Newsletter Nr. 25 vom 10.12.2015

Nagel: Deutscher Engagementpreis
Sendler: Bürgerschaftlicher Eigensinn als Ressource
Wilke: Entwicklung des Spendenwesens 2014/2015
Ahe/ Hinze: Erfolgreicheres Fundraising
»Geschenkte Zeit«: Publikation
»Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort«: Ausschreibung
Inklusionsstärkungsgesetz in Nordrhein-Westhalfen
Sonderpreis für Zirkusprojekt für junge Flüchtlinge in Berlin
Gute-Tat-Marktplatz feiert 10-jähriges Jubiläum
Evaluation der Freiwilligendienste: Abschlussbericht
Internationaler Tag des Ehrenamtes
Rede von Manuela Schwesig zum Haushalt 2016
Unterausschuss BE: Protokoll zur 18. Sitzung
Weiterentwicklung Sportdeutschlands ohne Olympiabewerbung
Franz Müntefering neuer Vorsitzender der BAGSO
BBE-MV: Unterstützungsbedarfe des Engagements für und mit Geflüchteten
BBE-MV: Bürgerschaftliches Engagement für eine offene, vielfältige Gesellschaft
Freiwilligendienste als Orte der politischen Bildung: Impulspapier
Civil Academy: Letzte Chance auf einen Platz in der 22. Runde
9. Zukunftsforum ländliche Entwicklung
Das BBE bei der Internationalen Grünen Woche 2016
Zivilgesellschaftliche Willkommensbündnisse: Dokumentation
»Transitional Justice«: Veranstaltungsreihe
Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung
Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt: Leitfaden für Unternehmen
Potenziale der heterogenen Gesellschaft nutzen: Impulspapier
Unternehmen, BürgerInnenbeteiligung und Engagement: Newsletter
»Für mich und andere«: Publikation
»IT-Report für Non-Profits 2015«: Publikation
Hinweis

Das Jahr 2015 war ein engagementpolitisch und netzwerkpolitisch bewegtes Jahr: Die Flüchtlingsbewegung stellte und stellt eine große Herausforderung für das bürgerschaftliche Engagement dar, die auch in den Mitgliedsorganisationen des BBE in der einen oder anderen Weise spürbar wurde. Zugleich hat das Netzwerk intensiv seine Neuaufstellung vorangetrieben und mit den Beschlüssen der Mitgliederversammlung die Agenda der BBE-Arbeitsgruppen festgelegt. Dabei werden flexible Arbeitsformate zur Anwendung kommen. Zwei Aufrufe der BBE-Mitgliederversammlung, die sich mit den Bedarfen der Engagementförderung für und mit Geflüchteten und mit dem Pariser Terroranschlag als einer Herausforderung auch für die Zivilgesellschaft befassen, werden in diesem Newsletter dokumentiert. Zum Jahresende möchte sich die BBE-Newsletter-Redaktion herzlich bei Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, für Ihr Interesse bedanken. Mit Berichten, Gastbeiträgen, Kommentaren und Hinweisen melden wir uns Mitte Januar 2016 aus der Winterpause zurück. Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Familien geruhsame Feiertage und für das neue Jahr alles Gute.

Ihre BBE-Newsletter-Redaktion

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Nagel: Deutscher Engagementpreis

Am 8. Dezember 2015 wurden die diesjährigen GewinnerInnen des Deutschen Engagementpreises bei einem Festakt im Deutschen Theater in Berlin ausgezeichnet. Mira Nagel, Leiterin des Deutschen Engagementpreises unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V., stellt in ihrem Gastbeitrag die GewinnerInnen vor und zieht eine erste Bilanz über die Neuausrichtung des Deutschen Engagementpreises: So waren z.B. erstmals alle PreisträgerInnen der rund 500 bestehenden Auszeichnungen für freiwilliges Engagement in Deutschland für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Die Vielfalt des Engagements und die Auszeichnungsvielfalt für freiwilliges Engagement werden damit stärker sichtbar: »Niemand muss sich engagieren, doch diejenigen, die ihre Energie, ihre Zeit und/oder ihr Geld in freiwillige Einsätze investieren, verdienen Wertschätzung und Unterstützung, wofür es die rund 500 Preise für bürgerschaftliches Engagement gibt.«

Gastbeitrag von Mira Nagel (PDF, 408 kB)

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Sendler: Bürgerschaftlicher Eigensinn als Ressource

»Bürgerschaftlicher Eigensinn« gehört zu den Grundbegriffen in der engagementpolitischen Debatte der letzten zehn Jahre. Was bedeutet bürgerschaftlicher Eigensinn? Wodurch wirkt Eigensinn? Was kann er bewirken? Diese Leitfragen nimmt Dr. Hans H. Th. Sendler, Leiter der Konzept- und Beratungsagentur Eusendor, in seinem Essay »Bürgerschaftlicher Eigensinn - eine wesentliche gesellschaftliche Ressource« in den Blick. Die Beantwortung der Fragen macht eine gründlichere Einschätzung zum Eigensinn möglich und schärft das Verständnis für den Wert bürgerschaftlichen Engagements als zentrale gesellschaftliche Ressource. Im Ergebnis ist Eigensinn eine unverzichtbare Ressource, so Sendler: »Also sollte man ihn ermutigen, nutzen und pflegen, den wohlverstandenen Eigensinn - jeder in seinem und alle in einem gemeinsamen Interesse.«

Gastbeitrag von Dr. Hans H. Th. Sendler (PDF, 600 kB)

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Wilke: Entwicklung des Spendenwesens 2014/2015

Burkhard Wilke, Geschäftsführer des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), skizziert in seinem Gastbeitrag wesentliche Entwicklungen des deutschen Spendenwesens im Jahr 2014 und 2015. Um ein möglichst nahes Gesamtbild abzubilden, beruft er sich auf verschiedene statistische Erhebungen, etwa die Erhebung des Dachverbands Deutscher Spendenrat e.V. und der GfK SE Panel Services Deutschland oder auf den WORLD GIVING INDEX 2015, die zum Teil unterschiedliche Begriffe und Methoden verwenden. In einem weiteren Kapitel verweist der Autor auf wichtige Ereignisse und Entwicklungen, die im ausklingenden Jahr die Spendenbereitschaft beeinflusst haben. Schließlich befasst er sich mit Entwicklungen im Umfeld des Spendenfeldes, etwa dem Online-Marketing für gemeinnützige Zwecke und dem Online-Fundraising sowie den in Deutschland erstmals am 1. Dezember 2015 durchgeführten »GivingTuesday«. Dieser Beitrag erscheint mit nur geringen Änderungen auch im »DZI Spenden-Almanach 2015«, herausgegeben vom DZI.

Gastbeitrag von Burkhard Wilke (PDF, 513 kB)

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Ahe/ Hinze: Erfolgreicheres Fundraising

Erfolgreicheres Fundraising durch plausible Wirkungsbelege ist das Thema des Gastbeitrages von Benjamin von der Ahe und Florian Hinze, beide Mitarbeiter der PHINEO gAG. Plausible Wirkungsbelege zu haben, bedeutet, dass man weiß, was man tut und das in einer Form, die potenzielle GeldgeberInnen überzeugt. Dabei zeigen die Autoren, welche Fragen man in einer logischen Kette abarbeiten muss, um plausible Wirkungsbelege zu bekommen: »Aus über 700 Organisationsbesuchen wissen wir: Diese Kausalkette, im Fachsprech: ›Wirkungslogik‹, bringt Wettbewerbsvorteile fürs Fundraising und steigert zugleich die Qualität der eigenen Arbeit.«

Gastbeitrag von Benjamin von der Ahe und Florian Hinze (PDF, 628 kB)

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»Geschenkte Zeit«: Publikation

In allen gesellschaftlichen Bereichen übernehmen BürgerInnen gesellschaftliche Verantwortung, engagieren sich für andere oder für die Bearbeitung eines gesellschaftlichen Problems. Der Band »Geschenkte Zeit. Freiwillige Arbeit - Engagement für mich und andere«, herausgegeben von Alexander Kaestner und Stephanie Ludwig, will einen Beitrag leisten, um das Engagement freiwillig tätiger Menschen zu würdigen und gibt Einblick in die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements. In Interviews und Beiträgen werden exemplarisch einige Personen und deren freiwillige Tätigkeit dargestellt. Die HerausgeberInnen beleuchten dabei das Positive am Tun der Engagierten sowie die Kritik. Die Frage nach den »Glücksmomenten« im Engagement war den HerausgeberInnen dabei besonders wichtig.

Alexander Kaestner, Stephanie Ludwig (Hrsg.): »Geschenkte Zeit: Freiwillige Arbeit - Engagement für mich und andere« (Offenbacher Editionen); ISBN: 978-3939537403.

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»Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort«: Ausschreibung

Wo Wandel ist, entstehen neue Freiräume, die Menschen mit Kreativität und Umsetzungswillen füllen können. Diese Menschen will die Robert Bosch Stiftung unterstützen und schreibt nun schon zum dritten Mal die Förderung von Projekten im Rahmen des Programms »Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort« aus. Bis zu 20 Neulandgewinner-Projekte werden professionell begleitet und mit insgesamt 900.000 Euro finanziell unterstützt. Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine oder Initiativen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Online-Bewerbungen können bis zum 4. März 2016 eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Ausschreibung »Neulandgewinner«

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Inklusionsstärkungsgesetz in Nordrhein-Westhalfen

Mit dem Gesetzentwurf (16/9761) der Landesregierung zur Stärkung der Sozialen Inklusion in Nordrhein-Westfalen soll die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auf Landes- und kommunaler Ebene vorangebracht werden. Ziel des Gesetzes ist die »Förderung und Stärkung inklusiver Lebensverhältnisse in Nordrhein-Westfalen«. Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die Gesetzesinitiative Nordrhein-Westfalens. Anlässlich der öffentlichen Anhörung am 18. November 2015 zum Gesetzesentwurf erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte: »Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat mit der Gesetzesinitiative ein Schlüsselprojekt für die bessere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf den Weg gebracht. Das Gesetz hat Vorbildcharakter für andere Bundesländer.«

Weitere Informationen und Stellungnahme der Monitoring-Stelle zur UN-BRK

Gesetzentwurf der Landesregierung (PDF, 541 kB)

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Sonderpreis für Zirkusprojekt für junge Flüchtlinge in Berlin

Das Zirkusprojekt Cabuwazi Beyond Borders, gefördert von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, wurde mit dem Sonderpreis im Rahmen des Hauptstadtpreises für Integration und Toleranz ausgezeichnet. Der Preis würdigt Berlins beste Integrationsprojekte. Er wird von der Initiative Hauptstadt Berlin e.V. verliehen, deren Schwerpunkt die Verbesserung der Lebensbedingungen und Bildungschancen von Kindern ist. Der Berliner Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi engagiert sich für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien. Mit dem Projekt »Cabuwazi Beyond Borders« wurde Anfang des Jahres die Arbeit mit einem eigenständigen Team intensiviert. Die internationalen ZirkuspädagogInnen sind u.a. in der Notunterkunft am Olympiapark, in Übergangswohnheimen in Marienfelde oder Spandau unterwegs. Dort trainieren sie eine Woche lang in den Ferien oder in regelmäßigen Kursen mit Kindern aus Syrien, Afghanistan oder Albanien. Am Ende des Projekts zeigen die Kinder ihre Kunststücke in einer vielfältigen Zirkusshow.

Weitere Informationen zum Sonderpreis

Weitere Informationen zum Zirkusprojekt Cabuwazi

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Gute-Tat-Marktplatz feiert 10-jähriges Jubiläum

Am 26. November 2015 fand der 10. Gute-Tat-Marktplatz statt, auf dem Berliner Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützige soziale Organisationen zusammenkommen, wechselseitig Engagementmöglichkeiten prüfen und Vereinbarungen treffen, die in den folgenden Wochen und Monaten realisiert werden. Zum 10-jährigen Jubiläum trafen sich rund 250 Teilnehmende aus 50 sozialen Organisationen und mehr als 80 Unternehmen. Der Gute-Tat-Marktplatz bildete den Auftakt zum zweitägigen 4. Berliner CSR-Tag, veranstaltet von IHK Berlin, Handwerkskammer und der Stiftung Gute-Tat. In ihrer Eröffnungsrede betonte Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Berlins Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement: »Das zehnjährige Jubiläum des Gute-Tat-Marktplatzes ist ein Grund zum Feiern: Es zeigt, dass sich Bürgerschaftliches Engagement in allen Bereichen etabliert hat und nun unverzichtbar zu unserer Stadt gehört. Alle Berlinerinnen und Berliner [...] sind eingeladen, sich zu engagieren und sich einzumischen, damit das Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt noch besser gelingen kann [...].« Einen besonderen Fokus richtete der Marktplatz in diesem Jahr auf das Engagement für Flüchtlinge.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Weitere Informationen zum Gute-Tat-Marktplatz

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Evaluation der Freiwilligendienste: Abschlussbericht

Am 8. Dezember 2015 wurde der »Abschlussbericht der gemeinsamen Evaluation des Gesetzes über den Bundesfreiwilligendienst (BFDG) und des Gesetzes zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG)« vorgestellt. Die Evaluierung vom Institut INBAS-Sozialforschung und vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik befasst sich mit den Wirkungen und Rahmenbedingungen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). »Die Freiwilligen sind an ihren verschiedenen Einsatzorten mit ihrem Dienst sehr zufrieden«, freute sich Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin Elke Ferner. »Ihre eigene Tätigkeit bewerteten fast 90 Prozent der befragten Freiwilligen gut, mehr als die Hälfte davon sogar sehr gut. Und ebenfalls 90 Prozent empfehlen die Teilnahme an einem Freiwilligendienst weiter - das ist ein gutes Zeichen!«, so Ferner. Um der Vielfalt in den Freiwilligendiensten gerecht zu werden, spricht sich die Untersuchung für eine gleichwertige Weiterentwicklung und Stärkung von FSJ, FÖJ und BFD aus.

Weitere Informationen zum Abschlussbericht und zentrale Ergebnisse

Abschlussbericht zur Evaluation der Freiwilligendienste (3,9 MB)

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Internationaler Tag des Ehrenamtes

Mit dem Internationalen Tag des Ehrenamtes wird seit 1986 traditionell jährlich am 5. Dezember ehrenamtliches Engagement gefeiert und gewürdigt. Bundespräsident Joachim Gauck verlieh am 4. Dezember 2015 im Schloss Bellevue den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an 26 engagierte BürgerInnen. Organisationen nahmen den Tag des Ehrenamtes zum Anlass, um sich für bessere Rahmenbedingungen im Ehrenamt stark zu machen und die Unverzichtbarkeit gerade auch in der aktuellen Flüchtlingshilfe herauszustellen. Die Volkssolidarität setzt sich für niedrige bürokratische Hürden im Ehrenamt ein. Die Sicherung und Stärkung sozialer Strukturen in den Kommunen ist eine wichtige Ausgangsbasis für freiwilliges Engagement und zeigt sich insbesondere angesichts der Arbeit der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe, so Dr. Wolfram Friedersdorff, Präsident der Volkssolidarität. Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), fordert die Gleichstellung der Ehrenamtlichen im DRK mit denen der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes (THW). Demnach sollen auch die ehrenamtlichen HelferInnen des DRK einen Freistellungsanspruch gegenüber ArbeitgeberInnen und einen Anspruch auf Lohnfortzahlung für die Dauer des Einsatzes erhalten.

Rede des Bundespräsidenten zur Ordensverleihung

Pressemitteilung der Volkssolidarität vom 4.12.2015

Pressemitteilung des DRK

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Rede von Manuela Schwesig zum Haushalt 2016

Am 26. November 2015 hat der Bundestag den Haushalt des Bundesfamilienministeriums für 2016 angenommen. In ihrer Rede betonte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig die stärkere Unterstützung des Ehrenamtes und der Zivilgesellschaft mit dem Haushalt 2016: Die Flüchtlingsarbeit der Wohlfahrtsverbände wird mit 6 Millionen Euro zusätzlich unterstützt. Für die Durchführung zentraler und internationaler Aufgaben erhalten die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege zusätzlich 2 Millionen Euro. Im Bundesfreiwilligendienst werden 10.000 zusätzlichen Stellen mit Flüchtlingsbezug geschaffen und das Bundesprogramm »Demokratie leben!«, das Initiativen, Vereine und engagierte BürgerInnen unterstützt, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander einsetzen und Radikalisierung vorbeugen wollen, mit zusätzlichen 10 Millionen ausgestattet. In Hinblick auf das Bundesprogramm erläutert Schwesig: »Es ist unsere Aufgabe, die Gesellschaft zusammenzuhalten und dafür zu sorgen, dass diejenigen, die jeden Tag Hass, Gewalt und Vorurteile schüren, nicht stärker werden. Sie sind es, die unsere Gesellschaft bedrohen. Deswegen steht das Programm ›Demokratie leben!‹ für Demokratie und Vielfalt. Diesen Anspruch müssen wir stark machen in allen Bereichen der Gesellschaft«.

Weitere Informationen und Rede von Manuela Schwesig zum Haushalt 2016

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Unterausschuss BE: Protokoll zur 18. Sitzung

Am 11. November 2015 fand die 18. Sitzung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages in der 18. Legislaturperiode statt. Das Protokoll zur Sitzung liegt nun vor. Zentraler Tagungsordnungspunkt war das Fachgespräch zu dem Thema »Aktuelle Herausforderungen und Probleme von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen bei der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung in den Kommunen«. Als Sachverständige nahmen teil: Birgit Bursee von der Freiwilligenagentur Magdeburg, Superintendent Christian Berndt vom Kirchenkreis Winsen, Norbert Grehl-Schmitt vom Förderverein Pro Asyl, Heinrich Helms vom Bündnis für Flüchtlinge Buchholz, David Kreuziger von der Johanniter-Unfall-Hilfe und Dirk Ulrich vom THW-Landesverband Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Protokoll zur Sitzung Unterausschuss BE (PDF, 5,8 MB)

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Weiterentwicklung Sportdeutschlands ohne Olympiabewerbung

Nach dem ablehnenden Votum in Hamburg mit 48,4 Prozent Ja- zu 51,6 Prozent Nein-Stimmen (65,6 Prozent Ja-Stimmen in Kiel) am 29. November 2015 zur Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg und Kiel wird die Bewerbungsgesellschaft ihre Aktivitäten einstellen. »Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend für uns alle«, sagte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), »aber es ist eine demokratische Entscheidung und ohne Wenn und Aber zu akzeptieren.« Auch ohne den Rückenwind einer Olympiabewerbung soll Sportdeutschland weiterentwickelt werden, so Hörmann: Dies sei »deutlich schwieriger, aber wir gehen das dennoch mit großer Entschlossenheit an. Wir werden sowohl die Leistungssportreform umsetzen als auch den Sport für alle weiterentwickeln, und der DOSB wird sein gesellschaftspolitisches Engagement nicht nur fortsetzen, sondern gezielt weiter ausbauen.«

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom DOSB

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Franz Müntefering neuer Vorsitzender der BAGSO

Franz Müntefering wurde von der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) für die nächsten drei Jahre zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsminister wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominiert und tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Ursula Lehr an, Alternswissenschaftlerin und Bundesfamilienministerin a.D., die das Amt seit 2009 innehatte und weiterhin als Vizepräsidentin tätig sein wird. Zu seiner Motivation für das neue Engagement erläutert Müntefering: »Seniorinnen und Senioren gestalten unsere Gesellschaft aktiv mit und stellen sich ihrer Mitverantwortung für das, was in unserem Land geschieht. Es geht darum, dass wir gemeinsam - Jung und Alt - die Herausforderungen in Chancen umwandeln«.

Weitere Informationen zu Mitgliedern des BAGSO-Vorstands

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BBE-MV: Unterstützungsbedarfe des Engagements für und mit Geflüchteten

Immer mehr geflüchtete Menschen kommen nach Deutschland. Ohne dieses Engagement wäre die Hilfe für Geflüchtete nicht zu leisten. Gleichwohl benötigen die Helferinnen und Helfer vielfältige Formen der Unterstützung, um diese gewaltige Aufgabe, die absehbar in kommenden Jahren bestehen bleibt, bewältigen zu können. Eine Engagement fördernde Infrastruktur kann diese Unterstützung leisten. In vielen Fällen tut sie dies bereits. In vielen Fällen fehlen jedoch die Ressourcen, um diese Unterstützung in ausreichendem Maße zu leisten. Das BBE bietet an, seine Netzwerkstrukturen für die Vernetzung und Abstimmung der Förderbedarfe des Engagements mit Geflüchteten auf allen Ebenen zu nutzen. Das betrifft insbesondere die Themenfelder Bildung, Arbeit/Ausbildung, Gesundheit und Wohnungsbau/Stadtentwicklung sowie sektorübergreifende Zusammenarbeit. Die Mitglieder des BBE appellieren an die Bundesregierung und insbesondere an das BMFSFJ, die Mittel für die Förderung der Infrastrukturen des Engagements deutlich auszuweiten. Es genügt nicht, zusätzliche 10.000 Stellen im Bundesfreiwilligendienst für das Engagement mit Geflüchteten zur Verfügung zu stellen. Erforderlich ist darüber hinaus eine deutliche und dauerhafte Stärkung der Engagement fördernden Infrastrukturen auf allen Ebenen.

Aufruf der BBE-MV: Unterstützungsbedarfe des Engagements (PDF, 81 kB)

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BBE-MV: Bürgerschaftliches Engagement für eine offene, vielfältige Gesellschaft

Die Attentate von Paris zeigen, welche Katastrophen Menschen auslösen können, die durch den sog. »Islamischen Staat« radikalisiert wurden. Das war ein Anschlag auf das tolerante, vielfältige und bunte Leben, der sich wahllos gegen Menschen richtete und ein Angriff auf freie und demokratische Gesellschaften. Viele europäische Länder nehmen eine große Zahl von Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen auf, die vor Terror und Gefährdung des eigenen Lebens fliehen. Sie finden vielfach - besonders in Deutschland - Hilfsbereitschaft und eine Willkommenskultur vor. Dieses breite bürgerschaftliche Engagement, das die Zivilgesellschaft auszeichnet, möchten wir aufrechterhalten. Asylsuchende und ihre Familien erhalten Orientierung durch viele gesellschaftliche Gruppen, welche damit die Behörden und die Politik unterstützen. Dieses Engagement ist sehr wertvoll. Wir als BBE möchten nicht, dass durch die Attentate Misstrauen und Zwietracht gegenüber Geflüchteten gesät werden. Und damit die Schutz suchenden zu Opfern gemacht werden.

Aufruf der BBE-MV: BE für eine offene Gesellschaft (PDF, 35 kB)

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Freiwilligendienste als Orte der politischen Bildung: Impulspapier

Gemeinsam mit den Bundesarbeitskreisen BAK FSJ und BAK FÖJ befasste sich die AG 3 »Freiwilligendienste« des BBE im Rahmen eines Fachworkshops am 22. Juni 2015 bei und in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin mit dem Thema »Freiwilligendienste - Orte politischen Lernens. Konzepte und Methoden«. Anlass war die Entscheidung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dass die im Bundesfreiwilligengesetz (BFDG) vorgeschriebenen fünftägigen Seminare für politische Bildung - wie bisher bereits praktiziert - auch künftig ausschließlich von den Bildungsstätten des Bundes durchgeführt werden sollen. Anträge freier Trägerverbünde, diese Seminare für die von ihnen begleiteten BFD-Freiwilligen zu gestalten - wie sich dies für die Teilnehmenden der Jugendfreiwilligendienste seit Jahrzehnten bewährt hat - wurden abgelehnt. Als Ergebnis dieses Workshops hat die AG 3 »Freiwilligendienste« dieses Papier am 20. Oktober 2015 in Köln beschlossen.

Impulspapier der AG 3 »Freiwilligendienste« (PDF, 49 kB)

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Civil Academy: Letzte Chance auf einen Platz in der 22. Runde

Bis zum 20. Dezember 2015 können sich junge Engagierte nun noch mit ihrer Projektidee für ein Stipendium bei der Civil Academy bewerben. In der Ideenwerkstatt werden gute Ideen für ein gesellschaftliches Engagement zu erfolgreichen Projekten - durch Unterstützung von Coaches aus dem Unternehmen BP und dem Social Profit Bereich. Projektmanagement, Finanzplanung und Fundraising, Teamentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit stehen an drei Wochenenden auf der Agenda. Alle Ehemaligen werden zudem im Alumni-Netzwerk weiter begleitet. Seit 2005 fördern das BBE und BP Europa SE mit ihrem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen in Deutschland.

Bewerbungsformular der Civil Academy

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9. Zukunftsforum ländliche Entwicklung

Unter dem Titel »Lebenswerte Regionen - dynamisch und innovativ« veranstaltetet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am 20. und 21. Januar 2016 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) das 9. Zukunftsforum ländliche Entwicklung. Das Forum ermöglicht denjenigen, die sich für den und im ländlichen Raum einsetzen, von ihrem Engagement zu berichten, gemeinsam Ideen zu erarbeiten und für die Zukunft umsetzbare Visionen zu entwickeln. In drei Blöcken haben die Teilnehmenden die Auswahl zwischen 24 Veranstaltungen. Zum Thema »Demokratiestärkung im ländlichen Raum« gestaltet das BBE am 20. Januar 2016 eine Diskussionsrunde, bei der sich Projektträger aus dem Bundesprogramm Demokratie Leben! und Verantwortliche aus Bundesministerien vor allem zu den folgenden Fragen austauschen werden: Wie lässt sich bürgerschaftliches Engagement für ein solidarisches Miteinander aktivieren und nachhaltig gestalten? Welche Unterstützung benötigen die AkteurInnen in ihrer Arbeit vor Ort? Eine Anmeldung ist bis zum 13. Januar 2016 möglich.

Weitere Informationen zum 9. Zukunftsforum

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Das BBE bei der Internationalen Grünen Woche 2016

Mehr als nur Landwirtschaft: Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2016 präsentiert sich Mitte Januar auch das BBE. In der Gemeinschaftsschau »Lust aufs Land« können sich interessierte BesucherInnen am Stand des BBE informieren und inspirieren lassen: Zivilgesellschaftliche Strukturen sind im ländlichen Raum zwar weit weniger ausgeprägt als in städtischen Kontexten - dass auf dem Dorf jedoch durchaus etwas los sein kann, zeigen die vielfältigen AkteurInnen am Netzwerkstand, die mit ihrem Engagement den ländlichen Raum aktiv gestalten. Von der Arbeit mit Geflüchteten über kulturelle und kulinarische Projekte bis hin zum Engagement von Jugendlichen gibt es am Stand viele Projektbeispiele und -expertInnen für eine aktive Zivilgesellschaft im ländlichen Raum. Zu finden ist der Stand zusammen mit vielen weiteren bei der IGW vom 15. bis 24. Januar 2016 in der Halle 4.2.

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Zivilgesellschaftliche Willkommensbündnisse: Dokumentation

Am 17. September 2015 veranstaltete der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin in Kooperation mit dem BBE eine Fachveranstaltung zum Thema: »Rolle des Engagements in zivilgesellschaftlichen Willkommensbündnissen«. Die Veranstaltung reagierte damit auf die zahlreichen Gründungen von Willkommensbündnissen für Flüchtlinge in Deutschland. Wie können sie durch Bund, Länder und Kommunen unterstützt werden und wie sollten Förderprogramme in den kommenden Jahren ausgestaltet sein? Wie reagieren Willkommensbündnisse auf die Herausforderungen von Gewalt, Rassismus und Nationalismus? Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an SozialdezernentInnen, BürgermeisterInnen, leitende Fachkräfte aus Verbänden und Einrichtungen, die Engagement von und für Flüchtlinge sowie gegen Gewalt und Rassismus fördern, koordinieren und unterstützen oder Förderprogramme in Bund, Ländern oder Kommunen entwickeln. Eine Dokumentation der Fachveranstaltung ist nun verfügbar.

Dokumentation der Fachveranstaltung

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»Transitional Justice«: Veranstaltungsreihe

Die Veranstaltungsreihe »Transitional Justice. Instrumente - Erfahrungen - Herausforderungen« widmet sich verschiedenen Aspekten beim Umgang mit staatlicher Gewalt und Menschenrechtsverletzungen. ExpertInnen aus verschiedenen Ländern diskutieren über ihre jeweiligen Erfahrungen bei der Überwindung von Gewalterfahrungen und Gewaltherrschaft und die Möglichkeiten, begangenes Unrecht zu »heilen« und Verbrechen zu bestrafen. Aus Anlass des Internationalen Tags der Menschenrechte fand am 7. Dezember 2015 die Auftaktveranstaltung der sechsteiligen Reihe statt. Nächster Termin ist der 12. Januar 2016 mit dem Thema »Gedenken, Erinnern, Bilden. Die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Initiativen, von Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen für die Aufarbeitung von Unrechtsgeschichte«. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Stiftung EVZ.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe »Transitional Justice«

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Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung

Noch bis zum 31. Dezember 2015 können TreuhänderInnen das seit 2014 vergebene Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung beantragen. Bislang haben sich 15 TreuhänderInnen durch einen vom Bundesverband Deutscher Stiftungen berufenen Vergabeausschuss prüfen und zertifizieren lassen. Diese 15 TreuhänderInnen verwalten zusammen über 1.000 Treuhandstiftungen mit einem Vermögen von über 800 Millionen Euro. Die ausgezeichneten TreuhänderInnen kommen aus unterschiedlichen Sektoren - kirchliche, lokale, themenverbundene und themenoffene TreuhänderInnen können das Siegel ebenso beantragen wie Universitäten, Banken oder Kanzleien. TreuhänderInnen, die sich ab dem 1. April 2016 mit dem Qualitätssiegel zeigen wollen, müssen ihren Antrag bis zum Ende dieses Jahres beim Deutschen StiftungsService, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, einreichen.

Weitere Informationen zum Qualitätssiegel

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Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt: Leitfaden für Unternehmen

Die Broschüre »Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt! Praxis-Leitfaden für Unternehmen«, herausgegeben von der Charta der Vielfalt, bündelt die wichtigsten Informationen rund um Ausbildung und Beschäftigung von geflüchteten Menschen. Die Broschüre beinhaltet u.a. allgemeine Zahlen, Daten und Fakten, Erläuterungen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Praxisbeispiele aus Unternehmen sowie Handlungsempfehlungen. Mit der Broschüre sollen interessierte Unternehmen bei der Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen unterstützt werden. Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder bei der Charta der Vielfalt bestellt werden.

Weitere Informationen zum Leitfaden

Leitfaden »Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt« (PDF, 2,3 MB)

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Potenziale der heterogenen Gesellschaft nutzen: Impulspapier

Wer in einem Land unternehmerisch tätig wird und wer nicht, und als wie nachhaltig sich diese Gründungen erweisen, sagt viel darüber aus, wie die Teilhabechancen in einer Gesellschaft verteilt sind. Das Impulspapier »Das Potenzial der heterogenen Gesellschaft nutzen. Migrantenunternehmen als Motor inklusiven Wachstums«, herausgegeben von der Bertelsmann Stiftung, diskutiert auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes, inwiefern Gründungstätigkeiten von ZuwandererInnen und Menschen mit Migrationshintergrund schon heute ein Motor inklusiven Wachstums in Deutschland sind und wie Potenziale identifiziert werden können. Das Impulspapier kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Impulspapier

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Unternehmen, BürgerInnenbeteiligung und Engagement: Newsletter

Im Fokus der Ausgabe vom 11. November 2015 des »eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft« der Stiftung Mitarbeit steht das Thema »Unternehmen, Bürgerbeteiligung und Engagement«. Die Texte der GastautorInnen beschäftigen sich mit kommunalen Spannungsfeldern zwischen Unternehmen, BürgerInnenbeteiligung und Engagement (Dieter Schöffmann), dem Beitrag von kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Gelingen kommunaler Beteiligungsprozesse (Andrea Pfeifer), mit BürgerInnenbeteiligung in und durch Energiegenossenschaften (Dr. Burghard Flieger, Dr. Herbert Klemisch und Dr. Jörg Radtke) sowie der Darstellung eines Mediationsverfahrens zwischen Großunternehmen und Bürgerinitiative zum Bau eines Umspannwerkes im Hagener Stadtteil Garenfeld (Anne Stamm, Dr. Ingo Jürgens).

Zur Ausgabe »eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 16/2015«

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»Für mich und andere«: Publikation

Seit 50 Jahren gibt es die Institution des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Deutschland, das Jugendlichen und SchulabgängerInnen die Möglichkeit bietet, sich in vielerlei Form zu engagieren. In der Publikation »Für mich und für andere« untersucht Tim Wersig das Freiwillige Soziale Jahr im politischen Leben (FSJ-P) aus der Perspektive der Freiwilligen. Er geht darin u. a. den Fragen nach: Wie erleben die Freiwilligen diesen Dienst? Verändert das FSJ-P ihr Politikverständnis? Fördert der Dienst ihr bürgerschaftliches Engagement und vermittelt er weiterführende Kompetenzen?

Weitere Informationen zur Publikation »Für mich und für andere«

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»IT-Report für Non-Profits 2015«: Publikation

Der IT-Report für Non-Profits 2015 gibt einen Überblick über die Nutzung von Informationstechnologien von Non-Profit-Organisationen, unabhängig von Arbeitsfeld und Größe, in Deutschland und Österreich. Mit Antworten von über 3.400 Vereinen, Stiftungen, gGmbHs und anderen gemeinnützigen Organisationen liefert die Studie Marktdaten, Einblicke und Erkenntnisse zur Nutzung von Hardware, Software, internetbasierten Diensten und sozialen Medien in diesem Sektor. Außerdem beleuchtet der Report, wie IT bei Non-Profits organisiert ist und wie viel sie dafür ausgeben. Die PDF-Version ist gegen eine Gebühr von 11 Euro zzgl. 7 Prozent MwSt. (Deutschland) und zzgl. 10 Prozent MwSt. (Österreich) erhältlich. Die Druckversion ist nur in Deutschland erhältlich und kostet 26,50 Euro inklusive Versand zzgl. 7 Prozent MwSt.

Weitere Informationen zum IT-Report für Non-Profits 2015

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 14. Januar 2016.

Redaktionsschluss ist der 7. Januar 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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