Newsletter Nr. 5 vom 10.3.2005

Impuls für Engagementförderung in der Pflege

Bürgerschaftliches Engagement in der Pflege braucht eine starke Förderung! Aufbauend auf den Impulsen einer Fachveranstaltung hat die BBE-Projektgruppe 7 (»Bürgerschaftliches Engagement und Sozialstaat«) konkrete Vorschläge entwickelt, die auf eine Verankerung der Engagementförderung in der Pflegeversicherung abzielen. Dabei soll es insbesondere um eine finanzielle Förderung von Gruppen von Engagierten geben, um sie in ihren pflegerischen Engagement durch Anleitung, Fortbildung und Begleitung zu unterstützen. Die Vorschläge sind im Koordinierungsausschuss des BBE auf positive Resonanz gestoßen. In das Impulspapier der Projektgruppe werden die Hinweise und Vorschläge des Koordinierungsausschusses integriert, in der 2. Jahreshälfte soll das Papier öffentlich diskutiert werden.

Weitere Infos unter Materialien der PG7
http://www.b-b-e.de/materialien_7.html

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»Das Parlament« zu Engagement und Sozialsystem

Mit den Veränderungen im Sozialbereich und der neuen Rolle des bürgerschaftlichen Engagements – einerseits als Lückenbüßer eines sich zurückziehenden Sozialstaates und andererseits als Motor einer qualitativen Verbesserung der sozialen Dienstleistung durch Einbeziehung der Engagierten –, befasst sich die Themen-Ausgabe Nr. 7/2005 der Zeitung »Das Parlament«. Verschiedene Autoren beleuchten die Zukunft der Sozialsysteme nach Ende des Zivildienstes, die aktuelle Debatte um eine Aufwertung des Ehrenamtes sowie die Rolle des Ehrenamtes in einer alternden Gesellschaft.

Themenübersicht unter
http://www.das-parlament.de/2005/07/Thema/index.html

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Frauengerechte Gesundheitsversorgung gefordert

Ein Positionspapier »Frauengerechte Gesundheitsversorgung” hat im Januar die »Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands« (kfd) veröffentlicht. Die kfd fordert den Ausbau und die Unterstützung der lokalen Infrastruktur im Gesundheitswesen. Die präventive, beratende, bildende und unterstützende Hilfestellung im Krankheits- und Pflegefall soll auf diese Weise verbessert werden. Aus Sicht der kfd gehören dazu Gemeindeschwestern, Familienbildungsstätten und Netzwerke ehrenamtlicher und professioneller Hilfen.

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BBE-Gespräch mit der Patientenbeauftragten

Über die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement im Gesundheitswesen diskutierte Helga Kühn-Mengel, die »Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten«, mit Vertretern des BBE. Mitglieder der BBE-Projektgruppe 7 (»Bürgerschaftliches Engagement und Sozialstaat«) und der BBE-Geschäftstelle trafen die SPD-Bundestagsabgeordnete in Köln. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die gesundheitliche Selbsthilfe und die Aktivitäten für eine Förderung des Engagements in der Pflege. Der Kontakt zwischen BBE und Patientenbeauftragter soll ausgebaut werden.

Weitere Infos und Kontakt
birger.hartnuss@b-b-e.de
werner.mueller@maltanet.de
info(at)die-patientenbeauftragte.de

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»Förderpreis Aktive Bürgerschaft« verliehen

Die Bürgerstiftungen aus Nürnberg, Halle und Herten erhalten den mit 15.000 Euro dotierte »Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2004«. Seit 1998 zeichnet der Verein »Aktive Bürgerschaft« gemeinnützige Organisationen aus, die mit wegweisenden Beispielen aktiv Verantwortung für das soziale und kulturelle Leben vor Ort übernehmen. Um die Preise bewarben sich diesmal 71 Stiftungen und Organisationen.

Bürgerstiftung Nürnberg
http://www.buergerstiftung-nuernberg.de/

Bürgerstiftung Halle
http://www.buergerstiftung-halle.de/

Hertener Bürgerstiftung
http://www.hertenerbuergerstiftung.de/

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Stundenjobs suchen und dabei lernen

Mit »TeenKom« startet ein neuartiges Internet-gestütztes Planspiel / Kunstprojekt für Jugendliche in Berlin. Grundidee ist, Jugendlichen eine Infrastruktur zu bieten, mit der sie Stundenjobs akquirieren und eigene Kiez-Netzwerke aufbauen können. Die Initiatoren sehen TeenKom als ein Instrument zur Stärkung der sozialen Stadträume. Wichtige Ziele sind die Förderung der Eigeninitiative und Marktorientierung. Für das Konzept erhielten die Initiatoren der Initiative »ArtSourceLab«, Mitglied des BBE, einen Innovationspreis. Das »Fraunhofer Institut für Autonome Intelligente Systeme« (AIS) hat in einer Studie die Machbarkeit des Konzepts bestätigt.

Weitere Infos unter
http://www.teenkom.de/

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Sport als Motor der aktiven Bürgergesellschaft

Dass es die Politik bei der Ausgestaltung des Leitbildes »aktivierender Staates« und »Bürgergesellschaft« ernst meint, bezweifelt der Deutsche Sportbund (DSB). Manfred von Richthofen (Präsident des DSB), Michael Barthel (Beauftragter des DSB) und Manfred Spangenberg (Ressortleiter Bildung beim DSB und Sprecher der Projektgruppe 1) fordern in einem Papier, das die Rolle des Sports für das bürgerschaftliche Engagement behandelt, eine »Engagement-Verträglichkeits-Prüfung« für jedes neue Gesetz. Nach Ansicht der Autoren sind die Vertreter des Sports zunehmend als »Verteidiger und Motor« der aktiven Bürgergesellschaft tätig. Das Papier ist im Rahmen des Arbeitskreises »Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat« der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen.

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Eigene Schlüsse aus Armutsbericht ziehen

Der Präsident der Diakonie, Jürgen Gohde, hat die Akteure der sozialpolitischen Debatte aufgefordert, eigene Schlüsse aus dem zweiten »Nationalen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung« zu ziehen. Aus Sicht der Diakonie kommt der Sozialausgleich zwischen Arm und Reich im Maßnahmenkatalog zu kurz. Das Thema soll auf der BBE-Tagung »Bürgerschaftliches Engagement und soziale Sicherung – Modelle für eine Tätigkeitsgesellschaft« eine zentrale Rolle spielen. Die Tagung findet vom 13. bis 14. Juni 2005 in Bergisch Gladbach statt.

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Aktionswoche findet im Mai 2006 statt

Im Mai 2006 wird die zweite »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« stattfinden. Zudem sollen in diesem Jahr Aktionstage des Engagements im September 2005 und am Tag des Ehrenamtes (5.12.2005) veranstaltet werden. Das beschloss der »Koordinierungsausschuss« des BBE auf seiner letzten Sitzung. Die erste bundesweite »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« des BBE fand im Oktober 2004 statt.

Kontakt
mailto:kontakt(at)b-b-e.de

Weitere Infos unter
http://www.engagement-macht-stark.de

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BBE und BP vereinbaren Gründung einer »Civil Akademie«

Der »Koordinierungsausschuss« unterstützt die gemeinsame Gründung einer »Civil Akademie«. Eine dem Ausschuss von BP vorgestellte Projektskizze sieht vor, die »Civil Akademie« zu nutzen, um innovative Projektideen von jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren zu fördern. Zunächst sollen 20 bis 25 Teilnehmer in mehreren Wochenendseminaren für die Umsetzung von Projektideen qualifiziert werden. Das Projekt soll in den kommenden Monaten im Gespräch mit BP, der Projektgruppe »Bildung/Qualifizierung«, Sprecherrat und Geschäftstelle präzisiert werden und noch in diesem Jahr starten.

Kontakt
mailto:ansgar.klein(at)b-b-e.de

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Kooperation mit »Bürgernetz« beschlossen

Der »Koordinierungsaussschuss« des BBE hat sich für eine Kooperation mit dem »Bürgernetz« ausgesprochen. Das »Bürgernetz« ist ein Online-Portal für Geld-, Zeit- und Sachspenden. Es soll ein zukunftsweisendes Infrastrukturangebot für Engagierte und Engagement-Dachorganisationen im Internet darstellen. Die Datenpflege erfolgt dabei dezentral, die Nutzung vor allem lokal. Die Initiative geht auf das Bielefelder »Spendenportal« und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen« e. » V. (bagfa) zurück. In der Praxis werden insbesondere die Infrastruktureinrichtungen aktiv. Weitere Details sollen im Rahmen der »BBE-Ad-hoc-Gruppe Öffentlichkeitsarbeit« geklärt werden.

Weitere Infos unter
http://www.bagfa.de
http://www.spendenportal.de

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Engagement im Umweltbereich unverzichtbar

Umweltpolitik ohne bürgerschaftliches Engagement ist nach den Worten der Parlamentarischen Staatssekretärin im Umweltbundesministerium, Margareta Wolf, schwer vorstellbar. Umweltorganisationen hätten ohne das Engagement der Bürger »keine Zukunft«, sagte Wolf auf einer Fachtagung zur Zukunft des Umweltengagements Anfang März in Berlin. Die Tagung wurde vom »Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung« (IZT)  organisiert und vom »Bundesumweltministerium« (BMU) und »Umweltbundesamt« (UBA) unterstützt. Die Abteilungsleiterin des BMU, Dr. Jutta Emig, kündigte auf der Veranstaltung an, dass das BMU eine Mitgliedschaft im BBE anstrebt.

Weiterer Infos

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BBE sucht Praktikant/in

Die Geschäftsstelle des BBE sucht eine/n Praktikantin / Praktikanten für eine Vollzeitstelle. Zu den Tätigkeitsbereichen im Rahmen des Praktikums gehören die Unterstützung bei der Betreuung von Projektgruppen und der Vorbereitung von Gremiensitzungen. Geboten wird eine umfassende Einführung in das Management eines großen Netzwerkes und die dazu erforderlichen Anforderungen und Kompetenzen. Es wird eine monatliche Vergütung von 400 Euro geboten.

Kontakt
Angelika Schultz-Liebisch, Assistentin der BBE-Geschäftsführung
mailto:angelika.schultz-liebisch(at)b-b-e.de
oder telefonisch 030-39886436

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Weltverbrauchertag: Gentechnik und Internet

Der diesjährige internationale »Weltverbrauchertag« am 15. März widmet sich den Problemen durch genetisch veränderte Organismen. Die deutschen Verbraucherorganisationen setzen zudem mit vielfältigen Aktionen einen Schwerpunkt auf »Verbraucherschutz im Internet«.

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IG Metall Kongress zu Sozialstaats-Zukunft

Berlin, 6. bis 7. April 2005. Die Zukunft des Sozialstaates soll auf einem Kongress der IG Metall unter dem Motto »Mut zur Gerechtigkeit« beleuchtet werden. Politiker, Wissenschaftler und Experten diskutieren mit den Teilnehmern über die Zukunft von Alterssicherung, Arbeitsmarkt-, Familien- und Gesundheitspolitik, über betriebliche Sozialpolitik und europäische Perspektiven.

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Austausch Internationaler Managementerfahrungen

Berlin, 14. bis 15. April 2005. Internationale Erfahrungen aus dem Bereich des Freiwilligenmanagements sollen während der »5. Fachtagung Freiwilligen-Management« ausgetauscht werden. Veranstalter ist die »Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland« e.V. (fjs) in Kooperation mit der »Berliner Landesfreiwilligenagentur Treffpunkt Hilfsbereitschaft«.

Weitere Infos unter
http://www.ehrenamt.de/

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Förder-ABC nicht nur für den Umweltbereich

Ein neues kostenloses Handbuch des Bundesumweltministeriums informiert über Fördermaßnahmen im Bereich Naturschutz und bietet eine allgemeine Einführung in Bereiche wie Spendenakquise, Förder-ABC oder Vermarktung von Naturschutz-Dienstleistungen.

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