BBE Europa-Nachrichten – Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 1 vom 6.2.2018

Kammerevert, MdEP: Zivilgesellschaft und das Europäische Jahr des kulturellen Erbes
Dr. Trüpel, MdEP: Perspektiven europäischer Kulturpolitik
Merkel: Erbe für Kreativität und Entwicklung - Beiträge der Zivilgesellschaft
Neundlinger: Europa im kulturellen Dialog mit der Zivilgesellschaft
Civico: Volunteering & Solidarity
Europäisches Kulturerbejahr: Allgemeine Informationen
Transparenz, Glyphosat und Europäische Bürgerinitiative
Forderungen nach mehr Transparenz zurückgewiesen
EU-Expertengruppe zu Fake News
EBD zu Sondierungsergebnissen
Zwischenevaluation »Europa für Bürgerinnen und Bürger«
Werte und Mobilität: Öffentliche Konsultation
Kohäsionspolitik: Öffentliche Konsultation
Migrationspolitik: Öffentliche Konsultation
Entwicklung ländlicher Raum: Öffentliche Konsultation
Bürgerdialog in Dresden »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!«: Bericht
Bürgerdialoge 2018: Fortsetzung der Reihe »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!«
CEV-Konferenz in Kroatien: Volunteering in Culture
Internationale Konferenz: »Hand in Hand: Solidarity and Volunteering«: Bericht
Denk mal - worauf baut Europa?
Future Evolution of Civil Society: Veranstaltung
Wer wird »Frau Europas« 2018?
Deutsch-niederländische Förderprojekte Soziokultur
Social Innovation Summit 2018 in Stuttgart
European Mentoring Summit
Hinweis

Kammerevert, MdEP: Zivilgesellschaft und das Europäische Jahr des kulturellen Erbes

Die Chancen und Erwartungen, die das Europäische Jahr des kulturellen Erbes für die Zivilgesellschaft bietet, sind Thema des Beitrages von Petra Kammerevert, Mitglied des Europäischen Parlaments und dort seit Februar 2017 Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Jugend, Bildung, Medien und Sport. Sie stellt den historischen und politischen Kontext des Kulturerebejahres heraus und weist auf die besondere Bedeutung der Zivilgesellschaft hin: »Erst durch den Einbezug und das Engagement zivilgesellschaftlicher Organisationen in die Umsetzung des Jahres kann das eigentliche Ziel - Europa den Bürgerinnen und Bürgern über die Kultur näher zu bringen - erreicht werden. Das Kulturerbejahr kann somit als ein Jahr für und von der Zivilgesellschaft verstanden werden.«

Beitrag von Petra Kammerevert (HTML)

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Dr. Trüpel, MdEP: Perspektiven europäischer Kulturpolitik

Perspektiven europäischer Kulturpolitik sind das Thema von Dr. Helga Trüpel, Mitglied des Europäischen Parlaments und dort stellvertretende Vorsitzende des Kultur- und Bildungsausschusses. Sie plädiert für einen europäischen Kulturbegriff, der die Erinnerung an koloniale Vergangenheit einschließt, von europäischen Kulturen im Plural ausgeht sowie demokratisch und menschenrechtsbasiert ist. In diesen Kontext ordnet die Autorin bestehende Programmlinien ein, etwa Erasmus+. Bei diesem Beitrag handelt sich um eine gekürzte Version des Textes »Der lange Weg zu einer EU-Strategie für Auswärtige Kulturpolitik«, Helga Trüpel/ Jochen Eisenburger, in: Jahrbuch für Kulturpolitik, herausgegeben von der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.; erscheint voraussichtlich im März 2018.

Beitrag von Dr. Helga Trüpel (HTML)

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Merkel: Erbe für Kreativität und Entwicklung - Beiträge der Zivilgesellschaft

Was das Kulturerbejahr 2018 der Europäischen Union bewirken kann, ist Thema des Beitrages von Christine M. Merkel, Leiterin des Fachbereichs Kultur, Kommunikation, Memory of the World der Deutschen UNESCO-Kommission. Das zeigt sie mit Blick auf die Beiträge der Zivilgesellschaft und die europäische Partnerschaftspolitik anhand der südlichen Mittelmeerregion (MENA-Region). Angesichts der politischen Herausforderungen in der MENA-Region und der EU sind Konzepte des geteilten Erbes und der Förderung von Kreativität förderlich, um gute Partnerschaften zu verwirklichen: »Wenn wir lernen - und dafür sind noch einige Wegstrecken zurückzulegen - , uns kulturell als Europäer zu begreifen und engere nationale Formatierungen aufzulockern, dann werden wir auch den Mittelmeerraum als historischen, gegenwärtigen und zukünftig gemeinsam zu gestaltenden Kulturraum ganz neu schätzen lernen, der ein zentrales Element in der Entstehung und für die Zukunft Europas ist«.

Beitrag von Christine M. Merkel (HTML)

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Neundlinger: Europa im kulturellen Dialog mit der Zivilgesellschaft

Europa im kulturellen Dialog mit der Zivilgesellschaft ist das Thema des Beitrages von Barbara Neundlinger, Geschäftsführerin der Kulturpolitischen Gesellschaft. Sie stellt dar, wie sich die Europäische Kulturagenda und der Dialog mit zivilgesellschaftlichen KulturakteurInnen in den vergangenen gut 10 Jahren entwickelt hat und welche Erwartungen wechselseitig zwischen Europäischen Institutionen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen dabei bestehen. Schließlich skizziert sie, wie Kultur zur Stärkung des Projekts Europa beitragen kann, von Bildung über zivilgesellschaftlichem Engagement bis zu Horizonterweiterung: »Dadurch bewirken Kunst und Kultur und Kulturelle Bildung Impulse, die wesentlich für lokale und regionale Entwicklung sind, indem sie die regionale Attraktivität, Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt fördern und nicht zuletzt Grundlagen für Tourismus, neue Produkte, Dienstleistungen und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.«

Beitrag von Barbara Neundlinger (HTML)

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Civico: Volunteering & Solidarity

Das Europäische Solidaritätskorps im Kontext des Europäischen Kulturerbejahres ist Thema des Beitrages von Gabriella Civico, Direktorin des Europäischen Freiwilligenzentrums (CEV). Dabei stellt sie die Bezüge zwischen Debatten und Inhalten der Europäischen Jahre 2011 - Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft - und 2018 - Europäisches Jahr des Kulturerbes - mit Blick auf das Europäische Solidaritätskorps her. Gerade auch mit Blick auf die Vielfalt des kulturellen Erbes könne die verbindende Funktion eines europäischen Freiwilligendienstes nicht unterschätzt werden, wenn Rahmenbedingungen, Qualität der Durchführung und der Eigensinn der Engagierten beachtet werden.

Beitrag von Gabriella Civico (HTML)

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Europäisches Kulturerbejahr: Allgemeine Informationen

Zur Vorbereitung und Begleitung des Europäischen Kulturerbejahres in Deutschland wurde ein Nationaler Programmbeirat konstituiert. Die Umsetzung koordiniert die Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Abstimmung mit Bund, Ländern und Kommunen. Auf der Webseite des Nationalkomitees finden sich allgemeine Informationen zur Entstehung und zum Hintergrund des Kulturerbejahres, zu seiner Begleitung in Deutschland sowie zentrale Papiere.

Weitere Informationen zum Europäischen Kulturerbejahr 2018

Weitere Informationen zur Förderung

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Transparenz, Glyphosat und Europäische Bürgerinitiative

Besondere Umstände bei der Entscheidung vom 27. November 2017 für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat durch die VertreterInnen der EU-Mitgliedsstaaten verdecken einen mit der Glyphosatdiskussion verbundenen Wandel auf EU-Ebene. Zum ersten Mal führt eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) zur Initiierung von Rechtsakten seitens der Kommission. Zwar hat die EBI »Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden« unmittelbar keinen Erfolg, doch die Kommission will Initiativen zur Erhöhung der Transparenz und der Verbesserung der Qualität der Studien bei der wissenschaftlichen Wirkstoffbewertung starten. Bisherige EBI hatten nur ablehnende oder unverbindliche Einlassungen zur Folge. Dazu Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der Kommission: »Es ist großartig, dass über eine Million EU-Bürgerinnen und -Bürger sich Zeit nehmen und sich direkt in dieses wichtige Thema einbringen. Die Kommission hat zugehört und wird jetzt handeln.«

Pressemitteilung der Europäischen Kommission

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Forderungen nach mehr Transparenz zurückgewiesen

Die Europäische Kommission hat am 13. Dezember 2017 auf den Bericht über »Transparenz, Rechenschaftspflicht und Integrität in den EU-Organen« geantwortet, der am 14. September 2017 mit großer Mehrheit vom Europäischen Parlament angenommen wurde. Die EU-Kommission weist eine Vielzahl von Forderungen aus dem Bericht zurück. Sven Giegold, MdEP, Berichterstatter im Europäischen Parlament zu diesem Thema: »Die vielversprechenden Reden von Frans Timmermans scheinen leere Phrasen gewesen zu sein. Der Handlungsbedarf ist aber dringend. Das Ungleichgewicht zwischen den Lobbytreffen der EU-Kommission mit Großkonzernen einerseits und Zivilgesellschaft und mittelständischen Unternehmen andererseits ist erschütternd.«

Stellungnahme von Sven Giegold, MdEP

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EU-Expertengruppe zu Fake News

Am 15. Januar 2018 hat sich zum ersten Mal die hochrangige EU-ExpertInnengruppe zu Fake News getroffen. Sie versammelt 40 VertreterInnen aus Wissenschaft, Online-Plattformen, Nachrichtenmedien und Organisationen der Zivilgesellschaft. Die Arbeit der hochrangigen ExpertInnengruppe soll zur Entwicklung einer Strategie auf EU-Ebene beitragen, wie die Verbreitung gefälschter Nachrichten und Desinformationen bekämpft werden können. Ein Bericht der ExpertInnengruppe wird für März 2018 erwartet und soll in die Mitteilung der Kommission über gefälschte Nachrichten und Online-Desinformation einfließen, die für Ende April 2018 geplant ist. Die seit dem 13. November 2017 durchgeführte öffentliche Konsultation zu Fake News läuft noch bis zum 23. Februar 2018 (Europa-Nachrichten 12/2017).

Weitere Informationen zur ExpertInnengruppe

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EBD zu Sondierungsergebnissen

Die Europäische Bewegung Deutschlands (EBD) begrüßt die Aufwertung der Europapolitik im Sondierungspapier für eine Große Koalition. EBD-Präsident Dr. Rainer Wend sieht aus seiner Sicht erfreuliche Hinweise, dass die beteiligten Parteien keine Angst vor einem parlamentarisch-demokratischen Europa haben. Aus EBD-Sicht wird ebenso begrüßt, dass sich die Parteien von der falschen Nettozahler-Rhetorik verabschieden haben. Die EBD hat im Detail das Sondierungspapier auf europapolitische Aspekte abgeklopft und mit ihren Politischen Forderungen 2017/18 verglichen.

EBD-Pressemitteilung

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Zwischenevaluation »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

Die Europäische Kommission hat zum Ende des Jahres 2017 die Halbzeitbewertung des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« veröffentlicht. Danach wird festgestellt, dass die allgemeinen Ziele des Programms nach wie vor relevant sind, um das Verständnis der BürgerInnen für die EU, ihre Geschichte und Vielfältigkeit zu verbessern. Der mit der Evaluation beauftragte Dienstleister Deloitte empfiehlt u.a., das Programm mit den bestehenden Zielen fortzuführen, das Budget zu erhöhen und eine stärkere Kooperation mit anderen EU-Förderprogrammen anzustreben. Der Kommissionsvorschlag für das Nachfolgeprogramm soll im Mai/ Juni 2018 vorgelegt werden.

Zwischenevaluation (PDF, 721 kB)

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Werte und Mobilität: Öffentliche Konsultation

Die Europäische Kommission führt eine öffentliche Konsultation über »EU-Fonds im Bereich Werte und Mobilität« durch. Die Ergebnisse dieser Konsultation fließen in die Finanzplanung ab 2020 ein. Besonders begrüßt werden Beiträge von BürgerInnen, Organisationen und beteiligten AkteurInnen mit Interesse an Themen wie Lernmobilität, allgemeine und berufliche Bildung ohne Bezug zu Mobilität, Freiwilligentätigkeit, humanitäre Hilfe, Solidarität, Jugendarbeit, Arbeitskräftemobilität, Kultur, Medien und Kunst, Bürgerschaft und Werte, europäischer Justizraum, justizielle Zusammenarbeit, Rechte sowie Verbraucherschutz und/oder mit einschlägiger Erfahrung. Ein Online-Fragebogen in deutscher Sprache steht zur Verfügung. Es ist möglich, zusätzliche Papiere einzureichen. Die Konsultation läuft seit dem 10. Januar 2018 bis zum 8. März 2018.

Konsultation zu EU-Fonds im Bereich Werte und Mobilität

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Kohäsionspolitik: Öffentliche Konsultation

Die Europäische Kommission führt eine öffentliche Konsultation über »EU-Fonds im Bereich der Kohäsion« durch. Die Ergebnisse dieser Konsultation fließen in die Finanzplanung ab 2020 ein. Diese Konsultation richtet sich an alle BürgerInnen sowie Interessenträger im Bereich der Kohäsionspolitik einschließlich der Begünstigten von Programmen und Fonds der EU wie nationale, regionale und lokale Behörden, zwischenstaatliche und nichtstaatliche Stellen, akademische Einrichtungen, die Zivilgesellschaft und Unternehmen. Ein Online-Fragebogen in deutscher Sprache steht zur Verfügung. Es ist möglich, zusätzliche Papiere einzureichen. Die Konsultation läuft seit dem 10. Januar 2018 bis zum 8. März 2018.

Öffentliche Konsultation zu EU-Fonds im Bereich der Kohäsion

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Migrationspolitik: Öffentliche Konsultation

Die Europäische Kommission führt eine öffentliche Konsultation über »EU-Fonds im Bereich Migration« durch. Die Ergebnisse dieser Konsultation fließen in die Finanzplanung ab 2020 ein. Besonders begrüßt werden Beiträge von BürgerInnen und beteiligten AkteurInnen mit Interesse an Migrations- und Asylfragen und/ oder einschlägiger Erfahrung. Ein Online-Fragebogen in deutscher Sprache steht zur Verfügung. Es ist möglich, zusätzliche Papiere einzureichen. Die Konsultation läuft seit dem 10. Januar 2018 bis zum 8. März 2018.

Konsultation EU-Fonds im Bereich Migration

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Entwicklung ländlicher Raum: Öffentliche Konsultation

Die Europäische Kommission führt eine öffentliche Konsultation über »Ergebnisse der Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums für den Zeitraum 2007-2013« durch. Die Ergebnisse dieser Konsultation fließen in die Schlussfolgerungen der Kommission aus der durchgeführten Evaluierung dieser Programme ein, die ihrerseits bei der Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik für den Zeitraum nach 2020 verwendet werden. Die Konsultation richtet sich an alle Stakeholder im ländlichen Raum, darunter BürgerInnen, NGO und weitere Organisationen und Verbände der Zivilgesellschaft. Ein Online-Fragebogen in deutscher Sprache steht zur Verfügung. Es ist möglich, zusätzliche Papiere einzureichen. Die Konsultation läuft seit dem 22. Januar 2018 bis zum 20. April 2018.

Konsultation Entwicklung ländlicher Raum

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Bürgerdialog in Dresden »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!«: Bericht

Mit dem Bürgerdialog im Stadtmuseum in Dresden am 7. Dezember 2017 fand die bundesweite Bürgerdialogreihe »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!« einen gelungenen Abschluss. Rund 130 TeilnehmerInnen nutzten die Gelegenheit, mit hochkarätigen ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu diskutieren. »Die Resonanz zeigt: Das Format kommt an! Im nächsten Jahr werden die Bürgerdialoge deshalb in eine neue Runde starten.« - so der Bericht »Rendezvous mit Europa«, der auf der Webseite der Europa-Union Deutschland veröffentlicht wurde.

Bericht »Rendezvous mit Europa: Bürgerdialog am 7. Dezember in Dresden«

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Bürgerdialoge 2018: Fortsetzung der Reihe »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!«

Die Diskussion um die zukünftige Ausgestaltung der EU geht weiter! Nach sechs erfolgreichen Veranstaltungen mit über 650 TeilnehmerInnen vor Ort und vielen weiteren über Onlinekanäle wird die Reihe auch 2018 fortgesetzt. Die Bürgerdialoge bieten die Gelegenheit für einen offenen Dialog auf Augenhöhe - zwischen BürgerInnen und ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mit vielen anderen PartnerInnen unterstützt auch das BBE das interaktive Format der überparteilichen Europa-Union Deutschland. Geplant sind sechs Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Weitere Informationen

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CEV-Konferenz in Kroatien: Volunteering in Culture

Was sind die Besonderheiten der Freiwilligenarbeit im Kulturbereich? Diese Frage steht im Fokus der Konferenz, die 2018 - im Europäischen Jahr des Kulturerbe - vom 19. bis 20. April in Rijeka (Kroatien) stattfindet. Zudem möchte das Europäische Freiwilligenzentrum (CEV) als Veranstalter die Motivation von Freiwilligen im Kulturbereich thematisieren und diskutieren, wie Leidenschaften und Interesse der Freiwilligen an Kunst oder Geschichte mit dem Engagement möglichst gut verbunden werden können.

Weitere Informationen und Programm

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Internationale Konferenz: »Hand in Hand: Solidarity and Volunteering«: Bericht

»Hand in Hand: Solidarity and Volunteering. Learn and promote the European Solidarity Corps initiative!« - war der Titel der internationalen Konferenz, die am 12. Dezember 2017 in Budapest stattgefunden hat. Was müssen wir über das Europäische Solidaritätskorps wissen? - mit dieser Frage eröffnete Pavel Trantina, Präsident der Gruppe Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft (SOC) des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), seinen Vortrag. Dr. Albert Royaards, Präsident und Gründer von Smiling Hospital Foundation, berichtete über die Besonderheiten der ungarischen Gesellschaft, und István Sebestény vom Ungarischen Statistischen Zentralamt (HCSO) stellte aktuelle Daten zum Ehrenamt in Ungarn vor. Nino Kavelashvili, Mitarbeiterin des Europabereichs im BBE, sprach zum Thema »Everyday Solidarity in Europe« und diskutierte mit den Teilnehmenden darüber, wie bürgerschaftliches Engagement zur Stärkung der Solidarität und des Bürgersinns in Europa beitragen kann. Die Konferenz fand im Rahmen des Projekts »Practice solidarity and shape Europe« statt, das das BBE gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen PartnerInnenn aus Dänemark, Frankreich, Italien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, und Österreich begleitet. 

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Denk mal - worauf baut Europa?

Der Europäische Wettbewerb beteiligt sich in seiner 65. Runde am Europäischen Kulturerbejahr 2018. Der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands, seit 1954 in Trägerschaft der Europäischen Bewegung Deutschland e.V., fordert im laufenden Schuljahr dazu auf, Europas Fundament freizulegen: Worauf baut Europa? Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen? Ihre kreativen Antworten können SchülerInnen aller Altersstufen und Schulformen nur noch wenige Tage einreichen.

Weitere Informationen zum 65. Europäischen Wettbewerb

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Future Evolution of Civil Society: Veranstaltung

Am 15. Februar 2018 wird in Brüssel die Studie »The future evolution of civil society in the European Union by 2030« in einer außerordentlichen Sitzung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA), Arbeitsgruppe »Various Interests« vorgestellt. Beauftragt wurde die Studie vom EWSA, durchgeführt wurde sie von CNVOS (Centre for information service, cooperation and development of NGOs, Slovenia) und ENNA (European Network of National Civil Society Associations), bei dem auch das BBE Mitglied ist. Die Studie entwickelt unter Anderem fünf Entwicklungsszenarien für den künftigen Wandel und gibt praktische Empfehlungen. Anmeldeschluss ist der 9. Februar 2018.

Anmeldung

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Wer wird »Frau Europas« 2018?

Auch 2018 dreht sich beim »Preis Frauen Europas - Deutschland« alles um Engagement und Partizipation. Mit der Auszeichnung ehrt die Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD) seit über einem Vierteljahrhundert jedes Jahr eine Frau, die sich durch ihr ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzt, als vorbildliche »Bürgerin Europas«. Vorschläge können bis zum 1. März 2018 eingereicht werden. Ausführliche Informationen zu den Kriterien und zum Auswahlprozess für den Preis finden sich auf der entsprechenden Webseite bei der EBD.

Weitere Informationen zum »Preis Frauen Europas - Deutschland« 2018

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Deutsch-niederländische Förderprojekte Soziokultur

Der Fonds Soziokultur (Bonn) und der Fonds voor Cultuurparticipatie (Utrecht) möchten die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von deutschen und niederländischen Kulturinitiativen und Kultureinrichtungen mit dem gemeinsamen Förderprogramm »Jonge Kunst« unterstützen. In diesem Jahr stehen 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Unterstützt werden befristete Kulturprojekte, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und mit künstlerischen Mitteln umsetzen. Ob neue Formen der Bürgerbeteiligung oder künstlerische Impulse im Stadtteil, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte oder Fragen von Integration, Theater, Medien, Pop oder Punk, Interkultur und Inklusion - der Themenfindung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei den Partnerprojekten reicht die niederländische Seite den Antrag in niederländischer Sprache beim Fonds voor Cultuurparticipatie, der deutsche Partner in deutscher Sprache beim Fonds Soziokultur. Die nächste Einsendefrist ist der 5. März 2018.

Ausschreibung »Jonge Kunst« (PDF, 88 kB)

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Social Innovation Summit 2018 in Stuttgart

Am 9. und 10. März 2018 findet der Social Innovation Summit 2018 (#SIS18) erstmals in Stuttgart statt. Unter dem Motto »Joint Vision. Collective Action. Better Future.« kommen AkteurInnen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zusammen, um sich zu informieren, voneinander zu lernen und grenzübergreifende Projekte zu starten. Der #SIS18 wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und dem Land Baden-Württemberg.

Weitere Informationen und Tickets

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European Mentoring Summit

Das Netzwerk Berliner Kinderpatenschaften e.V. veranstaltet vom 14. bis 17. März 2018 in der Humboldt-Universitat zu Berlin den 3. European Mentoring Summit. Dort kommen gut 200 PraktikerInnen, WissenschaftlerInnen, BildungsplanerInnen und VertreterInnen von Unternehmen und Forderern aus Europa und den USA zusammen. Motto des Summits ist »Strong Relationships for Strong Civic Societies«. Das Thema wird mit drei Schwerpunkten aufgegriffen: Improving quality for stronger mentoring relationships, impact of mentoring on society und mentoring with migrants and refugees. Konferenzsprache ist Englisch, bei Bedarf können SprachmittlerInnen angefordert werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 1. März 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
E-Mail: europa-bbe(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im Europa-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel, Mirko Schwärzel und Nino Kavelashvili.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de

V.i.S.d.P.: Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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