Newsletter Nr. 8 vom 16.4.2009

Grenzüberschreitende Gemeinnützigkeit

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit drei wegweisenden Urteilen in den letzten Jahren die nationalen Gemeinnützigkeitsrechte in Europa geöffnet. Denn insbesondere für Europa gilt, dass gemeinnütziges Handeln nicht an nationalen Grenzen halt machen kann. In Konsequenz der Urteile des EuGH schlägt Rainer Hüttemann, geschäftsführender Direktor des Instituts für Steuerrecht der Universität Bonn, vor, eine Zentralstelle einzurichten. Bei ihr können sich ausländische Organisationen, die in Deutschland um Direktspenden werben wollen, registrieren und überwachen lassen. Hüttemann erteilt aber den Hoffnungen auf die Schaffung eines europäischen gemeinnützigen Sektors eine Absage. Die gewachsenen nationalen Gemeinnützigkeitsrechte würden Teil der nationalen kulturellen Identitäten der Mitgliedsstaaten bleiben.

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Stiftungen wie gemeinnützige Unternehmen führen

Stiftungen sind ein Wachstumsmarkt. Die Hälfte der 16.500 Stiftungen wurde in den letzten zehn Jahren gegründet. Mit dem Stiftungsboom wächst auch die wirtschaftliche Bedeutung der Stiftungen. Mit den Veränderungen im Umfeld der Stiftungen erhöhen sich die Anforderungen an die Stiftungsleitungen. Stiftungsarbeit ist anspruchsvoller geworden. Michael Göring, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, unterstreicht in seinem Beitrag, dass Stiftungen heute wie gemeinnützige Unternehmen und mit einem unternehmerischen Anspruch zu führen sind. Mäzenatenhaftes Gutmenschentum würde angesichts der Herausforderungen, vor denen viele Stiftungen heute stehen, nicht mehr ausreichen.

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Stiftungen als Förderer der Zivilgesellschaft

Die aktuelle Krise hinterlässt auch bei den Stiftungen ihre Spuren. Vermögensverluste sind zu verzeichnen und bei den Vermögenserträgen wird ein Rückgang von zehn Prozent geschätzt. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, zeichnet in seinem Beitrag dennoch ein positives Bild. Stiftungen würden sich immer mehr der Zivilgesellschaft und der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zuwenden. Die wachsende Zahl der Stiftungen macht dies für die Finanzierung des Dritten Sektors immer wichtiger. Fleisch regt an, dass sich Stiftungen noch viel stärker als innovative Avantgarde und als Impulsgeber verstehen. Dafür soll die langsam wachsende Kooperationskultur weiter ausgebaut werden. Für diese Zusammenarbeit mit anderen gibt es einige ermutigende Beispiele wie beispielsweise das Projekt der Körber Stiftung »Anstiften! 50 Impulse für Hamburg«.

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Venture Philanthropy

Venture Philanthropy ist noch eine sehr junge Form des Spendens und Stiftens. Dabei stellen engagierte Stifter und Spender den Empfängerorganisationen nicht nur Geld, sondern auch Wissen und Zugang zu Netzwerken zur Verfügung. Michael Alberg-Seberich, stellvertretender Geschäftsführer der gemeinnützigen Active Philanthropy GmbH, stellt in seinem Beitrag diese Form des Stiftens und Spendens vor, die sich stark an unternehmerischen Prinzipien orientiert. Methodiken aus dem Bereich von Venture Capital werden dabei auf das Spenden und Stiften übertragen. Ziel ist, mehr Kapital für soziale Unternehmen zu mobilisieren und diese auch nachhaltig erfolgreicher zu machen. Dabei werden neben den klassischen Spenden auch zinslose Darlehen eingesetzt. Daneben wird sehr viel mit Mentoring, Beratung und Networking gearbeitet.

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Informationsdienstleister für Engagement

Die Stiftung Bürgermut ist eine noch sehr junge und ungewöhnliche Stiftung. Sie begreift sich als Informationsdienstleister ganz besonders für das (noch) nicht organisierte Bürgerengagement. Uwe Amrhein, Geschäftsführer der Stiftung, beschreibt in seinem Beitrag das wichtigste Projekt der Stiftung: den Weltbeweger, ein Web 2.0-Instrument und Wissenstransfersystem. Es ist ein »Engagement-Wicki« und soziales Netzwerk. Der Weltbeweger (www.weltbeweger.de) sammelt Ideen und Erfahrungen und stellt sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu Verfügung. Wer beispielsweise ein generationsübergreifendes Patenschaftsmodell aufbauen will, kann sich bei weltbeweger.de über die Erfahrungen, die andere mit diesem Modell gesammelt haben, informieren.

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Unterausschuss berät über Monetarisierung

Der Unterausschuss »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« befasste sich auf seiner 32. Sitzung mit dem Thema »Monetarisierung des bürgerschaftlichen Engagements«. Als Experten eingeladen waren Eugen Baldas vom Deutschen Caritas Verband (DCV) und Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE. Baldas machte deutlich, dass in den Bereichen von Demenz und Betreuung ein »Betreuungsgeld« von 5 bis 8 Euro die Stunde gezahlt werde. Allerdings solle man dies nicht mehr als Ehrenamt, sondern als Niedriglohbereich bezeichnen. Klein empfiehlt, darauf zu achten, dass die Übungsleiterpauschale, die in den Bereichen Pflege und Betreuung sowie als Orientierung im »Freiwilligendienst aller Generationen« Anwendung findet, kein Einfallstor für eine Monetarisierung des Engagements wird. Allerdings gebe es auch Bereiche, in denen es gerechtfertigt sei, Aufwendungen zu ersetzen, um soziale Ungleichheiten zu vermeiden.

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Antwort der Regierung zu Freiwilligendiensten

Die Bundestagsfaktion der Grünen hat eine Kleine Anfrage zu den Jugendfreiwilligendiensten, insbesondere zum Dienst »kulturweit«, den das Auswärtige Amt kürzlich eingerichtet hat, gestellt. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor. Darin macht die Regierung deutlich, dass sie bemüht ist, die verschiedenen Freiwilligendienste in einem Gesamtkonzept zu verbinden. Inzwischen gibt es auch einen Freiwilligendienst beim Technischen Hilfswerk (THW), das in den Bereich des Innenministeriums fällt. Freiwillige im Dienst »kulturweit« sollen vor Ort die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik unterstützen und das aktuelle Deutschlandbild vermitteln. Die Antworten beziehen sich auch auf Fragen nach der Konkurrenz zwischen den verschiedenen Freiwilligendiensten.

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Programm »STÄRKEN vor Ort« gestartet

Das ESF-Programm »STÄRKEN vor Ort« soll die sozialen und beruflichen Perspektiven junger Menschen in benachteiligten Stadtteilen und strukturschwachen ländlichen Gebieten verbessern. Unterstützt werden dabei kleine lokale Initiativen, Organisationen und zivilgesellschaftliches Engagement, die nur noch schwer erreichbare junge Menschen dort ansprechen, wo sie leben. Ziel ist, Jugendliche, die Gefahr laufen, sich langfristig Lebenschancen zu verbauen, aktiv aufzusuchen, sie sozial zu stabilisieren und zu motivieren, weiterführende Angebote zu nutzen. Die geförderten Kleinstprojekte helfen, indem sie etwa Anschlüsse an Schulen, Fördermaßnahmen und auch Ausbildung oder Erwerbsarbeit vermitteln.

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Servicestellen für Bildungspatenschaften

Staatsministerin Maria Böhmer hat im Rahmen der »Aktion zusammen wachsen« vier neue Servicestellen eingerichtet. Damit wird die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien regional ausgeweitet. In Berlin, im Regierungsbezirk Düsseldorf, der Metropolregion RheinNeckar und in Hamburg können Patenschaftsprojekte gezielt auf regionaler und lokaler Ebene unterstützt werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger stehen als Bildungspaten Kindern und Jugendlichen zur Seite und verhelfen ihnen damit zu besseren Zukunftschancen. Die neuen Servicestellen übernehmen die Rolle regionaler Kompetenzzentren und tragen dazu bei, bürgerschaftliches Engagement in Form von Patenschaften und Mentoring auszuweiten und zu stärken. Zu den Aufgaben der regionalen Servicestellen gehören die Information und Beratung rund um das Thema Patenschaften sowie die Vernetzung der lokalen und regionalen Projekte. Workshops und Veranstaltungen sollen praktisches Wissen vermitteln, den Erfahrungsaustausch zwischen Projekten und Projektträgern fördern und dazu beitragen, neue Patinnen und Paten für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen.

Weitere Infos unter
www.aktion-zusammen-wachsen.de
 

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Robert Jungk-Preis

Das Städte-Netzwerk NRW lobt den diesjährigen Robert Jungk- Preis aus. Thema ist: »Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten?«. Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. Im Mittelpunkt steht die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden. Bewerben können sich soziale und kulturelle Einrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft, Initiativen sowie privatwirtschaftliche Unternehmen. Sie sollen zeigen wie sie mit neuen Konzepten, nachhaltigen und kreativen Projekten, die die Zivilgesellschaft fördern, bestimmten Bevölkerungsgruppen gesellschaftliche Beteiligungschancen eröffnen oder helfen, neue soziale Bindungen und Netzwerke im Stadtteil zu knüpfen. Ausgelobt sind Preise in Höhe von insgesamt 23.000 Euro.

Weitere Infos und Bewerbungsformular unter
www.robertjungkpreis.nrw.de

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Kongress zur kommunalen Engagementförderung

Wie kann man bürgerschaftliches Engagement weiter zu einer wichtigen Säule des Gemeinwesens ausbauen? Welche Voraussetzungen tragen dazu bei, dass bürgerschaftliches Engagement zur Verbesserung des sozialen Zusammenhalts beiträgt? Welche Chancen und Risiken stecken in einem Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements? Das sind einige der Fragen, die auf dem Fachkongress »Bürger für Bürger – Engagement in Kommunen stärken!« am 18. und 19. Mai 2009 in Berlin diskutiert werden. Eingeladen, sich an den Diskussionen und Workshops zu beteiligen, sind kommunale Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung, aber auch Führungskräfte aus Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und engagementfördernden Infrastrukturen im kommunalen Raum. Veranstaltet wird der Kongress vom Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V..

Weitere Informationen zum Fachkongress Bürger für Bürger erhalten Sie unter
www.kongress-buergerfuerbuerger.de 
Themen und Besetzung der Workshops

Sie können sich online zum Kongress anmelden – es sind noch Plätze frei!
Online-Anmeldung

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Arbeitskreis zu Bürokratieabbau

Manfred Spangenberg und Rainer Bode von der AG 1 des BBE sind Mitglieder eines neu gegründeten Arbeitskreises der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V. (AWV). Zu Recht beklagen viele die (Über)Bürokratisierung von vielen gesellschaftlichen Bereichen und gerade auch beim bürgerschaftlichen Engagement. Das will der Arbeitskreis unter Einbeziehung des Normenkontrollrates ändern. In dem Arbeitskreis geht es u. a. um folgende Themen: Das Formularwesen zur Beantragung von ABM oder Ein-Euro-Jobs oder sonstiger Arbeitsförderung, Vorschriften bei öffentlich geförderten Projekten, Zuwendungsrichtlinien bzw. die Transparenzproblematik sowie Umfang und Transparenz der Datenerfassung durch Ämter. Das BBE bittet um Zusendung von Beispielen und Fällen, auf die die Problematik der Bürokratisierung zutrifft, und zwar möglichst bis zum 15. Juni 2009 an die Geschäftsstelle des BBE. Am 24. Juni 2009 ist die nächste Sitzung des Arbeitskreises. Weitere Interessentinnen und Interessenten sind willkommen.

Zusendungen an die Geschäftsstelle des BBE: kontakt(at)b-b-e.de

Weitere Infos zum Arbeitskreis unter
www.awv-net.de/cms/index-b-203-461.html
 
Weitere Infos zur AWV unter
www.awv-net.de/cms/front_content.php
 
Normenkontrollrat unter
www.normenkontrollrat.bund.de/Webs/NKR/DE/Homepage/home.html

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Wegweiser Freiwilligendienste online

Wegweiser Freiwilligendienste – das Freiwilligendienstportal des BBE – ist nun online gegangen. In Zusammenarbeit mit den Trägerstrukturen der Jugendfreiwilligendienste in Deutschland und gefördert vom BMFSFJ wird eine umfangreiche Datenbank mit Einsatzmöglichkeiten in den Jugendfreiwilligendiensten aufgebaut. Im weiteren Verlauf ist es Ziel des Projektes, die Datenbank stetig zu erweitern und so interessierten Jugendlichen eine einfache und klare Auskunft über die Möglichkeiten der verschiedenen Jugendfreiwilligendienste zu bieten. Zugriff zur Datenbank bekommt man über eine umfangreiche Suchfunktion auf der Homepage.

Weitere Infos unter
www.freiwilligendienste.de

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Civil Academy: Jetzt bewerben

Projektideen kompetent verwirklichen mit dem Wissen aus Wirtschaft und gemeinnützigem Bereich: Wie das geht, zeigt das Trainingsprogramm der Civil Academy, für das sich jetzt wieder freiwillig Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit einer Projektidee bewerben können. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 28. Juni 2009. Eine fachkundige Jury wird die Auswahl treffen. Die drei Kompaktseminare des Programms zu Projektmanagement, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit werden im September, Oktober und Dezember stattfinden. Die Projektideen, die dort bis zur Umsetzungsreife weiter entwickelt werden, können aus einem beliebigen Engagementbereich kommen, sei es Soziales, Bildung, Umwelt oder Kultur. Am Ende der Kurse gibt es ein Zertifikat.

Weitere Infos unter
www.civil-academy.de

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Neue Referentin im Projekt »Engagierte Kommunen«

Seit dem 1.3.2009 verstärkt Verena Rösner als Referentin das Projektteam »Engagierte Kommunen«. Verena Rösner ist Diplom-Politologin und war seit 2001 im Deutschen Institut für Urbanistik/ Verein für Kommunalwissenschaften e. V. als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Sachgebietsleiterin tätig. Hier war sie u. a. in die Umsetzung des Bund-Länder-Programms »Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt« eingebunden. Das Projekt »Engagierte Kommunen« hat das Ziel, bürgerschaftliches Engagement durch die Einbindung in kommunale Internetangebote auf der lokalen und regionalen Ebene zu erleichtern, zu fördern und zu vernetzen. Im Projekt wird Verena Rösner vor allem die Anwerbung und Auswahl von 2000 Kommunen und den Kontakt zu den kommunalen Spitzenverbänden verantworten.

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Kongress der SPD-Fraktion zu Freiwilligendiensten

Freiwilligendienste sind in: Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit durch Freiwilligendienste soziale Verantwortung zu übernehmen, ihre Fähigkeiten zur persönlichen und beruflichen Orientierung zu erproben und dabei Gutes zu tun. Am 13. Mai 2009 veranstaltet die SPD-Bundestagsfraktion einen Kongress zum Thema »Freiwillig – Im Dienste der Gesellschaft«. Neben dem Erfahrungsaustausch zwischen Praxis und Politik sollen in einer Podiumsdiskussion Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung von Freiwilligendiensten diskutiert werden. Außerdem präsentieren sich auf einem Markt der Möglichkeiten Projekte, Träger und Einsatzstellen. Auch das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement wird mit einem Stand vertreten sein und über seine Arbeit informieren.

Weitere Infos und Anmeldung unter
www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,46977,00.html

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»Coole Muslime?«

Was wollen und können muslimische Jugendorganisationen zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Tagung »Coole Muslime« an der Evangelischen Akademie Loccum vom 15. bis 17. Mai 2009. Das Potenzial junger Muslime für den Aufbau einer pluralen Gesellschaft wird weitgehend unterschätzt, obwohl sich inzwischen eine vielfältige Landschaft muslimischer Jugendkultur in Deutschland entwickelt hat. Diesem sozialen Engagement steht allerdings eine Gesellschaft gegenüber, die in Teilen noch immer vom Misstrauen gegenüber dem Islam geprägt ist. Die Tagung will ein Forum für die unterschiedlichen Inhalte und Organisationsformen muslimischer Jugendkultur in Deutschland bieten und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Jugendverbänden und mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Strukturen ausleuchten.

Programm und Anmeldung unter
www.loccum.de/programm/p0920.pdf

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Deutscher Seniorentag in Leipzig

Vom 8. bis 10. Juni 2009 findet in Leipzig der 9. Deutsche Seniorentag statt. Organisiert wird die dreitägige Veranstaltung im Congress Center Leipzig von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie wird die Veranstaltung eröffnen. Unter dem Motto »Alter leben – Verantwortung übernehmen« werden rund 100 Einzelveranstaltungen zum Zuhören, Mitreden und Mitmachen angeboten. Schwerpunktthemen sind Ernährung und Bewegung, Wohnen, Reisen und ehrenamtliches Engagement, aber auch Rente, Gesundheit, Pflege und Demenz. Veranstalter ist die BAGSO, der Dachverband von über 100 Seniorenverbänden mit zusammen 13 Mio. Mitgliedern.

Weitere Infos zu Programm unter
www.deutscher-seniorentag.de

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Demografischer Wandel als Chance

Demografischer Wandel als Chance. So lautet die Kernbotschaft der Empfehlungen der Akademiengruppe »Altern in Deutschland«, die am 26. März 2009 in Berlin dem Bundespräsidenten überreicht wurden. In dem 103 Seiten umfassenden Papier kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass sich Wohlstand und Wohlfahrt auch unter den Bedingungen des demografischen Wandels erhalten lassen, allerdings nicht ohne notwendige Veränderungen. Dazu gehören die Loslösung von überkommenen Altersbildern und die Auflockerung der typischen Lebensabfolge von Bildung, Arbeit und Ruhestand. Vor allem die Zivilgesellschaft profitiert davon. Schließlich bietet freiwilliges Engagement älteren Bürgerinnen und Bürgern auch nach ihrem Austritt aus dem Erwerbsleben vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung, Anerkennung und Integration.

Weitere Informationen unter
www.altern-in-deutschland.de

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Deutsch-israelischer Jugendaustausch

Drei Dokumentationen zum deutsch-israelischen Jugendaustausch zeugen von einer gewachsenen und intensiven Verbindung zwischen den beiden Ländern. Zum 50-jährigen Bestehen des Jugendaustausches zwischen Bayern und Israel hat der Bayerische Jugendring eine Broschüre vorgelegt. Das Pressenetzwerk für Jugendthemen Connecting Youth Media hat das deutsch-israelische Journalist/innenprogramm dokumentiert. In der Broschüre sind Reportagen enthalten, die von den Besuchen im jeweils anderen Land entstanden sind. Schließlich gibt es eine Dokumentation des Vereins Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) über die Zusammenarbeit mit dem Dachverband der israelischen Pfadfinder.

Dokumentation des Bayerischen Jugendring zu bestellen über
sailer.monika(at)bjr.de

Dokumentation des VCP zu bestellen über
info(at)vcp.de

Dokumentation des Pressenetzwerks unter
web.conact-org.de/downloads/andere_news/pnj_Israel.pdf

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint in vierzehn Tagen am 30. April 2009. Redaktionsschluss ist der 23. April. Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
newsletter(at)b-b-e.de
Redaktion: Dr. Ansgar Klein und Dr. Rudolf Speth unter Mitarbeit von Björn Schulz.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie hier:
http://www.b-b-e.de/index.php?id=kommende_themen

Kontakt
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Bundesgeschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

Tagesaktuelle Nachrichten rund um das bürgerschaftliche Engagement finden Sie in der »Social Times«
www.socialtimes.de

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