Newsletter Nr. 7 vom 2.4.2009

Erklärung der Migrantenorganisationen

Anlässlich des dritten Integrationsgipfels im Bundeskanzleramt wurde im November 2008 der erste Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan vorgestellt. In den Erklärungen der Bundesregierung, der Bundesländer, der kommunalen Spitzenverbände und von Akteuren der Bürgergesellschaft, die in diesen Bericht eingegangen sind, nimmt bürgerschaftliches Engagement von und mit Migrantinnen und Migranten einen besonderen Stellenwert ein. Zusammenfassend werden die Bedeutung der Bürgergesellschaft für eine gelingende Integration und die interkulturelle Öffnung des Dritten Sektors als Querschnittsthema betont sowie die Bedeutung starker Migrantenorganisationen als Brückenbauer hervorgehoben. Die beteiligten Migrantenorganisationen tragen zu diesem Fortschrittsbericht mit einer eigenen Erklärung bei.

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Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Migrantenorganisationen sind in den letzten Jahren in den Fokus der Politik und der Öffentlichkeit gerückt. Denn wenn Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft integriert werden sollen, kommt es sehr darauf an, die Migrantenselbstorganisationen mit einzubeziehen und zu fördern. Hier sind das Engagement der Migranten und ihre Fähigkeit, sich zu organisieren, von herausragender Bedeutung. Susanne Huth, Projektleiterin bei der INBAS Sozialforschung GmbH und Sprecherin der AG 5 des BBE, gibt in ihrem Beitrag einen Überblick über Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Migrantenorganisationen.

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Migrantenorganisationen überschreiten Grenzen

Zeynep Sezgin, Sozialwissenschaftlerin an der Ruhr-Universität Bochum, stellt in ihrem Beitrag die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes »Verbreitung und Kontextbedingungen transnationaler Mingrantenorganisationen in Europa« vor. Im Rahmen des Forschungsprojektes, dem Kooperationspartner in Polen, Großbritannien und Spanien angehören, hat das Bochumer Forscherteam 3.480 Migrantenorganisationen in Deutschland ausfindig gemacht. Das Team will in dem Projekt untersuchen, wie sich grenzüberschreitende kulturelle, soziale, politische und ökonomische Verflechtungsbeziehungen zwischen Personen und Gruppen in diesem Segment entwickeln. In einem weiteren Schritt werden politisch und religiös orientierte Migrantengruppen ausgewählt und vertiefend untersucht.

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Studie zu Migranten und ihren Lebensbedingungen

Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) hat mit einer Studie, die durch Sinus Sociovision Heidelberg durchgeführt wurde, die Lebenswelt, die Wohnsituation und die Milieus vom Migranten erforscht. Denn Menschen mit Migrationshintergrund machen laut Statistischem Bundesamt 19 % der Bevölkerung aus. Sie bilden einen wichtigen Faktor im lokalen Engagement. Doch in diesen Bereichen gibt es große Wissensdefizite. Ziel des vhw ist es deshalb, mit dieser Studie mehr Transparenz zu Wohnsituation, -verhalten und -bedürfnissen von Migranten zu schaffen und die Potenziale von Migrantinnen und Migranten im lokalen Engagement und bei der Beteiligung an lokalen Entscheidungen aufzuzeigen. Mit dieser Studie liegen zum ersten Mal repräsentative Aussagen zu den Milieus von Migranten vor.

 
Ergebnisse der Studie zu Lebenswelten der Migranten unter
www.vhw.de/fileadmin/user_upload/Forum_Wohneigentum/PDF_Dokumente/2008/200806_1172.pdf
 
Ergebnisse der Studie zu Wohnsituation und Wohnwünsche der Migranten unter
www.vhw.de/fileadmin/user_upload/Forum_Wohneigentum/PDF_Dokumente/2008/200806_1173.pdf
 
Ergebnisse der Studie zu Migranten-Milieus und lokales Engagement unter
www.vhw.de/fileadmin/user_upload/Forum_Wohneigentum/PDF_Dokumente/2008/200806_1174.pdf

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Dokumentation der BBE-Tagungen zu MSO

Migrantenorganisationen sind eine wichtige zivilgesellschaftliche Ressource. Sie bieten erhebliches Potenzial, um die Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern zu fördern. Die AG 5 des BBE »Migration und Integration« hat mit einer Tagungsreihe dieses Thema aufgegriffen. Die nächste Tagung soll im November 2009 in Mainz zum Thema »Integrationsförderung durch Migrantenorganisationen: zur Vernetzung von Kompetenzen – Ressourcen und Potenzialen« stattfinden. Ziel der Tagung ist es, die Migrantenorganisationen als Träger von integrationsfördernden Projekten zu stärken und die Netzwerkbildung anzuregen. Eben fertig gestellt worden ist die Dokumentation der Tagung von 2008. Die Dokumentationen der beiden vorangegangenen Tagungen sind ebenfalls auf der Website des BBE zugänglich.

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Altersgrenze für Engagement aufheben

Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag will die bestehenden Altersgrenzen in der Arbeitswelt überprüfen. Dies bedeutet auch, dass die Altersgrenzen im ehrenamtlichen Bereich auf dem Prüfstand stehen und geändert werden sollen. Insbesondere betrifft dies die ehrenamtliche Tätigkeit von Schöffinnen und Schöffen, die nur bis zum 70. Lebensjahr ausgeübt werden darf. Wenn immer mehr ältere Menschen bereit seien, in ihrem Beruf über die Altersgrenze hinaus weiterzuarbeiten, so müsse dies auch für das bürgerschaftliche Engagement gelten. Verschiedene Medien berichteten, dass die CDU/CSU-Fraktion ein seniorenpolitisches Positionspapier vorbereitet, in dem die Aufhebung der Altersgrenze vorgeschlagen wird.

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Postkartenaktion gegen Umsatzsteuerbelastung

Die Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Sport haben den Finanzminister, Peer Steinbrück, dringend aufgefordert, eine Alternative zur Umsatzsteuerbelastung der Jugendfreiwilligendienste zu finden. Zur Bekräftigung dieser Forderung haben die sechzehn Landessportjugenden als Träger des FSJ im Sport alle Freiwilligen und ihre Anleiterinnen und Anleiter aufgerufen, eine vorgedruckte Postkarte gegen die geplante finanzielle Belastung zu unterzeichnen und an den Bundesfinanzminister zu senden. Damit machen die Jugendlichen und ihre ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer deutlich, dass das FSJ im Sport als Bildungs- und Orientierungsjahr Jugendlichen berufliche Chancen eröffnet und Sportvereine unterstützt.

Weitere Infos zur Postkartenaktion unter
www.lsb-berlin.net/3885.0.html

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Kampagnenstart »Geben gibt«

Im vergangenen März startete die Kampagne »Geben gibt«. Ziel der Kampagne ist es, die Anerkennungskultur zu stärken und schlummernde Engagementpotenziale generationsübergreifend zu mobilisieren. Initiatoren der Kampagne sind die großen gemeinnützigen Dachverbände und das BBE, die sich zum »Bündnis für Engagement« zusammengeschlossen haben. Hauptförderer sind zu gleichen Teilen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Zukunftsfonds der Generali Deutschland Holding AG. Die Kampagne und das BBE wollen zusammen den Deutschen Engagementpreis vergeben. Slogan des Preises ist: »23 Millionen Menschen tun Gutes – und sie sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!«.

Infos zur Kampagne und zum Engagementpreis unter
www.geben-gibt.de

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Mehr Frauen in kommunale Wahlämter

Bereits in 14 Kommunen wurde seit November 2008 der Rote Teppich, das Symbol der Kampagne FRAUEN MACHT KOMMUNE, in die Rathäuser ausgerollt. Die Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft wirbt noch bis Juni 2009 für mehr Frauen in der Kommunalpolitik. Die nächsten Aktionstage der Kampagne finden in Magdeburg (21.4.), Ingelheim (25.4.) Schwarzenberg/Erzg. (28.4.), Neumarkt i.d.O. (8.5.), Wetzlar (14.5.), Wiesbaden (26.5.) und Luckenwalde (Ende Mai) statt. Politikmessen für Frauen veranstalten die Kampagnen-Komitees in Rostock (18.4.) und Neumarkt i.d.O. (9.5.). Bundesweit schließen sich in 21 Kommunen zivilgesellschaftliche Organisationen zu Kampagnen-Komitees zusammen, um Frauen ihrer Kommune mit einem Aktionstag und weiterführenden Aktionen für kommunalpolitisches Engagement zu mobilisieren.

Weitere Infos unter
www.frauen-macht-kommune.de

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Aufruf zur Teilnahme am Austauschprogramm

Im Rahmen des Projekts »Active Ageing of Migrant Elders across Europe« (AAMEE) lädt das nordrheinwestfälische Generationenministerium zur Teilnahme am Good-Practice Austauschprogramm ein. Ziel des Programms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu initiieren und zu fördern. Für das Austauschprogramm wurden Gastgeberorganisationen ausgewählt. Die Austauschprogramme werden im Zeitraum von April bis Juni 2009 als Workshops von jeweils zweieinhalb Tagen bei den Gewinnern des AAMEE Good-Practice Wettbewerbs in Hannover, Paderborn und Mannheim durchgeführt. Teilnehmen können Migrantenselbstorganisationen, Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen, Stiftungen, gemeinnützige Vereine, Verbände und andere Organisationen der Freiwilligenarbeit, die sich für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte engagieren. Aufgerufen sind Freiwilligenorganisationen aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Weitere Infos und anmeldeformular unter
www.aamee.eu/deutsch/austausch-good-practice-beisp/index.php

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BBE richtet »Nationales Forum« ein

Das BBE richtet mit Unterstützung des BMFSFJ ein unabhängiges »Nationales Forum für Engagement und Partizipation« ein, um mit der Expertise kompetenter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die von der Bundesregierung geplante Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie aktiv zu begleiten. In zwei Kongressen am 27. April und am 15. Mai im Deutschen Bundestag werden ca. 250 Expertinnen und Experten in 10 trisektoral besetzten engagementpolitischen Dialogforen Empfehlungen für eine Engagementpolitik aus ihrer Sicht formulieren. Die Themen reichen von den sozialen, ökonomischen und kulturellen Bedingungsfaktoren bürgerschaftlichen Engagements über rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen bis zu der Frage, welche Rolle Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie in Zukunft spielen kann. Die Empfehlungen sind erste Eckpunkte einer nationalen Engagementstrategie, die aus Sicht des BBE im Jahr 2010 vertieft werden müssen.
Kontakt: forum(at)b-b-e.de

Weitere Infos unter
www.b-b-e.de/index.php

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Koordinierungsausschuss des BBE tagte

Am 26. März tagte der Koordinierungsausschuss des BBE in Berlin. Wichtigstes Thema der Sitzung war das kürzlich neu gegründete »Nationale Forum für Engagement und Partizipation«, das unter dem Dach des BBE angesiedelt ist und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. Der Koordinierungsausschuss beriet die neuen Entwicklungen und begrüßte insbesondere die Absicht der Bundesregierung, eine Engagementstrategie unter breiter gesellschaftlicher Beteiligung zu entwickeln. Das Nationale Forum wird im Rahmen von zwei Kongressen eine Agenda für die Engagementförderung in den nächsten Jahren entwickeln. Weitere wichtige Themen des Koordinierungsausschuss waren die Berichte der Arbeitsgruppen des BBE, der Stand der Planung zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements und die neuen Projekte »Engagiert in Deutschland«, »Engagierte Kommunen« und »BBE für Europa«.

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Ad hoc-Gruppe »Europa« gegründet

Am 16. März 2009 hat sich die neue Ad-hoc-Gruppe »Engagement und Partizipation in Europa« zum ersten Mal getroffen. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den BBE-Mitgliedsorganisationen tauschten sich über ihre vielfältigen europabezogenen Arbeitsschwerpunkte aus und skizzierten die europäische Agenda des BBE für dieses und das kommende Jahr. Diese wird neben inhaltlichen Schwerpunkten (wie z.B. generationsübergreifenden Maßnahmen und Programmen der EU sowie der Schaffung weiterer Engagement fördernder Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene) auch die Vorbereitung für die nationale Umsetzung des Europäischen Jahrs des Bürgerschaftlichen Engagements 2011 beinhalten. Darüber hinaus werden in der Ad-hoc-Gruppe die Inhalte des Projekts »BBE für Europa« (Förderung der Zugänge zu engagementbezogenen EU-Förderprogrammen und europäischen Entscheidungsprozessen sowie der Information zu engagementpolitischen Themen auf europäischer Ebene) begleitet und weiter entwickelt. Die nächste Sitzung der Gruppe findet am 10. Juni 2009 in Mainz statt. Alle interessierten BBE-Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen.

Kontakt: mirko.schwaerzel(at)b-b-e.de

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Tagungsdokumentation zu MSO erschienen

Die Dokumentation der Tagung des BBE und der Arbeitsgruppe »Migration/Integration« vom Oktober 2008 in Potsdam ist nun erschienen. Die Fachtagung widmete sich dem Thema »Integrationsförderung durch Migrantenorganisationen. Kompetenzen – Ressourcen – Potentiale und Förderkonzepte in Ost und West«. In der Dokumentation werden Förderkonzepte und Zuwendungsmöglichkeiten für Migrantenorganisationen diskutiert. Einen Schwerpunkt bildet die besondere Rolle von Migrantenorganisationen in den ostdeutschen Bundesländern sowie die Gruppe der Migrantinnen und Migranten mit prekärer aufenthaltsrechtlicher Lage und den damit zusammenhängenden Organisationsproblemen. Die Dokumentation ist auf der Website des BBE zugänglich und ist auch als Print über die Geschäftsstelle des BBE zu beziehen.

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Praktikant/in gesucht

Das Kampagnenteam des BBE, das die Woche des bürgerschaftlichen Engagements vorbereitet, die in der ersten Oktoberwoche stattfinden wird, sucht einen Praktikanten oder eine Praktikantin. Beginn des Praktikums ist 1. Mai 2009. Aufgabe wird sein, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kampagnenteams zu unterstützen. Es werden aber auch Kenntnisse im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Kampagnenplanung und -durchführung sowie im Veranstaltungsmanagement vermittelt. Das Praktikum wird mit 400 Euro/Monat brutto vergütet.

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Workshop zu EU-Förderung

Am 12. Mai 2009 veranstaltet Greencampus, die Weiterbildungsakademie der Heinrich Böll Stiftung, den Workshop »EU-Förderung für Organisationen. Strategien für Fach- und Führungskräfte«. Der Workshop soll eine Hilfestellung bieten, sich im Dschungel der europäischen Förderprogramme zurechtzufinden. Denn europäische Fördermittel werden von der Europäischen Kommission und den deutschen Bundesländern in großer Vielfalt angeboten und beworben. Doch die konkreten Ausschreibungen und die Vergabekriterien für Projekte und Dienstleistungen sind undurchsichtig, formalistisch und verwirrend. Bevor also fundierte Entscheidungen über den mit einem »proposal« oder »tender« verbundenen personellen und finanziellen Aufwand getroffen werden können, müssen die Rahmenbedingungen und Erfolgschancen geklärt und strategische Fragen beantwortet sein: Was ist für meine Organisation, Institution oder Gesellschaft an EU-Projektförderung möglich? Welche Arten von Ausschreibungen sind für uns interessant? Welche grundlegenden rechtlichen Vorgaben müssen wir beachten? Welche Kompetenzen brauchen wir, um erfolgreich zu sein?

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Projektmesse in Berlin

Am 25. und 26. Mai 2009 veranstalten die Bundesprogramme »Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie« und »kompetent. für Demokratie« eine Projektemesse in Berlin. Etwa 100 Projekte, Initiativen und Einrichtungen werden sich an Ständen dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit vorstellen und zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv für Demokratie stark zu machen und sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus einzusetzen. Zudem stellen ausgewählte Träger ihre Konzepte und Ergebnisse in kurzen Vorträgen oder Präsentationen vor. Für Unterhaltung ist durch ein Bühnenprogramm gesorgt, bei dem Projektbeteiligte Musik- und Theateracts präsentieren.

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Runde Tische zu Jugend und Wirtschaft

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, ist am 18. März 2009 in Potsdam mit Unternehmen des »Runden Tisches Jugend und Wirtschaft« zu einem Austausch über das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen im Land Brandenburg zusammengekommen. Die Unternehmen stellten dem Bundesminister gemeinsam mit ihren gemeinnützigen Partnern Kooperationsprojekte vor, die einen Beitrag zu einer positiven Regionalentwicklung leisten. Der Runde Tisch Jugend und Wirtschaft ist eine bundesweit einmalige Plattform. Dieses Praxisnetzwerk engagierter Unternehmen gibt seit nunmehr über fünf Jahren praktische Impulse für neue Partnerschaften, in denen das soziale Kapital entsteht, das eine Gesellschaft zusammenhält.

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Preis für Civil-Academy Projekt

Viele Menschen in Deutschland leisten durch ihr konkretes zivilgesellschaftliches Engagement im Alltag einen wichtigen Beitrag zur Festigung unserer Demokratie und für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Um beispielhafte Aktionen für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz 2008 zum achten Mal in Folge den Wettbewerb »Aktiv für Demokratie und Toleranz« ausgeschrieben. Die Gewinner wurden am 31. März im Rahmen einer großen Preisverleihung in Erfurt ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist auch das Projekt »Sonne – Bauen statt klauen«, das durch die Civil Academy, dem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm vom BBE und Deutsche BP, unterstützt wurde. Mandy Paatsch und drei andere Jugendliche bieten mit ihrem Projekt Beschäftigungs- und Beratungsangebote für straffällig gewordene oder drogenabhängige Jugendliche im Ort Bockau/Sachsen.

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Publikation: Lebensräume zum Älterwerden

Das Netzwerk »Soziales neu gestalten« hat eine neu Publikation mit dem Titel »Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden« vorgelegt. Die Publikation richtet sich als praktische Handreichung vor allem an diejenigen Akteure auf der lokalen Ebene, welche sich mit der Entwicklung und Umsetzung kleinräumiger Unterstützungspotenziale auseinandersetzen, um einen gelungenen Welfare-Mix zu gestalten. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe erhalten und ausgeweitet werden können. Wichtig ist aber auch, dass die Unterstützenden von der besonderen Situation in den Wohnprojekten profitieren können. Rückgrat der neuen Architektur des Zusammenlebens bildet die in den Wohnprojekten verankerte Gemeinwesenarbeit.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint in vierzehn Tagen am 16. April 2009. Redaktionsschluss ist der 9. April. Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
newsletter(at)b-b-e.de
Redaktion: Dr. Ansgar Klein und Dr. Rudolf Speth unter Mitarbeit von Björn Schulz.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie hier:
http://www.b-b-e.de/index.php?id=kommende_themen

Kontakt
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Bundesgeschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

Tagesaktuelle Nachrichten rund um das bürgerschaftliche Engagement finden Sie in der »Social Times«
www.socialtimes.de

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