Newsletter Nr. 10 vom 15. Mai 2008

Neue Umweltbewegung ist notwendig

Die Natur- und Umweltbewegung steht vor ihrer dritten Phase. Nachdem das Thema Natur vor rund hundert Jahren ins Bewusstsein getreten ist und sich in den 1970er Jahren große Organisationen gebildet haben, steht nun ein neuer Aufbruch als Bürgerbewegung an. Ralf Schulte, Mitarbeiter in der Bundesgeschäftsstelle des NABU, zeigt angesichts des Klimawandels und der fortschreitenden Zerstörung von Natur, dass eine Wende der Wirtschafts- und Lebensweise notwendig ist. Dies könne nur einer breiten, auf freiwilligem Engagement basierenden Umweltbewegung gelingen. Es gibt inzwischen ein breites Umweltbewusstsein, doch die Veränderungsbereitschaft im Konsum- und Verbrauchsverhalten ist noch wenig ausgeprägt.

Gastbeitrag Ralf Schulte unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_schulte.pdf

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Große Engagementpotenziale im Umweltbereich

Der Natur- und Umweltschutz ruht auf den vielfältigen Formen des Engagements – auf dem traditionellen Ehrenamt wie auch auf dem Engagement in Bürgerinitiativen und Projekten. Die Anforderungen an Engagierte steigen und das Engagement in diesem Bereich lastet auf zu wenigen Schultern. Ansgar Klein und Martina Löw geben in ihrem Beitrag einen Überblick über die Datenlage zum Engagement und seinen Potenzialen im Bereich Umwelt- und Naturschutz. Der Bereich kann wieder attraktiver werden, wenn es den Vereinen und Verbänden gelingt, ihre Strukturen zu öffnen. Eine positive Entwicklung ist aber auch mit einer stärkeren Netzwerkbildung und der Entwicklung von besseren Rahmenbedingungen für die Engagementförderung verbunden.

Gastbeitrag Ansgar Klein/ Martina Löw unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_klein_loew.pdf

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UN-Freiwillige für den Klimaschutz

Die Vereinten Nationen haben ein umfassendes Freiwilligenprogramm, in dem jedes Jahr mehr als 7000 qualifizierte Freiwillige aus 170 verschiedenen Nationen tätig sind. Eines der Hauptziele dieses Programms ist der Klima- und Umweltschutz. Die Freiwilligen der United Nations Volunteers (UNV) sind in vielen Ländern und besonders im Rahmen der UN-Blauhelmmissionen tätig. Arne Molfenter, Sprecher des Regionalen Informationszentrums der Vereinten Nationen in Brüssel und Bonn, beschreibt in seinem Gastbeitrag, wie sich die Vereinten Nationen im Kampf gegen die dramatischen Folgen der Erderwärmung engagieren und welche Rolle Freiwillige in diesem Rahmen übernehmen.

Gastbeitrag Arne Molfenter unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_molfenter.pdf

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Freiwilligenmanagement im Umweltverband

Ein professionelles Freiwilligenmanagement wird auch für Umweltverbände immer wichtiger. Ein besonderes Angebot beim BUND sind die Serviceseiten für die 18.000 ehrenamtlich Aktiven des Verbandes. Diese kleine Gruppe der Verbandsmitglieder (394.000) bekommt ein besonderes Angebot, das sich vom Angebot der normalen Internetseite des Verbandes unterscheidet. Daniel Unsöld, der dieses Angebot beim BUND betreut, beschreibt in seinem Beitrag die Vorteile, aber auch die Nachteile dieser besonderen Dienstleistung für die Aktiven. So müssen sich die Aktiven für die exklusiven Dienstleistungen registrieren, eine Hemmschwelle, die noch dadurch verstärkt wird, dass viele Aktive schon älter und mit dem Internet nicht sehr vertraut sind.

Gastbeitrag Daniel Unsöld unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_unsoeld.pdf

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Gemeinnützigkeit wird eingeengt

Der Referentenentwurf für das Jahressteuergesetz 2009 sieht eine Änderung des § 52 der Abgabenordung (AO) vor. In dem Entwurf wird der Begriff »Allgemeinheit« national eingeengt. In der bisherigen Fassung des § 52 der AO sind die gemeinnützigen Zwecke einer Organisation dann gegeben, wenn diese die Allgemeinheit selbstlos fördert. Im neuen Entwurf wird die Allgemeinheit näher definiert: Es sind natürliche Personen, die ihren Aufenthalt »im Geltungsbereich dieses Gesetzes haben«, und eine Körperschaft gilt dann als gemeinnützig, wenn ihre Tätigkeit das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland fördert. Die Allgemeinheit wird damit auf »deutsch« eingeengt und Hilfsorganisationen müssen beispielsweise darauf achten, das Ansehen Deutschlands zu mehren.

Kommentar Dr. Michael Ernst-Pörksen unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_ernst-poeksen.pdf

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Regierung plant neues CSR-Label

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 29. und 30. April in Berlin eine Tagung zum Thema »Unternehmen in Verantwortung – Ein Gewinn für alle« abgehalten. Die Konferenz mit 350 Teilnehmern und hochkarätigen Politikern und Gästen bildet den Auftakt für weitere Aktivitäten des Ministeriums in den nächsten Monaten. So sollen das Ifok-Institut und die Agentur Pleon ein Konzept für eine CSR-Strategie des Ministeriums im nächsten Jahr vorlegen. Zusammen mit der Bertelsmann Stiftung soll es eine Internetplattform geben, mit der »CSR made in Germany« weltweit bekannt gemacht werden soll. Außerdem plant das Ministerium ein neues Gütesiegel für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung.

Ergebnisse der Workshops unter
http://www.bmas.de/coremedia/generator/25986/property=pdf/2008__04__30__csr__workshop__ergebnisse.pdf
Weitere Infos zum CSR-Label
http://csr-news.net/main/2008/04/30/csr-turoffner-fur-die-deutsche-wirtschaft-weltweit-bundesarbeitsministerium-plant-verhaltenskodex/

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Bundesrechnungshof kritisiert Ein-Euro-Jobs

In einem Bericht hat der Bundesrechnungshof die Ein-Euro-Jobs und die Betreuungsleistung der Arbeitsagenturen gegenüber Hartz IV-Empfängern unter die Lupe genommen. Ergebnis: Ein-Euro-Jobs sind kein geeignetes Mittel zur Integration von Erwerbslosen in den Arbeitsmarkt. Der damalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hatte Organisationen aufgefordert, rund 600.000 Ein-Euro-Jobs im gemeinnützigen Bereich zur Verfügung zu stellen. Der Rechnungshof bemängelt vor allem, dass mit diesem Instrument »keine messbaren Integrationsfortschritte« erzielt werden. Zudem würden von den Ein-Euro-Jobbern reguläre Aufgaben der öffentlichen Hand übernommen und damit normale Stellen eingespart oder ein haushaltsbedingter Personalmangel ausgeglichen.

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Zivilgesellschaft in Zahlen

Am 28.4.2008 haben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Fritz Thyssen Stiftung und die Bertelsmann-Stiftung das Projekt »Zivilgesellschaft in Zahlen« in Berlin vorgestellt. Ziel des Projektes ist es, in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt verlässliche Daten über die ökonomische, arbeitsmarktpolitische und gesellschaftliche Bedeutung des gemeinnützigen Sektors in Deutschland vorzulegen. Erste Ergebnisse sollen bis 2011 vorliegen. Die Sammlung von Daten basiert auf international anerkannten Erhebungsmethoden. Längerfristiges Ziel ist es, diese Erhebung zu einem Teil der amtlichen Statistik zu machen. Kooperationspartner ist die Initiative ZivilEngagement des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Infos unter
www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F14-824CCCB0/bst/hs.xsl/nachrichten_86445.htm
www.fritz-thyssen-stiftung.de
www.stifterverband.de

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Europäisches Jahr des freiwilligen Engagements

Das Europäische Parlament hat die Initiative ergriffen und will das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements erklären. Eine Gruppe von Abgeordneten hat  eine Erklärung eingereicht, mit der der Präsident des Parlaments beauftragt wird, an den Europäischen Rat und die Europäischen Kommission die Aufforderung zu richten, das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements zu erklären. Erforderlich ist die Unterschrift von über 50% der Europaabgeordneten. Begründet wird die Initiative damit, dass der Freiwilligensektor für rund 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steht und zahlreiche europäische Dachorganisationen aus diesem Sektor die Initiative unterstützen.

Erklärung des EU-Parlaments unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_eu-parlament_erklaerung.pdf

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Landesnetzwerk Baden-Württemberg

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg hat die Broschüre »Wege in die Bürgergesellschaft – ein Leitfaden für die Praxis« in zweiter  Auflage vorgelegt. Die Broschüre versammelt Informationen zu bestehenden Netzwerken in Baden-Württemberg sowie Mitwirkungsmöglichkeiten in kommunalen Projekten. Der Wegweiser stellt Initiativen in einzelnen Landkreisen, Städten und Gemeinden in ganz Baden-Württemberg vor. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen des Engagements. Weiterhin ist der 2. Wissenschaftliche Landesbericht zu bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt in Baden-Württemberg für die Jahre 2004 bis 2006 erschienen. Er gibt einen umfassenden Überblick über Trends und Lage des Engagements und Engagementförderung in diesem Bundesland.

Broschüre unter
http://www.sozialministerium.de/fm/1442/1883_Leitfaden_Web_II.pdf
Landesbericht unter
http://www.sozialministerium-bw.de/de/Buergerengagement_in_Baden-Wuerttemberg/81089.html

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Neue Stimme im BBE-Sprecherrat

Ulrike Sommer vertritt im Sprecherrat den Bereich Staat/ Kommunen. Seit Mai vergangenen Jahres leitet sie das Referat Bürgerschaftliches Engagement/Corporate Citizenship im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuvor war sie 15 Jahre als Grundsatzreferentin und Leiterin des Bereichs »Printmedien« in der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen tätig. Sie ist daher überzeugt, dass bürgerschaftliches Engagement eine zentrale Rolle für die lebendige Weiterentwicklung eines demokratischen Gemeinwesens spielt. Ihr Hauptanliegen: gute Lobbyarbeit dafür zu leisten, dass Bund, Länder und Gemeinden die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Engagement und die Förderung einer entsprechenden Infrastruktur (auch weiterhin) als wichtige Zukunftsinvestition betrachten. Und ein weiteres wichtiges Anliegen: dafür zu werben, dass sich auch Unternehmen, mehr noch als bisher, als verantwortungsbewusste – von Staat und Kommunen geschätzte – Akteure gesellschaftlichen Engagements, als »good corporate citizens«, verstehen.

Weitere Infos unter
http://www.engagiert-in-nrw.de

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BBE-Tagungsreihe erhält erneut UN-Preis

Die bundesweite Tagungsreihe des BBE zum Thema »Bildung, Schule und Bürgerengagement« wurde zum zweiten Mal von der Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« ausgezeichnet. Ziel der UN-Weltdekade 2005 – 2014 ist es, durch Bildungsmaßnahmen zur Umsetzung der in Rio beschlossenen und in Johannesburg bekräftigten Agenda 21, Kapitel 36, beizutragen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Die Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland wird von der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) auf der Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestages und im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung koordiniert. Dem BBE wird die Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen werden und es darf das digitale Logo der UN-Dekade nutzen. Tagungen des BBE zu „Schule, Bildung und Bürgerengagement“ finden seit 2004 regelmäßig in verschiedenen Bundesländern statt. Die diesjährige Tagung führt das BBE am 24./25.10.2008 in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern in Dillingen/Bayern durch.

Weitere Infos zur UN-Dekade unter
http://www.bne-portal.de/un-dekade

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Neue Website der BBE-Kampagne

Ab sofort stehen die neu gestaltete Website und die Veranstaltungsdatenbank zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2008 zur Verfügung. Es können jetzt alle geplanten Veranstaltungen für die Aktionswoche in die Veranstaltungsdatenbank eingetragen werden! In einer Sonderausgabe des Infoletters stellt das BBE-Kampagnenteam die neuen Elemente vor, mit denen es den Austausch zwischen den Akteuren vor Ort und dem Kampagnenteam anregen und fördern möchte. Fragen, Anregungen und Hinweise für die Website zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements können per E-Mail an  mailto:aktionswoche(at)b-b-e.de oder telefonisch unter  (030) 62980-120 an das Kampagnenteam gerichtet werden. Der Infoletter kann auch als pdf-Dokument heruntergeladen werden. Das Kampagnenteam freut sich auf zahlreiche Anmeldungen zur Aktionswoche und hofft auf eine rege Kommunikation.

Infoletter unter
http://www.engagement-macht-stark.de/media/infoletter/Infoletterarchiv/ems_webauftritt08.pdf
Neue Website der BBE-Kampagne unter
http://www.engagement-macht-stark.de

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Neue PraktikantInnen in der BBE-Geschäftsstelle

Seit Ende April hat die Geschäftsstelle des BBE einen neuen Praktikanten. Stefan Meyn ist nun für die Betreuung des Newsletters und der Internetseite zuständig und unterstützt verschiedene Projekte der BBE-Geschäftsstelle. Er studierte in Halle, Berlin und Potsdam Politikwissenschaften. Vor dem Studium war er in seiner Heimatstadt Weimar beim Lokalsender Radio Lotte in Weimar tätig und arbeitete später während des Studiums im Berliner Büro für Freiwilliges Engagement der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Seit Anfang Mai ist Susanne Beyer in der BBE-Geschäftsstelle unterstützend für die Betreuung der Arbeitsgruppen als neue Praktikantin tätig. Sie hat einen Studienabschluss als Soziologin an der Freien Universität Berlin und hat u.a. mitgewirkt in einem Forschungsprojekt zum Thema »Ehrenamtliches Engagement türkischstämmiger Frauen in Berlin«, beim Europäischen Migrationszentrum in Berlin in dem Projekt »Politische Partizipation von Migranten in der Stadt« sowie bei der Internetredaktion www.mut-gegen-rechte-gewalt.de.

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Innovative Seniorenarbeit

Am 18. Juni 2008 werden in Hamburg die Ergebnisse  des Modellprojekts »Selbstorganisation älterer Menschen« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Fachtagung vorgestellt. Zentrales Anliegen des Projekts ist es, Kommunen auf die Chancen der Einbeziehung vor allem älterer engagierter Bürgerinnen und Bürger in Entwicklung und Umsetzung von Angeboten der kommunalen Daseinsvorsorge aufmerksam zu machen. Darüber hinaus sollen Kommunen für die Erfordernisse sensibilisiert werden, die mit der Nutzbarmachung von Engagementpotenzialen vor Ort verbunden sind. Denn bürgerschaftliches Engagement setzt eine förderliche kommunale Infrastruktur und die Schaffung von Mitgestaltungs- und Mitentscheidungsmöglichkeiten für die Bürgerschaft voraus. Anmeldeschluss ist der 28. Mai.

Flyer und Anmeldeformular unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_selbstorganisation_aelterer_menschen.pdf
Weitere Infos zum Modellprojekt
http://www.iss-ffm.de/index.php?id=280

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Was hält Gesellschaften zusammen?

Am 5. Juni 2008 findet in Potsdam die Fachtagung »Sozialer Zusammenhalt« statt. Auf der Tagung wird den Fragen nachgegangen, von welchen Faktoren gesellschaftlicher Zusammenhalt abhängt und wie die Bindungskräfte gestärkt werden können. Dabei wird es auch um die Themen Gerechtigkeit und Solidarität gehen. Besonderes Augenmerk legt die Tagung auf die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements und der Zivilgesellschaft als Quelle des sozialen Zusammenhalts. In weiteren Dialog-Runden wird es um die Veränderungen in der Arbeitsgesellschaft und ihre Folgen für den sozialen Zusammenhalt und um die Rolle von lokalen Initiativen für die Stärkung der Bindungskräfte gehen. Anmeldungen sind ab sofort erbeten!

Flyer und Anmeldung zur Fachtagung unter
http://b-b-e.de/uploads/media/nl10_sozialer_zusammenhalt.pdf

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Fundraisingtag in München

Am 7. Juni 2008 findet in München an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) der 1. Fundraisingtag München statt. Veranstaltet wird der Fundraisingtag vom Entrepreneurship-Center der LMU in Verbindung mit der Regionalgruppe München des Deutschen Fundraising Verbands. Auf dem Programm stehen Workshops für Einsteiger und Fortgeschrittene. Themen wie »Großspendergewinnung«, »Unternehmenskooperation«, »Fundraising mit Ehrenamtlichen« und »Spenderdatenbanken« werden von erfahrenen Praktikern/innen vermittelt.

Anmeldung und weitere Infos unter
http://www.fundraisingtag-muenchen.de

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Schule und Demokratie

Am 26. Mai 2008 findet in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin eine Konferenz mit dem Thema »Demokratie leben und lernen in Berlin« statt. Die Tagung schließt an das gleichnamige fünfjährige Modellprogramm an, das letztes Jahr zu Ende ging. Dabei geht es insbesondere um die Modelle, die in dem Programm entstanden sind und um die Frage, in wieweit sie die schulische Praxis inzwischen prägen. Es wird auch um die Wirksamkeit der demokratiepädagogischen Grundsätze und insgesamt um die Zukunft der Demokratiepädagogik in den Berliner Schulen gehen. Als Experten/innen sind Vertreter/innen von ehemaligen Programmschulen und Schulen mit demokratiepädagogischen Schwerpunkten eingeladen.

Weitere Infos und Anmeldeformular unter
http://www.boell.de/veranstaltungen/index-1098_35303634.html

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Bundesregierung bittet um Projektvorschläge

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ruft zu Interessenbekundungen für das Bundesprogramm »Xenos – Integration und Vielfalt« auf. Bis zum 30. Mai 2008 können Projektvorschläge eingereicht werden, aus denen dann unabhängige Gutachter/innen diejenigen Vorschläge auswählen, die in die nächste Runde der Antragstellung kommen. Gefördert werden arbeitsmarktpolitische Projekte mit einer Wirkung auf Toleranz, Demokratie und Vielfalt. Die Projekte sollen insbesondere auf praxisbezogene Ansätze ausgerichtet sein, d.h. Lösungsansätze für lokale und regionale Problemlagen entwickeln. Gefördert werden beispielsweise Projekte gegen Rassismus, die den Schwerpunkt auf Qualifizierung und Weiterbildung in Schule, Ausbildung und Beruf legen.

Weitere Infos zum Aufruf unter
http://www.bmas.de/coremedia/generator/25786/property=pdf/2008__04__25__xenos__auszug__bundesanzeiger.pdf

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Tipps für mittelständische Unternehmen

Die Broschüre »Gemeinsam für einen guten Zweck« richtet sich als Ratgeber rund ums Ehrenamt an mittelständische Unternehmen und ihre Mitarbeiter/innen mit dem Ziel, diese für bürgerschaftliches Engagement zu sensibilisieren und zu motivieren. So bekommen Unternehmen beispielsweise Hinweise zur Entwicklung eines Freiwilligen-Programms und Tipps für die Förderung des freiwilligen Engagements der eigenen Mitarbeiter/innen. Herausgegeben wird die Broschüre von der Initiative »für mich, für uns, für alle« des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Sie wurde 2003 von Bundestagsabgeordneten, den kommunalen Spitzenverbänden und den Sparkassen ins Leben gerufen.

Broschüre unter
http://www.buerger-engagement.de/7_publikationen/FMFUFA_Gemeinsam-fuer-den-gutenZweck_final.pdf

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Aktuelle Meldungen

08.01.2019

Referent*in: »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«

Für das Projekt »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« suchen wir ab dem 1. April 2019 eine*n…

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08.01.2019

Projektassistenz: BBE

Für Projekt »Pat*innen, Mentor*innen, Lots*innen: Wissenstransfer, fachlicher Austausch und…

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19.09.2018

Ernennung der BBE-Themenpatinnen »Gendergerechtigkeit«

Am 14. September 2018 fand die offizielle Ernennung der BBE-Themenpatinnen durch den…

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