Newsletter Nr. 22 vom 3.11.2016

Röbke: Die Quellen des Guten

Die Frage, warum bürgerschaftliches Engagement so attraktiv ist, ist das Thema des Beitrages von Dr. Thomas Röbke, Vorsitzender des BBE-SprecherInnenrates und geschäftsführender Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. Ziel des Beitrages ist es, Quellen und Motive bürgerschaftlichen Engagements als Zeit-, Geld- und Wissensstiftung fassbarer zu machen. Dabei widmet Röbke sich nicht nur individuellen Quellen und Motiven wie Mitleid oder Barmherzigkeit, Stärkung der Gemeinschaft und des Gemeinwohls oder Verwirklichung von Spaß und Freude in Kooperation mit anderen Menschen, sondern ebenso der Ökonomie der Bürgergesellschaft in Form von Genossenschaften und Stiftungen. Als ein motivübergreifend einigendes Band im bürgerschaftlichen Engagement sieht er ex negativo das Unbehagen an einer Kultur, die nur aus Gewinnstreben und Sachzwängen besteht. Ins Positive gewendet: »Die Gabe ohne die Kalkulation der Gegengabe ist eine besondere Form der Ökonomie, die in einer vom Tauschwert dominierten Gesellschaft tatsächlich etwas Außergewöhnliches schaffen kann.« Bei dem Beitrag handelt es sich um einen auf dem Stiftertag Nürnberg am 23. September 2016 gehaltenen Vortrag.

Beitrag von Dr. Thomas Röbke (PDF, 206 kB)

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Quack: Herausforderung Humanitäre Hilfe

Die Humanitäre Hilfe und die weitgehend fehlende politische Diskussion über sie sind Themen der Studie von Martin Quack. Sie beruht auf der Analyse von Interviews mit verschiedenen AkteurInnen der Humanitären Hilfe, von Sekundärliteratur und Originaldokumenten und wurde im Oktober 2016 gemeinsam von der Diakonie Katastrophenhilfe, Caritas International und Ärzte ohne Grenzen herausgegeben. Die Studie zeigt, dass Humanitäre Hilfe in Deutschland noch nicht als eigenständiges Politikfeld etabliert ist und so den weltweiten Herausforderungen und der aktiven Rolle deutscher Organisationen nicht gerecht wird. Humanitäre Hilfe ist in Deutschland in der Exekutive und im Ministerium selbst (Auswärtiges Amt) angesiedelt. Das Parlament spielt keine große Rolle. Entsprechend oberflächlich wird humanitäre Hilfe in Medien, Forschung und Bildung behandelt und sie bleibt, jenseits von Fachleuten, auch sprachlich unscharf.

Studie »Herausforderung Humanitäre Hilfe« (PDF, 1,91 MB)

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Kommunale Flüchtlingspolitik in Deutschland: Gutachten

Die kommunale Flüchtlingspolitik in Deutschland ist das Thema eines Gutachtens für die Friedrich-Ebert-Stiftung, verfasst von Hannes Schammann, Juniorprofessor für Migrationspolitik an der Universität Hildesheim, und Boris Kühn, Flüchtlings- und Integrationsbeauftragter der Stadt Mössingen. Im Gutachten wird die Flüchtlingspolitik in Deutschland aus einer kommunalpolitischen Perspektive beleuchtet und dabei auch die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in den Kontext der europäischen und deutschen Mehrebenendemokratie (Kommunen, Länder, Bund, Europa) eingeordnet. Ausführlich werden positive und negative Erfahrungen im Verhältnis Kommune und ehrenamtliche Flüchtlingshilfe mit Blick auf künftige Kooperationsformen thematisiert.

Gutachten von Hannes Schammann und Boris Kühn (PDF, 3,2 MB)

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Schöffenwahl: Bundesrat und Bundesregierung uneinig

Der Bundesrat fordert, dass künftig bei einer Schöffenwahl nicht mehr doppelt so viele Personen zur Wahl gestellt werden müssen, wie Ämter zu vergeben sind, sondern nur eineinhalbmal so viele. Dies geht aus seiner Stellungnahme vom 26. September 2016 zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Strafverfahren und zur Änderung des Schöffenrechts (18/9534) hervor, den die Bundesregierung dem Bundestag in einer Unterrichtung (18/10025) zusammen mit ihrer Gegenäußerung am 19. Oktober 2016 zugeleitet hat. Als Gründe führt der Bundesrat Schwierigkeiten an, genügend SchöffenkandidatInnen zu finden. Zugleich weist er darauf hin, dass das bisherige Verfahren bei den Nichtgewählten zu großer Frustration führe und diese auch später nicht mehr zur Verfügung stünden. Die Bundesregierung will an der geltenden Rechtslage mit der doppelten AnwärterInnenzahl aber festhalten, da die Vorschlagslisten auch die Grundlage für Ergänzungswahlen während der laufenden Schöffenperiode darstellen. Auch dabei müssten die Schöffenwahlausschüsse noch eine Auswahlmöglichkeit haben, da ansonsten die Vorschlagsliste schon die eigentliche Wahlentscheidung vorweggenommen hätte.

Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung (PDF, 908 kB)

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Fraktion Die Linke fordert neues Teilhaberecht

Mit einem Antrag vom 18. Oktober 2016 fordert die Fraktion Die Linke eine grundlegende Reform des Teilhaberechts für Menschen mit Behinderungen: »Das Teilhaberecht menschenrechtskonform gestalten« (18/10014). Sie kritisiert darin das geplante Bundesteilhabegesetz (BTHG), mit dem die Bundesregierung ab kommendem Jahr die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen neu organisieren möchte. Die Linke bewertet den Regierungsgesetzentwurf im Licht der UN-Behindertenrechtskonvention als einen Rückschritt. Nach dem Willen der Linken soll der Bundestag deshalb die Bundesregierung auffordern, »einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem das komplexe und vielschichtige Teilhaberecht grundlegend, umfassend und menschenrechtskonform unter Beteiligung der Menschen mit Behinderungen und ihren Selbstvertretungsorganisationen und Vereinen, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Schwerbehindertenvertretungen, Werkstatträten und der Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention auf Grundlage ihrer zahlreichen Stellungnahmen überarbeitet wird.« Unabhängig von diesem geforderten Neuentwurf sollen einige beabsichtigte unstreitige Verbesserungen in Kraft gesetzt werden.

Antrag der Fraktion Die Linke (PDF, 879 kB)

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Niedersachsen reformiert Kommunalverfassung für mehr Partizipation

Am 26. Oktober 2016 hat der Niedersächsische Landtag in zweiter Lesung eine Reform der Kommunalverfassung mit Änderungen des federführenden Ausschusses verabschiedet (17/6694): »Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes und anderer kommunalrechtlicher Vorschriften sowie über Gebietsänderungen im Bereich des Hafens Wilhelmshaven.« Damit wollen SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Themen »Modernes Kommunalverfassungsgesetz«, »Frauen- und Gleichstellungspolitik« und »Mehr Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger« aus ihrem Koalitionsvertrag für 2013 - 2018 weiter umsetzen. In der Gesetzesbegründung heißt es dabei zum Thema Bürgerbeteiligung ausdrücklich: »Mit dem Gesetzentwurf soll das bürgerschaftliche Engagement auf der kommunalen Ebene gefördert werden.« Dazu werden verschiedene Hürden wie Kostendeckungsvorschlag, die prozentuale Höhe von Quoren für die Gültigkeit von Abstimmungen oder die Anzahl der vorab einzusammelnden Unterschriften abgesenkt.

Gesetzestext mit Begründung (PDF, 452 kB)

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BBE zu Gast bei IBM Deutschland: Einladung

Alle interessierten BBE-Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen, sich den 5. Dezember 2016 für einen Besuch bei BBE-Mitglied IBM Deutschland GmbH in Ehningen vorzumerken. Im Kontext der Veranstaltung »Das BBE zu Gast bei IBM Deutschland« werden Gäste aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei IBM über das Thema Corporate Volunteering und Kompetenzen für und durch Engagement diskutieren. Nach Besuchen bei BP Europa SE und der Deutschen Telekom AG handelt es sich in diesem Jahr um die dritte Veranstaltung in der Reihe »Das BBE zu Gast bei... (einem Mitgliedunternehmen)«. Ziel des Formates ist es, den sektorenübergreifenden Fachdiskurs zu einem gesellschaftlichen Thema zu begleiten, Raum für den Austausch zu Themen des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen sowie die Möglichkeit zu schaffen, ein Mitgliedsunternehmen kennenzulernen. Einladungen zu der Tagesveranstaltung werden in Kürze versendet, das Programm auf der Homepage und im BBE-Newsletter veröffentlicht. Es gibt eine Begrenzung der möglichen Anzahl von Teilnehmenden. Anmeldungen können Sie gerne bereits heute an Sabrina Amalou, Referentin Bereich Netzwerkbetreuung und -entwicklung in der BBE-Geschäftsstelle, richten.

Kontakt Sabrina Amalou
E-Mail: sabrina.amalou(at)b-b-e.de

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»Engagierte Migranten«: Publikation

Engagierte Menschen mit Migrationshintergrund sind nicht mehr aus den Arenen des bürgerschaftlichen Engagements wegzudenken. Dabei gilt es die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie Chancengerechtigkeit ermöglichen und Zugangsbarrieren ausräumen. Der Sammelband »Engagierte Migranten. Teilhabe in der Bürgergesellschaft«, herausgegeben von Torsten Groß, Susanne Huth, Birgit Jagusch, Ansgar Klein und Siglinde Naumann, bildet den Stand der Fachdiskurse ab. Er ist entstanden aus den langjährigen Diskussionen der Arbeitsgruppe »Migration, Teilhabe, Vielfalt« des BBE. Der Band erscheint im Dezember 2016 und kann über den Wochenschau Verlag vorbestellt werden.

Weitere Informationen und Vorbestellung

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AG »Demografischer Wandel und Engagementförderung im lokalen Raum«: Sitzungsbericht

Am 12. Oktober 2016 tagte die Arbeitsgruppe »Demografischer Wandel und Engagementförderung im lokalen Raum« in der Geschäftsstelle des BBE in Berlin. Nach der Begrüßung und Eröffnung der 3. Sitzung der AG durch Dr. Julia Schlicht und Christoph Zeckra, SprecherInnenteam der AG, stellten sich die Teilnehmenden der Sitzung vor. Am Vormittag stand die Präsentation »Seniorengenossenschaften und die Genossenschaftsidee in der Kommune: Mögliche Rollen, Chancen, Grenzen« von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, Prof. für Sozialpolitik und Methoden der quantitativen Sozialforschung, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie, Universität zu Köln, im Mittelpunkt. Angeregt diskutierten die Teilnehmenden den inspirierenden Vortrag. Am Nachmittag stellte Susanne Kirsch (AS Berlin Applications GmbH & Co. KG) Hintergründe und Erfahrungsberichte digitaler Nachbarschaftshilfe am Beispiel der App »Do me a favour« vor. Anschließend gab Dr. Julia Schlicht vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) in Stuttgart unter der Überschrift »Verdirbt Geld die Moral?« einen Einblick in erste empirische Befunde zur Haltung von Geldzahlungen im Ehrenamt aus Sicht von Ehrenamtlichen und Einsatzleitungen in der organisierten Nachbarschaftshilfe. Abschließend berichteten alle Anwesenden über Neuigkeiten aus ihren Organisationen. Der Termin für die nächste Sitzung wird in Kürze bekannt gegeben.

Weitere Informationen zur AG

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Civil Academy: Jetzt für die 24. Runde bewerben!

Die 24. Runde der Civil Academy startet im Februar 2017! Bis zum 6. Dezember 2016 können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren mit ihrer Engagementidee bewerben und einen von 24 Stipendienplätzen erhalten. An drei Workshop-Wochenenden lernen sie von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und NGOs alle Basics, die junge Changemaker brauchen, um aus ihrer Projektidee Wirklichkeit werden zu lassen: Projektplanung, Projektmanagement, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit & Social Media. Mehr als 500 junge Menschen haben in den vergangenen Jahren die Civil Academy besucht. Viele von ihnen konnten Vereine gründen, Projekte starten, Sponsoren finden und Preise gewinnen. Zeit für neue Ideen, die unsere Welt ein kleines bisschen besser machen! Die Teilnahme ist komplett kostenfrei. Die Civil Academy ist ein gemeinsames Programm von BP Europa SE und BBE.

Weitere Informationen zur Civil Academy

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Neuer Praktikant in der Civil Academy

Seit dem 1. November 2016 hat die Civil Academy mit Felix Legeland weiteren Zuwachs bekommen. Im Verlauf seines »Economics« Studiums an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin absolviert er sein 6-monatiges Praktikum im BBE. Schon vor Beginn des Studiums sammelte er im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes erste Erfahrungen in diesem Bereich. Als Praktikant der Civil Academy greift er dem Team in den Bereichen Social Media und Veranstaltungsmanagement nun unter die Arme und freut sich auf gute Zusammenarbeit!

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Mitglied des Monats: Europa-Union Deutschland (EUD)

Seit 70 Jahren setzt sich die überparteiliche Europa-Union für ein demokratisches, transparentes und bürgernahes Europa ein. Mit rund 17.000 Mitgliedern ist sie die größte Bürgerinitiative für Europa in Deutschland. Ihre Ehrenamtlichen engagieren sich auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene für die europäische Einigung. Die EUD und ihr Jugendverband Junge Europäische Föderalisten (JEF) informieren über aktuelle Europapolitik und machen mit ihren Kampagnen den Nutzen der EU für die Menschen sichtbar. Demokratie und Teilhabe auf europäischer Ebene zu stärken ist eines ihrer zentralen Anliegen. Deshalb fördert die EUD den Dialog zwischen BürgerInnen und Politik. Durch ihre Mitglieder in den Parlamenten rückt sie Europa dort in den Fokus und bringt ihre Positionen in den politischen Prozess ein. 2016 rief sie die bundesweite Bürgerdialogreihe »Europas Grenzen: Wir müssen reden!« ins Leben. In Berlin veranstaltet sie regelmäßig in Kooperation u.a. mit dem BBE den Europäischen Abend zu aktuellen EU-Themen. Europa-Professionell, ihr Netzwerk von beruflich mit europäischen Themen befassten Mitgliedern, verleiht seit 2011 die Europa-Lilie u.a. in den Kategorien europapolitische Leistung und bürgerschaftliches Engagement.

Weitere Informationen zur Europa-Union Deutschland

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Interkulturelle Netzwerke: Abschlusstagung des Transferprojekts

Am 11. November 2016 findet die Abschlusstagung des bundesweiten Transferprojektes »Interkulturelle Netzwerke - Bildungsbeauftragte für junge Menschen!« in Bonn statt. Im Rahmen des Transferprojektes wurden acht Bundesländer und elf Transferprojektstandorte als Kooperationspartner gewonnen. Das Transferprojekt hat zum Ziel, die Bildungsintegration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Einwanderungsgeschichte in den regionalen Bildungsnetzwerken zu verbessern. Auf der Tagung sollen die Ergebnisse des Transferprojektes vorgestellt werden. Zudem werden die Urkunden und Zertifikate an die beteiligten ehrenamtlichen Bildungsbeauftragten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung übergeben. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Abschlusstagung

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3. Runder Tisch 2016 »Zivilgesellschaft.Berlin«

Am 30. November 2016 findet der dritte Runde Tisch 2016 »Zivilgesellschaft.Berlin« in der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung statt. Der Runde Tisch wird das Thema »Kooperation von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren in der lokalen Bürgergesellschaft - Trends, Entwicklungen, Anforderungen für die Zukunft« behandeln. Gastgeber ist die Landesfreiwilligenagentur Berlin, gemeinsam mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin. Anmeldeschluss ist der 18. November 2016.

Weitere Informationen zum 3. Runden Tisch 2016

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»Kommunen gestalten Integration«: Fachtag Kultur

Den Kommunen kommt bei der Gestaltung von langfristiger Integration eine Schlüsselrolle zu. Sie stehen bei Fragen der Unterbringung an erster Stelle und haben vielfältige Möglichkeiten der Gestaltung von Integration - gerade im Kontext sozialer und kultureller Arbeit. Der Fachtag »Kommunen gestalten Integration« am 8. Dezember 2016 in Dresden will Einblicke ermöglichen, wie aus theoretischen Konzepten praktisch gelebte Integration wird und wie mit Schwierigkeiten zukunftsweisend umgegangen werden kann. Der Fachtag knüpft an die Tagung »Soziokultur gestaltet Integration« an, der am 31. Mai 2016 stattgefunden hat. Er ist eine Kooperationsveranstaltung der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. Die Tagungsplätze sind begrenzt, die Gebühr beträgt 130 Euro. Mitglieder des Landesverbandes Soziokultur erhalten einen Rabatt von 40 Prozent.

Weitere Informationen zum Fachtag

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»Ehrenamt in der Kultur«: Fachtagung

Am 20. und 21. Januar 2017 findet die Fachtagung »Ehrenamt in der Kultur - Zukunft des freiwilligen Engagements« in der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen statt. Auf der Fachtagung soll eine Bestandsaufnahme von Ehrenamt in der Kultur in Fachimpulsen vorgenommen werden, gute Praxis vorgestellt und Herausforderungen und Perspektiven gemeinsamen Handelns in Workshops diskutiert werden. Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) mit dem Arbeitskreis Musik in der Jugend, der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, dem Bund Deutscher Amateurtheater, der Deutschen Bläserjugend und der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen. Sie wird unterstützt von Jeunesses Musicales Deutschland und der Deutschen Chorjugend. Eine Anmeldung ist bis zum 21. November 2016 möglich.

Weitere Informationen zur Fachtagung in Trossingen

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»Digitaler Staat«: Call for Papers

Am 9. und 10. Mai 2017 wird in Berlin zum 20. Mal der Verwaltungsmodernisierungskongress »Effizienter Staat« stattfinden. Dann jedoch unter dem Namen »Digitaler Staat«. Mit der Umbenennung soll die Bedeutung der Digitalisierung als über allem stehende Querschnittsaufgabe für den Staat und seine Verwaltung noch stärker in den Fokus gestellt werden. Zudem wird der Kongress inhaltlich um drei Themenkanäle erweitert: »Digitale Verwaltung«, »Haushalt und Finanzen« und »Arbeit und Personal«. Für die Veranstaltung werden noch gute Beispiele und neue Studien aus den drei neuen Themenkanälen gesucht. Der Call for Papers richtet sich an Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz. Interessierte können ihre Kurzbeschreibung des möglichen Vortrags noch bis zum 2. Dezember 2016 einsenden (max. 2.500 Zeichen).

Weitere Informationen zur Konferenz und zum Call for Papers

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Mein gutes Beispiel: Wettbewerb

Die Bertelsmann Stiftung und der Verein Unternehmen für die Region e.V. suchen gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks kleine, mittelständische und familiengeführte Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren und Verantwortung für ihre Region übernehmen. Der Wettbewerb »Mein gutes Beispiel« wird jährlich seit 2011 durchgeführt. Ausgezeichnet wird zum Beispiel das Engagement in den Bereichen Bildung, Kultur, Integration, Bekämpfung sozialer Benachteiligung oder Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis zum Thema »Gesundheit« verliehen. Bewerbungsfrist ist der 13. Januar 2017. Die Preisverleihung findet am 30. März 2017 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb »Mein gutes Beispiel«

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Schönsee: Migrantenorganisationen in der Einwanderungsgesellschaft

Am 20. Oktober 2016 fand die Bilanztagung »Teilhabe Konkret - Migrantenorganisationen in der Einwanderungsgesellschaft« zum Strukturförderprojekt des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BaMF) in der Kalkscheune in Berlin-Mitte statt. Organisatoren und Gastgeber der Tagung waren die zehn an dem Förderprojekt beteiligten Migrantendachverbände. Rund 100 VertreterInnen dieser Verbände und ihrer Mitgliedsorganisationen kamen zusammen, um gemeinsam zurück und in die Zukunft zu blicken. Was wurde in der dreijährigen Förderphase erreicht? Und wie geht es in den nächsten Jahren weiter? Neben diesen zentralen Fragen diskutierten die Teilnehmenden unter Beteiligung von VertreterInnen aus Politik und Wissenschaft insbesondere auch die Rolle des Engagements von Migrantenorganisationen für die Gestaltung des guten Zusammenlebens in der Vielfaltsgesellschaft. Lisa Schönsee, Mitarbeiterin im Kampagnenteam für das Projekt »Geflüchtete, Migration, Integration und Engagement« und Projektmitarbeiterin »Bürgerhaushalt« im BBE, fasst in ihrem Beitrag die Tagung zusammen.

Beitrag von Lisa Schönsee (PDF, 177 kB)

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»Forschen und Lehren mit der Gesellschaft«: Publikation

Der Sammelband »Forschen und Lehren mit der Gesellschaft«, herausgegeben von Karsten Altenschmidt und Wolfgang Stark, beleuchtet »Community Based Research (CBR)« als Ansatz, um Forschung und Lehre mit gesellschaftlichem Wandel und Fragen des Gemeinwesens zu verbinden. Der Band versteht sich als Praxishandbuch und vereint daher einen konzeptionellen Leitfaden zu CBR mit praktischen Umsetzungsbeispielen. Anhand von neun Projektportraits präsentieren WissenschaftlerInnen und Lehrende ihre Erfahrungen mit CBR im Rahmen von Lehrveranstaltungen, in denen Studierende mit zivilgesellschaftlichen PartnerInnen an Forschungsfragen unter der Zielsetzung der Gemeinnützigkeit gearbeitet haben. Die Publikation richtet sich an Dozierende und Studierende der Pädagogik und Sozialwissenschaften, an PraktikerInnen in der Hochschulentwicklung und -didaktik, in Stiftungen sowie gemeinnützigen Einrichtungen, an Lehrende sowie Führungs- und Leitungskräfte in Hochschulen und Nonprofit-Organisationen.

Weitere Informationen zur Publikation »Forschen und Lehren mit der Gesellschaft«

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Stellenausschreibung

Das Deutsche Institut für Menschenrechte e.V. sucht in Berlin zum 1. Januar 2017, vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen, eine/n wissenschaftliche/n MitarbeiterIn für das Projekt Richterqualifizierung im Themenfeld Rassismus (Sozial- oder HumanwissenschaftlerInnen). Die Bewerbungsfrist endet am 16. November 2016, 12:00 Uhr. Die Vorstellungsgespräche finden am 28. und 29. November 2016 statt.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 17. November 2016.

Redaktionsschluss ist der 10. November 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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