Newsletter Nr. 11 vom 7.6.2018

Der aktuelle Schwerpunkt widmet sich dem Thema »Sport, Kinder und Jugend«. Als größtes Tätigkeitsfeld für bürgerschaftlich Engagierte kommt dem Sport eine wichtige Bedeutung für die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland zu – und damit auch für die Nachwuchsarbeit nicht nur für den Sport selbst, sondern ebenso für das bürgerschaftliche Engagement im Sport. Zudem sehen viele Eltern in TrainerInnen und BetreuerInnen im Sport neben Elternhaus und Schule die dritte große Säule der Demokratierziehung für ihre Kinder – mit weitem Abstand vor jedem anderen Engagementfeld. Gute Gründe also, sich dem Thema »Sport, Kinder und Jugend« mit einem Schwerpunkt zu widmen. Der Schwerpunkt wurde in enger Kooperation mit der Deutschen Sportjugend konzipiert. Insbesondere dankt die Redaktion Dr. Jaana Eichhorn, die zudem die Beiträge akquiriert hat.

Offensichtlich wird in dieser Ausgabe auch, dass für das Thema des bürgerschaftlichen Engagements die mit der langen Regierungsbildung verbundene untertourige Arbeitsweise des Deutschen Bundestages beendet ist. Der Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« hat sich konstituiert und es häufen sich engagementpolitische Anfragen an die und Antworten der Bundesregierung. 

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Holze: Entwicklung des Jugendengagements im Sport

Aktuelle Ansätze und Programme, wie junge Menschen an bürgerschaftliches Engagement im Sport herangeführt werden, sind das Thema des Beitrages von Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend. Hintergrund der Ansätze und Programme ist, dass das Engagement im organisierten Sport kein Selbstläufer ist, obwohl der Sport der größte Engagementbereich in Deutschland ist. Konkret behandelt er das Förderprogramm ZI:EL+, Kinderturnen für alle, E-Learning in der Engagementförderung, Juleica für alle und das Frankfurter Modell zur Engagementförderung. Sein Fazit: »Die Zukunft unserer Sportvereine und -verbände wird davon abhängen, inwiefern es uns gelingt, junge Menschen zum Mitgestalten und zur Übernahme von Verantwortung im Sport zu motivieren. Es braucht dafür auch innovative Ansätze.«

Beitrag von Jan Holze (HTML)

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Küster: Inklusion im Sport

Inklusion im Sport ist das Thema des Beitrages von Diana Küster, Referentin für Inklusion und Engagementförderung bei der Deutschen Sportjugend. Dabei zeigt sie, dass Inklusion zunächst einmal eine Haltung bedeutet, aus der Teilhabe und Vielfalt erwächst. Durch unterschiedliche Aktivitäten bringen die Deutsche Sportjugend und andere Jugendverbände im Sport Inklusion im Sport voran, u.a. mit JuniorbotschafterInnen, Kooperationen, dem Handbuch »Teilhabe und Vielfalt – Qualifikationsinitiative« und durch Vernetzung.

Beitrag von Diana Küster (HTML)

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Gröger: J-Teams – Engagementformat im organisierten Sport

»J-TEAMS« als ein Engagementformat der Zukunft im organisierten Sport stellt Theda Gröger vor, Referentin Sportjugend NRW, Kinder- und Jugendpolitik. Seit 2010 befasst sich die Sportjugend NRW mit »J-Teams«, um jungen Menschen bis 27 Jahre Engagement im Sport zu ermöglichen. Gröger stellt dar, was J-Teams sind, wie sie funktionieren, warum sie funktionieren und welche Erfahrungen die Sportjugend NRW damit gemacht hat. Es zeigt sich, dass »J-Teams« eine Engagementform sind, »die junge Menschen anspricht, sie partizipieren lässt und die als Basis für ehrenamtliches Engagement fungiert.«

Beitrag von Theda Gröger (HTML)

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Meier: Freiwilligendienste im Sport – empirische Studie

Die Ergebnisse einer empirischen Studie über Freiwilligendienste im Sport in Niedersachsen stellt Marcel Meier vor, aktuell Referendar an einer Oberschule in Niedersachsen. Im Zentrum steht eine internetbasierte Befragung aktiver und ehemaliger Freiwilligendienstleistender im Sport. Sein zusammenfassender Befund beschreibt positive Wirkungen: »Für die Gesellschaft, die von bürgerschaftlichen Engagement profitiert, für die Einsatzstellen, die engagierte Mitarbeiter gewinnen und nicht zuletzt für die Freiwilligen selbst, die in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden.«

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Engagement und Digitalisierung: Workshop in NRW

Durch die Digitalisierung wandelt sich auch das bürgerschaftliche Engagement. Mehr Flexibilität, ein niedrigschwelliger Einstieg, neue Formen des Engagements, eine bessere Vernetzung und effizientere Informationswege sind nur einige Beispiele für Chancen der Digitalisierung in der Engagementlandschaft. Wie können digitale Tools bürgerschaftliches Engagement und die Engagementförderung unterstützen? Wie können digitales Engagement gefördert und eine angemessene Anerkennungskultur geschaffen werden? Diese und weitere Themen und Fragen sollen auf dem Workshop »Bürgerschaftliches Engagement und Digitalisierung« am 5. Juli 2018 in Hagen näher betrachtet werden. Anmeldungen können bis zum 21. Juni 2018 per E-Mail an Alina Hirsch erfolgen. Veranstaltet wird der Workshop von der lagfa NRW e.V. und dem »Kommunen-Netzwerks: engagiert in NRW«.

Programm (PDF, 111 kB)

Kontakt Alina Hirsch
E-Mail: a.hirsch(at)institut-fuer-soziale-innovation.de

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16. Reichenauer Tage zur Bürgergesellschaft

Am 13. Juli 2018 finden die 16. Reichenauer Tage zur Bürgergesellschaft unter dem Motto »Darf´s ein bisschen mehr sein? Zusammenwirken von Föderalismus, Subsidiarität und Bürgerrolle« in Allensbach/ Hegne statt. Die Reichenauer Tage zur Bürgergesellschaft sind seit 2013 das Forum des Landkreistags Baden-Württemberg, auf dem jährlich aktuelle gesellschaftliche Fragen und Herausforderungen zu sozialen Zivil- und Bürgergesellschaft diskutiert werden. In diesem Jahr geht es um grundlegende Themen der Arbeitsteilung bzw. Koproduktion zwischen unterschiedlichen Verwaltungsebenen, gemeinnützigen Verbänden und engagierten BürgerInnen: Welche Strukturen und welche Art von Steuerung braucht es, damit die Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement an Einfluss gewinnen? Brauchen Verwaltungen für die Zusammenarbeit mit freien Trägern und Ehrenamtlichen einen Masterplan für die Kooperation mit BürgerInnen und Trägern? Anmeldefrist ist der 6. Juli 2018. Die Tagungsgebühr beträgt 75 Euro inkl. Getränke, Gebäck und Mittagsbuffet.

Weitere Informationen zu den 16. Reichenauer Tagen

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»Gut beraten!«: Förderprogramm in Baden-Württemberg

Seit dem 1. Juni 2018 bis zum 15. Juli 2018 läuft die neue Antragsphase für das Förderprogramm »Gut beraten!« in Baden-Württemberg. Mit dem Programm fördert das Land Baden-Württemberg zivilgesellschaftliche Initiativen und ihre Ansätze, gesellschaftliche Themen vor Ort mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung zu bearbeiten. Neben dem »Ländlichen Raum« können auch Bewerbungen für die Themen »Integration« und »Quartiersentwicklung« eingereicht werden. Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Initiativen mit und ohne eingetragene Rechtsform in Baden-Württemberg (z. B. Bürgergruppen, Arbeitskreise, Bürgerinitiativen, Vereine, Migrantenselbstorganisationen).

Weitere Informationen zum Förderprogramm

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»Bürgerbeteiligung aus kommunaler Sicht«: Studie

Die Studie »Bürgerbeteiligung aus kommunaler Sicht« beschäftigt sich mit dem Stellenwert und der Verbreitung informeller Bürgerbeteiligung in deutschen Kommunen. Die Ergebnisse zeigen: Informelle Bürgerbeteiligung hat bei den zuständigen Verwaltungsmitarbeitenden deutscher Kommunen einen hohen Stellenwert. Die Relevanz, Akzeptanz und Selbstverständlichkeit der Bürgerbeteiligungsangebote hängen dabei jedoch stark von der Kommunengröße und von der Ausstattung der Verwaltung ab: So lassen größere Kommunen eher mitentscheiden. Die zweistufige empirische Studie, durchgeführt von pollytix und NeulandQuartier, besteht aus einer quantitativen Online-Befragung und qualitativen telefonischen Tiefeninterviews. Befragt wurden Verwaltungsangestellte und BürgermeisterInnen von 124 deutschen Kommunen mit über 20.000 EinwohnerInnen. 19 fachverantwortliche Mitarbeitende stellten sich für ein Interview zur Verfügung.

Weitere Informationen und Download der Studie

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Beauftragte für Engagement in Berlin: Antrag der CDU-Fraktion

Die Fraktion der CDU fordert mit einem Antrag vom 9. Mai 2018 (Drucksache 18/1038) das Abgeordnetenhaus Berlin auf, Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement mit Befugnissen und Kompetenzen in den Berliner Bezirken einzusetzen. Die Beauftragten sollen als Ansprechpersonen für die lokalen und regionalen Aktivitäten zur Verfügung stehen und u.a. ehrenamtliche Aktivitäten bezirksübergreifend koordinieren, Ehrenamtliche und deren Institutionen beraten und unterstützen sowie regelmäßig an die für das Ehrenamt zuständigen StaatssekretärInnen berichten. Begründet wird der Antrag damit, dass eine monetäre Aufwertung der bezirklichen Rahmenbedingungen die bestehenden Herausforderungen in der Freiwilligenarbeit alleine nicht bewältigen kann und eine strukturelle Weiterentwicklung der engagementfördernden Infrastruktur erfolgen muss. Dem Abgeordnetenhaus ist bis zum 31. August zu berichten.

Antrag (PDF, 28 kB)

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Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« konstituiert

Am 6. Juni 2018 trat der Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« im Deutschen Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Zum mittlerweile fünften Male wurde er damit vom Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingesetzt. Anwesend war die zuständige Engagementministerin Dr. Franziska Giffey. Die Begleitung engagementpolitisch relevanter Gesetzesvorhaben und Initiativen, die Mitwirkung an der Entwicklung einer engagementpolitischen Strategie des Bundes und die Fortentwicklung der Engagementpolitik im Dialog mit der Zivilgesellschaft gehören zu den zentralen Aufgaben des Unterausschusses. Die Einsetzung des Unterausschusses erfolgte im Einvernehmen aller Fraktionen. Als Obleute wurden bestätigt: Sylvia Pantel (CDU/CSU), Svenja Stadler (SPD), Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen), Katrin Werner (Die Linke), Grigorius Aggelidis (FDP) und Martin Reichardt (AfD). Die ordentlichen Mitglieder bestimmten auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion Alexander Hoffmann (CSU) zum Vorsitzenden. Auf Vorschlag der Fraktion Die Linke wurde Katrin Werner zur stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.

Weitere Informationen zum Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement«

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Strachwitz: Reform des Gemeinnützigkeitsrechts?

Dringende Probleme, die eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts nötig machen, erörtert Dr. Rupert Graf Strachwitz, Leiter des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft in Berlin. Exemplarisch zeigt er an 12 Punkten auf, dass es um eine grundsätzliche Überholung dieses Rechtsbereichs geht. Der Deutsche Juristentag wird sich im September 2018 damit befassen und auch international ist mit zusätzlichem Reformdruck zu rechnen: 2019 kommt die Delegation der internationalen Financial Action Task Force (FATF), deren Mitglied Deutschland ist. Sie wird – wie in anderen Ländern, die daraus schon Konsequenzen gezogen haben – das Fehlen von spezifischen zentralen Regulierungsbehörden auf Bundes- oder Landesebene beanstanden: »Umso dringender muss daher der politische Auftrag erteilt werden, sich ans Werk zu machen.«

Beitrag von Dr. Rupert Graf Strachwitz (HTML)

Beitrag von Dr. Rupert Graf Strachwitz als PDF herunterladen (172 kB)

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Entwicklungen im Bundesfreiwilligendienst: Anfrage beantwortet

Am 11. Mai 2018 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Drucksache 19/1896) zu »Entwicklungen im Bundesfreiwilligendienst« beantwortet, mit umfänglichen Tabellen zum Ist-Stand zum 30. April 2018 bis hin zur Entwicklung der Quoten von AbbrecherInnen. Der Ist-Stand dokumentiert unterschiedliche Intensität und Nutzungsart des Bundesfreiwilligendienstes in den einzelnen Regionen Deutschlands. So ist aktuell jede/r fünfte Dienstleistende in Nordrhein-Westfalen tätig und davon sind über 90 Prozent unter 27 Jahren. In Sachsen ist es jede/r 12. Dienstleistende und davon sind etwa 1/3 unter 27 Jahren. Zugleich ist die Quote von AbbrecherInnen mit gut 30 Prozent beim Bundesfreiwilligendienst bemerkenswert bei den Altersgruppen unter 27, bis 30 Jahre sowie zwischen 41 und 60 Jahren, während andererseits ältere Dienstleistende überproportional ihren Dienst auf 18 Monate verlängern. Zum Thema der Quote von AbbrecherInnen äußerte sich auch der Geschäftsführer des BBE, Dr. Ansgar Klein in einem Interview im Radiosender hr-iNFO.

Antwort (PDF, 118 kB)

Interview mit Dr. Ansgar Klein als mp3 herunterladen (4,4 MB)

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Freiwilligendienst »weltwärts«: Anfrage beantwortet

Die Bundesregierung hat am 16. Mai 2018 eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/1943) zum internationalen Freiwilligendienstprogramm »weltwärts« beantwortet (Drucksache 19/2204). Im Unterschied zum DEval-Bericht über »weltwärts-Freiwillige und ihr Engagement in Deutschland« zielen die Fragen auf die Wirkung bzw. Problemfelder in den Zielstaaten von »weltwärts« ab: »Auslandskomponente und zukünftige Ausrichtung des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts«. Ergebnis der vielen Fragen ist eine sehr detailreiche Antwort, die viele Einzeldimensionen des Programms detaillierter diskutiert.

Antwort der Bundesregierung zu »weltwärts«
(PDF, 144 kB)

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BAGSO: Dortmunder Erklärung

Brücken bauen – das ist das zentrale Motiv der Erklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und ihrer 117 Mitgliedsorganisationen zum Abschluss des 12. Deutschen Seniorentages 2018. Mit dem Motto »Brücken bauen« sollen nicht nur Seniorinnen und Senioren, sondern Menschen jeden Alters ermutigt werden, auf andere zuzugehen und Teil einer solidarischen Gesellschaft und lebendigen Demokratie zu sein. Soziale Sicherheit, Pflege, Bildung, Digitalisierung sind einige der dann eingehender thematisierten Sachverhalte der Dortmunder Erklärung. Eröffnet wurde der Deutsche Seniorentag 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Dortmunder Erklärung der BAGSO (PDF, 952 kB)

Rede des Bundespräsidenten

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Tafel-Petition: Rentenpunkte für das Ehrenamt

Die Tafel Deutschland fordert mit einer Petition, dass langjähriges Ehrenamt mit Rentenpunkten belohnt wird. Das sei einerseits eine konkrete Anerkennung für geleistetes Engagement, andererseits ein Anreiz für den Nachwuchs. Dabei sieht die Tafel durchaus, dass das als Widerspruch zu einem Verständnis von Ehrenamt als unbezahlter Tätigkeit gesehen werden kann. Die Tafel-Petition »Rentenpunkte für das Ehrenamt« kann online unterstützt und mitgezeichnet werden.

Tafel-Petition

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Engagementkalender online & Relaunch

Das Team der »Engagement macht stark!« Kampagne freut sich über den Relaunch der neu entworfenen Website www.engement-macht-stark.de. »Wir haben sehr viel Herzblut investiert, um die Seite auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen. Wir wollten sie noch ansprechender, lebhafter und interessanter als bisher gestalten – ganz im Sinne unserer großen, bunten Engagement-Landschaft hier in Deutschland.«, so Kampagnenleiter Dieter Rehwinkel. Mit dem Onlinegang wurde gleichzeitig der neue Engagementkalender freigeschaltet. Ab jetzt können sich dort wieder bundesweit freiwillig Engagierte mit ihren Initiativen und Veranstaltungen eintragen. Damit werden sie Teil der bundesweit größten Freiwilligeninitiative.

Homepage »Engagement macht stark!«

Zum Engagementkalender

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Ernennung der Engagement-BotschafterInnen 2018

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey und Brigitta Wortmann vom SprecherInnenrat des BBE haben am 4. Juni die Engagement-BotschafterInnen 2018 ernannt. Deutschlands größte Freiwilligenbewegung – die Kampagne »Engagement macht stark!« – wählt jedes Jahr drei Persönlichkeiten aus, die auf ungewöhnliche Weise zeigen, was durch Engagement alles möglich ist. Sie stehen stellvertretend für die Millionen von Engagierten, die mit ihrem Tun das Leben in unserer Gesellschaft lebenswerter machen. Die Engagement-BotschafterInnen 2018 sind: Klaus Hirrich, FAL e.V. (Verein zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse westlich des Plauer Sees e.V.) aus Wangelin, Johannes Müller, CorrelAid e.V. aus Konstanz und Katja Sinko, The European Moment, aus Berlin-Brandenburg.

Weitere Informationen zur Ernennung der Engagement-BotschafterInnen

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Digitalisierung im Vereins- und Verbandsleben: Umfrage

Vereins- und Verbandsstrukturen müssen sich zunehmend an die digitalen Entwicklungen anpassen. Eine aktuelle Umfrage der campai GmbH möchte herausfinden, wo Problemfelder liegen und wie Zukunftsentwicklungen aussehen werden. Vereine und Verbände werden aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Die Umfrage wird circa 2 Monate lang freigeschaltet sein und dauert nur wenige Minuten. Die Ergebnisse sollen allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden.

Umfrage

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Stiftung Digitale Chancen: Digitale Bildung und Kultur

Mit dem Projekt »Kultur trifft Digital: Stark durch digitale Bildung und Kultur« ermöglicht die Stiftung Digitale Chancen sozial- und bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren das Erleben und Gestalten kultureller Werke mit Hilfe digitaler Medien. Es setzt sich aus einem eintägigen digitalen Orientierungsparcours und einem darauf aufbauenden zwei- bis fünftägigen kreativen medienpraktischen Projekt zusammen und soll in Kooperation mit mindestens zwei lokalen PartnerInnen als Bündnis für Bildung stattfinden. Diese PartnerInnen können Familien-, Freizeit- oder Jugendeinrichtungen sowie Kultureinrichtungen oder Freiwilligenagenturen sein. Interessenbekundungen können seit Mai 2018 fortlaufend eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Projekt

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Freiwilligenarbeit in der Frühen Hilfe: Dokumentation

Qualitätsgesicherte und effektive Freiwilligenarbeit in den Frühen Hilfen benötigt professionelle Begleitung ebenso wie starke regionale Netzwerke des Engagements. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) am 13. November 2017 in Wiesbaden eine Fachtagung zum Thema »Qualitätsentwicklung der Freiwilligenarbeit in den Frühen Hilfen«. Impulsvorträge und interaktive Methoden boten den Teilnehmenden Raum für die gemeinsame Reflexion von Potenzialen und Herausforderungen der Freiwilligenarbeit in den Frühen Hilfen. Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE, gab als Input der Konferenz einen Überblick über die vielfältigen Aspekte von Engagementpolitik und die damit verbundenen Anforderungen. Eine ausführliche Dokumentation der Tagung steht nun kostenlos zur Verfügung.

Dokumentation der Fachtagung

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Matzat: Selbsthilfe im Gesundheitswesen

Den Strukturen der Selbsthilfe im Gesundheitswesen widmet sich der Beitrag von Jürgen Matzat, Leiter der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Gießen. Matzat erläutert verschiedene Ausprägungen der Selbsthilfe wie zum Beispiel Gesprächs-Selbsthilfegruppen, Anonyme Gruppen, Kontaktstellen und Selbsthilfeorganisationen. Dabei thematisiert er u.a. auch das Problem der »Selbsthilfe als ›billiger Jakob‹«: Staatliche Stellen und Institutionen nutzen zunehmend die Selbsthilfe – aufgrund der mittlerweile anerkannten Kompetenz auf Seiten der Selbsthilfe und der dortigen hohen Solidarität und Zuwendungsbereitschaft – »als wohlfeile Abschiebemöglichkeit für unliebsame oder schwierige Fälle.« Der Beitrag ist in der Ausgabe 4/ 2018 im Hessischen Ärzteblatt – Die Zeitschrift der Landesärztekammer Hessen erschienen und online kostenlos abrufbar (Beitrag Seite 218-221).

Hessisches Ärzteblatt Ausgabe 4/2018 (PDF, 3,9 MB)

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Vereine, Stiftungen und Co als BildungspartnerInnen: Studie

Bildung hört niemals auf, sondern ist ein lebenslanger Prozess. In der Studie »Vereine, Stiftungen und Co: Die neuen Bildungspartner?«, herausgegeben von ZiviZ – Zivilgesellschaft in Zahlen, wird die Rolle von Vereinen, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen als Bildungsakteure und als Bildungspartner untersucht. Organisiert in knapp 300.000 gemeinnützigen Organisationen, engagieren sich rund 16 Millionen Menschen im Bildungsbereich. Bildung ist damit das zweitwichtigste Engagementfeld in Deutschland. Nur im Sport engagieren sich mehr Menschen. Die Studie stellt die Ergebnisse der Zusatzbefragung des ZiviZ-Survey vor. Um Potenziale von Bildungsakteuren in Zukunft nutzen zu können, definiert die Studie Handlungsempfehlungen an Politik und Zivilgesellschaft: z. B. sollten sich Vereine und Verbände stärker als Bildungsakteure positionieren, um sichtbarer zu werden.

Weitere Informationen und Download der ZiviZ-Studie

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Unternehmensengagement in Deutschland: CC-Survey 2018

Für knapp zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland ist regelmäßiges gesellschaftliches Engagement gelebte Praxis, so das Ergebnis des Corporate Citizenship Survey 2018 – die größte bundesweit repräsentative Befragung zum gesellschaftlichen Engagement von in Deutschland ansässigen Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass das Engagement der meisten Unternehmen nicht strategisch verankert ist. Nur wenige Unternehmen wissen zudem, wie ihr Engagement wirkt. Die Studie ist ein gemeinsames Projekt des Stifterverbands und der Bertelsmann Stiftung. Sie steht online kostenlos als Download zur Verfügung.

Weitere Informationen und Download der Studie

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 14. Juni 2018.

Redaktionsschluss ist der 8. Juni 2018.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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