Newsletter Nr. 19 vom 20.9.2018

»Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft«: Positionspapier

Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin. Im Vorfeld des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September hat VENRO daher das Positionspapier »Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft« veröffentlicht. Das Papier lenkt den Blick auf den zunehmend engeren Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure. VENRO fordert von der Bundesregierung, sich für die Rechte und den Handlungsspielraum der Zivilgesellschaften weltweit einzusetzen. Dabei wird die Bundesregierung auch aufgefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen und sich mehr als bisher gegen einsetzende Diffamierung zivilgesellschaftlicher Initiativen in Deutschland auszusprechen.

VENRO-Positionspapier (PDF, 4,9 MB)

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Für Demokratie und Vielfalt: Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen

Die Bürgerstiftungen in Deutschland haben sich zu Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt verpflichtet. Am Internationalen Tag der Demokratie (15. September) stellten sie auf dem Bürgerstiftungskongress in Neuss die Erklärung »Für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt« vor. Mit dieser Selbstverpflichtung setzen sie gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und ein menschenwürdiges Miteinander; für Toleranz und Vielfalt, gegen Hass, Intoleranz, Diskriminierung und Rassismus. Die mehr als 29.000 Bürgerstifter*innen in Deutschland verstehen sich als zivilgesellschaftliche Akteure, die vor Ort das Gemeinwesen gestalten und weiterentwickeln. Die Vorstellung der Selbstverpflichtung soll zunächst ein Auftakt sein: In einem weiteren Prozess wird die Selbstverpflichtung innerhalb der nächsten Wochen zur Diskussion gestellt und Anregungen und Kritik gesammelt. Bis zum Deutschen StiftungsTag 2019 (5. bis 7. Juni 2019) sollen möglichst viele Unterzeichner*innen gewonnen werden.

Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen in Deutschland

Weitere Informationen zum Vorhaben und Möglichkeit der Beteiligung

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Arbeitgeber*innen-Deklaration der Deutschen AIDS-Hilfe

Menschen mit HIV haben heute bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung eine fast normale Lebenserwartung und können leben wie andere Menschen auch: Leben und Arbeiten bis zum Rentenalter ist also möglich! Schwerer als die gesundheitlichen Folgen der Infektion selbst wiegen heute für viele Menschen mit HIV Diskriminierung und die Angst davor. Auch im Arbeitsleben erfahren Menschen mit HIV immer wieder Benachteiligung. Unter dem Titel »Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben« hat die Deutsche AIDS-Hilfe eine Deklaration erarbeitet, die ein Zeichen gegen Diskriminierung setzt. Ziel ist es, möglichst viele Arbeitgeber*innen zu gewinnen, die diese Deklaration unterzeichnen und in ihren Unternehmen, Verbänden oder Organisationen umsetzen. Denn Leben mit HIV ist ein wichtiger Bestandteil von Diversity und Inklusion. IBM, Daimler und SAP unterstützen das Engagement von Anfang an, die Stadt Stuttgart strebt die Unterstützung an. Als nächster Meilenstein sollen weitere Mitstreiter*innen gewonnen werden. Weitere Informationen sind über Silke Eggers, Deutsche AIDS-Hilfe, erhältlich.

Kontakt Silke Eggers
E-Mail: silke.eggers(at)dah.aidshilfe.de
Tel.: 030 69 00 87-73

Deklaration der Deutschen AIDS-Hilfe (PDF, 170 kB)

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»Evangelische Kirche, Religionen und Engagement«: BBE-Dossier Nr. 4

Das Dossier »Evangelische Kirche, Religionen und bürgerschaftliches Engagement« des BBE bündelt wichtige Faktoren für die strategische Weiterentwicklung der Evangelischen Kirche: Die Verbindung von Kirche und Zivilgesellschaft, Aspekte der evangelischen Kirche als Kraft in der Zivilgesellschaft, kirchliche und religiöse Anerkennungskulturen bürgerschaftlichen Engagements sowie Religion in der Zivilgesellschaftsforschung. Die multireligiöse Perspektive dient zudem der religiösen Sprachfähigkeit in der Zivilgesellschaft, der Diskussion der Rolle der Kirchen und Religionsgemeinschaften als Akteure für ein sich bildendes Europa und einem differenzierten Verständnis kirchlich geprägter Positionen innerhalb der Zivilgesellschaft. Die Veröffentlichung dieses Dossiers wurde durch die Arbeitsstelle Ehrenamt der Nordkirche gefördert.

Download BBE-Dossier Nr. 4 (PDF, 3 MB)

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Rede von Dr. Franziska Giffey zum Haushaltsgesetz 2019

In ihrer Rede zum Haushaltsgesetz 2019 vor dem Deutschen Bundestag am 13. September 2018 in Berlin betonte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey unter anderem die notwendige Unterstützung und Rückenstärkung für diejenigen, die seit Jahren für Demokratie und Toleranz eintreten und sich vor Ort engagieren: So wurde das Programm »Demokratie leben!« entfristet und es ist die Gründung einer Engagementstiftung in Deutschland vorgesehen: »Weil Demokratie leben und auch Demokratie lernen eine Daueraufgabe ist, braucht es auch dauerhaftes Engagement und einen stabilen Rahmen. Wir haben im Einzelplan 17 für das nächste Jahr 32,5 Millionen Euro für die Gründung einer Engagementstiftung in Deutschland vorgesehen. Diese Stiftung soll all diejenigen ganz praktisch unterstützen, die sich ehrenamtlich engagieren, Hilfestellung für gute Entwicklungen, für Vereine, für Verbände und Stiftungen leisten.«

Rede der Bundesfamilienministerin

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Eröffnungsrede des Bundespräsidenten beim Bürgerfest

Am 7. und 8. September 2018 fand im Schloss Bellevue und dem Schlosspark das Bürgerfest des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier statt. Mit dem Bürgerfest rückt der Bundespräsident bürgerschaftliches Engagement in Deutschland in den Fokus und würdigt die Menschen, die mit ihrem Einsatz eine starke Gesellschaft erst möglich machen. In seiner Eröffnungsrede zum Bürgerfest, das in diesem Jahr unter dem Motto »Zusammenstehen!« stattfand, betonte der Bundespräsident: »Gegen grundlose Wut, auch gegen Demokratieverachtung, die es gelegentlich gibt, wollen wir zusammenstehen! In der Demokratie muss gestritten werden, notfalls auch laut, aber es geht nicht ohne den Willen zur Verständigung und nicht ohne Respekt vor anderen und den Institutionen der Demokratie.«

Rede von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier

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13. Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz

Am 18. Oktober 2018 findet der 13. Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz in Ingelheim am Rhein statt. Unter dem Titel »Demokratie beginnt mit dir!« treffen sich beim Demokratie-Tag über 700 Jugendliche und Erwachsene, die sich in den Themenfeldern Demokratiepädagogik sowie Kinder- und Jugendbeteiligung engagieren – in der Kita, in der Jugendarbeit, in ihrer Kommune oder in der Schule. Mit einem Programm aus Mitmach-Aktionen, Ausstellungsständen, Workshops, Vorträgen, politischen Diskussionen und kulturellen Beiträgen soll der Demokratie-Tag eine lebendige und vielfältige Plattform für Diskussion, Weiterbildung, Austausch und Vernetzung bieten. Anmeldeschluss ist der 4. Oktober 2018.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Demokratie-Tag

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Strategiegruppe des Open Government Netzwerks gewählt

Das Open Government Netzwerk (OGN) ist ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einzelpersonen, der sich seit 2011 für die Förderung eines offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns in Deutschland zur Stärkung der Demokratie einsetzt. Im September hat das Netzwerk die Mitglieder der Strategiegruppe gewählt. PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE, ist als einer der Repräsentant*innen von Mitgliederorganisationen in diese erstmals berufene Strategiegruppe gewählt worden. Die Mitglieder der Strategiegruppe spielen eine entscheidende Rolle für das Netzwerk und tragen die Verantwortung für folgende Aufgaben: Vertretung des Netzwerks nach außen, Unterstützung und Beaufsichtigung der Arbeit der Netzwerkkoordination, Festlegung der strategischen Ausrichtung des Netzwerks, Erweiterung der Mitgliedschaft und der Reichweite des OGN und gegebenenfalls Beschlussfassung im Namen des OGN.

Weitere Informationen zum Open Government Netzwerk

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14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, und Brigitta Wortmann vom BBE-Sprecher*innenrat eröffneten gemeinsam am 14. September 2018 die 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Berlin. Das BBE veranstaltet jedes Jahr die Woche des bürgerschaftlichen Engagements – die inzwischen bundesweit größte Freiwilligenoffensive –, um das vielfältige Engagement hervorzuheben und zu würdigen. Die Bundesfamilienministerin betonte in ihrer Eröffnungsrede die Wichtigkeit von guten Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement. Über die große Verantwortung der Länder zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements sprach Bundesratspräsident Michael Müller in seinem Grußwort. Zum Bühnenprogramm gehörte auch ein Engagement-Kaleidoskop mit der Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes und Michael Bergmann, BBE-Sprecher*innenrat. Neben der Vorstellung der Engagementbotschafter*innen, fand auch in diesem Jahr ein Engagement-Markt statt. Initiativen und engagierte Unternehmen gestalteten an ihren Ständen ein buntes Mitmachprogramm, das die Vielfalt des Engagements erlebbar machte. Die Engagementwoche 2018, die noch bis zum 23. September läuft, steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Pressemeldung zur Auftaktveranstaltung

Weitere Informationen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

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Ernennung der Themenpatinnen Gendergerechtigkeit

Im Netzwerk findet Gendergerechtigkeit noch zu wenig Berücksichtigung, bietet jedoch als Querschnittsthema diverse Ansatzpunkte für relevante Diskurse und Fragestellungen im Bereich bürgerschaftlichen Engagements. Den Bedarf aufgreifend hatte die BBE-Mitgliederversammlung – auf Vorschlag der BBE-Agendakonferenz und des BBE-Koordinierungsausschusses – am 24. November 2017 beschlossen, das Themenfeld in Form der Themenpat*innenschaft einzuführen. Kirsten Witte-Abe, stellvertretende Leiterin des Ressorts Chancengleichheit und Diversity beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), und Nicole Kautz, Projektleiterin und Koordinatorin für den Themenbereich geschlechtssensible Selbsthilfearbeit bei der BAG Selbsthilfe e. V., sind die neuen BBE-Themenpatinnen Gendergerechtigkeit. Am 14. September 2018 ernannte der Sprecher*innenrat des BBE die Themenpatinnen für das durch die Mitgliederversammlung eingesetzte BBE-Themenfeld »Gendergerechtigkeit«. Nicole Kautz und Kirsten Witte-Abe stellten bei der feierlichen Veranstaltung in der Konferenzzone des VW Drive im Vorfeld der Auftaktveranstaltung der Woche des bürgerschaftlichen Engagements und unter Beisein des BBE-Sprecher*innenrates, der Geschäftsführung und der Netzwerkentwicklung ihre Vorhaben vor. Im Zuge ihrer Patinnenschaft werden Kautz und Witte-Abe ihre umfangreiche Expertise einbringen, Akteur*innen vernetzen und bestehende Aktivitäten bündeln und zusammen führen, um sie sichtbarer zu machen. Im Zuge des kommenden Jahres soll eine Ist-Analyse durchgeführt und ein Strategiepapier verfasst werden, um darauf aufbauend längerfristige, nachhaltige Maßnahmen der Vernetzung und Implementierung in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen zur Ernennung der Themenpatinnen Gendergerechtigkeit

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Mit BMin Klöckner in Bornich: Thementag »Engagement in ländlichen Räumen«

Wie Engagement den ländlichen Raum belebt, stand im Mittelpunkt der zentralen Thementagsveranstaltung »Engagement in ländlichen Räumen« am 17. September 2018, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammen mit dem BBE gestaltete. Stellvertretend für die zahlreichen guten Beispiele freiwilligen Engagements in ländlich geprägten Regionen fand diese Veranstaltung in Bornich, einem Ortsteil der Verbandsgemeinde Loreley in Rheinland-Pfalz, statt. Bundesministerin Julia Klöckner informierte sich bei einem Ortsrundgang an verschiedenen Stationen über das Engagement im Ort und seine Rahmenbedingungen. Zudem wurde die in Bornich entwickelte App »meinDorf55+« vorgestellt. Sie schafft sozialen Begegnungsraum für Senior*innen und verbindet digitales sowie analoges Engagement vor Ort. Ihre Weiterentwicklung wird durch das Modell- und Demonstrationsvorhaben »LandDigital« des BMEL ermöglicht. In einem Workshop am Vormittag wurden mit älteren Engagierten Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Mitstreiter*innen herausgearbeitet.

Weitere Informationen zum Thementag

Bericht des BMEL zum Thementag

Rede der Bundesministerin Julia Klöckner zum Thementag

Weitere Informationen zum Themenschwerpunkt

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Vielfältige Möglichkeiten der Digitalisierung: Thementag »Digitales Engagement«

Online kann man für Hunde-Schwimmbecken spenden und sich über Hilfsangebote informieren. Sechs Projekte, die mit den Mitteln der Digitalisierung das analoge Gemeinwesen stärken und analoges Engagement fördern, stellten sich bei der Veranstaltung »EngagementDigital« am 19. September 2018 in Berlin vor. Die Bandbreite der Projekte reichte von der Online-Spendenplattform »betterplace.org«, auf der ein Tierheim Spenden für neue Hunde-Schwimmbecken sammelte, bis zum Verein »CorrelAid«, der mit Big-Data-Analysen gemeinnützige Initiativen unterstützt. »EngagementDigital« war die zentrale Veranstaltung von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und dem BBE anlässlich des Thementages »Digitales Engagement«, der im Rahmen der diesjährigen Woche des bürgerschaftlichen Engagements stattgefunden hat. Die Leiterin der GIZ-Repräsentanz, Karin Kortmann, und der BBE-Geschäftsführer, PD Dr. Ansgar Klein, begrüßten die Gäste und betonten die Bedeutung der Digitalisierung. Dabei habe er den Eindruck, so Klein, dass die Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Zivilgesellschaft noch bearbeitungswürdig ist. Ein Bericht und Eindrücke folgen bald auf der Kampagnenwebseite.

Weiter Informationen zum Thementag »Digitales Engagement«

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BBE beteiligt am 81. Deutschen Fürsorgetag: Dokumentation

Unter dem Motto »Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten« fand vom 15. bis 17. Mai 2018 der 81. Deutsche Fürsorgetag in Stuttgart statt. Wie können wir den Zusammenhalt stärken? Wie kann Vielfalt gelebt werden? Und wie ist dies in Deutschland und Europa möglich? Der 81. Deutsche Fürsorgetag beschäftigte sich mit den Fragen nach modernen und zukunftsfesten sozialen Sicherungssystemen, nach notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Beispiel für veränderte Familienformen und künftige soziale Netze. Der Fokus lag auf den Themen Integration, Inklusion und Identitäten als Triebfedern des gesellschaftlichen Zusammenhalts und einer aktiven Zivilgesellschaft. Das BBE war mit dem Fachforum 3.7 zum Thema »Engagement ohne Hürden – Persönlicher und sozialer Gewinn für alle!« vertreten. Das Fachforum fand statt in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg.

Dokumentation 81. Deutscher Fürsorgetag

Bericht zum Fachforum »Engagement ohne Hürden?«

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Neuer Mitarbeiter im BBE

Seit Mitte September 2018 arbeitet Daniel Helmes als Mitarbeiter in der BBE-Onlineredaktion mit Schwerpunkt Social Media. Daniel Helmes studierte Medienwissenschaften in Siegen, zuvor arbeitete er für einen Berufsverband im Medienbereich, als freier Fotograf und Journalist. Er freut sich auf die Arbeit in der Onlineredaktion, da er leidenschaftlich gerne gute Nachrichten verteilt und von wichtigen Ideen berichtet.

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Neue Praktikantin in der Civil Academy

Thanushiya Thiravianathan ist seit Anfang September Praktikantin bei der Civil Academy. In ihrem 3-monatigen Praktikum ist sie vor allem im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und im Veranstaltungsmanagement tätig. Mit der Zeit beim BBE erhofft sie sich spannende und erweiternde Einblicke in die Arbeit einer gemeinnützigen Organisation. Nach einem herzlichen Willkommen im Kollegium freut sich Thanu auf eine schöne Zusammenarbeit und wegweisende berufliche Eindrücke.

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Unternehmenskooperationen vor Ort: Impulsworkshop

Am 16. Oktober 2018 findet der regionale Impulsworkshop »Neue Verbindungen schaffen – Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren« in Hannover statt, veranstaltet von UPJ. Der Workshop möchte erfolgreiche Konzepte und praktische Erfahrungen mit der Initiierung von Unternehmenskooperationen vor Ort bekannter machen, Interessierte gewinnen, die das in ihrer Stadt gemeinsam mit anderen angehen möchten, und das notwendige Wissen für einen erfolgreichen Start vermitteln. Die Teilnehmenden lernen drei erfolgreiche Konzepte kennen, die woanders bereits funktionieren, und erhalten Vorgehensweisen, Tipps und Materialien. Anmeldeschluss ist der 5. Oktober 2018. Die Workshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen zum Impulsworkshop und Anmeldung

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»Spielräume in der Provinz«: Tagung

Mit der Tagung »Spielräume in der Provinz« vom 25. bis 27. Oktober 2018 in Genshagen möchte die Stiftung Genshagen den Blick auf den Beitrag zeitgenössischer Kunst und kultureller Bildung in von Wandel geprägten ländlichen Räumen lenken und die Auswirkungen von zeitgenössisch-künstlerischen Initiativen auf das Lebensumfeld der Beteiligten diskutieren. Was ist die gesellschaftliche Rolle und Motivation der Akteur*innen, welche Initiativen oder Projekte gibt es? Unter welchen Bedingungen finden diese künstlerischen und kulturellen Bildungsprojekte statt? Welches sind die Potenziale und Herausforderungen für die zeitgenössisch-künstlerische Arbeit? Die Veranstaltung soll Raum für Austausch, Vernetzung und gegebenenfalls für die Planung neuer Projekte bieten. Expert*innenvorträge, künstlerische Präsentationen und Projektvorstellungen werden unter anderem zu Themen wie Vernetzung, Nachhaltigkeit, Jugendbeteiligung, Demokratiebildung, Digitaler Wandel und Zukunftsgestaltung Impulse und Anregungen geben. Anmeldefrist ist der 1. Oktober 2018.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Tagung

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»Wie wollen wir Leben?«: IdeenWerkstatt

Wie wollen Menschen unterschiedlicher Bevölkerungs- und Altersgruppen in Deutschland leben – in fünf, zehn oder zwanzig Jahren? Was bewegt sie, welche Sorgen und Nöte beschäftigen sie, welche Träume und Wünsche haben sie für die Zukunft? Aber auch: Was vereint sie und was trennt sie? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der moderierten »IdeenWerkstatt« am 9. und 10. November 2018 in Bonn, für die sich Interessierte ab 18 Jahren noch bis zum 30. September anmelden können. Schwerpunktmäßig gesucht werden aktuell noch Teilnehmende der Altersgruppe 18 bis 50 Jahre, generell Männer, Menschen ohne Hochschulabschluss sowie Einwohner*innen aus dem Norden und Osten Deutschlands. Initiatorin und Veranstalterin der IdeenWerkstatt ist die Denkwerkstatt der Montag Stiftungen als Ideenschmiede der Bonner Stiftungsgruppe. Ziel des neuen Veranstaltungsformats ist es, mit rund 100 Teilnehmenden aus unterschiedlichen Lebenswelten gesellschaftlich relevante Themen zu entwickeln, die auch für die künftige Stiftungsarbeit bedeutsam sein könnten.

Weitere Informationen und Anmeldung zur IdeenWerkstatt

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Innovationswettbewerb

Mit dem Innovationswettbewerb fördert demokratie.io gemeinnützige Projekte, die eine innovative digitale Idee für die Stärkung der Demokratie umsetzen wollen. Dazu werden zum zweiten Mal insgesamt 100.000 Euro vergeben, um fünf Projekte mit je maximal 20.000 Euro zu unterstützen. Der Bewerbungszeitraum endet zum 30. September 2018. Die Gewinner*innen werden am 15. November 2018 auf einer Veranstaltung in Berlin verkündet. Der Förderzeitraum beginnt im Januar 2019 und ist auf sechs Monate angelegt. demokratie.io ist ein Projekt des betterpace lab.

Weitere Informationen zum Innovationswettbewerb

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#FARBENBEKENNEN-Award

Die Senatskanzlei Berlin verleiht 2018 erstmals den #FARBENBEKENNEN-Award für den besonderen Einsatz von Geflüchteten. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Der Award ist Teil der Aktion #FARBENBEKENNEN, die 2017 von der Senatskanzlei Berlin ins Leben gerufen wurde – unterstützt wird sie hierbei von Berlin Partner und der Hauptstadtkampagne »be Berlin«. Der #FARBENBEKENNEN-Award zeichnet besonderes Engagement von Geflüchteten aus. Das Motto des diesjährigen Awards lautet »Begegnungen«. Ausgezeichnet werden Initiativen, die Begegnungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten schaffen und helfen, Spaltung und Hass zu überwinden, Vorurteile abzubauen und zum friedlichen Miteinander in der Stadt beizutragen. Bewerben können sich Geflüchtete als Einzelperson oder mit ihren Initiativen, Organisationen oder Unternehmen, in denen sie sich engagieren. Bewerbungen sind bis zum 26. September 2018 möglich.

Weitere Informationen zum #FARBEBEKENNEN-Award

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Deutscher Engagementpreis 2018: Publikumspreis

Noch bis zum 22. Oktober 2018 können Bürger*innen über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises abstimmen. Das Projekt mit den meisten Abstimmungen gewinnt den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung in Berlin. Rund 550 Projekte und Personen haben in diesem Jahr die Chance, den Publikumspreis zu erhalten.

Weitere Informationen und Online-Voting

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»Vereinssterben in ländlichen Regionen«: Sonderauswertung

Vereine sind ein wichtiger Pfeiler der Zivilgesellschaft. Doch auf dem Land droht dem organisierten Engagement vielerorts das Aus. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie »Vereinssterben in ländlichen Regionen – Digitalisierung als Chance«. Die Studie macht aber auch deutlich, dass die verstärkte Nutzung digitaler Technologien dem Vereinssterben auf dem Land entgegenwirken kann: Cloud-Lösungen und Video-Konferenzen beispielsweise ersparen lange Wege zur Vereinsarbeit. Optimierte Arbeitsprozesse durch moderne Kommunikationswege können es erleichtern, neue Engagierte zu gewinnen. Die Studie beruht auf einer Sonderauswertung des ZiviZ-Surveys 2017 und entstand im Rahmen der Initiative »digital.engagiert« mit Amazon als Partner.

Weitere Informationen und Download der Sonderauswertung

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 2. Oktober 2018.

Redaktionsschluss ist der 24. September 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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