Newsletter Nr. 13 vom 26. Juni 2008

Neues Engagement im organisierten Sport

Die empirischen Erhebungen zum bürgerschaftlichen Engagement förderten gegenüber den Erhebungen aus den frühen 1990er Jahren nicht nur erheblich höhere Engagementzahlen zutage, sondern auch Indizien für einen »Strukturwandel des Engagements«. Dieser Wandel wird mit den Begriffen »altes« und »neues Ehrenamt« beschrieben und bezieht sich auf den Wandel von Motiven, auf sich lockernde Organisationsbindungen und eine stärkere Orientierung des Engagements an biografische Passungen. Dieser Wandel betrifft auch den verbands- und vereinsorganisierten Sport. Dieser muss sich, so Sebastian Braun, auf die neuen Gegebenheiten einstellen, wenn er weiter für Jugendliche attraktiv bleiben will.

Gastbeitrag Sebastian Braun unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl13_braun.pdf

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Freiwilligensurvey und organisierter Sport

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat eine sportbezogene Auswertung des Freiwilligensurvey von 2004 von der Sporthochschule Köln durchführen lassen. Ergebnis ist, dass 90 Prozent derjenigen, die sich im Bereich Sport und Bewegung engagieren, dies in einem Sportverein tun. Dies ist für den organisierten Sport ein Spitzenwert: Nirgendwo sonst gibt es soviele freiwillig tätige Menschen. Gleichzeitig sind damit auch bestimmte Probleme verbunden, wie der »Sportentwicklungsbericht«, eine weitere empirische Untersuchung zum Sport, zeigt. Dieser Erhebung zufolge sehen 42,7 Prozent der Sportvereine in der Gewinnung und Bindung von Ehrenamtlichen ein großes Problemfeld für die Zukunft des Vereins.

Gastbeitrag Christian Siegel unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl13_siegel.pdf

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Programm »Integration durch Sport«

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bekommt von der Bundesregierung 5,4 Mio. Euro für sein Programm »Integration durch Sport«. Dieses Programm ist Teil der Selbstverpflichtung, die der DOSB im Rahmen des Nationalen Integrationsplan abgegeben hat. Mit dem Programm sollen vor allem Spätaussiedler, andere Zuwanderer und sozial benachteiligte Einheimische erreicht werden. Mit örtlichen Partnern, beispielsweise Schulen und Wohlfahrtsverbänden, haben sogenannte Stützpunktvereine einen Katalog von Maßnahmen entwickelt: Großveranstaltungen, Tagesausflüge, Ferienfreizeiten etc. »Starthelfer«, meistens  Ehrenamtliche mit eigenem Migrationshintergrund, unterstützen die Integrationsarbeit an der Basis.

Gastbeitrag Hartwig Stock unter
b-b-e.de/uploads/media/nl13_stock.pdf

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Freiwilligendienste im Sport

Seit 2002 gibt es Freiwilligendienste auch im Sport. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport ist besonders attraktiv: 1.500 junge Menschen üben es gegenwärtig aus. Aber anders als in anderen Bereich ist hier der Sport im besonderen Maße von staatlicher Förderung abhängig. Deshalb sind beinahe drei Viertel der FSJler Zivildienstleistende. Besonders begehrt ist der Internationale Freiwilligendienst im Sport, aber hier gibt es nur wenige Plätze. Die Deutsche Sportjugend beteiligt sich auch am Modellprojekt der »Generationsübergreifenden Freiwilligendienste« (GÜF) des Familienministeriums. Besonders interessant ist der GÜF im Sport für Arbeitssuchende mit 32 Prozent der Freiwilligen.

Gastbeitrag Heike Hülse unter
b-b-e.de/uploads/media/nl13_huelse.pdf

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Bürgergutachten in Bayern

Dem bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein wurde Anfang Juni das Bürgergutachten »Unser Bayern – Chancen für alle« übergeben. Die bayerische Staatskanzlei hat 210 Bürgerinnen und Bürger, die mit einem Zufallsverfahren ausgewählt wurden, mit dem Gutachten beauftragt. Die jüngste Teilnehmerin war 16, der älteste 85 Jahre alt. Sie haben in jeweils dreitägiger Arbeit zu vielen Themen der Landespolitik Stellung genommen. Beraten wurden sie von Experten, die ihnen die notwendigen Informationen zur Verfügung stellten. Als vordringlichstes Thema wählten die Bürgerinnen und Bürger „Bildung“. Als weitere wichtige Themen folgten Arbeit, Wirtschaft und Wohlstand.

Weitere Infos unter
www.buergergutachten.com/neuigkeiten/artikel/23/80/

Bürgergutachten unter
www.buergergutachten.com/herunterladen/buergergutachten/buergergutachten-unser-bayern-chancen-fuer-alle/

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Lokales Kapital für soziale Zwecke

Das Programm »Lokales Kapital für soziale Zwecke« (LOS) des Familienministeriums zieht nach fünf Jahren eine positive Bilanz. In mehr als 14.000 Kleinstprojekten wurden mehr als 400.000 Menschen qualifiziert, beraten und anderweitig unterstützt, damit sie sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten können. LOS richtete sich an Menschen in schwierigen sozialen und beruflichen Situationen in benachteiligten Stadtteilen. Mit dem Programm, das ein Fördervolumen von 111 Mio. Euro hatte, konnten 7.000 zusätzliche Ausbildungsplätze und 11.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Programm war auch deshalb erfolgreich, weil die Verantwortung für den Erfolg in die Hände der Menschen vor Ort gelegt wurde. 2009 soll es eine Neuauflage des Programms geben.

Weitere Infos unter
http://www.los-online.de

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Thesen zum erwarteten Regierungsbericht

Der Bericht, den das Familienministerium zur Lage und zu den Entwicklungspotenzialen von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement für das nächste Jahr angekündigt hat, gibt bei den zivilgesellschaftlichen Akteuren Anlass zu Diskussionen. Der Bericht, der von einer Wissenschaftlergruppe am WZB in Berlin erstellt wird, ist Teil der »Initiative ZivilEngagement Miteinander - Füreinander« des Ministeriums. Prof. Dr. Adalbert Evers, Mitglied der Enquete-Kommission Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements, hat elf Thesen zu Anlage eines Engagementberichts, zu seiner Bewertung und engagementpolitischen Funktion vorgelegt, die auf der letzten Sitzung des Arbeitskreises »Bürgergesellschaft und aktivierender Staat« der Friedrich Ebert Stiftung diskutiert wurden.

Thesen von Adalbert Evers unter
b-b-e.de/uploads/media/nl13_evers.pdf

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Kulturpolitische Gesellschaft warnt

Die Kulturpolitische Gesellschaft befürchtet, dass die Tarifsteigerungen im Öffentlichen Dienst zu Lasten frei-gemeinnütziger Träger gehen. Sie fordert Bund, Länder und Kommunen auf, bei ihren Zuwendungen auch die Mehraufwendungen für eine tarifliche Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in nicht-staatlichen Kultureinrichtungen zu berücksichtigen. Die vergangenen Tarifverhandlungen hätten für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst erfreuliche Gehaltssteigerungen gebracht. Da die Haushalte aber gedeckelt sind, sei zu befürchten, dass bei den Zuwendungen an die freien Kulturträger gespart werden wird. Die Kulturpolitische Gesellschaft, ein Zusammenschluss von 1.400 kulturpolitisch engagierten Mitgliedern, setzt sich für kulturelle Vielfalt und künstlerische Freiheit als Grundlagen einer demokratischen und multikulturellen Gesellschaft ein.

Weitere Infos unter
www.kupoge.de

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Freiwilligendienst aller Generationen ausgeschrieben

Das Familienministerium schreibt einen Ideenwettbewerb zur Förderung von 30 Leuchtturmprojekten zur Weiterentwicklung des Modellprogramms »Generationsübergreifende Freiwilligendienste« aus. Ab 1. Januar 2009 werden 30 Projekte mit je 50.000 Euro über eine Laufzeit von 3 Jahren in Städten und Gemeinden gefördert. Die Projekte sollen eine Vorbildfunktion haben und Ausstrahlung auf weitere Standorte entwickeln. Bewerben können sich kommunale Gebietskörperschaften mit Unterstützung geeigneter Träger und umgekehrt. In den Projekten sollen Menschen aller Generationen, unabhängig von ihrem Alter, die Gelegenheit erhalten, sich ehrenamtlich, verlässlich und verbindlich im Umfang von durchschnittlich mindestens 8 Wochenstunden und für die Dauer von mindestens 6 Monaten in einer Einsatzstelle ihrer Wahl zu engagieren.

Weitere Infos unter
http://bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Internetredaktion/Pdf-Anlagen/ausschreibung-freiwilligendienst-aller-generationen-ueberblick,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf

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Deutsch-niederländische Konferenz

Das Familienministerium lädt gemeinsam mit dem niederländischen Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport zur deutsch-niederländischen Konferenz »Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen - Strategien für die Zukunft« am 9. Juli 2008 nach Berlin ein. Die Konferenz ist Teil der »Initiative ZivilEngagement Miteinander - Füreinander«. Inhaltlich wird es um die Rolle und die Potenziale von älteren Menschen in der Gesellschaft gehen. Die Konferenz soll ausloten, was man jeweils voneinander lernen kann und welche Elemente einer Engagmentförderpolitik sich in diesem Bereich als zukunftweisend herausgestellt haben.

Weitere Infos und Anmeldung unter
http://www.engagement-conference.info/resources/Flyer09072008.pdf

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Förderpreis der Aktiven Bürgerschaft

Zum elften Mal startet die Aktive Bürgerschaft ihren bundesweiten Wettbewerb um den Förderpreis Aktive Bürgerschaft für gemeinnützige Organisationen, die mit wegweisenden Beispielen aktiv Verantwortung für das soziale und kulturelle Leben vor Ort übernehmen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs steht das Thema Bildung. Denn Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Gesucht werden beispielhafte Konzepte dafür, wie Bürgerstiftungen als Mittler im Bildungsbereich eine positive Wirkung für die Gesellschaft erzielen: Sei es in der frühkindlichen oder schulischen Bildung, in der Sprachförderung, durch individuelle Begleitung beim Übergang von der Schule in den Beruf oder bei der Studienplatzwahl, durch Qualifizierung oder Vernetzung von Bildungsträgern, Schulen und Eltern oder durch Angebote zum lebenslangen Lernen.

Weitere Infos und Bewerbungsunterlangen unter
http://www.foerderpreis-aktive-buergerschaft.de

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Kampagnenteam: Blog online

Das Kampagnenteam des BBE hat nun den Blog zur diesjährigen Aktionswoche im September 2008t online gestellt. Der Blog hat das Ziel, den Austausch untereinander zu befördern. Die letzte Aktionswoche hat gezeigt, dass diese Art der Kommunikation gewünscht wird und sinnvoll sein kann. Das Kampagnenteam ruft dazu auf, den Blog zu nutzen und Gedanken zur Aktionswoche zu äußern, sich vorzustellen, auf eigene Veranstaltungen hinzuweisen, sich zu vernetzen, Bilder von den eigenen Aktionen zu zeigen usw. Der Blog wird regelmäßig auch durch das Kampagnenteam mit Hinweisen gefüllt. Wer etwas veröffentlichen möchte, muss nur eine Email mit der Betreffzeile »blog« an das Kampagnenteam schicken. Der Beitrag wird dann veröffentlicht.

Infos unter:
www.engagement-macht-stark.de
Blog unter:
www.engagement-macht-stark.de/vor/blog.html

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Civil Academy-Teilnehmer/innen ausgezeichnet

Die mit einer Million auflagenstärkste Jugendzeitschrift Deutschlands, der »Spiesser«, hat soeben in einer Sonderbeilage 100 besonders engagierte Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet vorgestellt. Drei von ihnen waren oder sind Teilnehmer/innen der Civil Academy von BBE und deutscher BP. In der achtköpfigen Jury arbeiteten unter anderem mit: Ute Bertel, bis April Mitglied des Sprecherrats des BBE, und Vera Fischer, Projektleiterin der Civil Academy. Nach Verlagsangaben wird der »Spiesser« kostenlos an mehr als 15.000 weiterführenden Schulen im gesamten Bundesgebiet verbreitet. Das Spiesser-Spezial wurde unterstützt von der Robert-Bosch-Stiftung.

Online-Ausgabe des Sonderheftes unter
http://www.spiesser.de/Media/22/Heft%20119/119_SPEZIAL_DE.pdf

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Tagung zur Freiwilligenarbeit in Genua

Vom 30. Oktober bis 2. November wird in Genua, Italien, der 17. Europäische Workshop von Volonteurope stattfinden. Volonteurope ist ein europäisches Netzwerk von mehr als 1200 Organisationen, die im sozialen und Freiwilligensektor tätig sind. Das BBE ist Kooperationspartner dieses Netzwerks. Auf dem Workshop in Genua wird es um partizipatorische Demokratie, Corporate Social Responsibility, Freiwilligenarbeit mit verschiedenen Generationen, Freiwilligenmanagement und gesellschaftliche Inklusion gehen. Im Rahmen des europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs wird auch darüber beraten werden, wie Freiwilligenarbeit und eine aktive Bürgerschaft eine europäische Identität mitgestalten können.

Weitere Infos unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl13_volonteurope.pdf

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Interviews zu Mehrgenerationenhäuser

Das Familienministerium hat zu ihrem Aktionsprogramm »Mehrgenerationenhäuser« die Ergebnisse der ersten Wirkungsforschung vorgestellt. In der Juni-Ausgabe des Newsletters des Ministeriums zu den Mehrgenerationshäusern nehmen Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrates des BBE und Vorsitzender dér Stiftung »Bürger für Bürger«, und Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE, zu den Ergebnissen der Begleitforschung in Interviews Stellung. Olk weist darauf hin, dass eine neue Infrastruktur angesichts der biografischen und motivationalen Veränderungen notwendig sei. Klein stimmen die Ergebnisse der Wirkungsforschung zu den Mehrgenerationenhäusern recht zuversichtlich, auch wenn es eines langen Atems bedürfe, weil bestimmte Zielgruppen noch besser angesprochen werden sollen.

Interview Dr. Ansgar Klein unter
www.mehrgenerationenhaeuser.de/coremedia/generator/mgh/de/01__Mehrgenerationenh_C3_A4user/01__Was_20ist_20ein_20Mehrgenerationenhaus_3F/Interview_20Dr._20Klein.html
Interview Prof. Thomas Olk unter
www.mehrgenerationenhaeuser.de/coremedia/generator/mgh/de/01__Mehrgenerationenh_C3_A4user/01__Was_20ist_20ein_20Mehrgenerationenhaus_3F/Olk.html

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Seniorenkongress der FDP

Die FDP-Bundestagsfraktion lädt zu ihrem ersten Seniorenkongress »Neue Wege – Neue Chancen: Freiheit kennt kein Alter« am 3. Juli in Berlin ein. Auf dem Kongress soll diskutiert werden, welche Potenziale Ältere zu bieten haben: in einer längeren beruflichen Tätigkeit,  im bürgerschaftlichen Engagement und in der Hilfe in der Familie. Für eine liberale Partei ist die Selbstbestimmung die zentrale Leitlinie. Diskutiert werden soll u.a., wie eine Politik für Ältere aussehen und eine Vernetzung der Generationen gelingen kann, damit die Potenziale der Älteren sich besser entfalten können. 

Flyer und Anmeldung zum Kongress unter
http://www.fdp-fraktion.de/files/812/Einladung_zum_Seniorenkongress.pdf

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Deutsch-Norwegisches Jugendforum

Bis zum 1. August können sich Jugendliche für das Deutsch-Norwegische Jugendforum, das vom 18. bis 21. September 2008 in Stavanger in Norwegen stattfindet, anmelden. »Kulturelle Vielfalt und Identität« wird das Thema des diesjährigen Forums sein. In den drei Arbeitsgruppen »Medien & Meinung«, »Sprache & Kreativität« sowie »Bild & Bühne« werden diese Themen im deutsch-norwegischen Vergleich behandelt. 50 norwegische Jugendliche treffen auf 50 deutsche Jugendliche. Bewerben können sich Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren. Sie sollten in ihrer Bewerbung gute Gründe für die Teilnahme angeben und deutlich machen, wo sie sich bereits engagiert haben. Und schließlich sollte die Bewerbung ein einseitiges Statement zum Hauptthema des Jugendforums enthalten. Die Teilnahme ist kostenlos, Reisekosten werden übernommen.   

Flyer zum Jugendforum unter
b-b-e.de/uploads/media/nl13_jugendforum.pdf

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Infos für Ehrenamtliche in Museen

Das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement im Museum (netbem) gibt einen regelmäßig erscheinenden Newsletter heraus. Der Newsletter richtet sich an Ehrenamtliche in Museen und wird zum großen Teil auch von diesen selbst gemacht. Schwerpunktthema des Newsletter Nr. 9 von Juni 2008 ist das bürgerschaftliche Engagement in ehrenamtlich betriebenen Museen. Dazu gibt es eine Reihe von Praxisberichten aus deutschen und schweizerischen Museen. Weitere Beiträge zum Schwerpunktthema liefern empirische Daten zum Engagement, behandeln die Motive von Ehrenamtlichen in Museen und es gibt einen Projektbericht über die Netzwerkunterstützung von ehrenamtlichen Museenvorstände in der Schweiz. Der nächste Newsletter, der voraussichtlich im September erscheinen wird, hat das Schwerpunkthema: Schulung und Fortbildung freiwilliger und ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen.

Weitere Infos zum Newsletter unter
info(at)netbem.eu
Newsletter 9/2008 unter
b-b-e.de/uploads/media/nl13_netbem.pdf

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Informelles Lernen bei Jugendlichen

Die Attraktivität und die gesellschaftliche Bedeutung des Engagements wurden immer wieder damit begründet, dass Engagierte Kompetenzen erwerben, die sie später und in anderen Bereichen anwenden können. Für diesen angenommenen Zusammenhang konnte nun eine Forschergruppe empirische Beweise liefern. Die Autoren Düx, Prein, Sass und Tully konnten zeigen, dass Heranwachsende Lernerfahrungen machen und dass sie später dadurch erfolgreicher sind. Erwachsene, die sich im Jugendalter engagierten, verfügen über mehr Kompetenzen, sind politisch interessierter und beruflich erfolgreicher als diejenigen, die sich in ihrer Jugend nicht engagierten. Die Studie der Wissenschaftler liegt nun als Buch vor.

Weitere Infos zum Buch unter
http://www.vs-verlag.de/index.php;do=show/sid=1800502117485e82cac5ac0956559996/site=w/book_id=16119

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Pressespiegel: Freiwilligendienste im Ausland

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für einen Freiwilligendienst und einen Zivildienst im Ausland – und es gibt Tausende von Jugendlichen, die diese bereichernde Erfahrung gemacht haben. Der Verein »grenzenlos e.V.« hat die Berichte in den Medien über diese Jugendlichen gesammelt und in einem Pressespiegel Interessierten zugänglich gemacht. Der Pressespiegel hat nun rund 500 Einträge und stellt ein umfangreiches Medienarchiv über die Freiwilligendienste im Ausland dar. Der Pressedienst ist auch eine Informationsquelle für Jugendliche, die sich für einen Dienst im Ausland interessieren. Er ist vor allem ein Dokument für das Engagement von Tausenden von Jugendlichen, die bereit sind, anderen zu helfen und die neue Erfahrungen machen wollen. 

Weitere Infos unter
http://www.ifd-presse.de

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint in 14 Tagen am 10. Juli  2008. Redaktionsschluss ist der 3. Juli. Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter@b-b-e.de.

Redaktion
Dr. Ansgar Klein und Dr. Rudolf Speth für das BBE.

Kontakt
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Bundesgeschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de

Geschäftsführer
Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 1
E-Mail: ansgar.klein@b-b-e.de

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