Newsletter Nr. 1 vom 10.1.2019

Seifert: Demokratie lebt von Demokratinnen und Demokraten

Staatssekretärin Juliane Seifert, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), hob in ihrer Rede zum Jahresempfang des BBE die gute Zusammenarbeit zwischen BMFSFJ und dem BBE wertschätzend hervor und forderte einen Weg von einer »Demokratie to go« hin zu einer »Demokratie to make«. Dabei thematisierte sie konkret die Herausforderung, das bisherige Bundesförderprogramm »Demokratie leben« zu verstetigen und dies mit einem Demokratiefördergesetz als Voraussetzung nachhaltiger Strukturentwicklungen und ihrer Förderung durch den Bund zu verbinden. Ebenso skizzierte sie die in Vorbereitung befindliche Engagementförderstiftung des Bundes (Deutsche Engagementstiftung) und die Aufgabe der Weiterentwicklung der Freiwilligendienste.

Beitrag von Staatssekretärin Juliane Seifert (PDF, 55 kB)

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Roirant: Zivilgesellschaft in Europa heute

Am 23. November 2018 hielt Jean-Marc Roirant, Vorsitzender des European Civic Forum, auf der Mitgliederversammlung des BBE eine Rede über die Aufgaben der Zivilgesellschaft in Europa heute. Er skizzierte die problematischen Hinterlassenschaften der neoliberalen Periode mit wachsender Ungleichheit und Angst und kritisierte die nationalistischen und populistischen Antworten darauf, die zudem zugleich die Welt zivilgesellschaftlicher Akteur*innen aggressiv angreifen. Nicht zufällig stehe doch die Engagementwelt für ein sozialeres und demokratisches Europa. Mit der Kampagne MEGA, an der auch das BBE beteiligt ist, positioniert sich, so Roirant, die Zivilgesellschaft für ein solidarisches Europa gegen Hass und Entsolidarisierung: »J’invite tous les membres de BBE à contribuer à cette première action de mobilisation de la société civile par-delà les frontières et d’en faire un succès populaire. Soyez fiers de votre rôle dans la société, de votre contribution à la démocratie!«

Französische Schriftfassung des Vortrages (HTML)

Französische Schriftfassung des Vortrages (PDF, 500 kB)

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Übersicht der Autor*innen im BBE-Newsletter 2018

Ca. 120 Autorinnen und Autoren haben 2018 im BBE-Newsletter einen Beitrag publiziert. Zum dritten Mal haben wir die Autor*innen und ihre Beiträge in einer Jahresübersicht zusammengefasst. Die Übersicht ermöglicht unterschiedliche Zugriffe: Zunächst anhand der Autor*innen. Hier sind alle Beiträge mit Link aufgeführt. Im Anschluss folgen zwei fachorientierte Übersichten. Die Liste aller Schwerpunkte bietet einen kompakten Überblick über jene Themen, die in dieser Form behandelt wurden, d.h. in der Regel durch mehrere Beiträge zum gleichen Thema in einem Schwerpunkt. Die zweite fachorientierte Übersicht stellt besondere Fachdebatten 2018 dar. Dabei handelt es sich um Debatten, die uns über mehrere Newsletterausgaben beschäftigt haben. Im Jahr 2018 traf dies auf folgende Themen zu: Engagement- und Demokratiepolitik in der 19. Legislaturperiode, Digitalisierung und bürgerschaftliches Engagement sowie das Thema Gemeinnützigkeitsrecht, speziell auch mit Blick auf Fragen der Rechtssicherheit.

Übersicht der Autor*innen im BBE-Newsletter 2018 (PDF, 373 kB)

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Freiwilligendienste-Teilzeit-Gesetz: Entwurf der Bundesregierung

Am 19. Dezember 2018 hat das Bundeskabinett einen von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey vorgelegten Entwurf eines Freiwilligendienste-Teilzeit-Gesetzes beschlossen. Dadurch soll auch jungen Menschen unter 27 Jahren, die aus persönlichen Gründen keinen Dienst in Vollzeit absolvieren können, die Teilnahme am Freiwilligen Sozialen Jahr, am Freiwilligen Ökologischen Jahr und am Bundesfreiwilligendienst ermöglicht werden. Die Möglichkeit eines Teilzeitdienstes soll dabei an Voraussetzungen gebunden sein, etwa dass Freiwillige ein eigenes Kind oder einen nahen Angehörigen zu betreuen haben. Bundesfamilienministerin Giffey setzt mit dem Entwurf einen ersten Punkt ihres Konzeptes für ein »Jugendfreiwilligenjahr« in die Tat um: »Die Frage ›ganz oder gar nicht‹ gehört damit der Vergangenheit an.«

Pressemitteilung des BMFSFJ

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Gemeinnützigkeit und Dieselgate: Beschlüsse der CDU

Die CDU hat auf ihrem 31. Parteitag in Hamburg am 7./8. Dezember 2018 drei Beschlüsse gefasst, die sich vor dem Hintergrund des Dieselgate gegen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) richten. Als Teil der »Sonstige Beschlüsse« des Parteitages (Rubrik C) wurde mit dem Antrag C113 beschlossen, »zu prüfen, ob die ›Deutsche Umwelthilfe‹ noch die Kriterien für die Gemeinnützigkeit erfüllt«. Mit dem beschlossenen Antrag C232 soll zudem erreicht werden, »dass die Deutsche Umwelthilfe (DUH) keine Mittel mehr aus dem Bundeshaushalt bekommt« und »in künftigen Haushalten keine Mittel mehr für die DUH etatisiert werden«. Der Antrag C114 wurde an die Bundestagsfraktion überwiesen, um »die Möglichkeit zur Erhebung von Verbandsklagen im Verwaltungsprozessrecht für die Deutsche Umwelthilfe … abzuschaffen«. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel stellte sich in der Fragestunde im Deutschen Bundestag am 12. Dezember 2018 hinter diese Beschlüsse und will deren Umsetzung zumindest prüfen.

Sonstige Beschlüsse des CDU-Parteitages (Seite 25 und 40) (PDF, 292 kB)

Überweisungen (an die Bundestagsfraktion Seite 5) (PDF, 96,2 kB) 

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Gemeinnützigkeit und Dieselgate: Zivilgesellschaftliche Reaktionen

Verschiedene zivilgesellschaftliche Akteur*innen haben sich gegenüber dieser Beschlusslage positioniert. Stefan Diefenbach-Trommer erklärte dazu für die Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung am 9. Dezember 2018: »Die CDU ist herzlich eingeladen, mit uns und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen über nötige Änderungen des Gemeinnützigkeitsrechts zu diskutieren. Doch populistische Stimmungsmache gegen einzelne, politisch missliebige Vereine ist dieser Partei nicht würdig.« Schon am 24. November 2018 drückte die Mitgliederversammlung des Deutschen Naturschutzrings (DNR) mit einer Resolution die Sorge darüber aus, »dass die Angriffe auf die Unabhängigkeit von Umweltorganisationen in den letzten Monaten deutlich zugenommen haben«. Sie wendet sich »dagegen, den Status der Gemeinnützigkeit als politischen Hebel zu missbrauchen.« Wie der DNR unterstreicht auch am 11. Dezember 2018 die Mitgliederversammlung des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft und stellt fest: »Wir sprechen uns ausdrücklich gegen politischen Druck auf Finanzämter aus, der das Ziel hat, die Gemeinnützigkeit einzelner Organisationen in Frage zu stellen.«

Pressemitteilung der Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung 

Resolution Mitgliederversammlung DNR

Resolution Mitgliederversammlung VENRO

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Stand der Gemeinnützigkeit von ATTAC: Entscheidung Anfang 2019

Die Auseinandersetzung um die Gemeinnützigkeit von ATTAC steht im sechsten Jahr vor seiner nächsten Etappe, nachdem der Bundesfinanzminister einen Einspruch gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts erzwungen hatte. Dieses hatte ATTAC die Gemeinnützigkeit bestätigt. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Revision angenommen. Laut Informationen der Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung wird der befasste BFH Anfang 2019 über die Revision entscheiden. Bis dahin ist ATTAC formell weiter nicht gemeinnützig. Zuvor hatte das Hessische Finanzgericht die Gemeinnützigkeit bestätigt. Möglich ist eine Rückgabe des Verfahrens an ein Finanzgericht oder auch ein Abschluss des Verfahrens. Voraussichtlich wird der BFH grundsätzliche Aussagen zur Auslegung des Gemeinnützigkeitsrechts machen, die eventuell auch Konsequenzen für den Gesetzgeber haben können.

Übersicht zum Ablauf der rechtlich-politischen Auseinandersetzungen um ATTAC 

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BBE auf der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin

Wir bewegen das Land! Wie genau das aussieht, zeigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche vom 18.-27. Januar 2019 in Berlin – in Halle 4.2 gemeinsam mit 14 Aussteller*innen. Das BBE sowie Partner*innen aus dem Netzwerk sind mit dabei! Die Gemeinschaftsschau »Lust aufs Land« gibt einen lebendigen Eindruck, was sich auf dem Land alles bewegt. Eine gute Möglichkeit, das Themenfeld zu erkunden: Die Landpartien durch Halle 4.2. Bei den geführten Themenrundgängen erfahren die Teilnehmenden, wie Akteur*innen in ländlichen Regionen konkret mit den Herausforderungen für gutes Leben und Arbeiten auf dem Land umgehen und welche Projekte sie schon auf den Weg gebracht haben. Bei der Landpartie »Miteinander auf dem Land – gemeinschaftliches Leben in ländlichen Regionen« ist auch der Stand des BBE eine Anlaufstelle. Interessierte erfahren dort alles über den Arbeitsbereich »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«.

Anmeldung zum Themenrundgang 

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Pilotprojekt »Students meet Society«: Transfertagung

Am 5. Februar 2019 veranstalten die Freiwilligen-Agentur Halle und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem BBE, dem Hochschulnetzwerk »Bildung durch Verantwortung« e.V. und der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina eine Transfertagung zum Thema »Lessons learned? – Perspektiven zu Lernen im Engagement und Wissentransfer von internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationsgeschichte« in Halle (Saale). Im Rahmen der Tagung steht die Frage nach dem Wissenstransfer im Engagement im Fokus: Was lernen (internationale) Studierende, Non-Profit-Organisationen und Hochschulen dabei? Ausgehend von dieser Fragestellung sollen außerdem Perspektiven für einen Transfer des Pilotprojektes »Students meet Society – gesellschaftliche Teilhabe von Studierenden mit Migrationsgeschichte und internationalen Studierenden an der MLU durch Engagement« an andere Hochschulen diskutiert werden. Anmeldungen sind bis zum 30. Januar 2019 möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Transfertagung

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»Engagement im Bereich Kunst und Kultur«: BBE-Dossier Nr. 5

2018 war das Europäische Jahr des Kulturerbes. Mit dem fünften BBE-Dossier soll ein Beitrag dazu geleistet werden, Erwartungen und Ergebnisse dieses Jahres aus dem Blickwinkel des bürgerschaftlichen Engagements zu beleuchten. In drei Teilen werden Aspekte des Engagements in und von Kunst und Kultur, kulturelles Erbe und europäische Identität und schließlich der Beitrag des Engagements von Kulturschaffenden in Europa betrachtet.

Download BBE-Dossier Nr. 5 (PDF, 1,5 MB) 

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bbt-Mitgliederversammlung: Bericht

Am 13. Dezember 2018 fand die erste Mitgliederversammlung des Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) in der Hauptstadtrepräsentanz der Generali Deutschland AG in Berlin statt. Nach begrüßenden Worten der beiden Vorstandssprecher*innen Dr. Mehmet Alpbek und Marianne Ballé Moudoumbou folgten Grußworte von Dr. Ansgar Klein (BBE) und Susanne Huth (INBAS Sozialforschung). Neben den bbt-Mitgliedsorganisationen waren Vertreterinnen vom Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat e.V. (BZI) und vom Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine e.V. (VDSH) als Gäste anwesend. Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) und der Zentralrat der Serben in Deutschland e.V. (ZSD) wurden als neue Mitglieder aufgenommen. Nach der Aussprache über den Tätigkeitsbericht des Vorstands standen die künftigen Arbeitsschwerpunkte vom bbt im Mittelpunkt der Diskussion. Im Januar 2019 soll die Bundesgeschäftsstelle ihre Arbeit aufnehmen. Im 1. Quartal 2019 wird sie gemeinsam mit den Projektpartner*innen BBE und INBAS Sozialforschung für den Vorstand Vorschläge für drei bis vier Arbeitsgruppen auf der Grundlage der Ergebnisse der Zukunftswerkstatt vom April 2018 und der Fachveranstaltung vom Oktober 2017 erarbeiten. Die nächste Mitgliederversammlung findet am 13. November 2019 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum bbt

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BBE sucht Assistenz

Für das Projekt »Pat*innen, Mentor*innen, Lots*innen: Wissenstransfer, fachlicher Austausch und Vernetzung« sucht das BBE ab dem 1. März 2019 eine Assistenz (60 Prozent). Zu den Tätigkeitsfeldern gehören: organisatorische und technische Unterstützung von Austausch und Vernetzung; Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Fachkongresses; Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit; Recherchen für die Facharbeit, Aufbereitung von Informationen; Bearbeitung von Anfragen der Programm-Partner*innen; Organisatorische Projektverwaltung. Bewerbungsfrist ist der 24. Januar 2019. Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 5. Februar 2019 und 13. Februar 2019 statt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung 

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Kampagnenteam des BBE sucht Referent*in

Das Kampagnenteam des BBE sucht ab dem 1. April 2019 für das Projekt »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« ein*e Referent*in (50 Prozent). Zu den Aufgabenbereichen gehören unter anderem das Verfassen von zielgruppenspezifischen Texten für digitale Publikationen und Online-Medien, die redaktionelle Gestaltung von Webseiten, die konzeptionelle Erarbeitung von Image- und Projektfilmen, die Redaktion von Printprodukten, die konzeptionelle Weiterentwicklung der Kommunikationsstrategie sowie Pressearbeit. Bewerbungsfrist ist der 10. Februar 2019.

Weitere Informationen zur Ausschreibung

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BBE sucht Praktikant*in

Für das Programm »Civil Academy« sucht das BBE zum 1.März 2019 für 3 Monate eine Praktikant*in. Die Civil Academy ist ein gemeinsames Qualifizierungsprogramm der BP Europa SE und des BBE für junge Menschen, die ihre Idee für ein gesellschaftliches Engagement zu einem umsetzungsreifen Projekt weiterentwickeln wollen. Das Programm besteht aus drei aufeinander aufbauenden Wochenendseminaren mit zwei Durchgängen pro Jahr. Zu den Aufgaben gehören Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, insbesondere die Vor-/Nachbereitung der Seminare sowie die Betreuung der Teilnehmenden vor Ort. Bewerbungsfrist ist der 18.Januar 2019.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung (PDF, 214 kB)

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»Make participation great again!«: Werkstatttagung

Die Evangelische Akademie Loccum bietet vom 21. bis 23. Januar 2019 in Kooperation mit »PROCEDERE – Verbund für prozedurale Praxis« und »Democracy International – Lernende Demokratie« eine Werkstatt zu neuen beziehungsweise notwendigen Beteiligungsinnovationen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. In einer Art Partizipations-Innovations-Camp sollen gemeinsam Entwicklungsfelder des Beteiligens entdeckt und erschlossen werden. Procedere als kollegialer Verbund zur Professionalisierung der prozeduralen Praxis in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bietet mit der Ev. Akademie Loccum seit zwölf Jahren Beteiligungsinnovator*innen und -praktiker*innen aus Parteien und Behörden, Unternehmen und Zivilgesellschaft, Kirchen sowie (Hoch)-Schulen eine Inspirationsplattform an.

Weitere Informationen zur Werkstatt

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»Einsatzstelle(n)-Demokratie«: Thementag

#unteilbar und #ausgehetzt: In den vergangenen Wochen haben viele Menschen ein Zeichen im öffentlichen Raum für unser demokratisches System und für eine offene Gesellschaft gesetzt. Dennoch sind die Krisenphänomene spür- und sichtbar, besonders im zunehmend populistischen öffentlichen Diskurs. Am 28. Januar 2019 findet der Thementag »Einsatzstelle(n) Demokratie – Wie engagieren wir uns für die offene Gesellschaft?« in Berlin statt. Im Rahmen des Thementags soll diskutiert werden, wo die Zivilgesellschaft mit ihren Projekten und Ansätzen zur Stärkung der Demokratie steht und wie sie sich engagieren kann. Der Thementag ist eine Kooperationsveranstaltung der bagfa e.V. mit der ZiviZ gGmbH im Stifterverband und der Initiative Offene Gesellschaft e.V. Anmeldefrist ist der 21. Januar 2019.

Weitere Informationen zum Thementag 

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»Freiwilligenmanagement 2.0«: Workshopreihe

Gemeinnützige Organisationen lernen im Rahmen der kostenfreien Workshopreihe am 6. und 7. Februar 2019 mit den Gründerinnen der Freiwilligenplattform vostel.de (vostel volunteering UG), wie sie die stark umworbenen Zielgruppen »junge Freiwillige« und »engagierte Unternehmen« für sich gewinnen, optimal einbinden und langfristig halten können. Teil 1 der Reihe befasst sich mit dem Thema »Freiwillige(nmanagement) 2.0 – junge Freiwillige finden & binden«, Teil 2 mit »Unternehmenspartnerschaften – Corporate Volunteering & Firmenengagement sinnstiftend nutzen«. Anmeldefrist für die Workshopreihe ist der 14. Januar 2019.

Weitere Informationen zur Workshopreihe

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bagfa-Materialbox Inklusion

Die »Materialbox Inklusion« ist ein ergänzendes Angebot zum Praxisleitfaden »Teilhabe möglich machen. Freiwilligenagenturen und Inklusion« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V (bagfa). Sie enthält Arbeitsmaterialien, Handreichungen, vertiefende Informationen und Beispiele aus der Praxis zu den Themen Inklusion, Behinderung, Barrierefreiheit und inklusives Engagement. Die in der Box bereitgestellten Inhalte wurden in den vergangenen Jahren von einer Vielzahl unterschiedlicher Akteur*innen entwickelt und veröffentlicht, die in diesen Themenfeldern aktiv sind. Es sind ebenfalls Materialien aus der Praxis von Freiwilligenagenturen und ihren Kooperationspartner*innen vertreten, die sich vor Ort für inklusives Engagement einsetzen und es gemeinsam mit engagierten Bürger*innen mit und ohne Behinderungen gestalten.

Weitere Informationen zur Materialbox Inklusion

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Integration von Geflüchteten als Gemeinschaftsaufgabe: Handbuch

Das Handbuch »Gemeinsam gestalten. Integration von Geflüchteten als Gemeinschaftsaufgabe« von DialogBereiter, gefördert durch das Bundesministerium des Innern (BMI), soll deutschlandweit dabei helfen, die Basis für einen gesellschaftlichen Dialog zu bereiten. Es richtet sich an Freiwillige und Hauptamtliche, an Mitarbeiter*innen in Behörden, an Kommunen und die Politik. Das Buch soll u.a. vermitteln, welche Phasen der Integration und der Bedürfnisse Geflüchtete durchlaufen, welches Selbstverständnis Ehrenamtliche haben und welche Unterstützung sie brauchen, um selbst unterstützen zu können. DialogBereiter ist ein Projekt zur Erforschung von Integration sowie zur Beratung, Vermittlung und Unterstützung bestehender Integrationsprojekte des gemeinnützigen Sozialhelden e.V.

Weitere Informationen zum Handbuch und Download

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»Neue Engagierte«: bagfa-Leitfaden

Der Leitfaden »Neue Engagierte. Freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen fördern« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa e.V.) bündelt die Erfahrungen des Modellprojektes »Teilhabe durch Engagement«. Freiwilliges Engagement nicht nur für, sondern von geflüchteten Menschen – das ist dabei der Kerngedanke. Seit Frühjahr 2016 erproben Freiwilligenagenturen an zehn Standorten Wege, wie geflüchtete Menschen einen Zugang zu ihrem freiwilligen Engagement finden – und im gemeinsamen Aktivsein mit anderen Freiwilligen vor Ort ein neues Zuhause. Der Leitfaden dient als Kompass für alle, die ebenfalls geflüchtete Menschen zu freiwilligem Engagement einladen wollen. Die Inhalte: Voraussetzungen für freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen, geeignete Engagementfelder und Einsatzstellen, eine gemeinsame Sprache finden, Hinweise für die Engagementberatung, Gelingensbedingungen und kleine Schritte, um sich auf den Weg zu machen. Der Leitfaden kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Weitere Informationen und Download des Leitfadens 

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 24. Januar 2019.

Redaktionsschluss ist der 17. Januar 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel, Jana Börsdamm und Maren Wegener. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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