Newsletter Nr. 10 vom 19.5.2016

Hardenberg/ Tote: 10 Jahre Charta der Vielfalt
Bruchhagen: Diversity to go?
Vey/ Hepp/ Knoche: Interkulturelle Öffnung im DRK
Ulrich: Umgang mit Vielfalt in der Bundeswehr
Eiskirch: Diversity als lohnenswerter Ansatz für die Stadt Bochum
Wiese: Diversity - DLRG ist vielfältig
Zufluchtsort Berlin: Tagung
Jugendverbände gestalten Vielfalt: Fachtag
»Herausforderung - Flüchtlingskrise vor Ort«: Ergebnisse
Bürgerengagement und -beteiligung in Baden-Württemberg: Überblick
»engagiert und beteiligt in Berlin«: Praxishandbuch
MdB Schulz-Asche: Lehren aus dem Freiwilligensurvey
Roth: Gewinnwarnung zum Freiwilligensurvey 2014
Coenen-Marx: Christsein und Kirche in der Zivilgesellschaft
SPD-Gesetzentwurf zum Gemeinnützigkeitsrecht
Petition für Integrationsministerium
Lobbyistenregister: Anhörung im Deutschen Bundestag
Baden: Zwischenruf zu Inklusion und Engagement
BBE-Monatsfokus Juni 2016: Inklusion und Engagement
»startsocial«: 13. Wettbewerbsrunde läuft!
Civil Academy: 24 Stipendienplätze zu vergeben!
BBE startet mit interaktivem Mitgliederportal auf Basis von tixxt
AG »Bildung und Engagement«: Sitzungsbericht
Mitglied des Monats: Commerzbank AG
Bürgerwissenschaftliches Engagement: Befragung
Code for Germany startet Digital Refugee Labs
Reformbedarf im Gemeinnützigkeitsrecht: Fachgespräch
Soziales Unternehmertum: Seminar
Rolle und Positionierung deutscher Stiftungen: Bericht
Begleiten, stärken, integrieren: Themenreport Flüchtlinge
Migration und Minderheiten in der Demokratie: Publikation
»Die Konsultative«: Publikation
Hinweis

Der heutige Schwerpunkt ist im vierten Jahr in Folge unser besonderer BBE-Beitrag zum Diversity-Tag, der am 7. Juni 2016 zum vierten Mal stattfindet. Mehr denn je gibt es dabei Neues zu entdecken: Aletta Gräfin von Hardenberg und Kerstin Tote ziehen nach den ersten 10 Jahren der Charta der Vielfalt eine Bilanz und blicken nach vorn; Verena Bruchhagen, TU Dortmund, kritisiert eine »Diversity to go«-Mentalität; aus dem Bereich der Charta-Organisationen stellen die strategischen wie praktischen Diversity-Herausforderungen für ihre Organisationen dar: Anna Luise Vey, Alexandra Hepp und Heinz Knoche für das DRK und Jugendrotkreuz, Oberstleutnant Dr. Uwe Ulrich für die Bundeswehr, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch für die Stadt Bochum und Achim Wiese für die DLRG. Im Unterschied zu den vergangenen drei Jahren und auch zum Schwerpunkt der 10-Jahres-Aktivitäten zur Diversity-Charta haben wir diesmal bewusst staatliche und zivilgesellschaftliche Organisationen in den Blick genommen.

Zugleich bietet dieser Newsletter auch in seinem engagementpolitischen Teil aus aktuellen Anlässen mehrere Gastbeiträge. MdB Kordula Schulz-Asche und Prof. Dr. Roland Roth setzen die Auseinandersetzung mit dem kürzlich publizierten Freiwilligensurvey 2014 fort, da er sowohl von der Engagementpolitik geprägt ist als auch für die engagementpolitische Diskussion eine besondere Relevanz hat. Zudem publizieren wir von Cornelia Coenen-Marx den engagagementpolitischen Vortrag zur Eröffnung der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Frankfurt/Main.

Diversity steht beim BBE in diesem Monat nicht nur mit diesem Schwerpunkt in einem besonderen Fokus, worüber wir mit dem Infoblatt »Im Fokus: Diversity und Engagement« Ende April informierten, vertieft durch einen »Zwischenruf« von Brigitta Wortmann aus dem SprecherInnenrat des BBE. Der Monat Juni wird das Thema »Engagement und Inklusion« im Fokus haben, verbunden mit einem Zwischenruf von Henning Baden, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen: »Die neue Sichtbarkeit«.

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Hardenberg/ Tote: 10 Jahre Charta der Vielfalt

Bilanz und Ausblick nach 10 Jahren Charta der Vielfalt sind die Themen des Gastbeitrages von Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin des Charta der Vielfalt e.V., und Kerstin Tote, Diversity Expertin und Pressereferentin in der Geschäftsstelle des Charta der Vielfalt e.V. in Berlin. Die Bilanzierung der ersten 10 Jahre prägt auch die Vielfaltswerkstätten und anderen Diskussionsorte, die in diesem Jahr organisiert werden bzw. schon u.a. in Bochum stattgefunden haben. Das Gespür für die Chancen von Diversity ist in Unternehmen, Staat und Zivilgesellschaft gewachsen, zugleich aber verschieben sich auch Vorstellungen von künftigen Herausforderungen. Überflüssig ist die Charta noch nicht: »Immer noch wird Diversity nicht selbstverständlich gelebt, auch wenn das Bewusstsein für Vielfalt gestiegen ist.«

Gastbeitrag von Aletta Gräfin von Hardenberg und Kerstin Tote (PDF, 416 kB)

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Bruchhagen: Diversity to go?

Ein Nachdenken über produktive und leichtfertige Umgänge mit dem Diversitythema ist der Gegenstand des Gastbeitrages von Verena Bruchhagen, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Technischen Universität Dortmund, Institut für Soziologie, Arbeitsbereich »Managing Gender & Diversity«. Dabei zeigt Bruchhagen Verhaltensweisen und Gefahren einer »Diversity to go«-Mentalität auf, die allzu schnell das Bunte und Verschiedene lobt. Diversity Management ist harte Arbeit. Diversity zu lernen »erfordert die Kombination von diversitätssensibler Selbstreflexion und Sozialkompetenz, von professioneller Konfliktkultur und diversitätsgerechter Organisationskultur.« Als »Diversity to go« ist das nicht zu haben.

Gastbeitrag von Verena Bruchhagen (PDF, 533 kB)

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Vey/ Hepp/ Knoche: Interkulturelle Öffnung im DRK

Die Interkulturelle Öffnung im Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist das Thema des Gastbeitrages von Anna Luise Vey und Heinz Knoche, Team Migration - Interkulturelle Öffnung - Inklusion im DRK-Generalsekretariat, sowie Alexandra Hepp, Jugendrotkreuz. Die AutorInnen skizzieren einige der Prozesse und Untersuchungen, die seit der Unterzeichnung der »Charta der Vielfalt« durch DRK und Jugendrotkreuz im Jahre 2008 auf allen Verbandsebenen in Bewegung kamen. Organisationsanalysen und Befragungen ließen erkennen, dass die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund noch nicht im erforderlichen Maße gelingt. Sie skizzieren neue Strukturen und Konzepte sowie umgesetzte Maßnahmen. Ihr Zwischenfazit: »Die Interkulturelle Öffnung im DRK kommt voran!«

Gastbeitrag von Anna Luise Vey, Alexandra Hepp und Heinz Knoche (PDF, 577 kB)

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Ulrich: Umgang mit Vielfalt in der Bundeswehr

Der Umgang mit Vielfalt in der Bundeswehr, die 2012 die Charta der Vielfalt unterzeichnete, ist das Thema des Gastbeitrages von Oberstleutnant Dr. Uwe Ulrich, Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr. Diversity Management ist eine der Formen, mit denen die Bundeswehr auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert. Dabei skizziert Ulrich den bisherigen Weg zum Aufbau eines strategischen Diversity Managements und die Bindung an die Innere Führung als Selbstverständnis und Führungskultur der Bundeswehr. Zugleich zeigt er die verschiedenen Etappen, die von der Konzeptionierung für das Personalmanagement der Bundeswehr über Symposien und Werkstattseminare an der Führungsakademie der Bundeswehr bis hin zur Erweiterung des Stabselements »Chancengerechtigkeit im Geschäftsbereich des BMVg« um die Themen »Vielfalt und Inklusion« am 1. Mai 2016 geführt haben: »Mit der prominenten Institutionalisierung der Themen Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion im Bundesministerium der Verteidigung, verbunden mit dem Willen und dem Auftrag, den Umgang mit der Vielfalt in der Bundeswehr zu gestalten, ist ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung eines strategischen Diversity Managements in der Bundeswehr getan.«

Gastbeitrag von Oberstleutnant Dr. Uwe Ulrich (PDF, 606 kB)

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Eiskirch: Diversity als lohnenswerter Ansatz für die Stadt Bochum

Diversity als lohnenswerter Ansatz für die Stadt Bochum ist das Thema des Gastbeitrages von Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum. Die Stadt Bochum hat 2008 die Diversity-Charta unterschrieben und seitdem als Arbeitgeberin eine Vielzahl von Projekten angestoßen. In den vergangenen Jahren standen interne Auswahlprozesse und ein Austausch mit anderen Diversity-AkteurInnen in der Stadt, wie etwa BP oder dem VfL Bochum, im Mittelpunkt. Künftig sollen die verschiedenen Aktivitäten der Stadt unter dem Dach Diversity strategisch zusammengeführt werden, wobei die Erfahrungen aus dem Gender Mainstreaming als Blaupause dienen: »Dieser Weg erscheint mir erfolgversprechend, weil der ›Diversity‹-Ansatz sowohl individuelle Unterschiede der Menschen als auch unterschiedliche Lebensentwürfe, Lebensweisen und Lebensphasen sowie verschiedene Familienstrukturen mit unterschiedlichen Zeitbedürfnissen berücksichtigt.«

Gastbeitrag von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (PDF, 465 kB)

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Wiese: Diversity - DLRG ist vielfältig

Diversity in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist das Thema von Achim Wiese, Leiter Referat Verbandskommunikation & Fundraising und Pressesprecher bei der DLRG. Dabei stellt Wiese Vielfalt als alltäglich gelebte Praxis bei der DLRG dar, die aus der Verpflichtung auf die Zielorientierung folgt, dass die Menschen sich sicher im Wasser fühlen können. Woher jemand kommt, wie man lebt, welches Geschlecht man hat oder bevorzugt, all das interessiert bei der Orientierung auf dieses Ziel die DLRG mit ihren 550.000 Mitgliedern nicht. Die einzige, allerdings rigorose Abgrenzung gibt es nach rechts: »Wer sich in ihrer/seiner gelebten Freiheit und Vielfalt gegenüber anderen diskriminierend, rassistisch oder sonst wie abwertend verhält, hat nichts in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder ihres Jugendverbandes zu suchen.«

Gastbeitrag von Achim Wiese (PDF, 403 kB)

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Zufluchtsort Berlin: Tagung

Am 7. Juni 2016 findet die Veranstaltung »Zufluchtsort Berlin - Anforderungen an die Rechtsextremismusprävention, Demokratieförderung und politische Bildung« in Berlin statt. Die Veranstaltung geht der Frage nach, welche Bedeutung die Ankunft von zahlreichen Geflüchteten für das Handlungsfeld der Rechtsextremismusprävention, Demokratieförderung und politischen Bildung hat. Im ersten Teil der Veranstaltung soll eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Bedarfe in der politischen Bildungs- und Präventionsarbeit stattfinden. Der zweite Teil wird durch wissenschaftliche Beiträge zur gegenwärtigen und antizipierten Entwicklung der Berliner Stadtgesellschaft eingeleitet. In Runden Tischen und Workshops können sich die Teilnehmenden aktiv beteiligen. Die Veranstaltung richtet sich an Leitungen von TrägerInnen der Demokratieförderungs-, Bildungs- und Präventionsarbeit, an Selbstorganisationen von Geflüchteten und an AkteurInnen aus dem Feld der politischen Bildung. Um Anmeldung bis zum 30. Mai 2016 wird gebeten.

Weitere Informationen zur Tagung »Zufluchtsort Berlin«

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Jugendverbände gestalten Vielfalt: Fachtag

Mit dem Fachtag »Gemeinsam wachsen. Jugendverbände gestalten Vielfalt« schließt der Landesjugendring Berlin das Projekt »Partizipation - Bildung - Integration« am 13. Juni 2016 in Berlin ab. Mit der Veranstaltung möchte der Landesjugendring Berlin die Vielfalt und das Engagement der Berliner Jugendverbands- und Jugendbildungsarbeit vorstellen. Neben Vorträgen werden in vier Themenforen Jugendverbände und Jugendbildungsstätten präsentieren, wie sie Diversität gestalten. In der anschließenden Fishbowl-Diskussion sollen sich VertreterInnen aus Politik, Jugendverbänden und der Fachöffentlichkeit der Frage widmen, welche Aufgaben die wachsende Vielfalt Berlins sowohl für Politik und Verwaltung als auch für zivilgesellschaftliche AkteurInnen beinhaltet. Eine Anmeldung ist bis zum 8. Juni 2016 möglich.

Weitere Informationen zum Fachtag

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»Herausforderung - Flüchtlingskrise vor Ort«: Ergebnisse

Die vhw-Kommunalbefragung »Herausforderung - Flüchtlingskrise vor Ort« hat von März bis April 2016 mit über 30 Fragen zur Situation, zu Herausforderungen und zur Perspektive der Flüchtlingsaufnahme aktuelle Informationen aus den Städten und Landkreisen eingeholt. Insgesamt haben 583 Kommunen und 71 Landkreise an der Befragung teilgenommen. Die Befragung enthielt u.a. auch Fragen zum Engagement von AkteurInnen in den Kommunen, zur Koordination des Engagements und der Zusammenarbeit mit AkteurInnen. Die Zusammenarbeit mit AkteurInnen vor Ort bei der Bewältigung der Aufgaben wird überwiegend positiv gesehen, insbesondere jene mit ehrenamtlich Engagierten und Flüchtlingsinitiativen. Etwas schlechter bewertet wird die Kooperation mit Unternehmen, Migrantenorganisationen oder Moscheevereinen. Die Befragung fand mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Hessischen Städtetages statt.

Weitere Informationen zur Kommunalbefragung

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse (PDF, 10,6 MB)

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Bürgerengagement und -beteiligung in Baden-Württemberg: Überblick

In Baden-Württemberg sind die Themen »Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung« sehr präsent und es gibt viele AkteurInnen, die sich für diese Themen einsetzen. Die Allianz für Beteiligung gibt nun auf ihrer Webseite einen Überblick über Organisationen, Einrichtungen und Institutionen, die sich regelmäßig mit Veranstaltungen, Bildungsangeboten und Vernetzung im Themenfeld Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg auseinandersetzen. Mit der Übersicht sollen die AkteurInnen in dem Feld sichtbar gemacht werden. Bisher fehlende Organisationen im Themenfeld aus Baden-Württemberg können sich bei Bedarf über ein Formular in die Liste eintragen.

Überblick der Allianz für Beteiligung

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»engagiert und beteiligt in Berlin«: Praxishandbuch

In einer Studie wurden vom Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung im FIVE e.V. (zze) und der Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH die zentralen Instrumente und Strategien zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und Partizipation in vier Berliner Bezirken untersucht. Das vom zze erstellte Praxishandbuch »engagiert und beteiligt in Berlin«, herausgegeben vom Bezirksamt Treptow-Köpenick, fasst die Zielsetzungen und Wirkungen dieser Strategien und Instrumente zusammen. Ebenso werden Rahmenbedingungen für die Übertragbarkeit in andere Berliner Bezirke und generell relevante Erfolgsfaktoren bzw. Hemmnisse zur Förderung von Engagement und Beteiligung dargestellt.

Weitere Informationen zum Praxishandbuch und zur Studie

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MdB Schulz-Asche: Lehren aus dem Freiwilligensurvey

Lehren aus dem Freiwilligensurvey 2014 für verschiedene engagementpolitische Aufgaben sind das Thema des Gastbeitrages von MdB Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Obfrau im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages. Dabei stellt Schulz-Asche die Themen Weiterbildung, soziale Ungleichheit und die noch nicht verwirklichte Geschlechtergleichheit bei der Vertretung auf Leitungsebene in zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Mittelpunkt. Schließlich unterstreicht sie die aus den Ergebnissen erkennbare Bedeutung von Engagement für Integration: »Die Engagementquote kann gewissermaßen auch als Integrationsbarometer gelesen werden.«

Gastbeitrag von MdB Kordula Schulz-Asche (PDF, 406 kB)

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Roth: Gewinnwarnung zum Freiwilligensurvey 2014

Nachfragen zur Engagementvermehrung des Freiwilligensurveys 2014 sind das Thema des Gastbeitrages von Prof. Dr. Roland Roth, ehemaliges sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagement«. Roth kritisiert im Einzelnen die Brüche mit der Tradition der Methodologie der bisherigen Freiwilligensurveys durch das Zentrum für Altersfragen (DZA), die zudem teilweise nicht explizit ausgewiesen sind. Auch die ausführlichen Begründungen des verantwortlichen ForscherInnenteams für die nur vermeintlichen Anstiege des Engagements zeugen von geringer Realitätskenntnis: »Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass es dem Forschungsteam vor allem um große Zahlen und gute Botschaften ging.« Engagementpolitisch rekonstruiert Roth den Forschungsbruch als Erbschaft aus der Entfremdung zwischen einer großen Zahl von engagementpolitischen AkteurInnen aus Wissenschaft und Praxis mit der damals zuständigen Abteilung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der Ära der Familienministerin Schröder. Sein Fazit: Der nächste Freiwilligensurvey braucht eine neue Trägerschaft und Aufstellung.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Roland Roth (PDF, 492 kB)

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Coenen-Marx: Christsein und Kirche in der Zivilgesellschaft

Christsein und Kirche in der Zivilgesellschaft ist das Thema des Gastbeitrages von Cornelia Coenen-Marx, Oberkirchenrätin a.D. der Evangelischen Kirche in Deutschland und Inhaberin der Agentur Seele und Sorge. Dabei stellt Coenen-Marx das Verhältnis von Empathie und Solidarität in den Mittelpunkt. Sie analysiert besondere Formen von bürgerschaftlichem Engagement aus dem kirchlichen Raum heraus, etwa in der Flüchtlingsarbeit, aber ebenso die Herausforderung durch Engagierte ohne Kirchenbindung, die empathisch auf Probleme reagieren und durch ihr Handeln aufzeigen, wo Kirche schon lange hätte sein können. Bei dem Beitrag handelt es sich um ihren Vortrag bei der Eröffnung der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Frankfurt am Main am 26. April 2016.

Gastbeitrag von Cornelia Coenen-Marx (PDF, 501 kB)

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SPD-Gesetzentwurf zum Gemeinnützigkeitsrecht

Am 19. Mai 2016 wurde im Hessischen Landtag ein Gesetzentwurf der dort oppositionellen SPD-Fraktion »betreffend Definition der Gemeinnützigkeit in der Abgabenordnung« verhandelt. Es geht um Änderungen der für gemeinnützige Organisationen relevanten Paragrafen der Abgabenordnung (AO). So sollen als neue Zwecke aufgenommen werden: »26. Förderung der Wahrnehmung und Verwirklichung von Grundrechten, 27. Frieden, 28. Soziale Gerechtigkeit, 29. Klimaschutz, 30. Informationelle Selbstbestimmung, 31. Menschenrechte, 32. Gleichstellung der Geschlechter«. Ebenso soll klargestellt werden, dass sich gemeinnützige Organisationen selbstverständlich auch politischer Mittel zur Verfolgung ihrer Zwecke bedienen können. Die Regierung aus CDU und Grünen wird zudem aufgefordert, sich für die Aufnahme folgender Präzisierung im Anwendungserlass zur AO einzusetzen: »Eine politische Tätigkeit ist danach unschädlich für die Gemeinnützigkeit, wenn eine gemeinnützige Tätigkeit mit einer politischen, aber nicht parteipolitischen Zielsetzung verbunden ist.«

Antrag der SPD-Fraktion (PDF, 64,9 kB)

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Petition für Integrationsministerium

Mit einem offenen Brief gegen das Integrationsgesetz der Bundesregierung und einer Petition für einen Integrationsvertrag und die Errichtung eines Bundesministeriums für Migration und Integration haben sich WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen am 5. Mai 2016 an Regierung und Öffentlichkeit gewandt. Der Rat für Migration (RfM), DeutschPlus - Initiative für eine plurale Republik e.V., die Neuen deutschen Medienmacher und andere Organisationen unterstützen die Initiative. Als konkrete Ziele und Aufgaben für die Politik werden benannt: 1. Ein Einwanderungsgesetz inklusive eines »Integrations- und Teilhabegesetzes«, 2. Ein Bundesministerium für Migration und Integration und 3. Eine gesellschaftliche Debatte darüber, »Vielfalt, gleichberechtigte Teilhabe und Integration« als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen.

Offener Brief in ZeitOnline

Petition

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Lobbyistenregister: Anhörung im Deutschen Bundestag

Am 11. Mai 2016 fand eine öffentliche Anhörung zum Thema Lobbyistenregister im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung statt. Anlass sind Initiativen der Fraktion Die Linke (18/3842) und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3920). Als Sachverständige äußerten sich Jochen Bäumel, Transparency International, Daniel Freund, Europa-Büro von Transparency International, Heiko Kretschmer, Ethikbeauftragter der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung, Timo Lange, »LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie«, Prof. Utz Schliesky, Direktor des schleswig-holsteinischen Landtages, und Prof. Helge Sodan, Freie Universität Berlin. Die Einschätzungen der Vorschläge reichten von »überfällig« über »nur Eckpunkte« bis hin zu »verfassungswidrig«.

Stellungnahmen der Sachverständigen

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Baden: Zwischenruf zu Inklusion und Engagement

»Die neue Sichtbarkeit« - das ist das Thema des Zwischenrufs zu Inklusion und Engagement von Henning Baden, Leiter des Projekts »Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten: Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. in Berlin. Teilhabebarrieren führen dazu, dass Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Raum nicht überall selbstverständlich dabei und weniger sichtbar sind. Freiwilliges Engagement als Handeln im öffentlichen Raum kann diese Unsichtbarkeit durchbrechen und zwar nicht als Akt der »Barmherzigkeit« der Menschen ohne Behinderung, sondern als gleichberechtigte »Teilhabe und Teilgabe«. Zugleich bietet das freiwillige Engagement große Chancen, versäulte Inklusions-Diskurse aufzubrechen. Breite, säulenübergreifende Bündnisse sind auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft nötig: »Fangen wir also an, das freiwillige Engagement mit seinem Eigensinn und mit seiner Wirkung auf andere Gesellschaftsbereiche als einen Inklusionsmotor zu begreifen.« Henning Baden setzt damit das neue Format des Zwischenrufs zu zentralen engagementpolitischen Themen aus dem BBE-Netzwerk fort.

Zwischenruf von Henning Baden (PDF, 519 kB)

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BBE-Monatsfokus Juni 2016: Inklusion und Engagement

Inklusion und Engagement stehen im Fokus der BBE-Aktivitäten im Monat Juni 2016. Inklusion als Recht der weltweit ca. 650 Millionen Menschen mit Behinderungen auf eine gleichberechtigte Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen ist eng mit der Grundidee bürgerschaftlichen Engagements verbunden. Konkreter Anlass für den Monatsfokus ist, dass das Projekt Forum Inklusive Gesellschaft des BBE, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in den nächsten fünf Wochen auf der Zielgeraden ist: mit einer abschließenden Veranstaltung und zwei Schwerpunkten im BBE-Newsletter. Ziel der Veranstaltungsreihe war es, Handlungsempfehlungen für Bundesregierung, Gesetzgeber und zivilgesellschaftliche Organisationen zu erarbeiten, damit sie das Engagement von Menschen mit Behinderungen besser unterstützen können. Ein Überblick bietet das Infoblatt »Im BBE-Fokus 2«. Zugleich werden die Themen in diesem Monat verstärkt ihren Niederschlag im Social Media Bereich finden.

Infoblatt »Im BBE-Fokus 2« (PDF, 285 kB)

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»startsocial«: 13. Wettbewerbsrunde läuft!

»startsocial« hat den 13. bundesweiten Wettbewerb für soziale Initiativen ausgeschrieben. Noch bis zum 31. Mai 2016 können sich soziale Initiativen mit ihren Projekten, Ideen und Konzepten bewerben. Der Wettbewerb richtet sich an alle Engagierten, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten und dabei Ehrenamtliche einbinden. Die 100 überzeugendsten Initiativen werden mit viermonatigen Beratungsstipendien unterstützt. Eine Bundesauswahl herausragender Initiativen wird anschließend zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt den Wettbewerb seit ihrem Amtsantritt als Schirmherrin mit einem Sonderpreis. Das BBE wirkt im Beirat und in der Jury mit.

Weitere Informationen zur Ausschreibung von »startsocial«

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Civil Academy: 24 Stipendienplätze zu vergeben!

Es ist wieder soweit: Die Ausschreibung für die 23. Runde der CIVIL ACADEMY startet! Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren können sich bis zum 26. Juni 2016 mit ihrer sozialen Projektidee bewerben und einen von 24 Stipendienplätzen bekommen. An drei Workshop-Wochenenden lernen sie von Profis aus Wirtschaft und NGOs alle Basics, die junge ChangemakerInnen brauchen, um aus ihrer Projektidee Wirklichkeit werden zu lassen: Projektplanung, Projektmanagement, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Mehr als 500 junge Menschen haben in den vergangenen Jahren die Civil Academy besucht. Viele von ihnen konnten Vereine gründen, Projekte starten und SponsorInnen finden. Zeit für frische Ideen, die unsere Welt ein kleines bisschen bunter, vielfältiger, gesünder, gebildeter, musikalischer, politischer, sozialer oder inklusiver machen! Die Teilnahme ist kostenlos. Die Civil Academy ist ein gemeinsames Programm von BP Europa SE und BBE.

Weitere Informationen zur Civil Academy und zur Ausschreibung

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BBE startet mit interaktivem Mitgliederportal auf Basis von tixxt

In diesem Monat startet das BBE mit einem interaktiven Mitgliederportal auf Basis von tixxt, der Social Software der Bonner mixxt GmbH. »Wir wollen unseren Mitgliedern die Chance bieten, ihr Wissen zu teilen und von Erfahrungswerten anderer Mitglieder zu profitieren«, so Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE. »Die Plattform soll die Zusammenarbeit in unserem Netzwerk erleichtern, sie intuitiver und niedrigschwelliger gestalten.« Ziel ist es, mit dem Portal die Mitglieder stärker zu vernetzen und den Wissensaustausch im Netzwerk weiter zu stärken. Die Mitglieder können sich auf der Plattform in Zukunft auch zwischen den Sitzungen der einzelnen Arbeitsgruppen miteinander austauschen und Informationen teilen. Terminabsprachen, Diskussionen und die Dokumentation von Abläufen können so ganz einfach digital geschehen.

Pressemitteilung von mixxt GmbH und BBE (PDF, 71,4 kB)

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AG »Bildung und Engagement«: Sitzungsbericht

Am 26. April 2016 traf sich die Arbeitsgruppe »Bildung und Engagement« des BBE. Die AG-Mitarbeitenden verständigten sich auf eine erste Agenda und Arbeitsstruktur für 2016. Die Themen »Zivilgesellschaft als Lernort in der Bildungsberichterstattung«, »Qualifizierung Engagierter für Flüchtlingsarbeit/Bildung Geflüchteter als Engagementfeld« und »Hochschule und Engagement« bilden für die nächsten Sitzungen inhaltliche Schwerpunkte. Zudem sieht die neue Struktur einen regelmäßigen Austausch der Mitarbeitenden über ihre aktuellen Projekte, Initiativen, Veranstaltungen u. ä. rund um die Themen Bildung, Qualifizierung und Engagement vor. In der zweiten Tageshälfte stand das Thema »Engagementförderung in Kita und Schule« mit einem Vortrag von Sigrid Meinhold-Henschel, Bertelsmann Stiftung, im Mittelpunkt.

Weitere Informationen zur AG »Bildung und Engagement«

Vollständiger Sitzungsbericht

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Mitglied des Monats: Commerzbank AG

Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen ist Grundprinzip des gesellschaftlichen Engagements der Commerzbank und in ihrem Werteverständnis fest verankert. Seit Ende der 1980er Jahre fördert das Unternehmen Diversity durch ein offenes, faires und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Unter dem Motto »Vielfalt macht stark« sind die aktuellen Handlungsfelder Frauen in Führungspositionen, Work-Life-Balance, Zusammenarbeit der Generationen, sexuelle Orientierung sowie die kulturelle Vielfalt der MitarbeiterInnen. Die »Charta der Vielfalt« unterzeichnete die Bank bereits 2006. Gesellschaftlich engagiert sich die Commerzbank vor allem in den Bereichen Bildung und Sport. So unterstützen MitarbeiterInnen im 2013 gestarteten Bildungspaten-Programm ehrenamtlich benachteiligte Jugendliche dabei, ihren Schulabschluss zu erreichen oder eine Ausbildung abzuschließen. Daneben fördert das Unternehmen das Engagement seiner MitarbeiterInnen mit eigenen Corporate Volunteering-Projekten. Im Sportbereich ist die Commerzbank u.a. Partnerin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und prämiert gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) jedes Jahr 50 Sportvereine mit dem »Grünen Band«.

Weitere Informationen zur Commerzbank AG

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Bürgerwissenschaftliches Engagement: Befragung

Der Begriff »Citizen Science« (oder »Bürgerwissenschaftliches Engagement«), erlangt im politischen Raum zunehmend an Bedeutung. Zivilgesellschaftliche Organisationen befassen sich teilweise schon seit Jahrzehnten damit, z. B. Daten über den Zustand von Natur und Umwelt zu erfassen, ohne ihr Handeln mit dem Begriff »Citizen Science« in Verbindung zu bringen. Mit der Umfrage soll ermittelt werden, welche Erfahrungen mit einer wissenschaftlichen Vorgehensweise im Ehrenamt vorliegen und welche Erwartungen damit verbunden sind. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15 Minuten und kann sowohl in einem Online-Formular als auch analog erfolgen. Die Umfrage läuft noch bis zum 22. Mai 2016. Die Umfrage ist Bestandteil einer Machbarkeitsstudie »Lebendiger Atlas - Natur Deutschland«, in deren Beirat das BBE mitwirkt.

Online-Befragung

Fragebogen als PDF (PDF, 432 kB)

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Code for Germany startet Digital Refugee Labs

Vier Labs aus dem Code for Germany Netzwerk nehmen sich in diesem Jahr das Thema »Flucht und Asyl« als Schwerpunkt und vermitteln technische Fähigkeiten und hilfreiche Tools an Engagierte und Geflüchtete. Ziel ist es, die Arbeit der Initiativen zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen technisch versierten Communities, Engagierten, Geflüchteten und öffentlichen Verwaltungen zu verbessern. Zum Auftakt finden von Mai bis Juli 2016 vier Workshops in Leipzig, Hamburg, Berlin und Karlsruhe statt. Der erste Termin ist am 21. Mai 2016 in Leipzig.

Weitere Informationen und Termine

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Reformbedarf im Gemeinnützigkeitsrecht: Fachgespräch

Am 6. Juni 2016 findet ein Fachgespräch zum Thema »Reformbedarf im Gemeinnützigkeitsrecht - Politisch und gleichzeitig gemeinwohlorientiert?« im Deutschen Bundestag in Berlin statt, veranstaltet von Bündnis 90/Die Grünen. Neben einem Impulsvortrag »Zur Abgrenzung zwischen Zivilgesellschaft und Parteien« wird es zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen »Gemeinnützigkeit im Steuerrecht« und »Transparenzanforderung an politische und gemeinnützige Stiftungen« geben. Eine Anmeldung ist bis zum 31. Mai 2016 möglich.

Weitere Informationen zum Fachgespräch

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Soziales Unternehmertum: Seminar

Statt zwingend einen Verein zu gründen oder Spenden zu sammeln, gründen Engagierte heute gleich ein Unternehmen und entwickeln ein Geschäftsmodell zur Lösung eines sozialen oder ökologischen Problems. Sind solche Sozialunternehmen die Zukunft des Engagements? Oder nur eine Rand- und Modeerscheinung? Was macht ein Sozialunternehmen aus? Welche Widersprüche und Zielkonflikte sind in Sozialunternehmen angelegt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Seminar »Soziales Unternehmertum. Eine neue Art des Engagements«, das vom 3. bis 5. Juni 2016 in Bonn stattfindet. Das Seminar richtet sich an interessierte und engagierte junge Erwachsene ab 18 Jahren. Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 Plätze begrenzt. Die Seminarkosten betragen 45 Euro (inkl. Übernachtung und Verpflegung).

Weitere Informationen zum Seminar

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Rolle und Positionierung deutscher Stiftungen: Bericht

Am 19. April 2016 wurden die Ergebnisse der Studie zur Rolle und Positionierung deutscher Stiftungen im Rahmen der Berliner Stiftungswoche vorgestellt. Prof. Dr. Helmut K. Anheier, Präsident und Dekan der Hertie School of Governance, Sarah Förster, Janina Mangold und Clemens Striebing, wissenschaftliche Mitarbeitende an der Hertie School of Governance, fassen in dem Bericht die Veranstaltung und zentrale Ergebnisse der Studie zusammen. Das vorläufige Ergebnis: »Deutsche Stiftungen sehen ihre Rolle mehrheitlich darin, aufzugreifen, was der Staat nicht mehr leisten kann, können diesem Anspruch jedoch nicht gerecht werden. Es mangelt an finanziellen Mitteln, Strategie und Nachhaltigkeit - nicht jedoch an Selbstbewusstsein und Engagement.«

Bericht von Prof. Dr. Anheier, Sarah Förster, Janina Mangold und Clemens Striebing (PDF, 418 kB)

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Begleiten, stärken, integrieren: Themenreport Flüchtlinge

Fast zwei Jahre lang hat PHINEO gemeinnütziges Engagement für Flüchtlinge in Deutschland untersucht. Das Ergebnis der Analyse dokumentiert der Themenreport »Begleiten, stärken, integrieren«. Der Themenreport gibt einen Überblick über Handlungsansätze und Qualitätskriterien und gibt Tipps, wie Unternehmen, Stiftungen und SpenderInnen erfolgreiche Projekte erkennen und wirkungsvoll helfen können. Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet konnten sich für die kostenfreie Analyse bewerben. 59 Projekte wurden daraufhin auf ihre Wirksamkeit geprüft. 13 Projekte haben den Analyseprozess von PHINEO erfolgreich durchlaufen und überzeugten durch ihr besonderes Wirkungspotenzial und Transparenz. Die Porträts aller 13 ausgezeichneten Projekte finden sich im Themenreport. Der Report steht unter Schirmherrschaft von Staatsministerin Aydan Özoğuz, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Informationen und Download

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Migration und Minderheiten in der Demokratie: Publikation

Der Band »Migration und Minderheiten in der Demokratie. Politische Formen und soziale Grundlagen von Partizipation« von Philipp Eigenmann, Thomas Geisen und Tobias Studer (Hrsg.) setzt sich mit Fragen nach der Bedeutung und Wirkung von Migration für demokratische Gesellschaften auseinander. Die Beiträge untersuchen in unterschiedlichen Bereichen und Themenfeldern Herausforderungen, die im Kontext von Migration und Minderheiten in demokratischen Gesellschaften bestehen. Darüber hinaus enthält die Publikation Beiträge zu Grundlagen und Systematisierungen über Migration und Minderheiten in der Demokratie. Die Publikation richtet sich an ErziehungswissenschaftlerInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, MigrationsforscherInnen/ -politikerInnen und SoziologInnen.

Weitere Informationen zur Publikation

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»Die Konsultative«: Publikation

Politikverdrossenheit, Verhöhnung und Wut der Bürger wie bei Stuttgart 21 sind nur eine Seite der Medaille. Immer häufiger fordern BürgerInnen Mitspracherechte und Gestaltungsmacht. Bevor Gesetze entwickelt und beschlossen werden, findet zunehmend eine breite und tiefgehende Konsultation der Bürgerschaft statt. In der Publikation »Die Konsultative. Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung« fordern die AutorInnen Patrizia Nanz und Claus Leggewie die Institutionalisierung von Zukunftsräten als ein flächendeckendes Netz konsultativer Gremien von der lokalen bis zur europäischen Ebene. Mit diesem Konzept haben die AutorInnen ein Modell entwickelt und unterstützen BürgerInnen aktiv dabei, politische Handlungsspielräume zurückzuerobern, zum Beispiel bei Aufgaben wie der Endlagersuche oder der Unterbringung von Geflüchteten.

Weitere Informationen zur Publikation »Die Konsultative

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 2. Juni 2016.

Redaktionsschluss ist der 26. Mai 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
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Aktuelle Meldungen

22.11.2018

Sachbearbeiter*in: BAG SELBSTHILFE

Die BAG SELBSTHILFE e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Sachbearbeiter*in mit Social…

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19.09.2018

Ernennung der BBE-Themenpatinnen »Gendergerechtigkeit«

Am 14. September 2018 fand die offizielle Ernennung der BBE-Themenpatinnen durch den…

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21.06.2018

14. startsocial-Wettbewerb: BundespreisträgerInnen stehen fest!

Am 20. Juni 2018 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin von startsocial, im…

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