Newsletter Nr. 10 vom 14.5.2009

Fachtagung von BBE und ARD

Zum Auftakt der ARD-Themenwoche 2009 fand am 6. Mai eine gemeinsame Fachtagung der ARD und des BBE in Berlin statt. Unter dem Titel »Bürgerschaftliches Engagement im Spiegel der Medien – Von den Helden des Alltags bis zur gesellschaftlich Diskussion« debattierten Vertreter des bürgerschaftlichen Engagements mit Journalisten über die realistischen Chancen und Grenzen einer medialen Präsenz von Engagement-Themen. Um Kriterien für eine journalistische Verwertbarkeit von Inhalten und Themen des bürgerschaftlichen Engagements zu beleuchten und realistische Erwartungen und Grenzen auszuloten, wurden sechs Thesen formuliert. Diese sechs kurzen Statements von Akteuren aus den Medien und dem Dritten Sektor bildeten den thematischen Rahmen für die anschließende Diskussion.

nach oben

Bürgerschaftliches Engagement in den Medien

Die Medien bilden das bürgerschaftliche Engagement nicht seiner gesellschaftlichen Bedeutung gemäß ab. Zu diesem Ergebnis kommt Andreas Weiss, der Gesamtkoordinator der ARD-Themenwoche. Diese Diskrepanz hat mehrere Gründe. Es liegt an den zivilgesellschaftlichen Organisationen, die eher das Bild einer »heilen Welt« bieten wollen. Es liegt aber auch am unspektakulären Alltag des bürgerschaftlichen Engagements. Sieht man aber genauer hin, erkennt man, dass bürgerschaftliches Engagement durchaus in den Medien präsent ist. Es fehlt aber an der »bewussten Wahrnehmung des Publikums«. Dazu notwendig ist eine packende Story, damit Engagementthemen im Aufmerksamkeitsraster hängen bleiben.

nach oben

Doch, es gibt das Positive

Es gibt eine starke Gegenbewegung zu Hedonismus, Gleichgültigkeit und Rückzug, eine Renaissance des alten Ehrenamtes. Diese These bestätigt Heribert Prantl, Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung. Vielen Politikern sei dieser Aufschwung des Engagements sehr angenehm, weil sie stillschweigend mit bürgerschaftlichem Engagement rechnen können, wenn der Sozialstaat ausfällt. Die mehr als 800 Tafeln und die zweitausend »Ausgabestellen« für gespendete Lebensmittel sind ein Beispiel dafür. Bürgerschaftliches Engagement aber ist mehr. Es umfasst auch die politische Partizipation. Wenn Mitsprache und Mitgestaltungsrechte eingefordert werden, dann verringert sich die Zustimmung.

nach oben

Engagementthemen besser »verkaufen«

Bürgerschaftliches Engagement ist aus der Sicht der Medien zunächst ein langweiliges Thema. Es ist wenig überraschend: Es gibt keine Medienhelden, es ist nicht schrill und skandalös und es ist so »furchtbar gut«. Stefan Hebel, Frankfurter Rundschau, rät daher allen, die das bürgerschaftliche Engagement an die Medien »verkaufen« wollen: »Werden Sie 1) konkreter, 2) lokaler, 3) aktueller.« Themen müssen anschaulich sein. Sie müssen einen konkreten Ort und einen Ausganspunkt haben. Lokalzeitungen sind dankbar, wenn sie an lokalen Ereignissen ein Thema von allgemeiner Bedeutung festmachen können.

nach oben

Erfahrungen mit einem Journalisten-Preis

Das Thema bürgerschaftliches Engagement ist in den Medien angekommen. Es gibt mehr und bessere Berichte von Journalisten. Dies ist das erste Ergebnis der Erfahrung mit zehn Jahren Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung. Viola Seeger, Projektleiterin der Stiftung, macht in ihrem Beitrag aber auch deutlich, dass es zwei Aspekte gibt, die in der Berichterstattung fehlen. Das Engagement der Migranten und ihrer Organisationen kommt in den Beiträgen der Journalisten selten vor. Sie sind eher Gegenstand der Berichterstattung über Integrationsbemühungen. Zum zweiten würde eine kritische Öffentlichkeit für bürgerschaftliches Engagement fehlen. Engagement wird vielfach unkritisch dargestellt und es wird darauf verzichtet, ernsthaft nachzufragen.

nach oben

Engagementpolitik als Gesellschaftspolitik

Der folgende Text korrigiert die Meldung im letzten Newsletter zum Beitrag von Ulrich Hörning und Klaus-Dieter Müller.

Der Bundesfinanzminister hat in dieser Legislaturperiode das Gesetzespaket »Hilfen für Helfer« auf den Weg gebracht. Ziel war es, übergreifende gute Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement zu schaffen. Mit den gesetzlichen Verbesserungen sollten vor allem diejenigen gefördert werden, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, in dem sie in vielfältigen Formen anderen helfen. Ulrich Hörning und Klaus-Dieter Müller, Mitarbeiter im Referat Strategie und politische Planung im Leitungsstab des Finanzministeriums, erläutern in ihrem Beitrag die finanzpolitischen Grundlinien des Zuwendungs-, Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts. Die Autoren regen einen intensiven Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Bundesregierung an. Damit könnte eine neue Balance zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft gefunden werden. Weitere Themen dieses Dialogs könnten innovatives Sozialunternehmertum sowie Transparenz und Governance in zivilgesellschaftlichen Organisationen sein.

nach oben

weltwärts: Antwort der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat die Kleine Anfrage der Grünen nach dem Stand der Umsetzung beim entwicklungspolitischen Freiwilligendienst »weltwärts« beantwortet. Sie betont darin das große Interesse an diesem Programm. Partnerorganisationen heben hervor, dass das Programm zu einer für die Partnerprojekte vorteilhaften längeren Einsatzzeit der jungen Menschen geführt habe. Durch die finanziellen »Begleitmaßnahmen« sei ein qualitativer Sprung in der Zusammenarbeit mit den deutschen Entsendeorganisationen erreicht worden. Erfahrungen der zurückgekehrten Freiwilligen werden mit einem Fragebogen systematisch erfasst und die Einführungsphase des Programms wird einer abschließenden Evaluierung durch das BMZ-Evaluierungsreferat unterzogen.

nach oben

Neuregelung für THW-Helfer geplant

Die Befugnisse des Technischen Hilfswerks (THW) bei einem Einsatz sollen gesetzlich geregelt werden. Bislang fehle eine entsprechende Regelung, heißt es in einem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD, der erstmals auf der Tagesordnung des Bundestages steht. Danach sollen die THW-Helfer beispielsweise die Befugnis erhalten, bei einem Einsatz die Absperrung eines Unglücksortes gegenüber Schaulustigen durchzusetzen oder ein nicht vom Schadensereignis betroffenes Grundstück zu betreten. Für das THW als der Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes für technische Hilfeleistungen bei Katastrophen und Unglücksfällen sind der Vorlage zufolge mehr als 80.000 ehrenamtliche Helfer sowie etwa 800 hauptamtlich Beschäftigte tätig.

nach oben

Arbeitskreis der Ebert-Stiftung zu Engagementpolitik

Am 6. März 2009 fand die 33. Sitzung des Arbeitskreises »Bürgergesellschaft und aktivierender Staat« der Friedrich Ebert-Stiftung statt. Thema war »Engagementpolitik für soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt«. Das Protokoll der Sitzung liegt nun vor. In den Impulsvorträgen von Heinrich Tiemann, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrats des BBE und Roland Roth, Hochschule Magdeburg-Stendal, wurden die Konturen einer künftigen Engagementpolitik skizziert. Im Bereich der Engagementpolitik wurde bereits vieles auf den Weg gebracht, doch gerade bei den zentralen Reformprojekten der Vergangenheit war bürgerschaftliches Engagement eher ein Randthema. Umso mehr kommt es für die Zukunft darauf an, in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, in der Stadtentwicklung, in der nachhaltigen Infrastrukturförderung sowie in der Engagementforschung neue engagementpolitische Akzente zu setzen.

nach oben

Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie

Im Fortschrittsbericht 2008 zur Nachhaltigkeitsstrategie hat die Bundesregierung das Thema »Demografischer Wandel« in einem besonderen Schwerpunkt aufgegriffen. Dabei spielt das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle. Bund, Länder, Kommunen sowie Organisationen und Initiativen der Zivilgesellschaft haben bereits eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht. In dem veröffentlichten Reader »Zukunft gestalten – sozialen Zusammenhalt sichern. Nachhaltige Entwicklung durch bürgerschaftliches Engagement« haben mehrere Ressorts unter Federführung des Bundesfamilienministeriums Beispiele guter Praktiken zusammengestellt, die sie in ihrer jeweiligen Zuständigkeit fördern. Die 28 Beiträge aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft sowie aus der EU-Kommission und den Niederlanden spiegeln die gewachsene und vielfältige Kultur des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland wider und eröffnen einen Blick zum niederländischen Nachbarn sowie auf die europäische Ebene.

nach oben

Wahlbeteiligung bei Europawahlen

Die Vorschläge zur Verbesserung der Beteiligung an Europawahlen kommen wie Reflexe: Die Menschen für Europa begeistern, auf die Probleme der Menschen eingehen, auf die Leistungen Europas aufmerksam machen usw. Und Entschuldigungen lassen sich auch leicht finden, schließlich ist die Wahlbeteiligung in den USA oder der Schweiz auch nicht sehr hoch. Max Haller, Europaforscher an der Universität Graz, unterzieht diese und weitere scheinbar selbstverständliche Argumente einem kritischen Test. Er zeigt überzeugend, wie wenig haltbar die Behauptungen sind, und bringt den Leser dazu, über das Problem der geringen Europawahl-Beteiligung neu und konsequenter nachzudenken. Der Text leitet einen Schwerpunkt des gerade erschienenen Themenheftes des Forschungsjournals Neue Soziale Bewegungen zur Europawahl ein.

nach oben

Zweiter Fachkongress des Nationalen Forums

Am 15. Mai 2009 veranstaltet das BBE den zweiten Fachkongress des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation im Deutschen Bundestag. Über 300 Expertinnen und Experten werden in den zehn Dialogforen die erste Beratungsrunde über Eckpunkte einer engagementpolitischen Agenda abschließen. Am 16. Juni 2009 werden die daraus resultierenden Handlungsvorschläge des Nationalen Forums zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements offiziell an Bundesministerin Ursula von der Leyen als Vertreterin der Bundesregierung übergeben. Danach sind Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik aufgefordert, diese Agenda aus ihrer Sicht zu kommentieren.

nach oben

1. Sitzung des Beirates »Zivilgesellschaft stärken«

Im Rahmen des Modellprojektes »Zivilgesellschaft stärken« fand am 08. Mai 2009 die konstituierende Sitzung des Projektbeirates statt. Ziel des Projektes ist es, im engen Transfer von Wissenschaft und Praxis Handlungsempfehlungen gegen Rechtsextremismus für kommunale Akteure in strukturschwachen ländlichen Regionen aufzubauen. Die erste Sitzung erbrachte zahlreiche Hinweise über die aktuelle Lage in den Modellregionen, Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise und zur Erhebung der bestehenden Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus. Ende Mai wird im Rahmen des Projektes ein erster Workshop mit kommunalen Akteuren durchgeführt, durch den die Ergebnisse einer aktuell im Auftrag des Projektträgers durchgeführten Sekundäranalyse mithilfe praxisnaher Erfahrungen verdichtet und kommentiert werden.

Eine Liste der Beiratsmitglieder und aktuelle Zeitplanung im Rahmen des Projektes unter
www.b-b-e.de/index.php

nach oben

Geben gibt: 1. Zukunftssymposium in Köln

Am 25. und 26. Juni 2009 findet in Köln das 1. Zukunftssymposium »Bürgerengagement und gesellschaftlicher Wandel. Voraussetzungen, Optionen, Perspektiven« statt. Das Symposium wird vom Generali Zukunftsfonds und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen im Rahmen der Kampagne »Geben gibt« veranstaltet. Das Forum 2 »Nachhaltige Engagementförderung und Infrastruktur« wird in Kooperation mit dem BBE organisiert. U. a. werden die Bundesminister Wolfgang Schäuble und Peer Steinbrück am ersten Tag über den Zusammenhang von Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt referieren. Der Vorsitzende des BBE-Sprecherrats, Thomas Olk,referiert in Forum 1 über Teilhabe durch Engagement und nimmt auch am Abschlusspodium teil. Das Symposium »Bürgerengagement und gesellschaftlicher Wandel« bringt maßgebliche Experten und Entscheidungsträger zusammen, um Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements für die Gestaltung unseres Gemeinwesens zu diskutieren.

nach oben

Dokumentation der ökumenischen Tagung

Die umfangreiche Dokumentation der ökumenischen Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft ist nun erschienen. Die Tagung fand Ende Januar diesen Jahres in Köln statt. Veranstaltet wurde die Tagung von der Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, dem Diakonischen Werk der EKD und dem Deutschen Caritasverband sowie weiteren kirchlichen Verbänden. Die Dokumentation versammelt die Grußworte, Vorträge und Impulsreferate der Tagung. Insbesondere die Vorträge bieten einen vertiefenden empirischen Blick auf das Engagement im Bereich der beiden Kirchen.

Die Dokumentation kann als Sonderdruck bestellt werden bei
Kirchenamt der EKD
Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover
Fax: (05 11)  27 96-45 7
E-Mail: versand(at)ekd.de

nach oben

Neues Magazin zur Aktionswoche

Am 25. Mai erscheint die aktuelle Ausgabe des Magazins zur Aktionswoche »Engagement macht stark«. Dem diesjährigen Motto der Aktionswoche »Engagement von Jung und Alt« folgend, stehen auch in dieser Ausgabe die verschiedenen Facetten des generationenübergreifenden Engagements im Fokus. Lesen Sie ein Gespräch zum Thema zwischen Moderator Cherno Jobatey und Engagierten. Der Artikel von Prof. Rauschenbach beschäftigt sich mit dem Verhältnis junger Menschen zum Engagement. Dr. Zeman beleuchtet hingegen die Möglichkeiten eines gesteigerten Engagements älterer Menschen. Henning Scherf schlägt mit seinem Beitrag den Bogen, in dem er die Chancen des Erfahrungsaustauschs zwischen den Generationen darstellt. Das Magazin zur Aktionswoche kann jetzt online bestellt werden.

Bestellung des Magazins per E-Mail unter
aktionswoche(at)b-b-e.de

nach oben

PraktikantInnen gesucht

Das Kampagnenteam des BBE sucht zwei Praktikanten oder Praktikantinnen. Beginn des Praktikums ist ab sofort bzw. ab 1. Juli 2009. Aufgabe wird sein, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kampagnenteams zu unterstützen, insbesondere die Vorbereitungen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die dieses Jahr in der ersten Oktoberwoche stattfindet. Es werden darüber hinaus Kenntnisse im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Kampagnenplanung und -durchführung sowie im Veranstaltungsmanagement vermittelt. Das Praktikum wird mit 400 Euro/Monat brutto vergütet.

nach oben

Enabling Community – Gemeinsame Sache machen

Vom 18.-20. Mai 2009 veranstaltet die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) in Kooperation mit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) den Fachkongress »Enabling Community – Gemeinsame Sache machen«. Er thematisiert die normativen Grundlagen, strukturellen Bedingungen und innovativen Praktiken in Gemeinwesen, die sich inklusiv ausrichten. Eingeladen sind u.a. Verantwortliche aus Politik, Fachbehörden und Kirchen, Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, ihre Angehörigen, Sozialprofessionelle sowie Repräsentanten/-innen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der Fachkongress widmet sich folgenden Themenbereichen: 1. Baustelle öffentliches Sozialwesen – Analysen und Diagnosen; 2. Solidarische Bürgergesellschaft: eine Utopie und ihre menschenrechtlichen Grundlagen; 3. Zivile Öffentlichkeit konkret! Wegerkundungen, Better Practice und innovative Modelle; 4. Von innovativer Praxis zu neuen Expertisen – zukunftsfähige Profile von Bildung, Professionalität und Politik.

Weitere Infos und Anmeldung unter
www.enabling-community.de

nach oben

Tagung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

Am 26. Mai 2009 findet in Berlin die Tagung »Bürgergesellschaft in der Krise. Die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts« statt. Auf der Veranstaltung werden Innenminister Wolfgang Schäuble, der Theologe Richard Schröder und der Autor Rüdiger Safranski über die Faktoren, Bedingungen und Bindungskräfte diskutieren, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausmachen. Auf dem anschließenden Podium erörtern der Soziologe Heinz Bude, die deutsch-türkische Schriftstellerin Hatcie Akyün, der Journalist Ulrich Jörges und Petra Kinkel, Geschäftsführerin von Collective Leadership, das Thema »Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts«. Veranstaltet wird die Tagung von der Bundeszentrale für politische Bildung. Anmeldeschluss ist der 21. Mai.

Weitere Infos und Anmeldung unter
www.bpb.de/files/LI1S98.pdf

nach oben

taz sucht Heldinnen und Helden

Die taz sucht wieder Heldinnen und Helden des Alltags. Mit dem taz Panter Preis zeichnet die taz seit vier Jahren Menschen aus, die sich sozial, politisch oder einfach nur menschlich für andere und für eine bessere Welt engagieren. Die Bewerbungsfrist hat nun begonnen – ab sofort können wieder Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen werden. Alle sind aufgerufen, Vorschläge zu machen. Der mit zweimal 5000€ dotierte Panter Preis wird am 19. September 2009 in einer festlichen Benefiz-Veranstaltung in der Komischen Oper Berlin verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 24. Mai 2009.

Weitere Infos unter
www.taz.de/panter

nach oben

ZWAR feiert 30-jähriges Bestehen

ZWAR Zentralstelle NRW feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am 19. Mai 2009 ein großer Festakt im nordrhein-westfälischen Landtag statt. Die ZWAR Zentralstelle NRW berät Kommunen, (Wohlfahrts-)Verbände, Träger, Einrichtungen und Vereine bei der Gestaltung einer zukunftsorientierten Seniorenarbeit. Schwerpunkte sind dabei die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und die Initiierung und Verstetigung von nachhaltigen sozialen Netzwerken älterer Menschen. Mittlerweile gibt es in NRW über 13.000 ZWAR Netzwerke und Gruppen. Auch über die Grenzen NRWs hinaus hat ZWAR Impulse für die Selbstorganisation und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen gegeben.

Weitere Infos unter
www.zwar.org

nach oben

Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Journalistenpreis Bürgerschaftliches Engagement und Marion-Dönhoff-Förderpreis. Ziel des Preises ist es, mehr Öffentlichkeit für das freiwillige Engagement von Bürgern zu schaffen. Teilnahmeberechtigt sind Redakteure aller Ressorts, besonders auch Lokalredakteure und freie Journalisten. Online-Journalisten, die für das Internet-Angebot eines Printmediums, Hörfunk- oder Fernsehsenders schreiben, können sich ebenfalls bewerben. Der Preis wird in den Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Mit dem Marion-Dönhoff-Förderpreis werden Printbeiträge junger Journalisten bis 30 Jahre prämiert, die freiwilliges Engagement und andere Formen gelebter Bürgergesellschaft zum Gegenstand haben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 17. August 2009.

nach oben

Dokumentation zum Unternehmensengagement

Die Agentur VIS a VIS hat ihre Praxisdokumentation »Unternehmen in der Gesellschaft – Engagement mit Kompetenz und Personal« in neuer Auflage herausgebracht. Die von VIS a VIS jährlich aktualisierte Praxisdokumentation zeigt die Vielfalt der Engagements und den Gewinn für die Unternehmen und das Gemeinwesen und regt so zur Nachahmung an. Die Unternehmen beschreiben Art und Umfang ihres Engagements, Hintergrund, Motive, Nutzen und Erfolge. Die Beispiele reichen von der Unternehmensberatung, die eine Elterninitiative bei der Umsetzung einer neuen Organisationsstruktur unterstützt, über einen Maschinenbaubetrieb, der durch die kontinuierliche Förderung des Nachwuchses neue Mitarbeiter gewinnt, bis hin zum Automobilhersteller, der seine Mitarbeiter zwei Tage im Jahr für gemeinnütziges Engagement freistellt.

nach oben

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint in vierzehn Tagen am 21. Mai 2009. Redaktionsschluss ist der 18. Mai. Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
newsletter(at)b-b-e.de
Redaktion: Dr. Ansgar Klein und Dr. Rudolf Speth unter Mitarbeit von Björn Schulz.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie hier:
http://www.b-b-e.de/index.php?id=kommende_themen

Kontakt
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Bundesgeschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

Tagesaktuelle Nachrichten rund um das bürgerschaftliche Engagement finden Sie in der »Social Times«
www.socialtimes.de

nach oben


Aktuelle Meldungen

21.11.2019

Referent*in: Anne Frank Zentrum

Das Anne Frank Zentrum sucht zum 01. Januar 2020 eine Referent*in für die Mitarbeit im…

mehr…

19.11.2019

Regionalkoordinator*in: LFA

Die Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V. (LFA) sucht eine*n Regionalkoordinator*in (Teilzeit, 20…

mehr…