Newsletter Nr. 19 vom 23.9.2010

Aktionswoche 2010: Gelungener Auftakt

Mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin startete am 17. September die bundesweite »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements«. Sie wurde von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eröffnet. Thomas Olk, Vorsitzender des BBE-Sprecherrats, begrüßte die rund 400 Gäste. Bis zum 26. September wird unter dem Motto »Engagement macht stark!« die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Vielfalt und den Wert des Engagements der rund 23 Millionen Freiwilligen in Deutschland gelenkt. Veranstalter ist das BBE, das mit der nunmehr sechsten Aktionswoche das Ziel verfolgt, bürgerschaftliches Engagement zu würdigen, zu fördern und zu stärken. Das Bundesfamilienministerium fördert die Kampagne, Partner sind in diesem Jahr die Malteser. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Christian Wulff übernommen. Über den Auftakt berichtet das BBE-Kampagnenteam.

 
Pressemitteilung unter
www.engagement-macht-stark.de/index.php

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Gesellschaftliche Anerkennung des Engagements

Ziel der Aktionswoche ist, eine Kultur der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements zu fördern und zu stärken. Bereits im Jahr 2002 unterstrich die Enquete-Kommission »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« in ihrem Abschlussbericht, dass eine zeitgemäße Anerkennungskultur der lebendigen Vielfalt von Engagementformen und -feldern gerecht werden muss. Daran erinnert Markus Grübel, Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages, in seinem Gastbeitrag. Das Engagement konkurriere mit weiteren Themen um öffentliche Aufmerksamkeit. Gerade die Medien berichteten zuweilen klischeehaft und eindimensional. Vor diesem Hintergrund betont Grübel die hohe Relevanz der Aktionswoche. Sie trage dafür Sorge, dass die bemerkenswerte »Bandbreite« und »gesellschaftliche Kraft« des Engagements öffentlich sichtbar gemacht und gewürdigt wird.

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Bundesjustizministerin: Engagement als Verantwortungsübernahme

Im Rahmen der Aktionswoche besuchte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger den Starnberger Kinderschutzbund. In ihrem Gastbeitrag berichtet sie über dessen Projekt »Schülercoaching«. Der Kinderschutzbund habe eine Betreuungslücke erkannt und darauf reagiert. Für Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Förderschulen habe er individuelle Angebote geschaffen. Freiwillige »Coaches« konnten gewonnen werden, die Jugendliche auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützen und dafür eine spezielle Weiterbildung erhielten. Leutheusser-Schnarrenberger bringt ihre hohe Wertschätzung gegenüber den Engagierten zum Ausdruck. Engagement sei »essentiell« für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements unterstütze sie deshalb mit größter Überzeugung.

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Über 1.500 Veranstaltungen und engagementpolitische Positionierungen

Über 1.570 bundesweite Aktionen und Veranstaltungen illustrieren im Rahmen der Aktionswoche die Vielfalt des Engagements und seiner Themen. Das ist ein neuer Rekord. Das Kampagnenteam stellt beispielhafte Aktionen vor. Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft nehmen die Aktionswoche außerdem zum Anlass, um ihre Positionen zu verdeutlichen. So sprechen sich z. B. Britta Haßelmann und Kai Gehring, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglieder im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement, für »mehr Raum für bürgerschaftliches Engagement« aus. Die Regierung fordern sie auf, darzulegen, »wie sie im Rahmen ihrer mehrmals angekündigten nationalen Engagementstrategie bürgerschaftliches Engagement fördern möchte«. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) macht auf ihr neues Positionspapier zum Thema »Ehrenamtlich arbeiten« aufmerksam. Sie plädiert u. a. für den Anspruch auf Weiterbildung und die berufliche Anerkennung von im Ehrenamt erworbenen Kompetenzen.

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Engagementbotschafter: Ulrike Folkerts und Peter Maffay

Am 8. September ernannte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder gemeinsam mit Thomas Olk, dem Vorsitzenden des BBE-Sprecherrats, Ulrike Folkerts und Peter Maffay zu Engagement-Botschaftern. Die Engagement-Botschafter werden den Titel für drei Jahre tragen. Sie verhelfen dem Thema freiwilliges Engagement zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit und fördern seine Anerkennung. Die prominenten Botschafter sollen maßgebliche Fürsprecher der 23 Millionen Engagierten in Deutschland sein und diese glaubwürdig vertreten. Sie sind Vorbild- und Identitätsfiguren, stehen stellvertretend für 23 Mio. Freiwillige und verleihen dem Thema durch ihre Prominenz mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Durch ihr persönliches überzeugendes Engagement haben sie sich dem Thema verschrieben. Als erste Amtshandlung in ihrer Funktion als Botschafter nahmen Maffay und Folkerts an der Auftaktveranstaltung teil.

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Zukunft von Zivildienst und Jugendfreiwilligendiensten: Bericht

Einen Bericht zu Auswirkungen einer möglichen Aussetzung der Wehrpflicht auf den Zivildienst stellte Bundesministerin Kristina Schröder zusammen mit dem Bundesbeauftragten für den Zivildienst, Jens Kreuter, am 15. September vor dem Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages vor. Schröder betonte, dass der bisherige Zivildienst nicht eins zu eins durch einen freiwilligen Dienst zu ersetzen sei. Sie sprach sich für einen sechs- bis achtzehnmonatigen freiwilligen Zivildienst für Männer und Frauen aller Generationen aus. Mittelfristig wolle sie für eine Bündelung der Kompetenzen für die Freiwilligendienste eintreten, so Schröder. Über die Debatte um Veränderungen bei Wehrpflicht, Zivildienst und Freiwilligendiensten berichteten auch die letzten beiden BBE-Newsletter.

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Positionspapier zur Zukunft von Zivildienst und Jugendfreiwilligendiensten

Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein aktuelles Positionspapier zur Zukunft von Wehr- und Zivildienst und zum Ausbau der Jugendfreiwilligendienste vorgelegt. Darin wird der entschlossene Ausbau der Jugendfreiwilligendienste gefordert. Die SPD-Fraktion spricht sich gegen das Konzept eines freiwilligen Zivildienstes und gegen einen Aufbau von Doppelstrukturen aus.

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Zuwendungsrecht: Vereinfachung und Verbesserung

Mit der Verringerung des bürokratischen Aufwands im Zuwendungsrecht beschäftigt sich ein jüngst erschienener Abschlussbericht von Bundesregierung und Statistischem Bundesamt. Kosten- und zeitintensive Vorschriften sollen reduziert und Empfänger von Zuwendungen in Zukunft so wenig wie möglich belastet werden. Zahlreiche Überschneidungen gibt es zu den Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge aus dem Jahr 2009 zur Reform des Zuwendungsrechts. Durch eine Vereinfachung und Verbesserung des Zuwendungsrechts könnte der Verwaltungsaufwand für beide Seiten bedeutend verringert werden. Darüber hinaus könnte mehr Rechtssicherheit und Gestaltungsfreiheit geschaffen werden. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins wurden im Rahmen der Sitzung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement bereits am 16. Juni vorgestellt und auch im Nationalen Forum für Engagement und Partizipation erörtert.

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Stand des Armuts- und Reichtumsberichtes

Bestehende Lücken in der Reichtumsforschung sollen geschlossen werden. Dies kündigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die kleine Anfrage der SPD-Fraktion an, in der diese sich nach dem Stand des 4. Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung in der 17. Wahlperiode erkundigt hatte. Allerdings seien die konzeptionellen Vorbereitungen für den Bericht noch nicht abgeschlossen. Die Erstellung eines regelmäßigen Armuts- und Reichtumsberichtes in jeder Wahlperiode erfolgt auf Grundlage von Bundestagsbeschlüssen vom 27. Januar 2000 und 19. Oktober 2001.

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Bundesweites Integrationsprogramm

Ein bundesweites Integrationsprogramm beschreibt die Vielfalt der bestehenden Angebote von Bund, Ländern, Kommunen und freien Trägern, identifiziert drängende Handlungsbedarfe und unterbreitet Empfehlungen für eine Weiterentwicklung. Zu den Schwerpunkten zählen auch gesellschaftliche Teilhabe und aktive Mitgestaltung. Der Bericht beruft sich auf Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Integrationsförderpraxis. Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Albert Schmid, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), stellten das Programm am 8. September 2010 vor. Das Programm soll Grundlage für das zukünftige Handeln der Träger und Akteure im Integrationsbereich sein.

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Neue Trägerstruktur für BBE-Geschäftsstelle und ihre Projekte

Der BBE-Sprecherrat hat am 9. September als künftigen neuen Träger für BBE-Geschäftsstelle und die BBE-Projekte die »BBE Geschäftsstelle gemeinnützige GmbH« gegründet. Einziger Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH ist die durch den BBE-Sprecherrat gegründete »BBE Beteiligungs GbR«. Der BBE-Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein wurde auch zum Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH bestellt, der stellv. Geschäftsführer des BBE, Andreas Pautzke, erhielt Prokura. Die Hälfte der notwendigen Stammeinlage von 25.000 Euro für die gemeinnützige GmbH konnte dank einer Spende des Generali Zukunftsfonds bei der Gründung eingebracht werden. Der zweite Teil der erforderlichen Stammeinlage wird bis Jahresende mit Hilfe von BBE-Mitgliedsorganisationen eingebracht werden. Die neue Trägerstruktur löst die bisherige Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge ab dem 1. Januar 2011 ab. Das Bundesfamilienministerium hatte weitere Zuwendungen an eine eigenständige Trägerschaft durch das BBE gebunden.

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Sitzung des BBE-Koordinierungsausschusses

Der BBE-Koordinierungsausschuss (KOA) tagte am 10. September in Berlin. Die Mitglieder des Gremiums begrüßten die Gründung der neuen Trägerstruktur für Geschäftsstelle und Projekte des BBE. Schwerpunktthemen der engagementpolitischen Diskussion waren die Pläne des Bundesfamilienministeriums zum »Freiwilligen Zivildienst« und zur Entwicklung einer »nationalen Engagementstrategie«. Zu beiden Themen sollen öffentliche Stellungnahmen abgegeben werden. Der KOA bereitete zudem die Jahresmitgliederversammlung des BBE am 19.11.2010 vor. Eine Einladung wird an alle Mitglieder Ende dieser Woche versendet. Der Jahresempfang des BBE wird, wie mittlerweile üblich, am Vorabend der Mitgliederversammlung in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin stattfinden.

Weitere Informationen unter
www.b-b-e.de

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Bildung durch Beteiligung: Bundesweite Fachtagung

Eine bundesweite Fachtagung vom 21. bis 23. Oktober im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg behandelt das Thema »Bürgerschaftliches Engagement = Bildung durch Beteiligung«. Im Mittelpunkt stehen das Engagement für Schülerinnen und Schüler und die Weiterentwicklung von Bildung und Schule durch Beteiligung. Auf dem Programm steht beispielsweise Engagement als Bildungsfaktor, als Bildungsziel und als Erfahrungs- und Bildungsort. Die Tagung ist Teil einer seit 2004 in verschiedenen Bundesländern stattfindenden Reihe des BBE mit dem Schwerpunkt »Schule und Bürgerschaftliches Engagement«. Organisatoren sind die Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, das Landesinstitut Hamburg, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), die Körber Stiftung, die Bertelsmann Stiftung und das BBE.

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BBE-AG »Bürgerschaftliches Engagement im Sozialstaat der Zukunft«

Die BBE-Arbeitsgruppe 7 »Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements im Sozialstaat der Zukunft« tagte am 13. September in Düsseldorf. Sie beschloss die Erarbeitungen von Empfehlungen für die Ausgestaltung eines »Nationalen Engagementgesetzes«. In diesem Zusammenhang sollen eine nachhaltige Infrastrukturförderung des Bundes unter Mitwirkung »Freier Träger« und eine Bundeskompetenz bei der Förderung von Qualifizierung und Organisationskosten zeitintensiver Engagementformen angesprochen werden. Auch sollen Vorschläge für die Intensivierung der Abstimmung zwischen Bund und Ländern gemacht werden. Eine Übersicht über die Durchführungsverordnungen und Regelungen der Länder zum §45 SGB XI (Förderung des Engagements in der Pflege) soll erstellt und per Link über das BBE veröffentlicht werden. Ein Entschließungsantrag der AG 7 zur Aufnahme des Themas bürgerschaftliches Engagement in die Regelungen zur Ausgestaltung des Pflegeberufsgesetzes wurde gefasst. Zudem sollen Empfehlungen an den Spitzenverband der Pflegekassen erstellt werden, um Kenntnisse über bürgerschaftliches Engagement auch in nicht staatlich geregelte Ausbildungsgänge (von der Qualifizierung von Pflegehilfskräften bis zur Führungskräftequalifikation) einzubringen.

Kontakt Sprecher AG 7 unter
E-Mail: johannes.warmbrunn(at)sm.bwl.de

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Kongress: Deutsch-deutsche Partnerschaften

Am 27. und 28. September findet in Berlin ein Kongress zum Thema »Deutsch-deutsche Partnerschaften. Städte, Landkreise und Gemeinden als Gestalter der deutschen Einheit« statt. Der Kongress wird von der Deutschen Gesellschaft für das Bundesministerium des Innern veranstaltet. Tagungsschwerpunkte sind unter anderem zivilgesellschaftliche Partnerschaften und die Würdigung von zivilgesellschaftlichem Engagement.

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Dritter Bundesfachkongress Interkultur

»Offen für Vielfalt – Zukunft der Kultur« ist das Thema des 3. Bundesfachkongresses Interkultur. Er findet vom 27. bis 29. Oktober als Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 in Bochum statt. Im Mittelpunkt stehen die interkulturelle Öffnung verschiedener gesellschaftlicher Bereiche und Institutionen und insbesondere die Frage nach Zukunft und Bedeutung von Kultur in einer Einwanderungsgesellschaft. Veranstaltet wird der Kongress vom Düsseldorfer Institut für soziale Dialoge, DISO/ Düsseldorf, EXILE Kulturkoordination/ Essen und Forum der Kulturen Stuttgart e. V. in Zusammenarbeit mit dem Beirat des Bundesprogramms »Vielfalt tut gut« und dem Initiativkreis »Bundesweiter Ratschlag Kulturelle Vielfalt«. Förderer sind die Kulturabteilung der Staatskanzlei des Landes NRW, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW sowie die Ruhr.2010 GmbH und das Schauspielhaus Bochum.

 
Weitere Informationen unter
www.bundesfachkongress-interkultur.de

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Responsible Lobbying – Herausforderung für Unternehmen

Zukünftig wird es immer wichtiger, dass Unternehmen verantwortliche Interessenvertretung mit neuen Formen der kooperativen Politikgestaltung unter der Zielsetzung einer nachhaltigen Entwicklung verknüpfen. Das zentrale Konzept, das ein Aushandeln ermöglicht, ist »Corporate Social Responsibility«. Der Rolle der politischen Kommunikation und der verantwortlichen Interessenvertretung, dem sogenannten »Responsible Lobbying« bei der Umsetzung nachhaltigen Wirtschaftens, sollte zukünftig mehr Beachtung geschenkt werden. Das meint Michael Wedell, Leiter des Bereiches nationale Politik der METRO GROUP und ihrer Konzernrepräsentanz in Berlin, in seinem Gastbeitrag. Wedell konkretisiert, was hinter »Responsible Lobbying« als »Kernkompetenz unternehmerischer Nachhaltigkeit« steckt, wie die METRO GROUP das Konzept umzusetzen plant und welche Chancen und Herausforderungen ein solcher Weg bietet.

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Bürgerpreis: Nominierungen und Preisverleihung

Am 30. September wird der Bürgerpreis 2010 der Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar verliehen. Die acht von der Jury für den Preis Nominierten wurden am 6. September den Medien vorgestellt. Dier Ausschreibung sah die drei Kategorien »Junioren«, »Starter« und »Profis« vor. Gesucht wurden bislang nicht umgesetzte Projektideen, die sich bestehenden Herausforderungen in der Region annehmen und einen Beitrag zum Miteinander in der Region leisten. Das Preisgeld soll der Umsetzung der Vorhaben dienen.

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BürgerForum 2011: Online-Moderatoren gesucht

Für das erste deutschlandweite »BürgerForum2011« werden Online-Moderatorinnen und -Moderatoren für die Zeit ab dem 12. März 2011 gesucht. Das Forum steht unter dem Motto »Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen« und folgt der Leitfrage »Wie kann der gesellschaftliche Zusammenhalt bei wachsender Vielfalt gestärkt werden?«. 10.000 zufällig ausgewählte Teilnehmende werden in 25 regionalen Foren diskutieren. Sie erarbeiten in einer fünfwöchigen Online-Phase 25 regionale BürgerProgramme. Im Mai 2011 wird ein gemeinsames BürgerProgramm verabschiedet. Personen, die den Prozess begleiten und moderativ unterstützen möchten, sind zur Bewerbung aufgerufen. Zu Beginn steht eine Schulung, weiterhin werden Trainings und ein Zertifikat geboten. Projektpartner und Auftraggeber sind die Bertelsmann Stiftung und die Heinz-Nixorf-Stiftung.

 
Weitere Informationen unter
www.zebralog.de/buergerforum_2011

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Zeitschrift für das Recht der Non Profit-Organisationen

Die Zeitschrift für das Recht der Non-Profit-Organisationen (npoR) berichtet über aktuelle Entwicklungen im Non-Profit-Bereich. In der Ausgabe 3/2010 beschäftigt sich unter anderem Dieter Reuter mit der »Verbrauchsstiftung«. Bernd Schlüter reagiert mit seinem Beitrag auf ein Urteil des BVerfG und begründet, warum »die Überformung der Sozialsysteme und der Gemeinnützigkeit durch europäisches Wirtschaftsrecht« »klare Grenzen« hat.

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Online-Magazin »engagiert« zu Freiwilligendiensten

Mit dem Thema Jugendfreiwilligendienste beschäftigt sich die vierte Ausgabe des Online Magazins »engagiert«. Es will Einblicke in die Arbeit junger Freiwilliger geben und zeigen, wie facettenreich die Einsatzorte der Jugendfreiwilligendienste sind. Das Magazin wird im Internetportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 7. Oktober 2010. Redaktionsschluss ist der 30. September 2010.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an kontakt(at)b-b-e.de
Redaktion: Dr. Ansgar Klein und Lilian Schwalb unter Mitarbeit von Ronald Langner.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter
http://www.b-b-e.de/index.php?id=kommende_themen

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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