Newsletter Nr. 14 vom 14.7.2016

Ernst-Pörksen: Politische Intervention gemeinnütziger Körperschaften
Tracht: Monetarisierung und gemeinschaftliche Selbsthilfe
Ehrenamtliches Engagement in der Musik: Bericht
Zimmermann/ Vieregge: Ein Dachverband der Dachverbände
Gensicke: Zum Freiwilligensurvey 2014
Simonson/ Vogel/ Tesch-Römer: Zum Freiwilligensurvey 2014
Röbke/ Schwalb: Freiwilligensurvey 2014 und Engagementpolitik
Partizipation und Lagerung hoch radioaktiver Abfälle: Bericht
Marktwächter im Ausschuss Recht und Verbraucherschutz
Ausbau der Anerkennungskultur in Freiwilligendiensten: Empfehlungen
BBE-ThemenpatInnen: Interessenbekundungsverfahren gestartet
AG »Zivilgesellschaftsforschung«: Sitzungsbericht
Leitfaden »Jugendbeteiligung in Kommunen« erschienen
Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«: Die Gewinner stehen fest
Neuer Praktikant in der Civil Academy
Projektassistenz für das Stipendienprogramm Civil Academy gesucht
ReferentIn für die Netzwerkbetreuung und -entwicklung gesucht
Mitglied des Monats: Deutscher Frauenrat
10 Jahre Vielfalt-Mediathek: Tagung
2. Marktplatz für Dörfer: Veranstaltung
16. Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts
»Aktiv für Demokratie und Toleranz«: Wettbewerb 2016
Freiwilligendienste in Kultur und Bildung: Landkarte
Stellenausschreibungen aus Mitgliedsorganisationen des BBE
Werkzeugkiste Projektmanagement: Rezension
Service Learning: Publikation
Hinweis

Ernst-Pörksen: Politische Intervention gemeinnütziger Körperschaften

Der gegenwärtige Stand und die möglichen Reformansätze der steuerrechtlichen Regelungen mit Blick auf strittige politische Interventionen durch gemeinnützige Körperschaften sind das Thema des Gastbeitrages von Dr. Michael Ernst-Pörksen, Volkswirt und seit Anfang der 1990er Jahre Berater von gemeinnützigen Körperschaften im Rahmen einer Steuerberatungsgesellschaft. Ausgehend von Gesetzestexten, Verwaltungsauffassung und Gerichtsurteilen stellt er zunächst den Sachstand dar. Dabei kritisiert er eine Verkürzung in der Debatte von Zivilgesellschaft, Partizipation und bürgerschaftlichem Engagement auf steuerrechtliche Perspektiven der Abgabenordnung und des Finanzamtes. Im Anschluss diskutiert er Reformwege und Reformvorschläge und zeigt Ansatzpunkte für zügige und schlüssige Reformwege auf.

Gastbeitrag von Dr. Michael Ernst-Pörksen (PDF, 245 kB)

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Tracht: Monetarisierung und gemeinschaftliche Selbsthilfe

Die möglichen Bezüge von Monetarisierung und gemeinschaftlicher Selbsthilfe sind das Thema des Gastbeitrages von Susann Tracht, die zu diesem Themenbereich promoviert. Dabei geht es ihr um die Fortentwicklung eines Verständnisses von Monetarisierung im Kontext bürgerschaftlicher Aktivitäten. Die gemeinschaftliche Selbsthilfe ist dabei für die Monetarisierungsdebatte auch deshalb ein besonders interessanter Reflexionsanlass, weil hier das bürgerschaftliche Engagement in der Selbstbezüglichkeit seinen Ausgangspunkt nimmt.

Gastbeitrag von Susann Tracht (PDF, 300 kB)

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Ehrenamtliches Engagement in der Musik: Bericht

Am 20. Juni 2016 fand die Netzwerkveranstaltung »Ehrenamtliches Engagement in der Musik« in der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen statt. Ziel der Veranstaltung war es, einen Austausch zum Thema Ehrenamt im Bereich der Musik anzuregen und Best Practice Beispiele vorzustellen. In ihrem Bericht fasst Susanne Dengel, Projektleiterin an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, zentrale Aussagen und Diskussionspunkte der Veranstaltung zusammen. Als zentrale Zukunftsaufgabe wird die Nachwuchsarbeit angesehen. Zudem wurden steigende bürokratische Aufgaben von Vereinen und Erwartungen seitens der Verbände und Vereine als Herausforderung genannt und der Bedarf an Weiterbildungsformaten zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements diskutiert.

Gastbeitrag von Susanne Dengel (PDF, 153 kB)

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Zimmermann/ Vieregge: Ein Dachverband der Dachverbände

Dem Deutschen Kulturrat gehören 247 Kulturverbände, organisiert in acht Sektionen, an. Im VerbändeReport-Gespräch mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, fragt Dr. Henning von Vieregge, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen GWA, ob und wie ein Dachverband mit so vielen, auch konträren Interessen funktioniert. Das Interview ist unter dem Titel »Ein Dachverband der Dachverbände - für die Kultur« im VerbändeReport 05/2016 erschienen.

Gespräch mit Olaf Zimmermann und Dr. Henning von Vieregge (PDF, 522 kB)

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Gensicke: Zum Freiwilligensurvey 2014

Eine kritische Auseinandersetzung mit Messergebnissen und Messverfahren des Freiwilligensurveys 2014 ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Thomas Gensicke, selbstständiger Sozialforscher in München, 2004 und 2009 Projektleiter des Freiwilligensurveys bei TNS Infratest Sozialforschung München und Autor der Shell Jugendstudien. Der Freiwilligensurvey 2014 kommt für ihn zu einer »starken Überschätzung des Engagements«. Insbesondere stellt er dar, welche Folgen für eine Vergleichbarkeit und scharfe Messung der Übergang von der Frage nach dem »derzeitigen« Engagement zu einem Engagement in den »vergangenen 12 Monaten« hat. Ebenso ordnet er die jeweiligen Freiwilligensurveys in den Erfahrungsraum und Diskurs über Ehrenamt und Engagement ein und diskutiert die Befunde zum Bereich Jugend und Engagement, denn: »Am wenigsten plausibel erscheint die Botschaft des neuen Freiwilligensurveys, dass das Engagement bei den jungen Leuten geradezu dramatisch angestiegen sein soll.«

Gastbeitrag von Dr. Thomas Gensicke (PDF, 226 kB)

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Simonson/ Vogel/ Tesch-Römer: Zum Freiwilligensurvey 2014

Offene Fragen der Engagementforschung und was der Freiwilligensurvey zu ihrer Beantwortung beitragen kann bzw. was nicht, sind die Themen des Gastbeitrages von Dr. Julia Simonson, Dr. Claudia Vogel und Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA). Dabei greifen sie die Kommentare von Evers und Krimmer auf, die diese in ihren Beiträgen zum Freiwilligensurvey 2014 im BBE-Newsletter (Ausgabe 13/2016) gemacht haben. Sie machen Anmerkungen zur Geschichte und zur Tradition der Engagementforschung auf Basis des Freiwilligensurveys und zeigen auf, welche Analysepotenziale, aber auch welche Begrenzungen der Freiwilligensurvey bietet. An Beispielen zeigen sie, welche Fragen mittlerweile durchaus beantwortet werden können.

Gastbeitrag von Dr. Julia Simonson, Dr. Claudia Vogel und Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer (PDF, 200 kB)

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Röbke/ Schwalb: Freiwilligensurvey 2014 und Engagementpolitik

Der Freiwilligensurvey 2014 in der engagementpolitischen Diskussion ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Thomas Röbke, geschäftsführender Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. und Vorsitzender des BBE-SprecherInnenrates, und Dr. Lilian Schwalb, Leiterin des Bereichs Netzwerkbetreuung und -entwicklung im BBE. Neben einem kurzen Eingehen auf die bisher geführte Methodendiskussion greifen Röbke und Schwalb zentrale Befunde aus dem Freiwilligensurvey 2014 auf und diskutieren sie mit Blick auf Schlussfolgerungen für die Engagementpolitik. Diese reichen thematisch von ermöglichender Engagementpoltik bis zur Wertedebatte. Abschließend formulieren sie Themen und Wünsche für die künftige Engagementforschung.

Gastbeitrag von Dr. Thomas Röbke und Dr. Lilian Schwalb (PDF, 207 kB)

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Partizipation und Lagerung hoch radioaktiver Abfälle: Bericht

Am 4. Juli 2016 lag die Vorabfassung des Berichts der sogenannten Endlagerkommission vor: »Verantwortung für die Zukunft. Ein faires und transparentes Verfahren zur Auswahl eines nationalen Endlagerstandortes«. Neben objektivierbaren Entscheidungskriterien für das am besten geeignete Endlager enthält der Bericht eine Reihe von Empfehlungen zur Transparenz, zur Beteiligung der Öffentlichkeit und der Zivilgesellschaft. Empfohlen wird die Akzeptanz einer »konfliktgetriebenen Konsenssuche«. Stilbildend könnte der Bericht mit seinem wiederholten Wechsel von technologischen Erörterungen zu radioaktiven Abfällen, historischen und internationalen Erfahrungen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Analysen zum Prinzip Verantwortung und demokratieorientierten Erörterungen zu Transparenz, Bürgerbeteiligung, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit werden.

Bericht der Endlagerkommission (PDF, 6,5 MB)

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Marktwächter im Ausschuss Recht und Verbraucherschutz

Am 22. Juni 2016 informierten sich die Bundestagsabgeordneten des Bundestagsausschusses Recht und Verbraucherschutz bei Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. (vzbv), über das Projekt Marktwächter. Nach britischem Vorbild wird seit 18 Monaten der bisher fast ausschließlich von der Wirtschaft unternommenen Marktbeobachtung eine Marktbeobachtung von Verbraucherseite gegenübergestellt. Das Projekt wird aufgrund eines Bundestagsbeschlusses vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Sowohl die Unterrichtung von Aufsichtsbehörden als auch die Warnung der Öffentlichkeit vor zweifelhaften Angeboten und Produkten konnte beschleunigt und effizienter gemacht werden.

Weitere Informationen über Marktwächter

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Ausbau der Anerkennungskultur in Freiwilligendiensten: Empfehlungen

Am 16. Juni 2016 hat das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. Empfehlungen für den Ausbau einer Anerkennungskultur in den Freiwilligendiensten verabschiedet. Die Empfehlungen sollen den Ausbau der Anerkennungskultur in den gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten (Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr und Bundesfreiwilligendienst) befördern. Sie zielen darauf ab, dass neben der sichtbaren Wertschätzung für den individuellen Einsatz der Freiwilligen durch eine wirksame Anerkennungskultur auch die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in den Freiwilligendiensten für die Gesellschaft insgesamt stärker in den öffentlichen Fokus gerückt wird.

Empfehlungen des Deutschen Vereins

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BBE-ThemenpatInnen: Interessenbekundungsverfahren gestartet

Das Interessenbekundungsverfahren der BBE-Mitglieder für die Übernahme von ThemenpatInnenschaften ist in vollem Gange. Damit soll ein weiterer Schritt der Netzwerkentwicklung hin zu einer neuen Ebene der Partizipation, einer Profilierung der Agenda und einer Stärkung der Netzwerklogik gegangen werden. Die Mitgliederversammlung hatte im Kontext des BBE-Agendaprozesses neben sieben Themenfeldern, die durch Arbeitsgruppen begleitet werden, die BBE-Agenda um sechs übergreifende Themenfelder ergänzt. Die übergreifenden Themenfelder sind von besonderer Relevanz für das gesamte Netzwerk: Die ihnen zuzuordnenden Fachdebatten und politischen Implikationen werden in den kommenden Jahren zahlreiche Diskurse, fachliche und politische Aktivitäten innerhalb des gesamten Netzwerkes mitprägen. Durch ThemenpatInnen sollen diese Themen nun im Netzwerk besser sichtbar gemacht und mit Leben gefüllt werden. Alle Mitglieder des BBE sind eingeladen, noch bis zum 18. Juli 2016 Interesse zu bekunden oder geeignete KandidatInnen als ThemenpatInnen vorzuschlagen. Die ThemenpatInnen werden durch den BBE-SprecherInnenrat benannt. Ansprechpartnerin in der BBE-Geschäftsstelle für Vorschläge und Rückfragen ist Frau Dr. Lilian Schwalb, Leiterin Bereich Netzwerkbetreuung und -entwicklung im BBE.

Weitere Informationen zur ThemenpatInnenschaft und den Themenfeldern (PDF, 251 kB)

Kontakt Dr. Lilian Schwalb unter
E-Mail: lilian.schwalb(at)b-b-e.de
Tel.: 030 6 29 80 217

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AG »Zivilgesellschaftsforschung«: Sitzungsbericht

Am 24. Juni 2016 fand eine offene Sitzung der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaftsforschung des BBE in der Hauptstadtrepräsentanz der Robert Bosch Stiftung statt. Im Fokus der von der Robert Bosch Stiftung und der Bertelsmann Stiftung unterstützten Veranstaltung stand die »aktuelle Forschung zur zivilgesellschaftlichen Praxis in der Flüchtlingskrise«. VertreterInnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft stellten ihre Forschungsaktivitäten vor und diskutierten diese im Kreis der über 50 Teilnehmenden. Des Weiteren wurden Bedarfe und offene Fragen identifiziert. Diskussionsbedarf gebe es zum Beispiel bei der Frage, inwieweit Koordination und Kooperationsformen im Engagementfeld nötig sind, oder welche Rolle Kommunikation und Sprache hier spielen. Insgesamt wurde die Vernetzung der verschiedenen Forschungs- und Engagementfelder begrüßt und eine Verstetigung von Forschungsaktivitäten im Bereich Flucht, Integration und Engagement gewünscht; insbesondere zu den spezifischen Engagementkulturen brauche es mehr Forschung. Eine Dokumentation der Beiträge ist in Planung; nach ihrer Fertigstellung wird im BBE-Newsletter berichtet.

Weitere Informationen zur AG »Zivilgesellschaftsforschung«

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Leitfaden »Jugendbeteiligung in Kommunen« erschienen

Jugendbeteiligung vor Ort zu aktivieren und zu qualifizieren ist eines der Anliegen von Jugendforen, wie sie unter anderem im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie Leben!« bei den bislang 218 Lokalen Partnerschaften für Demokratie in ganz Deutschland entstehen. Der aktualisierte Leitfaden »Jugendbeteiligung in Kommunen« möchte Anregungen für den Aufbau und die Begleitung der Arbeit von Jugendforen geben. Er basiert auf Praxisbeispielen der Jugendbeteiligung, hält einen breiten Methodenpool bereit und bietet eine erprobte Basis für die Arbeit vor Ort. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Bedingungen im ländlichen Raum. Der Leitfaden wird herausgegeben von der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. (SJB), der Youth Bank Deutschland e.V., der Schwarzkopf Stiftung für ein junges Europa und dem BBE.

Download Leitfaden (3 MB)

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Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«: Die Gewinner stehen fest

Die Finalrunde des 25. Bundeswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« ist absolviert: 33 Dörfer, die aus einem dreijährigen Prozess als Finalisten hervorgegangen sind, überzeugten die Jury mit zukunftsweisenden Vorhaben und werden für ihr Engagement ausgezeichnet. Insgesamt vier Wochen lang hatte die Jury Zeit, sich einen Eindruck der Dörfer zu verschaffen und ihre Aktivitäten in verschiedenen Bereichen zu bewerten. An der zweiten Hälfte der Bereisung nahmen Elisabeth Schönrock und Friederike Petersen für die BBE-Geschäftsstelle teil. Für den Bereich »soziale und kulturelle Aktivitäten« begutachteten sie die Umsetzung guter Engagement- und Partizipationspraxis vor Ort. Das BBE ist Mitträger des Bundeswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den teilnehmenden Dörfern

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Neuer Praktikant in der Civil Academy

Seit Anfang Juli 2016 unterstützt Johannes Grünecker als Praktikant die Arbeit der Civil Academy in den Bereichen Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Johannes war Teilnehmer der 18. Runde der Civil Academy und studiert in Münster Politikwissenschaft und Nonprofit Management im Master. Bei der Civil Academy wird er die nächsten drei Monate Erfahrungen sammeln, Einblicke ins BBE-Netzwerk gewinnen und seine Ideen mit einbringen.

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Projektassistenz für das Stipendienprogramm Civil Academy gesucht

Die BBE Geschäftsstelle gGmbH sucht für das Stipendienprogramm Civil Academy zum 1. September 2016 eine/n ProjektassistentIn in einem Zeitumfang von derzeit 85 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Zu den Aufgaben gehören u.a.: Technische und organisatorische Vorbereitung von Seminaren und Tagungen, Organisation des Auswahlverfahrens, Seminarorganisation und Teilnehmendenbetreuung, inhaltliche Mitarbeit bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vorbereitung von Fachgesprächen und Seminardiskussionen. Die Vergütung erfolgt unter Beachtung der persönlichen Voraussetzungen derzeit nach der Entgeltgruppe 8 des TVöD/Bund/Ost mit den üblichen Sozialleistungen in Anlehnung an die Leistungen des öffentlichen Dienstes. Der Arbeitsort ist Berlin. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2017. Bewerbungsfrist ist der 24. Juli 2016.

Weitere Informationen zum Stellenangebot der Civil Academy

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ReferentIn für die Netzwerkbetreuung und -entwicklung gesucht

Die BBE Geschäftsstelle gGmbH sucht für den Arbeitsbereich Netzwerkbetreuung und -entwicklung ab dem 1. September 2016, zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2018 eine/n ReferentIn (80 Prozent). Zu den Aufgaben gehören: Betreuung von Gremien und Arbeitsgruppen, Begleitung der Fachdiskurse und des Informations- und Erfahrungsaustausches im Netzwerk, eigenständige fachlich-inhaltliche/ wissenschaftliche Arbeit, organisatorische Koordinierung, vorbereitende Recherchen, Organisation von Sitzungen und Veranstaltungen, Nachbereitung und Dokumentationen. Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem TVöD/Bund/Ost. Die Vergütung erfolgt unter Beachtung der persönlichen Voraussetzungen derzeit nach der Entgeltgruppe 11 des TVöD/Bund/Ost mit den üblichen Sozialleistungen in Anlehnung an die Leistungen des öffentlichen Dienstes. Der Arbeitsort ist Berlin. Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2016.

Weitere Informationen zum Stellenangebot der Netzwerkbetreuung und -entwicklung

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Mitglied des Monats: Deutscher Frauenrat

Für die Rechte von Frauen setzt sich der Deutsche Frauenrat seit 65 Jahren ein. 1951 als Zusammenschluss von Vertreterinnen aus Frauenverbänden in Westdeutschland entstanden, ist er heute die politische Interessenvertretung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -gruppen und damit die größte Frauenlobby in Deutschland. Zu seinen Mitgliedern gehören sozial- und frauenrechtspolitische Verbände, die Frauengruppen der Parteien, Gewerkschaften, Frauengruppen oder -abteilungen in Sport, Kultur und Kirche sowie in Medien und Wirtschaft. Ihr gemeinsames Ziel ist die Chancengleichheit und die gleichwertige Anerkennung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen - ob in Beruf und Familie, Gesellschaft und Politik oder Wirtschaft und Kultur. Durch eigene Themensetzung und kritische Begleitung politischer Vorgänge engagiert sich der Deutsche Frauenrat für die uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe und Mitwirkung von Frauen, die Wertschätzung bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie für die Prävention und Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen Frauen.

Weitere Informationen zum Deutschen Frauenrat

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10 Jahre Vielfalt-Mediathek: Tagung

Die Vielfalt-Mediathek des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) und des DGB Bildungswerks feiert am 12. und 13. September 2016 in Fulda mit einer Tagung ihr 10-jähriges Jubiläum. Als Informationsportal sammelt, archiviert, verleiht und vernetzt sie Materialien und Projekte, die in den verschiedenen Bundesprogrammen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus entstanden sind. Mit welcher Motivation wurden die Programme gestartet, welche Ergebnisse haben sie vorzuweisen, welche Kritik wird an ihnen geübt und welche neuen Wege sollten daraufhin eingeschlagen werden? U. a. diese Fragen sollen auf der Jubiläumstagung diskutiert werden. Im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Vielfalt-Mediathek. Ziel ist es, die im Bundesprogramm entstandenen Materialien und Publikationen zu sammeln und zur Verfügung zu stellen. Eine Anmeldung zur Tagung ist bis zum 19. August 2016 möglich.

Weitere Informationen zur Jubiläumstagung

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2. Marktplatz für Dörfer: Veranstaltung

Die Deutsche Vernetzungsstelle für ländliche Räume veranstaltet am 27. und 28. September 2016 gemeinsam mit dem Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg und dem Bundesverband Lebendige Dörfer e.V. den 2. Marktplatz für Dörfer in Brandenburg an der Havel. Auf der Veranstaltung sollen die Ergebnisse des ersten Marktplatzes aufgegriffen und Lösungsansätze im Bereich Dorfkümmerer, Kommunikation, Integration und Kooperation erarbeitet werden. Eine Anmeldung ist bis zum 5. September 2016 möglich.

Weitere Informationen zum 2. Marktplatz für Dörfer

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16. Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts

Am 11. und 12. November 2016 finden die »16. Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts« der Bucerius Law School in Hamburg statt. Das Thema der Tagung ist in diesem Jahr »Stiftungs- und Vereins-(steuer-)recht anwenden und gestalten«. Der Tagungspreis beträgt 790 Euro, für Mitglieder des Dritten Sektors 650 Euro. Bis zum 19. September 2016 gibt es einen Frühbucherrabatt von 20 Prozent.

Weitere Informationen zur Tagung

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»Aktiv für Demokratie und Toleranz«: Wettbewerb 2016

Zum 16. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb »Aktiv für Demokratie und Toleranz« aus. Das BfDT sucht bis zum 25. September 2016 vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte, die sich in den Themenfeldern des BfDT bewegen (Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus, Antisemitismus) und beispielhaft für die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements stehen. Die Aktivitäten sollen hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden und sich in der Praxis bewährt haben. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Beiträge, welche im Rahmen anderer Bundesprogramme gefördert werden. Den GewinnerInnen winken Geldpreise in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen zum Wettbewerb vom BfDT

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Freiwilligendienste in Kultur und Bildung: Landkarte

Einsatzstellen für das FSJ Kultur, FSJ Politik, FSJ Schule und den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung gibt es in ganz Deutschland. Welche es gibt und wo sie zu finden sind, kann auf der Landkarte der Einsatzstellen nachgeschaut werden. Interessierte können nach Namen von Einsatzstellen, nach Orten sowie nach Bundesland und Art des Freiwilligendienstes suchen. Die Landkarte der Einsatzstellen ist ein Informationsangebot der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) und des Trägerverbunds Freiwilligendienste Kultur und Bildung.

Landkarte der Einsatzstellen

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Stellenausschreibungen aus Mitgliedsorganisationen des BBE

Der Deutsche Frauenrat sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Bereich Nationale Gleichstellungspolitik/ Verbandsarbeit eine/n ReferentIn in Berlin. Die Stelle umfasst eine wöchentliche Arbeitszeit von 30 bis 35 Stunden. Bewerbungen werden bis zum 24. Juli 2016 entgegengenommen.
Im Amt für kirchliche Dienste in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ist vom 1. September 2016 befristet bis zum 31. Dezember 2017 im Rahmen einer Vertretungstätigkeit eine Studienleitendenstelle Qualifizierung Ehrenamt und Ehrenamtsmanagement (mit 50 Prozent Regelarbeitszeit) neu zu besetzen. Arbeitsort ist das Amt für kirchliche Dienste in Berlin-Charlottenburg. Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2016.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. sucht zum 15. August 2016 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n VerwaltungsmitarbeiterIn in Berlin (25 Wochenstunden, zunächst befristet bis 30. April 2019). Die Bewerbungsfrist wurde auf den 22. Juli 2016 verlängert. Weitere Informationen zu den Stellenangeboten sind auf der Webseite des BBE verfügbar.

Aktuelle Stellenausschreibungen

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Werkzeugkiste Projektmanagement: Rezension

Die Arbeitshilfe »Werkzeugkiste Projektmanagement. Gemeinnützige Projekte erfolgreich planen und umsetzen« von Daniel Pichert, erschienen im Verlag Stiftung Mitarbeit, soll praxisorientierte Projektmanagement-Werkzeuge vermitteln und setzt dabei den Schwerpunkt auf das konkrete Projektmanagement im gemeinnützigen, sozialen und bürgerschaftlichen Bereich. Heidemarie Rubart, Programmleiterin der Civil Academy des BBE, betrachtet in ihrer Rezension Inhalte und Aufbau der Publikation. Ihr Befund: Die Arbeitshilfe bietet einen breiten Rundumschlag und ist als Einsteigerbuch zu empfehlen. Die »systematische Lektüre der gesamten Publikation [scheint] jedoch hilfreicher, als das Herausgreifen einzelner ›Werkzeuge‹ [...].«

Rezension von Heidemarie Rubart (PDF, 381 kB)

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Service Learning: Publikation

Wie genau wirkt Lernen durch Engagement und welche Bedingungen begünstigen die Wirkung? In der deutschsprachigen Bildungslandschaft lieferte die zunehmende pädagogische Praxis Hinweise, die von ersten empirischen Studien untermauert wurden - bisher fehlte jedoch eine systematische Aufarbeitung der Wirkung und Wirkungsbedingungen. Die Expertise »Service Learning - Theoretische Überlegungen und empirische Studien zu Lernen durch Engagement« von Heinz Reinders soll diese Lücke schließen. Die Expertise soll einerseits mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Theorie, Forschung und Bildungspraxis eine evidenzbasierte Begründung von Service Learning liefern sowie andererseits die Qualitätsentwicklung von Lernen und Engagement durch Praxis- und Wissenschaftsreflexion unterstützen. Beauftragt wurde die Expertise von der Freudenberg Stiftung. Der erste Teil »Theorie und Forschungsstand« steht zum Download kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Publikation Service Learning und Download Teil 1

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 28. Juli 2016.

Redaktionsschluss ist der 21. Juli 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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