Newsletter Nr. 1 vom 16.1.2014

Reden des Bundespräsidenten zum Ehrenamt

In den vergangenen Wochen behandelte Bundespräsident Joachim Gauck mehrfach das Thema bürgerschaftliches Engagement: bei der Verleihung des Verdienstordens zum Tag des Ehrenamtes am 2. Dezember 2013, bei der Weihnachtsansprache am 25. Dezember 2013 und beim Neujahrsempfang zu Ehren engagierter Bürgerinnen und Bürger am 9. Januar 2014. Mit Pathos sieht er in Ehrenamtlichen »das größte Geschenk, das sich unser Land selbst gemacht hat« – und ohne die Demokratie, Staat und Zusammenleben nicht gedeihen können. Engagementpolitisch besonders interessant ist die Würdigung in der Weihnachtsansprache, deren Zentrum das Flüchtlingsthema war. Zum Abschluss der Rede wechselt der Bundespräsident zu den Ehrenamtlichen und macht in kurzen Sätzen deutlich, dass es ihm um die ganze Bandbreite des helfenden wie wütenden Engagements geht: »Sie helfen in beeindruckender Weise bei Naturkatastrophen wie der großen Flut in diesem Sommer. Sie lindern Armut und verhindern Ausgrenzung. Sie kümmern sich um kulturelle Werte, fördern den Breiten- und Behindertensport, verteidigen Menschen- und Bürgerrechte, helfen Menschen, besser zu leben oder begleitet zu sterben.« 

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Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin

In ihrer Neujahrsansprache verband Bundeskanzlerin Angela Merkel bürgerschaftliches Engagement mit Wirtschaft, Staat und Zukunftsorientierung des Landes. Dabei akzentuiert sie die Themen Vertrauen und Zusammenhalt, wie es in der Flutbekämpfung zutage getreten sei. Sie ließ auch erkennen, welchen Hintergrund die für Viele überraschende Verbindung von Freiwilligenarmee und Engagementförderung hat: die gemeinsame Bekämpfung der Flut durch Engagierte, PolizistInnen, SoldatInnen, Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte. Auf diese gemeinsame Tätigkeit bezogen resümiert sie: »Jeder einzelne Beitrag mag zunächst klein erscheinen, angesichts der Größe der Aufgaben, doch alle Beiträge zusammen machen die Stärke unseres Landes aus.« 

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Schlüsselfiguren und Kümmerer: Publikation

Das aktuelle Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Ende 2013 erschienen, beschäftigt sich mit der Bedeutung von Schlüsselfiguren in sozialen Bewegungen. Mit dem Konzept der Schlüsselfiguren in sozialen Bewegungen soll theoretisch und an konkreten Fällen aufgeklärt werden, woher Protestbewegungen kommen, die dann für Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft häufig überraschend wie aus dem Nichts auftauchen. Zusätzlich enthält das Heft 04/2013 den Sonderschwerpunkt »Kümmerer – Motoren der Bürgergesellschaft«, der das Forum Bürgergesellschaft der Stiftung Bürger für Bürger 2013 dokumentiert. Politisches Engagement ist vielerorts gefährlich: Daran erinnert ein Brief des russischen Oppositionellen Alexej Gaskarows aus dem Moskauer Untersuchungsgefängnis. In seinem Brief erzählt er über den Beginn seines Engagements, das vom Aufwachsen nach dem Zerfall der UdSSR in den 1990er Jahren und den gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Neonazis geprägt ist. Durch sein antifaschistisches Engagement wurde Gaskarow öffentlich bekannt und ein Ansprechpartner der Bewegung für die Presse. Sein Brief und einzelne andere Texte der Ausgabe stehen kostenlos als Download zur Verfügung. 

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Zivilgesellschaft im transdisziplinären Trialog zur Energiewende

Zivilgesellschaftliche Akteure und Partizipation werden auch im weiteren Verlauf der Energiewende eine hohe Bedeutung haben. Der nächste Schwerpunkt des BBE-Newsletters wird sich daher diesem Thema widmen. Besonderes Interesse kann vor diesem Hintergrund die Begleitforschung zu einem seit März 2012 laufenden Projekt der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance beanspruchen, das eine deliberativ angelegte Trialogreihe zur Energiewende mit AkteurInnen aus Politik, dem Unternehmenssektor und der organisierten Zivilgesellschaft durchführt. Es nehmen auch VertreterInnen aus der Wissenschaft und den Medien teil. Das Projekt wird von Prof. Dr. Gesine Schwan geleitet. Ein 25seitiger Bericht aus der Begleitforschung ist von Elgen Sauerborn als Publikation des Maecenata Instituts unter dem Titel »Der Auftritt der Zivilgesellschaft im transdisziplinären Trialog zur Energiewende« erschienen. 

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Engagementministerin Schwesig: Schwerpunkt Demokratie und Toleranz

In einem Interview mit dem SPIEGEL am 23. Dezember 2013 stellte Ministerin Manuela Schwesig zentrale Ziele ihrer Arbeit in den nächsten Jahren vor. Neben dem Ausbau der Qualität in den Kitas und Arbeitszeitmodellen, die mehr Zeit für die Familie ermöglichen, gehört dazu zentral das Thema Demokratie und Toleranz: »Ich werde das Thema Demokratie und Toleranz zu einem Hauptthema meiner Amtszeit machen. Dafür sollten wir diese Organisationen fördern und sie nicht unter Generalverdacht stellen und ihnen misstrauen.« Entsprechend wird sie die sogenannte »Extremismusklausel«, die vielfach Gegenstand im BBE-Newsletter war, abschaffen. Ungeachtet eines konsequenten Kampfes gegen Linksextremismus will sie ihren Schwerpunkt bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus setzen, denn: »Rechtsextremisten unterwandern die Zivilgesellschaft und nisten sich in Dörfern und Städten ein.« 

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Bürgerschaftliches Engagement und Freie Wohlfahrtspflege

Am 4. Dezember 2013 hat die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) ein Selbstverständnis- und Diskussionspapier verabschiedet, in dem es um »Bürgerschaftliches Engagement als Aufgabe der Freien Wohlfahrtspflege« geht. Erarbeitet wurde das 18seitige Papier vom Fachausschuss »Bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligendienste« in Zusammenarbeit mit der Sozialkommission II der BAGFW. In den Schlussfolgerungen werden eine Reihe von Problemlagen, Widersprüchen und Trends benannt. So wird, als Folge zunehmend gezahlter pauschalisierter Aufwandsentschädigungen, ein Trend zur Monetarisierung des bürgerschaftlichen Engagements festgestellt, ohne dass dieser bisher hinreichend untersucht wurde. Auch in anderen Bereichen wird ein erheblicher Unterschied zwischen erkennbaren Veränderungen und dem vorhandenen Wissensstand gesehen: Folgerichtig wird die Einrichtung einer neuen Engagement-Enquete gefordert: »Die gesellschaftlichen Trends und Zukunftsfragen sind unserer Einschätzung nach so wichtig, dass eine breit angelegte Debatte im Rahmen einer weiteren Enquete-Kommission unter Beteiligung aller Parteien, Verbände und Sektoren nötig ist.« 

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Demokratiepolitische Agenda 2014 des Netzwerks Bürgerbeteiligung

Die Aufbaugruppe des Netzwerks Bürgerbeteiligung hat im Dezember 2013 seine 8 Punkte umfassende »Demokratiepolitische Agenda 2014« beschlossen: die Einrichtung einer Demokratie-Enquete-Kommission im neuen Deutschen Bundestag; die Erarbeitung von Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Kommunen; die alltäglich verfügbare Ermöglichung von Beteiligung; den Einbezug aller Bevölkerungsgruppen in Beteiligungsprozesse; die Einführung eines »Beteiligungssurvey«; die Verankerung frühzeitiger Bürgerbeteiligung im Planungsrecht und in den Gemeindeordnungen sowie eine Rahmenvereinbarung auf EU-Ebene. In einer zweiseitigen Kurzfassung werden diese Punkte kurz vorgestellt, die erläuternde Langfassung umfasst 9 Seiten. 

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Deutscher Caritasverband: Stellungnahme zum Koalitionsvertrag

Am 20. Dezember 2013 publizierte der Deutsche Caritasverband e.V. (DCV) eine Stellungnahme zum Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD auf Bundesebene. Dabei werden 16 Punkte im Einzelnen genauer betrachtet. Punkt 11 widmet sich dem Bereich »Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen« und Punkt 12 dem Themenfeld »Engagementpolitik«. In Punkt 11 hebt der DCV hervor, dass er die Entwicklung neuer Unternehmensformen für das bürgerschaftliche Engagement im Genossenschafts- oder Vereinsrecht bereits durch die aktive Debatte mit den einschlägigen Ministerien begleitet. Im Feld der weiteren Engagementpolitik wird konstatiert, dass zu bürgerschaftlichem Engagement und Freiwilligendiensten letztlich wenig Konkretes zu finden ist. Gegenüber dem beabsichtigten Gesamtkonzept für Freiwilligendienste mahnt der DCV vorsorglich, »dass der Staat eine Rolle hat, die sich auf die Gestaltung förderlicher Rahmenbedingungen konzentriert, aber nicht in die zivilgesellschaftliche Verantwortung eingreift.« In seiner Gesamteinschätzung zum Vertrag unterstreicht der DCV, dass der Koalitionsvertrag vor allem eine Absichtserklärung einer „nicht geplanten Koalition“ darstellt und dass die darin niedergelegten Inhalte bei der Umsetzung noch eine Fülle von Veränderungen erfahren werden.

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Engagement und Partizipation: Protokoll der Friedrich Ebert Stiftung

Die 48. Sitzung des Arbeitskreises »Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat« der Friedrich Ebert Stiftung am 7. Juni 2013 war dem Thema »Die Zukunft hat schon begonnen - Engagement und Partizipation« gewidmet. Aus bundespolitischer Ebene betrachteten Ute Kumpf, MdB, Prof. Roland Roth und Dr. Ansgar Klein das Thema. Bürgerbeteiligung beim Netzausbau in Schleswig-Holstein wurde von Dr. Ingrid Nestle, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Umwelt, Landwirtschaft und ländliche Räume in Schleswig-Holstein, vorgestellt. Fabian Reidinger, Mitarbeiter in der Stabsstelle für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg berichtete über die engagement- und demokratiepolitischen Aktivitäten in Baden-Württemberg. 

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AG 8 »Demografischer Wandel«

Die Arbeitsgruppe 8 »Demografischer Wandel« des BBE kam am 21. November 2013 in Berlin zur letzten Sitzung des Jahres zusammen. Im Vordergrund stand die thematische Planung der AG-Sitzungen für das kommende Jahr. Bestandteil der Überlegungen war auch die Frage, wann ein arbeitsgruppenübergreifender Workshop, der im November nicht stattfinden konnte, nachgeholt werden kann. Als neuer Termin steht der 26.2. fest, die Generali Holding AG hat ihre Räumlichkeiten in Köln erneut zur Verfügung gestellt. Mit der Expertise aller Teilnehmenden soll dann ein Diskussionspapier zum Thema Demografischer Wandel weiterbearbeitet werden.

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Verlängerte Bewerbungsfrist der Civil Academy

Die Civil Academy verlängert die Bewerbungsfrist bis Montag, den 10. Februar 2014. Damit bekommen junge Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren die Chance, ihre Idee für ein gemeinnütziges Projekt in die Tat umzusetzen. Interessierte, die Lust auf Vielfalt, Kreativität und jede Menge Motivation haben, sollten sich noch heute bewerben und die einmalige Gelegenheit nutzen, vom umfangreichen Wissen der Coachs aus dem non-profit Kontext und vom Unternehmen BP Europa SE zu profitieren. Sie vermitteln Know-how in den Bereichen Projektmanagement, Finanzierung, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit und bearbeiten mit den TeilnehmerInnen Fragen wie: Was brauche ich, um meine Idee in die Tat umzusetzen? Wie finde ich den richtigen Partner für mein Projekt und wie kann ich mein Team jeden Tag aufs Neue motivieren? Die Civil Academy ist für alle Interessierten offen, die Teilnahme bedarf keiner besonderen Vorkenntnisse. Gemeinsames Arbeiten, Austauschen, Vernetzen und gegenseitiges Unterstützen stehen im Vordergrund! 

Termine der Seminarwochenenden und detaillierte Infos unter
www.civil-academy.de
 
Bewerbungsformular unter
www.civil-academy.de/bewerbung_teilnahme/bewerbungsformular/index.html

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Save the Date: Kita-Tagung in Bayern

Kinder – Kitas – Kooperationen: Mit dem Thema »Bürgerschaftliches Engagement in Kindertagesstätten« beschäftigt sich eine Tagung, die am 2. April 2014 in Nürnberg stattfindet. Sie wird von der AG 2 des BBE in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk BE Bayern, der Bertelsmann Stiftung, dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration und weiteren Partnern durchgeführt. Die Vernetzung der Kitas im Sozialraum und die Kita als demokratischer Ort werden ebenso Themen sein wie die Bereicherung des Kita-Alltags durch das Engagement von Freiwilligen. Bewährte Modelle und Projekte werden vorgestellt, die Chancen und Grenzen des Engagements in und für Kitas diskutiert. Am Vorabend findet für alle TagungsteilnehmerInnen ein Empfang im Nürnberger Rathaus statt. 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Claudia Leitzmann unter
E-Mail: leitzmann(at)iska-nuernberg.de

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SEPA – Handlungserfordernisse für Vereine: Veranstaltungsbericht

Am 4. November 2013 fand die gemeinsame Fachveranstaltung »SEPA-Lastschriftverfahren - Handlungserfordernisse für Vereine« der AWV - Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. und des BBE in Berlin statt. Die kostenlose Veranstaltung gab Vereinen Informationen an die Hand, wie die Umstellung zum SEPA-Lastschriftverfahren rechtssicher und mit möglichst geringem administrativem Aufwand bis zum 1. Februar 2014 gelingen kann. Die aktuell diskutierte, von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Fristverlängerung um sechs Monate würde an der Notwendigkeit einer zeitnahen Bewältigung dieser Aufgabe nichts ändern - zudem ist ungewiss, ob Europäisches Parlament und Rat diesem Vorschlag die notwendige Zustimmung geben werden. In den AWV-Informationen 6/2013 ist von Dr. Petra Pfisterer (AWV) ein Veranstaltungsbericht erschienen. 

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Neue Praktikantin im BBE

Seit dem 1. Januar 2014 unterstützt Jana Börsdamm als neue Praktikantin die Newsletter-Redaktion im BBE. Sie studierte Wirtschaftskommunikation (B.A.) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Durch ein studienbegleitendes Praktikum beim Berliner Büchertisch e. V. im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit entwickelte sie ihr Interesse am Feld des bürgerschaftlichen Engagements. In ihrer Bachelorarbeit widmete sie sich deshalb dem Thema »Freiwilligenarbeit in Nonprofit-Organisationen - Schlüsselfaktor Motivation«.

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Stellenausschreibung des BBE

Das Kampagnenteam des BBE sucht für das Projekt »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« zunächst für den Zeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 2014 in Teilzeit (50 Prozent) eine Assistenz im Bereich Projekt- und Büromanagement sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der BBE Geschäftsstelle gGmbH. Für die Monate Juli und August handelt es sich um eine Vollzeitstelle. Zu Ihren Aufgabenbereichen gehören unter anderem: die Unterstützung des Veranstaltungsmanagements und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Funktion als AnsprechpartnerIn für externe Partner und Mitveranstalter der Aktionswoche, die technische und inhaltliche Betreuung und aktive Verwaltung der Veranstaltungsdatenbank, die Zuarbeit für Sonderinfoletter während der Aktionswoche sowie die Betreuung und Pflege des Internetauftritts der Kampagne. 

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Partizipation als Beitrag zur Energiewende: Vortrag

Im Rahmen der Ringvorlesung »Partizipative Entscheidungsprozesse - Wissenschaft/Staat/Praxis« geht es am 6. Februar 2014 um Energiewende und Partizipation. Prof. Dr. Heidi Sinning (ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt) referiert über »Partizipation als Beitrag zur Energiewende - Beispiel energieeffizientes Bewohnerverhalten in Bestandsquartieren«. Die Ringvorlesung wird im Wintersemester 2013/14 vom Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) gemeinsam mit dem Center for Metropolitan Studies (CMS) der TU Berlin und dem nexus Institut für Kooperationsmanagement durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe ist sowohl für Studierende als auch für alle Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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Lernen durch Engagement: Fachtagung

Am 11. Februar 2014 findet in Hannover eine Fachtagung zur schulischen Projektform »Lernen durch Engagement oder auch Service-Learning« statt. Dabei wird das gesellschaftliche Engagement von SchülerInnen aller Schulformen mit den Lerninhalten im Schulunterricht verbunden, um Demokratie und Zivilgesellschaft unter Einbezug junger Menschen zu stärken. Auf der Tagung werden erfolgreiche Praxisbeispiele aus Niedersachsen präsentiert. Die Freudenberg-Stiftung bringt Erfahrungen aus anderen Bundesländern ein. Veranstalter ist die niedersächsische Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Verbindung mit der Freiwilligenakademie Niedersachsen, der LAGFA, dem Landessportbund Niedersachsen und dem Niedersächsischem Kultusministerium. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 25.- Euro. 

Weitere Informationen unter
www.freiwilligenserver.de/index.cfm

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Unternehmen für die Region: Jahreskonferenz

Am 4. und 5. März 2014 findet die jährliche Jahreskonferenz »Unternehmen für die Region« in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin statt. Am 4. März findet eine Festveranstaltung statt, in deren Rahmen die Bertelsmann Stiftung und Unternehmen für die Region e.V. zum dritten Mal das gesellschaftliche Engagement mittelständischer Betriebe im Rahmen des Unternehmenswettbewerbs »Mein Gutes Beispiel« auszeichnen. Am nächsten Tag findet ein Netzwerktreffen mit einem Marktplatz sowie Workshops rund um die Themen CSR und regionales Unternehmensengagement statt. Wer an einer Einladung interessiert ist, kann an die CSR-Stelle der Bertelsmann Stiftung schreiben. 

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Deutscher Fundraising-Kongress

Der 21. Fundraising-Kongress des Deutschen Fundraising Verbandes findet vom 2. bis zum 4. April 2014 in Berlin statt. Etwa 800 TeilnehmerInnen werden erwartet. In den Workshops und Seminaren werden sehr verschiedene Aspekte des Fundraisings behandelt. Neben grundsätzlichen Themen werden spezielle Aspekte wie die Gewinnung von langfristigen Unterstützern oder Unternehmenskooperationen behandelt. Einen Schwerpunkt in diesem Jahr stellen die so genannten neuen Medien und die Wege ihrer Einsetzbarkeit für Fundraising dar. Die Preisspanne der Teilnahmegebühr reicht vom ermäßigten Tagesticket ab 310.- Euro für StudentInnen bis zum Gesamtkongress für 995.- Euro für NichtmitgliederInnen. 

Weitere Informationen unter
www.fundraising-kongress.de

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CSR-Preis der Bundesregierung 2014: Bewerbungsphase

Vom 6. Januar bis zum 22. Februar 2014 können sich Unternehmen aller Größenklassen um den CSR-Preis der Bundesregierung 2014 bewerben. Bei diesem CSR-Preis erhalten alle teilnehmenden Unternehmen Einzelauswertungen und erfahren so, wo sie im Vergleich zu anderen Unternehmen ihrer Größenklasse stehen, wo sie gut aufgestellt sind und wo es noch Nachholbedarf gibt. Zusätzlich erhalten die bestplatzierten Unternehmen politische Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit. Die Schirmherrin des CSR-Preises der Bundesregierung, Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles, wird am 17. September 2014 die Preisträger im Rahmen einer festlichen Prämierungsveranstaltung auszeichnen. Bewerben können sich Unternehmen in vier Kategorien. Für jede Größenklasse gibt es einen eigenen Fragebogen. Abgefragt werden die fünf Aktionsfelder »Unternehmensführung«, »Markt«, »Arbeitsplatz«, »Umwelt« und »Gemeinwesen«. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter
www.csr-preis-bund.de

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HelferHerzen: Bewerbungsphase für 1000 Engagementpreise

Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e. V., die Deutsche UNESCO-Kommission und der dm-drogerie markt vergeben Engagementpreise für »HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement«. Bis zum 15. März 2014 können Personen und Organisationen vorgeschlagen werden oder selbst teilnehmen. Gesucht werden insbesondere Initiativen, die in der Nähe wirken. Bundesweit gibt es gut 150 regionale Fachjurys, die insgesamt über 1000 Preise vergeben. Die Preisträger erhalten jeweils 1.000 Euro und haben zusätzlich die Möglichkeit, für den nationalen dm-Preis nominiert zu werden. 

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BMZ: Studien zur Zivilgesellschaftsforschung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bietet auf seiner Webseite vier aktuelle Studien zur Zivilgesellschaftsforschung im entwicklungspolitischen Kontext zum kostenlosen Download an. Zwei Studien stammen aus dem Projekt Zivilgesellschaft in Zahlen (ZiviZ): eine Sonderauswertungen zum Thema internationale Solidarität mit den Daten des ZiviZ-Surveys und mit den Daten des Freiwilligensurveys. Die anderen beiden Studien stammen aus dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB). Sie widmen sich dem entwicklungspolitischen bürgerschaftlichem Engagement aus definitorischer Sicht und aus der Perspektive der Organisationen. 

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 30. Januar 2014.
Redaktionsschluss ist der 23. Januar 2014.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Dieser Newsletter wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.  

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
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Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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