Newsletter Nr. 16 vom 12.8.2010

Aktionswoche 2010: Mehr Aufmerksamkeit für das Engagement

Die bundesweite »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« steht kurz bevor. In diesem Jahr findet sie vom 17. bis 26. September 2010 statt. Unter dem Motto »Engagement macht stark!« veranstaltet das BBE die Aktionswoche im Jahr 2010 bereits zum sechsten Mal. Ziel ist, zur Anerkennung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements beizutragen und das Engagement der rund 23 Millionen Freiwilligen in Deutschland zu würdigen. Ansprechpartner für alle Belange rund um die Aktionswoche ist das BBE-Kampagnenteam.

Informationen und Ansprechpartner unter
www.b-b-e.de/index.php
www.engagement-macht-stark.de

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Bundespräsident als Schirmherr, prominente Botschafter

Für das Vorhaben, eine Kultur der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements mit zu entwickeln und zu gestalten, Aufmerksamkeit für Engagement-Themen wach zu halten und Medienpräsenz zu erzielen, schließt sich das BBE alljährlich mit engagierten Partnern zusammen. Für die diesjährige Woche des bürgerschaftlichen Engagements konnten wieder prominente Botschafter und Unterstützer gewonnen werden. Die Schirmherrschaft übernimmt Bundespräsident Christian Wulff. Die zentrale Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft wird damit in besonderem Maße gewürdigt und anerkannt. Peter Maffay und Ulrike Folkerts werden für die kommenden drei Jahre prominente Fürsprecher der rund 23 Mio. Freiwilligen in Deutschland sein. Sie treten dafür ein, dass Engagement-Themen mehr öffentliche Aufmerksamkeit genießen. Dafür verleihen ihnen Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und das BBE demnächst erstmalig den Titel »Engagement-Botschafter«. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird unterstützt durch das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ), den Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV), die Malteser und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF).

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Aufruf zur Beteiligung: Engagierte nach vorne!

Zahlreiche Freiwillige Vereine, Initiativen, Organisationen, staatliche Institutionen und Unternehmen werden sich an der Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2010 beteiligen und damit die Vielfalt des Engagements verdeutlichen. In jedem Bundesland gibt es diverse Veranstaltungen, Angebote und Tagungen. Auf ihre Programme, Projekte und Initiativen machen die Beteiligten in einer Veranstaltungsdatenbank aufmerksam. Nach wie vor sind Interessierte dazu eingeladen, mit zu machen und sich in den Veranstaltungskalender einzutragen. Sie können die mediale Aufmerksamkeit der Aktionswoche für die Pressearbeit nutzen und auf ihr Engagement aufmerksam machen. Der Aufruf des BBE-Kampagnenteams sowie der Beitrag zu ausgewählten Angeboten im Rahmen der Aktionswoche zeigen beispielhaft auf, welche Art von Veranstaltungen im Online-Kalender eingetragen werden können. Und dass der Fantasie dabei (fast) keine Grenzen gesetzt sind.

 
Veranstaltungsdatenbank unter
www.engagement-macht-stark.de/index.php

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Informationen, Hintergründe, Beweggründe

Informationen zur Aktionswoche, Portraits der neuen Engagementbotschafter und Hintergründe aus der Welt des Engagements vor Ort, in der politischen Praxis und Forschung bietet das Magazin zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2010. Der Beitrag des Kampagnenteams stellt das Magazin vor.
Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes, verdeutlicht in seinem Gastbeitrag die Motive für sein Engagement. Unter dem Eindruck der Tragödie auf der Loveparade in Duisburg beschreibt er die Vorzüge ehrenamtlichen Engagements und hebt hervor, weshalb die Aktionswoche das richtige Ziel verfolgt.

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Debatte: Volksentscheide auf Bundesebene?

Aktuellen Anlass für eine erneute lebhafte Diskussion um eine Einführung von Instrumenten direkter Demokratie auch auf der Bundesebene bieten die jüngsten Volksentscheide auf Länderebene, wie beispielsweise in Hamburg zur Schulreform und in Bayern zum Rauchverbot. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel kündigte Anfang Juli an, über eine Verfassungsänderung zur Einführung von bundesweiten Volksentscheiden das Gespräch mit den anderen Parteien zu suchen. Volksentscheide sind in Deutschland bislang nur auf Länderebene möglich und in jedem Land durch eigene Gesetze geregelt. Die BBE-Newsletter-Redaktion lud die Parteivorstände zu Stellungnahmen ein.

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Stellungnahmen: Volksentscheide auf Bundesebene?

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe begründet, warum bundesweite Volksentscheide nicht eingeführt werden sollten. Der FDP-Bundesvorstand würde Volksentscheide auf Bundesebene hingegen begrüßen und verweist auf eine Pressemitteilung der eigenen Bundestagsfraktion, in der die FDP ankündigt, nach der Sommerpause mit Vorschlägen auf die Union zuzugehen. Der SPD-Parteivorstand argumentiert für eine Ergänzung der parlamentarischen Demokratie und bezieht Position zu der Forderung, mehr direkte Demokratie auch auf Bundesebene zu ermöglichen. Bündnis 90/Die Grünen sprechen sich für Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheid auf Bundesebene aus. Sie erläutern, warum sie sich auch in Zukunft für eine partizipatorische Demokratie stark machen wollen. Die Partei Die Linke betont, mit ihrem Gesetzentwurf bislang als einzige Partei einen konkreten Vorschlag zur Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden im politisch-parlamentarischen Raum unterbreitet zu haben und bezieht Stellung.

 
Pressemitteilung FDP- Bundestagsfraktion unter
www.fdp-fraktion.de/Pressemitteilungen/263c6/index.html
 
Stellungnahme Astrid Klug, SPD, unter
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2010/08/nl16_klug.pdf (10 kB)
 
Stellungnahme Parteivorstand Bündnis 90/Die Grünen unter
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2010/08/nl16_buendnisgruene.pdf (12 kB)
 
Stellungnahme Halina Wawzyniak, Die Linke, unter
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2010/08/nl16_wawzyniak.pdf (11 kB)

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Reaktionen: Bundesprogramm »Bürgerarbeit«

Das Bundesprogramm »Bürgerarbeit« wurde im BBE-Newsletter Nr. 15 vorgestellt und kommentiert. Mit dem Modellprojekt sollen erwerbsfähige Arbeitslose über eine gemeinnützige Tätigkeit in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Die Fraktion Die Linke hat derweil eine Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage vom 9. Juli erhalten. Danach stellten sich eine Reihe offener Fragen, u. a. hinsichtlich organisatorischer und finanzieller Umsetzung, Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse, Entlohnung und möglicher arbeitsmarktpolitischer Verdrängungseffekte. Durch die Antwort der Bundesregierung wird etwa deutlich, dass im Rahmen der sog. »Beschäftigungsphase« keine begleitende Qualifizierung geplant ist. Auf die Thematik der Abgrenzung zwischen Engagement und Bürgerarbeit wird nicht eingegangen. Mit dem Programm werde »wieder einmal der Versuch unternommen, die Pflicht und auch das Recht zur Arbeit zivilgesellschaftlich ›aufzuhübschen‹«. Das meint Holger Backhaus-Maul, Soziologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Vorstandsmitglied Aktive Bürgerschaft e.V., in einem Beitrag für Aktive Bürgerschaft e.V.

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Bürgerschaftliches Engagement in den Bundesländern

Zur Entfaltung und Förderung freiwilligen Engagements kann wesentlich durch Staat und Politik beigetragen werden. Wichtige Akteure sind die Landesregierungen. Warum Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen (NRW) einen bedeutenden Stellenwert einnimmt, begründet Armin Laschet in seinem Beitrag zu »Bedeutung und Perspektiven des Bürgerschaftlichen Engagements«. Er geht auf bisherige Handlungsfelder in NRW und perspektivische Bedarfe ein. Laschet war von 2005 bis 2010 Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW. Sein Beitrag ist in Ausgabe Nr. 13 der Reihe »Bürgergesellschaft - Themen zum bürgerschaftlichen Engagement« der Konrad-Adenauer-Stiftung erschienen, in der sich Autoren jeweils mit einem konkreten Problem des bürgerschaftlichen Engagements beschäftigen. Weitere Autorenbeiträge zum Thema Förderung bürgerschaftlichen Engagements in den Bundesländern sollen folgen.

Beitrag Armin Laschet unter
www.kas.de/wf/de/33.20273

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Aktionsbündnis gegen Umsatzsteuer auf Porto

Einige bislang umsatzsteuerfreie Post-Produkte werden seit dem 1. Juli mit einer Umsatzsteuer belegt. Die Bundesregierung setzt mit der neuen Regelung steuerrechtliche EU-Vorgaben um. Die betreffenden Postprodukte, beispielsweise Pressepost, Postvertriebsstück und Info-Post, nutzen gemeinnützige Organisationen häufig, etwa für den Versand von Mitgliederinformationen oder Spendenbriefen. Das »Aktionsbündnis gegen Umsatzsteuer auf Brief-Porto für gemeinnützige Organisationen«, eine Initiative des Deutschen Fundraising Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen, kritisiert, gemeinnützige Organisationen seien bei der Neuregelung übergangen worden. Weitreichende Konsequenzen für den Sektor seien zu befürchten, da die Kosten zu Lasten vieler Projekte gingen. Für gemeinnützige Organisationen, die einen gesellschaftlichen Beitrag leisten fordert das Bündnis eine Ausnahmeregelung. Sie soll im Fall der Werbung für Spenden greifen, die gemäß Einkommensteuergesetz steuerbegünstigt sind.

Weitere Informationen unter
www.stopp-porto-steuer.de/index.php

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DIE fordert Nachbesserung für Deutschen Qualifikationsrahmen

Bis 2012 soll der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) für lebenslanges Lernen in einen Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) übersetzt werden. Nach Dieter Gnahs, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE), müssen jedoch erhebliche Nachbesserungen und weitergehende Regelungen insbesondere im Bereich informellen Lernens vorgenommen werden. So argumentiert er in seinem Beitrag in der Reihe »DIE FAKTEN« vom Juli 2010. Im BBE-Newsletter 14 wurde bereits zum Thema berichtet. Die Debatte hat engagementpolitische Bezüge, da Kontexte bürgerschaftlichen Engagements genuine Orte informellen Lernens darstellen. Bei stärkerer Anerkennung von Kompetenzen, die im Rahmen des Engagements erworben werden, so kommentierten die Gastautorinnen Harhues und Möhrchen, sei eine zusätzliche Aufwertung von Engagement zu erwarten.

Beitrag Dieter Gnahs unter
www.die-bonn.de/doks/gnahs1001.pdf

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20 Jahre Landesnetzwerk Bürgerengagement in Baden-Württemberg

Am 17. September wird in einer Festveranstaltung das 20jährige Jubiläum eines systematischen Auf- und Ausbaus örtlicher Strukturen der Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements gefeiert. Der Festakt »20 Jahre Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Baden-Württemberg« findet im Wilhelma-Theater in Stuttgart statt. Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE, hält eine Rede zum Thema »Engagementförderung als Netzwerkarbeit - Baden-Württemberg als bundesweites Vorbild«. Mit der Veranstaltung wird auf die Geburtsstunde des Landesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement zurück geblickt, das durch das Sozialministerium und die kommunalen Landesverbände Baden-Württembergs gegründet wurde. Auch zukünftige Herausforderungen von Engagementförderung werden thematisiert. Veranstalter ist die Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren in Baden-Württemberg.

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»Wege aus der Krise«: Jahrestagung der Otto-Brenner-Stiftung

Zu ihrer Jahrestagung lädt die Otto-Brenner-Stiftung am 3. November 2010 ins Hotel Maritim in Berlin. Mit dem Thema »Wege aus der Krise: Demokratie - Ökologie - Ökonomie« sollen Folgerungen und Lehren aus der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise sowie Möglichkeiten für eine Stärkung von Demokratie und Beteiligung im Mittelpunkt stehen. Auf das Podium geladen ist der Vorsitzende des Sprecherrats des BBE, Prof. Dr. Thomas Olk. Zusammen mit Berthold Huber, 1. Vorsitzender der IG Metall, Manuela Schwesig, stellvertretende SPD-Vorsitzende und Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Stephan Lessenich, Friedrich-Schiller-Universität Jena, und Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wird er darüber diskutieren, was die Gesellschaft zusammen hält. Eine Anmeldung ist bis zum 20. September ausschließlich über die Homepage der Otto-Brenner-Stiftung möglich.

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Thomas Baumeister legt KOA Mandat nieder

Nach fünf Jahren verlässt Thomas Baumeister den Bereich Corporate Volunteering der Deutschen Bank und widmet sich mit seiner Expertise im Bereich Corporate Social Responsibility neuen Aufgaben. Aus diesem Grund wird Herr Baumeister auch sein Mandat im Koordinierungsausschuss (KOA) des BBE niederlegen, das er dort in Vertretung der Deutschen Bank ausübte. Das BBE bedankt sich bei Thomas Baumeister ganz herzlich für seinen Einsatz und seine Beiträge in den Gremien des BBE und wünscht ihm viel Erfolg für seine weitere berufliche Perspektive.

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Personalwechsel im BBE

Die langjährige Mitarbeiterin Sabine Wolf wechselt zur Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und leitet seit August die nationale Geschäftsstelle des »Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft 2011«. Zukünftiger Projektassistent des Kampagnenteams und Ansprechpartner für Fragen rund um die Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist Benjamin Reitz. Reitz war zuvor bei der Koordinierungsstelle des Nationalen Forum für Engagement und Partizipation (NFEP) tätig und unterstützte die BBE-Geschäftsstelle. Für die Projektassistenz im Team des NFEP konnte Maika Stachowski gewonnen werden. Sie war bislang als Praktikantin in der BBE-Geschäftsstelle insbesondere verantwortlich für die Betreuung der BBE-Arbeitsgruppen. Tanja Frühsorger, seit Januar 2009 Projektassistentin in der Civil Academy, verabschiedet sich Ende Juli in den Mutterschutz. Ansprechpartnerin zum Qualifizierungsprogramm für Jugendliche ist in Ihrer Abwesenheit Christin Schütze, bislang Praktikantin im Civil Academy-Team.

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Grünes Jugendforum: Freiwilligendienste ausbauen

Am 4. September wird beim grünen Jugendforum über Wege zum Ausbau der Freiwilligendienste diskutiert. Im Zentrum der Veranstaltung »Freiwillige vor!« im Paul-Löbe-Haus im Deutschen Bundestag steht das Gespräch mit Abgeordneten der Bundestagsfraktion über Ziele und Handlungsmöglichkeiten. Erfahrungen und Perspektiven sollen zusammengeführt und für die Zukunft der Freiwilligendienste genutzt werden. Zur Teilnahme eingeladen sind Aktive, Rückkehrende und Personen, die zukünftig einen Freiwilligendienst leisten oder sich in einem Verband engagieren wollen. Das grüne Jugendforum 2010 ist Start einer Veranstaltungsreihe der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, mit der junge Menschen aktiv an der Weiterentwicklung politischer Konzepte beteiligt und Kontakte mit ihnen gepflegt werden sollen.

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Fachtagung: »Meine Meinung zählt«

Die Debatte um die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen mitwirken können, wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert. Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Deutschland stehen im Zentrum der Veranstaltung »Meine Meinung zählt« am 6. September. Aktuelle Entwicklungen sollen reflektiert und Möglichkeiten für eine Vitalisierung der Demokratie diskutiert werden. Neue Ansätze von Verantwortungspartnerschaften werden vorgestellt und kritisch beleuchtet. Die Tagung wird von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung Speyer veranstaltet. Sie findet auf Einladung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement im Deutschen Bundestag statt.

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Zukunftsdialog: »Grenzen überwinden - Inklusion fördern«

Durch Engagement können Grenzen überwunden und die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung gefördert werden. Das soll im Rahmen des zweiten »Robert Jungk Zukunftsdialog« mit dem Titel »Grenzen überwinden - Inklusion fördern« anhand von Beispielen aufgezeigt und diskutiert werden. Das Städte-Netzwerk NRW lädt gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, der EUREGIO sowie der Euregio Rhein-Waal am 9. September ins Euregio-Forum Kleve ein. Angesprochen sind Vertreterinnen und Vertreter aus deutschen und niederländischen Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen, Vereinen, Initiativen und weitere Akteure der Zivilgesellschaft. Die Gastgeber wollen u. a. dazu beitragen, für weiteren Handlungsbedarf zu sensibilisieren. Die Veranstaltung ist Teil einer neuen Reihe mit dem Ziel, ausgewählte Zukunftsprojekte vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Sie wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Weitere Informationen unter
www.netzwerk.nrw.de/89+M520d3d16d47.0.html

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Kongress »Öffentlichkeit und Demokratie«

Eine Initialzündung für eine demokratische Öffentlichkeit will der Kongress »Öffentlichkeit und Demokratie« bewirken. Er findet vom 1. bis 3. Oktober in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Wissenschaftszentrum in Berlin statt. Zur Debatte stehen Bedingungen öffentlichen Verhandelns über Politik, Fragen der (Nicht-)Thematisierung, Möglichkeiten zum Eingreifen und für die demokratische Teilhabe. Initiator ist das Personenbündnis »Initiative Öffentlichkeit und Demokratie«. Das Tagungskonzept ist partizipativ: Kongressträger und Initiativkreis schaffen die Infrastruktur und den organisationalen Rahmen, der Kongress soll jedoch maßgeblich von interessierten Teilnehmenden gestaltet werden. Vier Themenstränge sind geplant: Geheimhaltung und Transparenz, Politik mit Worten und Bildern, Massenmedien von innen und außen sowie Öffentlichkeit von unten. Daneben stehen Austausch und gemeinsame (Weiter-)Entwicklung von Ideen und Projekten im Zentrum. Interessierte sind zur Beteiligung an Vorbereitung, Durchführung und begleitenden Aktivitäten eingeladen.

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Runder Tisch: Engagement Jugendlicher ausweiten

Erstmals fand der »Runde Tisch Jugend« des Landes Berlin und des Landesjugendrings Berlin e.V. statt. Thema der Sitzung vom 10. Juni war die Förderung des ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher. Es wurden Vorhaben für das »Europäische Jahr der Freiwilligen 2011« beschlossen. Geplant ist unter anderem die öffentliche Auszeichnung engagierter Jugendlicher, eine vom Land Berlin mit veranstaltete Fachtagung zur Bedeutung des Ehrenamts Jugendlicher und eine stärkere Bekanntmachung von Orten, an denen Jugendliche sich engagieren können. Die Einrichtung des Runden Tisches geht zurück auf eine Vereinbarung von Land Berlin und Landesjugendring Berlin im Zusammenhang mit dem »Abkommen für die Jugend« im September 2009. Kinder- und jugendrelevante Themen sollen danach in allen Politikbereichen eine Stärkung erfahren. Insbesondere der Verbesserung der Lebenssituation und Beteiligungsmöglichkeiten in Berlin lebender Kinder und Jugendlichen soll mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Runde Tisch wird einmal im Jahr tagen.

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»Freiwilligendienste aller Generationen« online

Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote gemeinnütziger Einrichtungen in Bayern können ab sofort über eine Datenbank recherchiert werden. Sie bietet engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie hauptamtlichen Kräften, die mit Freiwilligen zusammenarbeiten, die Möglichkeit, sich online über Angebote zu informieren und nach Anbietern und Veranstaltungen zu suchen. Neben einer Terminübersicht ist eine gezielte Suche z.B. nach Ort, Datum oder Themenfeldern möglich. Entstanden ist die Qualifizierungsdatenbank im Rahmen des Programmes »Freiwilligendienste aller Generationen« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS). Verantwortlich für die Recherche und Datenpflege zeichnet das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern.

Qualifizierungsdatenbank unter
www.wir-fuer-uns.de/fortbildungsdatenbank.htm

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Engagiertes Lernen: Hochschulbildung und Freiwilligentätigkeit

Das Projekt UNIAKTIV verfolgt das Ziel, bürgerschaftliches Engagement unter den Studierenden zu fördern und in die universitäre Lehre zu integrieren. Es verbindet und begleitete fachlich angebundene Freiwilligentätigkeit mit dem Konzept des Service Learning. Die Methode stammt ursprünglich aus den USA und soll auf eine praxis- und anwendungsorientiertere Lehre hinwirken, soziales Lernen ermöglichen und gesellschaftliche Verantwortung stärken. Es wird mit zahlreichen Praxispartnern kooperiert, damit theoretische Studieninhalte im Rahmen des Engagements Studierender in der Praxis erlebbar gemacht werden. Das Projekt des Zentrums für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung an der Universität Duisburg-Essen wird seit 2005 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Stark durchgeführt.

Informationen unter
www.uni-aktiv.org

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 26. August 2010. Redaktionsschluss ist der 17. August 2010.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an kontakt(at)b-b-e.de
Redaktion: Dr. Ansgar Klein und Lilian Schwalb unter Mitarbeit von Ronald Langner und Erik Rahn.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter
http://www.b-b-e.de/index.php?id=kommende_themen

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

Tagesaktuelle Nachrichten rund um das bürgerschaftliche Engagement finden Sie in der »Social Times«
www.socialtimes.de

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