Newsletter Nr. 7 vom 3. April 2008

Kampagenteam stellt Aktionswoche vor

Das Kampagnenteam des BBE stellt die Aktionswoche vor. Sie findet vom 19. bis 28. September 2008 statt. Schirmherr wird wieder Bundespräsident Horst Köhler sein. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird dieses Jahr die Themen Natur und Umwelt, Bildung und Soziales als Schwerpunkte haben. Mit der Aktionswoche soll das bürgerschaftliche Engagement in seinen verschiedenen Facetten und in seiner Breite sichtbar und erfahrbar gemacht werden. Die Auftaktveranstaltung wird am 19. September in Berlin im Tipi, dem Zelt neben dem Kanzleramt, stattfinden.

Gastbeitrag BBE-Kampagnenteam unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_kampagnenteam_wbe.pdf

Weitere Infos unter
http://www.engagement-macht-stark.de

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Pressestrategie für die Aktionswoche

Das Kampagnenteam hat sich vorgenommen, das breite Medienecho der vergangenen Aktionswoche in diesem Jahr noch zu toppen. Fortgesetzt werden soll der Kampagnenansatz, der auf Provokation und Irritation setzt. Mit Prominenten soll überregionale Medienaufmerksamkeit erreicht werden, während die regionale Berichterstattung durch regionale Themen und durch lokale und regionale Partner befördert werden soll. So könnte beispielsweise der Beitrag des freiwilligen Engagements zur Rettung von Mooren oder der Zusammenhang von Engagement und kommunaler Daseinsvorsorge in den Mittelpunkt gestellt werden.

Gastbeitrag Ute Wiepel unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_wiepel.pdf

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Gemeinsame Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung der Aktionswoche am 19. September wird auch in diesem Jahr in Kooperation mit der Initiative JUGEND HILFT! veranstaltet. Die Initiative hat einen Wettbewerb für soziale Projekte von Kindern ausgeschrieben und die zehn besten Projekte werden bei dieser Veranstaltung vorgestellt. JUGEND HILFT! ist eine Initiative der gemeinnützigen Kinderhilfsorganisation CHILDREN for a better word e.V., die der Verleger Florian Langenscheidt mit anderen Gründungsmitgliedern aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien ins Leben gerufen hat.

Gastbeitrag BBE-Kampagnenteam unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_kampagnenteam_jugend_hilft.pdf

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Tipps zum Mitmachen

Das BBE-Kampagnenteam hat für die Aktionswoche Anregungen zusammengestellt, mit denen für die eigenen Aktionen vor Ort mehr Aufmerksamkeit erzielt werden kann. Für die lokalen Medien ist ein »Aufhänger« entscheidend, damit für die eigene Aktion die gebührende Öffentlichkeit hergestellt werden kann. Das BBE-Kampagnenteam zeigt, wie ein solcher Aufhänger z.B. mit einem Freiwilligentag geschaffen werden kann und wie so ein Event zu organisieren ist. Darüber hinaus gibt es weitere Praxishilfen und eine Checkliste für die Vorbereitung und Durchführungen von Veranstaltungen.

Gastbeitrag BBE-Kampagnenteam unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_kampagnenteam_tipps.pdf

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Transparenz im Gemeinnützigkeitssektor

Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion deutlich gemacht, dass sie die bereits bestehenden Publizitätspflichten für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen nicht verschärfen will. Vor dem Hintergrund der UNICEF-Krise hat die FPD-Fraktion des Deutschen Bundestages die Regierung nach der weiteren Regulierung der Rechnungslegung und Transparenz im Gemeinnützigkeitssektor gefragt. Die Bundesregierung bekennt sich in ihrer Antwort auch zur Arbeit des DZI, das das Spendensiegel vergibt und zu dessen Trägern das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gehört.

Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der FDP unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_antwort_kleine_anfrage_fdp.pdf

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Anfrage zur Verlängerung des Zivildienstes

Im Januar 2008 hat die Bundesregierung angekündigt, eine gesetzliche Möglichkeit zu schaffen, damit Zivildienstleistende ihren Dienst freiwillig verlängern können. Die Bundesregierung hat für dieses Vorhaben bislang allerdings noch keinen Gesetzesentwurf vorgelegt. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat nun eine Kleine Anfrage mit 20 Fragen an die Regierung gestellt, um genauere Informationen über den freiwillig verlängerten Zivildienst zu bekommen. Bislang gibt es sehr kritische Kommentare zu diesem Vorhaben, den Pflichtdienst zu verlängern. Von Interesse sind insbesondere das Verhältnis zu den konkurrierenden Freiwilligendiensten, die ausgeweitet werden und die dienstrechtlichen Regelungen dieses Vorhabens.

Eine freiwillige Verlängerung der Wehrpflicht, so der BBE-Geschäftsführer Ansgar Klein, ist ein problematisches Vorhaben nicht nur unter Gesichtspunkten der Arbeitsmarktneutralität. Es ist auch systematisch aus einer engagementpolitischen Sicht fragwürdig: Derzeit bietet das Zivildienstgesetz im § 14 c die Möglichkeit, alternativ zum Zivildienst die Option des Freiwilligendienstes zu wählen. Diese Alternativoption würde durch eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes geschwächt. Aber nur die Freiwilligendienste sind echte »Lerndienste«. Daher sollten diese weiter gestärkt werden und nicht die Gewichte durch eine optionale Verlängerung des Zivildienst als Pflichtdienst verschoben werden.

Kleine Anfrage der Grünen unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07-gruene_kleine_anfrage.pdf

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NAKOS: Ende der Projektförderung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat mitgeteilt, seine Projektförderung für die Nationale Kontaktstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) mit dem Jahr 2009 einzustellen. NAKOS wurde seit 1984 gefördert und hat mit dazu beigetragen, dass eine bundeweite Infrastruktur der Beratung und Selbsthilfe aufgebaut werden konnte. Zur auslaufenden Projektförderung hat die Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen eine Stellungnahme verfasst. Darin wird auf die fachpolitischen Folgen dieser Entscheidung aufmerksam gemacht. NAKOS sei eine tragende Säule des bürgerschaftlichen Engagements im Felde der Selbsthilfe.

Stellungnahme DAG SHG unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_nakos_stellungnahme_dag_shg.pdf

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ISS koordiniert Jugendfreiwilligendienste

Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) übernimmt die Koordinierungsstelle Jugendfreiwilligendienste. Dies teilte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit. Seit Anfang März ist es die Aufgabe dieser Stelle, die Träger der Freiwilligendienste zu unterstützen, Tagungen zum Thema Freiwilligendienste zu organisieren, die Bundessprecher im Freiwilligen Ökologischen Jahr zu begleiten und den Aufbau von Migrantenorganisationen als Träger zu unterstützen. Die neuen Anforderungen an Koordination und Kommunikation wachsen, weil die Freiwilligendienste qualitativ und quantitativ ausgebaut werden. Susanne Rindt leitet das neue Team der Koordinierungsstelle in Berlin.

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Parteien in der Bürgergesellschaft

Um das Verhältnis der Parteien zur Bürgergesellschaft in Deutschland steht es nicht zum Besten. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von Gerd Mielke im neuen Heft des Forschungsjournals Neue Soziale Bewegungen (FJNSB). Obwohl die Parteien stark auf die Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements angewiesen sind, haben sie nur ein marginales Interesse an Reformen und verlieren immer mehr die Fähigkeit, Impulse aus der Bürgergesellschaft aufzunehmen, so Gerd Mielke. Für eine Verbesserung des Verhältnisses macht Mielke einige Vorschläge, zu denen neben einer Reform des traditionellen Mitgliederkonzepts die Direktwahl des Vorsitzenden durch die Mitglieder gehört.

Analyse von Gerd Mielke unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_mielke.pdf

Weitere Infos zum Heft des FJNSB unter
http://fjnsb.parallel-universum.info/fjnsb/pages/frame1.htm

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BBE unterstützt Memorandum

Das BBE gehört neben Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Seniorenorganisationen zu den Unterzeichnern des Memorandums »Mitgestalten und Mitentscheiden – Ältere Menschen in Kommunen«. Die Unterzeichner bekennen sich darin zu einer Engagementförderpolitik, mit der die Potenziale der Senioren und Seniorinnen besser genutzt werden können. Im Memorandum werden die Themen »Infrastruktur für ein aktives Alter«, Partizipation, Wohnumfeld, Nachbarschaftshilfe, Sport, Gesundheit, Bildung und Kultur als wichtige Bereiche einer altersgerechten Gesellschaft besonders hervorgehoben.

Memorandum unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_memorandum_bagso.pdf

Presseerklärung der Ministerin Ursula von der Leyen unter
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Presse/….html

Interview mit der Ministerin unter
http://www.faz.net/s/Rub594….html

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Civil Academy hat Stipendiat/innen ausgewählt

Die Teilnehmer/innen für die sechste Runde der Civil Academy sind ausgewählt. Anfang dieser Woche hat die Jury in Bochum 14 neue Stipendiatinnen und 10 Stipendiaten zwischen 18 und 29 Jahren bestimmt. Die meisten, nämlich neun Projektideen ausgewählter Teilnehmer/innen stammen aus dem Kulturbereich. Die übrigen verteilen sich wie folgt: sieben Bildung, vier Soziales, drei Integration von Migranten und ein Umweltprojekt. Das dreiteilige Seminarprogramm startet am 25. April. Die nächste Bewerbungsrunde der Civil Academy für den Trainingszyklus im Herbst wird voraussichtlich Ende April beginnen. Sobald die ausgewählten Stipendiat/innen ihre Teilnahme bestätigen, können sie ihre Projekte unter http://www.civil-academy.de/myacademy/ der Öffentlichkeit vorstellen.

Weitere Infos zur Civil Academy unter
http://www.civil-academy.de

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Bericht über Veranstaltungsreihe der AG 5

Migrantenselbstorganisationen haben eine wichtige Funktion bei der Integration von Migrantinnen und Migranten, doch sie haben weit weniger Ressourcen als vergleichbare deutsche Organisationen. Dieser Befund war der Ausgangspunkt einer Veranstaltungsreihe der AG »Migration/Integration« des BBE seit Dezember 2006. In der ersten Veranstaltung standen die Themen Bildung und Weiterbildung im Mittelpunkt, in den Folgeveranstaltungen wurde der Schwerpunkt vertieft und Migrantenorganisationen als Lernorte in den Mittelpunkt gestellt. Hinzu kam die Frage, wie solche Organisationen das Angebot kommunaler Weiterbildungsforen für sich nutzen können.

Bericht Siglinde Naumann unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_naumann.pdf

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Seminar »Engagierte Bürger gewinnen«

Zusammen mit dem Städtenetzwerk NRW veranstaltet das BBE das Fachseminar »Engagierte Bürger gewinnen«. Es findet am 21. und 22. April in der Katholischen Akademie Schwerte statt und es sind noch einige Plätze frei. In dem Seminar wird es darum gehen, wie sich Bürgerinnen und Bürger gewinnen lassen, sich für öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken, Musikschulen, Sport-, Kinder-, Jugend- und Kultureinrichtungen zu engagieren. Das Seminar richtet sich an Leiterinnen und Leiter solcher Einrichtungen und ist als zweitägige Fachveranstaltung mit einem nachfolgenden E-Learning-Angebot konzipiert. Aufgabenstellungen aus dem Berufsalltag sollen erprobt und reflektiert werden.

Flyer und Anmeldebogen unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_seminarflyer_eng_buerger_gew.pdf

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Seminar »Integration oder Parallelwelt?«

Noch bis zum 16. April können sich Interessierte zum Seminar »Integration oder Parallelwelt?« anmelden. Das Seminar findet am 24. und 25. April in Bad Urach, auf der Schwäbischen Alb statt. Bei dem Seminar der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg geht es um das bürgerschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten und um die Möglichkeiten einer interkulturellen Öffnung von Vereinen. Diskutiert werden soll, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und welche Anstrengungen die Kommunen unternehmen sollen, damit Integration in solchen Organisationen gelingt.

Flyer der Fachtagung unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl07_seminar_integration_parallelwelt.pdf

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Konferenz zu Service Learning

Die Universität Duisburg-Essen und das dortige Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung (UNIAKTIV) laden zu einer Konferenz zum Thema »Service Learning und bürgerschaftliches Engagement an Universitäten« ein. Die Konferenz findet von 19. bis 20. Juni 2008 in den Räumen der Zollverein School in Essen statt. Sie schließt an eine Tagung der Universität Mannheim zum selben Thema im letzten Jahr an und möchte die Frage diskutieren, wie sich gesellschaftliche Verantwortung von Universitäten in der Lehre umsetzen lässt.

Weitere Infos unter
http://www.slbe-konferenz.de

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Studium für Ältere

Die Universität Paderborn startet im Sommersemester 2008 das neue Zertifikatsstudium »Bürgerschaftliche Kompetenz in Wissenschaft und Praxis«. Das Studium ist Teil des wissenschaftlichen Weiterbildungsangebots der Universität, das sich an Ältere richtet und für das kein Abitur als Zugangsvoraussetzung notwendig ist. Das Studium für Ältere ist so organisiert, dass die älteren Studierenden an den normalen Lehrveranstaltungen der Universität teilnehmen. Mit dem Zertifikatsstudium kann ein bereits bestehendes ehrenamtliches Engagement professionell ausgebaut oder die Grundlage für ein neues gelegt werden. Das projektorientierte Studium ist auf vier Semester angelegt.

Weitere Infos zum Studium unter
http://www2.uni-paderborn.de/2.1/ST_Aeltere/SL_STF….pdf

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Integrationslots/innen stehen bereit

Die Türkische Gemeinde in Deutschland informiert darüber, dass die ehrenamtlichen Integrationslotsinnen und -lotsen ihre theoretische Schulung erfolgreich beendet haben und nun für ihren Einsatz bereit stehen. Ihre Hilfe kann nun von den Projektpartnern aus den Behörden, Beratungsstellen und Vereinen in Anspruch genommen werden. Die Lots/inn/en helfen Menschen mit Migrationshintergrund, die keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, mit ihren vielfältigen Sprachkenntnissen und ihrem speziellen Wissen. Weitere Schulungen erfolgen im Mai. Interessierte können sich an Didem Yüksel von der Türkischen Gemeinde in Deutschland wenden (Email: mailto:didem.yueksel(at)tgd.de, Tel. 030-23623328).

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