BBE Europa-Nachrichten - Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 3 vom 10.4.2019

Wieland, MdEP: Das Europa der Bürger wählen!
Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz: Kommt zusammen und macht Europa stark
Neumann: Für ein Europa der Herzen
Ernst, MdEP: Ohne Zivilgesellschaft wäre EU nur autoritärer Binnenmarkt
Beer, MdB: Chancen zivilgesellschaftlichen Engagements nutzen
Ripa: Europawahl und Zivilgesellschaft
Bordelais: Vereintes Europa mit einer starken Zivilgesellschaft
Caspary, MdEP: Europawahl zwischen Parlament, Populismus und Partizipation
Noichl, MdEP: EU muss auch ein Projekt der Bürgerinnen und Bürger sein
Geier, MdEP: Relevanz bürgerschaftlichen Engagements
EWSA: Sieben Schlüsselfaktoren für Europas Zukunft
CIVICUS Monitor und CIVICUS Bericht zur globalen Lage der Zivilgesellschaft
Flüchtlingspolitik: Offener Brief an die Bundeskanzlerin
EBI Eine intelligentere Regelung für das Dampfen!
EBI Inclusive Quality Education for Children with Disabilities
EBI Housing for All – Wohnen für Alle
EBI #NewRightsNow - Renforcer les droits des travailleurs »ubérisés«
EBI Respect de l'Etat de droit au sein de l'Union européenne
Intergroup Volunteering: Stand CEV/BBE-Kampagne »Vote Volunteer Vision«
CDU und CSU für Intergroup Volunteering
»Nicht ohne Uns!«: Konferenz der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas
Europa-Matinee der Diakonie
Goede: Interview mit Prof. Dr. Stefan Peters zu Kolumbien
Volunteering and Civic Engagement: Call for Proposals
Europa hört: Eine Dialogreise
Borderline Frontiers of Peace: Ausstellung
Vortrag: Wie attraktiv ist Europa für seine Nachbarn im Süden?
Hinweis

Wieland, MdEP: Das Europa der Bürger wählen!

Rainer Wieland, Mitglied und Vizepräsident des Europäischen Parlaments sowie Spitzenkandidat der Landesliste Baden-Württemberg der CDU für die Europawahlen 2019, diskutiert aktuelle Herausforderungen für ein bürgernahes Europa, die Lage und Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure in der EU und die Perspektive einer »europäischeren« Zivilgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement sieht er als tragende Säule für unsere Gemeinwesen und ist daher besorgt, wie in einigen europäischen Ländern die Unterstützung für Nichtregierungsorganisationen spürbar zurückgefahren, die Arbeit von NGOs teils diffamiert oder gesetzliche Regelungen erlassen wurden, um bürgerschaftliches Engagement zu erschweren. Dem gilt es nicht nur entgegen zu treten, sondern zugleich eine europäisch agierende Zivilgesellschaft zu stärken, etwa durch die Förderung grenzüberschreitender Formen bürgerschaftlichen Engagements.

Beitrag von Rainer Wieland, MdEP (HTML)

Beitrag von Rainer Wieland, MdEP (PDF, 683 KB)

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Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz: Kommt zusammen und macht Europa stark

Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz sowie Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahlen 2019 diskutiert das Verhältnis von Europa und Zivilgesellschaft. Dabei betrachtet sie die Herausforderungen der sozialen Sicherheit in Europa, der (europa)politischen Bildung, der europäischen Öffentlichkeit und des Agendasettings durch Zivilgesellschaft. Ebenso nimmt sie die Bedrohung zivilgesellschaftlicher Handlungsräume in den Blick. Konkret fordert sie u.a. die Einrichtung eines »Fonds für europäische Grundwerte«, aus dem zivilgesellschaftliche Organisationen überall dort direkt unterstützt werden können, wo Demokratie und Rechtsstaatlichkeit besonders unter Druck stehen sowie ganz allgemein eine Budgetaufstockung für zivilgesellschaftliche Projekte im nächsten siebenjährigen Finanzrahmen 2021–2027, denn: »Eine aktive europäische Zivilgesellschaft ist die Brücke zu den Bürgerinnen und Bürgern, nie war ihre Beteiligung wichtiger als heute. Zivilgesellschaftliches Engagement ist für die europäische Integration unerlässlich.«

Beitrag von Dr. Katarina Barley (HTML)

Beitrag von Dr. Katarina Barley (PDF, 706 KB)

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Neumann: Für ein Europa der Herzen

Dr. Hannah Neumann, Kandidatin für die Europawahl 2019 von Bündnis 90/Die Grünen, plädiert in ihrem Beitrag für mehr europäisches bürgerschaftliches Engagement, für effektivere politische Beteiligungsformate und mehr Unterstützung für die Zivilgesellschaft. Ausgangspunkt sind für sie dabei die grenzüberschreitenden zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Europa sowie die vorhandenen Beteiligungsformate bis hin zu den Rechten des Europäischen Parlaments. Auf all diesen Ebenen sieht Neumann die Notwendigkeit eines Ausbaus der Formate und Kompetenzen, um die Beteiligung von Bürger*innen und Zivilgesellschaft an Europa zu stärken, »damit neben der Administration in Brüssel auch das Europa der Herzen immer stärker wird«.

Beitrag von Dr. Hannah Neumann (HTML)

Beitrag von Dr. Hannah Neumann (PDF, 664 KB)

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Ernst, MdEP: Ohne Zivilgesellschaft wäre EU nur autoritärer Binnenmarkt

Dr. Cornelia Ernst, Mitglied des Europäischen Parlaments und Kandidatin für die Europawahl 2019 der Partei Die Linke, diskutiert die demokratisierende Funktion der Zivilgesellschaft für die EU. Anhand von TTIP, Urheberrechtsreform und Energiewende geht sie Auseinandersetzungen um Innovation und Besitzstandswahrung nach und zeigt dabei das Ineinandergreifen von zivilgesellschaftlichen Aktivitäten und Mobilisierungen, parlamentarischer Arbeit und europäischer Entscheidungsfindung in den diversen Institutionen. Dabei sieht Ernst nicht zuletzt im Europäischen Rat mittlerweile eine Art »Nationalistenstadl«, in dem nicht europäische Integration, sondern nationale Interessen im Zentrum stehen – mit der Folge, dass die Einschränkungen für zivilgesellschaftliches Handeln in europäischen Ländern zunehmen: »Wir müssen eigene Grenzen überwinden, Dogmen wegwerfen, uns mit allen verbünden, die unser Europa gegen die egoistische Gedanken- und Verantwortungslosigkeit verteidigen.«

Beitrag von Dr. Cornelia Ernst, MdEP (HTML)

Beitrag von Dr. Cornelia Ernst, MdEP (PDF, 765 KB)

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Beer, MdB: Chancen zivilgesellschaftlichen Engagements nutzen

Nicola Beer, Mitglied des Bundestags, Generalsekretärin der FDP und Spitzenkandidatin für die Europawahlen 2019, skizziert in Ihrem Beitrag fünf Reformwege, um die EU unter stärkerer Beteiligung ihrer Bürger*innen grundlegend zu reformieren. Neben Strukturreformen gehört dabei die Einbindung der europäischen Zivilgesellschaft zu den zentralen Faktoren, um Europas Chancen zu nutzen. Sie plädiert für die Schaffung einer echten europäischen Öffentlichkeit als Basis für zum Beispiel europäische Bürgerinitiativen und für eine stärkere Verbindung von Bürger*innen und Parlamentarier*innen durch digitale Beteiligungsformte für alle europäischen Bürger*innen. Die Notwendigkeit eines Verfassungskonvents und eine kreative Sprachenpolitik sind weitere Eckpunkte ihrer Positionierung.

Beitrag von Nicola Beer, MdB (HTML)

Beitrag von Nicola Beer, MdB (PDF, 881 KB)

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Ripa: Europawahl und Zivilgesellschaft

Manuela Ripa, Spitzenkandidatin der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) für die Europawahl 2019, diskutiert, wie zivilgesellschaftliche Prozesse in Europa interagieren und schlussendlich Wirkung zeigen können. Das Volksbegehren Artenvielfalt & Naturschönheit »Rettet die Bienen!« mit Wirkungen weit über Bayern hinaus, die Bewegung »Fridays for Future«, die Massendemonstrationen gegen sogenannte Upload-Filter im Internet im Rahmen der EU-Urheberrechtsreform, die Gelbwesten in Frankreich und einige dynamische Europäische Bürgerinitiativen sind für sie Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft, die mehr Beteiligung und Formate direkter Demokratie will. Die ÖDP sieht sich als politischer Arm zivilgesellschaftlichen Protests, um solche Anliegen in die Parlamente zu bringen oder direkt in die politischen Entscheidungsmechanismen zu gelangen – unabhängig davon, ob sie diese – wie in Bayern – initiiert hat oder nicht.

Beitrag von Manuela Ripa (HTML)

Beitrag von Manuela Ripa (PDF, 677 KB)

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Bordelais: Vereintes Europa mit einer starken Zivilgesellschaft

Gilles Bordelais, Kandidat der Piratenpartei für die Europawahlen 2019, plädiert in seinem Beitrag für ein vereintes Europa mit einer starken Zivilgesellschaft. Er kritisiert die Übermacht der profitorientierten Wirtschaftslobby in den Beratungsprozessen der Europäischen Kommission und Politik. Mehr als 70 Prozent der Treffen von Kommissaren entfallen auf das Anhören von Wirtschaftslobbyisten – bei Guenter Oettinger sind es sogar 85 Prozent, während lediglich 7 Prozent NGOs und europäischen Bürgerinitiativen zuzurechnen sind. Umso wichtiger ist es, dass die europäischen Bürger*innen die schon vorhandenen Formate nutzen, von E-Mails über Petitionen bis zur Europäischen Bürgerinitiative, um in Brüssel eine realistischere Sicht auf die Wirklichkeit in Europa zu vermitteln, als es profitorientierte Verbandsvertreter*innen können.

Beitrag von Gilles Bordelais (HTML)

Beitrag von Gilles Bordelais (PDF, 673 KB)

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Caspary, MdEP: Europawahl zwischen Parlament, Populismus und Partizipation

Daniel Caspary, Mitglied des Europäischen Parlaments und Kandidat der Landesliste Baden-Württemberg der CDU für die Europawahlen 2019, skizziert in seinem Beitrag die Herausforderungen und Perspektiven eines bürgernahen Europas und die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure dabei. Um verloren gegangenes Vertrauen in Europa zurückzugewinnen, ist es wichtig, genügend Raum für die Zivilgesellschaft zu schaffen und sie in den politischen Prozess einzubinden. Die Zivilgesellschaft sieht er als Ort gesellschaftlicher Vereinigungen und Bewegungen an, die als Kontrollsystem agieren, politische Entscheidungen stärken und eine wichtige »Maßnahme gegen Politikverdrossenheit darstellen. Deshalb müssen wir funktionierende Informations- und Partizipationskanäle für die Menschen zur Verfügung stellen und gute Bedingungen schaffen, unter denen sie sich wirksam im politischen Raum engagieren können.«

Beitrag von Daniel Caspary, MdEP (HTML)

Beitrag von Daniel Caspary, MdEP (PDF, 665 KB)

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Noichl, MdEP: EU muss auch ein Projekt der Bürgerinnen und Bürger sein

Maria Noichl, Europaabgeordnete der SPD aus Bayern, unterstreicht die Bedeutung der Bürger*innen für die Weiterentwicklung Europas, um zu einem solidarischeren und nachhaltigeren Europa für alle zu kommen. Zugleich zeigt sie, wie konkret auch die Arbeit der Europaparlamentarier*innen auf die Hinweise und Anregungen aus der Bürgerschaft angewiesen ist, »denn einer einzelnen Abgeordneten oder einem einzelnen Abgeordneten ist es unmöglich, alle möglichen Perspektiven zu einem Thema zu kennen und alle Auswirkungen abschätzen zu können.« Dabei macht sie die Erfahrung, dass zunehmend thematisch und zeitlich begrenzte Bewegungen mit Hinblick auf ein bestimmtes Thema mit ihr Kontakt aufnehmen. Kritisch benennt sie, dass insgesamt der Dialog in Europa noch zu sehr von nationalen Interessen und zu wenig von europäischen, grenzüberschreitenden Blickweisen geprägt ist.

Beitrag von Maria Noichl, MdEP (HTML)

Beitrag von Maria Noichl, MdEP (PDF, 650 KB)

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Geier, MdEP: Relevanz bürgerschaftlichen Engagements

Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender der Europa-SPD, also der 27 SPD-Abgeordneten im Europaparlament, und Kandidat für die Europawahl 2019, diskutiert die Relevanz bürgerschaftlichen Engagements für die Stärkung der Zivilgesellschaft in Europa. Anhand der Europäischen Bürgerinitiative skizziert er den Bedarf an grenzüberschreitender europäischer Zivilgesellschaft, aber ebenso die Schwäche der bisherigen Formate. Das muss sich ändern, denn: »Eine aktive europäische Zivilgesellschaft ist die Brücke zu den Bürgerinnen und Bürgern.« Deshalb will er eine transparente und chancengleiche Einbindung von zivilgesellschaftlichen Akteuren wie Vereinen, NGOs, Projekten und Initiativen im europäischen Gesetzgebungsprozess. Mit einer starken Beteiligung an der Europawahl können die Bürger*innen unterstreichen, dass sie mehr Beteiligung und Mitsprache an den europäischen Gemeinschaftsinstitutionen wollen.

Beitrag von Jens Geier, MdEP (HTML)

Beitrag von Jens Geier, MdEP (PDF, 659 KB)

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EWSA: Sieben Schlüsselfaktoren für Europas Zukunft

Am 21. Februar 2019 fand in Brüssel die Konferenz »Civil Society for rEUnaissance« statt, organisiert vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA). Ergebnisse, Materialien und Videos stehen mittlerweile zur Verfügung. So organisierte der EWSA im Rahmen der Konferenz sieben Werkstattgespräche zu zentralen Herausforderungen für die Zukunft der EU. Die Diskussionsergebnisse stehen online ebenso zur Verfügung wie Videos der Reden von Luca Jahier, Präsident des EWSA, und von Greta Thunberg, Klimaaktivistin.

Weitere Informationen zur Konferenz

Civil Society for rEUnaissance: Videos

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CIVICUS Monitor und CIVICUS Bericht zur globalen Lage der Zivilgesellschaft

Beim interaktiven CIVICUS Monitor zur Lage von Menschenrechten und Zivilgesellschaft wurden weitere fünf Länder herabgestuft aufgrund von deutlichen (weiteren) Verschlechterungen in den vergangenen Wochen: Afghanistan, Saudi-Arabien, Serbien, Sudan und Venezuela. Ebenso hat CIVICUS seinen Jahresbericht 2018 zur Lage der Zivilgesellschaft weltweit veröffentlicht.

CIVICUS Monitor

State of Civil Society Report 2019

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Flüchtlingspolitik: Offener Brief an die Bundeskanzlerin

In einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin mit Datum vom 3. April 2019 stellen ca. 250 zivilgesellschaftliche Organisationen drei Forderungen zur Flüchtlingspolitik auf. Eingefordert werden ein Notfallplan für Bootsflüchtlinge, die Ermöglichung von »Sicheren Häfen« und die Aussetzung von Rückführungen nach Libyen. Die Unterzeichner – darunter PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, BDKJ, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, AWO, der Paritätische, der FC St. Pauli, Brot für die Welt, Deutsche Aidshilfe, der DGB und viele regionale Organisationen – wollen bis Juni 2019 weitere Akteure aus der Zivilgesellschaft gewinnen, um diesem im politischen Raum unpopulär gewordenem Thema Nachdruck zu verleihen – und darauf hinweisen, wie viele Menschen nicht mit der eingeschlagenen Richtung in der europäischen Flüchtlingspolitik einverstanden sind.

Offener Brief (PDF, 921 KB)

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EBI Eine intelligentere Regelung für das Dampfen!

Mit der Nummer ECI(2019)000001 wurde am 20. Februar 2019 die 1. Europäische Bürgerinitiative des Jahres registriert: »Eine intelligentere Regelung für das Dampfen!«. Sie zielt darauf ab, Artikel 20 der Richtlinie 2014/40/EU aufzuheben und maßgeschneiderte Rechtsvorschriften zu schaffen, die E-Zigaretten klar von Tabakerzeugnissen und Arzneimitteln abgrenzen.

Weitere Informationen zu »Eine intelligentere Regelung für das Dampfen«

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EBI Inclusive Quality Education for Children with Disabilities

Mit der Nummer ECI(2019)000002 wurde am 4. März 2019 die 2. Europäische Bürgerinitiative des Jahres registriert: »Europe CARES - Inclusive Quality Education for Children with Disabilities«. Sie will ein Recht auf inklusive Bildung für die ca. 15 Millionen Kinder und 70 Millionen Erwachsenen mit Behinderungen schaffen und in der ganzen EU verwirklichen.

Weitere Informationen zu »Europe CARES - Inclusive Quality Education for Children with Disabilities«

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EBI Housing for All – Wohnen für Alle

Mit der Nummer ECI(2019)000003 wurde am 18. März 2019 die 3. Europäische Bürgerinitiative des Jahres registriert: »Housing for All«. Sie zielt darauf ab, bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen, um Wohnen für alle Menschen in Europa zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu »Housing for All«

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EBI #NewRightsNow - Renforcer les droits des travailleurs »ubérisés«

Mit der Nummer ECI(2019)000004 wurde am 1. April 2019 die 4. Europäische Bürgerinitiative des Jahres registriert: »#NewRightsNow - Renforcer les droits des travailleurs ›ubérisés‹«. Sie zielt darauf ab, die Rechte von freiberuflichen Crowd-Workern zu stärken, die über bzw. durch Online-Plattformen ihre Aufträge erhalten.

Weitere Informationen zu »#NewRightsNow - Renforcer les droits des travailleurs ›ubérisés‹«

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EBI Respect de l'Etat de droit au sein de l'Union européenne

Mit der Nummer ECI(2019)000005 wurde am 8. April 2019 die 5. Europäische Bürgerinitiative des Jahres registriert: »Respect de l'Etat de droit au sein de l'Union européenne«. Sie zielt darauf ab, einen neutralen Mechanismus zu schaffen, der den Zustand und die Einhaltung der europäischen Werte in allen Ländern der Europäischen Union prüft.

Weitere Informationen zu »Respect de l'Etat de droit au sein de l'Union européenne«

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Intergroup Volunteering: Stand CEV/BBE-Kampagne »Vote Volunteer Vision«

Das Europäische Freiwilligenzentrum (CEV) macht eine europaweite Kampagne bei Kandidat*innen für das Europaparlament, nach der Wahl eine Parlamentariergruppe für bürgerschaftliches Engagement im Europaparlament zu etablieren (»Intergroup Volunteering«). Für Deutschland hat das BBE als Mitglied des CEV für diese Kampagne alle aussichtsreichen Kandidat*innen für das Europäische Parlament angeschrieben. Bisher haben vier Kandidat*innen aus drei Fraktionen ihre Bereitschaft ausdrücklich erklärt, für die Institutionalisierung einer Intergoup Volunteering im neuen Parlament einzutreten. In der Reihenfolge der Zusagen sind dies: Delara Burkhardt aus Schleswig-Holstein, Platz 5 der SPD-Europawahlliste; MdB Marlene Mortler aus Lauf an der Pegnitz (Kreis Nürnberger Land), Platz 6 der CSU-Europawahlliste; MdEP Sabine Verheyen aus Aachen, Platz 3 der CDU-Europawahlliste Nordrhein-Westfalen; Erik Marquardt aus Berlin, Platz 8 der Europawahlliste von Bündnis 90/ Die Grünen. Weitere Informationen zu den Kandidat*innen, zur Intergroup Volunteering und zur Kampagne befinden sich auf unserer Kampagnenseite, die bis zur Europawahl fortgesetzt wird.

Weitere Informationen zur »Intergroup Volunteering« und Kampagne »Vote Volunteer Vision«

 

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CDU und CSU für Intergroup Volunteering

CDU und CSU sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung an das BBE dafür aus, nach der Wahl eine Parlamentarier*innengruppe für bürgerschaftliches Engagement im Europaparlament zu etablieren (»Intergroup Volunteering«). Die Unionsparteien reagieren damit positiv auf die Kampagne für die Einrichtung einer solchen Intergroup des Europäischen Freiwilligenzentrums (CEV), die das BBE als Mitglied des CEV in Deutschland umsetzt. Das BBE hatte dazu die Kandidat*innen alle aussichtsreichen Kandidat*innen für das Europäische Parlament angeschrieben. In ihrer gemeinsamen Erklärung begründen die beiden Parteien ihre Unterstützung mit dem Verweis auf unterschiedliche Verständnisse von bürgerschaftlichem Engagement in Europa, mit der gewachsenen Bedeutung etwa des Europäischen Freiwilligencorps und der Aufgabe der Entbürokratisierung. »Das sind großartige Neuigkeiten«, erklärte dazu Gabriella Civico, Direktorin des Europäischen Freiwilligenzentrums (CEV), in einer ersten Reaktion.

Gemeinsame Erklärung von CDU/CSU zur Errichtung einer Intergroup Volunteering zu bürgerschaftlichem Engagement (PDF, 61,45 KB)

Weitere Informationen zur Kampagne auf der BBE-Seite

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»Nicht ohne Uns!«: Konferenz der Zivilgesellschaft zur Zukunft Europas

Am 21. und 22. März 2019, zwei Monate vor der Europawahl, luden das European Civic Forum und das BBE gemeinsam mit einer Vielzahl an zivilgesellschaftlichen Netzwerken und Initiativen zur europäischen Konferenz »Nicht ohne Uns!« ins Rote Rathaus Berlin ein. Die Konferenz wird Gegenstand des Schwerpunkts der nächsten Europa-Nachrichten sein. Bereits am Vorabend der Konferenz empfing Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Delegation aus Teilnehmenden im Schloss Bellevue. Ein kurzes Video mit Stimmungsbildern ist auf unser Website verlinkt.

Weitere Informationen und das Video

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Europa-Matinee der Diakonie

Am 9. Mai 2019 findet die »Europa-Matinee« der Diakonie Deutschland in Berlin statt, verantwortet vom Zentrum Engagement, Demokratie und Zivilgesellschaft der Diakonie. Angesichts der Europawahl soll in verschiedenen Formaten diskutiert werden, wie engagierte Bürger*innen Menschen, die noch nicht wissen, ob sie zur Europawahl gehen, dazu motivieren können. Ebenso soll es um Bündnisse und Strategien gehen, wie ein Europa der Vielfalt entwickelt und der Rechtspopulismus zurückgedrängt werden kann.

Flyer (PDF, 188 KB)

Anmeldung

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Goede: Interview mit Prof. Dr. Stefan Peters zu Kolumbien

Kolumbien nach dem Friedensschluss mit der FARC ist das Thema des Interviews, das Wolfgang Chr. Goede, internationaler Wissenschaftsjournalist und Autor, mit Professor Dr. Stefan Peters, Direktor des Kolumbianisch-Deutschen Friedensinstituts CAPAZ führte. Das Interview hat im Februar 2019 im CAPAZ-Sitz im kolonialen Claustro de San Agustín in Bogota stattgefunden.

Interview (PDF, 709 KB)

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Volunteering and Civic Engagement: Call for Proposals

Am 9. und 10. Januar 2020 wird in Dresden eine Konferenz zum Thema »Volunteering and Civic Engagement in Co-Transformation. Perspectives from Eastern and Western Europe, 1970-2000« stattfinden. Veranstaltet wird die Konferenz vom Hannah Arendt Institute for Totalitarianism Studies, TU Dresden (Thomas Lindenberger, Ana Kladnik, Steffi Unger) und der Universität Wien (Philipp Ther und Mojmír Stránský), in Kooperation mit den Universitäten Frankfurt (Nicole Kramer) und Giessen (Christine Krüger). Die Veranstalter*innen haben einen Call für Konferenzbeiträge veröffentlicht. Bis zum 30. Juni 2019 können Vorschläge eingereicht werden (400 Worte), eine Zusage erfolgt bis zum 15. Juli 2019.

Call for Proposals (PDF, 171 KB)

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Europa hört: Eine Dialogreise

In einem Projekt haben Mitglieder des Progressiven Zentrums strukturschwache Regionen besucht und dort über Europa 190 Gespräche geführt. Das Projektteam hat aus den Gesprächen für das Handeln von Entscheidungsträger*innen in Politik, Medien und Zivilgesellschaft verschiedene Schlüsse gezogen. Die Ergebnisse liegen als Download vor, außerdem gibt es einen Film dazu.

Ergebnisse und Film

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Borderline Frontiers of Peace: Ausstellung

Vom 12. Februar bis 26. Mai 2019 gibt es im Lichthof des Auswärtigen Amts Berlin die Fotoausstellung »Borderline - Grenzlinien als Zeugen des Friedens«. Es handelt sich um eine Fotoausstellung über die grenzenlosen Landesgrenzen Europas. Der Fotograf Valerio Vincenzo hat dafür 20.000 Kilometer des Grenzverlaufs zwischen den europäischen Ländern in den letzten 10 Jahren besucht und fotografiert. Zu den Ausstellungen gibt es ein kreatives Begleitprogramm. Ein gemeinnütziger Verein, die »Association Borderline« unter Leitung von Régine Feldgen, begleitet das Projekt mit dem Ziel, die Grenzen des Friedens in Europa sichtbar zu machen und den interkulturellen Dialog zu fördern. Das Publikum ist eingeladen, aktiv Teil dieses Projektes zu werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm (PDF, 1 MB)

Weitere Informationen zum europäischen Kulturprojekt Frontiers of Peace

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Vortrag: Wie attraktiv ist Europa für seine Nachbarn im Süden?

Die Zukunft Europas und seiner islamischen Nachbarschaft im Süden und Osten lässt sich nur partnerschaftlich denken. Europa wird den Ruf der doppelten Standards nicht los. Und unter den Nachbarn gehen radikale Kräfte auf Konfrontation. Beide Seiten befinden sich im Umbruch. Darin liegt freilich auch die Chance eines Neubeginns. Was sind die Koordinaten einer zukunftsorientierten Gemeinsamkeit? Der Vortrag findet im Rahmen des Europa-Monats statt. Einleitend wird Dr. Rupert Graf Strachwitz (Maecenata Stiftung) das MENA Study Centre vorstellen. Das MENA Study Centre der Maecenata Stiftung wurde im Februar 2019 gegründet. Es soll die Programme und Aktivitäten der Stiftung, die die Region Nah- und Mittelost (Middle East North Africa = MENA) sowie darüber hinaus den islamischen Raum zum Gegenstand haben, wissenschaftlich unterstützen und durch eigene Aktivitäten zum interkulturellen Dialog beitragen. Um Anmeldung bis zum 3. Mai 2019 wird gebeten.

Anmeldung bei Frau Siri Hummel: sh(at)maecenata.eu

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 25. April 2019.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
E-Mail: europa-bbe(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im Europa-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel, Mirko Schwärzel und Nino Kavelashvili.


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