauf hingewiesen, dass die deutsche Stimme dagegen durch Kampagnen etwa gegen die Deutsche Umwelthilfe beschädigt wird: »Die dabei vorgebrachte Kritik an den erfolgreichen Klagen der DUH auf Einhaltung der geltenden Luftschadstoffgrenzwerte lässt nicht annähernd einen Rechtsverstoß erkennen – im Gegenteil, es wird der Organisation zum Vorwurf gemacht, geltendes Recht durchzusetzen.« Als Bundestagsfraktionen, Regierung oder politische Partei gehe es um die Schaffung guter Gesetze für Alle und nicht darum, in »die Kompetenzen von Verwaltung und Gerichten zur Einzelfallentscheidung eingreifen zu wollen«. Das schade Politik, Parlament und Regierung. Die Debatte in erster Lesung fand am 31. Januar 2019 statt. Der Finanzausschuss wird am Mittwoch, den 13. Februar, eine öffentliche Anhörung zu Fragen der Gemeinnützigkeit von Vereinen und Verbänden durchführen.

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (PDF, 493 KB) 

Bundestagsdebatte vom 31. Januar 2019 

Informationen und Anmeldung Anhörung zur Gemeinnützigkeit (13. Februar) 

Tagesordnung der Anhörung 

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Einflussnahme von Interessenvertreter*innen: Kleine Anfrage beantwortet

Die Bundesregierung hat am 14. Januar 2019 eine kleine Anfrage (Drucksache 19/6619) der Fraktion Die Linke beantwortet (Drucksache 19/7015). Gegenstand ist die »Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf den Gesetzentwurf der Bundesregierung Gesetz zum Internationalen Güterrecht und zur Änderung von Vorschriften des Internationalen Privatrechts (Bundesratsdrucksache 385/18)«. Einleitend stellt die Bundesregierung heraus, wie sie versucht, Regierungshandeln transparent und damit für die Bürger*innen nachvollziehbar zu gestalten. Die konkreten Fragen werden eher kurz oder nur zusammenfassend beantwortet, vor allem mit Verweis auf jeweilige ministerielle Internetportale, auf denen Informationen, Stellungnahmen und Gutachten zur Verfügung gestellt werden. In diesem Zusammenhang weist die Bundesregierung darauf hin, »dass es nicht Bestandteil der parlamentarischen Kontrollfunktion ist, frei verfügbare Informationen durch die Bundesregierung zusammentragen und anschaulich aufbereiten zu lassen.« Ebenso erfährt man, dass es eine Pflicht zur Erfassung sämtlicher Gespräche, die Regierungsmitglieder mit Dritten führen, nicht gibt. Kritisch äußert sich die Regierung dazu, dass die Fraktion Kleine Anfragen mit der gleichen Stoßrichtung zugleich zu einzelnen konkreten Gesetzesvorhaben gestellt habe. Sie spricht daher von einem Überschreiten der »Grenze zur administrativen Überkontrolle« und reagiert u.a. mit identischen Vorbemerkungen in verschiedenen Kleinen Anfragen. (zum Beispiel Antwort Drucksache 19/6924).

Antwort auf Kleine Anfrage »Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf den Gesetzentwurf der Bundesregierung Gesetz zum Internationalen Güterrecht und zur Änderung von Vorschriften des Internationalen Privatrechts (Bundesratsdrucksache 385/18)« (PDF, 493 KB) 

 

Antwort auf Kleine Anfrage »Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf den Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Gesetzes zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Union zur Bereitstellung von Produkten auf dem Markt und zur Änderung des Neunten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (Bundesratsdrucksache 426/18)« (PDF, 232 KB) 

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»Nicht ohne Uns!«: Günstige Bahntickets zur Europa Konferenz

Zur Europäischen Konferenz der Zivilgesellschaft des BBE gibt es die Möglichkeit mit einem vergünstigten Zugticket der Deutschen Bahn an- und abzureisen. Gebucht werden können die DB Veranstaltungstickets zum bundesweiten Festpreis und von jedem Bahnhof aus. Weitere Informationen zur Europäischen Konferenz der Zivilgesellschaft können im Schwerpunktthema »Aus dem Nonprofit-Sektor« dieses Newsletters nachgelesen werden.

Save the Date: »Nicht ohne Uns!«: Europäische Konferenz der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas (PDF, 743 KB) 

Zur BBE-Ticketbuchung der Deutschen Bahn 

Alle Informationen zum DB Veranstaltungsticket 

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Deutsches CSR-Forum

Das BBE ist Partner des Deutschen CSR-Forums für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, das vom Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V. organisiert wird. Es findet am 3. April 2019 in Stuttgart statt. Das Deutsche CSR-Forum bietet Unternehmen die Möglichkeit zum Austausch mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft und gesellschaftlichen Organisationen, um zukunftsfähige Orientierungsrahmen zu schaffen. In diesem Jahr widmet sich der Kongress dem Thema »Ökonomie des Klimawandels und Nachhaltiges Finanzsystem«. Gemeinsam sollen belastbare und praktikable Ansätze zur Abschätzung der Kosten und der Risiken von Nachhaltigkeit gefunden, Lösungsansätze reflektiert und Impulse für nachhaltiges Finanzmanagement gesetzt werden. Darüber hinaus wird in diesem Jahr auch der CSR-Award an zukunftsweisende Unternehmenspersönlichkeiten verliehen.

Zur Anmeldung 

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Kampagnenteam des BBE sucht Referent*in

Das Kampagnenteam des BBE sucht ab dem 1. April 2019 für das Projekt »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« ein*e Referent*in (50 Prozent). Zu den Aufgabenbereichen gehören unter anderem das Verfassen von zielgruppenspezifischen Texten für digitale Publikationen und Online-Medien, die redaktionelle Gestaltung von Webseiten, die konzeptionelle Erarbeitung von Image- und Projektfilmen, die Redaktion von Printprodukten, die konzeptionelle Weiterentwicklung der Kommunikationsstrategie sowie Pressearbeit. Bewerbungsfrist ist der 10. Februar 2019.

Weitere Informationen zur Ausschreibung 

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Mitglied des Monats: MigraMundi

Der religiös und politisch unabhängige Verein MigraMundi bringt bereits seit zehn Jahren Migrantinnen zusammen. Er initiiert und beschleunigt Integrationsprozesse mit einem reichen Erfahrungsschatz und der Möglichkeit, sich auf 20 verschiedenen Sprachen zu verständigen. MigraMundi unterstützt die gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen. Dabei verbindet die Mitglieder des Vereins neben dem Migrationshintergrund der Gedanke, ihr interkulturelles Wissen, ihre Erfahrung und vielseitigen Kompetenzen weiterzugeben. Ziel ist es, die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mitzugestalten. MigraMundi entwickelt Schulungskonzepte für Multiplikator*innen und ist Teil verschiedener politischer Gremien.

Weitere Informationen zu MigraMundi e.V. 

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Fachkongress »Einsamkeit im Alter vorbeugen - aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen«

Das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet am 18. und 19. März 2019 in Berlin einen Fachkongress zum Thema »Einsamkeit im Alter vorbeugen – aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen«. Der Fachkongress dient der Information und dem Austausch zu Programmen und Maßnahmen, die helfen, der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter vorzubeugen und entgegen zu wirken. Ergänzt wird der Kongress durch einen Markt der Möglichkeiten, auf dem Initiativen ihre vielfältigen Projekte der Öffentlichkeit vorstellen. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2019.

Weitere Informationen zum Fachkongress 

Zum Tagungsprogramm (PDF, 185 kB) 

Zur Anmeldung 

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UPJ-Jahrestagung zu CSR: Berlin

Die Jahrestagung des UPJ e.V. Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR findet am 28. März 2019 in Berlin statt und beschäftigt sich mit dem Thema: »Engagiert, innovativ und weltoffen – Mit Corporate Social Responsibility und Kooperationen den Wandel nachhaltig gestalten«. Die Tagung soll der Frage nachgehen, inwiefern Corporate Social Responsibility in Zeiten der Globalisierung, des Klimawandels und der Digitalisierung ein effektiver Handlungsansatz sein kann. Auf der Agenda stehen unter anderem Keynotes und Vorträge sowie diverse Workshops und Panels zu Themen wie Corporate Volunteering; Kreislaufwirtschaft und die Zukunft von CSR- und Nachhaltigkeitspolitik in Deutschland und Europa. Es werden ca. 350 Teilnehmende erwartet. Die Tagung wird veranstaltet vom Corporate Citizenship- und CSR-Netzwerk engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Jahrestagung 

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Fachtagung zu »Sharing Heritage«

Vom 27. bis 29. März 2019 veranstaltet das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek, der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen in der Deutschen Nationalbibliothek die Tagung »SHARING HERITAGE als Aufgabe – Aktuelle rechtliche Herausforderungen«. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat im Auftrag von Bund, Ländern und Kommunen das Europäische Kulturerbejahr 2018 in Deutschland koordiniert. Der deutsche Beitrag hat das Motto »SHARING HERITAGE - die Teilhabe und das Verbindende am Kulturerbe«. Gegenstand der Tagung werden Erfahrungen und Impulse aus dem Themenjahr sein. Fragen nach der Beteiligung der Bevölkerung bei der Identifizierung von Bau- und Bodendenkmälern und der Verankerung von Denkmälern im Bewusstsein der Bevölkerung sollen ebenfalls im Fokus stehen. Anmeldungen sind noch bis 12. März 2019 möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Tagung 

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Weiterentwicklung der Juleica Card

Die Jugendleiter*in-Card »Juleica« des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit. Sie dient der Legitimation der Inhaber*innen sowie der gesellschaftlichen Anerkennung. Die Vollversammlung des DBJR hat zur Weiterentwicklung der Karte 2017 eine Position beschlossen und plant 2019 in drei Juleica-Labs die drei größten Themenpunkte – Antragsverfahren, Qualitätskriterien und Kommunikation – zu bearbeiten. Ziel ist es, zu jeder Kategorie passende Expert*innen unter anderem aus den Landeszentralstellen und den Mitgliedsorganisationen zusammenzubringen, um gemeinsam in intensiven Entwicklungstreffen das Konzept des jeweiligen Strangs abzustimmen, Ideen zu entwickeln und Expertise zu erhalten. Interessierte können sich noch für das Juleica Lab II zur Weiterentwicklung der Qualitätskriterien am 3. April 2019 und das Juleica Lab III zur Weiterentwicklung von Kommunikation und Sichtbarkeit am 22. Mai 2019 in Berlin anmelden. Die abschließende DENKFABRIK JULEICA am 9. und 10. September 2019 findet ebenfalls in Berlin statt und soll die Ergebnisse der Labs auswerten.

Zum Positionspapier des DBJR 

Weitere Informationen und Anmeldung zu den Juleica-Labs 

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Förderung des ehrenamtlichen Engagements: Bildungsurlaub

In Kooperation mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen veranstaltet die Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V. vom 7. bis 12. Oktober 2019 in Nonnenhorn am Bodensee einen Bildungsurlaub zur Stärkung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Hessen mit dem Thema: »Der Blick über die Landesgrenzen – gesellschaftliche Mitverantwortung tragen lernen.« Während der Workshops ist das Engagement der Teilnehmenden Thema wie auch der Austausch mit Projekten und Initiativen rund um den Bodensee. Es wird dabei unter anderem folgenden Fragen nachgegangen: »Was fördert das ehrenamtliche Engagement im Allgemeinen und was fördert Ihr persönliches Engagement? Welche Kompetenzen werden durch das informelle Lernfeld des freiwilligen Engagements gefördert und wie können diese Lernprozesse sichtbar gemacht werden? Welche Rolle haben Unternehmen bei der Förderung des freiwilligen Engagements?« Die Maßnahme wird durch das Land Hessen aus Mitteln der Ehrenamtskampagne »Gemeinsam Aktiv« gefördert.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Bildungsurlaub 

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Erster Regionaler Fachtag »Verein und Ehrenamt«

Der erste regionale Fachtag »Verein und Ehrenamt« am 2. Februar 2019 wurde von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Stadt Trier und der Trierer Ehrenamtsagentur veranstaltet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden insgesamt neun Workshops zu den Themen Datenschutz, Ehrenamt im Verein – Herausforderungen und Chancen, Freiwilligenmanagement und Ehrenamtskoordination, Chancen der Digitalisierung – Social Media im Ehrenamt, Digital-Botschafter*innen für Rheinland-Pfalz, Steuer- und Spendenrecht, Vereinsrecht, Versicherungsschutz im Ehrenamt sowie Stiftungsrecht/Bürgerstiftungen angeboten. Der Fachtag wurde in diesem Jahr von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe eröffnet und soll künftig zweimal im Jahr in unterschiedlichen Kommunen im Land ausgerichtet werden. Die Landesregierung Rheinland Pfalz hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht, ein Tagungsbericht und eine Bilderstrecke sollen folgen.

Weitere Informationen zum Fachtag 

Zur Pressemitteilung 

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Smart Hero Award 2019

Im Jahr 2019 steht der Smart Hero Award der Stiftung Digitale Chancen und Facebook unter dem Schwerpunktthema »Eine demokratische Gesellschaft«. Bewertet wird der Einsatz von Social Media anhand von Kriterien für Idee und Konzept, Zielgruppenansprache, Wirksamkeit, Kreativität sowie Nachhaltigkeit der Initiativen und Projekte. Auf den ersten Platz entfallen 10.000 Euro je Kategorie, 5.000 Euro auf den zweiten und 2500 Euro auf den dritten Platz. Darüber hinaus wird wieder ein mit 5.000 Euro dotierter Publikumspreis vergeben und 2019 zum ersten Mal ein ebenfalls mit 10.000 Euro dotierter Jurypreis »für den besonderen Einsatz für demokratische Werte«. Projekte können sich selbst bewerben und von anderen vorgeschlagen werden. Die Preise werden in drei Kategorien vergeben: Vielfalt und Chancengleichheit; Umwelt und Gesundheit oder Gemeinschaft und Zusammenhalt. Bewerbungen und Projektvorschläge können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb 

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Projekt Nachhaltigkeit: Bewerbungsstart

Die vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zeichnen in diesem Jahr erneut 40 Projekte des Qualitätssiegels »Projekt Nachhaltigkeit« aus. Gesucht werden Projekte und Initiativen, die sich auf unterschiedliche Weise, aber vor allem innovativ für eine nachhaltige Entwicklung engagieren und einen Beitrag zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) leisten. Dieses Jahr stehen für die Bewerbungen die vier Themen Nachhaltiger Konsum; Soziale Gerechtigkeit; Stadt-Land/Ländlicher Raum und nachhaltige Wirtschaft im Schwerpunkt. Bewerbungen zu allen weiteren Themen einer nachhaltigen Entwicklung sind aber ebenfalls erwünscht. Interessierte können ihre Projekte bis zum 28. Februar 2019 online einreichen.

Weitere Informationen und Bewerbung 

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Forschungsjournal Soziale Bewegungen: Entwachstum

Das zum Ende des Jahres 2018 im DE GRUYTER Verlag erschienene Heft 4 des »Forschungsjournal Soziale Bewegungen« beschäftigt sich mit dem Thema: »Entwachstum: Utopie, Konturen und Spannungen des Degrowth Spektrum«. Vor diesem Hintergrund nehmen die verschiedenen Beiträge Degrowth in erster Linie als im Entstehen begriffene soziale Bewegung und Feld politischer Praxen in den Blick. Sie gehen der Frage nach, wie der Stand der Diskussion und der Aktivitäten rund um Degrowth und Postwachstum nach 10 Jahren aus bewegungspolitischer Perspektive einzuschätzen ist. Der Fokus aller Beiträge ist dabei stark europäisch und die Fallstudien beziehen sich zumeist auf Deutschland. So auch der Beitrag »Über Bewegungen, Politik und das Gemeinnützigkeitsrecht« von Stefan Diefenbach-Trommer, den man in neu aufgearbeiteter Version in der Schwerpunkt Rubrik dieses Newsletters lesen kann.

Weitere Informationen und Download des Hefts 

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»Mehr Zusammenarbeit wagen!«: Abschlusspublikation

Die Abschlusspublikation des Projekts »Synergien vor Ort« der Bertelsmann Stiftung trägt den Titel: »Mehr Zusammenarbeit wagen! – Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft – und Wege, sie zu bewältigen«. Sie analysiert systematisch die Herausforderungen für sektorübergreifende Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit, im Bildungswesen, der Altenhilfe und der Integration. Darüber hinaus sollen Beiträge verschiedener Autor*innen aus kommunaler Praxis, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft verdeutlichen, wie Modelle und Instrumente zur Verbesserung von Arbeitsstrukturen mit mehreren Akteur*innen wirkungsorientiert umgesetzt werden können. Ansprechpartner für die Publikation ist Alexander Koop vom Programm »Zukunft der Zivilgesellschaft«.

Zum Download der Publikation 

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»Flüchtlingshilfe als neues Engagementfeld«: Sammelband

Der Sammelband »Flüchtlingshilfe als neues Engagementfeld« von Sabrina Zajak und Ines Gottschalk (Hrsg.) liefert Einblicke in verschiedene Facetten des Flüchtlingsengagements in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Die Beiträge beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Wahrnehmungen, Formen und Strukturen des Engagements. Dabei legen die Autor*innen Wert darauf, Probleme und politische Handlungsbedarfe nicht nur aufzuzeigen, sondern auch Lösungen zu formulieren. Die Veröffentlichung basiert auf einem einjährigen Lehrforschungsprojekt zum bürgerschaftlichen Engagement an der Ruhr-Universität Bochum.

Weitere Informationen zur Publikation 

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Engagement von geflüchteten Menschen fördern: Leitfaden

Die Publikation »Neue Engagierte. Freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen fördern. Ein Leitfaden für die Praxis« ist im Rahmen des Modellprojektes »Teilhabe durch Engagement« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. entstanden und bündelt dessen Erfahrungen. Seit 2016 erproben Freiwilligenagenturen an zehn Standorten Wege, wie geflüchtete Menschen einen Zugang zu freiwilligen Engagement finden können. Der Leitfaden wendet sich daher insbesondere an Mitarbeiter*innen von Freiwilligenagenturen, Freiwilligenzentren und ähnlichen Einrichtungen der Engagementförderung, die ebenfalls geflüchtete Menschen zu freiwilligem Engagement einladen wollen. Das Modellprojekt »Teilhabe durch Engagement« wird gefördert durch das Bundesministerium für Inneres, für Bau und Heimat (BMI).

Zum Download der Publikation 

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 21. Februar 2019.

Redaktionsschluss ist der 14. Februar 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel, Jana Börsdamm und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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