Newsletter Nr. 3 vom 20.2.2014

Bode: 13. Hamburger Tage des Stiftungs- und NPO-Rechts

Am 8. und 9. November 2013 fanden die 13. »Hamburger Tage des Stiftungsrechts- und Non-Profit-Rechts« in der Bucerius Law School statt. Rainer Bode, stellvertretender Sprecher in der AG 1 »Rahmenbedingungen« des BBE, stellt in seinem Gastbeitrag wesentliche Inhalte der Tagungsdiskussionen und Vorträge dar: Verbrauchsstiftung, Arbeitsrecht für kirchliche Wohlfahrtsunternehmen, Zweckbetriebe zwischen Wirtschaftlichkeit, Gewerbe, Gemeinwohl und ideellem Zweck oder die Rechtsprechung des BFH zum Spenden- und Gemeinnützigkeitsrecht sind einige der dabei behandelten Themen.

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Schramek: Verbesserte Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

In ihrem Artikel widmet sich Dr. Renate Schramek dem gleichermaßen gesundheits- wie engagementpolitischem Thema »Vernetzung und Kooperationen als Ansatz zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf«. Hintergrund ist das Projekt »Unternehmen Pflegebegleitung« des Forschungsinstituts Geragogik. Dort wird der spezielle Ansatz verfolgt, durch die Koproduktion von Unternehmen und Freiwilligeninitiativen die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu fördern. Ansatzpunkt ist, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, die Aufgabe, Beruf und Pflege miteinander zu verbinden. Sie stellt auch für Betriebe eine zunehmende Herausforderung dar. Im Projekt wird deshalb das Konzept »Pflegebegleitung - Freiwillige begleiten pflegende Angehörige« in Nordrhein-Westfalen für den Einsatz in Betrieben weiterentwickelt und modifiziert.

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BE in der Sorgenden Gemeinschaft: Publikation

In den Jahren 2012 und 2013 veranstaltete die Koordinierungsstelle Nationales Forum für Engagement und Partizipation in der Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend insgesamt drei Dialoge zum Thema bürgerschaftliches Engagement im Kontext der Pflege, an denen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Praxis und dem Dritten Sektor teilnahmen. Daraus ist eine Handreichung mit dem Titel »Bürgerschaftliches Engagement in einer Sorgenden Gemeinschaft - Perspektiven zur Unterstützung Pflegebedürftiger und pflegender Angehöriger« entstanden. Sie verfolgt das Ziel, vorbildliche Initiativen in die Breite zu tragen.

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Verdeckte PR in Wikipedia: Publikation

In einer neuen Publikation der Otto-Brenner Stiftung, erschienen im Januar 2014, untersucht Marvin Oppong »Verdeckte PR in Wikipedia: Das Weltwissen im Visier von Unternehmen«. Tatsächlich hat die große Bedeutung von Wikipedia als Informations-, Orientierungs- und Deutungsquelle Begehrlichkeiten bei Unternehmen, Prominenten und anderen öffentlichen Akteuren geweckt, entsprechend für sich positiv Einfluss zu nehmen. Ausgehend von Fallstudien kommen die Strukturen bei Wikipedia und der PR-Markt um Wikipedia in den Blick. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der Unternehmenspressestellen und PR-Agenturen, die unmittelbar Einfluss auf Wikipedia-Einträge ausüben, riesig groß und der harte Kern der Wikipedia-Community viel zu klein ist, um effektiv gegensteuern zu können. Otto-Brenner-Stiftung und Autor leiten daraus die Forderung nach spürbaren Konsequenzen und einem nachhaltigen Umdenken ab, wofür sie zehn konkrete Verbesserungsvorschläge entwickeln. Die als Arbeitsheft 76 erschienene Studie kann kostenlos bezogen bzw. heruntergeladen werden.

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MdB Gienger: Bürgerschaftliches Engagement und Energiewende

In seinem Gastbeitrag thematisiert Eberhard Gienger, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das Verhältnis von bürgerschaftlichem Engagement und Energiewende (vgl. auch Schwerpunkt 02/2014). Die Schonung knapper Ressourcen, Innovationsimpulse für den Anlagenbau erneuerbarer Energien und die Stärkung dezentraler Strukturen und damit auch regionaler Wertschöpfung sind einige der von ihm angeführten gesellschaftlichen Vorzüge der Energiewende. Zugleich bietet die Energiewende einen produktiven Aktionsraum für zivilgesellschaftliche AkteurInnen und BürgerInnen, angefangen von bewussten Kaufentscheidungen über Eigenproduktion bis hin zu Energiegenossenschaften. Allerdings stellen die erheblichen Umlagekosten eine große Legitimitätsherausforderung dar, denn: »Der Umbau der Energieversorgung wird nur gelingen, wenn wir dafür die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gewinnen.«

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Bürgerbeteiligung bei Netzausbau: Kleine Anfrage beantwortet

Am 17. Januar 2014 hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage zu ersten Erfahrungen bei einer finanziellen Beteiligungsmöglichkeit für BürgerInnen an den Baukosten für eine Stromleitung in Schleswig-Holstein eingebracht (18/311). Die Abgeordneten wollten u.a. wissen, wie der konzeptionelle Sachstand zur Bürgerbeteiligung beim Netzausbau ist. Die Kleine Anfrage wurde von der Bundesregierung am 5. Februar 2014 beantwortet (18/438). Danach ist die Entwicklung von Modellen zur finanziellen Anlagemöglichkeit der BürgerInnen beim Stromleitungsbau Sache der Übertragungsnetzbetreiber. »Sollten Hemmnisse bestehen, die der Entwicklung attraktiver Beteiligungsmöglichkeiten entgegenstehen, wird geprüft, wie diese abgebaut werden können.«

Antwort der Bundesregierung unter
dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/004/1800438.pdf

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Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement eingesetzt

Am 12. Februar 2014 wurde vom Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des 18. Deutschen Bundestages einstimmig die erneute Einsetzung eines Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement beschlossen. Aufgabe des Unterausschusses ist es laut Einsetzungsbeschluss, weiter zur Umsetzung der Beschlüsse der Enquete-Kommission »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« beizutragen. Ebenso soll er im Dialog mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren an der Fortentwicklung der Engagementpolitik des Bundes sowie an der Entwicklung einer ressortübergreifenden engagementpolitischen Strategie des Bundes mitwirken. Dabei sollen die Belange der Integration sowie des demographischen Wandels besonders berücksichtigt werden. Des Weiteren soll sich der Unterausschuss mit laufenden Gesetzesvorhaben und Initiativen befassen, die bürgerschaftliches Engagement betreffen, die Entwicklung im Bereich bürgerschaftliches Engagement verfolgen und den Dialog mit der Bürgergesellschaft pflegen. Schließlich kann er auch politische Initiativen vorbereiten.

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Neubekanntmachung der AEAO

Am 31. Januar 2014 hat das Bundesministerium für Finanzen mit einem BMF-Schreiben den neugefassten Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO) bekannt gemacht. Neben redaktionellen Änderungen wurden auch die Änderungen aufgrund des Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamtes vom 21. März 2013 (BGBl. I S. 556) eingearbeitet. Durch die Neufassung werden die bisherigen BMF-Schreiben zum AEAO aufgehoben. Der neugefasste AEAO mit einem Umfang von 255 Seiten ist seitdem mit sofortiger Wirkung in allen offenen Fällen anzuwenden.

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Ventao gegen Konzentration der internationalen Freiwilligendienste

In einem Positionspapier des Vereins entwicklungspolitischer Austauschorganisationen e.V. (ventao) sprechen sich 37 Entsende- und Aufnahmeorganisationen im weltwärts-Programm gegen eine Konzentration der Zuständigkeit für internationale Freiwilligendienste im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus. Eine solche Konzentration sieht der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vor. Die Mitgliedsorganisationen befürchten, dass durch eine solche Verlagerung der Zuständigkeit das entwicklungspolitische Profil des weltwärts-Programms gefährdet wird und die Verzahnung mit den anderen entwicklungspolitischen Programmen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verloren geht.

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CDU-Kommission für lebendige Bürgergesellschaft

Am 8. Februar 2014 fand eine Bundesvorstandsklausur der CDU in Erfurt statt. Auch wenn die anstehende Europawahl im Mittelpunkt der Klausur stand, wurden zugleich 3 Kommissionen eingerichtet. Diese dienen der Weiterentwicklung der innerparteilichen Arbeit, der zwischenparteilichen Arbeit sowie deren inhaltlicher Weiterentwicklung bis 2016. Eine der Kommissionen hat eine ausdrücklich engagementpolitische Ausrichtung und ist dem Arbeitsbereich »Zusammenhalt stärken - lebendige Bürgergesellschaft« gewidmet, geleitet vom Stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Armin Laschet. »Arbeit der Zukunft - Zukunft der Arbeit» sowie »Nachhaltig leben, Lebensqualität bewahren» stellen die anderen beiden Arbeitsbereiche dar. 

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Veranstaltung: BBE zu Gast bei der Deutschen Telekom AG

Die Veranstaltungsreihe »BBE zu Gast bei …« lädt zum Besuch bei einem Mitgliedsunternehmen des Bundesnetzwerks ein. Dabei kommen Gäste aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit dem gastgebenden Unternehmen zu einem gesellschaftlichen Thema in Austausch und Gespräch. Am 12. März 2014 findet die zweite Veranstaltung der BBE-Reihe unter dem Titel »Corporate Volunteering im Spiegel der Generationen« bei der Deutschen Telekom AG in Bonn statt. Thema dieses Austauschs werden Corporate Volunteering-Strategien im Hinblick auf unterschiedliche Altersgruppen in Unternehmen sein. Eine Anmeldung ist bis zum 05. März 2014 möglich. 

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Tagung: Kinder - Kitas - Kooperationen

Mit dem Thema »Engagement und Partizipation in Kindertagesstätten« beschäftigt sich eine Tagung, die am 2. April 2014 in Nürnberg stattfindet. Sie wird von der AG 2 des BBE in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk BE Bayern, der Bertelsmann Stiftung, dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration und dem Verband der katholischen Kitas in Bayern durchgeführt. Die Vernetzung der Kitas im Sozialraum und die Kita als demokratischer Ort werden ebenso Themen sein wie die Bereicherung des Kita-Alltags durch das Engagement von Freiwilligen. Bewährte Modelle und Projekte werden vorgestellt, die Chancen und Grenzen des Engagements in und für Kitas diskutiert. Am Vorabend findet für alle TagungsteilnehmerInnen ein Empfang im Nürnberger Rathaus statt.

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2. Deutscher Diversity-Tag: Vielfalt unternehmen!

Am 3. Juni 2014 heißt es wieder: »Vielfalt unternehmen!« beim 2. Deutschen Diversity-Tag. Wie im vergangenen Jahr, bei dem 366 Organisationen mitwirkten und über 1.000 Medienberichte vom Verein Charta der Vielfalt e.V. dokumentiert wurden, beteiligt sich das BBE mit einem Schwerpunkt seines Newsletters (siehe 12/2013 und 19/2013). Die Nummer 9 am 15. Mai 2014 wird dem Diversity-Thema gewidmet und ist entsprechend in der Aktionslandkarte des Diversity-Tages verzeichnet.

Weitere Informationen unter
www.charta-der-vielfalt.de/diversity-tag

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Neue Mitarbeiterin im BBE

Seit dem 1. Februar 2014 unterstützt Michaela Käding das Team im BBE als Mitarbeiterin im Bereich Finanzen und allgemeiner Verwaltung in der Buchhaltung. Die Arbeit im BBE ist ihr ein besonderes Anliegen, da sie großes Interesse an den Inhalten der Tätigkeit des Netzwerks mitbringt. Herzlich Willkommen! 

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Mitglied des Monats: Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) ist ein kommunales Unternehmen in Sachsen, für das bürgerschaftliches Engagement fest zur Unternehmensphilosophie gehört. Die SWG engagiert sich für Familien im »Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit«, das 2005 auf Initiative der SWG gegründet wurde. Aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommend, bemühen sich die Bündnispartner um eine Verbesserung der Familienfreundlichkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Region. So wurde etwa der Fonds »Familien in Not« gegründet, der mit Geld- und Sachleistungen Familien in Notsituationen unterstützt. Darüber hinaus fördert die SWG lokale Sportvereine und unterstützt, z.B. durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten, Veranstaltungen zum Thema Familie, die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft und weitere Kunst- und Kulturvereine der Region.

Weitere Informationen zur Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg unter
bit.ly/1kcxZAR

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Jugendinitiativen als Werkstätten der Demokratie: Tagung

In der Evangelischen Akademie Loccum findet vom 21. bis 23. März 2014 eine Tagung zu und mit Jugendinitiativen mit dem Titel statt: »Welt bewegen(d): Jugendinitiativen als Werkstätten der Demokratie.« Hintergrund ist die Überlegung, dass die Partizipation junger Menschen für die demokratische Gestaltung der Gesellschaft und die Bewältigung der politischen Herausforderungen notwendig ist. Wie sieht das Engagement von Jugendlichen heute aus? Werden sie ernst genommen? Sind Strukturen, Förderkontexte und Programme tatsächlich so eingerichtet, dass sie Jugendliche bei ihrem Engagement unterstützen? Die Tagungsgebühr inklusive Übernachtung und Verpflegung kostet 160 Euro, ermäßigt 80 Euro. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.loccum.de/programm/p1414.html

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Lernen, Vernetzen, Bewegen: Tagung

Am 24. und 25. März 2014 findet die reCampaign 2014 in Berlin statt, veranstaltet von Oxfam Deutschland, Wigwam und socialbar. Die zentralen Themen 2014 sind: Wie schafft man den Sprung von der analogen zur digitalen Organisation? Was bedeutet die Allgegenwärtigkeit mobiler Vernetzung für die Kampagnenarbeit von NGOs? Und wie können aus losen Netzwerken durchsetzungsfähige und dauerhafte Bewegungen entstehen? Der Teilnehmerbeitrag beträgt 140 Euro für Mitglieder aus NGOs und 180 Euro für Unternehmen, Agenturen und BeraterInnen.

Weitere Informationen und Tickets unter
recampaign.de

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Effizienter Staat goes digital: Kongress

Der 17. Verwaltungskongress »Effizienter Staat« zur Staatsmodernisierung Deutschlands findet am 1. und 2. April 2014 in Berlin statt. Das Thema des Kongresses lautet: »Agenda 2020 - digital, effizient, gemeinsam«. Zugleich wird dort erneut der Preis für Online-Partizipation vergeben. Zu den Themen gehören Open Government (Partizipation, Open Innovation, Open Data, Transparenz, Digitale Koproduktion), bürgerorientierte Verwaltung (Multikanalfähigkeit), Informations- und Wissensmanagement und Compliance. Zusätzlich finden dort eine »Fachtagung 4.0: Industrie und Verwaltung« sowie der Bundeskongress »Haushalt und Finanzen« statt. Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Für Angehörige des Öffentlichen Dienstes fallen für beide Tage zusammen 80 Euro an, für andere TeilnehmerInnen aus Unternehmen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Agenturen, Stiftungen, Versicherungen u.s.w. betragen die Kongressgebühren bis 360 Euro (zzgl. gesetzl. MwSt.).

Weitere Informationen unter
www.effizienterstaat.eu/Kongress/
 
Anmeldung unter
www.effizienterstaat.eu/Anmeldung/

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WIRKT-Siegel für Sport und Bewegung: Ausschreibung

PHINEO zeichnet Sport- und Bewegungsangebote aus, die Soziales bewirken. Dafür untersucht es die Aktivitäten gemeinnütziger Organisationen in einem mehrstufigen Analyseverfahren auf deren soziale Wirkung hin. Besonders erfolgreiche Projekte erhalten von PHINEO das kostenfreie Wirkt-Siegel. Damit soll das zivilgesellschaftliche Sport-Engagement der breiten Öffentlichkeit gegenüber sichtbar gemacht und Geldgebern eine Orientierung im Dschungel unterstützungswürdiger Organisationen geboten werden. Gesucht werden im Rahmen einer Ausschreibung für die PHINEO-Analyse Angebote gemeinnütziger Organisationen, die Sport und Bewegung als Instrument nutzen, um soziale Ziele zu erreichen oder Sportvereine, die mit ihrem Regelangebot auch gesellschaftliche Ziele verfolgen. Neben einer unentgeltlichen Zertifizierung gibt es auch verschiedene Preise vom kostenlosen Coaching bis zu Geld zu gewinnen. Bewerbungsschluss ist der 21. März 2014.

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Online-Partizipationspreis 2014: Verlängerte Bewerbungsfrist

Noch bis zum 07. März 2014 läuft die Bewerbungsphase für den Preis für Online-Partizipation 2014, für den sich Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben können. Der Wettbewerb soll vorbildlich umgesetzten Projekten aus Bund, Ländern und Kommunen eine breite Öffentlichkeit verschaffen und so zu einer stärkeren Förderung der Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen beitragen. Gestiftet wird der zum dritten Mal zu vergebene Preis für Online-Partizipation vom Behörden Spiegel und der ]init[ AG für digitale Kommunikation. Verliehen wird er im Rahmen des Verwaltungskongress »Effizienter Staat« am 2. April 2014 im dbb forum Berlin. Neben einem Jury-Preis, an dem u.a. Ansgar Klein (Geschäftsführer des BBE) und Hanns-Jörg Sippel (Vorsitzender Stiftung MITARBEIT) mitwirken, gibt es einen Publikumspreis, für den das Voting Ende Februar beginnt.

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Barometer Bürgerhaushalt online

Seit dem 30. Januar 2014 ist das Barometer Bürgerhaushalt online. Es ermöglicht online eine Bewertung der Bürgerhaushaltsverfahren in den Kommunen, in denen es Bürgerhaushalte gibt. Die Bundeszentrale für politische Bildung und die Engagement Global/Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt sind die Herausgeber des Bürgerbarometers, das zur Plattform bürgerhaushalt.org gehört. Von Organisationen vor Ort kann das Barometer per Widget in die eigene Webseite eingebunden werden.

Weitere Informationen unter
barometer.buergerhaushalt.org

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Netzwerk Selbsthilfe e.V.: Fördertöpfe 2014

Das praxisorientierte Nachschlagewerk »Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen« richtet sich an alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen und hilft diesen, sich im Stiftungsdschungel zurecht zu finden. Die vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage liefert Informationen über mehr als 330 Stiftungen und Förderquellen und bietet Tipps zu Möglichkeiten der Förderung in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt, Soziales, Migration, Antifaschismus, Integration, Wohnen, Kultur, Frauen, Queer Leben und Entwicklungspolitik. Neben Daten wie Adresse und Förderzwecke gibt die Broschüre individuelle Hinweise zu den einzelnen Antragsbedingungen, zu Wirkungsfeldern der Stiftungen sowie den Förderregionen. Die Stiftungen sind alphabetisch sortiert. Ein umfassender Schlagwortindex hilft bei der Suche nach einer passenden Förderung.

Publikation bestellen unter
bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

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Beetz/ Corsten/ Rosa/ Winkler: Was bewegt Deutschland?

Unter welchen Bedingungen sind Menschen in Deutschland bereit, bürgerschaftlich aktiv zu werden? Was treibt zu der Aufnahme eines Engagements an? Wie sieht es im Osten und Westen Deutschlands aus? Gibt es diesbezüglich Unterschiede? Diesen und weiteren Fragen gehen die Forscher der Universität Hildesheim und Jena in ihrer Studie »Was bewegt Deutschland? Sozialmoralische Landkarten engagierter und distanzierter Bürger in Ost- und Westdeutschland« nach, erschienen im Januar 2014. Die Studie untersucht, was BürgerInnen in Deutschland zu ihrem Engagement bewegt und liefert Kenntnisse über Lebensorientierungen und biografische Entwicklungen von engagierten und nicht engagierten BürgerInnen in Deutschland. Die Ergebnisse werden dabei in sozialmoralischen Landkarten dargestellt.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 6. März 2014.
Redaktionsschluss ist der 27. Februar 2014.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

Diese Ausgabe des Newsletters wird durch eine Förderung durch die Otto-Brenner-Stiftung ermöglicht.

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- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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