Newsletter Nr. 4 vom 19.2.2009

Kölner Thesen zum Ehrenamt in der Kirche

Die Kölner ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft hat neun Thesen zum Ehrenamt in den Kirchen verabschiedet. Rolf Pitsch, Direktor des Borromäusvereins, stellt die neun »Kölner Thesen zum Ehrenamt« vor und erläutert ihre Bedeutung in der Arbeit der Kirchen. Im Mittelpunkt des Engagements in den Kirchen steht das Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamt als ein wesentliches Strukturmerkmal der Kirchen. Vielfach ist zu beobachten, dass sich eine Hierarchie zugunsten der Hauptamtlichen, meist theologische Entscheidungsträger, herausgebildet hat. Für die Zukunft der Kirchen ist aber ein gleichberechtigtes Miteinander von entscheidender Bedeutung.

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Hauptamtlichkeit wird kleiner

Die beiden Kirchen bieten nach wie vor einen großen Raum für Engagierte. Kirche und Religion sind nach Aussagen des Freiwilligensurveys der drittgrößte Bereich des Engagements. Doch auch die Kirchen bleiben nach Cornelia Coenen-Marx, Referatsleiterin Sozial- und Gesellschaftspolitik im Kirchenamt der EKD, nicht von Veränderungen verschont. Das Verhältnis von Hauptamtlichen zu Ehrenamtlichen wird sich ändern und die starke Verberuflichung, die sich in den 1960er und 1970er Jahren entwickelt hat, wird so nicht überall aufrechterhalten werden können. Es wird weniger Hauptamtliche und es kann dann mehr Freiwillige geben, wenn diese pfleglich behandelt werden. Deshalb müssen die Kirchen mit der Ressource Engagement bewusst und nachhaltig umgehen.

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Aufmerksamkeit für unorganisiertes Engagement

Mehr Aufmerksamkeit für das unorganisierte Engagement fordert Martin Sauer, Professor für Sozialmanagement und Personalarbeit, in seinem Beitrag. Spontane Nachbarschaftshilfe und die Unterstützung bei der Betreuung von Kindern seien ebenso wichtig wie die organisierten Formen des Engagements. Große Organisationen wie die Kirchen und die Wohlfahrtsverbände würden diese Dimension des Engagements allzu häufig ausblenden. Sauer wendet sich auch gegen den »Mythos des Selbstlosigkeit«, denn Engagierte erwarten einen Gegenwert. Dieser ist jedoch nicht nur monetär und dürfe, wenn monetär, nicht über eine Entschädigung des Aufwandes hinaus gehen.

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Wirkung über den kirchlichen Raum hinaus

Für Magdalena Bogner, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Katholiken, war das wichtigste Ziel der Kölner Tagung, über den binnenkirchlichen Raum hinaus zu wirken. Denn das Engagement der kirchlich gebundenen Menschen prägt nicht nur die Kirchen, sondern bereichert auch die Gesellschaft selbst. Die Kirchen und ihre Ehrenamtlichen können damit einen wertvollen Beitrag für die gesellschaftliche Integration leisten. Auch in den Kirchen ist das Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen nicht immer harmonisch. Das Ehrenamt ist immer noch überwiegend von Frauen geprägt. Zuweilen wird es von kirchlichen Autoritäten auch als bedrohlich wahrgenommen.

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Wie mit leeren Kassen umgehen?

Der Rückgang an Kirchensteuern hat erhebliche Konsequenzen. Hauptamtliche Stellen können nicht mehr besetzt werden. Lücken tun sich auf. Sollen diese mit Ehrenamtlichen gefüllt werden? Karen Sommer-Loeffen, Referentin für Ehrenamt der Bahnhofsmission und Gemeindediakonie, sieht darin auch die Chance für neue Gestaltungsspielräume. Wenn eine Gemeinde ihren hauptamtlichen Küster nicht mehr bezahlen kann, dann kann diese Aufgabe nicht einfach von Ehrenamtlichen übernommen werden. Es gibt aber Möglichkeiten, mit Hilfe von Ehrenamtlichen den Verlust halbwegs auszugleichen. Allerdings ist dazu ein systematisches und gemeinsam überlegtes Vorgehen notwendig.

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Erste Lesung des Gesetzentwurfs zum Vereinsrecht

Der Deutsche Bundestag hat in der ersten Lesung am 12. Februar 2009 über den Entwurf eines Gesetzes zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen beraten. Der Gesetzentwurf wurde zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Die Projektgruppe »Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts« hat Stellung zu dem Gesetzentwurf genommen und das Vorhaben begrüßt. Beobachter rechnen damit, dass nach der breiten Zustimmung zu diesem Gesetzentwurf bei allen Fraktionen das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode abschließend behandelt wird.

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Neuer internationaler Freiwilligendienst

Am 13. Februar 2009 hat das Auswärtige Amt den neuen kulturellen Freiwilligendienst »Kulturweit« vorgestellt. Er wird in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt. »Kulturweit« soll jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit geben, sich 6 oder 12 Monate in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Der Freiwilligendienst »Kulturweit« basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr. Interessierte können sich ab dem 20. Februar online 2009 bewerben.

Weitere Infos unter
www.kulturweit.de

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Wirkung des Informationsfreiheitsgesetzes

Im vergangenen Jahr sind an die Bundesministerien und die ihnen nachgeordneten Behörden insgesamt 1.548 Anträge auf Auskunft oder Akteneinsicht auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes (IFG) gestellt worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. In 618 Fällen sei 2008 vollständig und in 193 Fällen teilweise »Informationszugang gewährt« worden, heißt es in der Antwort weiter. In 536 Fällen habe man den Antrag abgelehnt. In 85 Fällen wurde den Angaben zufolge gegen eine vollständige oder teilweise Ablehnung Widerspruch eingelegt. Insgesamt 62 IFG-Verfahren sind laut Bundesregierung derzeit vor den Verwaltungsgerichten anhängig.

Antwort der Bundesregierung unter
dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/118/1611851.pdf

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Forschungsagenda zur Zivilgesellschaft

Der Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« befasste sich in seiner Sitzung am 11. Februar 2009 mit dem Thema Wissenschaft und Forschung. Eingeladen dazu waren die Experten Professor Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Berlin (WZB), Eckhard Priller, Leiter der dortigen Projektgruppe »Zivilengagement« und Professor Helmut Anheier vom Centrum für Soziale Investition an der Uni Heidelberg. Alle drei machten deutlich, dass mehr und systematischere Forschung auf dem Gebiet des bürgerschaftlichen Engagements notwendig ist. Die Forschung kann einen neuen Aufschwung durch die regelmäßige wissenschaftliche Berichterstattung erfahren, die durch den Bundestag auf den Weg gebracht wird. Das WZB wird im Mai 2009 den ersten Bericht vorlegen.

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Finanzielle Förderung der Jugendfreiwilligendienste

Der Anspruch auf finanzielle Förderung der Jugendfreiwilligendienste durch den Bund ist gesetzlich nicht geregelt. Darauf verweist die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Die pädagogische Begleitung der Dienste werde mit Pauschalen je Teilnehmer gefördert, weil sie als Maßnahme der Jugendarbeit eingestuft werde. Die Liberalen hatten sich unter anderem danach erkundigt, mit welcher juristischen Begründung der Bund bei den Jugendfreiwilligendiensten lediglich die pädagogische Begleitung finanziere. Die höhere Pauschale für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Vergleich zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) erklärt sich der Bundesregierung zufolge aus den unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten der Einsatzstellen. Die Arbeitgeber des FÖJ seien oftmals kleine Träger mit geringen finanziellen Ressourcen, die Einsatzstellen seien breitflächiger verteilt und meist im ländlichen Raum. Das sei verbunden mit »erheblich höheren Kosten zur Sicherstellung der pädagogischen Begleitung«. Die Bundesregierung prüfe allerdings, inwieweit die derzeitigen Förderpauschalen den gewachsenen Anforderungen an die pädagogische Begleitung der Freiwilligen nach dem neuen Jugendfreiwilligendienstegesetz noch angemessen sind, heißt es in der Antwort.

Antwort der Bundesregierung unter
dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/116/1611605.pdf

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Rekord bei Stiftungsneugründungen

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat neue Zahlen vorgelegt. Im vergangenen Jahr wurden 1.020 Stiftungen neu gegründet. Aktuell gibt es damit in Deutschland 16.406 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts. Auch bei den Bürgerstiftungen ist mit 32 Neugründungen ein Rekord zu vermelden. Inzwischen gibt es mehr als 210 Bürgerstiftungen, von denen 166 das Gütesiegel des Bundesverbandes tragen. Auch Stiftungen sind von der Finanzkrise betroffen, doch die Verluste in der Vermögenssubstanz würden sich wegen der konservativen Anlagepolitik in Grenzen halten. In einer Presseerklärung zeigte sich der Bundesfinanzminister darüber zufrieden, dass das Gesetz »Hilfe für Helfer« seine Wirkung entfaltet.

Weitere Infos unter
www.stiftungen.org/statistik

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BBE richtet Ad hoc-Gruppe zu Europa ein

Das BBE richtet auf Beschluss seiner Mitgliederversammlung nun eine Ad hoc-Gruppe zum Thema »Engagement und Partizipation in Europa« ein. Die Gruppe wird eingesetzt, um die engagementpolitischen Aktivitäten des BBE und seiner Mitglieder zu koordinieren und für engagementpolitische Interessen im europäischen Kontext ein Sprachrohr zu bieten. In der konstituierenden Sitzung, die am 16. März 2009 in Berlin stattfinden wird, soll allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten werden, ihre Organisation und die europäischen Aktivitäten vorzustellen. Arbeitsschwerpunkt werden sein: Europawahl 2009 und das European Year of Volunteering (voraussichtliche 2011). Übergreifendes Ziel der Gruppe wird sein, gemeinsame Anliegen zu identifizieren, diese bei Bedarf projektfähig zu machen sowie zivilgesellschaftliche Themen im EU-Politikprozess sichtbarer zu machen. Dazu sollten die Ressourcen der Mitglieder besser genutzt werden. Alle Mitgliedsorganisationen des BBE werden zur Mitarbeit in dieser Gruppe eingeladen.

Rückmeldungen zur Teilnahme an der konstituierenden Sitzung an:
bbe-europa(at)deutscher-verein.de

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Erfolgreiche internationale Vernetzungskonferenz

Vom 16. bis 17. Februar 2009 fand in Konstanz die Tagung »Grenzen-Los! Freiwilliges Engagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz« der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem BBE statt. Ziel der Tagung war es, neue Kooperationen zu ermöglichen und zur internationalen Zusammenarbeit beizutragen. Der Vorsitzende des Sprecherrates, Thomas Olk, hat in einem Auftaktvortrag die Strukturbedingungen des Engagements in Deutschland erläutert. Vertreter aus der Schweiz und Osterreich stellten die »Topografie des Engagements« in ihren Ländern dar. In den Arbeitsgruppen ging es um die Themen Chancengleichheit, Integration, staatliche Förderung, Engagement von Unternehmen und Engagement als Lernort in den jeweiligen Ländern. Die Tagung bildete den Auftakt für eine jährliche Vernetzungskonferenz, die künftig in einem der drei Länder stattfinden wird. Geplant ist ein »Europäisches Netzwerk Freiwilliges Engagement« im deutschsprachigen europäischen Raum. Ergebnisse der Tagung werden im Schwerpunkt des übernächsten BBE-Newsletters am 19. März vorgestellt. Weiterhin ist eine umfassende Dokumentation der Tagung geplant.

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Neue Praktikantin in der Geschäftsstelle

Seit Anfang Februar hat die BBE-Geschäftsstelle eine neue Praktikantin. Lea Fenner ist zuständig für die Betreuung der Arbeitsgruppen sowie Projekte der Geschäftsstelle. Sie hat an der Europa-Universität-Viadrina, der Freien Universität Berlin, Chile und Spanien Kulturwissenschaften und Kinderrechte studiert. Während ihres Studiums war sie als wissenschaftliche Hilfskraft tätig und arbeitete für die Kreuzberger Kinderstiftung und Human Rights Watch. 

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Freiwillige für NABU-Schutzgebiete gesucht

Die NABU-Landesverbände Hessen und Mecklenburg-Vorpommern sowie die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe wollen in einem für drei Jahre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekt Möglichkeiten entwickeln und erproben, mit denen Bürger sich ehrenamtlich für das Schutzgebiet »vor ihrer Haustür« verantwortlich fühlen und ab und an »nach dem Rechten sehen«. Dazu sollen zunächst in 12 ausgewählten NABU-Schutzgebieten ehrenamtliche Betreuerteams aufgebaut werden. Es sollen Menschen angesprochen werden, die in der Nähe der Schutzgebiete wohnen und bereit sind, für die Natur vor ihrer Haustür Verantwortung zu übernehmen. Diese Menschen brauchen keine eingefleischten Naturschutzfachleute sein. Für den NABU sind naturinteressierte Bürgerinnen und Bürger willkommen, die Zeit und Lust haben, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen und die Patenschaft für ein Schutzgebiet vor der eigenen Haustür zu übernehmen.

Weitere Infos unter
http://nabu.de

Kontakt: Ralf.Schulte(at)nabu.de

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Freiwilligenagenturen erhalten Qualitätssiegel

Die Freiwilligenagenturen aus Aachen, Holzminden, Recklinghausen, Lingen, Kreuzberg-Friedrichshain, Nordhorn und Goslar erhielten auf einer Festveranstaltung am 5. Februar im Paul-Löbe-Haus in Berlin von Staatssekretär Gerd Hoofe, Bundesfamilienministerium, das Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa). Bundesweit arbeiten damit insgesamt 53 Freiwilligenagenturen qualitätsgeprüft. Diese Einrichtungen haben die Qualität ihrer Arbeit weiterentwickelt, selbstbewusst und selbstkritisch präsentiert sowie von einer unabhängigen Bewerter- und Auditorengruppe überprüfen lassen.

Weitere Infos unter
www.bagfa.de

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Ashoka Jugendinitiative startet Projekt

In den letzten Monaten hatte die Ashoka Jugendinitiative führende Jugendorganisationen aus ganz Deutschland eingeladen, Vorbilder jugendlichen Engagements zwischen 16 und 25 Jahren zu nominieren. Diese Leading Changemaker, mit ihren unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen, trafen sich nun Anfang Februar in Berlin, um gemeinsam die Gründung des praktischsten Think-Do-Tank Deutschlands zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für gesellschaftlichen Wandel durch Jugendliche vorzubereiten. Gemeinsam möchten sie sich nun damit beschäftigen, wie Medien, Bildung und Familie zukünftig besser dazu beitragen können, jugendliches Engagement zu fördern. Im Rahmen von Präsenz- und Onlineveranstaltungen wollen sie gemeinsam die aus ihrer Sicht wichtigsten Hemmschwellen für mehr Engagement definieren und anschließend selbst Ideen und Projekte umsetzen, um diese zu senken. Das Leading Changemaker-Projekt ist kein elitärer Arbeitskreis für einige Wenige. In das Projekt kann sich jeder und jede einbringen.

Informationen dazu bekommen Interessierte direkt per Mail von Dennis Hoenig-Ohnsorg: jugendinitiative(at)ashoka.org.

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Orientierung für soziale Investoren

Im Verlag der Bertelsmann Stiftung ist der Report »Mitmachen, mitgestalten! Junge Menschen für gesellschaftliches Engagement begeistern« erschienen. Er ist aus der Reihe »Orientierung für soziale Investoren« der Bertelsmann Stiftung und richtet sich an Spender, Stiftungen und sozial engagierte Unternehmen, die das Engagement junger Menschen in ihrem Lebensumfeld – in Kita, Schule, Stadtteil, Kommune oder Universität – wirkungsorientiert unterstützen möchten. Der Report informiert über konkrete Bedarfslagen und bietet Tipps, wie junge Menschen für soziales Handeln und politische Partizipation gewonnen werden können. Ergänzt wird der Report durch Porträts gemeinnütziger Organisationen, deren Konzepte und Aktivitäten hinsichtlich ihrer Wirksamkeit analysiert wurden.

Weitere Infos und Buchbestellung unter:
www.soziale-investoren.de

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Unternehmensethik

Die Zeitschrift »AMOSinternational. Gesellschaft gerecht gestalten« befasst sich aus der Sicht der christlichen Sozialethik (Heft 4/2008) mit der Frage des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen. In dem Heft kommen nicht nur Wissenschaft (André Habisch) und Politik (Armin Laschet) zu Wort, sondern auch Vertreter beispielgebend agierender Unternehmen (wie etwa der Generikahersteller betapharm). Tenor der Beiträge: Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen müsse Teil der Geschäftsstrategie werden, wirtschaftlicher Erfolg müsse sich mit sozialer und ökologischer Verantwortung verbinden. Oder besser noch: Wirtschaftlicher Erfolg könnte durch die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung erzielt werden. Auch der Staat könne dafür förderliche Rahmenbedingungen schaffen und vor allem das Engagement der Unternehmen würdigen und öffentlich anerkennen. Innerhalb der Sozialethik stehe eine fundierte Diskussion des Themas, so André Habisch, jedoch noch aus.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint in vierzehn Tagen am 5. März 2009.
Redaktionsschluss ist der 26. Februar. Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter( at )b-b-e.de.
Redaktion: Dr. Ansgar Klein und Dr. Rudolf Speth unter Mitarbeit von Ina Bömelburg.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie hier:
http://b-b-e.de/kommende-themen.html

Kontakt
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Bundesgeschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 1
E-Mail: ansgar.klein( at )b-b-e.de

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