Newsletter Nr. 6 vom 3.4.2014

Schwesig: Zeit für Engagement – 50 Jahre FSJ
Jakob: Blick zurück in die Geschichte der Freiwilligendienste
Schulze: 60 Jahre Diakonisches Jahr und 50 Jahre FSJ
Napieralla: 50 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr beim Paritätischen
Eichhorn: Freiwilligendienste im Sport
Veigel: Auf- und Umbrüche im FSJ
Internationalisierung der Freiwilligendienste: Tagungsbericht
Portal Berlin-gegen-Nazis
Schritt für Schritt zu mehr Partizipation im Alter
Konversion und Bürgerbeteiligung in Mannheim
Länderbericht 2013 »BE in Sachsen-Anhalt« veröffentlicht
Deutsche Islamkonferenz: Neue Agenda
Programme gegen Rechtsextremismus: Kleine Anfrage beantwortet
Initiative Demokratie stärken: Kleine Anfrage beantwortet
Bilanz zur UN-Behindertenrechtskonvention
Ethisches Fundraising: Kommentar des Ethikausschusses des DFV
Bundesverband NeMO: Gründungsinitiative
AG 8 »Demografischer Wandel und BE«: Sitzungsbericht
BBE Arbeitsgruppen-SprecherInnen: Sitzungsbericht
Koordinierungsausschuss des BBE: Sitzungsbericht
BBE zu Gast bei der Deutschen Telekom AG
1. Seminarwochenende der 18. Civil Academy Runde
Praktikum in der Online-Redaktion
Mitglied des Monats: Engagement Global
Citizenship und Teilhabe im europäischen Vergleich: Tagung
CSR - ein Thema für Caritas und Diakonie: Veranstaltung
Jugendkongress 2014
Unternehmen Engagement: Bundesweite Tagung
Petra-Kelly-Preis: Ausschreibung
taz Panter Preis für engagierte Menschen: Ausschreibung
Schröder/ Walk: Genossenschaften und Klimaschutz (Publikation)
Jahrbuch für Management in Nonprofit-Organisationen 2013 (Publikation)
Hinweis

Schwesig: Zeit für Engagement – 50 Jahre FSJ

In ihrem Gastbeitrag würdigt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Freiwilligendienste als einen besonderen Beitrag zu einem solidarischen Miteinander, der zugleich für die Engagierten eine persönliche Bereicherung darstellt. Sie erinnert an die zivilgesellschaftlichen Vorläufer, wie das »Diakonische Jahr« oder »Jugend hilft Jugend«, deren Erfolg 1964 eine gesetzliche Regelung mit dem »Gesetz zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres« nötig machte. Von Beginn an war das FSJ als Bildungs- und Orientierungsjahr konzipiert im Sinne des Slogans »Ein Jahr für andere – ein Jahr für Dich!« Die Erweiterung der Einsatzgebiete in den letzten zwanzig Jahren und das Entstehen neuer Freiwilligendienste haben den Erfolg dieses Prinzips weiter gestärkt. Gleichwohl stellt Bundesministerin Schwesig aus engagementpolitischer Sicht fest, dass die Freiwilligendienste weiter zu entwickeln und bisher nicht gelöste Herausforderungen anzugehen sind. Sie nennt als Beispiele klarere Regeln für die Anerkennung der Dienstzeiten im Rahmen des späteren Lebensweges, die Verbesserung der Bedingungen für Freiwillige, die aus dem Ausland hierher kommen wollen, die verstärkte Gewinnung von Freiwilligen aus Migrantenfamillien und die verstärkte Gewinnung von Freiwilligen mit Haupt- und Realschulabschluss. Es ist wichtig, »dass die Chancen, die ein Freiwilligendienst bietet, allen jungen Frauen und Männern gleichermaßen offenstehen.«

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Jakob: Blick zurück in die Geschichte der Freiwilligendienste

In ihrem Gastbeitrag rekonstruiert Prof. Dr. Gisela Jakob, Hochschule Darmstadt, 50 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr und Freiwilligendienste. Dabei zeigt sich, dass die Freiwilligendienste von gesellschaftlichen Entwicklungen wie Modernisierungsprozessen, Veränderungen der Jugendphase, der Jugendarbeitslosigkeit in den 1980er Jahren, neuen Unterstützungsbedarfen in den sozialen Diensten und Veränderungen bei der Wehrpflicht und beim Zivildienst beeinflusst wurden. Dadurch wurden die inhaltliche Profilierung und fachliche Weiterentwicklung behindert. Nicht zuletzt die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes und die damit verbundene Altersöffnung haben die über Jahrzehnte hinweg tragende Konstruktion eines geregelten freiwilligen Engagements im Übergang zwischen Schule und Beruf mit Bildungsauftrag zugunsten einer verstärkten Dienstleistungsorientierung brüchig gemacht. 

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Schulze: 60 Jahre Diakonisches Jahr und 50 Jahre FSJ

In seinem Gastbeitrag thematisiert Martin Schulze, Geschäftsführer Evangelische Freiwilligendienste gGmbH, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für die Freiwilligendienste. 60 Jahre Diakonisches Jahr und 50 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr lassen erkennen, welche Faktoren für den großen Erfolg des Konzeptes der Freiwilligendienste auch bei den evangelischen Trägern verantwortlich sind: die Passgenauigkeit für die Freiwilligen, die Vielfalt und Weiterentwicklung der Themen und Aktivitäten, das Trägerprinzip, die Verwirklichung von Bildung und Qualität und der gesellschaftliche Bedarf. Der Bundesfreiwilligendienst, die Öffnung für andere Altersgruppen oder die Einführung von »weltwärts« oder des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes stellen Herausforderungen für die Fortschreibung des Erfolgs dar. Nötig ist jetzt eine Phase der Stabilität und der qualitativen Konsolidierung und Modifizierung.

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Napieralla: 50 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr beim Paritätischen

In ihrem Gastbeitrag stellt Kristin Napieralla, Referentin für Freiwilligen- und Lerndienste beim Paritätischen Gesamtverband e.V., die fünfzigjährige Geschichte des Freiwilligen Sozialen Jahres beim Paritätischen Wohlfahrtsverband als Erfolgsgeschichte dar. Begonnen hatte es dort 1964 mit 11 Freiwilligen, im Jahr 2012/2013 waren es 7500 Freiwillige. Ungeachtet aller Veränderungen über die Jahrzehnte definiert sie eine Dimension als zentral: »Im Mittelpunkt des FSJ steht heute wie damals das Bildungs- und Orientierungsjahr für die Freiwilligen.« Unübersehbar sind aber auch einige Herausforderungen, denen es sich zu stellen gelte: So werden Freiwillige mit Migrationshintergrund und geringerem Schulabschluss kaum erreicht, zugleich bleiben insgesamt Mädchen überrepräsentiert. Auch der demografische Wandel wird manche Reaktion erfordern. Doch was immer geändert werden mag: Im Kern muss es das Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen bleiben.

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Eichhorn: Freiwilligendienste im Sport

In ihrem Gastbeitrag stellt Dr. Jaana Eichhorn, Bundestutorin Freiwilligendienste im Sport bei der Deutsche Sportjugend, die Entwicklung der Freiwilligendienste unter dem Dach des Sports dar. Derzeit sind über 1.900 Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und mehr als 600 im Bundesfreiwilligendienst tätig und unterstützen Sportvereine und -verbände durch ihr Engagement. Dabei zeige sich eine engagementpolitische Nachhaltigkeit, da nach Befragungen zwischen 75 Prozent und 86 Prozent der Freiwilligen im Sport im Anschluss ehrenamtlich tätig bleiben wollen. Zugleich ist der Sportverein ein herausragender Bildungsort, in dem körperliche Motorik, soziale Kompetenzen und Partizipation gelernt werden können und der »Platz für Selbstwirksamkeitserfahrungen« bietet. 

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Veigel: Auf- und Umbrüche im FSJ

In ihrem Gastbeitrag stellt Anna Veigel, Leiterin des internationalen kulturellen Freiwilligendienstes »kulturweit«, die thematische und organisatorische Pluralisierung der Freiwilligendienste als einen Erfolg dar. Dies gilt auch für die räumlichen Möglichkeiten, denn wo zunächst das soziale Engagement für die deutsche Gesellschaft im Vordergrund stand, erfährt seit Anfang der 1990er Jahre die europäische und heute auch die globale Verständigung eine neue Wertschätzung. Als noch ungelöstes Problem bleibt aber, dass die Freiwilligen kein Spiegelbild der sozialen Zusammensetzung der Gesellschaft abgeben: »Das Gesicht des Freiwilligen Sozialen Jahres ist heute ganz überwiegend weiblich und gut ausgebildet.«

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Internationalisierung der Freiwilligendienste: Tagungsbericht

Julia Bettina Eberhardt und Rabea Haß berichten über die Fachtagung »Internationalisierung der Freiwilligendienste - erste Forschungserkenntnisse und Praxischeck«, die am 04. Februar 2014 stattfand. Die Veranstaltung war Bestandteil des seit dem 1. Mai 2013 laufenden Forschungsprojekts »Internationalisierung der Freiwilligendienste. Das Potential von Incoming für Deutschland« des Centrums für soziale Investitionen und Innovationen der Universität Heidelberg (CSI). Incoming-Freiwillige sind dabei alle, die für einen Freiwilligendienst aus dem Ausland eingereist sind bzw. ihr Visum zu diesem Zwecke geändert oder verlängert haben. Die Schwerpunkte der Tagung lagen dabei zum einen auf der Wirkung des Dienstes auf die Freiwilligen, zum anderen beim Anforderungsprofil für die Träger und Einsatzstellen. Diese Anforderungen wurden in einem interaktiven Format mit den gut 60 Teilnehmenden erörtert.

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Portal Berlin-gegen-Nazis

Unterstützt vom Berliner Senat und Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat der »Verein für Demokratische Kultur in Berlin – Initiative für urbane Demokratieentwicklung e.V.« unter dem Motto »wir sind viele« die Internetplattform berlin-gegen-nazis.de aufgesetzt. Das Portal bietet Informationen über anstehende Aktivitäten, berichtet über Aktionen und gibt Tipps dazu, wie man selber etwas gegen Nazis in und außerhalb des Webs tun kann. 

Weitere Informationen unter
www.berlin-gegen-nazis.de

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Schritt für Schritt zu mehr Partizipation im Alter

Mit zunehmendem Alter findet oft der Großteil alltäglicher Bewegung im nahen Wohnumfeld statt. Deshalb sind bewegungsfreundliche Quartiere zugleich eine gesundheitspolitische und eine engagementpolitische Frage. Das Zentrum für Bewegungsförderung in Berlin hat deshalb einen Leitfaden zusammengestellt: »Schritt für Schritt zu mehr Partizipation im Alter. Ein Leitfaden zur Beteiligung älterer Menschen an der Gestaltung bewegungsfreundlicher Quartiere – Best-Practice-Broschüre, Impulse aus der Forschung und Berliner Beispiele zu Stadtteilbegehungen und Kiezspaziergänge«. Die Publikation steht kostenlos als Download zur Verfügung.

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Konversion und Bürgerbeteiligung in Mannheim

Fünf Millionen Quadratmeter Konversionsfläche sind auch für eine größere Stadt eine große Versuchung, um ganz viel ganz toll im Namen der BürgerInnen der Stadt an ihnen vorbei zu planen. Fünf Millionen Quadratmeter ehemaliges Militärgelände sind in Mannheim dagegen Gegenstand des ambitionierten Versuchs geworden, zusammen mit Bürgerinnnen und Bürgern in einem Bürgerbeteiligungsnetzwerk eine intelligente und zukunftsorientierte Konversion zu entwickeln. Das gerade erschienene »Weissbuch III: Konversion und Bürgerbeteiligung in Mannheim« dokumentiert den mittlerweile erreichten fortgeschrittenen Arbeitsstand und den Ausblick auf erste konkrete Baumaßnahmen.

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Länderbericht 2013 »BE in Sachsen-Anhalt« veröffentlicht

Die Landesregierung Sachen-Anhalt hat im März 2014 den Länderbericht Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt publiziert. Der vorliegende Länderbericht greift dabei das Thema »Jugend« auf, indem er eine Auswahl der vielfältigen Initiativen und Projekte der Landesregierung vorwiegend für die Zielgruppe Jugend und junge Erwachsene (14-30 Jahre) im Jahr 2013 vorstellt. Ebenso werden ein Ausblick auf zentrale Engagementschwerpunkte für 2014 gegeben sowie die Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement und die Ansprechpartner in Sachsen-Anhalt genannt.

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Deutsche Islamkonferenz: Neue Agenda

Die Deutsche Islam Konferenz (DIK), die für den langfristigen Dialog zwischen Staat (Bund, Ländern, Kommunen) und Muslimen geschaffen wurde, verlässt in der 18. Legislaturperiode den stark sicherheitspolitisch orientierten Fokus und widmet sich zentralen engagementpolitischen Themen. Neben der religionsrechtlichen Teilhabe steht die gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt der kommenden Arbeit. Eine zentrale Dimension nimmt die Stellung muslimischer Vereine und Organisationen und die Nachfrage nach wohlfahrtsstaatlichen Leistungen ein, die in erheblichem Maße von zivilgesellschaftlichen Organisationen erbracht werden. Konkret nimmt die Deutsche Islam Konferenz die mögliche Gründung eines islamischen Wohlfahrtsverbandes in den Blick: »Sollte sich herausstellen, dass die Gründung eines entsprechenden islamischen Wohlfahrtsverbands sinnvoll und praktikabel ist, werden wir einen eventuellen Gründungsprozess konstruktiv begleiten.«

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Programme gegen Rechtsextremismus: Kleine Anfrage beantwortet

Circa 1,5 Millionen Euro mehr als 2013 will die Bundesregierung in diesem Jahr im Haushalt des Familienministeriums für Präventionsprogramme gegen Rechtsextremismus bereitstellen. Dies teilt sie in ihrer Antwort (18/719) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/467) mit. Insgesamt seien für »Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie« Ausgaben von 30,5 Millionen Euro vorgesehen. Ebenso wird die Nachfrage nach dem praktischen Umgang mit der sogenannten Extremismusklausel beantwortet. So wird anstelle der bisher eigenhändig zu unterzeichnenden Demokratieerklärung zukünftig im Zuwendungsbescheid an die geförderten Träger klar geregelt, dass keine Steuergelder an extremistische Organisationen oder Personen gehen dürfen. Auf die daraus resultierenden Anforderungen wird in einem Begleitschreiben hingewiesen. 

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Initiative Demokratie stärken: Kleine Anfrage beantwortet

Die Bundesregierung hat noch keine abschließende Entscheidung über die Fortführung des Programms »Initiative Demokratie stärken« getroffen, mit dem Präventionsprojekte gegen Linksextremismus und Islamismus gefördert werden. Dies geht aus der Antwort der Regierung (18/721) vom 6. März 2014 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/473) hervor, die dabei kritische Zwischenberichte zur Sinnhaftigkeit des Programms anführte. Die Regierung will allerdings erst nach Vorliegen der Schlussergebnisse aus den geförderten Projekten sowie der wissenschaftlichen Begleitung die Fortführung und eine mögliche Neukonzeption prüfen und eine Entscheidung treffen.

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Bilanz zur UN-Behindertenrechtskonvention

Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland völkerrechtlich verbindlich. Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin zieht nach fünf Jahren eine zwiespältige Bilanz. Die Größe der Aufgabe Inklusion werde besser erkannt als früher, doch viele Vorgaben aus der UN-Behindertenrechtskonvention wurden bislang von Politik und Staat nicht angemessen aufgegriffen. Das gilt etwa für die Umsetzung von Verpflichtungen in den Bereichen Barrierefreiheit, effektiven Rechtsschutz, unterstützende Entscheidungsfindung oder der Rechte von Menschen in der Psychiatrie. Auch Schlüsselprojekte wie die umstrittene Eingliederungshilfe seien trotz seit langem benachteiligender Wirkung nicht vorangebracht worden. Im September 2014 wird der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erstmals prüfen, wie Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis umsetzt.

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Ethisches Fundraising: Kommentar des Ethikausschusses des DFV

Der Fachausschuss Ethik des Deutschen Fundraisingverbandes hat zum ersten Mal einen Kommentar der Grundregeln für ethisches Fundraising erarbeitet, der vom Fundraising Verband am 28. März 2014 veröffentlicht wurde. Die »19 Grundregeln für eine gute, ethische Fundraising-Praxis« wurden erstmals auf der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedet. Sie waren zunächst in einer Fassung für den individuellen Fundraiser erschienen und dann auf der Mitgliederversammlung 2013 um zwei weitere Varianten für Organisationen und Dienstleister ergänzt worden, die die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und Entscheidungsspielräume berücksichtigen. Der Kommentar ist als Verständnishilfe der einzelnen Grundregeln gedacht und soll dazu beitragen, Fehlinterpretationen auszuschließen. Die Einhaltung der Regeln ist für die gut 1300 Mitglieder des Verbandes verbindlich.

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Bundesverband NeMO: Gründungsinitiative

Vertreterinnen und Vertreter von sechs verschiedenen Dachverbänden von Migrantenorganisationen haben sich am 7.und 8. März 2014 beim Forum der Kulturen Stuttgart e. V. getroffen und beschlossen, die Gründung eines Bundesverbands auf den Weg zu bringen. Dazu haben das Forum der Kulturen Stuttgart e.V., das MiSo – Netzwerk Hannover e.V., das Bündnis Migrantenorganisationen Halle, das Haus der Kulturen (interkulturelle Begegnungsstätte e.V.) Lübeck, der Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. sowie der VMDO e.V. Dortmund eine Initiativgruppe gebildet. Sie soll zügig einen Bundesverband von Netzwerken unabhängiger sozio-kultureller Migrantenorganisationen (BV NeMO) auf den Weg bringen. In einer Erklärung wurden Grundzüge des Profils eines solchen Bundesverbandes von den Initiatoren publiziert. Lokale Verbünde und Netzwerke, die dem skizzierten Profil zustimmen, sind zur Mitarbeit eingeladen.

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AG 8 »Demografischer Wandel und BE«: Sitzungsbericht

Am 11. März 2014 tagte die BBE-Arbeitsgruppe 8 »Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement« zum Thema »Engagement älterer ArbeitnehmerInnen/ Potenziale des Alters/ Rolle der Unternehmen« in der Generali Deutschland Holding AG in Köln. Christoph Zeckra, Gesamtverantwortlicher für den Generali Zukunftsfonds, eröffnete die Sitzung mit einem Input zum Thema »Übergangsmanagement«. In einem weiteren Vortrag betonte Christian Adams, ZWAR Zentralstelle NRW, die Bedeutung der Einbindung älterer Menschen in der nachberuflichen Phase. In Unternehmen bedarf es hier vor allem individuell angepasster »Orte des Übergangs«, die ältere ArbeitnehmerInnen in der nachberuflichen Lebensphase unterstützen. Stefan A. Hoffmann und Jan-Felix Woge stellten im Anschluss die Social Media Plattform »Happenizer« als mögliches Tool zur Vernetzung des Engagements älterer Menschen vor. Zudem gab es eine wichtige Personaländerung: Heidemarie Rubart, die seit März 2014 die kommissarische Leitung der Civil Academy übernommen hat, legt ihre Funktion als stellvertretende AG-Sprecherin nieder. Die Entscheidung über die Neubesetzung wird auf der nächsten AG-Sitzung am 3. Juni 2014 in Berlin getroffen. Christoph Zeckra übernimmt zunächst kommissarisch die Position des Stellvertreters und stellt sich als Kandidat zur Verfügung.

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BBE Arbeitsgruppen-SprecherInnen: Sitzungsbericht

Die Sprecherinnen und Sprecher der 10 Arbeitsgruppen des BBE trafen sich am 19. März 2014 zur Sitzung in Berlin. In der Sitzung wurden zwei Impulspapiere der Arbeitsgruppe »Bürgerschaftliches Engagement im Sozialstaat« zur »Pflege« und »Prävention« sowie das Impulspapier »Bürgerschaftliches Engagement im Demografischen Wandel« vorgestellt, das aus einem arbeitsgruppenübergreifenden Workshop der Arbeitsgruppe »Demografischer Wandel und Engagement« hervorgegangen ist. Die Impulspapiere befinden sich derzeit im Umlaufverfahren. Bis zum 11. April können Mitglieder des Koordinierungsausschusses des BBE Anmerkungen zu den Inhalten einbringen. Die Papiere sollen dann abstimmungsfähig sein und zur Position des BBE gemacht werden. Auf der Tagesordnung standen des Weiteren der Bericht der BBE-Geschäftsstelle über Projekte und Partnerschaften, Berichte aus den 10 Arbeitsgruppen sowie die Diskussion über die Zukunftsperspektiven der Arbeitsgruppen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Arbeitsformate. Zur Förderung der internen Kommunikation der Arbeitsgruppe wurde ein Online-Tool vorgestellt.

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Koordinierungsausschuss des BBE: Sitzungsbericht

Am 20. März 2014 fand die 3. Sitzung des 5. Koordinierungsausschusses des BBE in Berlin statt. Im Zentrum der Sitzung standen die Diskussion über die Perspektive des Netzwerks und die Erwartungen der Mitglieder an das BBE als Wissens- und Kompetenz-Plattform. Weitere zentrale Themen der Sitzung waren die geplante Engagementpolitik der Großen Koalition sowie die Frage, wie die Finanzierung der Netzwerkarbeit sichergestellt werden kann. Dabei wurde auch die in der letzten Legislaturperiode drastisch reduzierte Förderung durch das Bundesfamilienministerium thematisiert. Vorgestellt und besprochen wurden des Weiteren die Berichte aus den 10 Arbeitsgruppen des BBE, der Stand der Planung zur »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« 2014 sowie weitere Vorhaben im Jahr 2014. Sebastian Haselbeck stellte den Arbeitskreis Open Government Partnership vor, der sich für die Teilnahme der Bundesrepublik Deutschland an der Open Government Partnership ausspricht. Das BBE ist dort Mitglied.

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BBE zu Gast bei der Deutschen Telekom AG

Am 12. März 2014 fand die zweite Veranstaltung der BBE-Reihe »BBE zu Gast bei…« unter dem Titel »Corporate Volunteering im Spiegel der Generationen« bei der Deutschen Telekom AG in Bonn statt. Thema des Austauschs waren Corporate Volunteering-Strategien im Hinblick auf unterschiedliche Altersgruppen in Unternehmen. Wie engagieren sich die einzelnen Altersgruppen und welche Anforderungen und Chancen sind damit für die Corporate Volunteering-Strategien von Unternehmen verbunden? Was braucht es an Voraussetzungen? Wie kann eine gezielte Unterstützung erfolgen und wie wird dies praktisch umgesetzt? Die rund 50 Teilnehmenden aus Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft traten in den Dialog über Konzepte und Perspektiven und bekamen am Nachmittag Gelegenheit, in drei Gesprächsrunden Corporate Volunteering-Programme des gastgebenden Unternehmens für seine Auszubildenden, für Beschäftigte in der Lebensmitte und für Menschen im (Übergang in den) Ruhestand sowie weitere Praxisbeispiele aus der Zivilgesellschaft kennen zu lernen. 

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1. Seminarwochenende der 18. Civil Academy Runde

Hoch motiviert traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Motto »Entwickle deine Idee zu einem konkreten Projekt« ihr erstes Seminarwochenende im HK-Hotel Der Jägerhof, Willebadessen, an. Jede Menge Tipps für die eigene Projektidee gab es von den 23 MitstreiterInnen und den DozentInnen. Gabriele Lang (Lang-Coaching & Beratung) zeigte den Teilnehmenden, wie sie Schritt für Schritt ihr Projekt planen können und Roland Gießelmann (Food Operations Manager bei ARAL) brachte über das Thema Selbst- und Zeitmanagement weitere Struktur in den künftigen Planungsprozess. Inhaltlich abgerundet wurde das Wochenende durch den Alumnus Falk Steinborn, Verein queerblick e.V., der wertvolle Hinweise aus der Praxis geben konnte. Begeistert von dem regen Austausch untereinander und den Inputs feilen die Teilnehmenden nun fleißig weiter an der Ausarbeitung ihrer Projekte bis zum Wiedersehen in wenigen Wochen. Ab jetzt und bis zum 25. Mai können sich Interessierte für die 19. Runde im Herbst 2014 bewerben.

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Praktikum in der Online-Redaktion

Die BBE Geschäftsstelle gGmbH bietet im Arbeitsfeld Öffentlichkeitsarbeit ab 1. Juni 2014 einen Praktikumsplatz in Vollzeit (39 Std./Woche) und befristet für sechs Monate in der Online-Redaktion und der Betreuung der Social Medias. Für das Praktikum wird eine Vergütung von 400 Euro pro Monat gezahlt. Bewerbungsende ist der 9. Mai 2014.

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Mitglied des Monats: Engagement Global

Viele Menschen engagieren sich für Andere, die nicht um die Ecke wohnen, und Regionen die nicht vor der Haustür liegen, sondern überall auf der Welt. Seit gut zwei Jahren ist Engagement Global die zentrale Ansprechpartnerin für Initiativen und Menschen im Bereich des entwicklungspolitischen Engagements. Unter diesem Dach wurden Programme, Beratungs- und Bildungsangebote gebündelt. Engagement Global hilft Einzelpersonen wie Gruppen, Organisationen, Projekten und Kommunen, die sich entwicklungspolitisch engagieren wollen mit Informationen zu den vielfältigen Möglichkeiten, Beratung für die Durchführung, den Förderanträgen und der Evaluation, Weiterbildung sowie mit Netzwerken. Jedes Jahr gehen durchschnittlich über 3000 Jugendliche mit dem Freiwilligendienst »weltwärts« für ein Jahr ins Ausland. Die Beratungsstelle »bengo«, selbst bereits fast 25 Jahre aktiv, hilft Trägern, sich in den Förderrichtlinien zurechtzufinden. Die »Servicestelle Kommunen in der Einen Welt« unterstützt die Kommunen bei Ihrer Eine-Welt-Arbeit. Dies sind nur einige Beispiele der vielfältigen Arbeit, die Engagement Global für die Unterstützung entwicklungspolitischen Engagements leistet. Im Juni startet Engagement Global in Kooperation mit dem BBE das Projekt »Engagiert rotiert« auf der jeweils eine Woche Menschen via Twitter von ihrem Engagement berichten.

Weitere Informationen zu Engagement Global unter
bit.ly/1cJ4t3X
 
Weitere Informationen zu »Engagiert rotiert« unter
www.engagiert-rotiert.de

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Citizenship und Teilhabe im europäischen Vergleich: Tagung

»Konzepte von Citizenship und Teilhabe im europäischen Vergleich« sind das Thema einer internationalen Fachtagung, die die Akademie des Jüdischen Museums Berlin und die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam durchführen. Dort soll diskutiert werden, was Staatsbürgerschaft im Europa des 21. Jahrhunderts bedeuten kann, welche Verständnisse von Citizenship und Teilhabe aktuell in Europa politikleitend sind und welche Konzepte sich dafür eignen, die politische Inklusion zu verbessern.

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CSR - ein Thema für Caritas und Diakonie: Veranstaltung

Der Versicherer im Raum der Kirchen, die Akademie Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, veranstaltet in Kooperation mit dem CSR-Kompetenzzentrum des Caritas und dem Diakonie Bundesverband in Mainz vom 7. bis 9. Mai 2014 die Veranstaltung »Verantwortung übernehmen. CSR - ein Thema für Caritas und Diakonie!?« Zielgruppe sind Leitungs- und Führungskräfte sowie Verantwortliche für unternehmerische Belange, Fachverantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Unternehmenskooperationen und CSR. Es stehen 40 Plätze zur Verfügung. Die Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Programm trägt die Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen.

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Jugendkongress 2014

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) veranstaltet vom 20. bis zum 24. Mai 2014 in Berlin den Jugendkongress 2014. In Workshops, Außenforen und vielen weiteren Programmpunkten werden vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt, sich ehrenamtlich und zivilgesellschaftlich für Demokratie und Toleranz einzusetzen bzw. das eigene Engagement auszubauen. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren in Gruppen bis maximal 7 Personen inklusive BetreuerInnen. Die Teilnahme ist kostenlos. Das BfDT übernimmt zudem die Hotelkosten in Mehrbettzimmern inkl. Frühstück vom 20. bis 24. Mai 2014 (Hotel Kolumbus), Mahlzeiten laut Programm (Änderungen vorbehalten) sowie ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin (Zonen AB) für die Zeit des Aufenthaltes. 

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Unternehmen Engagement: Bundesweite Tagung

Am 5. und 6. Juni 2014 findet in Berlin die Veranstaltung »Unternehmen Engagement - Bundesweite Tagung zur Freiwilligenarbeit für und von Menschen mit Behinderung« in Berlin statt. Veranstalter ist das Bildungsinstitut inForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Kooperation mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland, der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen und der Lebenshilfe Berlin. Die Tagung richtet sich an FreiwilligenkoordinatorInnen in der Behindertenhilfe, in Freiwilligenagenturen und anderen Institutionen des Engagements, an CSR-Beauftragte in Unternehmen und an Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. Der Tagungsbeitrag beträgt 150 Euro, inkl. Tagungsverpflegung.

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Petra-Kelly-Preis: Ausschreibung

Der mit 10.000 Euro dotierte Petra-Kelly-Preis ist von der Heinrich-Böll-Stiftung begründet worden, um international Menschen und zivilgesellschaftliche Vereinigungen auszuzeichnen, die sich auf besondere Weise für die Achtung der Menschenrechte, für das gewaltfreie Lösen von Konflikten und den Schutz unserer Umwelt einsetzen. Bis zum 30. April 2014 können Personen oder Initiativen per Post oder E-Mail vorgeschlagen werden, verbunden mit einer bis zu drei DIN A4-Seiten umfassenden Begründung. 

Weitere Informationen unter
www.boell.de/de/petra-kelly-preis

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taz Panter Preis für engagierte Menschen: Ausschreibung

Jedes Jahr ehrt die taz Panter Stiftung engagierte Menschen mit dem taz Panter Preis. Ein Preis wird von den LeserInnen der taz verliehen, ein Preis von einer Jury, jeweils über 5.000 Euro. Vorschläge für KandidatInnen können bis zum 27. April 2014 gemacht werden. Neben Einzelpersonen sucht die taz Panter Stiftung auch HeldInnen, die sich in Vereinen, Initiativen und Aktionsbündnissen organisieren, um die Welt ein wenig besser zu machen. Nach einer anschließenden Vorauswahl werden die verbliebenen KandidatInnen ab dem 21. Juni wöchentlich in der taz portraitiert, damit die LeserInnen ab dem 2. August ihre Wahl treffen. Die Preisverleihung findet am 13. September 2014 statt.

Weitere Informationen unter
bewegung.taz.de/aktionen/panterpreis2014

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Schröder/ Walk: Genossenschaften und Klimaschutz (Publikation)

Der Sammelband »Genossenschaften und Klimaschutz. Akteure für zukunftsfähige, solidarische Städte« aus der Reihe Bürgergesellschaft und Demokratie, herausgegeben von Carolin Schröder und Heike Walk, geht auf derzeitige Entwicklungen in der deutschen Genossenschaftslandschaft ein. Im Zentrum des Buches steht die These, dass Genossenschaften aufgrund ihrer nachhaltigen Organisationsform besondere Möglichkeiten mitbringen, um den Klimaschutz in Städten voranzubringen. Der Band gliedert sich in die drei Oberkapitel: »Genossenschaften im Wandel«, »Genossenschaften in Zeiten des Klimawandels: Einblicke in die Praxis« und »Genossenschaften als Akteure einer zukunftsfähigen Klimapolitik«. Der Band richtet sich an WissenschaftlerInnen verschiedenster Disziplinen der Sozialwissenschaften, an Umwelt- und KlimawissenschaftlerInnen und an DozentInnen und Studierende. Aufgrund der Zusammenführung von Theorie und Praxisbeispielen ist der Titel auch für die Fachöffentlichkeit sowie für Genossenschaften interessant.

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Jahrbuch für Management in Nonprofit-Organisationen 2013 (Publikation)

Der zweite Band des Jahrbuchs für Management in Nonprofit-Organisationen widmet sich den drei Schwerpunkten »Finanzierung«, »Vertrauen« und »Zusammenarbeit« sowie »Neue Formen des Gemeinwesens«. Im Kapitel »Reflexionen aus Theorie und Forschung« steht das Thema Wissensmanagement in Kulturorganisationen im Mittelpunkt. In den Beiträgen werden unter anderem die Gründungsprozesse von Social Entrepreneurships und Bürgerstiftungen, Entwicklungen im Bereich des Fundraisings, Konfliktpotenziale zwischen Haupt-und Ehrenamtlichen in Nonprofit-Organisationen sowie Kooperationen zwischen Nonprofit-Organisationen und Unternehmen praxisorientiert analysiert und diskutiert. Die Publikation spiegelt das Fachwissen der Hochschule Osnabrück mit ihrem Studiengang Öffentliches Management (B. A.) und Management in Nonprofit-Organisationen (Master) wider. Das Buch richtet sich vor allem an PraktikerInnen sowie Studierende im Bereich des Nonprofit-Sektors.

Publikation bestellen unter
www.litwebshop.de/index.php
 

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 14. April 2014.
Redaktionsschluss ist der 7. April 2014.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Dieser Newsletter wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. 

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