Newsletter Nr. 16 vom 11.8.2016

Den LeserInnen dieses Newsletters wird auffallen, dass wir als Redaktion die Bezeichnungen zweier Rubriken, die seit Jahren unverändert geblieben waren, geändert haben. In einer Ausgabe, in der sich der Schwerpunkt mit dem Thema »Erinnerungs-Kultur für Engagement« beschäftigt, kann man nicht stillschweigend darüber hinweggehen. Beide Änderungen dienen dazu genauer zu beschreiben, was in diesen Rubriken schon seit längerer Zeit Platz findet. Aus »Engagementpolitik und Engagementförderung« wird »Engagementpolitik und Engagementdebatte«. Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass es engagementpolitisch relevante Debatten gibt, die wir jenseits länger geplanter Schwerpunkte mit Gastbeiträgen abbilden. Teils geht es dabei um eine besondere aktuelle Relevanz, teils kommt es aber auch auf ein dynamisches Wechselspiel von Aktion und Reaktion, Diskurs und Gegendiskurs an, der nicht zur Logik eines Schwerpunktes passt. Beispiele hierfür sind in diesem Jahr die Beiträge zur Vereinbarkeit von politischem Handeln und Gemeinnützigkeit sowie die Diskussion des Freiwilligensurveys 2014. Gleichzeitig wird die Rubrik »Fachdiskurs« durch die präzise Inhaltsbeschreibung dessen, was sich dort tatsächlich findet, abgelöst: »Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen«. Beide Änderungen sind auch Ausdruck davon, dass sich der engagementpolitische Diskurs in Deutschland stabilisiert und vertieft hat. 

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Strachwitz: Erinnerungspolitik und Engagementpolitik

Das Verhältnis von Erinnerungspolitik und Engagementpolitik ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Rupert Graf Strachwitz, Vorstand der Maecenata Stiftung, München/Berlin. Dabei sieht Strachwitz es als eine vielfach vernachlässigte Bildungsaufgabe an, lebendige Erinnerung erfahrbar und erlebbar zu machen. Erinnerung an engagementpolitische Orte und Ereignisse tut not, muss aber auch einer vorherrschenden Erinnerungskultur abgerungen werden, die die Erzählung von Herrschaft in den Mittelpunkt stellt: »Wir müssen herausfinden aus der Gesellschaft, in der der Staat der zentrale Bezugspunkt darstellt; wir müssen umschalten in einen zivilgesellschaftlich orientierten Modus, in dem Engagement eine zentrale Komponente ist.«

Gastbeitrag von Dr. Rupert Graf Strachwitz (PDF, 167 kB)

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Priller/ Alscher: Genossenschaftsidee als immaterielles Kulturerbe

Die Nominierung im März 2015 der Genossenschaftsidee als deutscher Beitrag für das immaterielle Kulturerbe der Menschheit ist der Gegenstand des Gastbeitrages von Dr. sc. Eckhard Priller, Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft, Berlin, und Dr. Mareike Alscher, Forschungszentrum Bürgerschaftliches Engagement des Instituts für Sportwissenschaft, Abteilung Sportsoziologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Anhand der Geschichte und der Prinzipien der Genossenschaftsidee zeigen Priller und Alscher, inwiefern diese Nominierung gerade auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einordnung in die zivilgesellschaftliche Debatte angebracht und zu begrüßen ist: »Die zivilgesellschaftliche Dimension von Genossenschaften liegt in der Idee gemeinschaftlicher Selbstorganisation, der Einbindung zivilgesellschaftlichen Engagements und in der solidar-ökonomischen Ausrichtung.«

Gastbeitrag von Dr. sc. Eckhard Priller und Dr. Mareike Alscher (PDF, 171 kB)

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Löber: Von der Bürgerinitiative zur Cranach-Stiftung

Der Weg von der Bürgerinitiative zur Rettung der Cranach-Häuser in Wittenberg zur heutigen Cranach-Stiftung ist das Thema des Gastbeitrages von Eva Löber, Vorstandsvorsitzende der Cranach-Stiftung. Dieser Weg begann mit einem Aufruf zur Rettung der Cranach-Höfe am 7. November 1989, der aus einem kirchlichen Gesprächskreis unter Leitung von Friedrich Schorlemmer kam und in den Wittenberger Kirchen im »Gebet um Erneuerung« verlesen wurde. Nach einer Skizzierung der verschiedenen Meilensteine und daran beteiligter AkteurInnen resümiert Löber: »Die Visionen aus dem Jahr 1989 haben sich realisiert, fast alle Häuser der Cranach-Höfe sind fertig saniert und werden genutzt. Nun liegt die große Verantwortung im Umgang mit diesem kulturellen Erbe und seiner Pflege und Erhaltung.«

Gastbeitrag von Eva Löber (PDF, 158 kB)

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Kommune 2.0-Integrationskonferenz

Damit Integration gelingen kann, müssen verschiedene Organisationen für Bildung, für öffentliche und private Fürsorge und für den Arbeitsmarkt mit den zivilgesellschaftlichen AkteurInnen auf kommunaler Ebene möglichst effizient zusammenwirken. Die Kommune 2.0-Integrationskonferenz mit dem Titel »Wie kann kommunales Integrationsmanagement gelingen?«, am 22. August 2016 in Osnabrück, bietet erste Orientierungen zu aktuellen Herausforderungen des digital unterstützten Integrationsmanagements. Die Konferenz beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragestellungen: Welchen Einfluss haben Kommunen auf die Entwicklung einer durch digitale Medien zunehmend geprägten sozialen Wirklichkeit? Welche Gestaltungsmöglichkeiten in den digitalen Medien können Kommunen nutzen? Welche Anforderungen müssen erfüllt werden? Welche Rollen übernehmen die unterschiedlichen kommunalen AkteurInnen? Wie tragen digitale Medien zum Gelingen bei? Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 17. August 2016.

Weitere Informationen zur Integrationskonferenz (PDF, 583 kB)

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6. Berliner Engagementwoche

Die 6. Berliner Engagementwoche findet vom 9. bis 18. September 2016 statt. Das diesjährige Motto lautet: »Menschenrechte leben - engagiert«. Die Berliner Engagementwoche bietet Projekten in Berlin eine Plattform, um sich vorzustellen und möchte damit das multikulturelle und vielfältige Engagement in der Stadt sichtbar machen. Im Wochenkalender können sich Aktive mit ihrer Aktion eintragen und Interessierte nach Aktivitäten im Rahmen der Berliner Engagementwoche recherchieren.

Weitere Informationen zur Berliner Engagementwoche

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Telefonseelsorge Berlin: Fachtag zum 60. Geburtstag

Anlässlich ihres 60. Geburtstages veranstaltet die Berliner Telefonseelsorge am 8. Oktober 2016 den Fachtag »Ist da jemand? Einsamkeit auch in total vernetzten Zeiten«. Die Veranstaltung findet in der Jugendherberge Berlin-Ostkreuz statt. Eingeladen sind alle ehrenamtlich tätigen TelefonseelsorgerInnen Berlins sowie ExpertInnen und Mitarbeitende aus der Sozialen Arbeit in Berlin.

Weitere Informationen zum Fachtag der Berliner Telefonseelsorge

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»Daseinsvorsorge und Zusammenhalt«: DASL/ ARL Jahrestagung

Vom 16. bis 17. September 2016 findet die Tagung »Daseinsvorsorge und Zusammenhalt« in Hannover statt. Die gemeinsame Jahrestagung der Akademie für Raumforschung und Stadtplanung (ARL) und der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) setzt sich mit der Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse auseinander. Gemeinden, Städte und Regionen stehen vor der Aufgabe, Einrichtungen der Daseinsvorsorge zu erhalten und veränderten Anforderungen anzupassen. Dabei müssen sie die Auswirkungen des demografischen Wandels, vielerorts abnehmende finanzielle Handlungsspielräume und die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigen. Ziel der Tagung ist es, innovative Steuerungsansätze zu diskutieren und den Denkrahmen für mögliche Leitvorstellungen im Bereich der Daseinsvorsorge neu zu bestimmen. Die Anmeldung ist bis zum 10. September 2016 möglich.

Weitere Informationen zur DASL/ ARL Jahrestagung

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Identitäre Bewegung: Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE

Die Bundesregierung hat mit Datum vom 19. Juli 2016 eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke (18/9014) zur »Identitären Bewegung Deutschland« beantwortet (18/9218). In den 20 Fragen geht es um die Formen der Beobachtung durch staatliche Stellen, um ihre Ideologie, ihre Verbreitung oder ihnen zuzuordnender Aktionen. Die Bundesregierung geht von einer hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Zahl an Aktiven aus. Ihr erstes öffentliches Auftreten wird auf den 10. Oktober 2012 mit einem Auftritt bei Facebook datiert. Auch europaweite Vernetzungen und Kooperationen sind Gegenstand der Antwort.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 157 kB)

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Archive für Soziale Bewegungen: Positionspapier

Am 6. Juli 2016 wurde vom Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) ein Positionspapier zu den Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen publiziert, das im Februar 2016 vom Gesamtvorstand verabschiedet worden war: »Zur Zukunft der Archive von Protest-, Freiheits- und Emanzipationsbewegungen - Positionspapier des VdA zu den Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen«. Darin lenkt er die öffentliche Aufmerksamkeit auf die archivierten bzw. zu archivierenden Quellen der Neuen Sozialen Bewegungen, die vielerorts gefährdet sind - obwohl sie für die Sicherung des kulturellen Erbes, die Geschichtsschreibung und das Verständnis der Bundesrepublik Deutschland von großer Bedeutung sind. Darin geht es neben dem Erhalt bzw. Ausbau vorhandener Strukturen auch um die Entlastung von Kommunen bei der Finanzierung, um Verbundlösungen, ein zentrales Auffangarchiv und die Errichtung einer Stiftung.

Positionspapier des VdA (PDF, 145 kB)

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Woche des bürgerschaftlichen Engagements: Auftaktveranstaltung

Am 16. September 2016 findet die Auftaktveranstaltung zur 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements (16. bis 25. September 2016) im »DRIVE. Volkswagen Group Forum« statt. Die Teilnehmenden können sich auf die Engagement-BotschafterInnen 2016, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig und auf den Austausch mit vielen Gleichgesinnten im Rahmen eines anregenden Empfangs freuen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Anmeldeschluss ist der 9. September 2016. Um frühzeitige Registrierung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.

Anmeldung

Weitere Informationen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

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Woche des bürgerschaftlichen Engagements: Engagementkalender

Veranstaltungen, die in der 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 16. bis 25. September 2016 stattfinden, können weiterhin in den Engagementkalender eingetragen werden. Alle BürgerInnen, Initiativen, Vereine, Stiftungen, Verbände und Unternehmen sind herzlich eingeladen, ihre Veranstaltungen - sei es ein Tag der offenen Tür, eine Diskussionsveranstaltung, eine Lesung, ein Workshop, freiwillige Arbeitseinsätze, Ausflüge oder etwa Sportveranstaltungen - im Engagementkalender zu registrieren. Die Veranstaltungen können ganz einfach mit Termin und kurzer Beschreibung eingetragen werden. Nach der Registrierung können das aktuelle Aktionslogo, Anzeigen und personalisierbare Vorlagen für Plakate heruntergeladen werden, mit denen die eingetragene Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche beworben werden kann.

Engagementkalender

Weitere Informationen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

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Deutscher CSR-Preis 2017: Ausschreibung

Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die in besonderer Weise nachhaltig wirtschaften oder gesellschaftlich engagiert sind, können sich bis zum 15. November 2016 um den Deutschen CSR-Preis bewerben. Der Preis wird in diesem Jahr in verschiedenen Kategorien verliehen: Der CSR-Award für »Herausragendes CSR-Engagement von Personen« in Deutschland und Europa. Weitere Kategorien sind: Biodiversitätsmanagement zum Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt, CO2-Vermeidung als Beitrag zum Klimaschutz, CSR in der Lieferkette, CSR-Kommunikation, Gender Diversity, Vorbildliche Kooperation eines Unternehmens mit NGOs/NPOs und der Wissenschaftspreis des Deutschen CSR-Forums - Academic CSR Award. Schließlich wird ein CSR-Preis in der Kategorie Bürgerschaftliches Engagement in Zusammenarbeit mit dem BBE und der Sonderpreis »Gelungene Maßnahme zur Flüchtlingsintegration« vergeben. Brigitta Wortmann, im SprecherInnenrat des BBE und Senior Political Adviser, BP Europa, Berlin, ist Vorsitzende der Jury für die Kategorie Bürgerschaftliches Engagement. Die Preisverleihung findet am 4. April 2017 in Ludwigsburg bei Stuttgart im Rahmen der Gala des Deutschen CSR-Forums statt.

Weitere Informationen zum Deutschen CSR-Preis

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Mitglied des Monats: ZWAR e.V. Zwischen Arbeit und Ruhestand

Der ZWAR e.V. setzt sich für die Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft durch die Förderung von Eigenverantwortung und Selbstorganisation auf allen Ebenen ein. Er unterstützt die Kommunen in Nordrhein-Westfalen (NRW) dabei, die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Zentrales Projekt des ZWAR e.V. ist die vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW geförderte ZWAR Zentralstelle NRW. Sie berät und qualifiziert Kommunen in NRW beim Aufbau gemeinwesenorientierter Strukturen zur Partizipation älterer Menschen sowie beim Aufbau selbstorganisierter ZWAR Netzwerke für Menschen ab 55 Jahren. Für die 185 ZWAR Netzwerke in NRW bietet sie Qualifizierungs- und Vernetzungsveranstaltungen an. ZWAR Netzwerke gibt es bereits in über 60 Kommunen. Sie erreichen Menschen ab 55 Jahren, die selbstorganisiertes und selbstbestimmtes Engagement bevorzugen und beleben und stärken die Stadtteile durch gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung im Pflegevorfeld. Auch das bürgerschaftliche Engagement kommt nicht zu kurz. ZWAR Netzwerke engagieren sich u.a. in der Nachbarschaftshilfe und in der Unterstützung von sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen.

Weitere Informationen zum ZWAR e.V.

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Gute Vereinsführung: Fortbildung

Am 1. September 2016 findet die Fortbildung »Gute Vereinsführung: Effektive Führungs- und Kontrollstrukturen in der Praxis« in Bonn statt. Die Erwartungen an die Professionalität von gemeinnützigen Organisationen sind in den letzten Jahren gewachsen. Steigende Transparenzansprüche in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft und mediale Skandale verleihen den Stimmen nach effektiven Kontrollen Nachdruck. Eine funktionierende Selbstregulierung und ein regelmäßiger Austausch zwischen Führungspersonal aus entwicklungspolitischen NRO sind daher wichtige Hilfen, um rechtliche Entwicklungen vorherzusehen, Organisationsstrukturen zukunftssicher zu machen und Risiken zu minimieren. Die Fortbildung richtet sich an Vorstände, GeschäftsführerInnen und AbteilungsleiterInnen, die sich über aktuelle und kommende Herausforderungen im NRO-Management informieren und austauschen möchten. Eine Anmeldung ist bis zum 25. August 2016 online möglich.

Einladung und Programm (PDF, 441 kB)

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Jugend. Medien. Digital: DBJR|barcamp

Am 10. September 2016 findet das DBJR|barcamp »Jugend. Medien. Digital« in Berlin statt. Auf dem Barcamp des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) soll über Herausforderungen des digitalen Zeitalters diskutiert und mögliche Chancen ermittelt werden. Dabei geht es um digitale Entwicklungen, Apps, Tools, neue Medienformate, Medien- und Netzpolitik, Medienpraxis und Medienpädagogik. Der DBJR möchte alle vernetzen, die sich mit Jugend, Medien und Digitalem beschäftigen und bietet hierzu 60 Plätze, fünf Raume und vier Zeitfenster an, damit mindestens 20 Sessions stattfinden können. Die Teilnahme ist kostenlos. Reisekosten werden nicht erstattet. Verpflegung und Getränke sind während des Barcamps frei.

Weitere Informationen zum Barcamp

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startsocial-CoacherInnen gesucht

Menschen, die ihre fachliche Expertise und ihr Know-how für einen guten Zweck einsetzen und eine soziale Initiative bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen möchten, können sich noch bis Ende August 2016 als startsocial-Coach bewerben. Startsocial-Coaches sind erfahrene Fach- oder Führungskräfte mit Kernkompetenzen (z. B. Controlling, Marketing, Personalmanagement, IT, Recht) oder GeneralistInnen mit Managementerfahrung und Führungskompetenz. Ehrenamtlich - bei einem Zeitaufwand von durchschnittlich vier Stunden pro Woche - begleiten sie im Tandem mit einem zweiten Coach eine soziale Initiative von Anfang November 2016 bis Februar 2017. Startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Unter dem Motto »Hilfe für Helfer« vergibt startsocial jährlich 100 Beratungsstipendien an ausgesuchte soziale Initiativen. Ziel ist, die StipendiatInnen über einen begrenzten Zeitraum qualitativ hochwertig zu beraten, um ihnen damit ein solides Fundament für ihre zukünftige Weiterentwicklung zu geben.

Weitere Informationen zum startsocial-Coach

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»Mach Dein Projekt groß«: Skalierungs-Stipendium

Unter dem Motto »Mach Dein Projekt groß« schreibt die Stiftung Bürgermut ein Skalierungs-Stipendium für Organisationen aus, die ihr Projekt verbreiten möchten. In einem viermonatigen Take-Off-Seminar wird der Projekttransfer vorbereitet: von der Entwicklung der Transfermaterialien bis hin zur Akquise und Koordination von Projektnehmern oder dem Aufsetzen eines Vertrags. Zeitgleich wird das Transferkonzept an einem Pilotstandort erprobt und optimiert. Das Take-off Seminar richtet sich an Organisationen, die sich bereits intensiv mit den Fragen des Transfers auseinandergesetzt haben, ein oder mehrere Transfermöglichkeiten erarbeitet haben und diesen nun den letzten Schliff geben möchten. Das Projekt sollte an mindestens einem weiteren Standort umgesetzt worden sein oder die Etablierung eines weiteren Standortes unmittelbar bevor stehen sowie evaluiert und die Wirkung belegt sein. Das Seminar ist Bestandteil des openTransfer Accelerator-Programms der Stiftung Bürgermut mit Unterstützung der aqtivator gGmbH. Bewerbungsfrist ist der 1. September 2016.

Weitere Informationen zum Skalierungs-Stipendium

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Smart Hero Award 2016: Publikumsvoting

Die Nominierten für den Smart Hero Award 2016 stehen fest. Aus über 350 eingereichten Projekten wählte die Stiftung Digitale Chancen 14 FinalistInnen für den Preis aus. In diesem Jahr ehrt der Smart Hero Award Projekte aus den Bereichen »Akzeptanz in der Gesellschaft«, »Leben mit Krankheit« und »Couragiertes politisches Engagement«. Erstmals gibt es außerdem eine eigene Kategorie für die Flüchtlingshilfe. Eine unabhängige Jury wird über die GewinnerInnen in den einzelnen Kategorien entscheiden. Daneben kann die Öffentlichkeit bis zum 1. September 2016 per Onlineabstimmung über den oder die GewinnerIn des Publikumspreises entscheiden. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die GewinnerInnen werden am 20. September 2016 bei einer Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Bereits zum dritten Mal lobt die Stiftung Digitale Chancen gemeinsam mit Facebook den Smart Hero Award aus.

Weitere Informationen zum Smart Hero Award

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Prototype Fund gestartet

Mit dem Prototype Fund der Open Knowledge Foundation Deutschland hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Förderprogramm gestartet, das gezielt gemeinnützige Open-Source-Projekte ermöglichen und stärken soll. Das Programm unterstützt die Entwicklung neuer digitaler Werkzeuge für BürgerInnen (Civic Tech) und Anwendungen für einen aufgeklärten Umgang mit Daten (Data Literacy). Mit dem Prototype Fund stehen in den nächsten drei Jahren insgesamt 1,2 Millionen Euro für die Förderung von Projekten mit hohem Praxisbezug und schneller Umsetzung zur Verfügung. Software-EntwicklerInnen, HackerInnen und Kreative erhalten eine Förderung von bis zu 30.000 Euro für Projekte mit sechs Monaten Laufzeit. Die Förderung soll EntwicklerInnen die Möglichkeit geben, Annahmen zu testen, Ideen zu erproben und erste Prototypen zu bauen. Durch die Open-Source-Lizenzierung der Ergebnisse können diese von Dritten genutzt und weiterentwickelt werden. Damit wird unter anderem auch eine nachhaltige Software-Entwicklung in Deutschland gefördert. Die Bewerbungsfrist für die erste Förderrunde ist der 30. September 2016. In den nächsten drei Jahren soll es insgesamt vier Förderrunden geben.

Weitere Informationen zum Prototype Fund

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Wenig erreichte Zielgruppen der politischen Bildung: Online-Umfrage

Die Transferstelle politische Bildung hat im Rahmen ihres aktuellen Jahresthemas »Wenig erreichte Zielgruppen der politischen Bildung - Forschung zu Zugangsmöglichkeiten« eine Online-Umfrage gestartet. Sie geht der Frage nach, um welche Zielgruppen sich die politische Bildung mehr bemühen sollte und welche Maßnahmen als besonders wichtig erachtet werden, um mit diesen Zielgruppen zu arbeiten. Die Umfrage wird bis zum 25. November 2016 freigeschaltet sein. Die Umfragedauer beträgt etwa drei Minuten. Die Ergebnisse werden am 5./6. Dezember im Rahmen der Jahrestagung »Wie geht's? Wenig erreichte Zielgruppen der politischen Bildung - Zugangsmöglichkeiten« in Berlin veröffentlicht.

Umfrage

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Engagement und soziale Benachteiligung: Publikation

Was führt Menschen, die von sozialer Benachteiligung betroffen sind, dazu, sich freiwillig im Rahmen eines Engagements für andere einzusetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Publikation »Freiwilliges Engagement und soziale Benachteiligung. Eine biografische Studie mit Akteuren in schwierigen Lebenslagen« von Sandra Meusel. In differenzierten Fallportraits, die auf biografisch-narrativen Interviews und Familiengenogrammen basieren, zeigt Meusel auf, wie sich das Engagement im biografischen Verlauf herausbildet. Durch Typenbildungen werden die jeweilige biografische Bedeutung des freiwilligen Engagements verdeutlicht und Handlungsmöglichkeiten für die Sozialarbeit und die Sozialpolitik diskutiert.

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Muslimische Wohlfahrtspflege in Deutschland: Publikation

Die Publikation »Muslimische Wohlfahrtspflege in Deutschland« von Rauf Ceylan und Michael Kiefer stellt die Notwendigkeit von muslimischen Wohlfahrtsverbänden heraus und zeigt mögliche Wege zur Etablierung auf. Die Autoren skizzieren die freie Wohlfahrtspflege in Deutschland, ihre Geschichte sowie juristische Bestimmungen, Aufgaben und Handlungsfelder. Ebenso stellen sie aktuelle Fragen und Herausforderungen für die Wohlfahrtspflege infolge von Pluralisierungs- und Heterogenisierungsprozessen sowie die Geschichte der Moscheegemeinden, ihre Transformation und gegenwärtige Praxisfelder dar. Abschließend werden mögliche Handlungsoptionen für eine konkrete Umsetzung der Verbandsarbeit, Best Practice Beispiele als Leuchtturmprojekte sowie mögliche Berufsfelder aufgezeigt. Der Band richtet sich an MigrationsforscherInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, politische EntscheidungsträgerInnen, VertreterInnen der Moscheengemeinden sowie an Studierende des Studiengangs Islamische Theologie/ Muslimische Sozialarbeit.

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Stellenausschreibungen

Die Tafel-Akademie gGmbH sucht in Berlin frühestens zum 1. Oktober 2016 eine/n BildungsreferentenIn für 38,5 Std./Woche. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit der Option auf Verlängerung. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVÖD 11. Bewerbungsfrist ist der 31. August 2016.

Im Auftrag des Bezirks Berlin-Lichtenberg eröffnet die Stiftung Unionhilfswerk Berlin eine neue Freiwilligenagentur. Hierzu wird zum 15. September 2015 eine/n Freiwilligen-KoordinatorIn (Arbeitszeit 62,5 Prozent) gesucht. Die Stelle ist vorerst befristet für ein Jahr. Bewerbungsfrist ist der 25. August 2016.

Aktuelle Stellenausschreibungen

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 25. August 2016.

Redaktionsschluss ist der 18. August 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

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