Newsletter Nr. 9 vom 3.5.2012

BE in Kitas: Tagungsbericht

Am 19. und 20. April 2012 fand unter dem Titel »Bürgerschaftliches Engagement in Kindertagesstätten« in Mainz die gemeinsame Fachtagung des BBE, der Staatskanzlei und des Ministeriums für Integration, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, der Bertelsmann-Stiftung sowie der Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände und der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz statt. Mehr als 150 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich in Fachvorträgen, Podiumsgesprächen sowie in elf Workshops über Bedeutung, Möglichkeiten und Perspektiven der Ausgestaltung freiwilligen Engagements in Kitas zu informieren. Dr. Reinhild Hugenroth, Sprecherin der AG 2 »Bildung und Qualifizierung« des BBE, stellt in ihrem Bericht die inhaltlichen Akzente der Tagung dar und zeigt, welche gemeinsame Zukunft Engagement- und Sozialpolitik im Rahmen von Kindertagesstätten haben können. Eine Dokumentation der Veranstaltung ist geplant. 

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Engagementförderung und Kitas: Ein Diskussionspapier

Ein Kreis aus Mitgliedern der AG 2 »Bildung und Qualifizierung« des BBE und den Veranstaltern der Tagung »Bürgerschaftliches Engagement in Kindertagesstätten« hat ein Diskussionspapier mit 13 Thesen zum Thema bürgerschaftliches Engagement in Kitas erarbeitet. Die Thesen gehen aus vom Recht der Kinder auf Beteiligung. Sie thematisieren bürgerschaftliches Engagement als Bildungschance und Kitas als Lernorte für Engagement. Sie fordern daher eine strukturelle Verankerung in Kitas und eine Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte bei der Umsetzung. Des Weiteren formulieren sie notwendige Bedingungen für das Gelingen des bürgerschaftlichen Engagements in Kitas und zeigen auf, welche Rollen die unterschiedlichen Akteure wie Eltern, Fachpersonal und Träger dabei einnehmen.

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Raingard Knauer: Kitas als Kinderstuben der Demokratie

Über »Kindertagesstätten als Kinderstuben der Demokratie« sprach auf der Mainzer Tagung »Bürgerschaftliches Engagement in Kindertagesstätten« Dr. Raingard Knauer, Professorin an der Fachhochschule Kiel und Gründungsmitglied des Instituts für Partizipation und Bildung. Sie treibt die Frage um, wie wir es mit der Macht gerade in Institutionen mit einem starken Machtgefälle halten, wie dies beispielsweise in Kitas der Fall ist. Ausgehend vom Modellprojekt »Kinderstube der Demokratie« zeigt sie auf, wie die »Monarchie« verändert werden kann. Als weitestgehende Form schlägt sie eine »Kita-Verfassung« vor. Mehr Mitsprache für Kinder ist nebenbei auch ein effizientes Werkzeug der Sprachförderung, denn die Kinder reden und sprechen mehr.

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Online-Handbuch - Bürgerschaftliches Engagement in Kitas

Seit die ersten Bildungspläne für Kindertagesstätten implementiert wurden, hat sich auch der Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements in Kitas verändert. Vorlesepatenschaften und andere Projekte zielen darauf ab, das Bildungsangebot zu bereichern. Vor diesem Hintergrund ist das vom Bundesfamilienministerium geförderte Modellprojekt »Große für Kleine – Bürgerengagement in Kindertagesstätten« einzuordnen, das gemeinsam mit Freiwilligenagenturen in Bremen, Halle und Nürnberg durchgeführt wurde. Die gesammelten Erfahrungen wurden in einem Online-Handbuch aufbereitet. 

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Landesregierung Rheinland-Pfalz würdigt Ehrenamt in Kitas

Auf der Tagung »Bürgerschaftliches Engagement in Kindertagesstätten« würdigte Ministerpräsident Kurt Beck das vielfältige bürgerschaftliche Engagement in Kindertagesstätten. Ebenso unterstrich er die Bedeutung gelebter Partizipation für Kinder in dieser frühen Phase ihres Lebens. Kinder- und Jugendministerin Irene Alt hob die Funktion des Engagements als Brücke zwischen den Generationen hervor. Bürgerschaftliches Engagement müsse allerdings zum Konzept der jeweiligen Kita passen, damit es die pädagogische Arbeit der Fachkräfte sinnvoll ergänzen kann.

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Ehrenamtskongress in Bayern am 6. und 7. Juli 2012

Was trägt zur gelingenden Organisation von Ehrenamt und Freiwilligenarbeit bei? Das ist das Thema des Ehrenamtskongresses, der am 6. und 7. Juli 2012 in Nürnberg stattfindet. Zielgruppe des Kongresses sind Koordinatoren und für das Ehrenamt Verantwortliche aus dem sozialen Bereich, aus Verbänden und Vereinen, aus Sport, Kultur und Kommunen. Neben praxisnahen wissenschaftlichen Vorträgen gibt es Exkursionen zu Beispielen gelingender Koordination vor Ort und zahlreiche praxisorientierte Foren zu Fragen des Freiwilligenmanagements in allen Engagementfeldern. Der Kongress ist ein Baustein der Ehrenamtsstrategie in Bayern und wird vom Bayerischen Sozialministerium zusammen mit der Hochschul-Kooperation-Ehrenamt in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden veranstaltet. Ein online-Kontaktformular bietet die interaktive Option, Anregungen und Fragen für den Kongress zu senden. 

Weitere Informationen unter
www.ehrenamtskongress.de

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Personalentwicklung durch Engagement: Initiative in NRW

Engagement als Katalysator der Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung ist Thema einer neuen Initiative, die in Nordrhein-Westfalen von 3WIN e.V. Institut für Bürgergesellschaft auf den Weg gebracht wird. Unter dem Titel »Personalentwicklung durch Engagement« soll insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen der methodische Ansatz des Lernens und Entwickelns durch Engagement und durch Mitarbeiteraktivitäten im sozialen Umfeld nahe gebracht werden. Partner sind Generali Deutschland Holding AG, Randstad Deutschland GmbH & Co. KG und VIS a VIS Agentur für Kommunikation GmbH sowie die Industrie- und Handelskammer zu Köln als fachlicher Unterstützer. Gefördert wird die Initiative im Rahmen des Programms »CSR - Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand« durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. 

Weitere Informationen unter
www.pe-d-e.de/start/

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Ute Bertel: Bürgerschaftliches Engagement in München

Zum Leitbild der bayerischen Landeshauptstadt München gehört die Förderung bürgerschaftlichen Engagements: »Die Stadt beeinflusst politische und gesellschaftliche Entwicklungen und fördert das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger.« Zudem wird dort festgelegt, dass die Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement als Aufgabe der Stadtverwaltung nicht nur begleitend, sondern auch gestaltend sein soll indem sie motivierende Rahmenbedingungen setzt und gezielt ideell und finanziell fördert. Solch ein Anspruch ist ohne präziseres Wissen über das Engagement in der Stadt nicht möglich. Deshalb ist das bürgerschaftliche Engagement ein Schwerpunktthema in der Bürgerumfrage des Direktoriums der Stadt München. Ute Bertel stellt in ihrem Beitrag »Bürgerschaftliches Engagement in München« für die Zeitschrift Münchner Statistik die Ergebnisse aus der Umfrage 2010 dar. Sie ist die gesamtstädtische Koordination für bürgerschaftliches Engagement im Direktorium der Stadtverwaltung München.

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Koalitionsfraktionen fordern »Allianz für Jugend«

Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP fordern die Bundesregierung in einem gemeinsamen Antrag auf, unter Federführung des Bundesfamilienministeriums eine »Allianz für Jugend« zu gründen, um konkrete Beiträge für eine eigenständige Jugendpolitik zu entwickeln. Neben der Kinder- und Jugendhilfe sollen darin ebenso Vertreter aus Wirtschaft und Medien mitwirken und Erfahrungen aus der EU-Jugendstrategie 2010-2018 berücksichtigt werden. Programme und Förderstrukturen sollen so transparent gestaltet werden, dass die Kriterien für die Vergabe von Mitteln auch für Jugendliche verständlich sind. Die Partizipation von Jugendlichen soll unter anderem durch die Auslobung eines Preises für die »jugendfreundlichste Gemeinde Deutschlands« gefördert werden. Dabei soll insbesondere die Beteiligung junger Menschen an politischem Handeln, die Einführung von Online-Konsultationen und die Erprobung von Formen der E-Partizipation honoriert werden. Am 27. April 2012 wurde der Antrag in den Bundestag eingebracht und in die Ausschüsse zur weiteren Beratung überwiesen. 

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Altersbilder und Altersgrenzen: Entschlussantrag verabschiedet

Der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich mit Entschlussanträgen zu Altersbildern und Altersgrenzen befasst. Der Antrag der Regierungskoalitionen wurde mehrheitlich gegen einen Antrag der SPD-Fraktion verabschiedet. Vor dem Hintergrund des Sechsten Altenberichts sehen die Koalitionsfraktionen in der Gesellschaft Bilder über das Alter und ältere Menschen vorherrschen, die im Widerspruch zur Realität stehen. Sie wollen die die Gesellschaft prägenden Altersbilder und die gültigen Altersgrenzen auf den Prüfstand stellen sowie die Potenziale älterer Menschen besser nutzen. Dabei wird auch ausdrücklich auf bürgerschaftliches Engagement Bezug genommen: »Bürgerschaftliches Engagement mildert die Folgen des demografischen Wandels und bietet auch Raum für neue Altersbilder.« Die Opposition kritisiert am verabschiedeten Entschlussantrag insbesondere, dass er lediglich Prüfaufträge für die Regierung formuliere. Der Entschlussantrag wird am 11. Mai 2012 im Deutschen Bundestag beraten. 

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Sechster Altenbericht: Kritik der Opposition

Der demografische Wandel ist auch in der Struktur des bürgerschaftlichen Engagements längst angekommen, wie jeder neue Freiwilligensurvey zeigt. Der altersbedingte, unfreiwillige Abbruch des Engagements für die Gesellschaft verschiebt sich auf ein Später. Eine andere Frage bleibt, ob die Bilder vom Engagement und darauf ausgerichtete Politik dem immer schon hinreichend Rechnung tragen. Dass der »Sechste Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland« einen besonderen Akzent auf die in der Gesellschaft vorherrschenden Altersbilder und Altersgrenzen setzt, fördert die Diskussion. Dies wurde im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend parteiübergreifend begrüßt. Allerdings kritisierte die Opposition in unterschiedlicher Akzentuierung und Schärfe das Fehlen von Aussagen zur Altersarmut sowie das Fehlen von konkreten Handlungsempfehlungen. Der Altenbericht wird am 11. Mai 2012 im Deutschen Bundestag beraten. 

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Beteiligung in Planungsverfahren: Kritik aus der Opposition

Im aktuellen Reformprozess der öffentlichen Beteiligung an Infrastrukturmaßnahmen sieht sich die Regierungsseite mit ihrer Orientierung am Infrastrukturbeschleunigungsgesetz aus der vergangenen Legislaturperiode auf einem guten Weg (BBE-Newsletter 6/2012 und 8/2012). Im Behördenspiegel kritisieren die Bundestagsabgeordneten Ingrid Hönlinger, demokratiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, und Dr. Anton Hofreiter, Verkehrspolitiker der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, den Gesetzentwurf als stumpfes Schwert. Letztlich bleibt es ins Belieben des Vorhabenträgers gestellt, ob, wann und wie er die Öffentlichkeit beteiligt. Sie fordern eine frühe Beteiligung, den systematischen Einbau alternativer Konfliktlösungsinstrumente, eine Vereinheitlichung von Genehmigungsverfahren und eine neue, auf Open Government abstellende Verwaltungskultur.

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Unterausschuss BE: Protokoll zur 23. Sitzung

Am 28. März 2012 fand die 23. Sitzung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages statt. Das Protokoll der Sitzung liegt nun vor. Diskutiert wurde zunächst die Studie »Die demografische Lage der Nation. Was freiwilliges Engagement für die Regionen leistet«, die Dr. Steffen Kröhnert (Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung) als einer der Autoren vorstellte. Zum Zweiten wurden die Ergebnisse des Dialogforums »Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen: Ressourcen für Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit« des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation mit Kathrin Kummerow, Leiterin der Koordinierungsstelle des Forums, besprochen. Schließlich berichtete das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über Projekte und Vorhaben des Ministeriums im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. 

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Zukunft von »weltwärts«: Kleine Anfrage beantwortet

Seit ihrer Evaluation ist »weltwärts« Gegenstand von Debatten im Bundestag, Entschlussanträgen und Anfragen (BBE-Newsletter 6 und 7/2012). Am 4. April 2012 beantwortete die Bundesregierung eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN zum entwicklungspolitischen Freiwilligendienst »weltwärts«. Der Tenor der Regierungsantwort ist der Gleiche wie der des Entschlussantrages der Fraktionen von Union und FDP in der Bundestagsdebatte am 23. März 2012: Das Profil des Förderprogramms soll geschärft und eine Umsetzung der Evaluierungsempfehlungen »auf Augenhöhe mit der Zivilgesellschaft« realisiert werden. Die Bundesregierung hält den aktuellen Umfang des Dienstes mit ca. 4000 Freiwilligen für bedarfsgerecht sowohl im Hinblick auf qualifizierte Interessenten als auch auf Durchführungsorganisationen. Zugleich sieht sie aber, dass nicht alle potenziellen Zielgruppen gleichermaßen erschlossen sind. Besondere Bedeutung misst sie dem Thema Qualitätssicherung und -verbesserung zu. 

Antwort der Bundesregierung unter
dip.bundestag.de/btd/17/092/1709291.pdf

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startsocial-Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Merkel

Seit 10 Jahren gibt es, initiiert von McKinsey in Verbindung mit anderen Unternehmen, den Wettbewerb »startsocial«. Er zeichnet sich durch einen spezifischen Förderansatz aus, bei dem schon die Teilnahme am Wettbewerb selbst zur besseren Planung und Realisierung guter Ideen für das Gemeinwohl beitragen soll. In einem mehrstufigen Verfahren werden schließlich nicht einfach sieben Bundessieger ermittelt und weitere 18 Projekte in die Endstufe eingebunden, sondern dabei durchlaufen die Projekte selbst einen beschleunigten Professionalisierungs- und Vernetzungsprozess. Am 20. April 2012 fand die aktuelle achte Runde mit der Ehrung der Bundessieger durch die Bundeskanzlerin ihren Abschluss. 

Weitere Informationen unter
www.startsocial.de/presse

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Handbuch Bürgerbeteiligung des BMVBS: Konsultation

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat ein »Handbuch für eine gute Bürgerbeteiligung bei der Planung von Großvorhaben im Verkehrssektor« online gestellt. Diese Fassung hat Entwurfscharakter und kann bis zum 9. Mai 2012 von interessierten Bürgern, Planern und Initiativen online kommentiert werden. Die Anmerkungen, Vorschläge und Anregungen sollen in die Überarbeitung des Handbuchs einfließen. 

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Neuer Mitgliederbereich jetzt online!

Der wahre Reichtum eines Netzwerks sind seine Mitglieder mit ihren vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen. Um diesen Reichtum des BBE sichtbar zu machen, bietet das BBE jetzt einen deutlich erweiterten Service für seine Mitgliedsorganisationen auf der BBE-Homepage an. Die Mitgliederprofile im Themenfeld Engagement/ Partizipation können ab sofort eingestellt werden. Dadurch soll vor allem die Bedeutung der BBE-Homepage als Netzwerk-Plattform weiter ausgebaut werden. Künftig bietet die BBE-Homepage den Mitgliedsorganisationen die Möglichkeit, aktuelle Dokumente und Materialien zum Themenfeld Engagement/ Partizipation unter eigenem Namen und Logo zur Darstellung zu bringen. Dazu gehören eine akzentuierte Selbstdarstellung des Organisationsprofils im Themenkreis Engagement/Partizipation, Positionspapiere und Fachpublikationen, Tagungshinweise, Tagungsdokumentationen und weitere wichtige Informationen. Zudem können alle Mitgliedsorganisationen ein kurzes Statement zum BBE abgeben. Diese neuen Möglichkeiten wurden in einem ersten Schritt mit vier Mitgliedsorganisationen (BP, Katholische Frauengemeinschaft Deutschland, Generali Zukunftsfonds und Archiv der Jugendkulturen) exemplarisch realisiert. Das Einpflegen der Materialien von 250 Mitgliedsorganisationen ist zeitaufwändig. Ziel ist es aber, den neuen Mitgliederservice bis zur Sommerpause umzusetzen. Nach der erstmaligen Einstellung der Informationen besteht die Möglichkeit einer fortlaufenden Aktualisierung. 

Mitgliederbereich unter
www.b-b-e.de/index.php

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Kampagnenteam: Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2012

Zum 8. Mal heißt es »Engagement macht stark!«. Die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet 2012 vom 24. September bis 3. Oktober unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck statt. Das Kampagnenteam lädt in seinem Beitrag Initiativen, Vereine, Verbände, staatliche Institutionen, Stiftungen und Unternehmen ein, aktiv an der Aktionswoche teilzunehmen. Die Tools Engagementkalender, Anmeldeformular und mehr Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung sind jetzt verfügbar. Zudem weist das Team auf den Deutschen Engagementpreis 2012 hin, bei dem die Nominierungsphase läuft.

 
Aktionswoche unter
www.engagement-macht-stark.de/index.php
 
Anmeldeformular für den Kalender unter
www.engagement-macht-stark.de/index.php

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Civil Academy: 15. Bewerbungsrunde startet

Gemeinsam Gutes tun - dass Zivilgesellschaft und Wirtschaft genau dies können, zeigt das Qualifizierungsprogramm der Civil Academy. Ab sofort können sich junge Engagierte im Alter von 18 bis 27 Jahren für die 15. Runde des Programms bewerben. Die drei Seminarwochenenden finden im September, Oktober und November/Dezember 2012 statt. Die Trainingsinhalte zu den Themen Projektmanagement, Kostenplanung/ Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit sollen die Teilnehmer darin stärken, ihre gemeinnützigen Projektideen in die Tat umzusetzen. Ein Zertifikat bescheinigt die Teilnahme an allen drei Seminaren. Bewerbungsschluss ist Montag, der 2. Juli 2012. Die Civil Academy ist ein gemeinsames Projekt von BBE und BP Europa SE. 

Weitere Informationen unter
www.civil-academy.de

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Stellenausschreibung: Finanzbuchhalter

Die BBE Geschäftsstelle gGmbH sucht zum 01.06.2012 eine Finanzbuchhalterin oder einen Finanzbuchhalter. Das Aufgabengebiet umfasst die laufende Finanzbuchhaltung der Projekthaushalte der BBE Geschäftsstelle gGmbH. Arbeitsort ist Berlin. Die voraussichtliche Arbeitszeit wird frei vereinbart (20h/Wo) sein. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 5 TVöD/Bund/Ost mit den üblichen Sozialleistungen in Anlehnung an die Leistungen des öffentlichen Dienstes. Die Stelle ist zunächst befristet auf 3 Jahre.

Stellenausschreibung unter
www.b-b-e.de/index.php=

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Direkte Demokratie: Zweites Gustav-Heinemann-Forum

Zum zweiten Mal veranstaltet die Humanistische Union das Gustav-Heinemann-Forum. Es ist den Leerstellen und Defiziten der nationalen wie europäischen Verfassungsordnung gewidmet. Dabei geht es diesmal um das Fehlen wirksamer direktdemokratischer Elemente auf nationaler wie europäischer Ebene. Das Forum mit dem Titel »Stand und Perspektiven direkter Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union« findet am 11. und 12. Mai 2012 im Schloss Rastatt statt. 

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Solidarische Stadt: Tagung am 23. Mai 2012

Genossenschaftliche Organisationformen, in denen sich Ökonomie, Solidarität und Demokratie ausgewogen verbinden lassen, sind in vielen Bereichen des Lebens präsent und erleben eine neue Aufmerksamkeit. Aktuell verstärkt wird diese Aufmerksamkeit noch durch das von den Vereinten Nationen erklärte »Internationale Jahr der Genossenschaften« 2012. Bei der Suche nach Lösungen für den Klimawandel werden sie aber bisher kaum beachtet. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Technische Universität Berlin führen am 23. Mai 2012 in Berlin in den Räumen der Stiftung eine Tagung zu den Möglichkeiten von Städten und Genossenschaften zur nachhaltigen und demokratischen Gestaltung des Klimawandels durch. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft soll diskutiert werden, welche Rolle Genossenschaften tatsächlich spielen können. Ebenso geht es um Vorteile wie Grenzen der Organisationsform Genossenschaft. Schließlich wird auch danach gefragt, welche politischen Rahmenbedingungen und Reformbedarfe für Genossenschaften bestehen. 

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ePartizipation: Konferenz am 4. und 5. Juni 2012

Das Internet ist in den letzten Jahren zu einem wirkungsmächtigen Kommunikations- und Kulturraum mit neuen Beteiligungschancen in der demokratischen Gesellschaft geworden. Das eröffnet insbesondere Jugendlichen neue Perspektiven, die digitale Medien und soziale Netzwerke als selbstverständlichen Teil ihrer Alltagswelt verstehen. Das Projekt »Youthpart« veranstaltet in Berlin am 4. und 5. Juni 2012 eine internationale Auftaktkonferenz zur e-Partizipation Jugendlicher. Über zwei Tage sollen sich 100 nationale und internationale Experten aus dem Bereich der e-Partizipation Jugendlicher über Best-Practice-Beispiele austauschen und fachliche Diskussionen führen. Das Programm reicht von Themen wie Jugendinformation, Open Data, Open Government, Crowdsourcing, e-Partizipations-Tools bis hin zur EU-Jugendstrategie. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Bewerbungsschluss für deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der 15. Mai 2012. 

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Online-Partizipation: Preise verliehen

Seit mehr als 15 Jahren trägt der Verwaltungskongress »Effizienter Staat« zur Staatsmodernisierung Deutschlands bei, indem dort Innovationen und Reformkonzepte für das Verwaltungshandeln vorgestellt und diskutiert werden (BBE-Newsletter 8/2012). In seinem Rahmen wurden zum ersten Mal der Preis für Online-Partizipation und der Sonderpreis Nachhaltiger Bürgerdialog am 24. April 2012 in Berlin verliehen, gestiftet von der ]init[ AG für Digitale Kommunikation in Kooperation mit dem Behörden Spiegel. Die Gemeinde Wennigsen/ Deister wurde für ihr Bürgerbeteiligungsprojekt »Hohes Feld« mit dem Preis für Online-Partizipation ausgezeichnet, die Landeshauptstadt Dresden für ihr Bürgerbeteiligungsprojekt »Dresdner Debatte« mit dem Sonderpreis Nachhaltiger Bürgerdialog. Gemeinsames Merkmal der beiden Projekte ist die besonders gut gelungene Verzahnung von online- und offline-Partizipation. 

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Kommunikationspreis KOMPASS 2012: Bewerbungsphase

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen würdigt herausragende Kommunikationsarbeit mit dem KOMPASS. Bewerben können sich Stiftungen aller Rechtsformen in den drei Kategorien Gesamtauftritt, Projektkommunikation und Einzelne Kommunikationsmaßnahme. Ein Sonderpreis wird für den besten Jahresbericht vergeben. Die unabhängige Jury bewertet anhand einer Reihe von Kriterien wie z.B. der Qualität der Kommunikationsarbeit, der Kreativität, der Transparenz oder dem Verhältnis von Mitteleinsatz und Wirkung. Die Preisverleihung findet am 15. November 2012 im Museum für Kommunikation Berlin statt. Gefördert wird der KOMPASS von der Privatbank Sal. Oppenheim jr. & Cie., der NEXIA DEUTSCHLAND GmbH und von Molthan van Loon. Bewerbungsschluss ist der 20. August 2012. 

Weitere Informationen unter
www.stiftungen.org/index.php

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 18. Mai 2012.
Redaktionsschluss ist der 11. Mai 2012.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die im Newsletter verwendete männliche Form bezieht selbstverständlich die weibliche Form mit ein. Auf die Verwendung beider Geschlechtsformen wird lediglich mit Blick auf die bessere Lesbarkeit des Textes verzichtet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dipl.-Pol. Johanna Neuling  und Dr. Rainer Sprengel.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Dieser Newsletter wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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